Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,54500
OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21 (https://dejure.org/2021,54500)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 18.11.2021 - 4 U 323/21 (https://dejure.org/2021,54500)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 18. November 2021 - 4 U 323/21 (https://dejure.org/2021,54500)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2021,54500) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 13 Hs. 2 BGB; § 355 BGB; § 491 BGB; § 495 BGB; § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO; § 522 Abs. 2 ZPO
    Wirksamkeit des Widerrufs einer auf den Abschluss eines Darlehensvertrages gerichteten Willenserklärung; Indizien für das Vorliegen eines Verbrauchergeschäfts; Zweckrichtung eines Rechtsgeschäfts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Darlegungs- und Beweislast für die Verbrauchereigenschaft bei Rückabwicklungsklage nach Widerruf eines mit einem Kaufvertrag verbundenen Darlehensvertrags

  • rechtsportal.de

    Darlegungs- und Beweislast für die Verbrauchereigenschaft bei Rückabwicklungsklage nach Widerruf eines mit einem Kaufvertrag verbundenen Darlehensvertrags

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2022, 761
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (27)

  • BGH, 30.09.2009 - VIII ZR 7/09

    Klärung des Verbraucherbegriffs in § 13 BGB bei natürlichen Personen, die auch …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Rn. 39 Für die Abgrenzung zwischen Verbraucher- und Unternehmerhandeln kommt es nicht auf die für die Vertragsparteien erkennbaren Umstände an (noch offen gelassen in BGH…, Urteil vom 22. Dezember 2004 - VIII ZR 91/04 -, Rn. 11, juris; BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 9, juris), sondern auf die objektiv zu bestimmende Zweckrichtung des Rechtsgeschäfts (vgl. BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 90, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 16, juris, dort auch unter Bezugnahme auf ältere Entscheidungen mit diesem Abgrenzungsergebnis: BGH…, Urteil vom 15. November 2007 - III ZR 295/06 -, Rn. 6, juris, BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31, juris).

    Rn. 45 Er muss darlegen und beweisen, dass nach dem objektiv zu bestimmenden Zweck ein seinem privaten Rechtskreis zuzuordnendes Rechtsgeschäft vorliegt(vgl. BGH…, Urteil vom 11. Juli 2007 - VIII ZR 110/06 -, Rn. 13, juris; BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris).

    Rn. 47 Aus der negativen Formulierung des zweiten Halbsatzes des § 13 BGB wird zwar geschlossen, dass rechtsgeschäftliches Handeln einer natürlichen Person grundsätzlich als Verbraucherhandeln anzusehen sei (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 13. März 2013 - VIII ZR 186/12 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 11. Mai 2017 - I ZR 60/16 -, Rn. 20, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 84, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 17, juris).

    Der Bundesgerichtshof hat den zweiten Halbsatz des § 13 BGB allein zum Anlass genommen, verbleibende Zweifel im Rahmen der Feststellung der Verbrauchereigenschaft zu Gunsten des Verbrauchers zu lösen (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Mai 2017 - I ZR 60/16 -, Rn. 20, juris; BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 10, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 18, juris;… MüKoBGB/Micklitz, 9. Aufl. 2021, BGB, § 13 Rn. 78).

    Rn. 51 Zutreffend hat das Landgericht in die Beweiswürdigung eingestellt, dass der Kläger als natürliche Person gehandelt hat und sein rechtsgeschäftliches Handeln insoweit grundsätzlich als Verbraucherhandeln anzusehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 10, juris).

    Rn. 72 Eine Zurechnung entgegen dem mit dem rechtsgeschäftlichen Handeln objektiv verfolgten Zweck kommt nur dann in Betracht, wenn die dem Vertragspartner erkennbaren Umstände eindeutig und zweifelsfrei darauf hinweisen, dass die natürliche Person in Verfolgung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 13. März 2013 - VIII ZR 186/12 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 92, juris).

  • BGH, 07.04.2021 - VIII ZR 191/19

    Verbrauchsgüterkauf: Abschluss eines Rechtsgeschäfts durch eine natürliche Person …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Rn. 39 Für die Abgrenzung zwischen Verbraucher- und Unternehmerhandeln kommt es nicht auf die für die Vertragsparteien erkennbaren Umstände an (noch offen gelassen in BGH…, Urteil vom 22. Dezember 2004 - VIII ZR 91/04 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 9, juris), sondern auf die objektiv zu bestimmende Zweckrichtung des Rechtsgeschäfts (vgl. BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 90, juris; BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 16, juris, dort auch unter Bezugnahme auf ältere Entscheidungen mit diesem Abgrenzungsergebnis: BGH…, Urteil vom 15. November 2007 - III ZR 295/06 -, Rn. 6, juris, BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31, juris).

