Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
FGG § 28 Abs. 2; ; GmbHG § 8 Abs. 2; ; GmbHG § 8 Abs. 2 Satz 1
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
Kapitalaufbringung beim Mantelkauf
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
FGG § 28 Abs. 2; GmbHG § 8 Abs. 2 § 8 Abs. 2 S. 1
Registergerichtliche Kontrolle bei der Verwendung der Mantelgesellschaft - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Wirtschaftliche Neugründung eines Unternehmens; Eintragungen im Handelsregister als Umgehung der für die Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geltenden Vorschriften; Gesetzliche Mindestvoraussetzungen einer Kapitalausstattung; Registergerichtliche ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- datenbank.nwb.de (Leitsatz)
Gesellschaftsrecht; registergerichtliche Kontrolle bei Unternehmensgründung via GmbH-Mantels
Verfahrensgang
- AG Frankfurt/Oder - 81 AR 36/01
- LG Frankfurt/Oder - 32 T 7/01
- OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Papierfundstellen
- NJW-RR 2002, 971
- FGPrax 2002, 129
- BB 2002, 1229
- DB 2002, 1600
- Rpfleger 2002, 459
- GmbHR 2002, 851
- NZG 2002, 641
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (9)
- BGH, 16.03.1992 - II ZB 17/91
Beschwerdeberechtigung bei Anmeldung der Aktiengesellschaft - Gründung von …
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Zwar hat der BGH in seiner - auf Vorlage ergangenen - Entscheidung vom 16. März 1992 - II ZB 17/91 - (GmbHR 92, 451, 454 = BGHZ 117, 323 ff.) ausgeführt, den Gefahren der Gesetzesumgehung "könne" durch eine sinngemäße entsprechende Anwendung der Gründungsvorschriften bei der Mantelverwertung begegnet werden.Zweck jener Vorschriften ist es, die tatsächliche Aufbringung der nach dem Gesetz verlangten Mindestkapitalausstattung der GmbH im Zeitpunkt ihres Entstehens als Ausgleich für die Beschränkung ihrer Haftung auf das Gesellschaftsvermögen sicherzustellen (vgl. BGHZ 117, 323 ff = GmbHR 1992, 451, 454).
- BGH, 01.03.1999 - II ZR 205/98
Frist für die Erhebung einer Feststellungsklage wegen Fortbestehens der …
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Er sieht sich daran aber durch die auf weitere Beschwerde ergangenen Entscheidungen des BayObLG vom 24. März 1999 (GmbHR 99, 607 ff. = BB 99, 971 ff. = DB 99, 956 ff. = MittRhNotK 99, 159 ff.) und des OLG Frankfurt vom 14. Mai 1991 (GmbHR 92, 456 = DB 91, 2328 = MittRhNotK 91, 319) gehindert. - EuGH, 14.03.2000 - C-102/98
FÜR DIE GEWÄHRUNG EINER DEUTSCHEN ALTERSRENTE AN EINEN TÜRKISCHEN ARBEITNEHMER …
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Diese Ansicht teilend hält die wohl überwiegende Meinung dafür, dass bei der wirtschaftlichen Neugründung durch Verwendung eines "GmbH-Mantels" - sei es im Falle der Zuführung einer auf Vorrat gegründeten GmbH zum erstmaligen unternehmerischen Einsatz oder in der Weise, dass eine inaktiv gewordene Gesellschaft mit einen neuen Unternehmen "wiederbelebt" wird - in entsprechender Anwendung der Vorschriften über die Gründungsprüfung die Kontrolle der Unversehrtheit des Stammkapitals stattzufinden hat (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1999, 610, 611; OLG Frankfurt GmbHR 1999, 32, 33; LG Dresden GmbHR 2000, 1151, 1152; LG Frankfurt/Oder DB 2000, 678, 679; AG Duisburg Rpfleger 1997, 219;… Scholz/Emmerich, OmbHG, 9. Aufl. § 3 Rn. 22;… Hachenburg/Ulmer, GmbHG 8. Aufl. § 3 Rn. 39;… Baumbach/Hueck, GmbHG, 17. Aufl. § 3 Rn. 15;… K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 3. Aufl. § 4 III S. 75 ff;… Bartl/Fichtelmann/Schlarb/Schulze, GmbHG, 2001, § 1 Rn. 22;… Hüffer, AktG, 4. Aufl. § 23 Rn. 27;… MünchKommAktG/Pentz, § 23 Rn. 104; Priester, DB 1983, 2291, 2296; Ulmer, BB 1983, 1123, 1126; Lachmann NJW 1998, 2263, 2264 jeweils mit weiteren Nachweisen).
