Rechtsprechung
| OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Rheinland-Pfalz
§ 22 GBO, § 35 Abs 1 S 1 GBO, § 35 Abs 1 S 2 Halbs 2 GBO
Grundbucheintragung: Testamentsauslegung durch das Grundbuchamt - notar-drkotz.de
Grundbucheintragung - Testamentsauslegung durch das Grundbuchamt
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GBO § 22; GBO § 35
Auslegung einer Wiederverheiratungsklausel in einem Testament durch das Grundbuchamt - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Erbfolgenachweis bei Wiederverheiratungsklausel
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Bei Zweifeln im Zusammenhang mit einer Verfügung von Todes wegen hat das Grundbuchamt bei der Auslegung auch außerhalb des Testaments liegende Umstände zu berücksichtigen; Grundsätze zur Auslegung einer testamentarischen Wiederverheiratungsklausel durch das Grundbuchamt; ...
Papierfundstellen
- FGPrax 2011, 176
- FamRZ 2011, 1902
- Rpfleger 2011, 493
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 22.03.2004 - 1 BvR 2248/01
Ebenbürtigkeitsklausel und Eheschließungsfreiheit
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
Im Anschluss an die Hohenzollern-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (NJW 2004, 2008 = ZEV 2004, 241) ist hier die Frage aufzuwerfen, unter welchen Voraussetzungen Wiederverheiratungsklauseln nach § 138 BGB unter der Prämisse, dass der durch Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG geschützten Testierfreiheit des erstversterbenden Ehegatten das Grundrecht des überlebenden Ehegatten aus Art. 6 Abs. 1 GG gegenübersteht, noch als wirksam erachtet werden können (vgl. auch Adam, MDR 2007, 68 bis 70; Scheuren-Brandes, ZEV 2005, 185 bis 188). - OLG Köln, 05.11.1999 - 2 Wx 41/99
Testamentsauslegung durch das Grundbuchamt
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
In diesem Zusammenhang hat das Grundbuchamt die Verfügung von Todes wegen selbst auszulegen, wobei auch außerhalb der Verfügung liegende Umstände zu berücksichtigen sind, wenn sich diese aus öffentlichen, dem Grundbuchamt vorliegenden Urkunden ergeben und auch dann, wenn bei der Auslegung rechtlich schwierige Fragen zu beurteilen sind (OLG Köln Rpfleger 2000, 157; BayObLG Rpfleger 2000, 266). - OLG Düsseldorf, 04.01.2010 - 3 Wx 217/09
Anforderungen an die Sachverhaltsaufklärung durch das Grundbuchamts hinsichtlich …
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
Das gilt aber nur, wenn sich bei der Prüfung der letztwilligen Verfügung hinsichtlich des behaupteten Erbrechts tatsächlich Zweifel ergeben, die nur durch weitere Ermittlungen betreffend den Willen des Erblassers geklärt werden können (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 4. Januar 2010 - 3 Wx 217/09, - zitiert nach juris).
- OLG Schleswig, 19.07.2006 - 2 W 109/06
Nachweis der Erbfolge gegenüber Grundbuchamt
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
Eine Auslegung scheidet nur dann aus, wenn diese nach Ausschöpfung dieser Möglichkeiten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führt (OLG Celle ZfIR 2010, 83; OLG Schleswig FGPrax 2006, 248; Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken Rpfleger 2001, 173). - OLG Zweibrücken, 15.11.2000 - 3 W 175/00
Prüfungskompetenz des Grundbuchamtes - Verfügung des Testamentsvollstreckers über …
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
Eine Auslegung scheidet nur dann aus, wenn diese nach Ausschöpfung dieser Möglichkeiten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führt (OLG Celle ZfIR 2010, 83; OLG Schleswig FGPrax 2006, 248; Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken Rpfleger 2001, 173). - BayObLG, 09.02.2000 - 2Z BR 139/99
Zur Aufklärungspflicht des Grundbuchamts
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
In diesem Zusammenhang hat das Grundbuchamt die Verfügung von Todes wegen selbst auszulegen, wobei auch außerhalb der Verfügung liegende Umstände zu berücksichtigen sind, wenn sich diese aus öffentlichen, dem Grundbuchamt vorliegenden Urkunden ergeben und auch dann, wenn bei der Auslegung rechtlich schwierige Fragen zu beurteilen sind (OLG Köln Rpfleger 2000, 157; BayObLG Rpfleger 2000, 266). - BayObLG, 20.06.1990 - BReg. 2 Z 64/90
Zur Sicherung eines Rückübereignungsanspruchs durch Auflassungsvormerkung
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
Bei der Beschwerde gegen eine Zwischenverfügung ist Beschwerdegegenstand nur die in der Zwischenverfügung enthaltene Beanstandung, nicht die Entscheidung über den Eintragungsantrag selbst (Senat OLGZ 1991, 153 und FGPrax 1997, 133, Beschluss vom 6. Januar 2005 - 3 W 91/04 m.w.N.; BayObLG MittBayNot 1990, 307). - OLG Zweibrücken, 18.12.1990 - 3 W 188/90
Prüfungskompetenz des Beschwerdegerichts bei Anfechtung einer Zwischenverfügung …
Auszug aus OLG Zweibrücken, 14.03.2011 - 3 W 150/10
Bei der Beschwerde gegen eine Zwischenverfügung ist Beschwerdegegenstand nur die in der Zwischenverfügung enthaltene Beanstandung, nicht die Entscheidung über den Eintragungsantrag selbst (Senat OLGZ 1991, 153 und FGPrax 1997, 133, Beschluss vom 6. Januar 2005 - 3 W 91/04 m.w.N.; BayObLG MittBayNot 1990, 307).
