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Rechtsprechung
   BFH, 22.08.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), II R 18/19, II R 62/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,50144
BFH, 22.08.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), II R 18/19, II R 62/14 (https://dejure.org/2019,50144)
BFH, Entscheidung vom 22.08.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), II R 18/19, II R 62/14 (https://dejure.org/2019,50144)
BFH, Entscheidung vom 22. August 2019 - II R 18/19 (II R 62/14), II R 18/19, II R 62/14 (https://dejure.org/2019,50144)
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Volltextveröffentlichungen (15)

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  • Bundesfinanzhof

    GrEStG § 6a, GrEStG § 1 Abs 1 Nr 3, UmwG § 1 Abs 1 Nr 1, UmwG § 2 Nr 1, UmwG § 20 Abs 1 Nr 1, UmwG § 20 Abs 1 Nr 2 S 1, UmwG § 1 Abs 1 Nr 2, UmwG § 1 Abs 1 Nr 3, AEUV Art 107 Abs 1
    Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG

  • rechtsinformationen.bund.de

    Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 6a GrEStG 1997 vom 22.06.2011, § 1 Abs 1 Nr 3 GrEStG 1997, § 1 Abs 1 Nr 1 UmwG, § 2 Nr 1 UmwG, § 20 Abs 1 Nr 1 UmwG
    Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG

  • IWW

    § 2 Nr. 1 des Umwandlungsgesetzes (UmwG), § ... 20 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2 Satz 1 UmwG, § 1 Abs. 1 Nr. 3 des Grunderwerbsteuergesetzes, § 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GrEStG, § 6a GrEStG, § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 GrEStG, § 6a Satz 1 Halbsatz 1 GrEStG, § 1 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2a, 3 GrEStG, § 1 Abs. 1 Nrn. 1 bis 3 UmwG, § 1 Abs. 1 Nr. 1 UmwG, § 1 Abs. 1 Nr. 2 UmwG, § 1 Abs. 1 Nr. 3 UmwG, § 6a Satz 3 GrEStG, § 6a Satz 4 GrEStG, Art. 107 Abs. 1 AEUV, § 6a Sätze 3 und 4 GrEStG, § 1 Abs. 1 Nr. 1, §§ 2 ff. UmwG, § 1 Abs. 1 Nr. 2, § 123 Abs. 1 UmwG, § 123 Abs. 2 Nr. 2, §§ 124 ff. UmwG, § 123 Abs. 3 Nr. 2, §§ 174 ff. UmwG, § 123 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1 UmwG, § 6a Satz 1 GrEStG, Abs. 3 Nr. 2, §§ 5, 6 GrEStG, § 135 Abs. 2 FGO

  • Wolters Kluwer

    Grunderwerbsteuerliche Behandlung des durch Verschmelzung bewirkten Übergangs des Eigentums an Grundstücken einer GmbH; Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei Verschmelzung einer abhängigen Gesellschaft auf eine natürliche Person als herrschendes Unternehmen; ...

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    GrEStG § 6a
    Grunderwerbsteuerbefreiung bei vertikaler Verschmelzung einer grundbesitzenden abhängigen Gesellschaft auf herrschendes Unternehmen (BFH, Urt. v. 22.08.2019 - II R 18/19

  • Betriebs-Berater

    Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)

    Steuerrecht: Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei konzerninterner Verschmelzung

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com

    GrEStG § 6a, Grunderwerbsteuer, Grunderwerbsteuerbefreiung, Verschmelzung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GrEStG § 6a, § 1 Abs. 1 Nr. 3
    Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG

  • rechtsportal.de

    GrEStG § 6a, § 1 Abs. 1 Nr. 3
    Grunderwerbsteuerliche Behandlung des durch Verschmelzung bewirkten Übergangs des Eigentums an Grundstücken einer GmbH

  • datenbank.nwb.de

    Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Steuerbegünstigung bezüglich Grunderwerbsteuer bei Umstrukturierung im Konzern auch bei Verschmelzung einer abhängigen Gesellschaft auf herrschendes Unternehmen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Steuerbegünstigung für Umwandlungen im Konzern nach § 6a GrEStG

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Grunderwerbsteuerbegünstigung für Umwandlungen im Konzern

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Steuerbegünstigung für Umwandlungen im Konzern auch bei Verschmelzung abhängiger Gesellschaft auf herrschendes Unternehmen

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Steuerbegünstigung für Umwandlungen im Konzern nach § 6a GrEStG

  • datev.de (Kurzinformation)

    Steuerbegünstigung für Umwandlungen im Konzern nach § 6a GrEStG

  • nwb-experten-blog.de (Kurzinformation)

    Grunderwerbsteuerbefreiung im Konzern

In Nachschlagewerken

Sonstiges (4)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    Fünfjahreszeitraum; Gesonderte Feststellung; Grunderwerbsteuer; Nachbehaltensfrist; Verschmelzung

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 6a S 1, GrEStG § 6a S 4, GrEStG § 1 Abs 1 Nr 3, GrEStG § 8 Abs 2, GrEStG § 17 Abs 3a
    Grunderwerbsteuer, Gesonderte Feststellung, Verschmelzung, Fünfjahreszeitraum, Nachbehaltensfrist

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 6a S 1, GrEStG § 6a S 4, GrEStG § 1 Abs 1 Nr 3, GrEStG § 8 Abs 2, GrEStG § 17 Abs 3a
    Grunderwerbsteuer, Gesonderte Feststellung, Verschmelzung, Fünfjahreszeitraum, Nachbehaltensfrist

  • juris (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 266, 379
  • ZIP 2020, 365
  • BB 2020, 1505
  • BStBl II 2020, 352
  • NZG 2020, 429
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (4)

  • EuGH, 19.12.2018 - C-374/17

    A-Brauerei - Vorlage zur Vorabentscheidung - Staatliche Beihilfen - Art. 107 Abs. …

    Auszug aus BFH, 22.08.2019 - II R 18/19
    Der EuGH hat mit dem Urteil A-Brauerei vom 19.12.2018 - C-374/17 (EU:C:2018:1024) die Frage verneint.

    Die Regelung stellt keine Beihilfe i.S. des Art. 107 Abs. 1 AEUV dar (EuGH-Urteil A-Brauerei, EU:C:2018:1024).

    Die Vorschrift wirkt zwar selektiv, weil sie bestimmte Gesellschaften im Hinblick auf die bei einem Rechtsträgerwechsel anfallende Grunderwerbsteuer begünstigt; dies ist jedoch durch die Natur und den Aufbau des Systems der Grunderwerbsteuer gerechtfertigt (vgl. EuGH-Urteil A-Brauerei, EU:C:2018:1024, Rz 44 ff.).

    Rn. 15 Der EuGH hat die Nichteinstufung des § 6a GrEStG als Beihilfe vor allem damit begründet, dass die Vermeidung einer Doppelbesteuerung und damit einer übermäßigen Besteuerung es rechtfertigen kann, dass die Steuerbefreiung auf Umwandlungsvorgänge zwischen Gesellschaften beschränkt wird, die während eines ununterbrochenen Mindestzeitraums von fünf Jahren vor und fünf Jahren nach diesem Vorgang durch eine Beteiligung von mindestens 95 % miteinander verbunden sind (EuGH-Urteil A-Brauerei, EU:C:2018:1024, Rz 50; vgl. hierzu Schmid, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 2019, 75).

  • BFH, 30.05.2017 - II R 62/14

    EuGH-Vorlage: Beihilfecharakter der Steuerbegünstigung nach § 6a GrEStG

    Auszug aus BFH, 22.08.2019 - II R 18/19
    Rn. 9 Der Senat hat mit Beschluss vom 30.05.2017 - II R 62/14 (BFHE 257, 381, BStBl II 2017, 916) das Revisionsverfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob die Steuerbegünstigung nach § 6a GrEStG eine nach Art. 107 Abs. 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verbotene Beihilfe ist.

    Vielmehr gilt die Vorschrift mangels näherer gesetzlicher Eingrenzung für alle Rechtsträger i.S. des GrEStG, die wirtschaftlich tätig sind (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 257, 381, BStBl II 2017, 916, Rz 29).

  • FG Nürnberg, 16.10.2014 - 4 K 1059/13

    Nachbehaltensfrist des § 6a Satz 4 GrEStG bei Verschmelzung einer abhängigen …

    Auszug aus BFH, 22.08.2019 - II R 18/19
    Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts Nürnberg vom 16.10.2014 - 4 K 1059/13 wird als unbegründet zurückgewiesen.

    Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 424 veröffentlicht.

  • BFH, 25.11.2015 - II R 63/14

    Beitrittsaufforderung an das BMF: Voraussetzungen für die Steuerbefreiung nach § …

    Auszug aus BFH, 22.08.2019 - II R 18/19
    Rn. 16 c) Der Anwendungsbereich des § 6a GrEStG ist nicht auf Unternehmen i.S. des Umsatzsteuergesetzes beschränkt (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 25.11.2015 - II R 63/14, BFHE 251, 509, BStBl II 2016, 170, Rz 12 ff., m.w.N.).
  • FG Köln, 20.05.2026 - 5 K 523/23
    Der EuGH habe in der Vergangenheit im Urteil A-Brauerei bezüglich § 6a GrEStG bereits über die Frage befunden, ob die Norm eine unzulässige Beihilfe darstelle und deren Unionsrechtskonformität bejaht (Hinweis auf BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BStBl. II 2020, 352, Rn. 14).

    Zu den Steuerbefreiungen, über die im Rahmen der gesonderten Feststellung zu entscheiden ist, gehört danach auch die Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG (…BFH 16.3.2022 - II R 24/20, HFR 2022, 1051, BFH/NV 2022, 1196, GmbHR 2022, 1270, Rz. 16 m.w.N.;… nach Rz. 17 nicht hingegen die Nichterhebung der Steuer gemäß § 1 Abs. 6 Satz 2 GrEStG; Hinweis auf BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, und v. 21.8.2019 - II R 21/19 (II R 56/15), BFHE 266, 361, BStBl II 2020, 344).

    Rn. 57 c) Die Nichterhebungsvorschrift des § 6a GrEStG setzt - neben einem der in Satz 1 der Vorschrift konkret bezeichneten Übertragungsvorgänge - voraus, dass an dem Umwandlungsvorgang eine oder mehrere von einem herrschenden Unternehmen abhängige Gesellschaften i.S. des § 6a Satz 3 i.V.m. Satz 4 GrEStG beteiligt sind (BFH v. 21.8.2019 - II R 19/19 (II R 63/14), BFHE 266, 343, BStBl II 2020, 337, Rz 25; BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 13).

    Die auf diese Weise eingeschränkte und dadurch selektiv wirkende Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG verstößt nicht gegen Unionsrecht (BFH v. 21.8.2019 - II R 21/19 (II R 56/15), BFHE 266, 361, BStBl II 2020, 344, Rz 14 [Erwerbsvorgang aus 2014] sowie II R 19/19 (II R 63/14), BFHE 266, 343, BStBl II 2020, 337, Rz 14, ferner BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 13, jeweils unter Bezugnahme auf EuGH-Urteil A-Brauerei vom 19.12.2018 C-374/17).

    Eine vor oder nach der Umwandlung nicht existente Gesellschaft kann die in § 6a Satz 4 GrEStG bestimmten zeitlichen Voraussetzungen der Abhängigkeit aus rechtlichen Gründen nicht erfüllen, mit der Folge, dass entgegen den Anforderungen des § 6a Satz 3 GrEStG an dem Umwandlungsvorgang auch (mindestens) eine Gesellschaft beteiligt wäre, die mangels Einhaltung der Nachbehaltensfrist (im Falle des Erlöschens) bzw. der Vorbehaltensfrist (im Falle der Neugründung) nicht von dem herrschenden Unternehmen "abhängig" wäre (BFH v. 21.8.2019 - II R 21/19 (II R 56/15), BFHE 266, 361, BStBl II 2020, 344, Rz 19 sowie II R 19/19 (II R 63/14), BFHE 266, 343, BStBl II 2020, 337, Rz 27; ferner BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 19 und Il R 17/19 (Il R 58/14), BFHE 266, 370, BStBl II 2020, 348, Rz 20).

    Begünstigungsfähig wären im Wesentlichen die Abspaltung und die Ausgliederung von Vermögen zur Aufnahme durch Übertragung des abgespaltenen oder ausgegliederten Vermögensteils oder der abgespaltenen oder ausgegliederten Vermögensteile jeweils als Gesamtheit auf einen bestehenden oder mehrere bestehende Rechtsträger (§ 123 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1 UmwG; BFH v. 21.8.2019 - II R 21/19 (II R 56/15), BFHE 266, 361, BStBl II 2020, 344, Rz 20 sowie II R 19/19 (II R 63/14), BFHE 266, 343, BStBl II 2020, 337, Rz 28; ferner BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 20 und Il R 17/19 (Il R 58/14), BFHE 266, 370, BStBl II 2020, 348, Rz 21).

