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Weitere Entscheidung unten: BGH, 11.10.1995

Rechtsprechung
   BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,1570
BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94 (https://dejure.org/1995,1570)
BGH, Entscheidung vom 18.10.1995 - VIII ZR 149/94 (https://dejure.org/1995,1570)
BGH, Entscheidung vom 18. Oktober 1995 - VIII ZR 149/94 (https://dejure.org/1995,1570)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Vertragsübernahme - Zustimmungsbedürftigkeit - Form

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 127, § 182
    Rechtsnatur der Zustimmung zur Vertragsübernahme

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB §§ 127, 182
    Formbedürftigkeit der Zustimmung zur Vertragsübernahme

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Schriftformklausel, Vertragsübernahme, Schriftform

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1996, 132
  • WM 1996, 128
  • BB 1996, 238
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 13.12.1990 - III ZR 333/89

    Ausschluß der Kündigung bei einem Geschäftsbesorgungsvertrag; Vereinbarung einer …

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Das folgt aus dem erheblichen wirtschaftlichen Interesse, das der Kläger an der Durchführung des Vertrages hatte (vgl. BGH Urteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 333/89 = WM 1991, 604 unter III 3 - BGHR BGB § 627 Abs. 1 Namensverwertung 1).
  • BGH, 20.06.1985 - IX ZR 173/84

    Übergang der Rechte aus Mietbürgschaft

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    a) Zutreffend ist allerdings der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß eine Vertragsübernahme entweder durch dreiseitigen Vertrag oder durch Vereinbarung zwischen der ausscheidenden und der eintretenden Vertragspartei unter Zustimmung des anderen Teils vorgenommen werden kann (BGHZ 95, 88, 93 ff; 96, 302, 308).
  • BGH, 23.02.1956 - II ZR 207/54

    Anforderungen an die Auslegung eines Vertrages; Auslegung nach dem Sinn und …

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Zwar geht der übereinstimmende Wille der Vertragschließenden dem Wortlaut der getroffenen Vereinbarung und jeder anderweitigen Auslegung vor (BGHZ 20, 109; 71, 75, 77 f und ständig, zuletzt Urteil vom 9. März 1995 - III ZR 55/94 = WM 1995, 874 unter II 2 m.w.Nachw.).
  • BGH, 27.11.1985 - VIII ZR 316/84

    Anfechtung der Übernahme der Rechte und Pflichten aus dem Kaufvertrag über das …

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    a) Zutreffend ist allerdings der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß eine Vertragsübernahme entweder durch dreiseitigen Vertrag oder durch Vereinbarung zwischen der ausscheidenden und der eintretenden Vertragspartei unter Zustimmung des anderen Teils vorgenommen werden kann (BGHZ 95, 88, 93 ff; 96, 302, 308).
  • BGH, 09.03.1995 - III ZR 55/94

    Begriff der Einlage

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Zwar geht der übereinstimmende Wille der Vertragschließenden dem Wortlaut der getroffenen Vereinbarung und jeder anderweitigen Auslegung vor (BGHZ 20, 109; 71, 75, 77 f und ständig, zuletzt Urteil vom 9. März 1995 - III ZR 55/94 = WM 1995, 874 unter II 2 m.w.Nachw.).
  • BGH, 12.05.1993 - VIII ZR 110/92

    Internationale Zuständigkeit bei Prozeßaufechnung mit Ansprüchen aus …

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Nach internationalem Privatrecht findet auf ein solches Rechtsverhältnis in Ermangelung einer anderweitigen Rechtswahl das am Sitz des Handelsvertreters geltende Recht Anwendung, weil dieser die für das Vertragsverhältnis "charakteristische Leistung" (Art. 28 Abs. 2 S. 1 i.V. mit Abs. 1 EGBGB) erbringt (BGH, Urteil vom 12. Mai 1993 - VIII ZR 110/92 = WM 1993, 1755 unter B III 1 c bb m.w.Nachw.).
  • BGH, 17.11.1994 - III ZR 70/93

