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Rechtsprechung
   BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,39758
BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22 (https://dejure.org/2024,39758)
BFH, Entscheidung vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 (https://dejure.org/2024,39758)
BFH, Entscheidung vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22 (https://dejure.org/2024,39758)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • rechtsinformationen.bund.de

    Benutzungspflicht des beSt für Steuerberatungsgesellschaften ab dem 01.01.2023; Wiedereinsetzung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 52a Abs 4 S 1 Nr 2 FGO, § 52d S 2 FGO, § 56 FGO, § 86f Nr 2 StBerG, § 157e StBerG
    Benutzungspflicht des beSt für Steuerberatungsgesellschaften ab dem 01.01.2023; Wiedereinsetzung

  • IWW
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Benutzungspflicht des beSt für Steuerberatungsgesellschaften ab dem 01.01.2023; Wiedereinsetzung

  • rechtsportal.de

    Benutzungspflicht des beSt für Steuerberatungsgesellschaften ab dem 01.01.2023; Wiedereinsetzung

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Steuerberatungsgesellschaften - und die Benutzungspflicht des beSt

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Unzutreffende Information über das beSt durch die StBK

Sonstiges (2)

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 3 Nr 11 ; EStG § 18 ; SGB 8 § 35a ; SGB 8 § 27 ; SGB 8 § 33 ; SGB 8 § 34

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 3 Nr 11, SGB 8 § 35a, EStG § 18, SGB 8 § 27, SGB 8 § 33, SGB 8 § 34
    Betreuung, Steuerbefreiung, Jugendhilfe, Erziehungsbeihilfe, Selbständige Arbeit

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DStR 2025, 103
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (23)

  • BVerwG, 20.04.2023 - 2 C 18.21

    Übernahme in ein Beamtenverhältnis; Einstellungshöchstaltersgrenze in Hamburg

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat, was der X. Senat des BFH ebenfalls herangezogen hat, unter Berufung auf diese Entscheidung formuliert, als Grundlage einer Rechtsverordnung könnten nur solche Ermächtigungsnormen herangezogen werden, die zum Zeitpunkt der Ausfertigung der Verordnung bereits "in Geltung gestanden" hätten (BVerwG-Urteil vom 20.04.2023 - 2 C 18.21, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht --NVwZ-- 2023, 1423, Rz 16).

    Rn. 35 (3) Der Senat entnimmt den Entscheidungen des BVerfG vom 26.07.1972 - 2 BvF 1/71 (BVerfGE 34, 9) und des BVerwG vom 20.04.2023 - 2 C 18.21 (NVwZ 2023, 1423) keine Maßstäbe, die der vorher beschriebenen erforderlichen realitätsgerechten Handhabung des Normgebungsverfahrens entgegen stehen.

    Im Urteil vom 20.04.2023 - 2 C 18.21 (NVwZ 2023, 1423) hat das BVerwG darüber entschieden, ob ein nachträgliches Inkrafttreten einer gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage eine Rechtsverordnung heilen kann, die zuvor auf eine unzureichende Rechtsgrundlage gestützt worden war.

    Das BVerwG führt zwar aus: "Denn als Grundlage einer Norm können nur solche Kompetenzvorschriften herangezogen werden, die zum Zeitpunkt der Ausfertigung dieser Norm bereits in Geltung gestanden haben" (Urteil vom 20.04.2023 - 2 C 18.21, NVwZ 2023, 1423, Rz 16).

  • BVerfG, 26.07.1972 - 2 BvF 1/71

    Besoldungsvereinheitlichung

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Die ermächtigende Norm müsse also in Kraft gesetzt sein, bevor die darauf gestützte Norm erlassen werden könne (BVerfG-Urteil vom 26.07.1972 - 2 BvF 1/71, BVerfGE 34, 9, unter B.II.2.).

    Rn. 35 (3) Der Senat entnimmt den Entscheidungen des BVerfG vom 26.07.1972 - 2 BvF 1/71 (BVerfGE 34, 9) und des BVerwG vom 20.04.2023 - 2 C 18.21 (NVwZ 2023, 1423) keine Maßstäbe, die der vorher beschriebenen erforderlichen realitätsgerechten Handhabung des Normgebungsverfahrens entgegen stehen.

