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Rechtsprechung
   VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,35151
VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22 (https://dejure.org/2022,35151)
VerfGH Bayern, Entscheidung vom 29.11.2022 - 5-VI-22 (https://dejure.org/2022,35151)
VerfGH Bayern, Entscheidung vom 29. November 2022 - 5-VI-22 (https://dejure.org/2022,35151)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de
  • BAYERN | RECHT

    BV Art. 3 Abs. 1 S. 1, Art. 86 Abs. 1 S. 2, Art. 91 Abs. 1, Art. 118 Abs. 1, Abs. 2, Art. 124 Abs. 1, Art. 125, Art. 126 Abs. 1 S. 1; VfGHG Art. 51 Abs. 1; FamFG § 37 Abs. 2, § 68 Abs. 4 S. 1
    Landesverfassungsbeschwerde gegen eine nach Bundesrecht ergangene Gerichtsentscheidung

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (31)

  • BGH, 01.02.2017 - XII ZB 601/15

    Anordnung des Wechselmodells durch Umgangsregelung des Familiengerichts

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Im Wesentlichen beziehe das Gericht sich auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 1. Februar 2017 (BGH FamRZ 2017, 532).

    Rn. 61 4. Eine Verletzung des Willkürverbotes kann auch nicht daraus hergeleitet werden, dass sich das Oberlandesgericht zur Begründung des angegriffenen Beschlusses unter anderem auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 1. Februar 2017 (BGH FamRZ 2017, 532) bezogen hat.

  • VerfGH Bayern, 24.08.2022 - 9-VI-21

    Prüfungsumfang des Landesverfassungsgerichtes bei Verfassungsbeschwerden gegen …

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    In verfahrensrechtlicher Hinsicht überprüft der Verfassungsgerichtshof Entscheidungen, die in einem bundesrechtlich geregelten Verfahren ergangen sind, bei entsprechender Rüge auch daraufhin, ob ein Verfahrensgrundrecht der Bayerischen Verfassung verletzt wurde, das mit gleichem Inhalt im Grundgesetz gewährleistet ist (ständige Rechtsprechung; vgl. vgl. VerfGH vom 26.6.2013 VerfGHE 66, 94/96 ff.; vom 24.8.2022 - Vf. 9-VI-21 - juris Rn. 49 m. w. N.).

    Rn. 39 1. Ausgehend von diesem Prüfungsmaßstab ist die Rüge einer Verletzung des Rechtsstaatsprinzips (Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV) als solchem unzulässig, weil es keine subjektiven verfassungsmäßigen Rechte verbürgt, sondern objektives Verfassungsrecht beinhaltet (ständige Rechtsprechung;… vgl. VerfGH vom 18.3.2020 BayVBl 2020, 372 Rn. 37; vom 24.8.2022 - Vf. 9-VI-21 - juris Rn. 50 m. w. N.).

  • OLG München, 30.11.2021 - 26 UF 903/20

    Paritätisches Wechselmodell ohne Elternkonsens

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom 29. November 2022 über die Verfassungsbeschwerde des Herrn M. T. in O. gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts München vom 30. November 2021 Az. 26 UF 903/20, berichtigt durch Beschluss vom 28. Dezember 2021.

    Rn. 1 Die Verfassungsbeschwerde richtet sich gegen eine in einer Kindschaftssache ergangene Beschwerdeentscheidung des Oberlandesgerichts München vom 30. November 2021 Az. 26 UF 903/20, durch die ein vorausgegangener Beschluss des Amtsgerichts - Familiengericht - München vom 2. Juli 2020 Az. 535 F 4745/20 teilweise abgeändert und das vom Beschwerdeführer eingelegte Rechtsmittel im Übrigen zurückgewiesen wurde.

