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Rechtsprechung
   KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,3996
KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2004,3996)
KG, Entscheidung vom 20.12.2004 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2004,3996)
KG, Entscheidung vom 20. Dezember 2004 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2004,3996)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de
  • Judicialis

    BGB § 140; ; BGB § ... 242; ; BGB § 295; ; BGB § 314; ; BGB § 314 Abs. 1; ; BGB § 314 Abs. 2; ; BGB § 314 Abs. 3; ; BGB § 397; ; BGB § 543; ; BGB § 543 Abs. 1; ; BGB § 543 Abs. 1 Satz 2; ; BGB § 543 Abs. 2; ; BGB § 543 Abs. 3; ; BGB § 569; ; BGB § 626 Abs. 2; ; ZPO § 529; ; ZPO § 531

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Nichtzahlung der Kaution als fristloser Kündigungsgrund im gewerblichen Mietvertrag/Zur Kündigungsfrist einer fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses, §§ 314 Abs. 3, 543 Abs. 1 Satz 2 BGB

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB §§ 314, 543
    Angemessene Frist zur außerordentlichen fristlosen Kündigung wg. Nichtzahlung der Mietkaution

  • Berliner Mieterverein (Volltext/Auszüge/Kurzinformation)

    Kaution und fristlose Kündigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 543 Abs. 1
    Verwirkung des Kündigungsrechtes nach § 543 Abs. 1 BGB bei Nichtzahlung der vertraglich vereinbarten Kaution

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verwirkung des Kündigungsrechts wegen nichtgezahlter Kaution

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Kündigung einer suizidgefährdeten Mieterin kann unwirksam sein

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Kündigung aus wichtigem Grund bei Nichtzahlung der vertraglich vereinbarten Kaution; Anforderungen an das Vorliegen einer stillschweigenden Erlassvereinbarung; Verwirkung eines Rechts; Verweigerung der Entgegennahme als ausreichender Anlass für ein rein wörtliches ...

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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (17)

  • KG, 27.02.2003 - 8 U 316/01

    Wohnraummiete: Kündigung aus wichtigem Grund innerhalb angemessener Frist

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Mit dem Kläger ist davon auszugehen, dass die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses nur in angemessener Frist ausgeübt werden kann, nachdem der Berechtigte vom Kündigungstatbestand Kenntnis erlangt hat (std. Rechtsprechung, vgl. BGH NJW 1985, 1894; BGH WM 1982, 429; Senatsurteil vom 27. Februar 2003 - 8 U 316/01 - KG- Report 2003, 186).

    In der Rechtsprechung werden zur Ausübung des Kündigungsrechts Fristen von zwei Monaten als angemessen angesehen (BGH MDR 1994, 457; Senatsurteil vom 27. Februar 2002 - 8 U 316/01 - a.a.O.).

  • BGH, 14.11.2002 - VII ZR 23/02

    Voraussetzungen der Verwirkung

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Zu dem Zeitablauf müssen besondere, auf dem Verhalten des Berechtigten beruhende Umstände hinzutreten, die das Vertrauen des Verpflichteten rechtfertigen, der Berechtigte werde seinen Anspruch nicht mehr geltend machen ( BGH NJW 2001, 1649; BGH- Urteil vom 14. November 2002- VII ZR 23/02 -, MDR 2003, 207).

    Der Kläger hat keine auf dem Verhalten der Beklagten beruhende Umstände vorgetragen, aus denen er hätte entnehmen können, dass die Beklagte auch zukünftig ihr Kündigungsrecht nicht ausüben werde (vgl. BGH NJW 2001, 1649; BGH MDR 2003, 207).

  • BGH, 18.01.2001 - VII ZR 416/99

    Rechte des Auftragnehmers bei Prüfung der Schlußrechnung nach Ablauf der …

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Zu dem Zeitablauf müssen besondere, auf dem Verhalten des Berechtigten beruhende Umstände hinzutreten, die das Vertrauen des Verpflichteten rechtfertigen, der Berechtigte werde seinen Anspruch nicht mehr geltend machen ( BGH NJW 2001, 1649; BGH- Urteil vom 14. November 2002- VII ZR 23/02 -, MDR 2003, 207).