  • BFH, 23.01.2024 - IV B 46/23

    Pflicht zur Nutzung des beSt für Steuerberatungsgesellschaften ab dem 01.01.2023 …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird, wenn ein Registrierungsbrief vorliegt, nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392, Rz 5, 6;… vom 11.04.2024 - XI B 59/23, BFH/NV 2024, 1349, Rz 8 ff.).

    Dies gilt insbesondere auch für die Verpflichtung der Steuerberater, ab dem 01.01.2023 Schriftsätze sowie schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen über das beSt als elektronisches Dokument an die Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit zu übermitteln (…BFH-Beschlüsse vom 31.10.2023 - IV B 77/22, BFH/NV 2024, 20, Rz 14; vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 20; zu Berufsausübungsgesellschaften BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392;… vom 11.04.2024 - XI B 59/23, BFH/NV 2024, 1349).

  • BFH, 11.04.2024 - XI B 59/23

    Zur Nutzungspflicht des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs (beSt)

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird, wenn ein Registrierungsbrief vorliegt, nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (…BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392, Rz 5, 6; vom 11.04.2024 - XI B 59/23, BFH/NV 2024, 1349, Rz 8 ff.).

    Dies gilt insbesondere auch für die Verpflichtung der Steuerberater, ab dem 01.01.2023 Schriftsätze sowie schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen über das beSt als elektronisches Dokument an die Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit zu übermitteln (…BFH-Beschlüsse vom 31.10.2023 - IV B 77/22, BFH/NV 2024, 20, Rz 14; vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 20;… zu Berufsausübungsgesellschaften BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392; vom 11.04.2024 - XI B 59/23, BFH/NV 2024, 1349).

  • FG Sachsen-Anhalt, 13.10.2022 - 4 K 931/20

    Steuerpflicht von Zahlungen des Jugendamts für die Vollzeitbetreuung von Kindern …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Die Revision der Kläger gegen das Urteil des Finanzgerichts des Landes Sachsen-Anhalt vom 13.10.2022 - 4 K 931/20 wird als unbegründet zurückgewiesen.

    das Urteil des FG des Landes Sachsen-Anhalt vom 13.10.2022 - 4 K 931/20 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid für 2016 vom 30.01.2018 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 19.04.2018 dahingehend zu ändern, dass die Einkünfte aus selbständiger Arbeit des Klägers aus der Erziehungsfachstelle "X" in Höhe von 0 EUR berücksichtigt werden.

  • BGH, 10.01.2023 - VIII ZB 41/22

    Berufungseinlegung: Verschulden eines Rechtsanwalts an Fristversäumnis bei …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Im hier gegebenen Fall einer Rechtsänderung kann sogar erwartet werden, dass die Voraussetzungen für die wirksame Einlegung eines Rechtsmittels mit erhöhter Sorgfalt überprüft werden (vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 10.01.2023 - VIII ZB 41/22, juris, Rz 24).
  • BFH, 30.11.2022 - VIII R 13/19

    Behandlung von Pflegegeldern für die intensivpädagogische Betreuung von …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Das FA wird über den Änderungsantrag und die Frage, ob es sich bei den Pflegeentgelten um steuerfreie Beihilfen handelt, nach Maßgabe der Vorgaben des BFH-Urteils vom 30.11.2022 - VIII R 13/19 (BFHE 278, 563, BStBl II 2024, 13) zu entscheiden haben.
  • BFH, 28.04.2023 - XI B 101/22

    Steuerberater sind ab 01.01.2023 zur aktiven Nutzung des besonderen …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Dies gilt insbesondere auch für die Verpflichtung der Steuerberater, ab dem 01.01.2023 Schriftsätze sowie schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen über das beSt als elektronisches Dokument an die Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit zu übermitteln (…BFH-Beschlüsse vom 31.10.2023 - IV B 77/22, BFH/NV 2024, 20, Rz 14; vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 20;… zu Berufsausübungsgesellschaften BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392;… vom 11.04.2024 - XI B 59/23, BFH/NV 2024, 1349).
  • BFH, 14.06.2016 - IX R 11/15