    Rn. 47 Aus der negativen Formulierung des zweiten Halbsatzes des § 13 BGB wird zwar geschlossen, dass rechtsgeschäftliches Handeln einer natürlichen Person grundsätzlich als Verbraucherhandeln anzusehen sei (vgl. BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 13. März 2013 - VIII ZR 186/12 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 11. Mai 2017 - I ZR 60/16 -, Rn. 20, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 84, juris; BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 17, juris).

    Der Bundesgerichtshof hat den zweiten Halbsatz des § 13 BGB allein zum Anlass genommen, verbleibende Zweifel im Rahmen der Feststellung der Verbrauchereigenschaft zu Gunsten des Verbrauchers zu lösen (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Mai 2017 - I ZR 60/16 -, Rn. 20, juris; BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 10, juris; BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 18, juris;… MüKoBGB/Micklitz, 9. Aufl. 2021, BGB, § 13 Rn. 78).

    Rn. 72 Eine Zurechnung entgegen dem mit dem rechtsgeschäftlichen Handeln objektiv verfolgten Zweck kommt nur dann in Betracht, wenn die dem Vertragspartner erkennbaren Umstände eindeutig und zweifelsfrei darauf hinweisen, dass die natürliche Person in Verfolgung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (vgl. BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 13. März 2013 - VIII ZR 186/12 -, Rn. 18, juris; BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 92, juris).

    Hohe Hürden für die Annahme solche Umstände bestehen dann, wenn der Geschäftspartner den eindeutigen privaten Zweck des Geschäfts erkannt hat bzw. hätte erkennen können (vgl. BGH, Urteil vom 07.04.2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 22, juris).

  • BGH, 07.04.2021 - VIII ZR 49/19

    Erwerb eines Reitpferds auf einer Auktion: Vorliegen einer öffentlich …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Rn. 39 Für die Abgrenzung zwischen Verbraucher- und Unternehmerhandeln kommt es nicht auf die für die Vertragsparteien erkennbaren Umstände an (noch offen gelassen in BGH…, Urteil vom 22. Dezember 2004 - VIII ZR 91/04 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 9, juris), sondern auf die objektiv zu bestimmende Zweckrichtung des Rechtsgeschäfts (vgl. BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 90, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 16, juris, dort auch unter Bezugnahme auf ältere Entscheidungen mit diesem Abgrenzungsergebnis: BGH…, Urteil vom 15. November 2007 - III ZR 295/06 -, Rn. 6, juris, BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31, juris).

    Rn. 47 Aus der negativen Formulierung des zweiten Halbsatzes des § 13 BGB wird zwar geschlossen, dass rechtsgeschäftliches Handeln einer natürlichen Person grundsätzlich als Verbraucherhandeln anzusehen sei (vgl. BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 13. März 2013 - VIII ZR 186/12 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 11. Mai 2017 - I ZR 60/16 -, Rn. 20, juris; BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 84, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 17, juris).

    Rn. 72 Eine Zurechnung entgegen dem mit dem rechtsgeschäftlichen Handeln objektiv verfolgten Zweck kommt nur dann in Betracht, wenn die dem Vertragspartner erkennbaren Umstände eindeutig und zweifelsfrei darauf hinweisen, dass die natürliche Person in Verfolgung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (vgl. BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 13. März 2013 - VIII ZR 186/12 -, Rn. 18, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 18, juris; BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 92, juris).

    Hierfür trägt der Unternehmer die Darlegungs- und Beweislast, so dass diesbezügliche Zweifel zu seinen Lasten gehen (vgl. BGH, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 94, juris;… BeckOK BGB/Martens, BGB, 59. Ed. 1. August 2021, § 13 Rn. 55).

