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Weitere Entscheidung unten: OLG Naumburg, 29.04.2004

Rechtsprechung
   BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,969
BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R (https://dejure.org/2004,969)
BSG, Entscheidung vom 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R (https://dejure.org/2004,969)
BSG, Entscheidung vom 07. September 2004 - B 2 U 45/03 R (https://dejure.org/2004,969)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • lexetius.com

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - ehrenamtliche Tätigkeit - Ehrenamt

  • Judicialis

    SGB VII § 2 Abs 1 Nr 10

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bei einem Unfall auf dem Nachhauseweg des Prüfers nach einer Diplomprüfung - Ablehnung der Gewährung beamtenrechtlicher Fürsorgeleistungen aus Anlass des Unfalls auf Grund der Beendigung des Dienstverhältnisses durch die ...

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Vorinstanz in: HVBG-Info 27/2003 vom 05.08.2003, S. 2444-2445 Ehrenamtliche Tätigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB VII § 2 Abs. 1 Nr. 10
    Unfallversicherungsschutz bei ehrenamtlicher Tätigkeit

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 330
 
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Wird zitiert von ... (174)Zitiert selbst (10)

  • BSG, 26.10.1983 - 9b RU 16/82

    Ehrenamtliche Tätigkeit - Unfallversicherung - Unentgeltliche Tätigkeit für eine …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Unentgeltlich wird derjenige tätig, der für seine Arbeit keine Vergütung erhält (…zur Zulässigkeit von Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz vgl BSGE 39, 24, 29 = SozR 2200 § 539 Nr. 4 S 8;… BSGE 40, 139, 141 = SozR 2200 § 539 Nr. 10 S 17 f; BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 257;… allgemein zum Merkmal der Unentgeltlichkeit bei ehrenamtlichen Tätigkeiten: BSGE 86, 203, 211 = SozR 3-2500 § 80 Nr. 4 S 37).

    Die fragliche Tätigkeit braucht dabei nicht auf Dauer angelegt zu sein; sie kann auf einzelne Veranstaltungen begrenzt sein, nur vorübergehend ausgeübt oder sogar nur einmal und nur für wenige Stunden verrichtet werden (vgl mit ausführlicher Begründung: BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 258 ff;… Brackmann/Wiester, Handbuch der Sozialversicherung, SGB VII, 12. Aufl 2001, § 2 RdNr 561 mwN).

    Er gehört damit genau zu dem Personenkreis, den der Gesetzgeber mit der Erstreckung des Unfallversicherungsschutzes auf ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohl der Allgemeinheit begünstigen wollte (siehe nochmals BT-Drucks IV/120 S 52;… ferner BSGE 40, 139, 140 = SozR 2200 § 539 Nr. 10 S 16; BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 260).

  • BSG, 19.08.1975 - 8 RU 234/74

    Unfallversicherungsschutz - Ehrenamtliche Tätigkeit - Kirchenchor

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Unentgeltlich wird derjenige tätig, der für seine Arbeit keine Vergütung erhält (…zur Zulässigkeit von Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz vgl BSGE 39, 24, 29 = SozR 2200 § 539 Nr. 4 S 8; BSGE 40, 139, 141 = SozR 2200 § 539 Nr. 10 S 17 f;… BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 257;… allgemein zum Merkmal der Unentgeltlichkeit bei ehrenamtlichen Tätigkeiten: BSGE 86, 203, 211 = SozR 3-2500 § 80 Nr. 4 S 37).

    Er gehört damit genau zu dem Personenkreis, den der Gesetzgeber mit der Erstreckung des Unfallversicherungsschutzes auf ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohl der Allgemeinheit begünstigen wollte (siehe nochmals BT-Drucks IV/120 S 52; ferner BSGE 40, 139, 140 = SozR 2200 § 539 Nr. 10 S 16;… BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 260).

