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Rechtsprechung
   VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,8814
VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06 (https://dejure.org/2006,8814)
VK Sachsen, Entscheidung vom 16.11.2006 - 1/SVK/097-06 (https://dejure.org/2006,8814)
VK Sachsen, Entscheidung vom 16. November 2006 - 1/SVK/097-06 (https://dejure.org/2006,8814)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NZBau 2007, 471 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (35)

  • OLG Celle, 12.05.2005 - 13 Verg 5/05

    Pflicht zur Rüge gegenüber dem Auftraggeber bei im Nachprüfungsverfahren selbst …

    Auszug aus VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06
    Denn ein Antragsteller kann (auch) erst im Nachprüfungsverfahren erkannte Vergaberechtsverstöße zum Gegenstand des Verfahrens machen, auch wenn sein Nachprüfungsantrag in der ursprünglichen Form unzulässig war (vgl. OLG Celle, Beschluss von 12.05.2005, Az: 13 Verg 5/05; OLG Koblenz, Beschluss vom 26.10.2005, Az: 1 Verg 4/05).

    Es besteht deshalb in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte Einvernehmen, dass die Rügeobliegenheit für solche Vergaberechtsfehler entfällt, die der antragstellenden Partei erst während des laufenden Vergabenachprüfungsverfahrens bekannt werden (OLG Celle, Beschluss vom 12.05.2005 - Az.: 13 Verg 5/05; Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 05.04.2005 - Az.: 6 Verg 1/05; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.11.2005 - Az.: VII- Verg 59/05; Beschluss vom 23.02.2005 - Az.: Verg 92/04; Beschluss vom 21.02.2005 - Az.: Verg 91/04; Beschluss vom 16.02.2005 - Az.: Verg 74/04; Beschluss vom 8.5.2002 - Az.: Verg 4/02, Beschluss vom 25.5.2002 - Az.: 5 Verg/02; OLG Frankfurt, Beschluss vom 02.11.2004 - Az.: 11 Verg 16/04).

    Sowohl das OLG Celle, Beschluss von 12.05.2005, Az: 13 Verg 5/05 als auch das OLG Koblenz, Beschluss vom 26.10.2005, Az: 1 Verg 4/05 lassen ein Nachschieben von möglichen Vergaberechtsverletzungen selbst dann zu, wenn das Verfahren zunächst ohne unverzügliche Rüge eingeleitet worden war.

  • OLG Düsseldorf, 16.11.2005 - Verg 59/05

    Veröffentlichung der Bewertungsmatrix

    Auszug aus VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06
    Es besteht deshalb in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte Einvernehmen, dass die Rügeobliegenheit für solche Vergaberechtsfehler entfällt, die der antragstellenden Partei erst während des laufenden Vergabenachprüfungsverfahrens bekannt werden (OLG Celle, Beschluss vom 12.05.2005 - Az.: 13 Verg 5/05; Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 05.04.2005 - Az.: 6 Verg 1/05; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.11.2005 - Az.: VII- Verg 59/05; Beschluss vom 23.02.2005 - Az.: Verg 92/04; Beschluss vom 21.02.2005 - Az.: Verg 91/04; Beschluss vom 16.02.2005 - Az.: Verg 74/04; Beschluss vom 8.5.2002 - Az.: Verg 4/02, Beschluss vom 25.5.2002 - Az.: 5 Verg/02; OLG Frankfurt, Beschluss vom 02.11.2004 - Az.: 11 Verg 16/04).

    Diese Verpflichtung zur Ausreichung mit den Verdingungsunterlagen ergibt sich für die Auftraggeberin nur in dem Fall, dass die Bewertungsmatrix bereits zum Zeitpunkt der Versendung der Verdingungsunterlagen erstellt war (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.11.2005 - Verg 59/05).

  • OLG Koblenz, 26.10.2005 - 1 Verg 4/05

    Vergabenachprüfungsverfahren: Nachschieben von Vergabeverstößen; Prüfung des …

    Auszug aus VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06
    Denn ein Antragsteller kann (auch) erst im Nachprüfungsverfahren erkannte Vergaberechtsverstöße zum Gegenstand des Verfahrens machen, auch wenn sein Nachprüfungsantrag in der ursprünglichen Form unzulässig war (vgl. OLG Celle, Beschluss von 12.05.2005, Az: 13 Verg 5/05; OLG Koblenz, Beschluss vom 26.10.2005, Az: 1 Verg 4/05).

    Sowohl das OLG Celle, Beschluss von 12.05.2005, Az: 13 Verg 5/05 als auch das OLG Koblenz, Beschluss vom 26.10.2005, Az: 1 Verg 4/05 lassen ein Nachschieben von möglichen Vergaberechtsverletzungen selbst dann zu, wenn das Verfahren zunächst ohne unverzügliche Rüge eingeleitet worden war.

