Gesetzgebung
| BGBl. I 1951 S. 739 |
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 1951 Teil I Nr. 43, ausgegeben am 31.08.1951, Seite 739
- Strafrechtsänderungsgesetz
- vom 30.08.1951
Gesetzestext
Wird zitiert von ... (28)
- BVerfG, 21.06.1977 - 1 BvL 14/76
Lebenslange Freiheitsstrafe
Diese Vorschrift galt bis zum Inkrafttreten des Strafrechtsänderungsgesetzes vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739). - BGH, 25.02.2021 - 3 StR 365/20
Störung öffentlicher Betriebe (Begriff der Anlage; …
Insoweit ist zu berücksichtigen, dass die Strafbarkeit der Störung öffentlicher Betriebe durch das Strafrechtsänderungsgesetz vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739, 745) - ursprünglich in § 316a StGB aF - normiert wurde als Ergänzung der verfassungsfeindlichen Sabotage gemäß § 88 StGB, vormals § 90 StGB aF (s. BTPlPr. I/158, 6329; BGH, Beschluss vom 14. Dezember 1977 - StB 255/77, BGHSt 27, 307, 310). - BVerfG, 03.10.1969 - 1 BvR 46/65
Leipziger Volkszeitung
Mit der Übersendung sollten Bestrebungen der von der SED gelenkten, illegal tätigen KPD gefördert werden, die auf die Einführung der in der DDR bestehenden Gewalt- und Willkürherrschaft in der Bundesrepublik gerichtet seien (§ 88 Abs. 2 Nr. 6 StGB in der Fassung des Strafrechtsänderungsgesetzes vom 30. August 1951 [BGBl. I S. 739]).
- BVerfG, 30.11.1955 - 1 BvL 120/53
Privilegierter Ehrenschutz
Rn. 3 Nach Ansicht des Landgerichts Traunstein kommt es für die Entscheidung in der Strafsache auf die Gültigkeit des durch das Strafrechtsänderungsgesetz vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739) in das Strafgesetzbuch eingefügten § 187 a StGB an. - BVerfG, 19.03.1959 - 1 BvR 295/58
Anklage beim Landgericht
Rn. 8 § 24 Abs. 1 Nr. 2 GVG in der Fassung des 1. Strafrechtsänderungsgesetzes vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739) lautet: . - BVerfG, 15.04.1970 - 2 BvR 396/69
Porst-Fall
Rn. 3 § 100e I StGB in der Fassung des Strafrechtsänderungsgesetzes vom 30. August 1951 (BGBl.I, S. 739) hatte folgenden Wortlaut: . - BGH, 29.09.1967 - V ZR 40/66
KPD-Verbot
Dem an der Straftat nicht beteiligten Dritten billigt § 86 Abs. 2 StGB i.d.F. des StÄG vom 30. August 1951 (BGBl I 739) für den Fall einer Einziehung nach dem vorangehenden Absatz eine angemessene Entschädigung zu. - BVerwG, 23.03.1971 - I C 54.66
Verfassungsrecht - Recht der Vereinigungen - (Staatskirchenrecht), Allg. …
Einige Gesetze wiesen zwar schon vor 1964 Verwaltungszuständigkeiten bezüglich überregionaler Vereinigungen Bundesbehörden zu, so § 43 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht vom 12. März 1951 (BGBl. I S. 243), § 3 Abs. 2 des Versammlungsgesetzes vom 24. Juli 1953 (BGBl. I S. 684) und § 50 Abs. 1 Nr. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - in Verbindung mit § 129a des Strafgesetzbuchs in der Fassung des Strafrechtsänderungsgesetzes vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739). - BVerfG, 15.01.1969 - 1 BvR 438/65
Berufsverbot II
Rn. 2 2. Am 23. Juli 1962 verurteilte das Landgericht Düsseldorf den Beschwerdeführer wegen Geheimbündelei, begangen in staatsgefährdender Absicht (§§ 128, 94 StGB; § 128 StGB dabei in der bis zur Änderung durch §§ 22 Nr. 4 Vereinsgesetz vom 5. August 1964 [BGBl. I S. 593] geltenden Fassung -- im folgenden: § 128 StGB a.F. --; § 94 StGB in der Fassung des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes vom 11. Juni 1957 [BGBl. I S. 597] -- im folgenden: § 94 StGB i.d.F. des 4. StRÄndG --) in Tateinheit mit vorsätzlicher Zuwiderhandlung gegen das Verbot der KPD (§§ 42, 47 BVerfGG) sowie der Rädelsführerschaft einer verfassungsfeindlichen Vereinigung (§ 90 a StGB, eingeführt durch das Strafrechtsänderungsgesetz vom 30. August 1951 [BGBl. I S. 739] -- im folgenden: § 90 a StGB a.F. --).Dies gelte jedenfalls bei einer Verurteilung wegen der durch das Strafrechtsänderungsgesetz vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739) neben den traditionellen Landes- und Hochverratsbestimmungen eingeführten Staatsgefährdungsdelikten.
