Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
§ 37 Abs. 2 EEG
- Justiz Hamburg
§ 37 Abs 2 EEG, § 3 Nr 25 EnWG, § 26 StromNZV
Erhebung der EEG-Umlage: Letztverbraucher im Sinne des EEG: tatsächliche Sachherrschaft; Erwerb von Energie nur bei vertraglicher Beziehung; Stellung als Bilanzkreisinhaber - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- rechtsportal.de
EEG 2009 § 37 Abs. 2
Begriff des Letztverbrauchers i.S. von § 37 Abs. 2 EEG 2009; Anspruch des Übertragungsnetzbetreibers auf Zahlung monatlicher Abschläge auf die sog. EEG -Umlage - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
Besprechungen u.ä.
Verfahrensgang
- LG Hamburg, 28.10.2013 - 304 O 123/13
- OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (9)
- BGH, 17.11.2009 - EnVR 56/08
Pumpspeicherkraftwerke
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Es ist jedoch anerkannt, dass der Letztverbraucher-Begriff im Energiewirtschaftsrecht einheitlich zu verwenden und somit ein Rückgriff auf die Legaldefinition des § 3 Nr. 25 EnWG zulässig ist (OLG Hamm, Urteil vom 28. September 2010 - 19 U 30/10,- mwN; OLG Frankfurt, Beschluss vom 13. März 2012 - 21 U 41/11 - die Definition für das EEG übernehmend auch BGH, Urteil vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 35/09; die Definition für die StromNEV übernehmend BGH, Beschluss vom 17.11.2009 - EnVR 56/08; jeweils zitiert nach juris).Der entsprechende Vorgang in den elektrischen Geräten - beispielsweise die Wärmeerzeugung - zehrt die entnommene elektrische Energie auf; dies stellt den Letztverbrauch von Strom dar (vgl. BGH, Beschluss vom 17.11.2009 - EnVR 56/08 - zitiert nach juris).
- BGH, 13.02.2008 - VIII ZR 280/05
Begriff des Betreibers einer mittels einer Fondslösung finanzierten …
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Anlagenbetreiber ist, wer ohne notwendigerweise Eigentümer zu sein, die tatsächliche Herrschaft über die Anlage ausübt, ihre Arbeitsweise eigenverantwortlich bestimmt und sie auf eigene Rechnung nutzt, mithin das wirtschaftliche Risiko trägt (BGH, Urteil vom 14. Juli 2004 - VIII ZR 356/03; Urteil vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 280/05 - zitiert nach juris). - BGH, 09.12.2009 - VIII ZR 35/09
Einbeziehung von außerhalb eines Netzes für allgemeine Versorgung erzeugten und …
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Es ist jedoch anerkannt, dass der Letztverbraucher-Begriff im Energiewirtschaftsrecht einheitlich zu verwenden und somit ein Rückgriff auf die Legaldefinition des § 3 Nr. 25 EnWG zulässig ist (OLG Hamm, Urteil vom 28. September 2010 - 19 U 30/10,- mwN; OLG Frankfurt, Beschluss vom 13. März 2012 - 21 U 41/11 - die Definition für das EEG übernehmend auch BGH, Urteil vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 35/09; die Definition für die StromNEV übernehmend BGH, Beschluss vom 17.11.2009 - EnVR 56/08; jeweils zitiert nach juris).