    Auslegung und Umdeutung von Erklärungen eines Steuerberaters - keine förmliche …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Es ist nicht zu beanstanden, dass das FG dem Schreiben des früheren Prozessbevollmächtigten vom 11.04.2018 einen Bezug zu dem vermeintlichen Einspruchsverfahren gegen den Einkommensteuerbescheid für das Streitjahr beigemessen hat (vgl. dazu BFH-Urteil vom 14.06.2016 - IX R 11/15, BFH/NV 2016, 1676, Rz 22 bis 24).
  • BFH, 24.07.1984 - VII R 122/80

    Zulässigkeit einer Klage und einer Klageänderung gem. § 68 FGO nach …

    Auszug aus BFH, 22.10.2024 - VIII R 19/22
    Die fristgerechte Einlegung des Einspruchs stellt eine bei der Sachentscheidung zu beachtende materiell-rechtliche Vorfrage dar (BFH-Urteil vom 24.07.1984 - VII R 122/80, BFHE 141, 470, BStBl II 1984, 791, unter II.2.a [Rz 13]).
  • BFH, 10.12.2019 - VIII R 19/17

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Erkrankung des Prozessbevollmächtigten

  • BFH, 21.07.2011 - II R 7/10

    Auslegung eines Verwaltungsakts - Zurückweisung eines unzulässigen Einspruchs als …

  • FG München, 16.05.2024 - 14 K 103/23

    Aufhebung von Umsatzsteuerbescheiden

  • BFH, 14.11.2012 - II R 14/11

    Rechtsbehelf vor Bekanntgabe eines Verwaltungsakts; erneute Bekanntgabe eines …

  • BFH, 08.05.2024 - II R 3/23

    Verpflichtung zur Nutzung des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs

  • BFH, 31.10.2023 - IV B 77/22

    Nichtzulassungsbeschwerde - zu den Folgen einer unterlassenen elektronischen …

  • BFH, 18.06.2024 - VIII R 16/21

    Statthaftigkeit eines Rechtsbehelfs nach dem Grundsatz der Meistbegünstigung

  • BFH, 15.12.2021 - III R 34/20

    Auslegung von Einspruchsschreiben

  • FG Niedersachsen, 02.07.2024 - 7 K 186/23

    Glaubhaftmachen einer technischen Störung unmittelbar bei der Ersatzeinreichung

  • FG Düsseldorf, 04.07.2024 - 14 K 463/23

    Wirksamkeit der Klageerhebung per Fax hinsichtlich der einkommensteuerrechtlichen …

  • BFH, 27.07.1988 - I R 159/84

    Mangelnde Würdigung selbständig vorgetragener Angriffsmittel oder …

  • BFH, 05.11.2014 - VIII R 29/11

    Steuerfreie Einnahmen aus der Aufnahme von Pflegepersonen in den eigenen Haushalt

  • FG Niedersachsen, 25.01.2016 - 3 K 38/15

    Feststellungslast für das Vorliegen von Betriebsausgaben; Steuerfreiheit der …

  • FG Berlin-Brandenburg, 14.02.2025 - 14 V 14073/24

    Nutzungspflicht des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs und …

    Die Nutzungspflicht ab dem 1. Januar 2023 wird, wenn ein Registrierungsbrief für das beSt vorliegt, nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (BFH, Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103; BFH…, Beschluss vom 23. Januar 2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392).

    Rn. 48 c) Der entscheidende Senat schließt sich nicht den Erwägungen des X. Senats des BFH aus seinem Beschluss vom 17. April 2024 (…X B 68, 69/23, BFH/NV 2024, 845) an, wonach wegen angeblicher Nichtigkeit der StBPPV keine Erstregistrierungspflicht von Steuerberatern für das beSt bestanden habe könnte und es damit an einem auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteten sicheren Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i. V. m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO sowie an der aktiven Nutzungspflicht für das beSt fehlen könnte (entgegen BFH…, Beschluss vom 17. April 2024 - X B 68, 69/23, BFH/NV 2024, 845: BFH, Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103; FG Hamburg, Gerichtsbescheid vom 4. November 2024 - 3 K 89/24, juris; FG Hamburg, Urteil vom 19. September 2024 - 6 K 148/23, juris; FG Düsseldorf, Urteil vom 4. Juli 2024 - 14 K 463/23 E, EFG 2024, 1928; Niedersächsisches FG, Urteil vom 2. Juli 2024 - 7 K 186/23, EFG 2024, 1856).