    Rechtsfolgen eines zu Zeiten der früheren DDR geschlossenen Beratervertrages …

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Entsprechendes gilt nach dem interlokalen deutsch-deutschen Kollisionsrecht für Verträge, die vor dem Beitritt der neuen Bundesländer zwischen Partnern in beiden Teilen Deutschlands geschlossen worden sind (BGH, Urteil vom 17. November 1994 - III ZR 70/93 = WM 1995, 124, vorgesehen für BGHZ 128, 41 unter II 1 m.w.Nachw.).
  • BGH, 21.10.1992 - XII ZR 182/90

    Rückforderung unbenannter Zuwendungen nach Scheitern einer deutsch-ausländischen …

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Nach den - im Revisionsverfahren nicht angegriffenen - Feststellungen des Berufungsgerichts, das die Frage allerdings letztlich offengelassen hat, ist das Rechtsverhältnis der Parteien schließlich auch deswegen nach bundesdeutschem Recht zu beurteilen, weil die Parteien im Prozeß nachträglich konkludent eine entsprechende Rechtswahl dadurch getroffen haben, daß sie seit Beginn des Rechtsstreits ihr Vorbringen stets auf Bestimmungen des bundesdeutschen Rechts gestützt haben (vgl. dazu BGHZ 119, 392, 396 m.w.Nachw.).
  • BGH, 15.03.1978 - VIII ZR 180/76

    Globalzession

    Auszug aus BGH, 18.10.1995 - VIII ZR 149/94
    Zwar geht der übereinstimmende Wille der Vertragschließenden dem Wortlaut der getroffenen Vereinbarung und jeder anderweitigen Auslegung vor (BGHZ 20, 109; 71, 75, 77 f und ständig, zuletzt Urteil vom 9. März 1995 - III ZR 55/94 = WM 1995, 874 unter II 2 m.w.Nachw.).
  • BGH, 19.01.2006 - IX ZR 232/01

    Anforderungen an die Darlegung eines Schadens aus falscher anwaltlicher Beratung; …

    Rechte und Pflichten eines Pächters aus einem Pachtvertrag sind grundsätzlich durch Vertragsübernahme, also entweder durch dreiseitigen Vertrag oder durch Vereinbarung zwischen dem einbringungspflichtigen Gesellschafter und der GmbH unter Zustimmung des Verpächters (vgl. BGHZ 95, 88, 93 ff; BGH, Urt. v. 18. Oktober 1995 - VIII ZR 149/94, WM 1996, 128, 131), zu übertragen.
  • OLG Karlsruhe, 05.10.2023 - 12 U 66/23

    Beratungspflicht des Gebäudeversicherers gegenüber dem Erwerber einer …

    Hierfür bedarf es vielmehr - mangels entsprechender spezieller gesetzlicher Regelungen - eines dreiseitigen Vertrags zwischen dem ausscheidenden, dem übernehmenden Versicherungsnehmer sowie dem Versicherer oder eines Vertrags zwischen ausscheidendem und übernehmendem Versicherungsnehmer, dem der Versicherer zustimmt (vgl. BGH…, Urteil vom 20.06.1985 - IX ZR 173/84, BGHZ 95, 88 [juris Rn. 46 f.]; vom 18.10.1995 - VIII ZR 149/94, WM 1996, 128 [juris Rn. 35]).
  • BGH, 18.10.2001 - IX ZR 493/00

    KO §§ 15, 17; BGB §§ 398, 415

    Ob ein Übernahmevertrag auch dann von § 17 KO erfaßt wird, wenn er in der Form eines "dreiseitigen Vertrags im engeren Sinne" geschlossen wird (vgl. hierzu BGHZ 96, 302, 307; 137, 255, 259; BGH, Urt. v. 18. Oktober 1995 - VIII ZR 149/94, WM 1996, 128, 131; v. 3. Dezember 1997 - XII ZR 6/96, ZIP 1998, 391, 392;… Staudinger/Busche, Einl. zu § 398 ff Rn. 201), ist hier nicht zu entscheiden.
  • OLG Düsseldorf, 18.04.2011 - 24 U 157/10

    Übernahme eines Leasingvertrags

    Sie kann durch dreiseitige Vereinbarung zwischen allen drei Beteiligten oder durch zweiseitige Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten unter Zustimmung des dritten Vertragsbeteiligten gemäß § 182 Abs. 1 BGB vereinbart werden (vgl. BGH MDR 1996, 132 = WM 1996, 128; NJW 1999, 2664, 2666; NJW 2003, 2158, 2159; Senat BeckRS 2011, 01152).