  • BGH, 18.10.2017 - VIII ZR 32/16

    Zur Unternehmereigenschaft eines Reitlehrers sowie zur Sachmängelgewährleistung …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Sowohl die gewerbliche als auch die selbständige berufliche Tätigkeit setzen ein selbständiges und planmäßiges, auf gewisse Dauer angelegtes Anbieten entgeltlicher Leistungen am Markt voraus, wobei eine Gewinnerzielungsabsicht nicht erforderlich ist (vgl. BGH, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 30, juris;… Urteil vom 27. September 2017 - VII ZR 271/16 -, Rn. 40, juris).

    Rn. 39 Für die Abgrenzung zwischen Verbraucher- und Unternehmerhandeln kommt es nicht auf die für die Vertragsparteien erkennbaren Umstände an (noch offen gelassen in BGH…, Urteil vom 22. Dezember 2004 - VIII ZR 91/04 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 9, juris), sondern auf die objektiv zu bestimmende Zweckrichtung des Rechtsgeschäfts (vgl. BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 90, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 16, juris, dort auch unter Bezugnahme auf ältere Entscheidungen mit diesem Abgrenzungsergebnis: BGH…, Urteil vom 15. November 2007 - III ZR 295/06 -, Rn. 6, juris, BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31, juris).

    Maßgeblich sind dabei die jeweiligen Umstände des Einzelfalls, insbesondere das Verhalten der Parteien bei Vertragsschluss (vgl. BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31) sowie der Wortlaut des Vertrages (vgl. EuGH…, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

    Der jeweilige Zweck des Darlehens ist aus dem Vertragsinhalt und den tatsächlichen Umständen zu ermitteln, wobei es auch auf das Verhalten der Parteien bei Vertragsschluss ankommt (vgl. BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31) sowie den Wortlaut des Vertrages (vgl. EuGH…, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

  • BGH, 27.09.2017 - VIII ZR 271/16

    Gebrauchtwagenkauf über eine Internet-Verkaufsplattform: Ausschluss der Haftung …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Rn. 39 Für die Abgrenzung zwischen Verbraucher- und Unternehmerhandeln kommt es nicht auf die für die Vertragsparteien erkennbaren Umstände an (noch offen gelassen in BGH…, Urteil vom 22. Dezember 2004 - VIII ZR 91/04 -, Rn. 11, juris; BGH…, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09 -, Rn. 9, juris), sondern auf die objektiv zu bestimmende Zweckrichtung des Rechtsgeschäfts (vgl. BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 49/19 -, Rn. 90, juris; BGH…, Urteil vom 07. April 2021 - VIII ZR 191/19 -, Rn. 16, juris, dort auch unter Bezugnahme auf ältere Entscheidungen mit diesem Abgrenzungsergebnis: BGH…, Urteil vom 15. November 2007 - III ZR 295/06 -, Rn. 6, juris, BGH, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31, juris).

    Maßgeblich sind dabei die jeweiligen Umstände des Einzelfalls, insbesondere das Verhalten der Parteien bei Vertragsschluss (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31) sowie der Wortlaut des Vertrages (vgl. EuGH…, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

    Der jeweilige Zweck des Darlehens ist aus dem Vertragsinhalt und den tatsächlichen Umständen zu ermitteln, wobei es auch auf das Verhalten der Parteien bei Vertragsschluss ankommt (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31) sowie den Wortlaut des Vertrages (vgl. EuGH…, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

  • EuGH, 03.09.2015 - C-110/14

    Costea - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 93/13/EWG - Art. 2 Buchst. b …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Maßgeblich sind dabei die jeweiligen Umstände des Einzelfalls, insbesondere das Verhalten der Parteien bei Vertragsschluss (vgl. BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31) sowie der Wortlaut des Vertrages (vgl. EuGH, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

    Der jeweilige Zweck des Darlehens ist aus dem Vertragsinhalt und insoweit vor allem anhand des Wortlaut des Vertrages zu ermitteln (vgl. EuGH, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

    Der jeweilige Zweck des Darlehens ist aus dem Vertragsinhalt und den tatsächlichen Umständen zu ermitteln, wobei es auch auf das Verhalten der Parteien bei Vertragsschluss ankommt (vgl. BGH…, Urteil vom 27. September 2017 - VIII ZR 271/16 -, Rn. 41, juris; BGH…, Urteil vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 32/16 -, Rn. 31) sowie den Wortlaut des Vertrages (vgl. EuGH, Urteil vom 3. September 2015 - C-110/14 -, Rn. 22, juris).

  • BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03

    Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme im Berufungsverfahren; …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Konkrete Anhaltspunkte, welche hiernach die Bindung des Berufungsgerichts an die vorinstanzlichen Feststellungen entfallen lassen, können sich insbesondere aus Verfahrensfehlern ergeben, die dem Eingangsgericht bei der Feststellung des Sachverhalts unterlaufen sind (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 -, Rn 8, juris).

    Ein solcher Verfahrensfehler liegt namentlich vor, wenn die Beweiswürdigung in dem erstinstanzlichen Urteil den Anforderungen nicht genügt, die von der Rechtsprechung zu § 286 Abs. 1 ZPO entwickelt worden sind (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 -, Rn 9, juris).

    Dies ist der Fall, wenn die Beweiswürdigung unvollständig oder in sich widersprüchlich ist, oder wenn sie gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 -, Rn 9, juris).

  • BGH, 09.10.2009 - V ZR 178/08

    Wucherähnliches Rechtsgeschäft und verwerfliche Gesinnung

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Auf tatsächliche Vermutungen, die nicht auf gesetzlicher Anordnung, sondern auf allgemeinen Erfahrungssätzen beruhen, findet § 292 ZPO nämlich keine Anwendung (vgl. BGH, Urteil vom 09. Oktober 2009 - V ZR 178/08 -, Rn. 15, juris).

    Sie erleichtert einer darlegungs- und beweispflichtigen Partei zwar die Darlegung und die Beweisführung, befreit sie aber nicht von der eigentlichen Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH, Urteil vom 09. Oktober 2009 - V ZR 178/08 -, juris;… Zöller/Greger, ZPO, 32. Aufl. 2018, Vor 284, Rn. 33).

    Den tatsächlichen Vermutungen kommt allein eine Bedeutung bei der Beweiswürdigung insoweit zu, als sie einen Anscheins- oder Indizienbeweis für die behauptete Tatsache begründen können (vgl. BGH, Urteil vom 09. Oktober 2009 - V ZR 178/08 -, Rn. 15, juris;… MüKoZPO/Prütting, 6. Aufl. 2020, ZPO § 292 Rn. 30, 31).

  • BGH, 24.02.2021 - VIII ZR 36/20

    Kein Widerrufsrecht des Leasingnehmers bei Kilometerleasingverträgen

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Rn. 78 Zweifelhaft erscheint insoweit bereits, ob vorliegend die Erteilung der mit "Widerrufsinformation" überschriebenen vorformulierten Widerrufsbelehrung überhaupt ein Angebot der Beklagten auf Gewährung eines (vorbehaltlosen) vertraglichen Widerrufsrechts darstellt, welches der Kläger mit Vertragsabschluss hätte annehmen können (vgl. auch BGH, Urteil vom 24. Februar 2021 - VIII ZR 36/20 -, Rn. 68 ff., juris).

    Gegen eine solche rechtsgeschäftliche Erklärung im Sinne der §§ 305 ff. BGB spricht indiziell bereits die Bezeichnung "Widerrufsinformation", wodurch zum Ausdruck gebracht wird, dass die nachfolgenden Ausführungen lediglich Informationen zum Widerrufsrecht und dessen Rechtsfolgen erteilen wollen (vgl. auch BGH, Urteil vom 24. Februar 2021 - VIII ZR 36/20 -, Rn. 69, juris).

  • BGH, 06.12.2011 - XI ZR 401/10

    Darlehensvertrag zur Finanzierung einer mittelbaren Beteiligung an einem …

    Auszug aus OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
    Danach können Vertragspartner - als Ausprägung der Vertragsfreiheit - ein Widerrufsrecht vertraglich vereinbaren und für die nähere Ausgestaltung sowie die Rechtsfolgen auf die §§ 355, 357 BGB verweisen (BGH, Urteil vom 6. Dezember 2011 - XI ZR 401/10 -, Rn. 15 m.w.N., juris).

    Solche vorformulierten Widerrufsbelehrungen können als Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne von § 305 BGB anzusehen sein (BGH, Urteil vom 6. Dezember 2011 - XI ZR 401/10 -, Rn. 22, juris) und sind als solche nicht nach §§ 133, 157 BGB, sondern nach dem Grundsatz der objektiven Auslegung zu verstehen (…vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 79. Aufl. 2020, § 305c Rn. 16 m.w.N.).

