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Weitere Entscheidung unten: OLG München, 01.07.2013

Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - VII-Verg 8/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,23313
OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - VII-Verg 8/13 (https://dejure.org/2013,23313)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 19.06.2013 - VII-Verg 8/13 (https://dejure.org/2013,23313)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 19. Juni 2013 - VII-Verg 8/13 (https://dejure.org/2013,23313)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die Bekanntgabe der Vergabekriterien

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Anforderungen an die Bekanntgabe der Vergabekriterien

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Unter-Unterkriterien und Bewertungsmatrizen sind bekannt zu machen!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Öffentlicher Auftraggeber muss den Bietern mit Vergabeunterlagen auch etwaige Unterkriterien bekanntgeben

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Bestimmung einer Rügefrist von sieben Kalendertagen durch den öffentlichen Auftraggeber ist unwirksam

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Öffentlicher Auftraggeber muss den Bietern mit Vergabeunterlagen auch etwaige Unterkriterien bekanntgeben

  • lutzabel.com (Kurzinformation)

    Zuschlagskriterien müssen bekannt gegeben werden

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Wertungskriterien dürfen nicht geheim bleiben

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Zur Bekanntmachung von Kriterien, insbesondere von Unterkriterien

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Zur Bekanntmachung von Kriterien, insbesondere von Unterkriterien

Besprechungen u.ä. (5)

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Bestimmung einer Rügefrist von sieben Kalendertagen durch den öffentlichen Auftraggeber ist unwirksam

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Verkürzung der Rügefrist! (VPR 2013, 162)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Geheime Kriterien sind keine Kriterien! (VPR 2013, 148)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Verkürzung der Rügefrist! (IBR 2013, 696)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Geheime Kriterien sind keine Kriterien! (IBR 2013, 701)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VergabeR 2014, 46
  • ZfBR 2014, 85
 
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Wird zitiert von ... (71)Zitiert selbst (30)

  • EuGH, 24.01.2008 - C-532/06

    Lianakis u.a. - Richtlinie 92/50/EWG - Öffentliche Dienstleistungsaufträge - …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Nach der Rechtsprechung des EuGH (Urteil v. 24.01.2008, C-532/06) wie auch der ständigen Rechtsprechung des Senats (…Beschl. v. 19.07.2006, VII-Verg 27/06, juris Rn. 55 ff.; Beschl. v. 09.04.2008, VII-Verg 2/08; Beschl. v. 05.05.2008, VII-Verg 5/08; Beschl. v. 21.05.2008, VII-Verg 19/08; Beschl. v. 20.11.2008, VII-Verg 37/08; Beschl. v. 22.12.2010, VII-Verg 40/10; Beschl. v. 11.05.2011, VII-Verg 64/10) und anderer Oberlandesgerichte (Thüringer OLG, Beschl. v. 26.03.2007, 9 Verg 2/07; OLG München, Beschl. v. 26.06.2007, Verg 6/07;… KG, Beschl. v. 13.08.2008, 2 Verg 18/07, juris Rn. 90 ff.; OLG München, Beschl. v. 09.02.2009, Verg 27/08; Beschl. v. 21.05.2010, Verg 2/10; OLG Brandenburg, Beschl. v. 13.09.2011, Verg W 10/11; in einem obiter dictum teilweise abweichend OLG München, Beschl. v. 17.01.2008, Verg 15/07) darf sich der öffentliche Auftraggeber nicht darauf beschränken, die Zuschlagskriterien als solche zu benennen, sondern hat dem Bieter auch die hierzu aufgestellten Unterkriterien ("alle Zuschlagskriterien") mitzuteilen, um so die Transparenz des Verfahrens und die Chancengleichheit der Bieter zu gewährleisten.

    Vergaberechtlich zulässig ist allenfalls eine rechtzeitige und transparente Mitteilung geänderter Anforderungen gegenüber allen Bietern (vgl. EuGH, Urteil v. 24.01.2008, C-532/06;… OLG München, Beschl. v. 21.05.2010, Verg 2/10, juris Rn. 104 ff.).