    Denn das Verhalten des Insolvenzverwalters lässt den Schluss darauf zu, dass er mit der Vertragsfortführung auch durch eine noch unbestimmte dritte Person einverstanden war (vgl. zur Zulässigkeit BGH WM 1996, 128 = MDR 1996, 132 unter Rn. 36).

  • OLG Düsseldorf, 08.11.2013 - 16 U 8/13

    Karenzentschädigung und Zahlung eines Handelsvertreterausgleichs gegenüber einem …

    Hier hat die Muttergesellschaft in die am 1. Oktober 2005 zwischen dem Kläger und der Beklagten geschlossene Vereinbarung eingewilligt (§ 183 S. 1 BGB), d.h. zulässigerweise im Voraus erteilt (vgl. BGH, Urteil vom 18.10.1995 - VIII ZR 149/94, juris Rn. 36).

    Dies gilt auch bei einer Zustimmung zu einer Vertragsübernahme, da diese weder eine Änderung noch eine Ergänzung des übernommenen Vertrages ist und dieser inhaltlich unverändert fortbesteht (vgl. BGH, Urteil vom 18.10.1995 - VIII ZR 149/94, juris Rn. 36;… Müko/Bydlinski, aaO Rn. 8;… Staudinger/Busche, aaO, Rn. 201;… Staudinger/Rieble, aaO, Rn. 119 und 123).

  • OLG Hamm, 24.05.2013 - 30 U 4/11

    Anforderungen an die Bezeichnung des Pachtobjekts bei Abschluss eines …

    Es handelt sich daher lediglich um die - formfrei wirksame - Zustimmung zur Vertragsübernahme (vgl. BGH WM 1996, 128;… Bydlinski in Münchener Kommentar, aaO, zu Vorb. 414 ff, RdNr.7;… Weidenkaff in Palandt, aaO, RdNr. 13).
  • OLG Düsseldorf, 08.05.2007 - 24 U 128/06

    Zur Zulässigkeit und Ausgestaltung der rechtsgeschäftlichen Übertragung eines …

    Sie bedarf schon deshalb nicht der für Vertragsänderungen und -ergänzungen vereinbarten Form (BGH MDR 1996, 132; NJW 2005, 958).
  • BGH, 26.06.2008 - IX ZR 232/07

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Anfechtbarkeit der …

    Das Berufungsgericht hat keine entscheidungserheblichen Rechtssätze aufgestellt, die von Rechtssätzen abweichen, welche den Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 21. November 2005 (II ZR 367/03, WM 2006, 136, 138) und vom 18. Oktober 1995 (VIII ZR 149/94, WM 1996, 128) zugrunde liegen.
  • OLG München, 29.05.1998 - 23 U 2481/98

    Internationale Zuständigkeit; Lugano-Übereinkommen; Handelsrechtsstreit; Örtliche …

    mbH in das Handelsvertreterverhältnis als Vertragsübernahme sowohl nach österreichischem (§ 1375 ABGB) als auch nach deutschem Recht (§ 305 BGB; BGHZ 95, 88, 93 f.; 96, 302, 307 f.; DtZ 1996, 56, 57) rechtlich möglich, insbesondere auch unter Aufhebung der ursprünglich vereinbarten Schriftform ((§ 883 ABGB - die Vermutung des § 884 ABGB ist hier widerlegt - und § 305 BGB - BGH NJW 1991, 1750, 1751).
  • OLG Düsseldorf, 09.03.2010 - 24 U 71/08

    Formularmäßige Vereinbarung der Zulässigkeit der Auswechslung des Vermieters ohne …

    Sie kann durch dreiseitige Vereinbarung zwischen allen drei Beteiligten (Mieter, Alt- und Neuvermieter) oder durch zweiseitige Vereinbarung zwischen zwei Beteiligten unter Zustimmung des dritten Vertragsbeteiligten gemäß § 182 Abs. 1 BGB vereinbart werden (vgl. BGHZ 142, 23 ff; BGH MDR 1996, 132 = WM 1996, 128).
  • LG Köln, 21.09.2020 - 26 O 168/19
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Rechtsprechung
   BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94   

