Rechtsprechung
| LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
§§ 241 Abs. 2, 253 Abs. 2, 280 Abs. 1, 823 Abs. 1 BGB, § 26 BDSG, Art. 6 DSGVO
Kameraüberwachung, Persönlichkeitsrecht, Geldentschädigung - IWW
§ 66 Abs. 1 ArbGG, § ... 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO, § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 280 Abs. 1 BGB, § 241 Abs. 2 BGB, § 823 Abs. 1 BGB, § 253 Abs. 2 BGB, § 69 Abs. 2 ArbGG, Art. 4 Nr. 1 und 2 DSGVO, § 4 BDSG, § 26 Abs. 1 BDSG, § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG, Art. 88 DSGVO, Art. 88 Abs. 2 DSGVO, § 26 Abs. 1 Satz 2 BDSG, Art. 6 DSGVO, Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO, § 26 Abs. 2 Satz 1 BDSG, Art. 7 Abs. 4 DSGVO, § 26 Abs. 2 Satz 4 BDSG, Art. 7 Abs. 2 Satz 1 DSGVO, Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, § 373 ZPO, § 92 Abs. 1 Satz 1, 2. Variante ZPO, § 72 Abs. 2 ArbGG
- Betriebs-Berater
Kameraüberwachung - Persönlichkeitsrecht - Geldentschädigung
- arbeitsrechtsiegen.de
Videoüberwachung am Arbeitsplatz rechtswidrig: 15.000 EUR Geldentschädigung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Kameraüberwachung; Persönlichkeitsrecht; Geldentschädigung
- rechtsportal.de
Kameraüberwachung; Persönlichkeitsrecht; Geldentschädigung
Kurzfassungen/Presse (6)
- beckmannundnorda.de (Kurzinformation)
15.000 EURO Geldentschädigung aus §§ 823 Abs. 1, 253 Abs. 2 BGB wegen unzulässiger dauerhafter Videoüberwachung durch den Arbeitgeber über Zeitraum von 22 Monaten
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
15.000 EUR Entschädigung wegen Videoüberwachung am …
- beck-aktuell.de (Kurzinformation)
22 Monate Dauer-Videoüberwachung durch Arbeitgeber: 15.000 Euro Entschädigung
- otto-schmidt.de (Kurzinformation)
15.000 EUR Entschädigung für permanente unzulässige Überwachung am Arbeitsplatz
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Arbeitgeber muss für dauerhafte Videoüberwachung 15.000,- EUR Schadensersatz an Mitarbeiter zahlen
- fgvw.de (Kurzinformation)
Schadensersatz bei rechtswidriger Videoüberwachung am Arbeitsplatz
Verfahrensgang
- ArbG Dortmund, 13.09.2024 - 3 Ca 1093/24
- LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Papierfundstellen
- NZA 2025, 1652
- NZA-RR 2025, 597
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (9)
- BAG, 19.02.2015 - 8 AZR 1007/13
Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts - Observation durch einen …
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Rn. 38 Das Arbeitsgericht hat die insoweit zu stellenden Anforderungen an die Zubilligung einer Geldentschädigung unter Bezugnahme auf die einschlägige höchstrichterliche Rechtsprechung (BAG, Urteil vom 19.02.2015 - 8 AZR 1007/13 m.w.N.) im Einzelnen unter I 2 b aa der Entscheidungsgründe des erstinstanzlichen Urteils dargelegt.Das Persönlichkeitsrecht umfasst auch das Recht am eigenen Bild (BAG, Urteil vom 19.02.2015 - 8 AZR 1007/13).
Die dort niedergelegten Anforderungen an eine zulässige Datenverarbeitung konkretisieren und aktualisieren den Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und am eigenen Bild (vgl. BAG, Urteil vom 23.08.2018 - 2 AZR 133/18, Urteil vom 19.02.2019 - 8 AZR 1007/13, Urteil vom 12.02.2025 - 6 AZR 845/13, jeweils zum Bundesdatenschutzgesetz:).