- BGH, 24.01.1980 - III ZR 169/78
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Rn. 65 Ein Scheingeschäft im Sinne von § 117 Abs. 1 BGB liegt vor, wenn Erklärender und Erklärungsempfänger einvernehmlich zwar den äußeren Schein eines Rechtsgeschäfts erzeugen wollen, die mit dem Rechtsgeschäft verbundenen Rechtsfolgen aber nicht eintreten sollen, mithin ein Rechtsbindungswille fehlt (BGH, Urteil vom 24.01.1980 - III ZR 169/78 - zitiert nach juris). - BGH, 14.07.2004 - VIII ZR 356/03
Begriff des Betreibers einer Kraft-Wärme-Koppelungsanlage
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Anlagenbetreiber ist, wer ohne notwendigerweise Eigentümer zu sein, die tatsächliche Herrschaft über die Anlage ausübt, ihre Arbeitsweise eigenverantwortlich bestimmt und sie auf eigene Rechnung nutzt, mithin das wirtschaftliche Risiko trägt (BGH, Urteil vom 14. Juli 2004 - VIII ZR 356/03; Urteil vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 280/05 - zitiert nach juris). - BGH, 15.06.2011 - VIII ZR 308/09
Erneuerbare Energie: Regelverantwortlichkeit eines inländischen …
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Rn. 91 Hinzu tritt, dass in den Belastungsausgleich auch Unternehmen einbezogen werden können, die gar keiner Regelzone eines inländischen Übertragungsnetzbetreibers zuzuordnen sind, sondern beispielsweise der Regelzone eines ausländischen Netzbetreibers (BGH, Urteil vom 15. Juni 2011 - VIII ZR 308/09 - zitiert nach juris). - OLG Frankfurt, 13.03.2012 - 21 U 41/11
Energie Contracting: Abgabepflicht des Contractors nach EEG und KWKG
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Es ist jedoch anerkannt, dass der Letztverbraucher-Begriff im Energiewirtschaftsrecht einheitlich zu verwenden und somit ein Rückgriff auf die Legaldefinition des § 3 Nr. 25 EnWG zulässig ist (OLG Hamm, Urteil vom 28. September 2010 - 19 U 30/10,- mwN; OLG Frankfurt, Beschluss vom 13. März 2012 - 21 U 41/11 - die Definition für das EEG übernehmend auch BGH, Urteil vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 35/09; die Definition für die StromNEV übernehmend BGH, Beschluss vom 17.11.2009 - EnVR 56/08; jeweils zitiert nach juris). - OLG Hamm, 28.09.2010 - 19 U 30/10
Formularmäßige Vereinbarung eines Aufschlags für Stromlieferungen nach dem EEG …
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Es ist jedoch anerkannt, dass der Letztverbraucher-Begriff im Energiewirtschaftsrecht einheitlich zu verwenden und somit ein Rückgriff auf die Legaldefinition des § 3 Nr. 25 EnWG zulässig ist (OLG Hamm, Urteil vom 28. September 2010 - 19 U 30/10,- mwN; OLG Frankfurt, Beschluss vom 13. März 2012 - 21 U 41/11 - die Definition für das EEG übernehmend auch BGH, Urteil vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 35/09; die Definition für die StromNEV übernehmend BGH, Beschluss vom 17.11.2009 - EnVR 56/08; jeweils zitiert nach juris). - LG Hamburg, 28.10.2013 - 304 O 123/13
Auszug aus OLG Hamburg, 12.08.2014 - 9 U 198/13
Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 28.10.2013, Az. 304 O 123/13, abgeändert:.
- OLG Hamburg, 05.07.2016 - 9 U 156/15
Erhebung der EEG-Umlage: Begriff des Letztverbrauchers; Auslegung der …
Rn. 59 Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 12.08.2014 (9 U 119/13, 9 U 197/13 und 9 U 198/13) und vom 08.04.2016 (9 U 101/14) ausgeführt hat, liefert die Beklagte zu 1) Elektrizität in Form von Strom und keine Nutzenergie an Letztverbraucher. - OLG Hamburg, 05.07.2016 - 9 U 158/15 Auf die Berufung der Beklagten hat der Senat mit Urteil vom 12.08.2014 (Az.: 9 U 198/13) die Klage abgewiesen.
Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 12.08.2014 (9 U 119/13, 9 U 197/13 und 9 U 198/13) und vom 08.04.2016 (9 U 101/14) ausgeführt hat, liefert die Beklagte zu 1) Elektrizität in Form von Strom und keine Nutzenergie an Letztverbraucher.
- OLG Hamburg, 05.07.2016 - 9 U 157/15 Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 12.08.2014 (9 U 119/13, 9 U 197/13 und 9 U 198/13) und vom 08.04.2016 (9 U 101/14) ausgeführt hat, liefert die Beklagte zu 1) Elektrizität in Form von Strom und keine Nutzenergie an Letztverbraucher.
- LG Hamburg, 13.11.2015 - 304 O 9/15
Erneuerbare Energien: Anspruch eines Übertragungsnetzbetreibers auf Entrichtung …
Rn. 15 Auf die Berufung der Beklagten wies das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg mit Urteil von 12.08.2014 die Klage ab (Az: 9 U 198/13).