- OLG Naumburg, 15.02.2013 - 12 Wx 62/12
Grundbuchberichtigung nach Erbfall: Erfordernis eines Erbscheins bei Vorliegen …
Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass nach erschöpfender rechtlicher Würdigung konkrete Zweifel hinsichtlich des behaupteten Erbrechts verbleiben, die nur durch weitere Ermittlungen geklärt werden können (vgl. OLG Stuttgart Rpfleger 1992, 154; OLG Schleswig Rpfleger 2006, 369; OLG Zweibrücken FGPrax 2011, 176; OLG Düsseldorf FGPrax 2012, 240; OLG München DNOtZ 2012, 461; OLG München FamRZ 2012, 1092; OLG Frankfurt FamRZ 2012, 1591; KG Berlin FamRZ 2012, 1517; Meikel, GBO, 10.Aufl., Rdn.109 ff zu § 35 GBO; Demharter, Grundbuchordnung, 28.Aufl., Rdn.39 zu § 35 GBO).In diesem Zusammenhang hat es die letztwillige Verfügung selbständig auszulegen, wobei auch außerhalb der Verfügung liegende Umstände Berücksichtigung finden können, wenn sich diese aus öffentlichen, dem Grundbuchamt vorliegenden Urkunden ergeben und auch dann, wenn bei der Auslegung rechtlich schwierige Fragen zu beurteilen sind (vgl. OLG Zweibrücken FGPrax 2011, 176).
Dazu ist im Grundbucheintragungsverfahren nämlich kein Raum (vgl. OLG Schleswig Rpfleger 2006, 643; OLG München NotBZ 2012, 179; OLG München FamRZ 2012, 1092; OLG Düsseldorf FGPrax 2012, 240; OLG Zweibrücken FGPrax 2011, 176;… Meikel, GBO, 10. Aufl., Rdn. 109 ff zu § 35 GBO;… Demharter, Grundbuchordnung, 28. Aufl., Rdn. 39 zu § 35 GBO).
Eine eigene Auslegung scheidet mithin nur dann aus, wenn diese nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führt (vgl. OLG Zweibrücken FGPrax 2011, 176; OLG Celle ZfIR 2010, 83; OLG Düsseldorf FGPrax 2012, 240; OLG Schleswig Rpfleger 2006, 643).