- BayObLG, 24.03.1999 - 3Z BR 295/98
Verwertung einer Mantel- oder Vorrats-GmbH
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Er sieht sich daran aber durch die auf weitere Beschwerde ergangenen Entscheidungen des BayObLG vom 24. März 1999 (GmbHR 99, 607 ff. = BB 99, 971 ff. = DB 99, 956 ff. = MittRhNotK 99, 159 ff.) und des OLG Frankfurt vom 14. Mai 1991 (GmbHR 92, 456 = DB 91, 2328 = MittRhNotK 91, 319) gehindert. - OLG Frankfurt, 04.11.1998 - 21 U 264/97
Geltung der Kapitalaufbringungsvorschriften beim Kauf eines GmbH-Mantels
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Diese Ansicht teilend hält die wohl überwiegende Meinung dafür, dass bei der wirtschaftlichen Neugründung durch Verwendung eines "GmbH-Mantels" - sei es im Falle der Zuführung einer auf Vorrat gegründeten GmbH zum erstmaligen unternehmerischen Einsatz oder in der Weise, dass eine inaktiv gewordene Gesellschaft mit einen neuen Unternehmen "wiederbelebt" wird - in entsprechender Anwendung der Vorschriften über die Gründungsprüfung die Kontrolle der Unversehrtheit des Stammkapitals stattzufinden hat (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1999, 610, 611; OLG Frankfurt GmbHR 1999, 32, 33; LG Dresden GmbHR 2000, 1151, 1152; LG Frankfurt/Oder DB 2000, 678, 679; AG Duisburg Rpfleger 1997, 219;… Scholz/Emmerich, OmbHG, 9. Aufl. § 3 Rn. 22;… Hachenburg/Ulmer, GmbHG 8. Aufl. § 3 Rn. 39;… Baumbach/Hueck, GmbHG, 17. Aufl. § 3 Rn. 15;… K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 3. Aufl. § 4 III S. 75 ff;… Bartl/Fichtelmann/Schlarb/Schulze, GmbHG, 2001, § 1 Rn. 22;… Hüffer, AktG, 4. Aufl. § 23 Rn. 27;… MünchKommAktG/Pentz, § 23 Rn. 104; Priester, DB 1983, 2291, 2296; Ulmer, BB 1983, 1123, 1126; Lachmann NJW 1998, 2263, 2264 jeweils mit weiteren Nachweisen). - OLG Frankfurt, 14.05.1991 - 20 W 419/90
Registerrechtliche Behandlung eines sog. Mantelkaufs einer GmbH
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Er sieht sich daran aber durch die auf weitere Beschwerde ergangenen Entscheidungen des BayObLG vom 24. März 1999 (GmbHR 99, 607 ff. = BB 99, 971 ff. = DB 99, 956 ff. = MittRhNotK 99, 159 ff.) und des OLG Frankfurt vom 14. Mai 1991 (GmbHR 92, 456 = DB 91, 2328 = MittRhNotK 91, 319) gehindert. - BGH, 28.10.1954 - IV ZB 56/54
Vorlagepflicht nach § 28 FGG
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Der Vorlageverpflichtung ist der erkennende Senat auch nicht etwa deshalb enthoben, weil der Bundesgerichtshof die zu beantwortende Rechtsfrage bereits entschieden hätte (zur Unzulässigkeit der Vorlage in einem solchen Fall: BGH NJW 55, 105 - nur Leitsatz -). - OLG Stuttgart, 02.12.1998 - 3 U 44/98
Haftung eines Geschäftsführers bzgl. eines Anspruchs auf gutgeschriebene …
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Diese Ansicht teilend hält die wohl überwiegende Meinung dafür, dass bei der wirtschaftlichen Neugründung durch Verwendung eines "GmbH-Mantels" - sei es im Falle der Zuführung einer auf Vorrat gegründeten GmbH zum erstmaligen unternehmerischen Einsatz oder in der Weise, dass eine inaktiv gewordene Gesellschaft mit einen neuen Unternehmen "wiederbelebt" wird - in entsprechender Anwendung der Vorschriften über die Gründungsprüfung die Kontrolle der Unversehrtheit des Stammkapitals stattzufinden hat (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1999, 610, 611; OLG Frankfurt GmbHR 1999, 32, 33; LG Dresden GmbHR 2000, 1151, 1152; LG Frankfurt/Oder DB 2000, 678, 679; AG Duisburg Rpfleger 1997, 219;… Scholz/Emmerich, OmbHG, 9. Aufl. § 3 Rn. 22;… Hachenburg/Ulmer, GmbHG 8. Aufl. § 3 Rn. 39;… Baumbach/Hueck, GmbHG, 17. Aufl. § 3 Rn. 15;… K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 3. Aufl. § 4 III S. 75 ff;… Bartl/Fichtelmann/Schlarb/Schulze, GmbHG, 2001, § 1 Rn. 22;… Hüffer, AktG, 4. Aufl. § 23 Rn. 27;… MünchKommAktG/Pentz, § 23 Rn. 104; Priester, DB 1983, 2291, 2296; Ulmer, BB 1983, 1123, 1126; Lachmann NJW 1998, 2263, 2264 jeweils mit weiteren Nachweisen). - AG Duisburg, 27.11.1996 - 8 AR 71/96
Eigenkapitalnachweis bei Kauf eines überschuldeten GmbH-Mantels
Auszug aus OLG Brandenburg, 28.01.2002 - 8 Wx 60/01
Diese Ansicht teilend hält die wohl überwiegende Meinung dafür, dass bei der wirtschaftlichen Neugründung durch Verwendung eines "GmbH-Mantels" - sei es im Falle der Zuführung einer auf Vorrat gegründeten GmbH zum erstmaligen unternehmerischen Einsatz oder in der Weise, dass eine inaktiv gewordene Gesellschaft mit einen neuen Unternehmen "wiederbelebt" wird - in entsprechender Anwendung der Vorschriften über die Gründungsprüfung die Kontrolle der Unversehrtheit des Stammkapitals stattzufinden hat (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1999, 610, 611; OLG Frankfurt GmbHR 1999, 32, 33; LG Dresden GmbHR 2000, 1151, 1152; LG Frankfurt/Oder DB 2000, 678, 679; AG Duisburg Rpfleger 1997, 219;… Scholz/Emmerich, OmbHG, 9. Aufl. § 3 Rn. 22;… Hachenburg/Ulmer, GmbHG 8. Aufl. § 3 Rn. 39;… Baumbach/Hueck, GmbHG, 17. Aufl. § 3 Rn. 15;… K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 3. Aufl. § 4 III S. 75 ff;… Bartl/Fichtelmann/Schlarb/Schulze, GmbHG, 2001, § 1 Rn. 22;… Hüffer, AktG, 4. Aufl. § 23 Rn. 27;… MünchKommAktG/Pentz, § 23 Rn. 104; Priester, DB 1983, 2291, 2296; Ulmer, BB 1983, 1123, 1126; Lachmann NJW 1998, 2263, 2264 jeweils mit weiteren Nachweisen).
- BGH, 07.07.2003 - II ZB 4/02
Anmeldung der Neugründung einer GmbH unter Verwendung eines "alten" Mantels
Die dagegen erhobene weitere Beschwerde möchte das Oberlandesgericht (NZG 2002, 641) ebenfalls zurückweisen, sieht sich hieran jedoch durch die Entscheidungen des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 24. März 1999 (GmbHR 1999, 607) und des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main vom 14. Mai 1991 (GmbHR 1992, 456) gehindert, weil es bei Befolgung der dort geäußerten Rechtsansicht dem Rechtsmittel - mindestens teilweise - stattgeben müßte. - LG Berlin, 01.04.2003 - 102 T 5/03
Mantelverwendung nach Mantelkauf: Allein die Umorganisation einer bereits im …
So OLG Stuttgart GmbHR 1999 S. 619 (621); OLG Frankfurt GmbHR 1999 S. 32 (33); OLG Brandenburg DB 2002 S. 1600 = GmbHR 2002 S. 851 (853); LG Dresden GmbHR 2000 S. 1151 (1152); Baumbach/Hueck/Fastrich, GmbHG, 17. Aufl., § 3 Rdn. 15; Hachenburg/Ulmer, GmbHG, § 3 Rdn. 39; Priester, DB 1983 S. 2291 (2296); Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, § 4 III, S. 72 ff.; a. A.: OLG Frankfurt DB 1991 S. 2328 = GmbHR 1992 S. 456; BayObLG DB 1999 S. 954 = GmbHR 1999 S. 607; Bärwaldt/Schabacker, GmbHR 1998 S. 1005 (1008 ff.); Lutter/Hommelhoff, GmbHG, § 3 Rdn. 8.OLG Brandenburg DB 2002 S. 1600 = GmbHR 2002 S. 851 ( 853); OLG Stuttgart, a.a.O. (Fn. 6), S. 611.