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Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Justiz Baden-Württemberg
§ 134 BGB, § 147 Abs 2 BGB, § 166 Abs 1 BGB, § 171 BGB, § 172 BGB
Darlehensvertrag: Anspruch auf Rückzahlung eines zur Ablösung des Darlehensvertrages geleisteten Betrages; Missbrauch des Mahnverfahrens - rechtsportal.de
Wirksamkeit eines Darlehensvertrages im Rahmen eines Bauherren- oder Erwerbermodells
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Wirksamkeit eines Darlehensvertrages im Rahmen eines Bauherren- oder Erwerbermodells
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Hechingen, 23.08.2013 - 1 O 39/12
- OLG Stuttgart, 26.03.2014 - 9 U 198/13
- BGH, 14.06.2016 - XI ZR 153/14
- OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (15)
- BGH, 23.06.2015 - XI ZR 536/14
Verjährungshemmende Wirkung einer Zustellung des Mahnbescheids: …
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Dies gilt nicht nur für die Fälle des Zurückbehaltungsrechts nach §§ 273, 320 BGB, sondern für sämtliche Ansprüche, die Zug-um-Zug zu erfüllen sind, also auch für den hier in Frage stehenden Anspruch auf den "großen" Schadensersatz, bei dem Schadensersatz nur Zug-um-Zug gegen Herausgabe eines vom Geschädigten durch das schädigende Ereignis adäquat kausal erlangten Vorteils beansprucht werden darf (…BGH, Urt. v. 16.7.2015, III ZR 238/14, juris-Rn. 20 f.; Urt. v. 23.6.2015, XI ZR 536/14, juris-Rn. 20).Denn der Antragsteller, dem der Gesetzgeber eine Erleichterung auf dem Weg zu einem vollstreckungsfähigen Titel nur gegen eine klare Festlegung zu den Voraussetzungen des Mahnverfahrens gewährt, überspielt damit zielgerichtet die Sicherungen, die das Mahnverfahren als Kompensation für die lediglich begrenzte Schlüssigkeitsprüfung enthält (…vgl. BGH, Urt. v. 16.7.2015, III ZR 238/14, juris-Rn. 23; Urt. v. 23.6.2015, XI ZR 536/14, juris-Rn. 24;… Urt. v. 21.12.2011, VIII ZR 157/11, NJW 2012, 995, 996).
Und wie der Bundesgerichtshof bereits betont hat (Urt. v. 23.6.2015, XI ZR 536/14, juris-Rn. 27), wurden die aus der älteren höchstrichterlichen Rechtsprechung für § 688 Abs. 2 Nr. ZPO zu ziehenden Konsequenzen bereits im Jahr 2005 in der Literatur dargestellt.
- BGH, 23.01.2007 - XI ZR 44/06
Verjährungsfrist in Überleitungsfällen von subjektiven Voraussetzungen abhängig
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Denn derjenige, der ausschließlich oder hauptsächlich die rechtliche Abwicklung eines Grundstückserwerbs oder Fondsbeitritts im Rahmen eines Steuersparmodells für den Erwerber besorgt, bedarf nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Erlaubnis nach Art. 1 § 1 RBerG a.F. Ein - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Treuhandvertrag, der so umfassende Befugnisse wie der hier vorliegende enthält, ist einschließlich der darin enthaltenen umfassenden Vollmacht gem. § 134 BGB unwirksam (…vgl. statt vieler BGH, Urt. v. 25.04.2006, Xl ZR 29/05, BKR 2006, 329, 330 [Rn. 12]; Urt. v. 23.01.2007, XI ZR 44/06, juris-Rn. 11;… Urt. v. 04.12.2007, XI ZR 227/06, juris-Rn. 15).Da diese Verjährungsfrist kürzer ist als die bis zum 01.01.2002 geltende Regelverjährung von 30 Jahren, ist sie nach der Überleitungsvorschrift des Art. 229 § 6 Abs. 4 S. 1 EGBGB von dem 01.01.2002 an zu berechnen (BGH, Urt. v. 23.01.2007, XI ZR 44/06, juris-Rn. 19).