  • BVerfG, 26.05.1981 - 2 BvR 215/81

    V-Mann

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Rn. 42 4. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren rügt, hat der Verfassungsgerichtshof bisher offengelassen, ob sich ein solches Recht, wie es in Art. 6 EMRK positivrechtlich normiert ist und wie es das Bundesverfassungsgericht aus Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG herleitet (BVerfG vom 26.5.1981 BVerfGE 57, 250/274 f.;… vom 12.11.2020 NJW 2021, 451 Rn. 31 ff.), als ein verfassungsbeschwerdefähiger Grundrechtsanspruch auch aus Art. 101 i. V. m. Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ergibt (…vgl. VerfGH vom 17.11.2014 VerfGHE 67, 291 Rn. 51;… vom 13.1.2022 - Vf. 61-VI-19 - juris Rn. 38, jeweils m. w. N.).
  • VerfGH Bayern, 17.11.2014 - 70-VI-14

    Verfassungsbeschwerde gegen die Einsetzung eines parlamentarischen …

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Rn. 42 4. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren rügt, hat der Verfassungsgerichtshof bisher offengelassen, ob sich ein solches Recht, wie es in Art. 6 EMRK positivrechtlich normiert ist und wie es das Bundesverfassungsgericht aus Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG herleitet (BVerfG vom 26.5.1981 BVerfGE 57, 250/274 f.;… vom 12.11.2020 NJW 2021, 451 Rn. 31 ff.), als ein verfassungsbeschwerdefähiger Grundrechtsanspruch auch aus Art. 101 i. V. m. Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ergibt (vgl. VerfGH vom 17.11.2014 VerfGHE 67, 291 Rn. 51;… vom 13.1.2022 - Vf. 61-VI-19 - juris Rn. 38, jeweils m. w. N.).
  • BVerfG, 24.06.2015 - 1 BvR 486/14

    Nichtannahmebeschluss: Weder Art 6 Abs 2 GG noch völkerrechtliche Verpflichtungen …

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    In dem Beschluss (…BGH a. a. O. Rn. 24) wird unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG FamRZ 2015, 1585 Rn. 21) betont, dass über die Anordnung des Wechselmodells nach Lage des jeweiligen Einzelfalls zu entscheiden sei.
  • VerfGH Bayern, 23.09.2015 - 38-VI-14

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Baubeseitigungs- und Duldungsanordnung …

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Auf das Erfordernis einer willkürlichen, offensichtlich unhaltbaren Entscheidung für die Annahme eines nicht nur einfachrechtlichen Verstoßes, sondern einer Verletzung des Grundrechts aus Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 28.2.2011 BayVBl 2011, 530/531; vom 23.9.2015 - Vf. 38-VI-14 - juris Rn. 51;… vom 7.7.2020 - Vf. 68-VI-19 - juris Rn. 43;… in Bezug auf § 526 ZPO Rimmelspacher in Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Aufl. 2020, § 526 Rn. 32) geht das Rügevorbringen überhaupt nicht ein.
  • VerfGH Bayern, 18.05.2015 - 101-VI-13

    Verweigerte Auskunft aus Personenstandsregistern

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Auf ein Verschulden des Gerichts kommt es hierbei nicht an (VerfGH vom 18.5.2015 - Vf. 101-VI-13 - juris Rn. 16).
  • VerfGH Bayern, 04.02.2019 - 39-VI-18

    Unzulässige Verfassungsbeschwerde - Unterlassung der Erhebung einer Anhörungsrüge

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Es steht nicht zur Disposition des Beschwerdeführers, den Umfang des zu erschöpfenden Rechtswegs dadurch zu beeinflussen, dass er seine den Schutzbereich des Grundrechts auf rechtliches Gehör betreffenden Rügen anderen Grundrechten zuordnet (…VerfGH vom 22.8.2016 BayVBl 2017, 282 Rn. 29; vom 4.2.2019 - Vf. 39-VI-18 - juris Rn. 21;… vom 11.11.2021 - Vf. 71-VI-20 - juris Rn. 44).
  • VerfGH Bayern, 13.01.2005 - 81-VI-03

    Verpflichtung eines Mieters zur Duldung der Wiederherstellung des ursprünglichen …

    Auszug aus VerfGH Bayern, 29.11.2022 - 5-VI-22
    Denn selbst eine zweifelsfrei fehlerhafte Anwendung einfachen Rechts begründet für sich allein noch keinen Verstoß gegen Art. 118 Abs. 1 BV (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 13.1.2005 VerfGHE 58, 37/41;… vom 9.8.2021 - Vf. 111-VI-20 - juris Rn. 32).
  • VerfGH Bayern, 13.01.2022 - 61-VI-19

