Rechtsprechung
| BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Finanzierungsleasingvertrag als Darlehensvertrag - Leasen einer Kaffeemaschine durch eine Arztpraxis - Finanzierungsleasingvertrag als Vermittlung von Darlehensgeschäften im Reisegewerbe
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GewO § 55 Abs. 1, § 56 Abs. 1 Nr. 6
Verbot von Darlehensgeschäften im Reisegewerbe bei Finanzierungsleasingverträgen - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1989, 460
- NJW-RR 1989, 492 (Ls.)
- ZIP 1989, 44
- MDR 1989, 249
- BB 1989, 23
- DB 1989, 104
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (6)
- BGH, 24.04.1985 - VIII ZR 95/84
Leasingvertrag als verdecktes Abzahlungsgeschäft
Auszug aus BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88
Sollte dieses Vorbringen zutreffen, könnte der Vertrag als Umgehungsgeschäft im Sinne des § 6 AbzG zu beurteilen sein (BGHZ 94, 195 [BGH 24.04.1985 - VIII ZR 95/84]). - BVerfG, 23.10.1985 - 1 BvR 1053/82
Anti-Atomkraftplakette
Auszug aus BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88
Es kann daher dahingestellt bleiben, ob im Hinblick darauf, daß ein Verstoß gegen § 56 Abs. 1 Nr. 6 GewO nach § 145 Abs. 2 Nr. 6 GewO eine Ordnungswidrigkeit darstellt, eine entsprechende Anwendung der Vorschrift auch an dem Analogieverbot aus Art. 103 Abs. 2 GG scheitern müßte (vgl. zur Unzulässigkeit einer Analogie für den Bereich des Ordnungswidrigkeitenrechts BVerfG NJW 1986, 1671). - BGH, 19.02.1986 - VIII ZR 91/85
Verpflichtung des Leasingnehmers zur Entrichtung der Leasingraten nach Erhebung …
Auszug aus BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88
Ein solches Rechtsgeschäft ist nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats als Mietvertrag einzuordnen (BGHZ 97, 135, 139 m.w.N.).
- BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
Im Reisegewerbe vermitteltes Darlehen
Auszug aus BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88
Er hat sie aber inzwischen aufgegeben (BGHZ 93, 264). - BGH, 27.10.1988 - IX ZR 38/88
Abschluß von Darlehensgeschäften im Reisegewerbe
Auszug aus BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88
Die analoge Anwendung einer Ausnahmevorschrift ist grundsätzlich unzulässig (BGHZ 26, 78, 83 [BGH 19.11.1957 - VIII ZR 409/56]; vgl. auch das zur Veröffentlichung bestimmte BGH-Urteil vom 27. Oktober 1988 - IX ZR 38/88). - BGH, 19.11.1957 - VIII ZR 409/56
Abstandszahlungen an Grundstückseigentümer
Auszug aus BGH, 02.11.1988 - VIII ZR 121/88
Die analoge Anwendung einer Ausnahmevorschrift ist grundsätzlich unzulässig (BGHZ 26, 78, 83 [BGH 19.11.1957 - VIII ZR 409/56]; vgl. auch das zur Veröffentlichung bestimmte BGH-Urteil vom 27. Oktober 1988 - IX ZR 38/88).
- BGH, 21.11.2024 - VII ZR 245/23
Taggenauer Verjährungsbeginn des Anspruchs auf Bauhandwerkersicherung
Rn. 32 dd) Einem taggenauen Verjährungsbeginn des Anspruchs auf Bauhandwerkersicherung nach § 648a Abs. 1 Satz 1 BGB mit seiner Geltendmachung aufgrund entsprechender Anwendung der § 604 Abs. 5, § 695 Satz 2, § 696 Satz 3 BGB steht schließlich nicht entgegen, dass Ausnahmevorschriften nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH…, Beschluss vom 20. Dezember 2006 - VII ZB 92/05 Rn. 31, NJW-RR 2007, 1219; Urteil vom 2. November 1988 - VIII ZR 121/88, NJW 1989, 460, juris Rn. 9) grundsätzlich nicht analogiefähig sind (…a.A. BeckOGK/Mundt, BGB, Stand: 1. Oktober 2024, § 650f Rn. 128). - BGH, 20.12.2006 - VII ZB 92/05
Zulässigkeit der Zwangsvollstreckung in die Anlieferungs-Referenzmenge nach der …
Als Ausnahmevorschrift ist diese Regelung einer analogen Anwendung grundsätzlich nicht zugänglich (vgl. BGH, Urteil vom 17. Oktober 1995 - VI ZR 358/94, NJW 1996, 53, 54; BGH, Urteil vom 2. November 1988 - VIII ZR 121/88, NJW 1989, 460, 461; BGH, Urteil vom 19. November 1957 - VIII ZR 409/56, BGHZ 26, 78, 83). - AG Zossen, 26.04.2018 - 3 C 159/17
Prozessfähigkeit eines geschäftsunfähigen Betreuten im Zivilverfahren gegen …
Die Stellung der Norm als Ausnahme von dem gesetzlichen Grundsatz spricht für eine restriktive Handhabung der Vorschrift und damit gegen eine erweiternde Auslegung (BVerfGE 109, 279; BGH MMR 2005, 37; BGH NJW 2003, 2834; BGH NJW 1989, 460; BGHZ 17, 266; BVerwG NZV 2002, 426; OLG Brandenburg MDR 1999, 1311).