Zitiervorschläge
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BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94 (https://dejure.org/1995,1961)
BGH, Entscheidung vom 11.10.1995 - VIII ZR 151/94 (https://dejure.org/1995,1961)
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Tanklastzug

§ 477 BGB <Fassung bis 31.12.01> (vgl. nunmehr § 438 Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), 'Ablieferung', Holschuld, Annahmeverzug;

Kaufmann, GmbH-Gesellschafter

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Prof. Dr. Lorenz

    Verjährungsbeginn nach § 477 BGB bei Holschuld und Annahmeverzug des Käufers

  • Wolters Kluwer

    Kaufsache - Holschuld - Annahmeverzug

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Ablieferung der Kaufsache bei einer Holschuld

  • rechtsportal.de

    BGB § 477
    Gefahrübergang bei Abholung der Kaufsache am Ort der Niederlassung des Verkäufers; Beginn des Annahmeverzuges

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 3381
  • ZIP 1995, 1822
  • MDR 1996, 132
  • NZV 1996, 26
  • WM 1995, 2105
  • BB 1995, 2394
  • DB 1995, 2520
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 20.04.1988 - VIII ZR 1/87

    Gefahrübergang beim Versendungskauf

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    "a) Hat der Käufer die Kaufsache am Ort der Niederlassung des Verkäufers abzuholen, so ist die Ablieferung der Ware erst mit deren tatsächlicher Übergabe erfolgt (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 20. April 1988 - VIII ZR 1/87 = WM 1988, 1024 = NJW 1988, 2608).

    Dies folge aus der Senatsentscheidung vom 20. April 1988 (VIII ZR 1/87 = WM 1988, 1024 = NJW 1988, 2608), die zwar zum Fall eines Versendungskaufs ergangen sei, deren tragende Gründe aber für den Fall einer Holschuld gleichermaßen zu gelten hätten.

    aaa) Hat der Käufer - wie in dem Fall, der dem Senatsurteil vom 20. April 1988 (aaO.) zugrunde lag - die Ware bei einem Dritten (dort dem Lagerhalter) abzuholen, so ist die tatsächliche Situation und die Interessenlage bei der Holschuld nicht anders als beim Versendungskauf, weil sich im einen wie im anderen Fall der Verkäufer seiner Verfügungsgewalt entäußert und es der Käufer in der Hand hat, sich einseitig Besitz zu verschaffen.

    Dann - und nur dann - bedarf es gegebenenfalls der zusätzlichen Prüfung, ob eine Ablieferung auch vorliegt, wenn der Verkäufer den Dritten anweist, die Ware bei Vorleistungspflicht des Käufers nur gegen Zahlung des Kaufpreises herauszugeben (Senatsurteil vom 20. April 1988 aaO. unter II 3;… zustimmend Soergel/Huber aaO. § 477 Rdnrn. 35 f;… Erman/Grunewald, BGB, 9. Aufl., § 477 Rdnr. 9; ablehnend Tiedtke EWiR 1988, 665; ders. NJW 1988, 2578, 2580 f;… Reinicke/Tiedtke, Kaufrecht, 5. Aufl., S. 146 f).

    Wegen der insoweit fehlenden Entäußerung auf Seiten des Verkäufers kommt es hier nicht auf den im Senatsurteil vom 20. April 1988 (aaO. unter II 2) erörterten Gesichtspunkt an, daß es nicht im Belieben desjenigen Käufers, an dem es allein liege, sich in den Besitz der Kaufsache zu setzen, stehen dürfe, durch Verzögerung der vertraglich geschuldeten Leistung den Verjährungsbeginn hinauszuschieben.

    Dabei kann dahinstehen, ob die auf Rechtsgeschäfte zugeschnittene Vorschrift des § 162 BGB auf den Realakt der Ablieferung überhaupt angewendet werden kann (offengelassen im Senatsurteil vom 20. April 1988 aaO. unter II 4) oder ob bei der Feststellung einer Ablieferung auch der allgemeine Grundsatz des § 242 BGB herangezogen werden kann und muß (…so Senatsurteil vom 14. Februar 1958 aaO. unter VIII).