- BGH, 16.07.2015 - III ZR 238/14
Hemmung der Verjährung durch Zustellung eines Mahnbescheids: Hemmungswirkung …
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Dies gilt nicht nur für die Fälle des Zurückbehaltungsrechts nach §§ 273, 320 BGB, sondern für sämtliche Ansprüche, die Zug-um-Zug zu erfüllen sind, also auch für den hier in Frage stehenden Anspruch auf den "großen" Schadensersatz, bei dem Schadensersatz nur Zug-um-Zug gegen Herausgabe eines vom Geschädigten durch das schädigende Ereignis adäquat kausal erlangten Vorteils beansprucht werden darf (BGH, Urt. v. 16.7.2015, III ZR 238/14, juris-Rn. 20 f.;… Urt. v. 23.6.2015, XI ZR 536/14, juris-Rn. 20).Denn der Antragsteller, dem der Gesetzgeber eine Erleichterung auf dem Weg zu einem vollstreckungsfähigen Titel nur gegen eine klare Festlegung zu den Voraussetzungen des Mahnverfahrens gewährt, überspielt damit zielgerichtet die Sicherungen, die das Mahnverfahren als Kompensation für die lediglich begrenzte Schlüssigkeitsprüfung enthält (vgl. BGH, Urt. v. 16.7.2015, III ZR 238/14, juris-Rn. 23;… Urt. v. 23.6.2015, XI ZR 536/14, juris-Rn. 24;… Urt. v. 21.12.2011, VIII ZR 157/11, NJW 2012, 995, 996).
- BGH, 15.10.1987 - III ZR 235/86
Vorlage der Vollmachtsurkunde in Urschrift; Rechtsscheinhaftung bei unwirksamer …
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Nur wenn die Vollmachtsurkunde dem Vertragspartner präsentiert wird, ist sein Vertrauen in den Bestand der Vertretungsmacht, wie sie sich aus der Urkunde ergibt, geschützt (BGH, Urt. v. 15.10.1987, III ZR 235/86, juris-Rn. 12).Bei einer - wie hier - notariell beurkundeten Vollmacht genügt dazu nicht die Vorlage einer Abschrift, sondern es ist die Vorlage der Urkunde selbst oder einer Ausfertigung zu verlangen (BGH, Urt. v. 15.10.1987, III ZR 235/86, juris-Rn. 14;… BGH, Urt. v. 25.03.2003, XI ZR 227/02, juris-Rn. 21;… Urt. v. 28.04.2009, XI ZR 228/08, juris Rn. 24).
- BGH, 25.03.2003 - XI ZR 227/02
Wirksamkeit der Vollmacht bei unerlaubter Rechtsberatung durch einen …
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Dies gilt nach gefestigter und zutreffender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gerade auch dann, wenn die umfassende Bevollmächtigung gegen das Rechtsberatungsgesetz verstößt (so bereits BGH, Urt. v. 25.03.2003, XI ZR 227/02, juris-Rn. 19;… Urt. v. 20.04.2004, XI ZR 164/03, juris-Rn. 19 m.w.N.).Bei einer - wie hier - notariell beurkundeten Vollmacht genügt dazu nicht die Vorlage einer Abschrift, sondern es ist die Vorlage der Urkunde selbst oder einer Ausfertigung zu verlangen (…BGH, Urt. v. 15.10.1987, III ZR 235/86, juris-Rn. 14; BGH, Urt. v. 25.03.2003, XI ZR 227/02, juris-Rn. 21;… Urt. v. 28.04.2009, XI ZR 228/08, juris Rn. 24).