  • BSG, 27.07.1989 - 2 RU 54/88

    Feststellung einer Berufskrankheit vor Eintritt des Leistungsfalls

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Das betrifft nicht nur die in § 55 Abs. 1 Nr. 3 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) ausdrücklich vorgesehene Feststellung des ursächlichen Zusammenhangs einer Gesundheitsstörung mit einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit, sondern auch die Feststellung des Eintritts des Versicherungsfalls in Fällen, in denen bereits das Vorliegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit vom Versicherungsträger bestritten wird (Bundessozialgericht - BSG - SozR 2200 § 551 Nr. 35;… BSG Urteil vom 28. April 2004 - B 2 U 21/03 R -, zur Veröffentlichung in SozR 4-5671 Anl 1 Nr. 5101 Nr. 2 vorgesehen).
  • BSG, 28.06.2000 - B 6 KA 64/98 R

    Sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung durch die Kassenärztliche …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Unentgeltlich wird derjenige tätig, der für seine Arbeit keine Vergütung erhält (…zur Zulässigkeit von Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz vgl BSGE 39, 24, 29 = SozR 2200 § 539 Nr. 4 S 8;… BSGE 40, 139, 141 = SozR 2200 § 539 Nr. 10 S 17 f;… BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 257; allgemein zum Merkmal der Unentgeltlichkeit bei ehrenamtlichen Tätigkeiten: BSGE 86, 203, 211 = SozR 3-2500 § 80 Nr. 4 S 37).
  • BSG, 28.04.2004 - B 2 U 21/03 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - Begriff der Hauterkrankung - …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Das betrifft nicht nur die in § 55 Abs. 1 Nr. 3 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) ausdrücklich vorgesehene Feststellung des ursächlichen Zusammenhangs einer Gesundheitsstörung mit einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit, sondern auch die Feststellung des Eintritts des Versicherungsfalls in Fällen, in denen bereits das Vorliegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit vom Versicherungsträger bestritten wird (…Bundessozialgericht - BSG - SozR 2200 § 551 Nr. 35; BSG Urteil vom 28. April 2004 - B 2 U 21/03 R -, zur Veröffentlichung in SozR 4-5671 Anl 1 Nr. 5101 Nr. 2 vorgesehen).
  • BSG, 27.06.1991 - 2 RU 26/90

    Unfallversicherungsschutz bei einer nur einmalig und für wenige Stunden …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Die Rechtsprechung hat daraus, dass die Versicherung an die Ausübung eines Amtes anknüpft, gefolgert, dass dem Tätigen von dem Rechtsträger ein bestimmter, abgegrenzter Aufgabenkreis übertragen worden sein muss, der sich seinerseits wiederum innerhalb des der öffentlich-rechtlichen Körperschaft oder Anstalt zugewiesenen qualifizierten Aufgaben- und organisatorischen Verantwortungsbereichs halten muss (…vgl BSG SozR 2200 § 539 Nr. 63; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 11, Nr. 14, Nr. 31, Nr. 38).
  • BSG, 15.11.1983 - 1 S 10/82

    Feststellung des Haushaltsplans - Rentenversicherung - Aufsichtsbehörde - …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Bei den genannten Bestimmungen des bremischen Landesrechts handelt es sich gemäß § 162 SGG um nicht revisibles Recht, da sich ihr Geltungsbereich nicht über den Bezirk des Berufungsgerichts hinaus erstreckt und dem Revisionsvorbringen nicht zu entnehmen ist, dass etwa inhaltlich übereinstimmende und zum Zweck der Vereinheitlichung erlassene Vorschriften auch in anderen Bundesländern gelten (siehe dazu: BSGE 56, 45, 50 f = SozR 2100 § 70 Nr. 1 S 7 f).
  • BSG, 31.01.1980 - 8a RU 46/79