  • BGH, 08.02.1985 - VIII ZR 238/83

    Sandentwässerungssilos - § 477 BGB <Fassung bis 31.12.01>, § 377 HGB, …

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    Grundsätzlich setzt die Ablieferung voraus, daß der Verkäufer die Sache aus seiner Verfügungsgewalt entläßt und die Ware in Erfüllung des Kaufvertrags so in den Machtbereich des Käufers verbracht wird, daß diesem nunmehr anstelle des Verkäufers die Verfügungsmöglichkeit zusteht und ihm ermöglicht wird, die Sache zu untersuchen (st.Rspr. z.B. BGHZ 93, 338, 345 f; Urteil vom 14. Juli 1993 - VIII ZR 147/92 = WM 1993, 1639 unter II 2 b bb).

    aa) Beim Versendungskauf erfolgt die Ablieferung regelmäßig zwar noch nicht durch die Übergabe an den Beförderer (RGZ 92, 271, 273), wohl aber dadurch, daß dem Käufer die Ware vertragsgemäß am Bestimmungsort zur sofortigen Abholung zur Verfügung gestellt wird (Senatsurteil vom 14. Februar 1958 - VIII ZR 10/57 = LM Art. 27 EGBGB Nr. 3 unter VIII; BGHZ 93, 338, 345 m.w.Nachw.;… Soergel/Huber, BGB, 12. Aufl., § 477 Rdnr. 33); daß der Käufer die Sache tatsächlich abholt, ist nicht erforderlich.

    bb) Bei der Holschuld liegt es im Ausgangspunkt anders: Während beim Versendungskauf die Verfügungsmacht des Verkäufers bereits durch die Auslieferung an den Beförderer gelockert wird und er die Verfügungsmöglichkeit verliert, wenn der Käufer in Stand gesetzt wird, die Ware abzuholen, ändert sich bei der Holschuld durch die Mitteilung des Verkäufers, die Ware stehe zur Abholung bereit, noch nichts, was nach außen hin objektiv erkennbar wäre (zu diesem Erfordernis vgl. BGHZ 93, 338, 346).

    Dieser Zweck findet aber in dem Erfordernis eines objektiv erkennbaren Ablieferungsvorgangs seine Grenze (BGHZ 93, 338, 346).

    b) Ob ein Annahmeverzug des Käufers die unterbliebene Ablieferung zu ersetzen vermag, hat der Senat in BGHZ 93, 338, 347 f noch offengelassen.

    Auch für die Vorschrift des § 377 HGB, die den Begriff der Ablieferung inhaltsgleich wie § 477 BGB verwendet (BGHZ 93, 338, 345), ist seit jeher einhellige Meinung, daß ein Annahmeverzug des Käufers noch nicht die Rügeobliegenheit auslöst, dies vielmehr nur durch die tatsächliche Ablieferung geschieht (RGZ 5, 28, 32; 99, 56, 59;… Staub/Brüggemann aaO. § 377 Rdnr. 30;… Heymann/Emmerich, HGB, § 377 Rdnr. 12;… Schlegelberger/Hefermehl, HGB, 5. Aufl., § 377 Rdnr. 16).

  • BGH, 14.02.1958 - VIII ZR 10/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    aa) Beim Versendungskauf erfolgt die Ablieferung regelmäßig zwar noch nicht durch die Übergabe an den Beförderer (RGZ 92, 271, 273), wohl aber dadurch, daß dem Käufer die Ware vertragsgemäß am Bestimmungsort zur sofortigen Abholung zur Verfügung gestellt wird (Senatsurteil vom 14. Februar 1958 - VIII ZR 10/57 = LM Art. 27 EGBGB Nr. 3 unter VIII; BGHZ 93, 338, 345 m.w.Nachw.;… Soergel/Huber, BGB, 12. Aufl., § 477 Rdnr. 33); daß der Käufer die Sache tatsächlich abholt, ist nicht erforderlich.

    Dabei kann dahinstehen, ob die auf Rechtsgeschäfte zugeschnittene Vorschrift des § 162 BGB auf den Realakt der Ablieferung überhaupt angewendet werden kann (…offengelassen im Senatsurteil vom 20. April 1988 aaO. unter II 4) oder ob bei der Feststellung einer Ablieferung auch der allgemeine Grundsatz des § 242 BGB herangezogen werden kann und muß (so Senatsurteil vom 14. Februar 1958 aaO. unter VIII).