  • OLG München, 21.05.2010 - Verg 2/10

    Vergabenachprüfungsverfahren: Sofortige Beschwerde eines Beigeladenen gegen die …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Nach der Rechtsprechung des EuGH (Urteil v. 24.01.2008, C-532/06) wie auch der ständigen Rechtsprechung des Senats (…Beschl. v. 19.07.2006, VII-Verg 27/06, juris Rn. 55 ff.; Beschl. v. 09.04.2008, VII-Verg 2/08; Beschl. v. 05.05.2008, VII-Verg 5/08; Beschl. v. 21.05.2008, VII-Verg 19/08; Beschl. v. 20.11.2008, VII-Verg 37/08; Beschl. v. 22.12.2010, VII-Verg 40/10; Beschl. v. 11.05.2011, VII-Verg 64/10) und anderer Oberlandesgerichte (Thüringer OLG, Beschl. v. 26.03.2007, 9 Verg 2/07; OLG München, Beschl. v. 26.06.2007, Verg 6/07;… KG, Beschl. v. 13.08.2008, 2 Verg 18/07, juris Rn. 90 ff.; OLG München, Beschl. v. 09.02.2009, Verg 27/08; Beschl. v. 21.05.2010, Verg 2/10; OLG Brandenburg, Beschl. v. 13.09.2011, Verg W 10/11; in einem obiter dictum teilweise abweichend OLG München, Beschl. v. 17.01.2008, Verg 15/07) darf sich der öffentliche Auftraggeber nicht darauf beschränken, die Zuschlagskriterien als solche zu benennen, sondern hat dem Bieter auch die hierzu aufgestellten Unterkriterien ("alle Zuschlagskriterien") mitzuteilen, um so die Transparenz des Verfahrens und die Chancengleichheit der Bieter zu gewährleisten.

    Vergaberechtlich zulässig ist allenfalls eine rechtzeitige und transparente Mitteilung geänderter Anforderungen gegenüber allen Bietern (vgl. EuGH, Urteil v. 24.01.2008, C-532/06; OLG München, Beschl. v. 21.05.2010, Verg 2/10, juris Rn. 104 ff.).

  • OLG Düsseldorf, 04.02.2013 - Verg 31/12

    Zulässigkeit der Ausschreibung einer strategischen Partnerschaft für eine …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Rn. 19 Die Bestimmung einer Rügefrist von sieben Kalendertagen nach Kenntnis durch die Antragsgegnerin in Ziff. VI.4.2 der Auftragsbekanntmachung ist unzulässig und unwirksam (vgl. Senat, Beschl. v. 04.02.2013, VII-Verg 31/12, juris Rn. 38;… Beschl. v. 24.10.2007, VII-Verg 32/07, juris Rn. 45).

    Inwieweit eine Verpflichtung des öffentlichen Auftraggebers besteht, Unterkriterien auszudifferenzieren, kann von den Umständen des Einzelfalls abhängen (vgl. Senat, Beschl. v. 30.07.2009, VII-Verg 10/09; Beschl. v. 13.01.2011, VII-Verg 64/10; Beschl. v. 31.10.2012, VII-Verg 1/12; Beschl. v. 04.02.2013, VII-Verg 31/12, juris Rn. 61).

  • OLG Düsseldorf, 30.07.2009 - Verg 10/09

    Zulässigkeit der nachträglichen Bekanntgabe von Gewichtungs- und Bewertungsregeln

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Inwieweit eine Verpflichtung des öffentlichen Auftraggebers besteht, Unterkriterien auszudifferenzieren, kann von den Umständen des Einzelfalls abhängen (vgl. Senat, Beschl. v. 30.07.2009, VII-Verg 10/09; Beschl. v. 13.01.2011, VII-Verg 64/10; Beschl. v. 31.10.2012, VII-Verg 1/12;… Beschl. v. 04.02.2013, VII-Verg 31/12, juris Rn. 61).

    Die Grenze, ab der das Offenlassen konkreter Bewertungsmaßstäbe vergaberechtlich unzulässig ist, ist jedenfalls erreicht, wenn die aufgestellten Wertungsmaßstäbe so unbestimmt sind, dass Bieter nicht mehr angemessen über die Kriterien und Modalitäten informiert werden, anhand deren das wirtschaftlich günstigste Angebot ermittelt wird (vgl. insoweit auch den 46. Erwägungsgrund, 2. Abs., der Vergabekoordinierungsrichtlinie 2004/18/EG), und sie infolge dessen auch vor einer willkürlichen und/oder diskriminierenden, d.h. einer die Gebote der Gleichbehandlung und der Transparenz verletzenden Angebotswertung nicht mehr effektiv zu schützen sind (Senat, Beschl. v. 30.07.2009, VII-Verg 10/09, juris Rn. 48).

  • EuGH, 28.01.2010 - C-456/08

    Kommission / Irland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Rn. 17 Die Rüge vom 16. Dezember 2012 - bei der Antragsgegnerin am 17. Dezember 2012 per Fax eingegangen - ist unverzüglich im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB, so dass die Frage, ob nach den Urteilen des EuGH vom 28. Januar 2010 (C-406/08 und C-456/08) überhaupt noch auf das Merkmal der Unverzüglichkeit der Rüge abgestellt werden darf, im Streitfall keiner Entscheidung bedarf.