    Vorbereitungshandlung - Ausschußsitzung - Ratsherr - Ehrenamtliche Tätigkeit - …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Die Rechtsprechung hat daraus, dass die Versicherung an die Ausübung eines Amtes anknüpft, gefolgert, dass dem Tätigen von dem Rechtsträger ein bestimmter, abgegrenzter Aufgabenkreis übertragen worden sein muss, der sich seinerseits wiederum innerhalb des der öffentlich-rechtlichen Körperschaft oder Anstalt zugewiesenen qualifizierten Aufgaben- und organisatorischen Verantwortungsbereichs halten muss (vgl BSG SozR 2200 § 539 Nr. 63;… BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 11, Nr. 14, Nr. 31, Nr. 38).
  • BSG, 18.12.1974 - 8 RU 34/73
    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Unentgeltlich wird derjenige tätig, der für seine Arbeit keine Vergütung erhält (zur Zulässigkeit von Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz vgl BSGE 39, 24, 29 = SozR 2200 § 539 Nr. 4 S 8;… BSGE 40, 139, 141 = SozR 2200 § 539 Nr. 10 S 17 f;… BSG SozR 2200 § 539 Nr. 95 S 257;… allgemein zum Merkmal der Unentgeltlichkeit bei ehrenamtlichen Tätigkeiten: BSGE 86, 203, 211 = SozR 3-2500 § 80 Nr. 4 S 37).
  • BSG, 27.04.1972 - 2 RU 14/69

    Evangelische Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts - …

    Auszug aus BSG, 07.09.2004 - B 2 U 45/03 R
    Das Erfordernis der Unentgeltlichkeit ist aber dem Merkmal der Ehrenamtlichkeit immanent (BSGE 34, 163, 165 = SozR Nr. 28 zu § 539 RVO Bl Aa 40 Rs; Burchardt, ZTR 1998, 109, 110 f mwN;… Brackmann/Wiester, Handbuch der Sozialversicherung, SGB VII, 12. Aufl 2001, § 2 RdNr 558 mwN).
  • BSG, 20.08.2019 - B 2 U 1/18 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - kein Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr …

    In dieser Situation kann der Betroffene die Grundlagen der in Frage kommenden Leistungsansprüche vorab im Wege der isolierten Feststellungsklage klären lassen (BSG vom 7.9.2004 - B 2 U 45/03 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 2 RdNr 12…, vom 28.4.2004 - B 2 U 21/03 R - SozR 4-5671 Anl 1 Nr. 5101 Nr. 2 RdNr 24 …und vom 27.7.1989 - 2 RU 54/88 - SozR 2200 § 551 Nr. 35), um auf dieser Basis später konkrete Leistungen geltend zu machen.
  • BSG, 02.12.2008 - B 2 U 17/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Wegeunfall - sachlicher Zusammenhang - …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats kann ein Versicherter, dem gegenüber ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung durch Verwaltungsakt entschieden hat, dass ein Arbeitsunfall nicht gegeben ist, dessen Vorliegen als Grundlage in Frage kommender Leistungsansprüche vorab im Wege einer Kombination von Anfechtungs- und Feststellungsklage gemäß § 54 Abs. 1 Satz 1, § 55 Abs. 1 Nr. 1 Sozialgerichtsgesetz (SGG) klären lassen (…BSG Beschluss vom 27. Juni 2006 - B 2 U 77/06 B - SozR 4-1500 § 55 Nr. 4 RdNr 8 f;… Urteil vom 15. Februar 2005 - B 2 U 1/04 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 12 RdNr 5; Urteil vom 7. September 2004 - B 2 U 45/03 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 2 RdNr 4, jeweils mwN).
  • BSG, 02.04.2009 - B 2 U 29/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallmechanismus - …

    Der Kläger kann seinen geltend gemachten Anspruch auf Feststellung einer HCV-Infektion als Unfallfolge statthaft mit einer kombinierten Anfechtungs- und Feststellungsklage iS des § 55 Abs. 1 Nr. 3 Sozialgerichtsgesetz (SGG) verfolgen (…vgl BSG vom 27.7.1989 - 2 RU 54/88 - SozR 2200 § 551 Nr. 35 S 67 f; BSG vom 7.9.2004 - B 2 U 45/03 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 2 RdNr 4; er ist nicht auf eine Verpflichtungsklage begrenzt).
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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,8898
OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03 (https://dejure.org/2004,8898)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 29.04.2004 - 2 U 45/03 (https://dejure.org/2004,8898)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 29. April 2004 - 2 U 45/03 (https://dejure.org/2004,8898)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    VerbrKrG § 3 Abs. 2 Nr. 2; ; VerbrKrG § ... 3 Abs. 2 S. 2; ; VerbrKrG § 4; ; VerbrKrG § 4 Abs. 1 S. 4 Nr. 1; ; VerbrKrG § 9; ; VerbrKrG § 9 Abs. 1 S. 2; ; VerbrKrG § 9 Abs. 3; ; VerbrKrG § 9 Abs. 3 S. 1; ; BGB § 134; ; BGB § 166 Abs. 1; ; BGB §§ 170 ff.; ; BGB §§ 171 ff.; ; BGB § 171 Abs. 1; ; BGB § 172; ; BGB § 172 Abs. 1; ; BGB § 172 Abs. 2; ; BGB § 173; ; BGB § 175; ; BGB § 278; ; BGB § 362 Abs. 1; ; BGB § 607 Abs. 1; ; BGB § 607 Abs. 1 S. 2; ; BGB § 609; ; RBerG § 1; ; RBerG § 1 Abs. 1; ; RBerG § 1 Abs. 1 S. 1; ; RBerG § 1 Abs. 2; ; RBerG § 3 Nr. 2; ; RBerG § 5 Nr. 2; ; HausTWG § 1 Abs. 1; ; HypothekenbankG § 11; ; HypothekenbankG § 12; ; ZPO § 264 Nr. 2

  • rechtsportal.de

    Unwirksamkeit eines Treuhandvertrages gem. Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG in Verb. mit § 134 BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verstoß gegen das RBerG durch den Treuhänder

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anwendbarkeit der Regeln über die Rechtscheinsvollmacht bei Nichtigkeit der Bevollmächtigung des Geschäftsbesorgers wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz ; Einwendungsdurchgriff nach dem Verbrauchkreditgesetz bei Beteiligungen an einem geschlossenen ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (21)

  • BGH, 03.06.2003 - XI ZR 289/02

    Ausweisung der Finanzierungsvermittlungsprovision in einem im Rahmen eines …

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss die schriftlich erteilte Vollmacht die Mindestangaben über die Kreditbedingungen gemäß § 4 Abs. 1 S. 4 Nr. 1 VerbrKrG nicht aufweisen (BGH WM 2003, 1710, BGH WM 2001, 1024, 1025; BGH NJW 2001, 3774 f.).

    Der gesetzliche Schutzzweck ist vielmehr nur dann zu erreichen, wenn auch die eine Vertretung ermöglichende Vollmacht für unwirksam erachtet wird (BGH ZIP 2001, 2091, 2093, BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes führt ein Verstoß des Rechtsbesorgers gegen das Rechtsberatungsgesetz regelmäßig nicht zur Nichtigkeit der von ihm vermittelten Verträge zwischen dem Auftraggeber und dem Dritten (BGH WM 1998, 923, 924; BGH WM 2003, 1710, 1712).

    Ein enger Zusammenhang zwischen der unerlaubten Rechtsbesorgung und den durch sie zustande gebrachten Verträgen mit Dritten liegt dabei in der Natur der Sache und vermag eine andere Beurteilung nicht zu rechtfertigen (BGH WM 2003, 1710, 1712).

    Eine solche andere Beurteilung wäre nur dann gerechtfertigt, wenn der Dritte, dessen Verträge mit dem Auftraggeber von dem unzulässigen Rechtsbesorger vermittelt oder von diesem als Vertreter des Auftraggebers abgeschlossen werden, in einer Weise mit dem Rechtsbesorger zusammenarbeitet, dass seine Tätigkeit als Beteiligung an der unerlaubten Rechtsbesorgung angesehen werden muss (BGH WM 2003, 1710, 1712).

    Selbst wenn es im Rahmen dieses Erwerbes auch darum gegangen sein sollte, dem Käufer eigene Vertragsverhandlungen und -abschlüsse zu ersparen, diente der Darlehensvertrag nicht der verbotenen Rechtsbesorgung, sondern allein dem zulässigen Zweck der Vermögensbildung (BGH WM 2003, 1710, 1713).