  • BGH, 14.07.1993 - VIII ZR 147/92

    Untersuchungs- und Rügepflicht bei Werklieferung von Software

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    Grundsätzlich setzt die Ablieferung voraus, daß der Verkäufer die Sache aus seiner Verfügungsgewalt entläßt und die Ware in Erfüllung des Kaufvertrags so in den Machtbereich des Käufers verbracht wird, daß diesem nunmehr anstelle des Verkäufers die Verfügungsmöglichkeit zusteht und ihm ermöglicht wird, die Sache zu untersuchen (st.Rspr. z.B. BGHZ 93, 338, 345 f; Urteil vom 14. Juli 1993 - VIII ZR 147/92 = WM 1993, 1639 unter II 2 b bb).
  • BGH, 12.05.1986 - II ZR 225/85

    Träger der Kaufmannseigenschaft

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    Inhaber des Handelsgewerbes ist die GmbH als juristische Person, nicht deren Gesellschafter (vgl. BGHZ 5, 133, 134; BGH, Urteil vom 12. Mai 1986 - II ZR 225/85 = WM 1986, 939 unter 2 a).
  • BGH, 13.02.1952 - II ZR 91/51

    Herabsetzung einer Vertragsstrafe

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    Inhaber des Handelsgewerbes ist die GmbH als juristische Person, nicht deren Gesellschafter (vgl. BGHZ 5, 133, 134; BGH, Urteil vom 12. Mai 1986 - II ZR 225/85 = WM 1986, 939 unter 2 a).
  • RG, 01.03.1918 - III 501/17

    Kriegsklausel und Begriff der Lieferung

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    aa) Beim Versendungskauf erfolgt die Ablieferung regelmäßig zwar noch nicht durch die Übergabe an den Beförderer (RGZ 92, 271, 273), wohl aber dadurch, daß dem Käufer die Ware vertragsgemäß am Bestimmungsort zur sofortigen Abholung zur Verfügung gestellt wird (Senatsurteil vom 14. Februar 1958 - VIII ZR 10/57 = LM Art. 27 EGBGB Nr. 3 unter VIII; BGHZ 93, 338, 345 m.w.Nachw.;… Soergel/Huber, BGB, 12. Aufl., § 477 Rdnr. 33); daß der Käufer die Sache tatsächlich abholt, ist nicht erforderlich.
  • RG, 11.06.1881 - I 320/80

    Begriff der Ablieferung im Rahmen von Handelsgeschäften

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    Auch für die Vorschrift des § 377 HGB, die den Begriff der Ablieferung inhaltsgleich wie § 477 BGB verwendet (BGHZ 93, 338, 345), ist seit jeher einhellige Meinung, daß ein Annahmeverzug des Käufers noch nicht die Rügeobliegenheit auslöst, dies vielmehr nur durch die tatsächliche Ablieferung geschieht (RGZ 5, 28, 32; 99, 56, 59;… Staub/Brüggemann aaO. § 377 Rdnr. 30;… Heymann/Emmerich, HGB, § 377 Rdnr. 12;… Schlegelberger/Hefermehl, HGB, 5. Aufl., § 377 Rdnr. 16).
  • RG, 04.05.1920 - II 541/19

    Wer haftet beim Versendungskauf für die Kosten von Versicherungen, die nach …

    Auszug aus BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 151/94
    Auch für die Vorschrift des § 377 HGB, die den Begriff der Ablieferung inhaltsgleich wie § 477 BGB verwendet (BGHZ 93, 338, 345), ist seit jeher einhellige Meinung, daß ein Annahmeverzug des Käufers noch nicht die Rügeobliegenheit auslöst, dies vielmehr nur durch die tatsächliche Ablieferung geschieht (RGZ 5, 28, 32; 99, 56, 59;… Staub/Brüggemann aaO. § 377 Rdnr. 30;… Heymann/Emmerich, HGB, § 377 Rdnr. 12;… Schlegelberger/Hefermehl, HGB, 5. Aufl., § 377 Rdnr. 16).
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