    Rn. 51 Das beSt ist nur auf der Rechtsgrundlage der §§ 86c bis 86e Steuerberatungsgesetz (StBerG) und somit auf gesetzlicher Grundlage i. S. d. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO errichtet worden (BFH, Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103).

    Rn. 52 bb) Die wirksame gesetzliche Errichtung des beSt als sicherer Übermittlungsweg i. S. d. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO setzt nicht den wirksamen Erlass der StBPPV voraus (BFH, Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103; FG Düsseldorf, Urteil vom 4. Juli 2024 - 14 K 463/23 E, EFG 2024, 1928).

    Da die StBPPV hinweggedacht werden kann, ist sie kein notwendiger Bestandteil der gesetzlichen Regelungen zur gesetzlichen Errichtung des beSt im Sinne des § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO (BFH, Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103).

    Rn. 54 cc) Im Übrigen gehen sowohl der VIII. Senat des BFH wie auch die nach dem BFH-Beschluss vom 17. April 2024 (…X B 68, 69/23, BFH/NV 2024, 845) veröffentlichte finanzgerichtliche Rechtsprechung mit überzeugenden Argumenten von einem verfassungsgemäßen Erlass der StBPPV aus (BFH, Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103; FG Hamburg, Urteil vom 19. September 2024 - 6 K 148/23, juris; FG Düsseldorf, Urteil vom 4. Juli 2024 - 14 K 463/23 E, EFG 2024, 1928; Niedersächsisches FG, Urteil vom 2. Juli 2024 - 7 K 186/23, DStR 2025, 103).

    Rn. 56 Nach überzeugender Argumentation des VIII. Senats des BFH (Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103), der sich auch mit vom X. Senat des BFH genannten Entscheidungen des BVerfG und des BVerwG auseinandersetzt, ist die StBPPV gleichwohl nicht ohne Ermächtigungsgrundlage erlassen worden.

    Rn. 57 Der VIII. Senats des BFH (Urteil vom 22. Oktober 2024 - VIII R 19/22, DStR 2025, 103) erkennt in § 157e StBerG den eindeutigen Willen des Gesetzgebers, dass die aktive Nutzungspflicht des beSt für Steuerberater am 1. Januar 2023 beginnen sollte.

  • BFH, 03.06.2025 - VIII R 16/23

    Zustellung eines elektronischen Dokuments bei fehlender Rücksendung des …

    Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf das BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 (…BFH/NV 2025, 288) Bezug genommen.

    Dies gilt auch für die Revisionsbegründung (BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, BFH/NV 2025, 288, Rz 22).

    Ob der Prozessbevollmächtigten die von ihr vorzuhaltenden technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen und ein auf ihren Namen lautendes beSt von ihr tatsächlich freigeschaltet wurde, ist insoweit unerheblich (s. z.B. BFH-Entscheidungen vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, BFH/NV 2025, 288, Rz 23; vom 25.10.2022 - IX R 3/22, BFHE 278, 21, BStBl II 2023, 267, Rz 15;… vom 23.01.2024 - IV B 46/23, BFH/NV 2024, 392, Rz 5).

    Im hier gegebenen Fall einer Rechtsänderung kann sogar erwartet werden, dass die Voraussetzungen für die wirksame Einlegung eines Rechtsmittels mit erhöhter Sorgfalt überprüft werden (vgl. BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, BFH/NV 2025, 288, Rz 43, 44).

    Besondere Umstände, wie sie im Fall des Senatsurteils vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 (…BFH/NV 2025, 288) gegeben waren, sind im Streitfall weder vorgetragen worden noch sonst erkennbar.

  • VGH Baden-Württemberg, 03.12.2025 - 14 S 312/25

    Zum besonderen elektronischen Steuerberaterpostfach (beSt)

    Die Kammer teile ebenso wenig wie der 8. Senat des Bundesfinanzhofs die im Beschluss des 10. Senats des Bundesfinanzhofs vom 17.04.2024 (- X B 68/23 u. a. -) in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung geäußerten Zweifel, dass wegen angeblicher Nichtigkeit der Steuerberaterplattform- und -postfachverordnung (StBPPV) keine Erstregistrierungspflicht von Steuerberatern für das beSt bestanden habe und es damit an einem auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteten sicheren Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i. V. m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO sowie an der aktiven Nutzungspflicht für das beSt zum Zeitpunkt der Klageerhebung fehlen könnte (vgl. BFH, Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 - juris Rn. 24 ff.).

    Aus § 157e StBerG ergebe sich der eindeutige Wille des Gesetzgebers, dass die aktive Nutzungspflicht des beSt für Steuerberater am 01.01.2023 beginnen sollte (BFH, Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 - juris Rn. 36).

    Das Verwaltungsgericht hat vorrangig seine Auffassung zu Grunde gelegt, an anderer Stelle formulierte verfassungsrechtliche Zweifel nicht zu teilen ("Die Kammer teilt ebenso wenig wie der 8. Senat des Bundesfinanzhofs die im Beschluss des 10. Senats des Bundesfinanzhofs vom 17.04.2024 (- X B 68, 69/23, X B 68/23, X B 69/23 -) in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung geäußerten Zweifel, dass wegen angeblicher Nichtigkeit der Steuerberaterplattform- und -postfachverordnung (StBPPV) keine Erstregistrierungspflicht von Steuerberatern für das beSt bestanden habe und es damit an einem auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteten sicheren Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i. V. m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO sowie an der aktiven Nutzungspflicht für das beSt zum Zeitpunkt der Klageerhebung fehlen könnte (vgl. Bundesfinanzhof, Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 - juris Rn. 24 ff.)").

    Insbesondere verhält sich der Zulassungsantrag mit keinem Wort zu der vom Verwaltungsgericht zur Begründung in Bezug genommenen weiteren Entscheidung (BFH, Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22 - juris Rn. 24 ff.).

  • BFH, 16.10.2025 - VI R 6/24

    Pflicht zur elektronischen Kommunikation für Steuerberater auch bei Antrag auf …

    Rn. 15 bb) Für die in § 62 Abs. 2 Satz 1 FGO genannten Steuerberater und die in § 62 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 FGO genannten, in das Steuerberaterverzeichnis (vgl. § 86b des Steuerberatungsgesetzes --StBerG--) eingetragenen Gesellschaften im Sinne des § 3 Satz 1 Nr. 2 (i.V.m. § 49) StBerG steht seit dem 01.01.2023 mit dem besonderen elektronischen Steuerberaterpostfach (beSt) ein sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO "zur Verfügung", zu dessen Nutzung sie nach § 52d Satz 2 FGO verpflichtet sind (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 11.08.2023 - VI B 74/22, Rz 14, m.w.N.; BFH-Beschlüsse vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 13; vom 31.10.2023 - IV B 77/22, Rz 6 ff.; vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 4; vom 02.02.2024 - VI S 23/23, Rz 6; vom 11.04.2024 - VIII E 3/23, Rz 9; vom 11.04.2024 - XI B 59/23 sowie BFH-Zwischenurteil vom 25.10.2022 - IX R 3/22, BFHE 278, 21, BStBl II 2023, 267, Rz 15 f.; BFH-Urteile vom 07.10.2025 - IX R 7/24, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt; vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23, und vom 08.05.2024 - II R 3/23, Rz 16).

    Rn. 17 cc) Der Senat teilt zudem nicht die im Beschluss des X. Senats des BFH vom 17.04.2024 - X B 68, 69/23 (BFHE 284, 237, Rz 17 ff.) --in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung-- geäußerten Zweifel zu der Frage, ob zum 01.01.2023 ein auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteter sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i.V.m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO bestand und schließt sich insoweit den Ausführungen des VIII. Senats des BFH an (hierzu ausführlich BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 24 ff.).

    Rn. 18 dd) Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird auch nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (vgl. BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23; BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 5, und vom 11.04.2024 - XI B 59/23, Rz 8 ff.).

  • BFH, 16.10.2025 - VI R 7/24

    Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.10.2025 - VI R 6/24 - Pflicht zur …

    Rn. 15 bb) Für die in § 62 Abs. 2 Satz 1 FGO genannten Steuerberater und die in § 62 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 FGO genannten, in das Steuerberaterverzeichnis (vgl. § 86b des Steuerberatungsgesetzes --StBerG--) eingetragenen Gesellschaften im Sinne des § 3 Satz 1 Nr. 2 (i.V.m. § 49) StBerG steht seit dem 01.01.2023 mit dem besonderen elektronischen Steuerberaterpostfach (beSt) ein sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO "zur Verfügung", zu dessen Nutzung sie nach § 52d Satz 2 FGO verpflichtet sind (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 11.08.2023 - VI B 74/22, Rz 14, m.w.N.; BFH-Beschlüsse vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 13; vom 31.10.2023 - IV B 77/22, Rz 6 ff.; vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 4; vom 02.02.2024 - VI S 23/23, Rz 6; vom 11.04.2024 - VIII E 3/23, Rz 9; vom 11.04.2024 - XI B 59/23 sowie BFH-Zwischenurteil vom 25.10.2022 - IX R 3/22, BFHE 278, 21, BStBl II 2023, 267, Rz 15 f.; BFH-Urteile vom 07.10.2025 - IX R 7/24, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt; vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23, und vom 08.05.2024 - II R 3/23, Rz 16).

    Rn. 17 cc) Der Senat teilt zudem nicht die im Beschluss des X. Senats des BFH vom 17.04.2024 - X B 68, 69/23 (BFHE 284, 237, Rz 17 ff.) --in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung-- geäußerten Zweifel zu der Frage, ob zum 01.01.2023 ein auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteter sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i.V.m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO bestand und schließt sich insoweit den Ausführungen des VIII. Senats des BFH an (hierzu ausführlich BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 24 ff.).

    Rn. 18 dd) Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird auch nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (vgl. BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23; BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 5, und vom 11.04.2024 - XI B 59/23, Rz 8 ff.).

  • BFH, 16.10.2025 - VI R 9/24

    Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.10.2025 - VI R 6/24 - Pflicht zur …

    Rn. 15 bb) Für die in § 62 Abs. 2 Satz 1 FGO genannten Steuerberater und die in § 62 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 FGO genannten, in das Steuerberaterverzeichnis (vgl. § 86b des Steuerberatungsgesetzes --StBerG--) eingetragenen Gesellschaften im Sinne des § 3 Satz 1 Nr. 2 (i.V.m. § 49) StBerG steht seit dem 01.01.2023 mit dem besonderen elektronischen Steuerberaterpostfach (beSt) ein sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO "zur Verfügung", zu dessen Nutzung sie nach § 52d Satz 2 FGO verpflichtet sind (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 11.08.2023 - VI B 74/22, Rz 14, m.w.N.; BFH-Beschlüsse vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 13; vom 31.10.2023 - IV B 77/22, Rz 6 ff.; vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 4; vom 02.02.2024 - VI S 23/23, Rz 6; vom 11.04.2024 - VIII E 3/23, Rz 9; vom 11.04.2024 - XI B 59/23 sowie BFH-Zwischenurteil vom 25.10.2022 - IX R 3/22, BFHE 278, 21, BStBl II 2023, 267, Rz 15 f.; BFH-Urteile vom 07.10.2025 - IX R 7/24, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt; vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23, und vom 08.05.2024 - II R 3/23, Rz 16).

    Rn. 17 cc) Der Senat teilt zudem nicht die im Beschluss des X. Senats des BFH vom 17.04.2024 - X B 68, 69/23 (BFHE 284, 237, Rz 17 ff.) --in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung-- geäußerten Zweifel zu der Frage, ob zum 01.01.2023 ein auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteter sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i.V.m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO bestand und schließt sich insoweit den Ausführungen des VIII. Senats des BFH an (hierzu ausführlich BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 24 ff.).

    Rn. 18 dd) Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird auch nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (vgl. BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23; BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 5, und vom 11.04.2024 - XI B 59/23, Rz 8 ff.).