    Recht auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV

  • VerfGH Bayern, 05.10.2017 - 55-VI-16

    Verfassungsbeschwerde gegen Kostenentscheidung nach Erledigungserklärung bei …

  • VerfGH Bayern, 28.02.2011 - 84-VI-10

    Rechtsweg und Feststellungsinteresse bezüglich der fachgerichtlichen Überprüfung …

  • VerfGH Bayern, 12.01.2022 - 19-VI-21

    Verwerfung einer (Landes-)Verfassungsbeschwerde gegen die Bestätigung der …

  • VerfGH Bayern, 09.08.2021 - 111-VI-20

    Unzulässige Verfassungsbeschwerde mangels Substantiierung

  • VerfGH Bayern, 17.05.2022 - 63-VI-19

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen zivilgerichtliche Entscheidungen zum …

  • VerfGH Bayern, 23.08.2006 - 110-VI-05
  • VerfGH Bayern, 07.07.2020 - 68-VI-19

    Fortsetzung eines Landpachtverhältnisses über Hof- und Betriebsflächen

  • VerfGH Bayern, 22.12.2020 - 15-VI-19

    Unzulässige, nämlich völlig unsubstanziierte Urteilsverfassungsbeschwerde

  • VerfGH Bayern, 27.02.2017 - 54-VI-15

    Verfassungsbeschwerde mangels ausreichender Substantiierung unzulässig

  • VerfGH Bayern, 19.09.2018 - 1-VI-18

    Überprüfung eines zivilgerichtlichen Urteils am Maßstab des Grundrechts auf …

  • VerfGH Bayern, 11.11.2021 - 71-VI-20

    Erledigung einer Verfassungsbeschwerde nach Tod des Beschwerdeführers

  • VerfGH Bayern, 15.07.2022 - 96-VI-20

    Unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen Verweisungsbeschlüsse

  • VerfGH Bayern, 17.02.2012 - 97-VI-11

    Verletzung rechtlichen Gehörs durch zivilgerichtliches Urteil

  • VerfGH Bayern, 19.04.1989 - 1-VI-88
  • VerfGH Bayern, 09.08.1991 - 117-VI-90
  • VerfGH Bayern, 26.06.2013 - 35-VI-12

    Verfassungsbeschwerde: Prüfungsumfang bei bundesrechtlich geprägtem …

  • VerfGH Bayern, 18.03.2020 - 17-VII-18

    Begründungsanforderungen an eine Rechtssatz-Popularklage

  • VerfGH Bayern, 25.08.2015 - 48-VI-14

    Verfassungsbeschwerde nach erfolgloser Klageerzwingung

  • VerfGH Bayern, 21.12.2020 - 20-VI-18

    Keine Willkür bei Untersagung der Verlegung einer schadensträchtigen Bremsmatte …

  • AG München, 02.07.2020 - 535 F 4745/20

    Abänderung einer Umgangsvereinbarung

  • VerfGH Bayern, 06.06.2024 - 24-VI-23

    Mangels Substanziierung unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen …

    Auf ein Verschulden des Gerichts kommt es hierbei nicht an (…vgl. VerfGH vom 13.2.2020 - Vf. 23-VI-18 - juris Rn. 21; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 55;… vom 23.1.2024 - Vf. 18-VI-23 - juris Rn. 20, jeweils m. w. N.).

    Hierzu zählt auch ein im Verfahren gewonnener persönlicher Eindruck des Gerichts, der sich insbesondere in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von Beteiligten und Zeugen auf der Grundlage durchgeführter Termine ergibt (vgl. VerfGH vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 66).

    Das Rechtsstaatsprinzip verbürgt ohnehin kein subjektives verfassungsmäßiges Recht im Sinn des Art. 120 BV (…vgl. VerfGH vom 13.3.2018 - Vf. 31-VI-16 - juris Rn. 34; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 39, jeweils m. w. N.).