    Die Nachbehaltensfrist muss bei der Verschmelzung und die Vorbehaltensfrist bei der Abspaltung oder Ausgliederung zur Neugründung nicht eingehalten werden, um die Steuerbegünstigung zu erlangen (BFH v. 21.8.2019 - II R 21/19 (II R 56/15), BFHE 266, 361, BStBl II 2020, 344, Rz 27sowie v. 21.8.2019 - II R 19/19 (II R 63/14), BFHE 266, 343, BStBl II 2020, 337, Rz 35, jeweils unter Bezugnahme auf BT-Drucks 17/147, 10; ferner BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 27 [Erwerbsvorgang aus 2012] und Il R 17/19 (Il R 58/14), BFHE 266, 370, BStBl II 2020, 348 [Erwerbsvorgang aus 2010], Rz 21; bestätigt auch durch BFH v. 21.5.2025 - II R 31/22, BFHE nn, BStBl II 2026, 73, DB 2025, 2823, BFH/NV 2025, 1687, Rz 15).

    Des Weiteren hat die höchstrichterliche Rechtsprechung bereits ausgeführt, dass die durch die Sätze 3 und 4 des § 6a GrEStG eingeschränkte und dadurch selektiv wirkende Steuerbefreiung nach § 6a GrEStG nicht gegen Unionsrecht verstößt (BFH v. 21.8.2019 - II R 21/19 (II R 56/15), BFHE 266, 361, BStBl II 2020, 344, Rz 14 [Erwerbsvorgang aus 2014] sowie II R 19/19 -II R 63/14-, BFHE 266, 343, BStBl II 2020, 337, Rz 14, ferner BFH v. 22.8.2019 - II R 18/19 -II R 62/14-, BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 13, jeweils unter Bezugnahme auf EuGH-Urteil A-Brauerei vom 19.12.2018 C-374/17).

  • BFH, 28.09.2022 - II R 13/20

    Bestimmung des herrschenden Unternehmens i.S. des § 6a GrEStG bei mehrstufigen …

    Der Anwendungsbereich des § 6a GrEStG ist nicht auf Unternehmen im Sinne des UStG beschränkt (BFH-Urteil vom 22.08.2019 - II R 18/19 (II R 62/14), BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 16).

    Eine vor oder nach der Umwandlung nicht existente Gesellschaft kann die in § 6a Satz 4 GrEStG bestimmten zeitlichen Voraussetzungen der Abhängigkeit aus rechtlichen Gründen nicht erfüllen, so dass entgegen § 6a Satz 3 GrEStG an dem Umwandlungsvorgang (mindestens) eine Gesellschaft beteiligt wäre, die die Vorbehaltensfrist (im Falle der Neugründung) bzw. die Nachbehaltensfrist (im Falle des Erlöschens) nicht wahren könnte (BFH-Urteil in BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 19).

    Danach wären sämtliche Verschmelzungen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1, §§ 2 ff. UmwG), die Aufspaltung (§ 1 Abs. 1 Nr. 2, § 123 Abs. 1 UmwG), die Abspaltung zur Neugründung (§ 1 Abs. 1 Nr. 2, § 123 Abs. 2 Nr. 2, §§ 124 ff. UmwG), die Ausgliederung zur Neugründung (§ 1 Abs. 1 Nr. 2, § 123 Abs. 3 Nr. 2, §§ 124 ff. UmwG) sowie die Vermögensübertragung (§ 1 Abs. 1 Nr. 3, §§ 174 ff. UmwG), wenn sie zur Auflösung des übertragenden Rechtsträgers führt, nicht nach § 6a GrEStG begünstigt (BFH-Urteil in BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 20).

    Rn. 18 bb) Der Senat hat angesichts dieses Widerspruchs im Wortlaut der gesetzlichen Regelung bereits entschieden, dass die in § 6a Satz 4 GrEStG genannten Fristen nur insoweit eingehalten werden müssen, als sie aufgrund eines begünstigten Umwandlungsvorgangs auch eingehalten werden können (BFH-Urteil in BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 26).

    Die Nachbehaltensfrist kann und muss bei der Verschmelzung nicht eingehalten werden (BFH-Urteil in BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 27).

    Das schließt auch solche Umwandlungsvorgänge ein, durch die ein Konzern beendet oder neu begründet wird (vgl. BFH-Urteil in BFHE 266, 379, BStBl II 2020, 352, Rz 30).

  • FG Sachsen, 30.06.2021 - 2 K 121/21

    Anforderungen an die Festsetzung der Grunderwerbsteuer

    Der Senat folgt der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zur Auslegung der Steuerbefreiung für die vorliegende Konstellation (Urteile des Bundesfinanzhofs vom 21. August 2019 - II R 15/19 und 22. August 2019 - II R 18/19, jeweils zitiert nach Juris).
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