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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,2156
OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,2156)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 08.10.2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,2156)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 08. Oktober 2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,2156)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Arzneimittelhaftung: bestimmungsgemäßer Gebrauch trotz Überdosierung; Haftung wegen bereits bei der Zulassung bekannter Nebenwirkungen

  • Judicialis

    AMG § 5; ; AMG § 84

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Arzneimittelherstellerhaftung für Nebenwirkungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AMG § 5; AMG § 84
    Keine Haftung des Arzneimittelherstellers für bereits bei der Zulassung bekannte und in der Packungsbeilage dokumentierte Nebenwirkungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Oberlandesgericht Karlsruhe (Pressemitteilung)

    Keine Haftung eines pharmazeutischen Unternehmens, wenn Patient an den Nebenwirkungen leidet, die bei der Zulassung des Medikaments bekannt waren und als vertretbar beurteilt worden sind

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bekannte Nebenwirkungen

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Pharma-Unternehmen muss nicht für bekannte Nebenwirkungen von Medikament haften

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Pharmaunternehmen haftet nicht für bekannte Nebenwirkungen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Nichtbegründung einer arzneimittelrechtlichen Gefährdungshaftung des Arzneimittelherstellers bei Auftreten von bekannten und in der Packungsbeilage vermerkten Nebenwirkungen eines Arzneimittels; Nichtvorliegen eines bestimmungsgemäßer Gebrauchs eines Medikaments bei ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2009, 544
 
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Wird zitiert von ... (51)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 11.01.2005 - X ZR 163/02

    Anforderungen an eine Reisemängelrüge; Wahrung der Ausschlussfrist

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07
    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur, wenn der geltend gemachte Schaden nach Art und Entstehungsweise unter den Schutzzweck der verletzten Norm fällt; es muss sich um Nachteile handeln, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen oder die verletzte vertragliche oder vorvertragliche Pflicht übernommen worden ist (st. Rspr, vgl. bereits BGH, NJW 1958, 1041, 1042; 1999, 3203, 3204; 2005, 1420, 1421 f.).
  • BGH, 22.04.1958 - VI ZR 65/57

    Anklage nach Unfall - § 823 BGB, Schutzzweck, keine Haftung des Schädigers für …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07
    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur, wenn der geltend gemachte Schaden nach Art und Entstehungsweise unter den Schutzzweck der verletzten Norm fällt; es muss sich um Nachteile handeln, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen oder die verletzte vertragliche oder vorvertragliche Pflicht übernommen worden ist (st. Rspr, vgl. bereits BGH, NJW 1958, 1041, 1042; 1999, 3203, 3204; 2005, 1420, 1421 f.).
  • BGH, 24.01.1989 - VI ZR 112/88

    Warnhinweise in Gebrauchsinformation eines Arzneimittels

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07
    Ferner wird ein typischer Fehlgebrauch ebenfalls noch als bestimmungsgemäß angesehen (…vgl. die Nachweise bei Koesel/Cyron a.a.O. § 5 Anm. 17; zur Überdosierung eines Asthmasprays: BGH, BGHZ 106, 273 Rn. 22 = VersR 1989, 98).
  • BGH, 01.07.2008 - VI ZR 287/07

    Anforderungen an die Darlegung der Anspruchsgründe bei Arzneimittelhaftung

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07
    Vielmehr ist der Anspruch der Klägerin unabhängig von der verminderten Darlegungslast im Arzneimittelhaftungsprozess (vgl. dazu BGH, VersR 2008, 1264, Textziff. 3) aus rechtlichen Gründen nicht begründet.
  • BGH, 06.05.1999 - III ZR 89/97

    Umfang der Schadensersatzpflicht des Inhabers einer gefährlichen Anlage; …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07
    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur, wenn der geltend gemachte Schaden nach Art und Entstehungsweise unter den Schutzzweck der verletzten Norm fällt; es muss sich um Nachteile handeln, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen oder die verletzte vertragliche oder vorvertragliche Pflicht übernommen worden ist (st. Rspr, vgl. bereits BGH, NJW 1958, 1041, 1042; 1999, 3203, 3204; 2005, 1420, 1421 f.).
  • BGH, 10.06.1998 - 5 StR 72/98