    Der Bundesgerichtshof hat die §§ 171, 173 BGB sowie die Grundsätze über die Duldungs- und Anscheinsvollmacht auch bei einem Verstoß der Bevollmächtigung des Geschäftsbesorgers gegen Art. 1 § 1 RBerG für grundsätzlich anwendbar erachtet (BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Soweit gesetzliche Wertungen nicht entgegenstehen, beanspruchen die Grundsätze ohne Rücksicht darauf, aus welchen Gründen sich die Bevollmächtigung als nichtig erweist, stets Geltung (BGHZ 144, 223, 230; BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Der Bundesgerichtshof hat die von ihm vertretene Ansicht, dass für eine Rechtsscheinsvollmacht i. S. v. § 171 Abs. 1, 172 Abs. 1 BGB beglaubigte Abschriften nicht ausreichen (BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1712), damit begründet, dass solche Abschriften, die in unbeschränkter Zahl gefertigt werden können, nicht der Rückgabepflicht gemäß § 175 BGB unterliegen und daher nichts über den Fortbestand der Vollmacht besagen (BGH 102, 60, 63).

    Dies hat der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 03. Juni 2003 (BGH WM 2003, 1710, 1712) zur Frage der Gutgläubigkeit des Erklärungsempfängers besonders hervorgehoben.

    Denn aus den bis dahin ergangenen Entscheidungen des Bundesgerichtshofes ließ sich für sie nichts entnehmen, was eindeutig für einen Verstoß des Treuhandvertrages gegen § 134 BGB i. V. m. Art. 1 § 1 RBerG gesprochen hätte (vgl. BGH ZIP 2001, 1990, 1992; BGH WM 2003, 1710, 1712).

    Davon geht unausgesprochen auch die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 03. Juni 2003 (BGH WM 2003, 1710 ff.) aus.

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehen begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit der Kreditgewährung sowohl an den Bauträger als auch an die einzelnen Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (BGH WM 2003, 1710, 1713).

  • BGH, 18.03.2003 - XI ZR 422/01

    Voraussetzungen des Widerrufsrechts bei Gewährung eines Realkredits zu "üblichen …

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Denn an der von den Parteien gewollten Abhängigkeit des Kredits von der Bestellung eines Grundpfandrechts ändert sich nichts, wenn die Parteien die Stellung noch weiterer Sicherheiten vereinbaren (BGH ZIP 2003, 894, 895).

    (1) Für die Frage, ob ein grundpfandrechtlich abgesicherter Kredit zu den üblichen Bedingungen gewährt worden ist, kommt es entscheidend auf die Zinshöhe und die sonstigen Kreditkonditionen an (BGH ZIP 2003, 894, 896, BGH ZIP 2000, 1051, 1053).

    Dabei stellen die in den Monatsberichten der Deutschen Bundesbank ausgewiesenen Zinssätze einen Anhaltspunkt für die Marktüblichkeit dar (BGH ZIP 2003, 894, 896).

    Denn die Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, die auf einer statistischen Stichprobenerhebung beruhen, erfassen nicht sämtliche Grundpfandrechtskredite, sondern nur unter Einhaltung der Beleihungsgrenzen gewährte erstrangig gesicherte Realkredite für Wohngrundstücke zu Festzinsen mit einer Laufzeit von 2, 5 und 10 Jahren bei einer Tilgung von 1 % p. a. Erfüllt ein Darlehensvertrag diese Kriterien nicht, kommt den in den Monatsberichten ausgewiesenen effektiven Jahreszinsen nur eine begrenzte Aussagekraft zu (BGH ZIP 2003, 894, 896).

    Weiterhin ist zu berücksichtigen (vgl. BGH ZIP 2003, 894, 896), dass - anders als bei den in der Zinsstatistik der Bundesbank berücksichtigten Grundpfandkrediten - keine regelmäßige Tilgung vereinbart war, sondern die Rückzahlung des Darlehens erst bei Vertragsende aus einer zeitgleich mit dem Kredit abgeschlossenen Lebensversicherung erfolgen sollte, was ebenfalls zu Gunsten der Klägerin zu berücksichtigen ist (vgl. BGH ZIP 2003, 894, 896).