    Der Kläger hat keine auf dem Verhalten der Beklagten beruhende Umstände vorgetragen, aus denen er hätte entnehmen können, dass die Beklagte auch zukünftig ihr Kündigungsrecht nicht ausüben werde (vgl. BGH NJW 2001, 1649; BGH MDR 2003, 207).

  • BGH, 15.12.1993 - VIII ZR 157/92

    Zeitliche Begrenzung für die fristlose Kündigung eines Vertragshändlervertrages

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    In der Rechtsprechung werden zur Ausübung des Kündigungsrechts Fristen von zwei Monaten als angemessen angesehen (BGH MDR 1994, 457;… Senatsurteil vom 27. Februar 2002 - 8 U 316/01 - a.a.O.).
  • OLG Celle, 23.04.1997 - 2 U 118/96

    Anspruch auf Räumung und Herausgabe gewerblich genutzter Räume; Vorzeitige …

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Eine Nichtleistung einer Kaution trotz eines solchen Sicherungsbedürfnisses reicht dann für die Annahme eines wichtigen Grundes aus (OLG Celle NZM 2003, 64; OLG Celle NZM 1998, 265 = NJW-RR 1998, 585; OLG München NJWE- MietR 1996, 127,129; OLG Düsseldorf NJW-RR 1995, 1100).
  • OLG Celle, 20.02.2002 - 2 U 183/01

    Zumutbarkeit der Fortsetzung eines Pachtverhältnisses bei Nichtzahlung der …

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Eine Nichtleistung einer Kaution trotz eines solchen Sicherungsbedürfnisses reicht dann für die Annahme eines wichtigen Grundes aus (OLG Celle NZM 2003, 64; OLG Celle NZM 1998, 265 = NJW-RR 1998, 585; OLG München NJWE- MietR 1996, 127,129; OLG Düsseldorf NJW-RR 1995, 1100).
  • OLG Düsseldorf, 12.01.1995 - 10 U 36/94

    Zeitpunkt für fristlose Kündigung in gewerblichem Mietverhältnis

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Eine Nichtleistung einer Kaution trotz eines solchen Sicherungsbedürfnisses reicht dann für die Annahme eines wichtigen Grundes aus (OLG Celle NZM 2003, 64; OLG Celle NZM 1998, 265 = NJW-RR 1998, 585; OLG München NJWE- MietR 1996, 127,129; OLG Düsseldorf NJW-RR 1995, 1100).
  • BAG, 22.01.1998 - 2 ABR 19/97

    Selbstbeurlaubung

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Unter Zugrundelegung der vom Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung zum dem vergleichbaren Problem des § 626 Abs. 2 BGB entwickelten Grundsätze, wonach bei einem Dauertatbestand die Frist nicht vor dem Entfallen des Kündigungsgrundes zu laufen beginnt (DB 1998, 1035; BB 1998, 1213;… vgl. Palandt/Putzo, a.a.O., § 626 BGB, Rdnr.27), begann die Kündigungsfrist hier noch nicht.
  • BGH, 10.05.2001 - VII ZR 356/00

    Angebot auf Abschluß eines Erlaßvertrages

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Dies gilt insbesondere deshalb, weil gerade an das Vorliegen einer stillschweigenden Erlassvereinbarung wegen der Wirkungen des Erlasses besonders strenge Anforderungen zu stellen sind (BGH FamRZ 1981, 763; BGH NJW-RR 1996, 237; BGH NJW 1997, 3019) Das Verhalten muss danach unzweideutig auf einen Erlass hindeuten (BGH NJW 2001, 2325; BGH BB 2002, 1564).
  • BGH, 15.07.1997 - VI ZR 142/95

    Umfang der Rechtskraft einer Entscheidung über einen Schadensersatzanspruch

    Auszug aus KG, 20.12.2004 - 8 U 66/04
    Dies gilt insbesondere deshalb, weil gerade an das Vorliegen einer stillschweigenden Erlassvereinbarung wegen der Wirkungen des Erlasses besonders strenge Anforderungen zu stellen sind (BGH FamRZ 1981, 763; BGH NJW-RR 1996, 237; BGH NJW 1997, 3019) Das Verhalten muss danach unzweideutig auf einen Erlass hindeuten (BGH NJW 2001, 2325; BGH BB 2002, 1564).
  • BGH, 26.05.1992 - VI ZR 230/91