    Gewerbsmäßiger Schmuggel von Arzneimitteln - Beihilfe zur Steuerhinterziehung - …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.2008 - 7 U 200/07
    In der Rechtsprechung und in Teilen der Literatur wird neben dieser Bestimmung ein Gebrauch auch dann als bestimmungsgemäß i. S. d. §§ 5, 84 AMG angesehen, wenn er den Erkenntnissen der Wissenschaft entspricht oder dem vom Abgebenden vorausgesetzten und - auch stillschweigend - gebilligten, in Verbraucherkreisen üblichen Gebrauch (vgl. zum alleinigen Absatzmarkt in der Fitnessszene zum Muskelaufbau: BGH, Urteil vom 10.06.1998 - 5 StR 72/98 - BGHR AMG § 95 Abs. 1 Nr. 1, § 96 Nr. 5).
  • BGH, 09.03.2026 - VI ZR 335/24

    Mögliche Ansprüche einer gegen das Corona-Virus geimpften Person wegen …

    Die Annahme, der arzneimittelrechtlichen Zulassung komme eine den Tatrichter im Rahmen der haftungsrechtlichen Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen nach § 84 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AMG - in begrenztem Umfang - bindende "Tatbestandswirkung" zu, wird von verschiedenen Oberlandesgerichten geteilt (…vgl. OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 19. Februar 2025 - 23 U 13/24, juris Rn. 244 ff. …und Beschluss vom 29. April 2025 - 23 W 25/24, juris Rn. 40-45; OLG München…, Beschluss vom 5. November 2024 - 14 U 2313/24 e, BeckRS 2024, 31623 Rn. 236 f.;… OLG München, Verfügung vom 12. Dezember 2024 - 14 U 3100/24 e, BeckRS 2024, 36083 Rn. 123 f.; OLG Düsseldorf…, Urteil vom 29. April 2025 - 4 U 172/23, juris Rn. 121-123; eine Haftung nach § 84 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AMG für schädliche Wirkungen, die schon bei der Zulassung bekannt waren und damals als vertretbar eingestuft wurden, verneinen, solange nach der Zulassung keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich dieser Wirkungen vorliegen, im Ergebnis auch OLG Karlsruhe, MedR 2009, 474, 475;… BeckOGK/Franzki, AMG, Stand: 1. Januar 2026, § 84 Rn. 83; Koyuncu in Kullmann/Pfister/Stöhr/Spindler, Produzentenhaftung, Juli 2023, D. Die speziellen Haftungsvoraussetzungen gem. § 84 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 AMG, S. 29;… Brock in Kügel/Müller/Hofmann, AMG, 3. Aufl., § 84 Rn. 69;… Brixius in Bergmann/Pauge/Steinmeyer, Gesamtes Medizinrecht, 4. Aufl., § 84 AMG Rn. 6;… Plaßmann in Prütting, Medizinrecht, 7. Aufl., § 84 AMG Rn. 28; Vogeler, MedR 1984, 132;… Jenke, Haftung für fehlerhafte Arzneimittel und Medizinprodukte, 2004, S. 51; kritisch gegenüber der Annahme einer Feststellungswirkung der Zulassungsentscheidung dagegen Gärditz, JZ 2024, 1039, 1040 f.;… Heitz, Arzneimittelsicherheit zwischen Zulassungsrecht und Haftungsrecht, 2005, S. 429).
  • OLG Koblenz, 10.07.2024 - 5 U 1375/23

    Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche nach Corona-Schutzimpfung wegen …

    Rn. 26 § 84 AMG begründet danach keine Haftung des Arzneimittelherstellers oder des das Medikament vertreibenden Unternehmers für solche Nebenwirkungen, die bereits bei der Zulassung bekannt und im Hinblick auf den Nutzen des Arzneimittels im Zulassungsverfahren hingenommen wurden, soweit in der Fachinformation und der Packungsbeilage darauf hingewiesen ist (OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.10.2008 - 7 U 200/07, juris Rn. 6 ff.).

    Rn. 28 (1) Die Rechtsprechung - auch diejenigen Entscheidungen zu Haftungsfragen nach Corona-Schutzimpfungen - stellt für den Haftungsprozess auf den Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung ab (OLG Stuttgart…, Urteil vom 23.02.1989 - 14 U 19/86, juris Rn. 173; wohl auch OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.10.2008 - 7 U 200/07, juris Rn. 11; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht…, Urteil vom 20.12.2013 - 4 U 121/11, juris Rn. 45; LG Hof…, Urteil vom 03.01.2023 - 15 O 22/21, juris Rn. 22, und dem nachfolgend OLG Bamberg…, Beschluss vom 14.08.2023 - 4 U 15/23, juris Rn. 15 ff.; LG Rottweil…, Urteil vom 08.01.2024 - 2 O 153/23, juris Rn. 30; LG Arnsberg…, Urteil vom 21.12.2023 - I-1 O 39/23, juris Rn. 68; offen gelassen: LG Saarbrücken…, Urteil vom 21.12.2023 - 16 O 33/23, juris Rn. 61), wobei teilweise der Erkenntnisstand zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung auf den Zeitpunkt des Inverkehrbringens des Impfstoffs zurückprojiziert wird (Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht…, Urteil vom 20.12.2013 - 4 U 121/11, juris Rn. 45; LG Frankfurt…, Urteil vom 14.02.2024 - 2-12 O 264/22, juris Rn. 157; LG Detmold…, Urteil vom 13.02.2024 - 2 O 85/23, juris Rn. 64; LG Hannover…, Urteil vom 04.12.2023 - 2 O 76/23 -, Rn. 41, juris).

  • OLG Koblenz, 18.09.2024 - 5 U 1139/23

    Schadensersatzforderung aufgrund einer Ertaubung im rechten Ohr im zeitlichen …

    Rn. 41 § 84 AMG begründet keine Haftung des Arzneimittelherstellers oder des das Medikament vertreibenden Unternehmers für solche Nebenwirkungen, die bereits bei der Zulassung bekannt und im Hinblick auf den Nutzen des Arzneimittels im Zulassungsverfahren hingenommen wurden, soweit in der Fachinformation und der Packungsbeilage darauf hingewiesen ist (OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.10.2008 - 7 U 200/07, juris Rn. 6 ff.).

    Rn. 43 (1) Die Rechtsprechung - auch diejenigen Entscheidungen zu Haftungsfragen nach Corona-Schutzimpfungen - stellt für den Haftungsprozess auf den Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung ab (OLG Stuttgart…, Urteil vom 23.02.1989 - 14 U 19/86, juris Rn. 173; wohl auch OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.10.2008 - 7 U 200/07, juris Rn. 11; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht…, Urteil vom 20.12.2013 - 4 U 121/11, juris Rn. 45; LG Hof…, Urteil vom 03.01.2023 - 15 O 22/21, juris Rn. 22, und dem nachfolgend OLG Bamberg…, Beschluss vom 14.08.2023 - 4 U 15/23, juris Rn. 15 ff.; LG Rottweil…, Urteil vom 08.01.2024 - 2 O 153/23, juris Rn. 30; LG Arnsberg…, Urteil vom 21.12.2023 - I-1 O 39/23, juris Rn. 68; offen gelassen: LG Saarbrücken…, Urteil vom 21.12.2023 - 16 O 33/23, juris Rn. 61), wobei teilweise der Erkenntnisstand zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung auf den Zeitpunkt des Inverkehrbringens des Impfstoffs zurückprojiziert wird (Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht…, Urteil vom 20.12.2013 - 4 U 121/11, juris Rn. 45; LG Frankfurt…, Urteil vom 14.02.2024 - 2-12 O 264/22, juris Rn. 157; LG Detmold…, Urteil vom 13.02.2024 - 02 O 85/23, juris Rn. 64; LG Hannover…, Urteil vom 04.12.2023 - 2 O 76/23 -, Rn. 41, juris).