  • BGH, 18.09.2001 - XI ZR 321/00

    Treuhandvertrag im Rahmen eines geschlossenen Immobilienfonds als unerlaubte …

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss die schriftlich erteilte Vollmacht die Mindestangaben über die Kreditbedingungen gemäß § 4 Abs. 1 S. 4 Nr. 1 VerbrKrG nicht aufweisen (BGH WM 2003, 1710, BGH WM 2001, 1024, 1025; BGH NJW 2001, 3774 f.).

    Von der Erlaubnispflicht werden dabei Tätigkeiten erfasst, die darauf gerichtet und geeignet sind, konkrete fremde Rechtsverhältnisse zu gestalten oder zu verändern (BGH WM 1987, 1263, 1264; BGH NJW 2001, 3774 f.).

    Konkrete fremde Rechtsverhältnisse werden insbesondere durch den Abschluss von Verträgen gestaltet, die von einem Geschäftsbesorger im Namen eines Dritten abgeschlossen werden (BGH NJW 2001, 3774, 3775).

    Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Geschäftsbesorgungsvertrag ist in der Regel nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985).

    Soweit gesetzliche Wertungen nicht entgegenstehen, beanspruchen die Grundsätze ohne Rücksicht darauf, aus welchen Gründen sich die Bevollmächtigung als nichtig erweist, stets Geltung (BGHZ 144, 223, 230; BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Denn aus den bis dahin ergangenen Entscheidungen des Bundesgerichtshofes ließ sich für sie nichts entnehmen, was eindeutig für einen Verstoß des Treuhandvertrages gegen § 134 BGB i. V. m. Art. 1 § 1 RBerG gesprochen hätte (vgl. BGH ZIP 2001, 1990, 1992; BGH WM 2003, 1710, 1712).

  • BGH, 18.03.2003 - XI ZR 188/02

    Rechtsfolgen der Nichtigkeit eines Treuhändervertrages wegen Verstoßes gegen das …

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Geschäftsbesorgungsvertrag ist in der Regel nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985).

    Denn nach der nunmehr übereinstimmenden Rechtsprechung des III. und des XI. Zivilsenates des Bundesgerichtshofes führt eine Zuwiderhandlung gegen das Verbotsgesetz des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG i. V. m. § 134 BGB mit Rücksicht auf den Schutzzweck des RBerG ohne weiteres auch zur Nichtigkeit der Vollmacht (BGH (III. Zivilsenat) ZIP 2001, 2091, 2093; BGH (XI. Zivilsenat) ZIP 2003, 165, 167; BGH (XI. Zivilsenat) ZIP 2003, 984, 985).

    Der Bundesgerichtshof hat die von ihm vertretene Ansicht, dass für eine Rechtsscheinsvollmacht i. S. v. § 171 Abs. 1, 172 Abs. 1 BGB beglaubigte Abschriften nicht ausreichen (BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1712), damit begründet, dass solche Abschriften, die in unbeschränkter Zahl gefertigt werden können, nicht der Rückgabepflicht gemäß § 175 BGB unterliegen und daher nichts über den Fortbestand der Vollmacht besagen (BGH 102, 60, 63).

    Bei der Einschaltung eines Vertreters zum Abschluss eines Darlehensvertrages kommt es aber für die Widerruflichkeit der Vertragserklärung nach dem HausTWG nicht auf die Haustürsituation des Vertretenen bei der Vollmachtserteilung, sondern auf die des Vertreters bei Abschluss des Vertrages an (st. Rspr. BGH ZIP 2003, 984, 986 m. zahlreichen w. N.).

  • BGH, 14.05.2002 - XI ZR 155/01

    Rechtsfolgen einer unwirksamen Vollmachterteilung

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Geschäftsbesorgungsvertrag ist in der Regel nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985).