- BGH, 10.08.2023 - 3 StR 36/23
Mitgliedschaftliche Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung …
In den Erwägungen zur Schaffung des § 129 StGB durch das Strafrechtsänderungsgesetz vom 30. August 1951 (BGBl. I S. 739, 744) findet sich dazu nichts (vgl. BT-Drucks. 1307 S. 13, 43; 2414 S. 9; BT-PlPr. 158 S. 6329; BT-Rechtsausschuss, Protokoll Nr. 119 S. 9). - BGH, 18.10.1995 - 3 StR 324/94
Verfolgbarkeit von Mitarbeitern des MfS der DDR nach der Wiedervereinigung für …
- BGH, 05.01.1982 - 1 BJs 350/81
Begriff der Vereinigung
- BGH, 06.02.1963 - 3 StR 58/62
- BGH, 14.12.1977 - 1 BJs 91/77
Tatbestandliche Voraussetzungen einer verfassungsfeindlichen Sabotage - …
- BGH, 25.07.1963 - 3 StR 4/63
Unbrauchbarmachung der Kopie des Filmes "Jud Süss" - Vorliegen eines …
- BVerfG, 30.10.1963 - 2 BvL 7/61
Verfassungskonforme Auslegung des § 129 StGB - Politische Parteien
- BVerwG, 17.12.1985 - 1 C 45.82
Staatsangehörigkeit - Einbürgerung - DDR - Ordre-public-Klausel
- BGH, 08.05.1964 - 3 StR 1/61
Sonderstellung politischer Parteien gegenüber anderen Vereinigungen …
- BVerfG, 14.01.1969 - 1 BvR 176/66
Verfassungsfeindliche Äußerungen
- BGH, 06.05.1954 - StE 207/52
- BVerfG, 15.01.1970 - 1 BvR 293/62
Verfassungsmäßigkeit des Ausschlusses von Ersatzansprüchen für Vermögensschäden …
- BGH, 05.05.1961 - 3 StR 1/61
Verfassungsmäßigkeit von § 90a Abs. 1 Strafgesetzbuch (StGB) - Einbeziehung …
- BVerwG, 14.12.1954 - I C 194.53
Rechtsmittel
- OLG Hamm, 05.01.1984 - 3 Ws 3/84
Anfechtung von vom Landgericht auf eine Beschwerde hin erlassenen Beschlüssen
- BGH, 05.01.1982 - AK 60/81
Dringender Verdacht der Bildung terroristischer Vereinigungen - Dringender …
- StGH Hessen, 13.07.1962 - P.St. 289
Verfassungsmäßigkeit des Verhältniswahlrechts; Vorwahl und Wahlgeheimnis
- BGH, 16.01.1962 - 1 StR 532/61
Franz Karg von Bebenburg
- BGH, 22.11.1963 - 2 StR 263/63
Vorwurf einer Freiheitsberaubung zum Nachteil eines Polizeibeamten - …
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