  • BGH, 13.03.2013 - VIII ZR 186/12

    Angaben des Autoverkäufers zur Erteilung der Umweltplakette

  • BGH, 11.05.2017 - I ZR 60/16

    Testkauf im Internet - Nachweis eines Wettbewerbsverstoßes durch Testkäufer: …

  • BGH, 23.06.2008 - GSZ 1/08

    Einrede der Verjährung bei unstreitigem Sachverhalt noch in der Berufungsinstanz …

  • BGH, 18.11.2004 - IX ZR 229/03

    Berücksichtigung neuen, unstreitigen Sachvortrages in der Berufungsinstanz

  • BGH, 26.03.2019 - XI ZR 372/18

    Fehlerhafte Kapitalanlageberatung bei mittelbarer Beteiligung an einer …

  • BGH, 08.05.2018 - XI ZR 538/17

    Rechtsbeschwerde gegen Berufungszurückweisungsbeschluss: Statthaftigkeit der …

  • BGH, 07.04.2015 - XI ZR 121/14

    Streitwertbemessung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrags zur Finanzierung …

  • BGH, 23.01.2018 - XI ZR 359/16

    Verbraucherdarlehensvertrag: Vertragliches Widerrufsrecht bei Anpassung der …

  • BGH, 09.05.1996 - VII ZR 143/94

    Bemessung des Streitwerts bei einseitiger Erledigungserklärung

  • BGH, 19.12.2016 - XI ZR 539/15

    Festsetzung des Streitwerts in einem Beschluss über den Verlust eines …

  • OLG Stuttgart, 01.10.2019 - 6 U 332/18

    Altvertrag über ein Verbraucherdarlehen: Widerrufsrecht für einen zinslosen …

  • OLG Hamm, 25.06.2001 - 31 U 34/01

    Zur Beweislast für das Vorliegen eines Verbraucherkredits

  • OLG Frankfurt, 16.10.2020 - 24 U 42/20
  • BGH, 22.12.2004 - VIII ZR 91/04

    Käuferschutz bei Vortäuschen gewerblicher Verwendung der Kaufsache

  • BGH, 15.11.2007 - III ZR 295/06

    Abgrenzung von Unternehmer- und Verbraucherhandeln bei Vorbereitung einer …

  • BGH, 11.07.2007 - VIII ZR 110/06

    Beweislastumkehr gemäß § 476 BGB beim Kauf einer Katze

  • BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86

    Verursachung eines tödlichen Sturzes eines Versicherten durch einen Schlaganfall …

  • OLG München, 04.04.2023 - 19 U 1790/22

    Unwirksamer Widerruf eines zum Zwecke der Finanzierung eines Fahrzeugkaufs …

    Rn. 27 Kann die Zweckrichtung eines Rechtsgeschäfts hingegen festgestellt werden, bleibt für diese Vermutungsregelung kein Raum (OLG Braunschweig, Beschluss v. 18.11.2021, Az. 4 U 323/21, juris Rz. 47).

    Ein non liquet bei der Frage der Verbrauchereigenschaft soll entgegen der üblichen Regeln nicht zu Lasten des Beweispflichtigen, sondern zu Gunsten des als natürliche Person Handelnden gehen (OLG Braunschweig, Beschluss v. 18.11.2021, Az. 4 U 323/21, juris Rz. 49;… vgl. auch Fritzsche in: Staudinger, BGB, Neubearb. 2018, Updatestand: 01.09.2022, § 13 Rz. 42).

    Wollte man zudem allein aus der "bloßen" Erteilung einer Widerrufsbelehrung auf die Einräumung eines vertraglichen Widerrufsrechts schließen, käme es auf die Voraussetzungen des gesetzlichen Widerrufsrechts überhaupt nicht mehr an; die betreffenden Vorschriften liefen letztlich leer (OLG Braunschweig, Beschluss v. 18.11.2021, Az. 4 U 323/21, juris Rz. 80).

  • OLG Brandenburg, 05.11.2025 - 4 U 35/24

    Recht zur außerordentlichen Kündigung eines Darlehensgebers wegen …

    Kann die Zweckrichtung eines Rechtsgeschäfts hingegen festgestellt werden, bleibt für diese Vermutungsregelung kein Raum (OLG Braunschweig, Beschluss vom 18.11.2021, Az. 4 U 323/21, juris Rn. 47; OLG München…, Beschluss vom 04.04.2023 - 19 U 1790/22, Rn. 26 f.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Braunschweig
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht