Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,47911
BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18 (https://dejure.org/2020,47911)
BFH, Entscheidung vom 12.11.2020 - IV R 29/18 (https://dejure.org/2020,47911)
BFH, Entscheidung vom 12. November 2020 - IV R 29/18 (https://dejure.org/2020,47911)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2020,47911) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    UmwStG 2006 § 19 Abs 1, UmwStG 2006 § 19 Abs 2, GewStG § 10a S 10 Halbs 1, GewStG § 10a S 10 Halbs 2, KStG § 8c Abs 1 S 5, UmwG § 123 Abs 2 Nr 1, GG Art 3 Abs 1, KStG VZ 2014, GewStG VZ 2014
    Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei Abspaltung

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei Abspaltung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 19 Abs 1 UmwStG 2006, § 19 Abs 2 UmwStG 2006, § 10a S 10 Halbs 1 GewStG 2002, § 10a S 10 Halbs 2 GewStG 2002, § 8c Abs 1 S 5 KStG 2002
    Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei Abspaltung

  • IWW

    § 123 Abs. 2 Nr. 1 des Umwandlungsgesetzes (UmwG), § ... 10a des Gewerbesteuergesetzes, § 8c Abs. 1 Satz 5 des Körperschaftsteuergesetzes, § 10a Satz 10 GewStG, § 8c Abs. 1 Satz 5 KStG, § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 10a GewStG, § 10a Satz 6 GewStG, § 10a Satz 7 GewStG, § 10a Sätze 1 und 2 GewStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes, § 10a Satz 4 GewStG, § 123 Abs. 2 Nr. 1 UmwG, § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UmwStG, § 19 UmwStG, § 19 Abs. 1 UmwStG, §§ 11 bis 15 UmwStG, § 19 Abs. 2 UmwStG, § 12 Abs. 3, § 15 Abs. 3 UmwStG, § 9 Nr. 2 Satz 1 GewStG, § 12 Abs. 3 Halbsatz 2, § 4 Abs. 2 Satz 1 UmwStG, § 10a Satz 10 Halbsatz 1 GewStG, § 10a Satz 10 Halbsatz 2 GewStG, § 8c KStG, § 8 KStG, § 8 Abs. 4 KStG, Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes, § 135 Abs. 2 FGO, § 90 Abs. 2 FGO

  • Wolters Kluwer

    Rechtsfolgen des Ausscheidens einer Kapitalgesellschaft aus einer Mitunternehmerschaft infolge Abspaltung hinsichtlich der vortragsfähigen Gewerbeverluste der Mitunternehmerschaft

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    UmwStG § 19 Abs. 1; UmwStG § 19 Abs. Abs. 2; GewStG § 10a S. 10 Halbs. 1; GewStG § 10a S. 10 Halbs. 1 2; KStG § 8c Abs. 1 S. 5
    Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei Abspaltung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsfolgen des Ausscheidens einer Kapitalgesellschaft aus einer Mitunternehmerschaft infolge Abspaltung hinsichtlich der vortragsfähigen Gewerbeverluste der Mitunternehmerschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei einer Abspaltung

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Wegfall gewerbesteuerlicher Fehlbeträge bei Abspaltung

  • deloitte-tax-news.de (Kurzinformation)

    § 10a S. 10 GewStG, § 8c Abs. 1 S. 5 KStG (aktuell § 8c Abs. 1 S. 4 KStG), § 19 UmwStG
    Untergang gewerbesteuerlicher Verlustvorträge bei Abspaltung von Kommanditanteilen

In Nachschlagewerken

Sonstiges (4)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    GewStG § 10a S 10, KStG § 8c Abs 1 S 5, UmwStG § 4 Abs 2 S 1, UmwG § 123 Abs 2 Nr 1
    Personengesellschaft, Unternehmeridentität, Gewerbeverlust, Konzern, Abspaltung, Gesellschafterwechsel

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    GewStG § 10a S 10 ; KStG § 8c Abs 1 S 5 ; UmwStG § 4 Abs 2 S 1 ; UmwG § 123 Abs 2 Nr 1

  • Bundesfinanzhof (Terminmitteilung)

    Ist die Konzernklausel analog auch bei der Gewerbesteuer anzuwenden mit der Folge, dass die Unternehmeridentität der Personengesellschaft gewahrt bleibt, wenn ihre Kommanditistin den Kommanditanteil abspaltet und gegen Gewährung neuer Geschäftsanteile in eine andere ...