- BGH, 02.05.2000 - XI ZR 150/99
Widerruf eines Darlehensvertrages nach dem Haustürwiderrufsgesetz
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Dieser Einflussnahme des Vertragspartners oder eines Dritten ist grundsätzlich bei einem Vertretergeschäft nur der Vertreter ausgesetzt, so dass aus dem Rechtsgedanken des § 166 BGB für die situationsbezogenen Voraussetzungen des Widerrufsrechts nach § 1 Abs. 1 HtWG allein die Person des Vertreters maßgebend ist (BGH, Urt. v. 02.05.2000, XI ZR 150/99, juris-Rn. 16;… Urt. v. 02.05.2000, XI ZR 108/99, juris-Rn. 15). - BGH, 13.05.1971 - VII ZR 310/69
Recht des Vollmachtgebers zum Widerruf der Vollmacht
- BGH, 02.05.2000 - XI ZR 108/99
Kein Widerruf von Darlehen zur Finanzierung von Immobilienfondsanteilen
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Dieser Einflussnahme des Vertragspartners oder eines Dritten ist grundsätzlich bei einem Vertretergeschäft nur der Vertreter ausgesetzt, so dass aus dem Rechtsgedanken des § 166 BGB für die situationsbezogenen Voraussetzungen des Widerrufsrechts nach § 1 Abs. 1 HtWG allein die Person des Vertreters maßgebend ist (…BGH, Urt. v. 02.05.2000, XI ZR 150/99, juris-Rn. 16; Urt. v. 02.05.2000, XI ZR 108/99, juris-Rn. 15). - BGH, 25.04.2006 - XI ZR 29/05
Meinungsverschiedenheiten zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des …
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Denn derjenige, der ausschließlich oder hauptsächlich die rechtliche Abwicklung eines Grundstückserwerbs oder Fondsbeitritts im Rahmen eines Steuersparmodells für den Erwerber besorgt, bedarf nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Erlaubnis nach Art. 1 § 1 RBerG a.F. Ein - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Treuhandvertrag, der so umfassende Befugnisse wie der hier vorliegende enthält, ist einschließlich der darin enthaltenen umfassenden Vollmacht gem. § 134 BGB unwirksam (vgl. statt vieler BGH, Urt. v. 25.04.2006, Xl ZR 29/05, BKR 2006, 329, 330 [Rn. 12];… Urt. v. 23.01.2007, XI ZR 44/06, juris-Rn. 11;… Urt. v. 04.12.2007, XI ZR 227/06, juris-Rn. 15). - BGH, 04.12.2007 - XI ZR 227/06
Rückforderungsanspruch des Verbrauchers gegen den Kreditgeber nach § 813 BGB bei …
Auszug aus OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Denn derjenige, der ausschließlich oder hauptsächlich die rechtliche Abwicklung eines Grundstückserwerbs oder Fondsbeitritts im Rahmen eines Steuersparmodells für den Erwerber besorgt, bedarf nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Erlaubnis nach Art. 1 § 1 RBerG a.F. Ein - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Treuhandvertrag, der so umfassende Befugnisse wie der hier vorliegende enthält, ist einschließlich der darin enthaltenen umfassenden Vollmacht gem. § 134 BGB unwirksam (…vgl. statt vieler BGH, Urt. v. 25.04.2006, Xl ZR 29/05, BKR 2006, 329, 330 [Rn. 12];… Urt. v. 23.01.2007, XI ZR 44/06, juris-Rn. 11; Urt. v. 04.12.2007, XI ZR 227/06, juris-Rn. 15). - BGH, 21.12.2011 - VIII ZR 157/11
Rechtsmissbräuchliche Verjährungshemmung durch Mahnbescheid
- BGH, 20.04.2004 - XI ZR 164/03
Voraussetzungen einer Duldungsvollmacht
- BGH, 19.03.2007 - II ZB 19/06
Eintragung der Einzelvertretungsbefugnis einzelner von mehreren Geschäftsführern …
- BGH, 28.04.2009 - XI ZR 228/08
Wirksamkeit einer Treuhändervollmacht; Treuwidrigkeit auf die Berufung der …
- BGH, 13.12.1982 - II ZR 63/82
Warentermingeschäft - Rückforderung des Einschusses
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Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 26.03.2014 - 9 U 198/13 |
Verfahrensgang
- LG Hechingen, 23.08.2013 - 1 O 39/12
- OLG Stuttgart, 26.03.2014 - 9 U 198/13
- BGH, 14.06.2016 - XI ZR 153/14
- OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 198/13
Wird zitiert von ...
- OLG Oldenburg, 05.06.2014 - 8 U 53/10
Rechtsfolgen der Unwirksamkeit einer Geschäftsbesorgungsvollmacht im Rahmen eines …
Rn. 79 3. Selbst wenn man - entgegen den bisherigen Ausführungen - davon ausginge, dass der Beklagten bei Abschluss der Darlehensverträge eine Ausfertigung der notariellen Vollmachtsurkunde vorgelegen hat, wären diese gleichwohl wegen eines von der Beklagten erkannten Vollmachtsmissbrauchs gemäß § 177 BGB analog unwirksam bzw. wäre der Beklagten die Berufung auf die formale Vertretungsmacht der .................. im Außenverhältnis gemäß § 242 BGB versagt, so dass die Darlehensverträge als unwirksam zu behandeln wären (so auch OLG Stuttgart, Urteile vom 26.03.2014 - 9 U 198/13 und 9 U 16/14).
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