- OLG München, 21.09.2011 - 7 U 4957/10
Statthaftigkeit des Urkundsprozesses
Die analoge Anwendung einer Ausnahmevorschrift ist grundsätzlich unzulässig ( BGH NJW 1989, 460; BGHZ 26, 78, 83). - OLG Dresden, 30.04.2003 - 2 W 388/03
Klauselerteilungsverfahren
Hinzu kommt, dass mit der erweiternden Anwendung von Vorschriften, die Ausnahmecharakter tragen oder systemfremd sind, ohnehin Zurückhaltung zu üben ist (vgl. BGH NJW 1996, 53 [54]; BGH NJW 1989, 460 [461]; BGHZ 26, 78 [83]). - LAG Sachsen, 19.06.2009 - 2 Sa 567/08
Freiwillige Vereinigung von Ortskrankenkassen/Schicksal eines zum …
Eine Rechtsanalogie zugunsten des Klägers lässt sich aufgrund der wenigen geregelten Fälle von Übergangs- oder Restmandaten nicht ziehen, denn es handelt sich um Ausnahmevorschriften, die allgemeiner Ansicht nach nicht analogiefähig sind (vgl. BGH vom 02.04.1988 - VIII ZR 121/88 - Juris Rdnr. 9;… vom 27.10.1988 - IX ZR 38/88 - Juris Rdnr. 9;… vom 19.11.1957 - VIII ZB 409/56 - Juris Rdnr. 15). - LSG Bayern, 08.04.2016 - L 15 SF 81/15
Berichtigung einer Gerichtskostenfeststellung nach gerichtlicher Entscheidung …
Gegen eine analoge Anwendung spricht weiter, dass § 19 Abs. 5 Satz 2 GKG eine Ausnahmeregelung gegenüber dem Grundsatz des § 19 Abs. 5 Satz 1 GKG darstellt und die Zulässigkeit einer analogen Anwendung von Ausnahmevorschriften ohnehin fraglich ist (grundsätzlich ablehnend: vgl. BGH, Urteil vom 02.11.1988, Az.: VIII ZR 121/88; unter engen Voraussetzungen möglich: vgl. BGH, Urteil vom 19.11.1957, Az.: VIII ZR 409/56; Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 18.03.1961, Az.: GrSen 4.60; BSG, Urteil vom 23.08.2012, Az.: B 4 AS 32/12 R;… differenzierend: vgl. Larenz, Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 6. Aufl. 1991, S. 355 f.). - OLG München, 06.10.2016 - 1 U 790/16
Winterdienst- und Streupflicht eines Grundstückseigentümers und Vermieters
Ausnahmevorschriften sind grundsätzlich keiner Analogie zugänglich (vgl. BGH, Urt. v. 02.11.1988 - VIII ZR 121/88, juris-Tz. 9 m.w.N.). - OLG München, 21.09.2011 - 7 U 4956/10
Statthaftigkeit des Urkundsprozesses
Die analoge Anwendung einer Ausnahmevorschrift ist grundsätzlich unzulässig ( BGH NJW 1989, 460; BGHZ 26, 78, 83). - LG Bonn, 30.10.2008 - 18 O 80/08
Telefonkarten, ergänzende Vertragsauslegung, Umtausch, Verjährung, Verzicht, …
Eine analoge Anwendung von Ausnahmevorschriften ist jedoch grundsätzlich unzulässig (BGH NJW 1989, 460, 461). - OLG Dresden, 06.05.2003 - 2 U 2320/02
Analogie; Rechtskraft; Beschluss; Gegenvorstellung; rechtliches Gehör
- LG München II, 01.03.2019 - 11 O 4716/17
Zahlung der Leasingraten für ein Segelboot
- LG Hamburg, 07.10.2010 - 413 HKO 54/10
Frachtrecht: Anwendungsbereich der Regelung über die Hinausschiebung des …
- OLG Celle, 11.04.1990 - 2 U 145/89
Kündigungsschadensersatz infolge fristloser Kündigung des Leasingvertrages wegen …
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