  • juris (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 270, 538
  • NJW 2021, 808
  • ZIP 2021, 568
  • DB 2021, 547
  • NZG 2021, 890
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 11.10.2012 - IV R 3/09

    Wegfall der Unternehmeridentität bei kurzfristigem Ausscheiden aus einer …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Letzteres bedeutet, dass der Steuerpflichtige, der den Verlustabzug in Anspruch nimmt, den Gewerbeverlust zuvor in eigener Person erlitten haben muss (ständige Rechtsprechung, z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 11.10.2012 - IV R 3/09, BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176, Rz 14, m.w.N.).

    Dementsprechend geht beim Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft der Verlustabzug gemäß § 10a GewStG verloren, soweit er anteilig auf die ausgeschiedenen Gesellschafter entfällt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile in BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176, Rz 15; vom 03.02.2010 - IV R 59/07, und vom 22.01.2009 - IV R 90/05, BFHE 224, 364).

  • FG Düsseldorf, 09.07.2018 - 2 K 2170/16

    Voraussetzungen für die Feststellung eines vortragsfähigen Fehlbetrags als …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 09.07.2018 - 2 K 2170/16 F wird als unbegründet zurückgewiesen.

    Zur Begründung seines klageabweisenden Urteils vom 09.07.2018 - 2 K 2170/16 F führte das Finanzgericht (FG) im Wesentlichen aus:.

  • BVerfG, 29.03.2017 - 2 BvL 6/11

    Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Für ihn kam es vielmehr --in Übereinstimmung mit seiner grundlegenden Entscheidung für die Besteuerung der Körperschaft als solcher und nicht der hinter ihr stehenden Gesellschafter-- auf die Identität der Gesellschaft, nicht auf diejenige der Gesellschafter an; der Wechsel der Anteilseigner, an den § 8c KStG anknüpft, war danach nur der Maßstab für eine Änderung der (wirtschaftlichen) Identität der Gesellschaft (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29.03.2017 - 2 BvL 6/11, BVerfGE 145, 106, BStBl II 2017, 1082, Rz 147).
  • BFH, 03.05.1993 - GrS 3/92

    Verlustabzug nach § 10a GewStG entfällt, soweit der Verlust auf ausgeschiedene …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Als Mitunternehmer einer gewerblichen Personengesellschaft erzielen sie auf der Grundlage ihrer gesellschaftsrechtlichen Verbindung nicht nur --strukturell gleich einem Einzelunternehmer-- in eigener Person gewerbliche Einkünfte, sondern sind auch gewerbesteuerrechtlich Träger des Verlustabzugs (vgl. Beschluss des Großen Senats des BFH vom 03.05.1993 - GrS 3/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, unter C.III.6.a und b und C.III.9.; vgl. auch § 10a Satz 4 GewStG).
  • BFH, 22.01.2009 - IV R 90/05

    Gewerbesteuerlicher Verlustvortrag bei Wechsel von unmittelbarer zu mittelbarer …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Dementsprechend geht beim Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft der Verlustabzug gemäß § 10a GewStG verloren, soweit er anteilig auf die ausgeschiedenen Gesellschafter entfällt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile in BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176, Rz 15; vom 03.02.2010 - IV R 59/07, und vom 22.01.2009 - IV R 90/05, BFHE 224, 364).
  • BFH, 03.02.2010 - IV R 59/07

    Doppelstöckige Personengesellschaft - Wegfall des Verlustvortrags nach § 10a …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Dementsprechend geht beim Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft der Verlustabzug gemäß § 10a GewStG verloren, soweit er anteilig auf die ausgeschiedenen Gesellschafter entfällt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile in BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176, Rz 15; vom 03.02.2010 - IV R 59/07, und vom 22.01.2009 - IV R 90/05, BFHE 224, 364).
  • BFH, 29.10.1986 - I R 202/82