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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,3665
OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,3665)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 16.04.2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,3665)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 16. April 2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,3665)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Judicialis

    ZPO § 138 Abs. 1; ; ZPO § ... 138 Abs. 4; ; ZPO § 313 a Abs. 1; ; ZPO § 529 Abs. 1; ; ZPO § 531 Abs. 2; ; ZPO § 540 Abs. 2; ; BGB §§ 249 ff.; ; BGB § 252; ; BGB § 253 Abs. 2; ; BGB § 254; ; BGB § 280 Abs. 1; ; BGB § 286; ; BGB § 288 Abs. 1; ; BGB § 291; ; BGB § 823; ; BGB § 823 Abs. 1; ; EGBGB Art. 40 Abs. 2 Satz 1; ; VVG § 67; ; RVG § 13

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Skiunfall - Verschulden des auffahrenden Skifahrers

  • unalex.eu

    Art. 17 Rom II-VO
    Sicherheits- und Verhaltensregeln - Anwendungsbeispiele

  • rechtsportal.de

    Skiunfall: Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch zwischen einem vorausfahrenden und einem hinterherfahrenden Skifahrer

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Verletzungen aus einem Skiunfall; Verschuldensvermutung hinsichtlich einer rechtswidrigen Schädigung bei Verstoß gegen die Regeln des internationalen Skiverbandes (FIS); Anspruch eines GmbH-Geschäftsführers auf ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    BGB §§ 249 ff.; BGB § 823; EGBGB Art. 40; ZPO § 138; ZPO § 529; ZPO § 531
    Außervertragliche Schuldverhältnisse --> Unerlaubte Handlungen, Gefährdungshaftung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 860
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (15)

  • BGH, 19.04.2001 - I ZR 238/98

    DIE PROFIS; Zulässigkeit des Bestreitens mit Nichtwissen

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Soweit eine Ausnahme davon in Betracht kommt, wenn eine Partei sich an eigene Handlungen oder Wahrnehmungen nicht mehr erinnern kann (vgl. BGH NJW-RR 2002, 612, 613; NJW 1995, 130, 131;… Zöller/Greger, ZPO, 26. Aufl., § 138, Rn. 13), muss das nach der Lebenserfahrung glaubhaft gemacht werden (BGH NJW 1995, 130, 131); die bloße Behauptung, sich nicht zu erinnern, reicht nicht aus (…BGH a.a.O.).

    An einer solchen Glaubhaftmachung fehlt es hier; bei dem Unfallereignis vom 31.1.2006 handelt es sich jedenfalls nicht um einen lange zurückliegenden Alltagsvorgang, für den nach der Lebenserfahrung ein Vergessen erwartet werden kann (vgl. BGH NJW-RR 2002, 612, 613).

  • BAG, 24.11.2005 - 2 AZR 614/04

    Kündigungsschutz - Wartezeit

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Denn das Organmitglied einer juristischen Person und damit insbesondere der Geschäftsführer einer GmbH steht regelmäßig nicht in einem Arbeits-, sondern in einem freien Dienstverhältnis (BGH NJW 2000, 1864, 1866; 1968, 396; BAG NJW 2006, 1899, 1900;… Palandt/Weidenkaff, a.a.O., Rn. 23 vor § 611).
  • BGH, 28.09.1999 - VI ZR 165/98

    Berücksichtigung der Arbeitnehmerbeiträge und steuerlicher Vorteile bei der …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Zu ersetzen ist dabei das Bruttogehalt (…Palandt/Heinrichs a.a.O.); denn die durch die unfallbedingten Einkommensverluste verringerte Steuerlast wird regelmäßig dadurch aufgehoben, dass auch die Schadensersatzleistungen dafür als Einkommen zu versteuern sind (BGH NJW 1999, 3711, 3712).
  • BGH, 10.10.1994 - II ZR 95/93