- BGH, 19.10.2023 - V ZB 8/23
Grundbuchsache: Nachweis der Verfügungsbefugnis des Testamentsvollstreckers durch …
Rn. 8 aa) Nach nahezu einhelliger Ansicht darf das Grundbuchamt einen Erbschein bzw. ein Testamentsvollstreckerzeugnis (nur) verlangen, wenn sich bei der Prüfung der Verfügung von Todes wegen Zweifel tatsächlicher Art ergeben, die nur durch weitere Ermittlungen über den Willen des Erblassers oder über die tatsächlichen Verhältnisse geklärt werden können (vgl. BayObLG, ZEV 2000, 233, 234; OLG Köln, FGPrax 2000, 89, 90; OLG Hamm, FGPrax 2001, 9; OLG Frankfurt, NJW-RR 2005, 380, 381; OLG Schleswig, FGPrax 2006, 248; OLG München, MittBayNot 2009, 53, 54; OLG Zweibrücken, FGPrax 2011, 176; OLG Düsseldorf, NJOZ 2012, 1531, 1532; OLG Naumburg, NJOZ 2014, 5;… BeckOK GBO/Wilsch [1.8.2023], § 35 Rn. 148;… Demharter, GBO, 33. Aufl., § 35 Rn. 39, Meikel/Krause/Weber, GBO, 12. Aufl., § 35 Rn. 117, 187;… DNotI-Report 14/2006, S. 111). - OLG Düsseldorf, 09.02.2017 - 3 Wx 279/16
Zulässigkeit einer Zwischenverfügung des Grundbuchamts mit der Aufforderung zur …
Rn. 29 Nach dem Inhalt des gemeinschaftlichen notariellen Testaments - das vom Grundbuchamt selbst auszulegen ist (vgl. Zweibrücken, FGPrax 2011, 176) - wird man die Beteiligte bis zu ihrer eventuellen Wiederheirat als auflösend bedingte Vollerbin und aufschiebend bedingte Vorerbin anzusehen haben. - KG, 03.06.2016 - 6 W 127/15
Erbescheinsverfahren: Erbscheinserteilung an einen vermeintlichen "Alleinerben" …
Rn. 11 a. Die Schlusserbeneinsetzung i.S.v. § 2269 BGB i.V.m. einer Wiederverheiratungsklausel führt im Regelfall - soweit nicht Besonderheiten im Einzelfall für einen abweichenden Gestaltungswillen der testierenden Eheleute sprechen - einerseits zur Vollerbenstellung des überlebenden Ehegatten, zugleich aber auch zur bedingten Vor- und Nacherbschaft (BGH, Beschluss vom 06.11.1985 - IVa ZB 5/85 -, BGHZ 96, 198; Urteil vom 18.01.1961 - V ZR 83/59 -, FamRZ 61, 275; RG, Urteil vom 25.11.1937 -IV B 34/37 -, RGZ 156, 173; KG, Beschluss vom 30.12.1911 - 1 X 459/11 -, KGJ Bd. 42, 109 ff Nr. 23; OLG München, Beschluss vom 08.01.1937 - Wx 412/36, JFG Bd. 15, 39 ff, Nr. 12; OLG Celle, Beschluss vom 04.10.2012 - 6 W 180/12 -, ZEV 2013, 40, zitiert nach juris; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 14.03.2011 - 3 W 150/10 -, FamRZ 2011, 1902 , Rz. 4 zitiert nach juris; OLG Hamm…, Beschluss vom 18.04.2011 - 15 W 518/10 -, ZEV 2011, 589, Rz. 5 zitiert nach juris; OLG Frankfurt…, Beschluss vom 01.04.2003 - 20 W 386/02 -, Rz. 22 zitiert nach juris;… Reymann in Herberger/Martinek/Rüßmann, juris-PK-BGB u.a., 7. Aufl. 2014, § 2269 Rn. 10f.;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2269 Rn. 26;… Palandt/Weidlich, BGB, 75. Aufl., § 2269 Rn. 16 ff.;… Staudinger/Kanzleiter, (2014) BGB, § 2269 Rn. 42;… S. und T. Kappler in Erman, BGB, 14. Aufl., § 2269 Rn. 14).
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Rechtsprechung
| OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 3.08 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin
§ 5 Abs 1 Nr 1 AufenthG, § 32 Abs 3 AufenthG
Alleinige Personensorge als Voraussetzung für eine Visumerteilung für ein serbisches Kind
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
§ 32 Abs 3 AufenthG, § 5 Abs 1 Nr 1 AufenthG
Visum; Serbien; Kindernachzug; alleinige Personensorge; serbisches Familienrecht; Elternrecht; selbständige Ausübung; gerichtliche Übertragung; Vereinbarung; geteiltes Sorgerecht; Sicherung des Lebensunterhaltes - Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
AufenthG § 32 Abs. 3, AufenthG § 104 Abs. 3, AufenthG § 6 Abs. 4, AufenthG § 5 Abs. 1 Nr. 1, AufenthG § 2 Abs, 3, RL 2003/86/EG Art. 4 Abs. 1 S. 1, EGBGB Art. 21
Kindernachzug, Visumsverfahren, alleiniges Sorgerecht, Serbien, Sicherung des Lebensunterhalts - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- iprspr.mpipriv.de (Auszüge)
AufenthG § 2; AufenthG § ... 5; AufenthG § 6; AufenthG § 32; AufenthG § 104; AuslG § 20; EGBGB Art. 21; FamGB 2005 (Serbien) Art. 75 ff.; FamGB 2005 (Serbien) Art. 77; FamGB 2005 (Serbien) Art. 78; FamGB 2005 (Serbien) Art. 82; Familienzusammenführungs-RL 2003/86/EG Art. 4; VwGO § 113
Kindschaftsrecht
Verfahrensgang
- VG Berlin, 14.12.2007 - 36 V 67.07
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 3.08
Papierfundstellen
- FamRZ 2011, 1902
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 07.04.2009 - 1 C 17.08
Visum; Familienzusammenführung; Kindernachzug; Altersgrenze; getrennt lebende …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 3.08
Hierbei kommt es sowohl auf den Zeitpunkt an, in dem eine gesetzliche Altersgrenze erreicht wird, als auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung oder Entscheidung der Tatsacheninstanz (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. August 2008, BVerwGE 131, 370; Urteil vom 7. April 2009, BVerwGE 133, 329).Die Klägerin erfüllt zwar die gesetzliche Altersgrenze, weil sie bei Beantragung des Visums 15 Jahre alt war (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 7. April 2009, BVerwGE 133, 329, 332 Rn. 10; BVerwG, Urteil vom 1. Dezember 2009, Buchholz 402.242 § 32 AufenthG Nr. 5).