    Voraussetzung des Verlustabzugs bei Kapitalgesellschaften (Verlustabzug beim sog. …

    Auszug aus BFH, 12.11.2020 - IV R 29/18
    Rn. 26 Als Reaktion auf die Aufgabe der sog. "Mantelkauf"-Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 29.10.1986 - I R 202/82, BFHE 148, 153, BStBl II 1987, 308, und I R 318-319/83, BFHE 148, 158, BStBl II 1987, 310) wurde durch das Steuerreformgesetz 1990 vom 25.07.1988 (BGBl I 1988, 1093) in § 8 KStG ein Absatz 4 mit dem Ziel eingefügt, sicherzustellen, dass eine Körperschaft einen nicht ausgeglichenen Verlust mit steuerlicher Wirkung nur dann vortragen kann, wenn sie auch wirtschaftlich mit derjenigen identisch ist, die den Verlust erlitten hat (…BTDrucks 11/2157, S. 171).
  • BFH, 10.06.2026 - IV R 14/24

    Zum Wegfall des Verlustabzugs gemäß § 10a GewStG infolge des Todes eines …

    Soweit sich aus dem Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18 (BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722) etwas anderes ergeben sollte, hält der Senat hieran nicht mehr fest.

    Letzteres bedeutet, dass der Steuerpflichtige, der den Verlustabzug in Anspruch nimmt, den Gewerbeverlust zuvor in eigener Person erlitten haben muss (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 11.10.2012 - IV R 3/09, BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176, Rz 14; vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 13, m.w.N.).

    Dementsprechend geht beim Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft der Verlustabzug gemäß § 10a GewStG verloren, soweit er anteilig auf die ausgeschiedenen Gesellschafter entfällt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 14; vom 01.02.2024 - IV R 26/21, BFHE 283, 374, BStBl II 2025, 51, Rz 27).

    Hieran zeigt sich, dass Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften auch in Bezug auf die Verlustnutzung gemäß § 10a GewStG wegen der Verschiedenheit der Rechtsformen steuerrechtlich unterschiedlich behandelt werden, ohne dass darin eine gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßende Ungleichbehandlung zu sehen ist (vgl. BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 36).

    Die sogenannte Konzernklausel des § 8c Abs. 1 Satz 4 KStG findet folglich keine Anwendung auf die Übertragung von Anteilen an einer Mitunternehmerschaft (im Einzelnen hierzu BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 24 ff.).

    Rn. 35 bb) Auch aus dem Verweis auf § 8c KStG in § 10a Satz 10 Halbsatz 2 GewStG kann eine Übertragung des Fehlbetrags im Streitfall nicht hergeleitet werden, denn diese Vorschrift betrifft allein den Gesellschafterwechsel auf Ebene einer Körperschaft, die an einer Mitunternehmerschaft beteiligt ist (vgl. BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 32).

    Rn. 36 b) Entgegen der Auffassung der Klägerin scheidet auch die analoge Anwendung der Regelungen in § 8c Abs. 1 Satz 4 ff. KStG auf die Übertragung von Anteilen an einer Mitunternehmerschaft aus (vgl. BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 33 ff., zur sogenannten Konzernklausel).

    Rn. 39 aaa) Dies gilt für die sogenannte Konzernklausel des § 8c Abs. 1 Satz 4 KStG (vormals § 8c Abs. 1 Satz 5 KStG a.F.), mit der der Gesetzgeber lediglich den Verlustabzug bei Körperschaften im Fall konzerninterner Umstrukturierungen erhalten wollte (…BTDrucks 17/15, S. 1, 19; vgl. BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 34).

    Rn. 41 ccc) Mit Blick auf die bestehenden Unterschiede zwischen Körperschaften und Mitunternehmerschaften kann auch der Gleichheitssatz keine rechtsformunabhängige Besteuerung begründen (vgl. BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 36).