    Die Nichtabhilfe nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB muss, da sie mit der fünfzehntägigen Antragsfrist eine einer Klagefrist vergleichbare Ausschlussfrist in Gang setzt, eindeutig und unmissverständlich sein (vgl. EuGH, Urteil v. 28.01.2010, C-456/08 m.w.N.).

  • OLG Düsseldorf, 13.01.2011 - Verg 64/10

    Anforderungen an die Transparenz der Vergabeentscheidung

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Inwieweit eine Verpflichtung des öffentlichen Auftraggebers besteht, Unterkriterien auszudifferenzieren, kann von den Umständen des Einzelfalls abhängen (vgl. Senat, Beschl. v. 30.07.2009, VII-Verg 10/09; Beschl. v. 13.01.2011, VII-Verg 64/10; Beschl. v. 31.10.2012, VII-Verg 1/12;… Beschl. v. 04.02.2013, VII-Verg 31/12, juris Rn. 61).

    Nach der Rechtsprechung des EuGH (Urteil v. 24.01.2008, C-532/06) wie auch der ständigen Rechtsprechung des Senats (…Beschl. v. 19.07.2006, VII-Verg 27/06, juris Rn. 55 ff.; Beschl. v. 09.04.2008, VII-Verg 2/08; Beschl. v. 05.05.2008, VII-Verg 5/08; Beschl. v. 21.05.2008, VII-Verg 19/08; Beschl. v. 20.11.2008, VII-Verg 37/08; Beschl. v. 22.12.2010, VII-Verg 40/10; Beschl. v. 11.05.2011, VII-Verg 64/10) und anderer Oberlandesgerichte (Thüringer OLG, Beschl. v. 26.03.2007, 9 Verg 2/07; OLG München, Beschl. v. 26.06.2007, Verg 6/07;… KG, Beschl. v. 13.08.2008, 2 Verg 18/07, juris Rn. 90 ff.; OLG München, Beschl. v. 09.02.2009, Verg 27/08; Beschl. v. 21.05.2010, Verg 2/10; OLG Brandenburg, Beschl. v. 13.09.2011, Verg W 10/11; in einem obiter dictum teilweise abweichend OLG München, Beschl. v. 17.01.2008, Verg 15/07) darf sich der öffentliche Auftraggeber nicht darauf beschränken, die Zuschlagskriterien als solche zu benennen, sondern hat dem Bieter auch die hierzu aufgestellten Unterkriterien ("alle Zuschlagskriterien") mitzuteilen, um so die Transparenz des Verfahrens und die Chancengleichheit der Bieter zu gewährleisten.

  • BGH, 26.09.2006 - X ZB 14/06

    Antragsbefugnis eines Bieters im Nachprüfungsverfahren; Ausschluss eines Bieters …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Ihr fehlt insoweit die Antragsbefugnis, § 107 Abs. 2 GWB, da der Vortrag ins Blaue hinein erfolgt und prozessual unzulässig ist (vgl. BGH, Beschl. v. 26.09.2006, X ZB 14/06 - Polizeianzüge, juris Rn. 39).
  • OLG Düsseldorf, 12.12.2012 - Verg 38/12

    Ausschließung eines Angebots wegen der Angabe von Brutto- anstatt von …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Bei der Angebotsprüfung ist der Antragsgegner nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet, den wahren Willen des Bieters durch Auslegung zu ermitteln (vgl. Senat, Beschl. v. 12.12.2012, VII-Verg 38/12 m.w.N.).
  • EuGH, 27.10.2005 - C-234/03

    Contse u.a. - Niederlassungsfreiheit - Freier Dienstleistungsverkehr - Richtlinie …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Zwar kann es dem öffentlichen Auftraggeber verwehrt sein, durch derartige Bestimmungen Unternehmen aus der Region ungerechtfertigt zu bevorzugen und damit gleichzeitig Unternehmen an weiter entfernten Standorten und aus dem Ausland zu benachteiligen (vgl. EuGH, Urteil v. 27.10.2005, C-234/03).
  • EuGH, 28.01.2010 - C-406/08

    Uniplex (UK) - Richtlinie 89/665/EWG - Nachprüfungsverfahren im Rahmen der …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2013 - Verg 8/13
    Rn. 17 Die Rüge vom 16. Dezember 2012 - bei der Antragsgegnerin am 17. Dezember 2012 per Fax eingegangen - ist unverzüglich im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB, so dass die Frage, ob nach den Urteilen des EuGH vom 28. Januar 2010 (C-406/08 und C-456/08) überhaupt noch auf das Merkmal der Unverzüglichkeit der Rüge abgestellt werden darf, im Streitfall keiner Entscheidung bedarf.
  • KG, 13.03.2008 - 2 Verg 18/07