- OLG Celle, 11.05.2005 - 9 U 218/04
Pflicht zur Erbringung der Stammeinlage bei wirtschaftlicher Neugründung einer …
Dies hat der BGH ausdrücklich für die Anwendung der die registergerichtliche Kontrolle betreffenden Vorschriften für die Verwendung des Mantels einer "auf Vorrat" gegründeten Gesellschaft entschieden (BGH ZIP 2003, 251), dabei aber deutlich gemacht, dass insgesamt die "der Gewährleistung der Kapitalausstattung dienenden Gründungsvorschriften des GmbHG" gemeint sind (BGH ZIP 2003, 251, 251 r. Sp.), und dies mit der auf den Vorlagebeschluss des OLG Brandenburg vom 28. Januar 2002 (NZG 2002, 641) ergangenen Entscheidung vom 7. Juli 2003 (II ZB 4/02) bestätigt.
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Rechtsprechung
| OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01 - 197 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
VerbrKrG § 7; ; HausTWG § ... 1; ; BGB §§ 765 ff; ; BGB § 766; ; BGB § 768; ; BGB § 770; ; BGB § 771; ; BGB § 776; ; BGB § 124; ; BGB § 826; ; BGB §§ 123 ff; ; BGB § 770 Abs. 2; ; BGB § 766 Satz 1; ; BGB § 773 Abs. 1 Nr. 1; ; ZPO § 97; ; ZPO § 711; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 543 Abs. 2; ; ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1
- rechtsportal.de
HWiG § 1; VerbrKrG § 7; BGB §§ 123 124
Widerruf eines Kreditvertrags durch den Geschäftsführer einer GmbH; Sittenwidrigkeit einer durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH eingegangenen Bürgschaft; Rechte des Bedrohten bei Bestimmung zur Abgabe einer Willenserklärung durch vorsätzliche rechtswidrige ... - Wolters Kluwer
Inanspruchnahme eines Bürgen ; Forderung aus einem Darlehensvertrag ; Auslegung einer Bürgschaftserklärung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Bürgschaft - fällt sie unter das HWiG oder das VerbrKrG?
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Saarbrücken, 26.09.2001 - 12 O 94/01
- OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01 - 197
Papierfundstellen
- GmbHR 2002, 851
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (13)
- BGH, 21.04.1998 - IX ZR 258/97
Keine Anwendung des Verbraucherkreditgesetzes auf Bürgschaften für …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Der Bürge empfängt vom Kreditgeber nichts, seine Verpflichtung bildet vielmehr ihrerseits eine Hilfe zur Finanzierung des zwischen Gläubiger und Hauptschuldner begründeten Vertrages (BGHZ 138, 321, 323).Der Bürge ist durch die Formvorschrift des § 766 Satz 1 BGB, deren Bedeutung die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Blankobürgschaft sowie zur formularmäßigen weiten Zweckerklärung wesentlich gestärkt hat, vor einer übereilten Haftungsvereinbarung gewarnt (BGHZ 138, 321, 327).
Wer nicht in eine solche Verpflichtung eintritt, wird von der Zielrichtung der Bestimmungen nicht erreicht (BGHZ 138, 321, 328 f.).
Die Vorschriften des Verbraucherkreditgesetzes sind jedenfalls dann auf Bürgschaften nicht anzuwenden, wenn die gesicherte Forderung keinen Verbraucherkredit im Sinne dieses Gesetzes betrifft (BGHZ 138, 321, 323).
Eine analoge Anwendung des Verbraucherkreditgesetzes auf Bürgschaften ist folglich ausgeschlossen, soweit sie für Kredite übernommen werden, die für eine bereits ausgeübte gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit bestimmt sind (BGHZ 138, 321, 327).
Folglich untersteht auch die von dem Beklagten als Geschäftsführer für die gewerbliche Tätigkeit seiner GmbH erteilte Bürgschaft nicht den Regeln des Verbraucherkreditgesetzes (vgl. den gleichgelagerten Sachverhalt bei BGHZ 138, 321).