    Offenlegung von Sondervorteilen der Gründungsgesellschafter im Emissionsprospekt …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Soweit eine Ausnahme davon in Betracht kommt, wenn eine Partei sich an eigene Handlungen oder Wahrnehmungen nicht mehr erinnern kann (vgl. BGH NJW-RR 2002, 612, 613; NJW 1995, 130, 131;… Zöller/Greger, ZPO, 26. Aufl., § 138, Rn. 13), muss das nach der Lebenserfahrung glaubhaft gemacht werden (BGH NJW 1995, 130, 131); die bloße Behauptung, sich nicht zu erinnern, reicht nicht aus (…BGH a.a.O.).
  • OLG Brandenburg, 28.06.2006 - 13 U 138/05

    Pferdepensionsvertrag: Gesetzliches Pfandrecht aufgrund des Anspruchs auf …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Demzufolge richten sich die Verhaltens- und Sorgfaltspflichten der Parteien hier nach den FIS-Regeln; denn diese stellen in den Alpenländern und insbesondere in Österreich geltendes Gewohnheitsrecht dar (Brandenbg. OLG [6. ZS] NJW-RR 2006, 1558, 1559; OLG Hamm NJW-RR 2001, 1537; OLG Düsseldorf VersR 1997, 193, 194;… Dambeck, Piste und Recht, 3. Aufl., Rn. 29).
  • BGH, 10.01.2000 - II ZR 251/98

    Organstellung des Vorstandsmitglieds einer Sparkasse nach einer Fusion

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Denn das Organmitglied einer juristischen Person und damit insbesondere der Geschäftsführer einer GmbH steht regelmäßig nicht in einem Arbeits-, sondern in einem freien Dienstverhältnis (BGH NJW 2000, 1864, 1866; 1968, 396; BAG NJW 2006, 1899, 1900;… Palandt/Weidenkaff, a.a.O., Rn. 23 vor § 611).
  • BGH, 11.01.2007 - III ZR 116/06

    Mitverschulden eines Bauherrn gegenüber der Bauaufsichtsbehörde

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Deshalb hat es dabei zu bleiben, dass der Beklagte als derjenige, der sich auf ein Mitverschulden des geschädigten Klägers beruft, für die ein solches begründenden Tatsachen in vollem Umfang darlegungs- und beweispflichtig ist (vgl. BGH NJW 2007, 1063, 1064; 1994, 3102, 3105;… Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 254, Rn. 74), weshalb die vom Beklagten angestellten Vermutungen, die er ohnedies nicht unter Beweis gestellt hat, der Rechtsverteidigung nicht zum Erfolg zu verhelfen geeignet sind.
  • BGH, 26.05.1994 - IX ZR 39/93

    Geltendmachung eines Zahlungsanspruchs im Wege der Stufenklage aufgrund Erteilung …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Deshalb hat es dabei zu bleiben, dass der Beklagte als derjenige, der sich auf ein Mitverschulden des geschädigten Klägers beruft, für die ein solches begründenden Tatsachen in vollem Umfang darlegungs- und beweispflichtig ist (vgl. BGH NJW 2007, 1063, 1064; 1994, 3102, 3105;… Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 254, Rn. 74), weshalb die vom Beklagten angestellten Vermutungen, die er ohnedies nicht unter Beweis gestellt hat, der Rechtsverteidigung nicht zum Erfolg zu verhelfen geeignet sind.
  • BGH, 23.01.1996 - VI ZR 291/94

    Anwendung ausländischer Verkehrsvorschriften durch die deutschen Gerichte

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Ungeachtet der Geltung des deutschen Schadensersatzrechts ist für die Beurteilung des Verschuldens das Verkehrsrecht am Unfallort maßgebend, da jenes das zur Vermeidung von Schäden und Gefahren gebotene Verhalten bestimmt (BGH NJW-RR 1996, 732;… Palandt/Heldrich, BGB, 67. Aufl., Art. 40 EGBGB, Rn. 8).
  • OLG Hamm, 17.05.2001 - 27 U 209/00

    Skiunfall - Deutscher verletzt Deutschen in Italien - Sorgfaltspflichten - …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 16.04.2008 - 7 U 200/07
    Demzufolge richten sich die Verhaltens- und Sorgfaltspflichten der Parteien hier nach den FIS-Regeln; denn diese stellen in den Alpenländern und insbesondere in Österreich geltendes Gewohnheitsrecht dar (Brandenbg. OLG [6. ZS] NJW-RR 2006, 1558, 1559; OLG Hamm NJW-RR 2001, 1537; OLG Düsseldorf VersR 1997, 193, 194;… Dambeck, Piste und Recht, 3. Aufl., Rn. 29).
  • BGH, 13.07.1982 - VI ZR 148/80

    Haftung bei einem Eislauf-Unfall

  • BGH, 14.10.1969 - VI ZR 55/68

    Ersatzfähigkeit des nicht weitergezahlten Gehaltes eines GmbH-Geschäftsführers

  • OLG Düsseldorf, 19.04.1996 - 22 U 259/95

    Unfall im Ausland; Deutsche Haftungsnormen; Handlungsort; Skiunfall; Skiverband

  • BGH, 24.09.1969 - IV ZR 776/68

    Krankheitskostenversicherung

  • OLG Stuttgart, 17.10.1963 - 2 U 91/63

    Langsamerer Skiläufer; Beobachtung des Rückraumes; Fortsetzung der Fahrt; …

  • OLG München, 19.01.2011 - 20 U 4661/10

    Haftung bei Skiunfall: Kollision von Teilnehmern an einem Skikurs; Schmerzensgeld …

    Ihn trifft nach der FIS-Regel Nr. 2 grundsätzlich nur die Pflicht zur Beachtung der in seinem Gesichtsfeld liegenden Vorgänge (vgl. OLG Brandenburg vom 16.04.2008, 7 U 200/07 m.w.nw.).
  • OLG Hamm, 05.11.2008 - 13 U 81/08

    Schadensersatzansprüche aufgrund eines Skiunfalls

    Sie musste sich dann weder nach hinten noch hangwärts nach oben orientieren sondern ihr stand dann der Vorrang gegenüber dem Beklagten zu (vgl. dazu OLG Brandenburg MDR 08, 860; OLG Stuttgart NJW 64, 1859;… Dambeck a.a.O. Rn. 105).
  • OLG Brandenburg, 04.02.2020 - 12 U 112/19

    Schadensersatzanspruch nach einem Skiunfall

    Der Senat weicht dabei auch nicht von bestehender höchst- oder obergerichtlicher Rechtsprechung ab, insbesondere steht die Entscheidung nicht im Widerspruch zur Entscheidung des 7. Zivilsenats des Brandenburgischen OLG vom 16.04.2008, veröffentlicht in MDR 2008, 860.
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   OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07   

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https://dejure.org/2008,5677
OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,5677)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 14.02.2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,5677)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 14. Februar 2008 - 7 U 200/07 (https://dejure.org/2008,5677)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Rechtsschutzversicherung: Eintritt des Versicherungsfalls bei Anspruchskonkurrenz; Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen unberechtigter Zwangsvollstreckung

  • Judicialis

    ARB 75 § 14 Abs. 1; ; ARB 75 § 14 Abs. 3

  • IWW
  • ra.de
  • RA Kotz

    Rechtschutzversicherung - Deckungsklage - Zwangsversteigerung

  • rechtsportal.de

    ARB 75 § 14 Abs. 1; ARB 75 § 14 Abs. 3
    Rechtsschutzdeckung bei Anspruchskonkurrenz - Voraussetzungen des Schadensersatzanspruchs aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zeitliche Bestimmung des Eintritts des Versicherungsfalles im Rahmen des § 14 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Rechtsschutzversicherung 75 (ARB 75) im Falle einer Anspruchskonkurrenz; Die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen unberechtigter ...