    Vergabenachprüfungsverfahren: Unterlassen eines Antrags auf vorläufigen …

  • OLG Düsseldorf, 09.04.2008 - Verg 2/08

    Zu den Voraussetzungen der Bekanntgabe einer detaillierten Bewertungsmatrix und …

  • EuGH, 24.11.2005 - C-331/04

    ATI EAC u.a. - Öffentliche Dienstleistungsaufträge - Richtlinien 92/50/EWG und …

  • OLG Düsseldorf, 21.05.2008 - Verg 19/08

    Nachprüfungsantrag: Unterlassen einer Bekanntgabe einer Bewertungsmatrix; …

  • OLG Düsseldorf, 05.05.2008 - Verg 5/08

    Untersuchungsgrundsatz; nachträglich aufgestellte Unterkriterien und …

  • OLG München, 17.01.2008 - Verg 15/07

    Vergabeverfahren: Verpflichtung zur Bekanntgabe von Unterkriterien

  • OLG Düsseldorf, 23.01.2008 - Verg 31/07

    Bekanntmachungspflicht des öffentlichen Auftraggebers bezüglich der …

  • OLG Düsseldorf, 19.07.2006 - Verg 27/06

    Vergaberecht: Verstoß gegen das Transparenz- und Gleichbehandlungsgebot

  • OLG Koblenz, 07.11.2007 - 1 Verg 6/07

    Vergabenachprüfungsverfahren: Ausschluss des Angebots eines …

  • OLG München, 26.06.2007 - Verg 6/07

    Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz

  • OLG Jena, 26.03.2007 - 9 Verg 2/07

    Zum maßgeblichen Zeitpunkt der Festlegung der Wertungsmatrix

  • OLG Düsseldorf, 22.12.2010 - Verg 40/10

    Anforderungen an die Bekanntgabe technischer Bewertungskriterien; Begriff der …

  • OLG Düsseldorf, 20.11.2008 - Verg 37/08

    Anforderungen an den Nachweis einer Herstellerzertifizierung im Rahmen der …

  • OLG Düsseldorf, 27.09.2006 - Verg 36/06

    Vergaberecht: Kein Auschluss des Angebotes bei Konformität mit …

  • OLG Brandenburg, 13.09.2011 - Verg W 10/11

    Vergabenachprüfungsverfahren: Aufhebung einer Ausschreibung von Leistungen der …

  • OLG Düsseldorf, 24.10.2007 - Verg 32/07

    Unwirksamkeit einer in Vergabeunterlagen enthaltenen AGB-Klausel über die …

  • OLG München, 09.02.2009 - Verg 27/08

    Vergabenachprüfungsverfahren: Angebotsausschluss wegen eines unangemessen hohen …

  • VK Arnsberg, 18.03.2013 - VK 2/13

    Nicht existierendes Produkt angeboten: Ausschluss zwingend!

  • OLG Düsseldorf, 31.10.2012 - Verg 1/12

    VOF: Unterkriterien sind festzulegen und bekannt zu machen!

  • OLG Düsseldorf, 07.05.2005 - Verg 16/05

    Rechtsverletzung durch Vorgabe von sog. "Ja/Nein-Kriterien"?

  • OLG Düsseldorf, 15.07.2015 - Verg 11/15

    Begriff des öffentlichen Auftraggebers

    Rn. 75 Allerdings fordert das Gebot der Transparenz grundsätzlich die vollständige und rechtzeitige Bekanntgabe der Zuschlagskriterien und Unterkriterien, deren Gewichtung sowie der Methode zur Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots, Art. 53 Abs. 2 Richtlinie 2004/18/EG, Art. 67 Abs. 1 und Abs. 2 i.V.m. Erwägungsgrund 90, § 97 Abs. 1 GWB § 2 Abs. 1 VOL/A-EG (…EuGH, Urt. v. 24.11.2005, C-331/04; OLG Düsseldorf, st. Rspr., vgl. nur Beschl. v. 19.06.2013, VII-Verg 8/13).
  • OLG Düsseldorf, 22.01.2014 - Verg 26/13

    Vergaberechtswidrigkeit eines Wertungssystems nach dem Prinzip "100 Punkte oder …