  • VerfGH Bayern, 14.05.2024 - 81-VI-21

    Substanziierungspflicht einer Verfassungsbeschwerde gegen gerichtliche …

    In verfahrensrechtlicher Hinsicht überprüft der Verfassungsgerichtshof Entscheidungen, die in einem bundesrechtlich geregelten Verfahren ergangen sind, auch daraufhin, ob ein Verfahrensgrundrecht der Bayerischen Verfassung verletzt wurde, das - wie zum Beispiel das Recht auf den gesetzlichen Richter (Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV) oder der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 91 Abs. 1 BV) - mit gleichem Inhalt im Grundgesetz gewährleistet ist (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 26.1.1990 VerfGHE 43, 12/17 f;… vom 8.2.2019 - Vf. 67-VI-17 - juris Rn. 17; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 38;… vom 16.11.2023 - Vf. 48-VI-22 - juris Rn. 24).

    Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren rügt, hat der Verfassungsgerichtshof bisher offengelassen, ob sich ein solches Recht, wie es in Art. 6 EMRK positivrechtlich normiert ist und wie es das Bundesverfassungsgericht aus Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG herleitet (BVerfG vom 26.5.1981 BVerfGE 57, 250/274 f.;… vom 12.11.2020 NJW 2021, 451 Rn. 31 ff.), als ein verfassungsbeschwerdefähiger Grundrechtsanspruch auch aus Art. 101 i. V. m. Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ergibt (vgl. VerfGH vom 20.5.2003 VerfGHE 56, 92/98;… vom 17.11.2014 VerfGHE 67, 291 Rn. 51;… vom 13.1.2022 - Vf. 61-VI-19 - juris Rn. 38, vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 42, jeweils m. w. N.).

  • VerfGH Bayern, 28.02.2023 - 53-VI-22

    Gebühr für unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen Gegenvorstellung und …

    Rn. 55 c) Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren rügt, hat der Verfassungsgerichtshof bisher offengelassen, ob sich ein solches Recht, wie es in Art. 6 EMRK positivrechtlich normiert ist und wie es das Bundesverfassungsgericht aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V. m. dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG herleitet (BVerfG vom 26.5.1981 BVerfGE 57, 250/274 f.;… vom 12.11.2020 NJW 2021, 455 Rn. 31 ff.), als ein verfassungsbeschwerdefähiger Grundrechtsanspruch auch aus Art. 101 i.V. m. Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ergibt (…vgl. VerfGH vom 17.11.2014 VerfGHE 67, 291 Rn. 51; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 42; jeweils m. w. N.).
  • VerfGH Bayern, 23.04.2024 - 49-VI-22

    Anforderungen an die Begründung einer Urteilsverfassungsbeschwerde

    Rn. 50 (1) Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV wird durch ein Gericht nur dann verletzt, wenn einer Partei der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.8.1996 VerfGHE 49, 126/130;… vom 7.7.2020 - Vf. 68-VI-19 - juris Rn. 43; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 53;… vom 28.2.2023 BeckRS 2023, 3332 Rn. 45).
  • VerfGH Bayern, 16.11.2023 - 48-VI-22

    Begründungsanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde

    In verfahrensrechtlicher Hinsicht überprüft der Verfassungsgerichtshof Entscheidungen, die in einem bundesrechtlich geregelten Verfahren ergangen sind, bei entsprechender Rüge auch daraufhin, ob ein Verfahrensgrundrecht der Bayerischen Verfassung verletzt wurde, das, wie z. B. das Recht auf den gesetzlichen Richter (Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV) oder der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 91 Abs. 1 BV), mit gleichem Inhalt im Grundgesetz gewährleistet ist (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 26.6.2013 VerfGHE 66, 94/96 ff.;… vom 24.8.2022 - Vf. 9-VI-21 - juris Rn. 49 m. w. N.; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 38).

    Ohne erfolgreiche Rüge einer Verletzung des Willkürverbots (Art. 118 Abs. 1 BV) - woran es hier fehlt (vgl. sogleich unter 3.) - kann eine Verletzung weiterer materieller Grundrechte der Bayerischen Verfassung nicht geltend gemacht werden (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 8.3.2004 VerfGHE 57, 16/20;… vom 25.8.2015 BayVBl 2016, 15 Rn. 16;… vom 21.12.2020 - Vf. 20-VI-18 - juris Rn. 23; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 41).