- BVerwG, 26.08.2008 - 1 C 32.07
Visum; Kindernachzug; Familienzusammenführung; Altersgrenze; maßgeblicher …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 3.08
Hierbei kommt es sowohl auf den Zeitpunkt an, in dem eine gesetzliche Altersgrenze erreicht wird, als auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung oder Entscheidung der Tatsacheninstanz (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. August 2008, BVerwGE 131, 370; Urteil vom 7. April 2009, BVerwGE 133, 329).Rn. 17 Die danach zu treffende prognostische Einschätzung (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. Juni 2007 - OVG 12 N 111.07 - und Beschluss vom 28. April 2006 - OVG 11 N 9.06 -, juris), die grundsätzlich einen Vergleich des voraussichtlichen Unterhaltsbedarfs mit den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln anhand der Bestimmungen des Sozialgesetzbuches Zweites Buch - SGB II - erfordert (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. August 2008, a.a.O.) geht hier zu Lasten der Klägerin aus.
- OVG Berlin-Brandenburg, 28.04.2006 - 11 N 9.06
Anspruch eines türkischen Staatsangehörigen auf Erteilung von Visa zum Zwecke der …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 3.08
Rn. 17 Die danach zu treffende prognostische Einschätzung (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. Juni 2007 - OVG 12 N 111.07 - und Beschluss vom 28. April 2006 - OVG 11 N 9.06 -, juris), die grundsätzlich einen Vergleich des voraussichtlichen Unterhaltsbedarfs mit den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln anhand der Bestimmungen des Sozialgesetzbuches Zweites Buch - SGB II - erfordert (vgl. BVerwG…, Urteil vom 26. August 2008, a.a.O.) geht hier zu Lasten der Klägerin aus.
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 29.09
Alleinige Personensorge; mazedonisches Familienrecht; Aufenthaltsbestimmung
Gleiches gilt in Bezug auf das derzeit gültige Familiengesetz der Republik Serbien vom 24. Februar 2005 (…abgedruckt bei Bergman/Ferid/Heinrich, a.a.O., Serbien, 169. Lieferung; vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Dezember 2010 - OVG 12 B 3.08 -). - VG Gelsenkirchen, 11.10.2011 - 16 L 742/11
Visumfreie Einreise serbischer Staatsangehöriger; Feststellung des Ruhens der …
Rn. 26 Vgl. BVerwG, Urteil vom 7. April 2009 - 1 C 17.08 -, a.a.O. zur Rechtslage im Kosovo; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Dezember 2010 - OVG 12 B 3.08 - zur Rechtslage nach dem serbischen Familiengesetzbuch von 2005, das das Ehe- und Familiengesetz von 1980 außer Kraft gesetzt hat; VG Berlin, Urteil vom 10. November 2008 - 3 V 62.07 -, zur Rechtslage nach dem in Serbien bis 2005 geltenden Ehe- und Familiengesetz von 1980; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27. Juli 2011 - OVG 12 S 2.11 - zum mazedonischen Familienrecht, jeweils juris; Hess. VGH, Beschluss vom 24. Januar 2011 -7 B 2488/10-, NVwZ-RR 2011, 541, zum bosnisch-herzegowinischen Familienrecht, im entschiedenen Fall verblieb der Mutter eines Kindes nur ein Informationsrecht und ein gerichtlich verfolgbares Einspruchsrecht.Rn. 28 Vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Dezember 2010 - OVG 12 B 3.08 -, a.a.O.