  • BFH, 16.10.2025 - VI R 8/24

    Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.10.2025 - VI R 6/24 - Pflicht zur …

    Rn. 15 bb) Für die in § 62 Abs. 2 Satz 1 FGO genannten Steuerberater und die in § 62 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 FGO genannten, in das Steuerberaterverzeichnis (vgl. § 86b des Steuerberatungsgesetzes --StBerG--) eingetragenen Gesellschaften im Sinne des § 3 Satz 1 Nr. 2 (i.V.m. § 49) StBerG steht seit dem 01.01.2023 mit dem besonderen elektronischen Steuerberaterpostfach (beSt) ein sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO "zur Verfügung", zu dessen Nutzung sie nach § 52d Satz 2 FGO verpflichtet sind (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 11.08.2023 - VI B 74/22, Rz 14, m.w.N.; BFH-Beschlüsse vom 28.04.2023 - XI B 101/22, BFHE 279, 523, BStBl II 2023, 763, Rz 13; vom 31.10.2023 - IV B 77/22, Rz 6 ff.; vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 4; vom 02.02.2024 - VI S 23/23, Rz 6; vom 11.04.2024 - VIII E 3/23, Rz 9; vom 11.04.2024 - XI B 59/23 sowie BFH-Zwischenurteil vom 25.10.2022 - IX R 3/22, BFHE 278, 21, BStBl II 2023, 267, Rz 15 f.; BFH-Urteile vom 07.10.2025 - IX R 7/24, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt; vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23, und vom 08.05.2024 - II R 3/23, Rz 16).

    Rn. 17 cc) Der Senat teilt zudem nicht die im Beschluss des X. Senats des BFH vom 17.04.2024 - X B 68, 69/23 (BFHE 284, 237, Rz 17 ff.) --in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung-- geäußerten Zweifel zu der Frage, ob zum 01.01.2023 ein auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteter sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i.V.m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO bestand und schließt sich insoweit den Ausführungen des VIII. Senats des BFH an (hierzu ausführlich BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 24 ff.).

    Rn. 18 dd) Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird auch nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (vgl. BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23; BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 5, und vom 11.04.2024 - XI B 59/23, Rz 8 ff.).

  • BFH, 08.04.2025 - VII R 4/24

    Einreichung von elektronischen Dokumenten mit einfacher Signatur

    Rn. 16 bb) Berufsausübungsgesellschaften nach § 3 Satz 1 Nr. 2, § 49 des Steuerberatungsgesetzes i.d.F. des Gesetzes zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe vom 07.07.2021 (BGBl I 2021, 2363) --StBerG--, die in das Steuerberaterverzeichnis eingetragen sind, sind seit dem 01.01.2023 gemäß § 52d Satz 1 und 2 FGO verpflichtet, das beSt zu nutzen (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23).

    Bei dem beSt handelt es sich um ein entsprechendes, auf der Grundlage der §§ 86c ff. StBerG errichtetes elektronisches Postfach (BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 25).

  • BFH, 19.02.2026 - VI R 17/24

    Pflicht zur elektronischen Kommunikation auch bei Klageanbringung beim FA

    Rn. 16 Der Senat teilt zudem nicht die im Beschluss des X. Senats des BFH vom 17.04.2024 - X B 68, 69/23 (BFHE 284, 237, BStBl II 2025, 932, Rz 17 ff.) --in einem nicht tragenden Teil der Entscheidung-- geäußerten Zweifel zu der Frage, ob zum 01.01.2023 ein auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteter sicherer Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i.V.m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO bestand und schließt sich insoweit den Ausführungen des VIII. Senats des BFH an (hierzu ausführlich BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 24 ff.).

    Rn. 17 c) Die Nutzungspflicht ab dem 01.01.2023 wird auch nicht davon berührt, ob das beSt zu diesem Datum tatsächlich freigeschaltet ist, ob dem Inhaber des beSt die für dessen Nutzung vorzuhaltenden erforderlichen technischen Einrichtungen zur Verfügung stehen oder ob er das beSt in die Kanzleisoftware implementiert hat (BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 23; BFH-Beschlüsse vom 23.01.2024 - IV B 46/23, Rz 5, und vom 11.04.2024 - XI B 59/23, Rz 8 ff.).