- BGH, 14.05.1998 - IX ZR 56/95
Haustürwiderrufsgesetz - Anwendbarkeit
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Ein Bürgschaftsvertrag, der von einer nicht im Rahmen einer Gewerbstätigkeit handelnden natürlichen Person geschlossen wird, ist nicht dem Geltungsbereich des § 1 HausTWG zuzuordnen, wenn er die Rückzahlung einer Schuld absichert, die der Hauptschuldner im Rahmen seiner Erwerbstätigkeit eingegangen ist (EuGH NJW 1998, 1295 f) Ein Bürgschaftsvertrag wird von § 1 HausTWG also nur erfasst, wenn nicht nur er selbst ein Verbraucher- und Haustürgeschäft ist, sondern auch die durch ihn gesicherte Hauptverbindlichkeit auf einem Verbraucher- und Haustürgeschäft beruht (BGH NJW 1998, 2356 f).Dementsprechend hat der BGH einer Bürgschaft für einen Baubetrieb die Schutzwirkung des Haustürwiderrufsgesetzes versagt (BGH NJW 1998, 2356).
- BGH, 15.01.2002 - XI ZR 98/01
Sittenwidrigkeit der Mithaftung gilt nicht für GmbH-Gesellschafter
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Weder eine krasse finanzielle Überforderung eines bürgenden Gesellschafters noch seine emotionale Verbundenheit mit einem die Gesellschaft beherrschenden Dritten begründen daher die Vermutung der Sittenwidrigkeit (BGH ZIP 2002, 389 f.).
- BGH, 30.03.1995 - IX ZR 98/94
Auslegung einer Bürgschaftserklärung; Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft für …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Diese formularmäßige Regelung begegnet keinen rechtlichen Bedenken (BGH NJW 1995, 1886, 1888). - BGH, 11.05.1979 - V ZR 75/78
Rechtsstellung des durch rechtswidrige Drohung zum Abschluß eines Vertrages …
- BGH, 29.05.2001 - VI ZR 114/00
Schadensersatzanspruch gegen Bank wegen verspäteter Kreditkündigung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
a) Einmal sind die Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen sittenwidriger Knebelung (§ 826 BGB) nicht schlüssig vorgetragen (vgl. BGHZ 19, 12, BGH WM 2001, 1458, 1460). - BGH, 09.11.1955 - IV ZR 196/54
Kreditabdeckung durch Forderungsabtretung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
a) Einmal sind die Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen sittenwidriger Knebelung (§ 826 BGB) nicht schlüssig vorgetragen (vgl. BGHZ 19, 12, BGH WM 2001, 1458, 1460). - OLG Saarbrücken, 31.03.1999 - 1 U 561/98
Anfechtung eines Schuldanerkenntnisvertrages wegen einer widerrechtlichen …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Dieser Vorwurf ist indes nicht als Drohung zu verstehen Unter einer Drohung ist die Ankündigung eines Übels zu verstehen (Senat OLGR 1999, 345 = MDR 1999, 1313). - BGH, 12.03.1998 - IX ZR 74/95
Sittenwidrigkeit einer Sicherungsvereinbarung wegen Übersicherung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Die ursprüngliche Übersicherung lässt das Geschäft als sittenwidrig erscheinen, wenn es im Zeitpunkt seines Abschlusses nach seinem - aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden - Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht vereinbar ist (BGH NJW 1998, 2047). - BGH, 13.10.1994 - IX ZR 25/94
Darlegungs- und Beweislast bei Berufung auf Unternehmensbezogenheit einer …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 24.04.2002 - 1 U 784/01
Eine Bürgschaftserklärung muss den Verbürgungswillen ausdrücken und die Person des Gläubigers und des Hauptschuldners sowie die fremde Schuld, für die gebürgt werden soll, in einer wenigstens individuell bestimmbaren Weise bezeichnen Unklarheiten können gemäß den allgemeinen Regeln (§§ 133, 157 BGB) durch Auslegung behoben werden (BGH NJW 1995, 959, NJW 1995, 43 f, NJVV 1992, 1448). - EuGH, 23.03.2000 - C-208/98
DER GERICHTSHOF PRÄZISIERT DEN GELTUNGSBEREICH ZWEIER GEMEINSCHAFTSRICHTLINIEN IN …
- BGH, 05.01.1995 - IX ZR 101/94
Auslegung einer Bürgschaft hinsichtlich der Person des Hauptschuldners
- OLG Düsseldorf, 18.08.1997 - 15 W 60/97
Anwendbarkeit des VerbrKrG auf Bürgschaftsverträge
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