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsschutzversicherung - Unrechtmäßige Zwangsvollstreckung: Zeitliche Einordnung des Versicherungsfalls

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 1204
  • VersR 2008, 1062
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 19.03.2003 - IV ZR 139/01

    Zum Deckungsschutz in der Rechtsschutzversicherung für die Schadensersatzklage …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07
    Als "Schadenereignis" im Sinne des § 14 Abs. 1 ARB 75 kommen nur Vorgänge in Betracht, für die der in Anspruch Genommene in haftungsrechtlich zurechenbarer Weise verantwortlich ist (vgl. BGH VersR 2003, 638 f.;… Maier in: Harbauer, a.a.O., § 14 ARB, Rdnr. 10).

    Im landgerichtlichen Urteil wird insoweit auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Leistungsablehnung wegen fehlender Erfolgsaussicht verwiesen (BGH VersR 2003, 638 f.).

  • BGH, 10.02.2005 - IX ZR 211/02

    Zur Insolvenzanfechtung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07
    Die Zwangsvollstreckung erfolgt ausschließlich als Akt staatlicher Hoheitsgewalt (vgl. BGHZ 162, 143 ff.; BGHZ 146, 17 ff.).
  • BGH, 07.03.1972 - VI ZR 158/70

    Haftung für Fehlverhalten eines Anwalts - Verzögerung der Freigabe eines …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07
    Der Vollstreckungseingriff begründet zwischen dem Vollstreckungsgläubiger und dem im Titel genannten Schuldner eine gesetzliche Sonderbeziehung privatrechtlicher Art, die für den Vollstreckungsgläubiger Pflichten zur Wahrung der Interessen des Schuldners erzeugen kann, deren Verletzung zu einem Schadenersatzanspruch aus dem Gesichtspunkt der positiven Forderungsverletzung führen kann (vgl. BGH VersR 1985, 81 ff.; BGHZ 74 ff.; BGHZ 58, 207 ff.;… Zöller-Stöber, Zivilprozessordnung, 26. Auflage 2007, Vorbemerkung zu § 704 ZPO, Rdnr. 12a).
  • BGH, 30.10.1984 - VI ZR 25/83

    Schadensersatzanspruch des Vollstreckungsschuldners

    Auszug aus OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07
    Der Vollstreckungseingriff begründet zwischen dem Vollstreckungsgläubiger und dem im Titel genannten Schuldner eine gesetzliche Sonderbeziehung privatrechtlicher Art, die für den Vollstreckungsgläubiger Pflichten zur Wahrung der Interessen des Schuldners erzeugen kann, deren Verletzung zu einem Schadenersatzanspruch aus dem Gesichtspunkt der positiven Forderungsverletzung führen kann (vgl. BGH VersR 1985, 81 ff.; BGHZ 74 ff.; BGHZ 58, 207 ff.;… Zöller-Stöber, Zivilprozessordnung, 26. Auflage 2007, Vorbemerkung zu § 704 ZPO, Rdnr. 12a).
  • BGH, 09.11.2000 - III ZR 314/99

    Rechtsstellung des Gerichtsvollziehers bei einer Sequestration

    Auszug aus OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07
    Die Zwangsvollstreckung erfolgt ausschließlich als Akt staatlicher Hoheitsgewalt (vgl. BGHZ 162, 143 ff.; BGHZ 146, 17 ff.).
  • OLG Köln, 23.08.2005 - 9 U 203/04

    Kfz-Haftpflichtversicherung - Wann beginnt die Frist für eine Kündigung des VR …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 7 U 200/07
    Der Ehemann der Klägerin hat gegen die Kreissparkasse B. bereits einen anderen Rechtsstreit vor dem Landgericht Stuttgart (21 O 63/03, später 21 O 88/04) und dem Oberlandesgericht Stuttgart 9 U 142/03, später 9 U 203/04) geführt, in dem zum Einen begehrt wurde, die damals eingeleitete Zwangsvollstreckung unter anderem aus der Grundschuld, aber auch darüber hinaus für unzulässig zu erklären.
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