    Rn. 21 Vor dem Hintergrund, dass der Auftraggeber an das bekannt gegebene Kriterium des wirtschaftlichsten Angebots, die Wertungskriterien und Unterkriterien sowie die Aufteilung und Gewichtung rechtlich gebunden ist (§ 19 Abs. 8 i.V.m. § 9 Abs. 1 und 2 VOL/A-EG; vgl. auch Senat, Beschl. v. 19.06.2013, VII-Verg 8/13, juris Rn. 21;… Beschl. v. 07.05.2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 25), ist ein solches Wertungssystem nach dem Prinzip "100 Punkte oder nichts" vergaberechtswidrig.
  • KG, 20.03.2020 - Verg 7/19

    Sofortige Beschwerde im Vergabenachprüfungsverfahren über die Bestellung neuer …

    Ausdrücklich kommt es vorliegend nicht auf den von dem Senat in anderer Sache vertretenen Rechtssatz an, dass darüber hinaus auch die individuellen vergaberechtlichen Kenntnisse des jeweiligen Auftraggebers zu berücksichtigen sind, die sich insbesondere daraus ergeben können, dass ein Unternehmen Erfahrungen mit öffentlichen Aufträgen hat und daher gewisse Rechtskenntnisse vorausgesetzt werden können (Senat…, Beschluss vom 15. Februar 2019 Verg 9/17 --, Rn. 36, juris;… Hofmann, a.a.O., § 160 Rn. 70; offen gelassen von OLG Düsseldorf, Beschluss vom 19. Juni 2013 VII- Verg 8/13 -, juris Rn. 18;… vgl. auch Nowak in: Pünder/Schellenberg, Vergaberecht, 3. Auflage 2019, § 160 GWB Rn. 74).
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Rechtsprechung
   OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,16264
OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13 (https://dejure.org/2013,16264)
OLG München, Entscheidung vom 01.07.2013 - Verg 8/13 (https://dejure.org/2013,16264)
OLG München, Entscheidung vom 01. Juli 2013 - Verg 8/13 (https://dejure.org/2013,16264)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    VOB/A EG § 16 Abs. 2 Nr. 1
    Berücksichtigung des früheren Auftragnehmers bei der Ausschreibung von Restarbeiten nach Kündigung eines Bauvertrages

  • ibr-online

    Neuvergabe von gekündigtem Auftrag: Gekündigter AN (un-)geeignet?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Bieter kann nachVertragkündigung wegen konfliktreicher Vertragsabwicklung als ungeeignet bei Neuausschreibung angesehen werden

  • treffpunkt-kommune.de (Kurzinformation)

    Erfahrungen zählen

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Berücksichtigungsfähigkeit des früheren Auftragnehmers bei der Ausschreibung von Restarbeiten nach Kündigung eines Bauvertrages

Besprechungen u.ä. (3)

  • vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Fehlende Zuverlässigkeit auf Grund schlechter Erfahrungen mit Bietern

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Neuvergabe nach Auftragsentzug: Gekündigter Auftragnehmer (un-)geeignet? (VPR 2013, 75)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Neuvergabe nach Auftragsentzug: Gekündigter Auftragnehmer (un-)geeignet? (IBR 2013, 558)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2013, 2071
  • VergabeR 2013, 923
  • ZfBR 2013, 830 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (8)

  • OLG München, 05.10.2012 - Verg 15/12

    Vergabenachprüfungsverfahren: Berücksichtigung eines gekündigten Bieters nach …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Der Beurteilungsspielraum ist nur dann überschritten, wenn das vorgeschriebene Verfahren nicht eingehalten, von einem unzutreffenden bzw. nicht hinreichend ermittelten oder überprüften Sachverhalt ausgegangen worden ist, sachwidrige Erwägungen für die Entscheidung verantwortlich waren oder ein Beurteilungsmaßstab nicht zutreffend angewandt wurde (OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Düsseldorf vom 6.5.2011 - Verg 26/11).

    In die Prognoseentscheidung, ob ein Bieter die Eignung für den konkret ausgeschriebenen Auftrag aufweist, darf der Auftraggeber Erfahrungen mit einbeziehen, die er selbst mit einem bestimmten Bieter in der Vergangenheit gemacht hat (OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12).

    Wurde gegenüber einem Bieter das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich oder fristgemäß gekündigt, kann diese Tatsache bei der Prognoseentscheidung des erneut ausgeschriebenen Auftrags berücksichtigt werden (OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Brandenburg vom 14.9.2010 - Verg W 8/10; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12).

    Der Bieter ist jedoch aus diesem Grund nicht von vornherein von einer Angebotsabgabe ausgeschlossen (EuGH vom 13.12.2012 - C-465/11; OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12; OLG Brandenburg vom 14.9.2010 -.

    Der wichtige Grund muss aber nicht, wie es die Antragstellerin zu meinen scheint, eine schwere Verfehlung im Sinne des § 16 Abs. 1 Nr. 2c EG VOB/A darstellen (vgl. hierzu bereits OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12).

    Rn. 35 Vergaberechtlich überprüfbar ist allein, ob der Auftraggeber die Eignungsprognose zutreffend getroffen hat, wobei der ihm zustehende Beurteilungsspielraum zu beachten ist (so bereits OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12).

  • OLG Düsseldorf, 25.07.2012 - Verg 27/12

    Ablehnung der Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der sofortigen Beschwerde …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Wurde gegenüber einem Bieter das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich oder fristgemäß gekündigt, kann diese Tatsache bei der Prognoseentscheidung des erneut ausgeschriebenen Auftrags berücksichtigt werden (OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Brandenburg vom 14.9.2010 - Verg W 8/10; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12).

    Der Bieter ist jedoch aus diesem Grund nicht von vornherein von einer Angebotsabgabe ausgeschlossen (EuGH vom 13.12.2012 - C-465/11; OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12; OLG Brandenburg vom 14.9.2010 -.

    Insbesondere, wenn es um die Vergabe eines Vorhabens geht, dem eine Kündigung des Auftraggebers vorausgegangen ist, ist es dem Auftraggeber nicht verwehrt, die negativen Erfahrungen in Bezug auf den gekündigten Bieter bei der Eignungsprognose zu berücksichtigen (OLG Brandenburg vom 14.9.2010 - VergW 8/10; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12).

    Ausreichend für die Berechtigung der Annahme, der Bewerber sei unzuverlässig, sind nicht nur auf der Hand liegende Vertragsverletzungen, sondern auch solche Umstände des Einzelfalles, die die Besorgnis rechtfertigen, die reibungslose Durchführung des Auftrages sei nicht mehr zu erwarten (OLG Brandenburg vom 14.9.2010 - VergW 8/10; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12).

  • OLG Brandenburg, 14.09.2010 - Verg W 8/10

    Vergabenachprüfungsverfahren: Zulässigkeit eines Antrags auf Feststellung der …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Wurde gegenüber einem Bieter das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich oder fristgemäß gekündigt, kann diese Tatsache bei der Prognoseentscheidung des erneut ausgeschriebenen Auftrags berücksichtigt werden (OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Brandenburg vom 14.9.2010 - Verg W 8/10; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12).

    Verg W 8/10).

  • OLG Düsseldorf, 06.05.2011 - Verg 26/11

    Ausschließung eines Angebots wegen angeblich unrealistisch angebotener …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Die Eignungsprüfung ist eine unternehmensbezogene Untersuchung, ob ein Unternehmen nach seiner personellen, finanziellen und technischen Ausstattung in der Lage sein wird, den Auftrag auszuführen (OLG Düsseldorf vom 6.5.2011 - Verg 26/11).

    Der Beurteilungsspielraum ist nur dann überschritten, wenn das vorgeschriebene Verfahren nicht eingehalten, von einem unzutreffenden bzw. nicht hinreichend ermittelten oder überprüften Sachverhalt ausgegangen worden ist, sachwidrige Erwägungen für die Entscheidung verantwortlich waren oder ein Beurteilungsmaßstab nicht zutreffend angewandt wurde (OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Düsseldorf vom 6.5.2011 - Verg 26/11).

  • BGH, 26.10.1999 - X ZR 30/98

    Erteilung des Zuschlags nach öffentlicher Ausschreibung

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Überprüft werden kann aber in vollem Umfang, ob die Tatsachen ordnungsgemäß festgestellt worden sind; es müssen gesicherte Erkenntnisse beim Auftraggeber vorliegen (BGH vom 26.10.1999 - X ZR 30/98).
  • EuGH, 13.12.2012 - C-465/11

    Forposta und ABC Direct Contact - Richtlinie 2004/18/EG - Art. 45 Abs. 2 …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Der Bieter ist jedoch aus diesem Grund nicht von vornherein von einer Angebotsabgabe ausgeschlossen (EuGH vom 13.12.2012 - C-465/11; OLG München vom 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Düsseldorf vom 25.7.2012 - Verg 27/12; OLG Brandenburg vom 14.9.2010 -.
  • OLG München, 22.11.2012 - Verg 22/12

    Vergabenachprüfungsverfahren: Angebotsausschluss bei schwerer Verfehlung des …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Stellen sich aber später Anhaltspunkte dafür heraus, dass der Bieter doch keine Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags bietet, dürfen diese Erkenntnisse nach herrschender Meinung und Rechtsprechung noch berücksichtigt werden (vgl. z.B. OLG Brandenburg vom 14.7.2007 - Verg W 21/07; OLG München vom 22.11.2012 - Verg 22/12).
  • OLG Brandenburg, 14.12.2007 - Verg W 21/07