    Beweismittelvernichtung und Verwirkungseinwand

  • BGH, 03.10.1984 - VIII ZR 118/83

    Außerordentliche Kündigung eines Franchise-Vertrages

  • BGH, 22.06.1995 - VII ZR 118/94

    Anforderungen an konkludent erklärten Verzicht

  • BGH, 25.04.2002 - I ZR 296/99

    "Teilunterwerfung"; Rechtsfolgen einer unbedingten Teilunterwerfungserklärung

  • BGH, 20.05.1981 - IVb ZR 570/80

    Zustandekommen eines Verzichts auf Unterhalt durch Unterlassen der Geltendmachung …

  • BGH, 27.01.1982 - VIII ZR 295/80

    Rechtsnatur eines Eigenhändlervertrages; Rechte des Eigenhändlers bei Verletzung …

  • BGH, 20.01.1988 - IVa ZR 128/86

    Annahmeverzug des Dienstberechtigten bei Angebot vor Kündigung des …

  • LG Heidelberg, 15.04.2011 - 5 S 119/10

    Fristlose Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter wegen Verstoßes …

    Die vom Kläger zuvor wegen vorangegangener Hausfriedensstörungen ausgesprochene Kündigung vom 2.6.2010 ist jedoch in eine Abmahnung umzudeuten (…vgl. Schmidt-Futterer/Blank, MietR, 10. Aufl., § 541 Rn. 5; KG Grundeigentum 2005, 236).
  • OLG Nürnberg, 11.11.2020 - 3 U 3284/20

    Bestimmung der angemessene Frist zur Erklärung der Kündigung bei Gewerberaummiete

    Nach anderer Auffassung beginnt bei einem pflichtwidrigen Dauerzustand die Frist für die Ausübung des Kündigungsrechtes gemäß § 314 Abs. 3 BGB nicht vor der Beendigung dieses Zustandes zu laufen, da bei andauernden Pflichtverletzungen auch der Kündigungsgrund als solcher fortbesteht (Brandenburgisches OLG…, Urteil vom 18.06.2013 - 3 U 134/11, juris-Rn. 35; KG Berlin, Urteil vom 20.12.2004 - 8 U 66/04, juris-Rn. 32).
  • AG Hamburg, 29.08.2023 - 21 C 17/23

    Wohnraummiete: Umdeutung einer fristlosen Kündigung wegen unerlaubter …

    Eine unwirksame Kündigung kann in eine Abmahnung umgedeutet werden (u.a. KG, Urteil vom 20.12.2004 - 8 U 66/04, BeckRS 2004, 15840; AG Hamburg-Wandsbek, Urteil vom 14.03.2019 - 713 C 270/18 , ZMR 2019, 510 ).

    Danach ist die vorliegende Kündigung jedenfalls als deutlicher Hinweis auf Vertragsverletzungen anzusehen, so dass die Kündigung gemäß § 140 BGB jedenfalls in eine Abmahnung umgedeutet werden kann (vgl. BGH ZMR 1972, 396; MDR 1969, 657; OLG München ZMR 2991, 347; KG (8. Zivilsenat), Urteil vom 20.12.2004 - 8 U 66/04).

  • KG, 17.12.2012 - 8 U 246/11

    Zwangsvollstreckung: Gewährung einer Räumungsfrist für Räumung eines gewerblichen …

    Auch wenn man, wofür einiges spricht, das Erfordernis des Kündigungsausspruchs innerhalb einer angemessenen Frist nach Kenntnis des Berechtigten vom Kündigungsgrund (§ 314 Abs. 3 BGB) im Rahmen einer Kündigung nach § 543 BGB anwendet (s. Senat, Urt. v. 20.12.2004, 8 U 66/04, bei Juris Tz 32; KGR 2003, 186; vgl. auch BGH ZMR 2009, 521, 522; NJW-RR 2007, 886 Tz 21), war diese Frist vorliegend nicht abgelaufen.
  • AG Duisburg, 22.06.2023 - 511 C 2555/22

    Rückständige Kaution ist ein Kündigungsgrund!

    Das Verhalten muss danach unzweideutig auf einen Erlass hindeuten (vgl. KG Berlin, Urteil vom 20. Dezember 2004 - 8 U 66/04).
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 27.01.2005 - 8 U 66/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,6577
OLG Köln, 27.01.2005 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2005,6577)
OLG Köln, Entscheidung vom 27.01.2005 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2005,6577)
OLG Köln, Entscheidung vom 27. Januar 2005 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2005,6577)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    BGB (a.F.) § 611 § 305 § 275
    Umfang der Auskunfts- und Belehrungspflicht des Steuerberaters

  • Wolters Kluwer

    Pflichtverletzung im Rahmen eines Steuerberatungsvertrages; Erfüllung offener Stammeinlageforderungen durch Verrechnung mit Gewinnausschüttungsansprüchen; Wahrung von mit der offenen Gewinnausschüttung verbundenen Steuervorteilen

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2006, 87
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 09.06.1982 - IVa ZR 9/81

    Beweislast des steuerlichen Beraters

    Auszug aus OLG Köln, 27.01.2005 - 8 U 66/04
    Der Beklagte, der selbst die Bilanzen erstellt hatte und die Position "Verrechnungskonto KG" jeweils mit Beträgen von 43.421,33 DM (1993), 57.025,09 DM (1995) und 64.311,89 DM (1997) als Aktivposten in die Bilanz eingestellt hatte und deshalb darzulegen und zu beweisen gehabt hätte, weshalb diese Positionen nicht werthaltig gewesen sein sollen (vgl. BGH NJW 1982, 2238, 2241; Senat…, Urteil vom 3.7.2003 - 8 U 79/02 - Gräfe/Lenzen/Schmeer, a.a.O., Rdn. 575), hat dazu nichts vorgetragen.
  • OLG Köln, 21.11.2002 - 8 U 44/02

    Pflicht des Steuerberaters zur umfassenden Interessenwahrung für Mandanten

    Auszug aus OLG Köln, 27.01.2005 - 8 U 66/04
    Wenngleich der Steuerberater auch bei einem umfassenden Steuerberatungsmandat grundsätzlich (nur) die Pflicht hat, den Mandanten umfassend steuerlich zu beraten, dabei den relativ sichersten Weg aufzuzeigen und ihn vor Schaden zu bewahren (vgl. nur Senat, Urteil vom 21.11.2002 - 8 U 44/02 - = OLGR 2003, 69 ff m.w.N.), ergeben sich für ihn weitere Pflichten, wenn mit der von ihm angeratenen Gestaltung neben steuerrechtlichen Zwecken zugleich zivilrechtliche Wirkungen beabsichtigt sind oder vom Mandanten offensichtlich angenommen werden und dem Mandanten im Falle des Scheiterns ein zivilrechtlicher Schaden entstehen kann.
  • OLG Köln, 03.07.2003 - 8 U 79/02

    Pflicht des Steuerberaters zur vorsorglichen Einlegung eines Einspruches gegen …

    Auszug aus OLG Köln, 27.01.2005 - 8 U 66/04
    Der Beklagte, der selbst die Bilanzen erstellt hatte und die Position "Verrechnungskonto KG" jeweils mit Beträgen von 43.421,33 DM (1993), 57.025,09 DM (1995) und 64.311,89 DM (1997) als Aktivposten in die Bilanz eingestellt hatte und deshalb darzulegen und zu beweisen gehabt hätte, weshalb diese Positionen nicht werthaltig gewesen sein sollen (vgl. BGH NJW 1982, 2238, 2241; Senat, Urteil vom 3.7.2003 - 8 U 79/02 - Gräfe/Lenzen/Schmeer, a.a.O., Rdn. 575), hat dazu nichts vorgetragen.
  • BGH, 19.05.2009 - IX ZR 43/08

    Schadensersatzanspruch eines Gesellschafters gegen einen rechtlichen Berater …

    Wollte sich der Beklagte auf eine reine Steuerberatung beschränken, hätte er dem Kläger empfehlen müssen, sich wegen der rechtlichen Umsetzung der Kapitalerhöhung an einen mit gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen vertrauten Rechtsanwalt zu wenden (OLG Köln OLG-Report 2005, 488, 489).
  • OLG Frankfurt, 07.02.2008 - 16 U 23/07