    Beglaubigte Abschriften oder Kopien genügen nicht (BGH NJW 2002, 2325, BGH NJW 1997, 312, 314).

    Der Bundesgerichtshof hat die von ihm vertretene Ansicht, dass für eine Rechtsscheinsvollmacht i. S. v. § 171 Abs. 1, 172 Abs. 1 BGB beglaubigte Abschriften nicht ausreichen (BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1712), damit begründet, dass solche Abschriften, die in unbeschränkter Zahl gefertigt werden können, nicht der Rückgabepflicht gemäß § 175 BGB unterliegen und daher nichts über den Fortbestand der Vollmacht besagen (BGH 102, 60, 63).

  • BGH, 25.03.2003 - XI ZR 227/02

    Wirksamkeit der Vollmacht bei unerlaubter Rechtsberatung durch einen …

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Der Bundesgerichtshof hat die §§ 171, 173 BGB sowie die Grundsätze über die Duldungs- und Anscheinsvollmacht auch bei einem Verstoß der Bevollmächtigung des Geschäftsbesorgers gegen Art. 1 § 1 RBerG für grundsätzlich anwendbar erachtet (BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Soweit gesetzliche Wertungen nicht entgegenstehen, beanspruchen die Grundsätze ohne Rücksicht darauf, aus welchen Gründen sich die Bevollmächtigung als nichtig erweist, stets Geltung (BGHZ 144, 223, 230; BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Der Bundesgerichtshof hat die von ihm vertretene Ansicht, dass für eine Rechtsscheinsvollmacht i. S. v. § 171 Abs. 1, 172 Abs. 1 BGB beglaubigte Abschriften nicht ausreichen (BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1712), damit begründet, dass solche Abschriften, die in unbeschränkter Zahl gefertigt werden können, nicht der Rückgabepflicht gemäß § 175 BGB unterliegen und daher nichts über den Fortbestand der Vollmacht besagen (BGH 102, 60, 63).

  • BGH, 22.10.1996 - XI ZR 249/95

    Rechtsscheinhaftung bei nicht wirksam beurkundeter Vollmacht

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Soweit gesetzliche Wertungen nicht entgegenstehen, beanspruchen die Grundsätze ohne Rücksicht darauf, aus welchen Gründen sich die Bevollmächtigung als nichtig erweist, stets Geltung (BGHZ 144, 223, 230; BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Beglaubigte Abschriften oder Kopien genügen nicht (BGH NJW 2002, 2325, BGH NJW 1997, 312, 314).

    Der Bundesgerichtshof hat die von ihm vertretene Ansicht, dass für eine Rechtsscheinsvollmacht i. S. v. § 171 Abs. 1, 172 Abs. 1 BGB beglaubigte Abschriften nicht ausreichen (BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH ZIP 2002, 1191, 1193; BGH ZIP 2003, 984, 985; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1712), damit begründet, dass solche Abschriften, die in unbeschränkter Zahl gefertigt werden können, nicht der Rückgabepflicht gemäß § 175 BGB unterliegen und daher nichts über den Fortbestand der Vollmacht besagen (BGH 102, 60, 63).

  • BGH, 18.04.2000 - XI ZR 193/99

    Einwendungsdurchgriff bei Kredit nach dem VerbrKrG

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Ein solcher Einwendungsdurchgriff kommt hier schon deshalb nicht in Betracht, weil diese Vorschrift nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf das Darlehensverhältnis der Parteien keine Anwendung findet (vgl. BGH WM 2000, 1245, 1247).

    (1) Für die Frage, ob ein grundpfandrechtlich abgesicherter Kredit zu den üblichen Bedingungen gewährt worden ist, kommt es entscheidend auf die Zinshöhe und die sonstigen Kreditkonditionen an (BGH ZIP 2003, 894, 896, BGH ZIP 2000, 1051, 1053).