    Angesichts der bestehenden Unterschiede zwischen Körperschaften und Mitunternehmerschaften gebietet der Gleichheitssatz keine rechtsformunabhängige Besteuerung (vgl. BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 36, zu § 8c KStG).

  • FG Niedersachsen, 04.07.2024 - 9 K 309/21

    Verzicht auf das Erfordernis der Unternehmeridentität im Rahmen des § 10a GewStG …

    Die Stille Reserven -Klausel des § 8c Abs. 1 Sätze 5 und 6 KStG ist weder über § 10a Satz 10 GewStG noch analog auf die gewerbesteuerrechtlichen Fehlbeträge von Mitunternehmerschaften anwendbar (im Anschluss an BFH, Urteil vom 12. November 2020 IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722).

    Letzteres bedeutet, dass der Steuerpflichtige, der den Verlustabzug in Anspruch nimmt, den Gewerbeverlust zuvor in eigener Person erlitten haben muss (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH, Urteil vom 12. November 2020 IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722).

    Dementsprechend geht beim Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft der Verlustabzug gemäß § 10a GewStG verloren, soweit er anteilig auf die ausgeschiedenen Gesellschafter entfällt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH, Urteile vom 11. Oktober 2012 IV R 3/09, BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176; vom 3. Februar 2010 IV R 59/07, juris; vom 22. Januar 2009 IV R 90/05, BFHE 224, 364, und vom 12. November 2020 IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722).

    Unter Bezugnahme auf die historische Genese des gewerbesteuerrechtlichen Verweises auf die körperschaftsteuerliche Regelung zur Beschränkung des Verlustabzugs hat der BFH mit Urteil vom 12. November 2020 (IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722) im Zusammenhang mit der unmittelbaren oder entsprechenden Anwendung der Konzernklausel des § 8c Satz 5 KStG a.F. auf den gewerbesteuerrechtlichen Fehlbetrag entschieden, dass der Gesetzgeber mit § 10a (jetzt) Satz 10 Halbsatz 1 GewStG lediglich den Fehlbetrag von Körperschaften erfassen wollte, um auf diese Weise für Körperschaften in gleicher Weise den Verlustabzug wie bei der Körperschaftsteuer auch bei der Gewerbesteuer einzuschränken.

    Die Argumentation des BFH aus dem Urteil vom 12. November 2020 (IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722), mit der er eine unmittelbare oder entsprechende Anwendung des § 8c KStG auf gewerbesteuerrechtliche Fehlbeträge von Mitunternehmerschaften verneint hat, lässt sich gleichermaßen auf den nunmehr (seit Einfügung durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften vom 20. Dezember 2016, BGBl I 2016, 2998) in § 10a Satz 10 (jetzt Satz 11) GewStG enthaltenen Verweis auf § 8d KStG übertragen.

  • BFH, 24.04.2024 - IV R 27/21

    Zur Anwendung des § 8c KStG a.F. auf Verluste gemäß § 15a EStG

    Rn. 37 aa) Wie bereits die Überschrift zeigt, trifft § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG a.F. eine Regelung über den Verlustabzug von Körperschaften (vgl. HHR/Suchanek, § 8c KStG Rz 1;… Gosch, KStG, 4. Aufl., § 8c Rz 11;… Neumann in Rödder/Herlinghaus/Neumann, KStG, 2. Aufl., § 8c Rz 1; vgl. auch BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl 2021, 722, Rz 34, zu § 8c Abs. 1 Satz 5 KStG).

    Sein Halbsatz 1 erfasst die eigenen Fehlbeträge der Körperschaft, wenn im Gesellschafterkreis der Körperschaft ein schädlicher Beteiligungserwerb stattgefunden hat (BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 24), sein Halbsatz 2 die Fehlbeträge der Mitunternehmerschaft, wenn an ihr eine Körperschaft unmittelbar oder mittelbar beteiligt und ein schädlicher Beteiligungserwerb (Gesellschafterwechsel) auf Ebene der Körperschaft erfolgt ist (BFH-Urteil vom 12.11.2020 - IV R 29/18, BFHE 270, 538, BStBl II 2021, 722, Rz 32).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht