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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 06.12.1984 | BGH, 08.11.1984

Rechtsprechung
   BGH, 11.10.1984 - VII ZR 248/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,435
BGH, 11.10.1984 - VII ZR 248/83 (https://dejure.org/1984,435)
BGH, Entscheidung vom 11.10.1984 - VII ZR 248/83 (https://dejure.org/1984,435)
BGH, Entscheidung vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83 (https://dejure.org/1984,435)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Deutsches Notarinstitut

    AGBG §§ 11 Nr. 2a, 7; BGB §§ 633, 320

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit einer Verpflichtung des Erwerbers eines Hauses zur Verweigerung der Bezahlung von Bauleistungen nicht wegen angeblicher oder auch tatsächlicher Mängel - Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer Allgemeinen Geschäftsbedingung (AGB) - Anforderungen an die ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 7, § 11 Nr. 2a; BGB §§ 320, 631, 633

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    AGB: Hinterlegungspflicht des Erwerbers ohne Rücksicht auf vorhandene Mängel vor Übergabe

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 852
  • MDR 1985, 663
  • DNotZ 1985, 287 (Ls.)
  • WM 1984, 1610
  • BB 1985, 148
  • DB 1985, 590
  • BauR 1985, 93
  • ZfBR 1985, 40
 
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Wird zitiert von ... (34)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 18.11.1982 - VII ZR 305/81

    Vorbehalt der Vertragsstrafe

    Auszug aus BGH, 11.10.1984 - VII ZR 248/83
    Darum braucht hier nicht entschieden zu werden, inwieweit eine solche dem Vertragspartner erklärte Bereitschaft im Einzelfall ausreichen kann, den vorformulierten Vertragstext nicht als AGB zu werten (vgl. dazu BGHZ 74, 204, 209 [BGH 05.04.1979 - VII ZR 308/77]; 85, 305, 308 [BGH 18.11.1982 - VII ZR 305/81]; BGH NJW 1979, 367, 368 [BGH 08.11.1978 - IV ZR 179/77]; OLG Celle NJW 1978, 326, 327 [OLG Celle 28.10.1977 - 11 U 72/77] m.N.).

    Eine Rückführung der unwirksamen Klausel auf einen etwa gerade noch zulässigen Inhalt ist ohnehin nicht möglich (BGHZ 84, 109, 116 [BGH 17.05.1982 - VII ZR 316/81]; 85, 305, 312 [BGH 18.11.1982 - VII ZR 305/81]; 86, 284, 297 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 105/81]; 90, 69, 80 f [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH NJW 1984, 48, 49 [BGH 19.09.1983 - VIII ZR 84/82]; 1984, 2404, 2406, [BGH 20.06.1984 - VIII ZR 337/82]jeweils m.w.N.).

  • BGH, 05.04.1979 - VII ZR 308/77

    Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Hauses; Freizeichnung des Veräußerers

    Auszug aus BGH, 11.10.1984 - VII ZR 248/83
    Darum braucht hier nicht entschieden zu werden, inwieweit eine solche dem Vertragspartner erklärte Bereitschaft im Einzelfall ausreichen kann, den vorformulierten Vertragstext nicht als AGB zu werten (vgl. dazu BGHZ 74, 204, 209 [BGH 05.04.1979 - VII ZR 308/77]; 85, 305, 308 [BGH 18.11.1982 - VII ZR 305/81]; BGH NJW 1979, 367, 368 [BGH 08.11.1978 - IV ZR 179/77]; OLG Celle NJW 1978, 326, 327 [OLG Celle 28.10.1977 - 11 U 72/77] m.N.).

    Es genügt, daß die gleichen Bedingungen für mehrere gleichartige Verträge vorformuliert worden sind und jeder der Veräußerer sich den Entwurf als Bestandteil seines Angebots zu eigen gemacht hat (vgl. BGHZ 74, 204, 211 [BGH 05.04.1979 - VII ZR 308/77]; BGH NJW 1982, 2243, 2244) [BGH 06.05.1982 - VII ZR 74/81].

  • BGH, 21.12.1978 - VII ZR 269/77

    Voraussetzungen für die Fälligkeit von Abschlagszahlungen; Rechtsfolgen von …

    Auszug aus BGH, 11.10.1984 - VII ZR 248/83
    Wie § 16 Nr. 1 VOB/B schränkt eine solche Vereinbarung über Abschlagszahlungen zwar die werkvertragliche Vorleistungspflicht des Unternehmers (§ 641 Abs. 1 BGB) ein, verpflichtet aber den Besteller lediglich zur Vergütung bereits erbrachter Leistungen und beläßt ihm ein Leistungsverweigerungsrecht, soweit diese Leistungen mangelhaft sind (vgl. BGHZ 73, 140, 144 [BGH 21.12.1978 - VII ZR 269/77]/145).

    Daher kann der Besteller weitere Zahlungen auch schon vor Abnahme gemäß § 320 BGB verweigern, wenn die bis dahin erbrachten Leistungen nicht mangelfrei sind (vgl. BGHZ 73, 140, 144 [BGH 21.12.1978 - VII ZR 269/77]; BGH NJW 1981, 2801 [BGH 09.07.1981 - VII ZR 40/80]; 1984, 725) [BGH 15.11.1983 - VI ZR 269/81].

  • BGH, 15.05.2014 - III ZR 368/13

    Online-Buchung eines Lehrgangs in Naturheilverfahren: Anforderungen an eine …

    Modifiziert eine Klausel das dispositive Recht und räumt sie dem Verwender unangemessene Vorteile ein, führt regelmäßig nur die ersatzlose Streichung der unwirksamen Klausel zur Wiederherstellung der Vertragsgerechtigkeit (vgl. hierzu BGH, Urteile vom 12. Oktober 1995 - I ZR 172/93, NJW 1996, 1407, 1408 und vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83, NJW 1985, 852 f;… Erman/Roloff aaO § 306 Rn. 7; s. auch § 306 Abs. 1 und 2 BGB).
  • BGH, 14.05.1992 - VII ZR 204/90

    Vollstreckungsgegenklage bei notariell beurkundeter Unterwerfungserklärung - …

    Ein dem AGB-Gesetz unterliegender Formularvertrag liegt auch in diesem Fall vor (Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83 = NJW 1985, 852 [BGH 11.10.1984 - VII ZR 248/83] = WM 1984, 1610 = BauR 1985, 93 = ZfBR 1985, 40).

    Sie führen aber, ebenso wie bei Vereinbarungen von Abschlagszahlungen gemäß § 16 Nr. 1 VOB/B, zu einem Leistungsverweigerungsrecht des Erwerbers gemäß § 320 BGB (Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83 = NJW 1985, 852 [BGH 11.10.1984 - VII ZR 248/83] = WM 1984, 1610 = BauR 1985, 93 = ZfBR 1985, 40).

  • BGH, 27.10.2011 - VII ZR 84/09

    Bauträgervertrag aus dem Jahre 2003: Verweigerung der Zahlung einer nach …

    Ein solches mangelbedingtes Leistungsverweigerungsrecht besteht auch in den Fällen, in denen die Abschlagsforderungen gemäß vertraglichem Zahlungsplan nach Baufortschritt fällig werden (BGH, Urteil vom 9. Juli 1981 - VII ZR 40/80, BauR 1981, 577, 580 f. = ZfBR 1981, 265; Urteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83, BauR 1985, 93 = ZfBR 1985, 40; Urteil vom 14. Januar 1999 - IX ZR 140/98, BauR 1999, 659, 660 = ZfBR 1999, 147), ebenso im Rahmen eines Bauträgervertrages für die nach Maßgabe des § 3 Abs. 2 der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) vereinbarten Raten (BGH, Urteil vom 10. November 1983 - VII ZR 373/82, BauR 1984, 166 = ZfBR 1984, 35).
  • BGH, 06.12.1984 - VII ZR 227/83

    Inhaltskontrolle der Verkaufs- und Lieferungsbedingungen eines Fensterherstellers

    Ebenso ist dem Berufungsgericht darin zuzustimmen, daß auch im Verfahren nach §§ 13 ff AGBG beanstandete Klauseln nicht mit eingeschränktem Inhalt aufrechterhalten werden können (BGHZ 86, 284, 297; 90, 69, 80 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH NJW 1983, 1320, 1321 [BGH 26.01.1983 - VIII ZR 342/81]; 1984, 48, 49; 1984, 2404, 2406; Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83, zur Veröffentlichung bestimmt, jeweils m.w.N.).

    Eine derartige Klausel kann aber auch nach § 11 Nr. 2 AGBG unwirksam sein (vgl. Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83, zur Veröffentlichung bestimmt).

    Sie benachteiligt den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen, schließt praktisch Leistungsverweigerungs- und Zurückbehaltungsrechte des Bestellers aus bzw. schränkt sie unzumutbar ein und ist deshalb nach §§ 9, 11 Nr. 2 AGBG unwirksam (vgl. Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 aaO).

    Die Klausel verstößt im übrigen - wie das Berufungsgericht zutreffend annimmt - gegen § 11 Nr. 2 AGBG (vgl. Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 aaO).

  • BGH, 18.04.2019 - III ZR 191/18

    Die Beklagte, die eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen im Bundesgebiet …

    Eine solche Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist nicht an § 309 Nr. 2 BGB, sondern an der Generalklausel des § 307 BGB zu messen (vgl. Entwurf der Bundesregierung eines Gesetzes zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, BT-Drs. 7/3919 S. 28; BGH, Urteile vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83, NJW 1985, 852; vom 12. März 1987 - VII ZR 37/86, BGHZ 100, 157, 161 [jeweils für die betreffenden Vorschriften des AGBG] …und vom 16. Februar 2016 - X ZR 97/14, BGHZ 209, 20, 23 Rn. 11 f;… Palandt/Grüneberg, BGB, 78. Aufl., § 309 Rn. 13; siehe zu dieser Inhaltskontrolle unten Nummer 4).
  • KG, 20.08.2019 - 21 W 17/19

    Anspruch auf Übergabe einer fertiggestellten Wohneinheit an Erwerber durch …

    Nach der überzeugenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liegt darin jedoch eine unzulässige Beschränkung des Leistungsverweigerungsrechts, die nach § 309 Nr. 2 Buchst. a) BGB zur Unwirksamkeit der betreffenden Klausel führt (BGH, Urteil vom 11.10.1984, VII ZR 248/83, NJW 1985, 852; LG Duisburg, Urteil vom 18.10.2012, 8 O 227/10, NJW-RR 2013, 595;… Basty, Bauträgervertrag, 9. Auflage 2018, Rn. 96;… Pause, Bauträgerkauf, 6. Auflage 2018, Rn. 422).

    Dies rechtfertigt aus der Sicht des Senats die strengeren Anforderungen an eine zulässige Beschränkung des Leistungsverweigerungsrechts des Erwerbers aus den vom BGH in der Entscheidung vom 11.10.1984 (VII ZR 248/83, NJW 1985, 852) erwähnten Gründen.

  • BGH, 12.03.1987 - VII ZR 37/86

    Formularmäßige Fälligkeitsvereinbarung in einem Reisevertrag; Formularmäßige …

    Nur ausnahmsweise kommt eine Anwendung dieser Vorschrift in Verbindung mit § 7 AGBG dann in Betracht, wenn die Vorleistungspflicht des Vertragspartners zu dem Zweck begründet wird, das Klauselverbot zu umgehen (vgl. Senat NJW 1985, 852 [BGH 11.10.1984 - VII ZR 248/83];… vgl. auch Kötz in MünchKomm 2. Aufl. AGBG § 11 Rdn. 17, 18;… Löwe/von Westphalen/Trinkner, Großkommentar zum AGBG 2. Aufl. § 11 Nr. 2 Rdn. 13;… kritisch Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG 5. Aufl. § 11 Nr. 2 Rdn. 11, 12).
  • BGH, 20.05.1985 - VII ZR 198/84

    Formularmäßige Vereinbarung einer Preisanpassung bei verzögertem Baubeginn

    Eine derartige "Auslegung« würde dem Verbot der Rückführung unwirksamer Klauseln auf einen gültigen Inhalt zuwiderlaufen (vgl. BGHZ 84, 109, 115 f.; 85, 305, 312; 86, 284, 297; 87, 309, 321; 90, 69, 73, 81 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH NJW 1984, 48; 1985, 852, 853 [BGH 11.10.1984 - VII ZR 248/83]; 1985, 855, 856, jeweils m. w. Nachw.).
  • OLG Hamburg, 16.07.2020 - 8 U 61/19

    Bauträgervertrag über eine neu errichtete Eigentumswohnung: Unwirksamkeit einer …

    Rn. 73 b) Die vorformulierte, jedenfalls gemäß § 310 Abs. 2 Nr. 1 BGB als allgemeine Geschäftsbedingungen der Klägerin geltende Regelung ist gemäß § 309 Nr. 2 lit. a) BGB unwirksam, weil sie das Zurückbehaltungsrecht des Beklagten, nämlich die Ausübung seines Leistungsverweigerungsrechts nach § 320 BGB wegen etwaiger bereits aufgetretener Baumängel (vgl. BGH…, Urteil vom 27. Oktober 2011 - VII ZR 84/09 -, Rn. 10, juris) mindestens einschränkt (BGH, Urteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83 -, Rn. 17 ff., juris;… OLG Schleswig aaO. Rn. 33 ff.; KG Berlin…, Urteil vom 20. August 2019 - 21 W 17/19 - NZBau 2019, 723, Rn. 28 f., beck-online;… Landmann/Rohmer GewO/Marcks, 83. EL Dezember 2019, MaBV § 3 Rn. 43a).
  • BGH, 16.11.2020 - NotSt (Brfg) 2/19

    Prüfung des Bestehens eines berechtigten Sicherungsinteresses für eine …

    Rn. 54 Es kann daher dahinstehen, ob es sich bei den in allen Erschließungsvereinbarungen verwendeten Klauseln um Allgemeine Geschäftsbedingungen handelte (…vgl. dazu zB Sandkühler aaO Rn. 114) und ob die Klauseln die Erschließungsnehmer als Verbraucher unangemessen benachteiligten oder möglicherweise ein Umgehungsgeschäft im Sinne von § 306a BGB - bezogen auf das Leistungsverweigerungsrecht aus § 320 BGB (vgl. dazu etwa BGH, Urteil vom 11. Oktober 1984 - VII ZR 248/83, NJW 1985, 852 unter d) oder wegen einer künstlichen Aufspaltung eines anderenfalls als Bauträgervertrag zu bewertenden Geschäfts - vorlag.
  • BGH, 14.01.1999 - IX ZR 140/98

    Umfang einer formularmäßigen Vorauszahlungsbürgschaft eines Kreditinstituts

  • OLG Schleswig, 21.02.2020 - 1 U 19/19

    Wirksamkeit der Regelung über Zahlung der Schlussrate auf Notaranderkonto in …

  • BGH, 02.08.2023 - VII ZB 28/20

    Abwicklung einer Kaufpreiszahlung über Notaranderkonto; Pflichten des Notars

  • BGH, 15.04.1998 - VIII ZR 377/96

    Wirksamkeit einer Nachfolgeklausel in einem Bierlieferungsvertrag

  • OLG Nürnberg, 04.04.2017 - 14 U 612/15

    Kein Anspruch auf Erstattung gezahlter Bearbeitungsgebühren im Rahmen einer …

  • BGH, 10.02.2000 - IX ZR 41/99

    Auslegung einer Hinterlegungsanweisung durch den Notar

  • OLG Hamm, 08.11.1988 - 26 U 113/88

    Sonderfragen zur Vergütung im Baurecht; Abschlagszahlungen; Abschlagszahlungen …

  • OLG Düsseldorf, 08.08.2013 - 2 U 8/13
  • OLG Dresden, 14.05.1998 - 21 U 3679/97

    Inhaltskontrolle einer Klausel "20 % Sicherheitsanzahlung bis"... (Datum)"

  • OLG Koblenz, 19.12.2000 - 3 U 273/00

    AGB-Widrigkeit einer Preiserhöhungsklausel

  • BGH, 10.07.1986 - III ZR 19/85

    Formularmäßige Vereinbarung des Auszahlungsfortschritts bei einem …

  • OLG Frankfurt, 24.06.2014 - 2 Not 1/13

    Notarrecht: Berücksichtigung der Dauer des Disziplinarverfahrens bei Bemessung …

  • BGH, 05.07.1990 - VII ZR 26/89

    Pflichten des Treuhänders bei Bildung von Wohnungseigentum; Hinweispflicht des …

  • OLG Brandenburg, 16.01.2007 - 11 U 72/06

    Bauvertrag; Allgemeine Geschäftsbedingungen: Wirksamkeit von Vertragsklauseln, …

  • OLG Zweibrücken, 04.10.2001 - 4 U 115/00

    Unzulässige AGB-Klausel eines Fenster- und Türenherstellers

  • OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 197/00

    Generalunternehmervertrag und Vollstreckungsunterwerfungsklausel in AGB

  • OLG Naumburg, 04.11.2005 - 10 U 11/05

    Inhaltskontrolle der VOB/B -Regelungen

  • OLG Karlsruhe, 19.04.2001 - 4 U 83/00

    Formularmäßige Vereinbarung der Befreiung von der Vorleistungspflicht des …

  • OLG Brandenburg, 20.10.2010 - 4 U 55/08

    Gewährleistung beim Werkvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten gegenüber dem …

  • OLG Naumburg, 09.12.1997 - 11 U 1058/97

    Unwirksamkeit einer Nachbewertungsklausel in Grundstückskaufvertrag der …

  • LG Duisburg, 18.10.2012 - 8 O 227/10

    Beweislastumkehr hinsichtlich des Vorliegens von Mängeln zum Zeitpunkt der …

  • OLG Koblenz, 12.11.1993 - 2 U 366/92

    Inhaltkontrolle von Klauseln eines Unternehmens für Breitbandkabelanschluß

  • OLG Karlsruhe, 18.02.1987 - 7 U 52/81

    Bauverzögerung: Kündigung des Bauvertrages wegen positiver Vertragsverletzung des …

  • OLG Hamm, 16.02.1994 - 15 W 228/98

    Einseitiger Widerruf der Hinterlegungsanweisung unter Berufung auf AGB-Verstoß im …

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Rechtsprechung
   BGH, 06.12.1984 - VII ZR 223/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,117
BGH, 06.12.1984 - VII ZR 223/83 (https://dejure.org/1984,117)
BGH, Entscheidung vom 06.12.1984 - VII ZR 223/83 (https://dejure.org/1984,117)
BGH, Entscheidung vom 06. Dezember 1984 - VII ZR 223/83 (https://dejure.org/1984,117)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Rückwirkung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Revisionsinstanz erst mit der Entscheidung über die Nichtannahme der Revision - Antrag eines Revisionsbeklagten auf Prozesskostenhilfe nach Eingang der Revisionsbegründung - ...

  • rechtsportal.de

    ZPO § 119, § 122

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 921
  • ZIP 1985, 375
  • MDR 1985, 663
  • Rpfleger 1985, 164
 
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Wird zitiert von ... (107)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 30.09.1981 - IVb ZR 694/80

    Rückwirkende Bewilligung von Armenrecht (Prozesskostenhilfe) - Bewilligung von …

    Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 223/83
    Der Bundesgerichtshof hat eine rückwirkende Bewilligung des Armenrechts oder der Prozeßkostenhilfe jedoch dann zugelassen, wenn der Bewilligungsantrag während des Verfahrens gestellt, aber nicht verbeschieden worden ist und der Antragsteller mit seinem Antrag bereits alles für die Bewilligung des Armenrechts Erforderliche getan hat (BGH NJW 1982, 446).

    In einem solchen Fall ist es ebenfalls sachgerecht, die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe auf den Zeitpunkt der Antragstellung zurückwirken zu lassen, zumal die Klägerin mit ihrem Antrag bis zum Eingang der Revisionsbegründung der Beklagten zugewartet hatte (vgl. BGH NJW 1954, 149 Nr. 7; 1982, 446, 447).

  • BGH, 16.02.1970 - III ZR 207/68

    Bewilligung des Armenrechts - Festsetzung einer Verhandlungsgebühr - Erstattung …

    Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 223/83
    Maßgebend ist vielmehr der Zugang des Beschlusses, mit dem der Partei Prozeßkostenhilfe bewilligt und ein Rechtsanwalt beigeordnet wird (vgl. BGH NJW 1970, 757 für das Armenrecht).
  • BGH, 10.01.2018 - XII ZB 287/17

    Verfahrenskostenhilfe: Erneuter Antrag nach Aufhebung der Bewilligung wegen …

    Die erneute Verfahrenskostenhilfe wäre nämlich nur ab neuer Antragstellung, also mit Wirkung ab dem 27. Dezember 2016 zu bewilligen (vgl. Zapf FamRZ 2015, 375, 379;… Musielak/Voit/Fischer ZPO 14. Aufl. § 124 Rn. 11;… Zöller/Geimer ZPO 32. Aufl. § 124 Rn. 5;… Prütting/ Gehrlein/Zempel/Völker ZPO 9. Aufl. § 124 Rn. 28; vgl. auch OLG Brandenburg FamRZ 2009, 242; BeckOKZPO/Kratz [Stand: 15. September 2017] § 124 Rn. 32 und zur begrenzten Rückwirkung BGH Beschlüsse vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 223/83 - NJW 1985, 921 f. und vom 16. Februar 1970 - NJW 1970, 757 f.).
  • BGH, 23.07.2015 - 1 StR 52/15

    Prozesskostenhilfe des Nebenklägers (Darlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse …

    Prozesskostenhilfe kann nicht über den Zeitpunkt hinaus rückwirkend bewilligt werden, zu dem erstmals ein vollständiges genehmigungsfähiges Gesuch dem Gericht vorliegt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 223/83, NJW 1985, 921; vom 30. September 1981 - IV b ZR 694/80, NJW 1982, 446; BGH, Beschluss vom 13. März 2014 - 4 StR 57/14).
  • BGH, 05.02.1998 - IX ZR 263/96

    Anwaltsgebühren bei verspäteter Bewilligung von Prozeßkostenhilfe in …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird der Beschluß, mit dem einer Partei Prozeßkostenhilfe bewilligt und ein Rechtsanwalt beigeordnet wird, sofern in dem Beschluß selbst nicht etwas anderes bestimmt ist, regelmäßig mit dem Zugang wirksam (BGH, Beschl. v. 16. Februar 1970 - III ZR 207/68, NJW 1970, 757; v. 6. Dezember 1984 - VII ZR 223/83, NJW 1985, 921; v. 9. März 1987 - II ZB 10/86, NJW 1987, 2379; v. 8. Oktober 1991 - XI ZR 174/90, NJW 1992, 839, 840; v. 13. November 1991 - VIII ZR 187/90, NJW 1992, 840).

    Das trifft zu, wenn über den während des Verfahrens gestellten Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe erst zusammen mit der Entscheidung über die Nichtannahme der Revision (BGH, Beschl. v. 6. Dezember 1984 aaO;… v. 8. Oktober 1991 aaO;… v. 13. November 1991 aaO) oder nach Abschluß des Verfahrens (BGH, Beschl. v. 30. September 1981 - IVb ZR 694/80, NJW 1982, 446) befunden wird.

    Dem beigeordneten Rechtsanwalt steht dann eine volle Prozeßgebühr zu, wenn er zugleich mit dem Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe oder später eine der in § 32 Abs. 1 BRAGO aufgeführten Handlungen vorgenommen, insbesondere einen Sachantrag im Sinn dieser Vorschrift gestellt oder auf einen solchen Antrag Bezug genommen hat (…vgl. BGH, Beschl. v. 16. Februar 1970 aaO; v. 6. Dezember 1984 aaO;… v. 8. Oktober 1991 aaO;… v. 13. November 1991 aaO).

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Rechtsprechung
   BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84   

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BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84 (https://dejure.org/1984,590)
BGH, Entscheidung vom 08.11.1984 - VII ZR 51/84 (https://dejure.org/1984,590)
BGH, Entscheidung vom 08. November 1984 - VII ZR 51/84 (https://dejure.org/1984,590)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Begründung eines vertragsähnliches Vertrauensverhältnis durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung - Voraussetzung für das Beurteilen eines Angebots als das "Annehmbarste"

  • rechtsportal.de

    BGB § 631 ; VOB/A § 25 Nr. 2 Abs. 2 S. 3

  • ibr-online

    Bauvergabe durch öffentlichen Auftraggeber: Annehmbarstes Angebot

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 1466
  • MDR 1985, 663
  • WM 1985, 202
  • BauR 1985, 75
 
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Wird zitiert von ... (28)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80

    Berechtigung zum Schadensersatz bei unkorrekter Vergabe eines Auftrags

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 04.10.1979 - VII ZR 11/79

    Risiko einer Fehlkalkulation; Funktion der Schlussrechnung

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 22.02.1973 - VII ZR 119/71

    Haftung des günstigsten Bieters für einen vom Auftraggeber nicht erkannten …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 16.11.1967 - III ZR 12/67

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen Verschuldens bei …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 12.07.1984 - VII ZR 111/83

    Anspruch eines Bieters auf Erstattung der Angebotskosten bei Mängeln des …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 08.04.1965 - III ZR 230/63

    Begriff des Schutzgesetzes - Ausübung öffentlicher Gewalt - Voraussetzungen des …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 03.03.1966 - III ZR 123/64

    Voraussetzungen für ein Handeln von Beamten "in Ausübung eines öffentlichen …

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
    Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.).
  • BGH, 15.12.2016 - I ZR 63/15

    Zu den Ansprüchen eines bei der Stipendienvergabe nicht berücksichtigten …

    Rn. 36 (1) Werden durch Verwaltungsvorschriften Bewerbungskriterien bei der Ausschreibung von Ämtern oder Vergabevorschriften bei der Vergabe von Fördermitteln näher definiert, begründet dies nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Selbstbindung, die für den Adressatenkreis der Vorschrift einen Vertrauensschutz eröffnet (vgl. BGH, Urteil vom 8. November 1984 - VII ZR 51/84, NJW 1985, 1466; Beschluss vom 13. Dezember 1993 - NotZ 56/92, BGHZ 124, 327, 332).
  • BGH, 21.11.1991 - VII ZR 203/90

    VOB/A: Rechtliche Bedeutung; Zuschlags- und Bindefrist

    Ob und welche dieser Rechtswirkungen gegeben sind, läßt sich nicht für die VOB/A allgemein, sondern nur, mit unterschiedlichen Ergebnissen, für einzelne Bestimmungen beantworten (vgl. etwa BGH…, Urt. vom 4. Oktober 1979 - VII ZR 11/79 = BauR 1980, 63 einerseits, BGH, Urt. vom 8. November 1984 - VII ZR 51/84 = BauR 1985, 75 andererseits).
  • OLG Naumburg, 22.12.1999 - 1 Verg 4/99

    Prüfung von Nebenangeboten; Führung von Aufklärungsverhandlungen

    Wie sich bereits aus dem Wortlaut von § 25 Nr. 3 Abs. 3 S. 2 VOB/A ergibt, geht es um eine Gesamtschau zahlreicher die Entscheidung beeinflussender und teilweise nur bedingt miteinander vergleichbarer bzw. zueinander ins Verhältnis setzbarer Einzelumstände und somit um eine Wertung, die - im Gegensatz zur Anwendung bloßer Verfahrensvorschriften - einen angemessenen Beurteilungsspielraum für den Auftraggeber voraussetzt (vgl. BGH, NJW 1985, 1466; OLG Düsseldorf, BauR 1990, 596, 600; VÜA Bay, WuW 1996, 153, 160 f, VÜA Bay ZVgR 1998, 496).

    Diese Anforderungen, denen die Vergabestelle im vorliegenden Verfahren nach derzeitiger Bewertung durch den Senat gerecht geworden ist, sind auch sachgerecht (vgl. BGH BauR 1985, 75; BGH, BauR 1997, 636, und vorgehend OLG Düsseldorf, BauR 1996, 98; ebenso OLG Düsseldorf, BauR 1990, 596; 636; OLG Celle, BauR 1994, 627).

  • OLG Rostock, 16.05.2001 - 17 W 1/01

    Berücksichtigung der Qualifikation eines Bieters bei der Ausschreibung von …

    Dieses räumt dem Auftraggeber einen weiten Beurteilungsspielraum ein, der nach verwaltungsprozessualen Grundsätzen nur eingeschränkt gerichtlich überprüft werden kann (BGH NJW 1985, 1466, Boesen, Vergaberecht, § 97 GWB, Rn. 151).
  • BGH, 24.04.1997 - VII ZR 106/95

    Pflicht des Auftraggebers zur Bekanntgabe wesentlicher Änderungen der …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung zu Schadensersatzansprüchen führen kann (Urteil vom 8. November 1984 - VII ZR 51/84 = BauR 1985, 75 = ZfBR 1985, 74 m.w.Nachw.).
  • OLG Frankfurt, 31.10.2006 - 11 U 2/06

    Vergabe von Bauleistungen: Umfang des Beurteilungsspielraums des öffentlichen …

    Dabei ist vor allem zu berücksichtigen, dass der Zuschlag nicht auf das "preislich günstigste" oder "augenscheinlich wirtschaftlichste" Angebot erteilt werden soll, vielmehr geht es bei der Auswahl des Zuschlagsangebotes nach § 25 Nr. 3 VOB/A um eine Gesamtschau zahlreicher die Entscheidung beeinflussender Einzelumstände und somit um eine Wertung, die einen angemessenen Beurteilungsspielraum des Auftraggebers voraussetzt und ihm auch einräumt (vgl. BGH NJW 1985, 1466; OLG Düsseldorf BauR 1990, 596).
  • OLG Köln, 01.07.2004 - 18 U 12/03

    Schadensersatzansprüche eines Bieters gegen den Ausschreibenden i.R.e. …

    Im Hinblick auf die damit verbundene Wertung wird überwiegend von einem Beurteilungsspielraum des Auftraggebers ausgegangen (BGH NJW 1985, 1466; OLG Düsseldorf NJW-RR 1986, 508, 509; OLG München NJW-RR 1995, 1235; OLG Düsseldorf BauR 1996, 98, 101; OLG Oldenburg NJW-RR 1997, 661; OLG Düsseldorf NJW-RR 1990, 1046, 1048; VÜA Bayern, WuW 1996, 153; Thüringer OLG, BauR 2000, 396, 402; Ingenstau/Korbion, Einl Rn 55; A § 25 Rn 73 a, b; Heiermann/Riedl/Rusam, A § 25 Rn 55).
  • OLG Bamberg, 20.02.1992 - 1 U 139/89
    Wie sich aus Wortlaut und Überschrift dieser Bestimmung "Wertung der Angebote" ergibt, geht es dabei um eine Gesamtschau zahlreicher die Entscheidung beeinflußender Einzelumstände und somit um eine Wertung, die einen angemessenen Beurteilungsspielraum voraussetzt (vgl. BGH Baurecht 1985, 75 (76)).

    Die schuldhafte Verletzung des im Ausschreibungsverfahren zwischen den Parteien bestehenden Vertrauensverhältnisses durch den Beklagten (fehlerhafte Auslegung der Lohngleitklausel; Nichtberücksichtigung der Schreiben der Klägerin vom 22.1. und 2.1.1985) begründet Schadensersatzansprüche der Klägerin aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsabschluß, culpa in contrahendo (vgl. BGH Baurecht 1985, 75 (76), Baurecht 1981, 368 (369), Urteil vom 21.11.1991 (VII ZR 203/90); OLG Köln NJW 1985, 1475 [OLG Köln 25.11.1982 - 18 U 210/80];… Ingenstau/Korbion, a.a.O., Einleitung Nr. 51 f. m.w.N. zur Rechtsprechung und Literatur).

  • OLG Schleswig, 06.07.1999 - 6 U 69/97

    Mittelbare Verkürzung der Verjährungsfrist durch (formularmäßige) Vereinbarung …

    § 11 Nr. 10 f. AGBG, wonach die gesetzlichen Gewährleistungsfristen nicht verkürzt werden dürfen, betrifft nur die gesetzlichen Gewährleistungsfristen und nicht die allgemeine Verjährungsfrist des § 195 BGB (BGH WM 85, 202; OLG München, VersR 96, 731).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.1993 - 5 S 1127/92

    Werbenutzungsvertrag zwischen einer Gemeinde und einem Plakatanschlagunternehmen: …

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urt.v. 08.11.1984, NJW 1985, 1466) ist anerkannt, daß durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande kommt, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten entstehen läßt, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche aus dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluß (culpa in contrahendo) begründen kann (vgl. auch Feber, Schadensersatzansprüche aus culpa in contrahendo bei VOB/A-Verstößen öffentliche Auftraggeber, BauR 1989, 353).
  • OLG Rostock, 16.05.2001 - 17 W 2/01

    Vergabeverfahren; Bauüberwachung; Rostocker IGA-Gelände; Verhandlungsverfahren; …

  • OLG Stuttgart, 12.04.2000 - 2 Verg 3/00

    Nachprüfungsantrag in Bezug auf ein Vergabeverfahren; Recht auf Akteneinsicht im …

  • BGH, 14.10.1993 - VII ZR 96/92

    Erforderliche Zuverlässigkeit i.S. § 25 Nr. 2 Abs. 1 VOB/A

  • VK Hessen, 18.11.2021 - 69d-VK-03/21

    Kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist öffentlicher Auftraggeber!

  • OLG Saarbrücken, 02.07.2003 - 1 U 113/03

    Schadensersatz nach Ausschreibungsaufhebung

  • OLG Oldenburg, 21.03.1996 - 8 U 248/95

    Pflichtwidriges Verhalten eines Auftraggebers bei Erteilung eines Zuschlags an …

  • OLG Stuttgart, 26.05.2000 - 2 U 224/99

    Werkvertragsrecht: Formularmäßige Verkürzung der regelmäßigen Verjährungsfrist …

  • OLG Naumburg, 18.11.1999 - 3 U 169/98

    Bestehen eines Schadensersatzanspruchs wegen der fehlerhaften Vergabe eines …

  • VK Nordbayern, 28.10.2002 - 320.VK-3194-32/02

    Ausschluss wegen fehlendem Nachweis der technischen Gleichwertigkeit

  • VK Nordbayern, 20.07.2000 - 320.VK-3194-14/00

    Anforderungen an die Gestaltung von Änderungsvorschlägen von Bewerbern in einem …

  • OLG München, 09.11.1993 - 13 U 1716/93

    Angebotswertung bei öffentlicher Ausschreibung von Bauleistungen

  • OLG Frankfurt, 14.04.2000 - 10 U 145/99

    Gesamtschuldnerische Haftung mehrerer Auftraggeber für Fehler im …

  • VK Südbayern, 09.09.2003 - 38-08/03

    Neben- und Hauptangebote müssen gleichwertig sein

  • VK Hessen, 26.11.2001 - 69d-VK-41/01

    Bauleistungen Ersatz der Urselbachtalbrücke BAB A5, Frankfurt - Kassel

  • VK Brandenburg, 27.05.2002 - 2 VK 94/01

    Voraussetzungen für die zwingende europaweite Ausschreibung eines Auftrags; …

  • OLG Celle, 05.08.1993 - 10 U 3/91

    Schadensersatz aus vorvertraglichem Vertrauensverhältnis im Rahmen eines …

  • VK Südbayern, 03.09.2003 - 36-08/03

    Wertung bei Nebenangeboten

  • VK Schleswig-Holstein, 22.08.2001 - VK-SH 17/01

    im Eröffnungstermin sind Preisnachlässe zu verlesen

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