  • BGH, 02.05.2000 - XI ZR 150/99

    Widerruf eines Darlehensvertrages nach dem Haustürwiderrufsgesetz

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Soweit gesetzliche Wertungen nicht entgegenstehen, beanspruchen die Grundsätze ohne Rücksicht darauf, aus welchen Gründen sich die Bevollmächtigung als nichtig erweist, stets Geltung (BGHZ 144, 223, 230; BGH ZIP 1996, 2169, 2171; BGH NJW 2001, 3774, 3775; BGH ZIP 2003, 988, 990; BGH WM 2003, 1710, 1711).

    Denn der Geschäftspartner verhandelt - wie auch im vorliegenden Fall - oftmals nur mit dem Vertreter und kennt deshalb häufig auch nur dessen Verhandlungssituation (vgl. BGH ZIP 2000, 1155, 1156).

  • BGH, 11.10.2001 - III ZR 182/00

    Rechtsfolgen der Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages zur Abwicklung …

    Auszug aus OLG Naumburg, 29.04.2004 - 2 U 45/03
    Denn nach der nunmehr übereinstimmenden Rechtsprechung des III. und des XI. Zivilsenates des Bundesgerichtshofes führt eine Zuwiderhandlung gegen das Verbotsgesetz des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG i. V. m. § 134 BGB mit Rücksicht auf den Schutzzweck des RBerG ohne weiteres auch zur Nichtigkeit der Vollmacht (BGH (III. Zivilsenat) ZIP 2001, 2091, 2093; BGH (XI. Zivilsenat) ZIP 2003, 165, 167; BGH (XI. Zivilsenat) ZIP 2003, 984, 985).

    Der gesetzliche Schutzzweck ist vielmehr nur dann zu erreichen, wenn auch die eine Vertretung ermöglichende Vollmacht für unwirksam erachtet wird (BGH ZIP 2001, 2091, 2093, BGH WM 2003, 1710, 1711).

  • BGH, 28.09.2000 - IX ZR 279/99

    Rechtliche Abwicklung eines Grundstückserwerbs im Rahmen eines Bauträgermodells …

  • BGH, 16.12.2002 - II ZR 109/01

    Wirksamkeit von Treuhandverträgen und dem Treuhänder erteilter Vollmachten im …

  • BGH, 21.07.2003 - II ZR 387/02

    Zum kreditfinanzierten Beitritt zu einem geschlossenen Immobilienfonds

  • BGH, 08.02.1989 - IVa ZR 98/87

    Einbeziehung eines Vermächtnisses in die Bindung eines Erbvertrages; Anfechtung …

  • BGH, 22.10.2003 - IV ZR 398/02

    Zur Frage der Wirksamkeit von Treuhandverträgen und -vollmachten bei …

  • BGH, 02.05.2000 - XI ZR 108/99

    Kein Widerruf von Darlehen zur Finanzierung von Immobilienfondsanteilen

  • BGH, 12.06.1997 - IX ZR 110/96

    Auswirkung des Konkurses der Gesellschaft auf einen Prozeß gegen die …

  • BGH, 15.10.1987 - III ZR 235/86

    Vorlage der Vollmachtsurkunde in Urschrift; Rechtsscheinhaftung bei unwirksamer …

  • BGH, 24.04.2001 - XI ZR 40/00

    Grundsatzentscheidung zum Inhalt von Vollmachten für Abschluß von …

  • BGH, 24.06.1987 - I ZR 74/85

    Schuldenregulierung unter Hinzuziehung eines Rechtsberaters

  • BGH, 17.03.1998 - XI ZR 59/97

    Rechtsfolgen der Rechtsberatung durch den Kreditvermittler

  • BGH, 25.04.2006 - XI ZR 219/04

    Meinungsverschiedenheiten zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des …

    (b) Zu Recht hat das Berufungsgericht ferner die Durchschrift des Zeichnungsscheins als Original der Vollmachtsurkunde im Sinne von § 172 BGB angesehen, wenn und weil der Aussteller damit eine gleichwertige Urschrift, nicht nur eine Abschrift herstellen wollte (vgl. BGHZ 47, 68 ff. ("Blaupause"); OLG Naumburg, Urteil vom 29. April 2004 - 2 U 45/03, juris-Datenbank Tz. 68).
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