  • BFH, 10.02.2026 - IX R 33/24

    Einreichung von einfach signierten Dokumenten über ein fremdes besonderes …

    Rn. 12 b) Bei dem beSt handelt es sich um ein entsprechendes, auf der Grundlage der §§ 86c ff. des Steuerberatungsgesetzes errichtetes elektronisches Postfach (vgl. BFH-Urteile vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 25; vom 08.04.2025 - VII R 4/24, Rz 19, und Senatsurteil vom 04.12.2025 - IX R 11/25 (XI R 26/23), Rz 18).

    Rn. 13 Der Senat teilt nicht die im Beschluss des X. Senats des BFH vom 17.04.2024 - X B 68, 69/23 (BFHE 284, 237, BStBl II 2025, 932, Rz 17 ff.; laut Urteilen vom 06.08.2025 - X R 13/23, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt, BStBl II 2025, 942, Rz 41, und vom 01.10.2025 - X R 31/23, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt, BStBl II 2026, 65, Rz 23 f., verfolgt der X. Senat diese Auffassung nicht weiter) geäußerten Zweifel, dass wegen angenommener Nichtigkeit der Steuerberaterplattform und -postfachverordnung keine Registrierungspflicht von Steuerberatern für das beSt bestanden habe und es damit an einem auf gesetzlicher Grundlage wirksam errichteten sicheren Übermittlungsweg im Sinne des § 52d Satz 2 i.V.m. § 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO fehlen könnte (vgl. BFH-Urteil vom 22.10.2024 - VIII R 19/22, Rz 24 ff.; Niedersächsisches FG, Urteil vom 02.07.2024 - 7 K 186/23, unter 2.c; FG Düsseldorf, Urteil vom 04.07.2024 - 14 K 463/23 E, unter 1.a aa (2); FG Hamburg, Urteil vom 19.09.2024 - 6 K 148/23, unter II.3.; FG Hamburg, Gerichtsbescheid vom 04.11.2024 - 3 K 89/24, unter 1.c; FG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14.02.2025 - 14 V 14073/24, unter II.1.c).

  • FG München, 02.09.2025 - 1 K 816/25

    Wiedereinsetzung, Einreichung elektronischer Dokumente über das beSt einer …

  • BFH, 09.09.2025 - VI R 24/24

    Keine Wiedereinsetzung bei Klageerhebung durch Steuerberater per Telefax im …

  • BFH, 10.02.2026 - IX R 5/25

    Nutzungspflicht des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs ab …

  • BFH, 06.08.2025 - X R 13/23

    Zumindest Gewährung von Wiedereinsetzung bei Klageerhebung per Telefax vor Zugang …

  • BFH, 20.11.2025 - VI R 13/23

    Nutzungspflicht des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs ab dem …

  • BFH, 25.03.2026 - IX R 1/26

    Nutzungspflicht des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs in eigenen …

  • BFH, 04.12.2025 - IX R 11/25

    Pflicht zur elektronischen Kommunikation nach § 52d FGO; Wiedereinsetzung in die …

  • FG Niedersachsen, 12.02.2026 - 2 K 152/25

    Verwerfung des Einspruchs des Klägers gegen Einkommensteuerbescheid durch …

  • BFH, 27.01.2026 - VIII B 20/25

    Zur Glaubhaftmachung der vorübergehenden Unmöglichkeit der Nutzung des …

  • FG Rheinland-Pfalz, 19.11.2025 - 1 K 1800/25

    Zum Formzwang bei Klage eines Steuerberaters in eigener Sache

  • FG Berlin-Brandenburg, 11.02.2026 - 3 K 3103/23

    Formwirksame Klageeinreichung über das beSt einer Berufsausübungsgesellschaft und …

  • FG Nürnberg, 20.03.2025 - 4 K 404/23

    Steuerberater, Bundesfinanzhof, Einspruchsverfahren, Wirksame Klageerhebung, …

  • FG München, 25.11.2025 - 5 K 2420/23

    Formanforderungen an die elektronische Klageeinreichung durch Steuerberater und …

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