    Vergabeverfahren: Prognoseentscheidung über die Zuverlässigkeit des Bieters nach …

    Auszug aus OLG München, 01.07.2013 - Verg 8/13
    Stellen sich aber später Anhaltspunkte dafür heraus, dass der Bieter doch keine Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags bietet, dürfen diese Erkenntnisse nach herrschender Meinung und Rechtsprechung noch berücksichtigt werden (vgl. z.B. OLG Brandenburg vom 14.7.2007 - Verg W 21/07; OLG München vom 22.11.2012 - Verg 22/12).
  • OLG Celle, 09.01.2017 - 13 Verg 9/16

    Ausschluss wegen früherer Bauverzögerung: Anforderungen an den Nachweis der …

    Diese besondere Situation ist bei der Prüfung der vom Antragsgegner vorgebrachten Begründung für den Ausschluss der Antragstellerin zu berücksichtigen, auch wenn es vorliegend nicht um die allgemeine Beurteilung ihrer Zuverlässigkeit geht (vgl. dazu OLG München, Beschluss vom 1. Juli - - Verg 8/13, sowie Beschluss vom 5. Oktober 2012 - Verg 15/12, sondern um die konkreten Tatbestandsmerkmale des § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB.
  • OLG Düsseldorf, 12.06.2019 - Verg 54/18

    Rechtsfolgen der Nichteinhaltung der Wartepflicht gem. § 19 Abs. 2 S. 3 VOB/A -EU …

    Sie ist von dem dem öffentlichen Auftraggeber grundsätzlich zukommenden Prognosespielraum (…s. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 17.08.2011, VII-Verg 55/11, juris Rn. 5; OLG München, Beschluss v. 01.07.2013, Verg 8/13, juris Rn. 33, 35;… OLG Karlsruhe, Urteil v. 15.11.2013, 15 Verg 5/13, juris Rn. 130) nicht gedeckt, da sie von falschen tatsächlichen Voraussetzungen ausgeht.
  • VK Südbayern, 11.09.2014 - Z3-3-3194-1-34-07/14

    Beauftragtes Büro hat schlechte Erfahrungen mit dem Bieter: Ausschluss möglich?

    Bei der materiellen Eignungsprüfung wird überprüft, ob der Bieter persönlich und fachlich für den konkret ausgeschriebenen Auftrag geeignet ist (OLG München 01.07.- - Verg 8/13).

    Es ist jedenfalls anerkannt, dass der Auftraggeber in die Prognoseentscheidung, ob ein Bieter die Eignung für den konkret ausgeschriebenen Auftrag aufweist, Erfahrungen miteinbeziehen darf, die er selbst mit einem bestimmten Bieter in der Vergangenheit gemacht hat (OLG München 05.10.2012 - Verg 15/12 und 01.07.- - Verg 8/13, OLG Jena 18.05.2009 - 9 Verg 4/09).

    Die bereits mehrfach zitierten Entscheidungen des OLG München vom 05.10.2012 - Verg 15/12 und vom 01.07.- - Verg 8/13 dürfen nach Auffassung der Vergabekammer Südbayern nicht dahin missverstanden werden, dass jegliche Auseinandersetzungen um die vertragskonforme Leistungserbringung und auch die Tatsache von Rechtsstreitigkeiten zwischen einem Bieter und anderen Vergabestellen dazu führen können, dass dieser von vorne herein als unzuverlässig angesehen werden kann.

  • VK Sachsen, 01.11.2016 - 1/SVK/020-16

    Eignungsprüfung abgeschlossen: Wiedereinstieg ist möglich!

    Allen nachfolgenden Untersuchungen und Feststellungen der Vergabekammer sei zunächst vorangestellt, dass in einem Nachprüfungsverfahren, in das frühere, konfliktreiche Vertragsabwicklungen der Verfahrensbeteiligten hineinspielen, nicht abschließend geklärt werden kann und muss, ob bspw. eine außerordentliche Vertragsbeendigung durch den Auftraggeber berechtigt war oder nicht (OLG München, B. v. 01.07.- - Verg 8/13).

    Vergaberechtlich überprüfbar ist allein, ob vorliegend die Auftraggeberin die Eignungsprognose richtig getroffen hat, wobei der ihr zustehende Beurteilungsspielraum zu beachten ist (OLG München, B. v. 01.07.- - Verg 8/13 und v. 5.10.2012 - Verg 15/12).

    Ausreichend für die Berechtigung der Annahme, ein Bewerber sei unzuverlässig, sind nach herrschender Rechtsprechung solche Umstände des Einzelfalles, die die Besorgnis rechtfertigen, die reibungslose Durchführung des Auftrages könne nicht erwartet werden (OLG München, B. v. 01.07.- - Verg 8/13; OLG München, B. v. 5.10.2012 - Verg 15/12; OLG Brandenburg, B. v. 14.9.2010 - VergW 8/10; OLG Düsseldorf, B. v. 25.7.2012 - Verg 27/12).

  • VK Südbayern, 27.04.2015 - Z3-3-3194-1-09-02/15

    Formal unzureichender Eignungsnachweis darf nicht zur Bejahung der Eignung …

    Bei der materiellen Eignungsprüfung wird überprüft, ob der Bieter persönlich und fachlich für den konkret ausgeschriebenen Auftrag geeignet ist (OLG München, Beschluss v. 01.07.- - Az.: Verg 8/13).

    Insbesondere eigene Erfahrungen oder Erfahrungen eines anderen Auftraggebers mit dem Bewerber darf der Auftraggeber berücksichtigen (OLG München, Beschluss v. 05.10.2012 - Az.: Verg 15/12 und 01.07.- - Verg 8/13; VK Südbayern, Beschluss v. 11.09.2014 - Az.: Z3-3-3194-1-34-07/14).

  • VK Sachsen, 01.03.2017 - 1/SVK/037-16

    Präqualifiziert heißt nicht (automatisch) geeignet!

    Schon nach alter Gesetzeslage hatte ein Teil der Rechtsprechung betont, dass das Merkmal der Zuverlässigkeit - soll es aussagekräftig bewertet werden - nicht aufgrund einer bloßen Momentaufnahme im Rahmen einer laufenden Ausschreibung beurteilt werden dürfe, sofern sich ein Auftraggeber nicht dem Vorwurf aussetzen wolle, einen unvollständigen Sachverhalt zu Grunde gelegt zu haben (vgl. bereits OLG Düsseldorf, B. v. 25.07.2012 - VII-Verg 25/12; OLG München, B. v. 01.07.- - Verg 8/13; VK Nordbayern, B. v. 27.05.- - 21.VK - 3194 - 16/13).
  • VK Nordbayern, 13.01.2017 - 21.VK-3194-38/16

    Fehlende Antragsbefugnis, wenn ohnehin keine Aussicht auf Erteilung des Zuschlags …

    Insbesondere wenn es sich um die Vergabe eines Vorhabens handelt, dem eine Kündigung der ASt durch die VSt vorausgeht (OLG München Beschluss v. 01.07.2013 - Verg 8/13).
  • VK Sachsen, 02.04.2014 - 1/SVK/004-14

    Spezielle Fachkunde in "Aufklärungsgespräch" abgeprüft: Zulässig?

    So ist er berechtigt und bei Anhaltspunkten z. T auch verpflichtet, sich Einkünfte einzuholen oder kann auch Erfahrungen aus vergangenen Aufträgen bei der Beurteilung mit berücksichtigen (vgl. OLG München, Beschl. v. 1. Juli - - Verg 8/13).
  • VK Baden-Württemberg, 23.02.2015 - 1 VK 3/15

    Öffentliche Auftragsvergabe: Berücksichtigung eigener Erfahrungen des …

    Darüber hinaus ist anerkannt, dass er für seine Prognoseentscheidung, ob ein Bieter geeignet ist, den konkret ausgeschriebenen Auftrag auszuführen, eigene Erfahrungen, die er mit einem bestimmten Bieter in der Vergangenheit gemacht hat, in seine Entscheidung miteinzubeziehen darf (OLG München vom 1.7.2013. VergR 2013, 923).
  • VK Niedersachsen, 08.04.2025 - VgK-11/25

    Kündigungsgrund streitig: Hohe Hürden für Bieterausschluss!

    Diese besondere Situation ist bei der Prüfung der vom Antragsgegner vorgebrachten Begründung für den Ausschluss der Antragstellerin zu berücksichtigen, auch wenn es vorliegend nicht um die allgemeine Beurteilung ihrer Zuverlässigkeit geht (vgl. OLG München, Beschluss vom 1. Juli 2013 - Verg 8/13, sowie Beschluss vom 5. Oktober 2012 - Verg 15/12), sondern um die konkreten Tatbestandsmerkmale des § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB.
  • VK Niedersachsen, 23.05.2025 - VgK-17/25

    Kein Ausschluss bei nur geringfügiger Ersatzvornahme!

  • VK Niedersachsen, 22.04.2025 - VgK-11/25
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