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Rechtsprechung
   BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,10
BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92 (https://dejure.org/1992,10)
BGH, Entscheidung vom 15.10.1992 - IX ZR 43/92 (https://dejure.org/1992,10)
BGH, Entscheidung vom 15. Oktober 1992 - IX ZR 43/92 (https://dejure.org/1992,10)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Keine Deliktsanspruchsverjährung vor Anspruchsentstehung - Eintritt eines Vermögensschaden - Notaramtshaftungsansprüche - Kenntnis der Schadenstatumstände - Notarbelehrungspflicht - Genehmigungsbedürftigkeit nach § 2 GrdstVG, § 19 BBauG - Genehmigungsversagen für ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BNotO § 19 Abs. 1 ; BeurkG § 18 ;GrdstVG § 1 Abs. 1, § 2, § 3; BBauG (jetzt BauGB) § 19
    Notarhaftung; Pflichtverletzung wegen unzureichender Belehrung; Belehrungspflicht bei Genehmigungsbedürftigkeit der Veräußerung einer Teilfläche und der Grundstücksteilung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 648
  • MDR 1993, 693
  • VersR 1993, 1358
  • WM 1993, 251
 
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Wird zitiert von ... (345)Zitiert selbst (103)

  • BGH, 23.03.1987 - II ZR 190/86

    Beginn der Verjährung einer Schadensersatzforderung gegen ein Vorstandsmitglied …

    Auszug aus BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92
    Die rechtliche Möglichkeit, auf Feststellung einer Pflicht zur Leistung eines zukünftigen Schadensersatzes zu klagen (dazu unten C I), bestimmt - entgegen der Meinung des Bekl. - nicht schon den Zeitpunkt der Schadensentstehung (BGHZ 100, 228 (232) = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; Senat, NJW 1992, 2766 = LM H. 1/1993 SteuerberatungsG Nr. 47 = WM 1992, 1738 (1740), zur Veröffentlichung bestimmt in BGHZ); denn erst zukünftiger Schaden ist noch nicht entstanden i. S. von § 198 S. 1 BGB (…Soergel-Walter, BGB, 12. Aufl., § 198 Rdnr. 2).

    a) Bei einer Amtspflichtverletzung, die sich allgemein gegen das Vermögen richtet, ist ein Schaden entstanden, wenn die Vermögenslage des Betroffenen infolge der Handlung im Vergleich mit dem früheren Vermögensstand schlechter geworden ist (BGHZ 100, 228 (231) = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGHZ 114, 150 (152 f.) = NJW 1991, 2828 = LM H. 2/1992 SteuerberatungsG Nr. 41; Senat, LM § 256 ZPO Nr. 161 = WM 1990, 695 (699); Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18).

    Hierzu genügt es, daß die Verschlechterung sich wenigstens dem Grunde nach verwirktlicht hat, mag ihre Höhe auch noch nicht beziffert werden können; in diesem Falle ist gegebenenfalls eine Feststellungsklage zu erheben (RG, JW 1907, 302 Nr. 5; BGHZ 100, 228 (231) m. w. Nachw. = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGHZ 114, 150 (153) = NJW 1991, 2828 = LM H. 2/1992 SteuerberatungsG Nr. 41; Senat, NJW 1992, 3034 = LM H. 1/1993 AbgO 1977 Nr. 17 = WM 1992, 1743).

    Ferner muß nicht feststehen, ob der Nachteil auf Dauer bestehenbleibt und damit endgültig wird (RG, JW 1935, 776; BGHZ 100, 228 (231) m. w. Nachw. = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGHZ 114, 150 (153) = NJW 1991, 2828 = LM H. 2/1992 SteuerberatungsG Nr. 41; BGH, WM 1960, 883 (886); Senat, NJW 1992, 2766 = LM H. 1/1993 SteuerberatungsG Nr. 47 = WM 1992, 1739; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18).

    Ist dagegen noch offen, ob pflichtwidriges, ein Risiko begründendes Verhalten zu einem Schaden führt, ist ein Ersatzanspruch noch nicht entstanden, so daß eine Verjährungsfrist nicht in Lauf gesetzt wird (BGHZ 100, 228 (232) = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; Senat, NJW 1992, 3034 = WM 1992, 1742; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18; Palandt-Heinrichs, BGB, 51. Aufl., § 198 Rdnr. 10).

    Hat eine einzige, in sich abgeschlossene Verletzungshandlung mehrere Schadensfolgen ausgelöst, so kann allerdings die Verjährungsfrist nach dem Grundsatz der Schadenseinheit auch für nachträglich auftretende, zunächst also nur drohende, aber nicht unvorhersehbare Folgen beginnen, sobald irgendein (Teil-) Schaden schon entstanden ist (BGHZ 100, 228 (231 f.) m. w. Nachw. = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGH, NJW 1960, 380 = LM § 852 BGB Nr. 13; BGH, WM 1978, 331 (332); Senat, NJW-RR 1990, 459 = LM § 51 BRAO Nr. 15 = WM 1990, 815 (816) m. w. Nachw.; Senat, NJW 1991, 2833 (2835) = LM § 675 BGB Nr. 170; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18 m. w. Nachw.).

  • BGH, 09.07.1992 - IX ZR 50/91

    Schadenseintritt bei fehlerhafter Prozeßführung des Rechtsanwalts

    Auszug aus BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92
    a) Bei einer Amtspflichtverletzung, die sich allgemein gegen das Vermögen richtet, ist ein Schaden entstanden, wenn die Vermögenslage des Betroffenen infolge der Handlung im Vergleich mit dem früheren Vermögensstand schlechter geworden ist (BGHZ 100, 228 (231) = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGHZ 114, 150 (152 f.) = NJW 1991, 2828 = LM H. 2/1992 SteuerberatungsG Nr. 41; Senat, LM § 256 ZPO Nr. 161 = WM 1990, 695 (699); Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18).

    Ferner muß nicht feststehen, ob der Nachteil auf Dauer bestehenbleibt und damit endgültig wird (RG, JW 1935, 776; BGHZ 100, 228 (231) m. w. Nachw. = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGHZ 114, 150 (153) = NJW 1991, 2828 = LM H. 2/1992 SteuerberatungsG Nr. 41; BGH, WM 1960, 883 (886); Senat, NJW 1992, 2766 = LM H. 1/1993 SteuerberatungsG Nr. 47 = WM 1992, 1739; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18).

    Ist dagegen noch offen, ob pflichtwidriges, ein Risiko begründendes Verhalten zu einem Schaden führt, ist ein Ersatzanspruch noch nicht entstanden, so daß eine Verjährungsfrist nicht in Lauf gesetzt wird (BGHZ 100, 228 (232) = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; Senat, NJW 1992, 3034 = WM 1992, 1742; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18; Palandt-Heinrichs, BGB, 51. Aufl., § 198 Rdnr. 10).

    Hat eine einzige, in sich abgeschlossene Verletzungshandlung mehrere Schadensfolgen ausgelöst, so kann allerdings die Verjährungsfrist nach dem Grundsatz der Schadenseinheit auch für nachträglich auftretende, zunächst also nur drohende, aber nicht unvorhersehbare Folgen beginnen, sobald irgendein (Teil-) Schaden schon entstanden ist (BGHZ 100, 228 (231 f.) m. w. Nachw. = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGH, NJW 1960, 380 = LM § 852 BGB Nr. 13; BGH, WM 1978, 331 (332); Senat, NJW-RR 1990, 459 = LM § 51 BRAO Nr. 15 = WM 1990, 815 (816) m. w. Nachw.; Senat, NJW 1991, 2833 (2835) = LM § 675 BGB Nr. 170; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18 m. w. Nachw.).

  • BGH, 02.07.1992 - IX ZR 268/91

    Verjährung des Ersatzanspruchs gegen Steuerberater bei Außenprüfung

    Auszug aus BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92
    Die rechtliche Möglichkeit, auf Feststellung einer Pflicht zur Leistung eines zukünftigen Schadensersatzes zu klagen (dazu unten C I), bestimmt - entgegen der Meinung des Bekl. - nicht schon den Zeitpunkt der Schadensentstehung (BGHZ 100, 228 (232) = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; Senat, NJW 1992, 2766 = LM H. 1/1993 SteuerberatungsG Nr. 47 = WM 1992, 1738 (1740), zur Veröffentlichung bestimmt in BGHZ); denn erst zukünftiger Schaden ist noch nicht entstanden i. S. von § 198 S. 1 BGB (…Soergel-Walter, BGB, 12. Aufl., § 198 Rdnr. 2).

    Ferner muß nicht feststehen, ob der Nachteil auf Dauer bestehenbleibt und damit endgültig wird (RG, JW 1935, 776; BGHZ 100, 228 (231) m. w. Nachw. = NJW 1987, 1887 = LM § 198 BGB Nr. 18; BGHZ 114, 150 (153) = NJW 1991, 2828 = LM H. 2/1992 SteuerberatungsG Nr. 41; BGH, WM 1960, 883 (886); Senat, NJW 1992, 2766 = LM H. 1/1993 SteuerberatungsG Nr. 47 = WM 1992, 1739; Senat, NJW 1992, 2828 (2829) = LM H. 3/1993 § 51 BRAO Nr. 18).

    Es handelt sich dann erst um eine bloße Gefährdung einer Rechtsposition, die jedenfalls für das Entstehen eines vermögensrechtlichen Regreßanspruchs gegen einen Dritten - entgegen der Meinung des Bekl. - noch nicht einem Schaden gleichsteht (vgl. Senat, NJW 1992, 2766 = LM H. 1/1993 SteuerberatungsG Nr. 47 = WM 1992, 1740).

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