  • VerfGH Bayern, 16.04.2024 - 58-VI-22

    Anforderungen an die Begründung einer Urteilsverfassungsbeschwerde

    Rn. 37 aa) Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV wird durch ein Gericht nur dann verletzt, wenn einer Partei der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.8.1996 VerfGHE 49, 126/130;… vom 7.7.2020 - Vf. 68-VI-19 - juris Rn. 43; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 53;… vom 28.2.2023 BeckRS 2023, 3332 Rn. 45).
  • VerfGH Bayern, 17.10.2023 - 72-VI-21

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde bezüglich eines Klageerzwingungsverfahrens wegen …

    Sie müsste schlechthin unhaltbar, offensichtlich sachwidrig und eindeutig unangemessen sein (ständige Rechtsprechung;… vgl. VerfGH vom 30.10.2019 - Vf. 52-VI-18 - juris Rn. 26;… vom 21.7.2020 - Vf. 59-VI-17 - juris Rn. 28…, vom 21.12.2020 - Vf. 20-VI-18 juris Rn. 15; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 55).
  • VerfGH Bayern, 20.08.2024 - 19-VI-23

    Verfassungsbeschwerde, Beschwerdeführer, Nichtzulassungsbeschwerde, Wegfall des …

    Ist eine Gerichtsentscheidung wie im vorliegenden Fall unter Anwendung von Bundesrecht (hier von Normen des Bürgerlichen Gesetzbuchs und der Zivilprozessordnung) ergangen, das wegen seines höheren Rangs (Art. 31 GG) nicht am Maßstab der Bayerischen Verfassung gemessen werden kann, beschränkt sich die Prüfung durch den Verfassungsgerichtshof in materieller Hinsicht auf die Frage, ob das Gericht willkürlich gehandelt hat (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 38 m. w. N.).
  • VerfGH Bayern, 24.09.2025 - 66-VI-22

    Unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen die gerichtliche Ablehnung der Bestellung …

    Rn. 31 (1) Ausgehend von diesem Prüfungsmaßstab ist die Rüge eines Verstoßes gegen das Rechtsstaatsprinzip (Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV) als solches schon deshalb unzulässig, weil dieses Prinzip keine subjektiven verfassungsmäßigen Rechte verbürgt, sondern objektives Verfassungsrecht beinhaltet, auf dessen Verletzung eine Verfassungsbeschwerde nicht gestützt werden kann (ständige Rechtsprechung;… vgl. VerfGH vom 18.3.2020 BayVBl 2020, 372 Rn. 37;… vom 24.8.2022 - Vf. 9-VI-21 - juris Rn. 50; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 39).
  • VerfGH Bayern, 11.04.2024 - 60-VI-22

    Anforderungen an die Begründung einer Urteilsverfassungsbeschwerde

    Rn. 33 aa) Art. 86 Abs. 1 Satz 2 BV wird durch ein Gericht nur dann verletzt, wenn einer Partei der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.8.1996 VerfGHE 49, 126/130;… vom 7.7.2020 - Vf. 68-VI-19 - juris Rn. 43; vom 29.11.2022 - Vf. 5-VI-22 - juris Rn. 53;… vom 28.02.2023 BeckRS 2023, 3332 Rn. 45).
  • VerfGH Bayern, 23.01.2024 - 70-VI-22

    Verfassungsbeschwerde, Verletzung, Gutachten, Zahnarzt, …

  • VerfGH Bayern, 29.08.2023 - 59-VI-22

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen amtsgerichtliche Erinnerungsentscheidung …

  • VerfGH Bayern, 08.01.2025 - 4-VI-24

    Unzulässige Verfassungsbeschwerde, Beschwerdeführer, Rechtsbeschwerdeverfahren, …

  • VerfGH Bayern, 24.09.2024 - 70-VI-23

    Anforderungen an die Darlegung einer Willkürrüge

  • VerfGH Bayern, 14.01.2025 - 63-VI-22

    Verwaltungsgerichte, Verfassungsbeschwerdeverfahren, Unzulässige …

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