  • VK Sachsen, 03.03.2008 - 1/SVK/002-08

    Aufklärung einer Mischkalkulation

    Soweit das OLG Düsseldorf die Ansicht vertreten hat, nur wenn eine den Maßstäben des § 107 Abs. 2 GWB genügende Darlegung der Verletzung von Bieterrechten das Nachprüfungsverfahren eröffnet habe, könnten andere, erst im Laufe des Nachprüfungsverfahrens zutage getretene Vergaberechtsverletzungen zum Gegenstand desselben Nachprüfungsverfahrens gemacht werden, tritt das OLG Celle dem aus den vorgenannten Gründen nicht bei (OLG Celle, B. v. 08.03.2007 - Az.: 13 Verg 2/07; B. v. 12.05.2005 - Az.: 13 Verg 5/05; ebenso OLG Thüringen, B. v. 26.03.2007 - Az.: 9 Verg 2/07; OLG Koblenz, B. v. 26.10.2005 - Az.: 1 Verg 4/05; 1. VK Sachsen, B. vom 11.08.2006, Az.: 1/SVK/073-06, B. v. 15.05.2007 - Az.: 1/SVK/028-07; B. v. 07.05.2007 - Az.: 1/SVK/027-07; B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 06.07.2010 - 1/SVK/013-10

    § 107 Abs. 3 GWB weiterhin anwendbar!

    Rügen, die nach Dienstschluss bei der Vergabestelle eingehen, sind der Vergabestelle erst am nächsten Arbeitstag zugegangen (OLG Dresden, B. v. 11.09.2006; WVerg 13/06; 1. VK Sachsen, B. v. 24.05.2007 - Az.: 1/SVK/029-07; B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 25.08.2010 - 1/SVK/027-10

    Verhandlungsverfahren: Änderung der Verdingungsunterlagen: Ausschluss!

    Im Verhandlungsverfahren darf der öffentliche Auftraggeber den - im Verfahren verbleibenden - Bietern feste Fristen, etwa für die Überarbeitung ihrer Angebote, setzen; denn er muss den Ablauf des Verhandlungsverfahrens, damit es praktikabel, effizient und zügig verläuft, strukturieren können (OLG Frankfurt, B. v. 23.12.2005 - Az.: 11 Verg 13/05; OLG Naumburg, B. v. 13.10.2008 - Az.: 1 Verg 10/08; VK Baden-Württemberg, B. v. 19.05.2009 - Az.: 1 VK 19/09; B. v. 14.05.2008 - Az.: 1 VK 15/08; 1. VK Sachsen, B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 11.04.2012 - 1/SVK/005-12

    Nur im LV genanntes Wertungskritierium ist unanwendbar!

    So ist es z. B. anerkannt, dass ein nach allgemeinem Geschäftsschluss in den Briefkasten eingeworfener Brief erst am nächsten Geschäftstag zugegangen ist (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 07.12.2011 - Verg 81/11.) Rügen, die also nach Dienstschluss bei der Vergabestelle eingehen, sind der Vergabestelle erst am nächsten Arbeitstag zugegangen (OLG Dresden, B. v. 11.09.2006; WVerg 13/06; sowie in ständiger Rechtsprechung: VK Sachsen, B. v. 06.07.2010 - 1/SVK/013-10; B. v. 24.05.2007, 1/SVK/029-07; B. v. 16.11.2006, 1/SVK/097-06), wobei die Sonn- und Feiertage bei der Ermittlung der Zeitdauer bis zum Rügevortrag mit einzuschließen sind (VK Sachsen, B. v. 08.06.2006 - 1/SVK/050-06).
  • VK Südbayern, 13.03.2009 - Z3-3-3194-1-02-01/09

    Unverzüglichkeit der Rüge nach acht Tagen?

    Entscheidend allein ist ein schnellstmögliches Handeln "ohne schuldhaftes Verzögern" (1. VK Sachsen, B. v. 24.01.2008 - Az.: 1/SVK/087-07; B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 24.01.2008 - 1/SVK/087-07

    Wesentliche Preisangaben

    Entscheidend allein ist ein schnellstmögliches Handeln "ohne schuldhaftes Verzögern" (1. VK Sachsen, B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06), wobei dabei entscheidend auf die Gesamtumstände des jeweiligen konkreten Einzelfalles abzustellen ist.
  • VK Arnsberg, 04.08.2008 - VK 15/08

    Abänderung der Verdingungsunterlagen

    Es ist jedoch ein anerkennenswertes Auftraggeberinteresse, zu verhindern, dass über die Geltung von Vertragsbedingungen nachträglich Streit entsteht bzw. von vornherein einen solchen Streit dadurch zu unterbinden, dass ergänzende Bedingungen als Abweichung von den Verdingungsunterlagen behandelt werden (OLG München, B. v. 21.02.2008 - Az.: Verg 1/08; Thüringer OLG, B. v. 17.3.2003 - Az.: 6 Verg 2/03; 1. VK Brandenburg, B. v. 03.04.2007 - Az.: 1 VK 9/07; VK Nordbayern, B. v. 12.04.2007 - Az.: 21.VK-3194 - 16/07; B. v. 27.02.2007 - Az.: 21.VK-3194 - 4/07; VK Sachsen, B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06; VK Schleswig-Holstein, B. v. 17.03.2006 - Az.: VK-SH 2/06; B. v. 07.03.2005 - Az.: VK-SH 3/05; VK Saarland, B. v. 01.03.2005 - Az.: 1 VK 1/2005; VK Hessen, B. v. 20.10.2004 - Az.: 69d-VK-61/2004; 3. VK Bund, B. v. 21.07.2004 - Az.: VK 3-83/04; 1. VK Sachsen, B. v. 14.1.2004 - Az.: 1/SVK/153- 03)." (…vgl.: Weyand, Vergaberechtskommentar § 25 VOB/A , Rdnr. 5557, Stand 14.7.08).
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