    Haftung des Steuerberaters eines GmbH-Gesellschafters: Empfehlung einer …

    In diesen Fällen hat der Steuerberater - ausnahmsweise - auch die anstehenden zivilrechtlichen bzw. gesellschaftsrechtlichen Fragen zu klären, den Mandanten darauf hinzuweisen bzw. - wenn er die zivilrechtliche oder gesellschaftsrechtliche Sachlage nicht überblickt oder etwa Verstöße gegen das Rechtsberatungsgesetz drohen - ihn vorsorglich an einen Rechtsanwalt zu verweisen (vgl. OLG Köln, VersR 2006, 87;… Gräfe/Lenzen/Schmeer, Steuerberaterhaftung, 4. Aufl. 2006, Rdn. 101, Rdn. 319 speziell für den Fall, dass der Steuerberater als Rechtsanwalt auf das gesellschaftsrechtliche Verbot einer "verdeckten Sacheinlage" und deren Folgen hinweisen muss).
  • OLG Karlsruhe, 25.05.2007 - 1 U 122/06

    Verstoß gegen Kapitalerhaltungsregeln durch ungesicherte darlehensweise …

    Wenngleich der Steuerberater im Rahmen eines umfassenden steuerlichen Mandats nur verpflichtet ist, den relativ sichersten Weg aufzuzeigen und den Mandanten vor Schaden zu bewahren, ergeben sich für ihn weitere Pflichten, wenn mit der von ihm angeratenen Gestaltung, wie vorliegend, neben steuerrechtlichen Zwecken zugleich zivilrechtliche Wirkungen beabsichtigt oder vom Mandanten angenommen werden und dem Mandanten im Falle des Scheiterns zivilrechtlicher Schaden entstehen kann (OLG Köln VersR 2006, 87); d. h. erkennt er oder ist erkennbar, dass beim Mandanten zivilrechtlicher Beratungsbedarf besteht, ist er seinem Mandanten gegenüber verpflichtet, sich insoweit der Beratungstätigkeit zu enthalten und ihn an einen Rechtsanwalt zu verweisen (…Gräfe/Lenzen/Schmeer Steuerberaterhaftung 4. Auflage 2006 Rz. 101).
  • BGH, 09.12.2010 - IX ZA 18/10

    Steuerberaterhaftung: Umfang der Beratungspflicht im Hinblick auf die …

    Die geltend gemachte Divergenz zu den Entscheidungen OLG Karlsruhe ZIP 2007, 2319 (…aufgehoben durch BGH, Urt. v. 10. Dezember 2009 - IX ZR 238/07, HFR 2010, 661) und OLG Köln VersR 2006, 87 besteht aus den vom Berufungsgericht dargelegten Gründen nicht.
  • OLG Düsseldorf, 09.03.2010 - 23 U 113/09

    Pflichten eines Steuerberaters; Haftungsausfüllende Kausalität

    In dem Fall, der dem Urteil des OLG Köln vom 27.1.2005 (8 U 66/04, VersR 2006, 87) zu Grunde lag, hatte der Steuerberater geraten, die Ansprüche der GmbH auf Zahlung der Stammeinlage der Gesellschafter mit deren Gewinnansprüchen zu verrechnen, was nicht zu der erstrebten Erfüllung der Stammeinlageforderung führte.
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Rechtsprechung
   OLG Celle, 24.11.2005 - 8 U 66/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,49317
OLG Celle, 24.11.2005 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2005,49317)
OLG Celle, Entscheidung vom 24.11.2005 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2005,49317)
OLG Celle, Entscheidung vom 24. November 2005 - 8 U 66/04 (https://dejure.org/2005,49317)
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Wird zitiert von ...

  • OLG Celle, 17.10.2007 - 9 U 67/07

    Leistungsfreiheit eines Versicherers bei Verstoß gegen Anzeigeobliegenheiten; …

    Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird zunächst auf das landgerichtliche Urteil Bezug genommen (§ 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO), bezüglich des Sach- und Streitstandes im Berufungsverfahren wird zunächst auf das Urteil des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 24. November 2005 (8 U 66/04) verwiesen.
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