- ArbG Dortmund, 13.09.2024 - 3 Ca 1093/24
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund vom 13.09.2024 - 3 Ca 1093/24 wie folgt abgeändert:.Rn. 23 das Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund vom 13.09.2024 - 3 Ca 1093/24 - abzuändern und die Klage insgesamt abzuweisen.
- BAG, 23.08.2018 - 2 AZR 133/18
Offene Videoüberwachung - Verwertungsverbot
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Die dort niedergelegten Anforderungen an eine zulässige Datenverarbeitung konkretisieren und aktualisieren den Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und am eigenen Bild (vgl. BAG, Urteil vom 23.08.2018 - 2 AZR 133/18, Urteil vom 19.02.2019 - 8 AZR 1007/13, Urteil vom 12.02.2025 - 6 AZR 845/13, jeweils zum Bundesdatenschutzgesetz:).
- BAG, 12.02.2015 - 6 AZR 845/13
Verdachtskündigung - Berufsausbildungsverhältnis
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Die dort niedergelegten Anforderungen an eine zulässige Datenverarbeitung konkretisieren und aktualisieren den Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und am eigenen Bild (vgl. BAG, Urteil vom 23.08.2018 - 2 AZR 133/18, Urteil vom 19.02.2019 - 8 AZR 1007/13, Urteil vom 12.02.2025 - 6 AZR 845/13, jeweils zum Bundesdatenschutzgesetz:). - LAG Hessen, 25.10.2010 - 7 Sa 1586/09
Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung - Verletzung des …
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Das Hessische Landesarbeitsgericht (Urteil vom 25.10.2010 - 7 Sa 1586/09) hat den Arbeitgeber zur Zahlung einer Geldentschädigung in Höhe von 7.000,00 EUR für eine dreimonatige Dauerüberwachung verurteilt. - BAG, 09.05.2023 - 1 ABR 14/22
Betriebsrat - Auskunftsanspruch - schwerbehinderte Menschen
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Rn. 48 Die Norm kommt als rechtliche Grundlage für die Datenverarbeitung nicht in Betracht, da sie den Anforderungen, die Art. 88 DSGVO an Vorschriften des nationalen Rechts stellt, nicht erfüllt (BAG, Beschluss vom 09.05.2023 - 1 ABR 14/22). - EuGH, 11.12.2019 - C-708/18
Asociaţia de Proprietari bloc M5A-ScaraA - Vorlage zur Vorabentscheidung - …
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Datenverarbeitende Maßnahmen, sollen sie nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO statthaft sein, müssen allerdings einer Verhältnismäßigkeitsprüfung standhalten (EuGH, Urteil vom 11.12.2019 - C - 708/18). - LAG Mecklenburg-Vorpommern, 24.05.2019 - 2 Sa 214/18
Entschädigungszahlung wegen nicht datenschutzrechtskonformer Videoüberwachung der …
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Rn. 74 So hat das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (Urteil vom 25.05.2019 - 2 Sa 214/18) eine Überwachung des Arbeitnehmers durch drei Kameras im nicht öffentlich zugänglichen Bereich der Tankstelle für einen Zeitraum von mehr als acht Monaten für unzulässig gehalten und den Arbeitgeber zur Zahlung einer Geldentschädigung in Höhe von 2.000,00 EUR verurteilt. - LAG Hamm, 30.10.2012 - 9 Sa 158/12
Geldentschädigung wegen illegaler Videoüberwachung am Arbeitsplatz?
Auszug aus LAG Hamm, 28.05.2025 - 18 SLa 959/24
Das Landesarbeitsgericht Hamm (Urteil vom 30.10.2012 - 9 Sa 158/12) hat einem Arbeitnehmer, der über einen Zeitraum von 20 Monaten durch zwei Kameras für einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten je Arbeitstag überwacht wurde, eine Geldentschädigung in Höhe von 4.000,00 EUR zugesprochen.
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