- VG Augsburg, 22.11.2011 - Au 1 E 11.1368
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung; Duldung; Anspruch auf Erteilung …
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung; Duldung; Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Kindernachzug; fehlendes alleiniges Sorgerecht des hier lebenden Vaters - unvollständige serbische Sorgerechtsentscheidung (Anschluss an OVG Berlin-Brandenburg vom 7.12.2010 Az. 12 B 3/08); Verstoß gegen das Erfordernis der Einreise mit dem ausreichenden Visum; Verzicht auf die Nachholung des Visumverfahrens - keine Ermessensreduzierung auf Null bei Aufenthalt der Kindsmutter im Herkunftsstaat.Durch das Urteil des serbischen Gerichts vom 19. Juni 2010 ist dem Kindsvater nach dem serbischen Familiengesetz keine alleinige Personensorge im Sinne von § 32 Abs. 3 AufenthG übertragen worden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg vom 7.12.2010 Az. 12 B 3.08, Orientierungssatz und RdNrn. 18 ff:).
- VG Augsburg, 22.11.2011 - Au 1 E 11.1370
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung; Duldung; Anspruch auf Erteilung …
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung; Duldung; Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Kindernachzug; fehlendes alleiniges Sorgerecht des hier lebenden Vaters - unvollständige serbische Sorgerechtsentscheidung (Anschluss an OVG Berlin-Brandenburg vom 7.12.2010 Az. 12 B 3/08); Verstoß gegen das Erfordernis der Einreise mit dem ausreichenden Visum; Verzicht auf die Nachholung des Visumverfahrens - keine Ermessensreduzierung auf Null bei Aufenthalt der Kindsmutter im Herkunftsstaat.Durch das Urteil des serbischen Gerichts vom 19. Juni 2010 ist dem Kindsvater nach dem serbischen Familiengesetz keine alleinige Personensorge im Sinne von § 32 Abs. 3 AufenthG übertragen worden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg vom 7.12.2010 Az. 12 B 3.08, Orientierungssatz und RdNrn. 18 ff:).
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.12.2010 - 12 B 11.08
Alleinige Personensorge für ein mazedonisches Kind; Verstoß gegen den ordre …
Gleiches gilt in Bezug auf das derzeit gültige Familiengesetz der Republik Serbien vom 24. Februar 2005 (…abgedruckt bei Bergman/Ferid/Heinrich, a.a.O., Serbien, 169. Lieferung; vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Dezember 2010 - OVG 12 B 3.08 -). - VG München, 28.02.2012 - M 4 K 11.1040
Ausländerrecht; Kindernachzug; Visumverstoß; Kein Absehen von der Nachholung des …
7. Dezember 2010 (Az. OVG 12 B 3.08; juris) aufgrund einer Rechtsauskunft des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht festgestellt hat, erhält das geltende serbische Familienrecht bei einer Übertragung des Sorgerechts - sowohl durch Vereinbarung wie durch Gerichtsurteil - auf einen Elternteil dem anderen Elternteil weiterhin substantielle Mitentscheidungsrechte. - VG München, 21.07.2011 - M 12 K 11.1848
Serbischer Staatsangehöriger; Kindernachzug; alleiniges Personensorgerecht; …
Alleinige Personensorge eines Elternteils besteht nach serbischem Familienrecht nur dann, wenn dem anderen Elternteil das Recht auf Mitentscheidung im Sinne von Art. 82 Abs. 4 FamG entzogen wird (OVG Berlin-Brandenburg v. 7.12.2010 - OVG 12 B 3.08 ). - OVG Berlin-Brandenburg, 23.02.2012 - 12 B 27.08
Erteilung eines Visums zum Zwecke des Familiennachzuges; Anwendbarkeit des § 32 …
Der Kläger ist - wie bereits das Verwaltungsgericht in der angegriffenen Entscheidung festgestellt hat - nicht allein personensorgeberechtigt im Sinne des § 32 Abs. 3 AufenthG, denn nach den Bestimmungen des Familiengesetzes der Republik Serbien vom 24. Februar 2005 verbleiben demjenigen Elternteil, dem das Elternrecht nicht übertragen wird, substantielle Mitentscheidungsrechte (vgl. zu den Einzelheiten die Urteile des erkennenden Senats vom 7. Dezember 2010 - OVG 12 B 3.08 - juris - und vom 9. März 2010 - OVG 12 B 6.09 -). - VG Berlin, 12.10.2011 - 3 K 341.10
Antrag für Namensänderung
Auch wenn das Elternrecht für ein minderjähriges Kind durch gerichtliche Entscheidung auf einen Elternteil übertragen wird, verbleiben dem anderen Elternteil substantielle Mitentscheidungsrechte, so dass keine alleinige Personensorge besteht (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Dezember 2010 - 12 B 3.08, juris, zur Frage der alleinigen Personensorgeberechtigung beim Familiennachzug gemäß § 32 Abs. 3 AufenthG).
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