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Rechtsprechung
   BGH, 21.07.2005 - I ZR 290/02   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Telemedicus

    HIT BILANZ

  • Judicialis
  • JurPC

    UrhG § 87b Abs. 1 Satz 1
    HIT BILANZ

  • aufrecht.de

    Übernahme von Musik-Charts-Daten rechtswidrig

  • Jurion

    Verstoß gegen das ausschließliche Recht eines Datenbankherstellers; Darstellung von "Airplay-" und "Music-Sales-Charts" als persönliche geistige Schöpfung; Vervielfältigung von Datenbankteilen oder ganzen Datenbanken; Förderung und Schutz der Investitionen in "Datenspeicher- und Datenverarbeitungs"-Systeme; Herstellung eines parasitären Konkurrenzprodukts; Spannungsfeld zwischen dem Interesse der Allgemeinheit an einem Zugang zur Information und dem Schutz eines Datenbankherstellers vor der unberechtigten Verwendung seines Wirtschaftsgutes

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Hit Bilanz / Hitbilanzen

    Art. 5 Abs. 2 GG

  • nwb

    UrhG § 87b Abs. 1 Satz 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UrhG § 87b Abs. 1 S. 1
    "HIT BILANZ"; Urheberrechtlicher Schutz von Daten in einer Datenbank

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HIT BILANZ

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    IT-Recht - Vervielfältigung einer Datenbank

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Chartlisten als Datenbank

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Urteil zu urheberrechtlichem Schutz für Datenbankhersteller

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    Verstoß gegen das ausschließliche Vervielfältigungsrecht eines Datenbankherstellers bei Entnahme oder anderer Zusammenfassung (HIT BILANZ-Enscheidung); Urheberrecht

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Übernahme von Musik-Charts-Daten rechtswidrig

  • taylorwessing.com PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Music Charts: Datenbankschutz auch bei "andersartiger Anordnung"

  • it-rechtsinfo.de (Kurzinformation)

    Übernahme von Musik-Charts verstösst gegen Urheberrecht

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Urheberrecht an Datenbank trotz anderer Anordnung

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Daten aus Charts über die Nutzung des Musik-Hit-Repertoires im Hörfunk sind durch den sui-generis-Schutz für Datenbanken gegen Entnahme geschützt

  • law-blog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Chartlisten als Datenbank

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Worin besteht das ausschließliche Recht des Datenbankherstellers? (IBR 2005, 1261)

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 21.07.2005, Az.: I ZR 290/02 (Datenbankschutz - HIT BILANZ)" von RA Dr. Malte Grützmacher, LL.M., original erschienen in: CR 2006, 14 - 16.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 21.07.2005, Az.: I ZR 290/02 (Hit Bilanz)" von Ass. jur. Simon Manner, original erschienen in: MMR 2005, 257 - 259.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 164, 37
  • NJW 2005, 3216 (Ls.)
  • MDR 2006, 104 (Ls.)
  • GRUR 2005, 857
  • MMR 2005, 754
  • K&R 2006, 38
  • ZUM 2005, 731
  • afp 2005, 470



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BGH, 01.12.2010 - I ZR 196/08  

    Zweite Zahnarztmeinung II

    Zu den Investitionen für die Beschaffung von Daten rechnen allein die Mittel, die für die Ermittlung von vorhandenen Elementen und deren Zusammenstellung in der Datenbank aufgewandt werden, nicht dagegen die Mittel, die für die Erzeugung von Elementen eingesetzt werden, aus denen der Inhalt einer Datenbank besteht (vgl. EuGH, Urteil vom 9. November 2004 - C-203/02, Slg. 2004, I-10415 = GRUR 2005, 244 Rn. 42 - BHB-Pferdewetten; BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 - I ZR 290/02, BGHZ 164, 37, 43 - HIT BILANZ; Urteil vom 30. April 2009 - I ZR 191/05, GRUR 2009, 852 Rn. 23 - Elektronischer Zolltarif; Urteil vom 25. März 2010 - I ZR 47/08, GRUR 2010, 1004 Rn. 18 = WRP 2010, 1403 - Autobahnmaut).

    Die einzelnen Daten verlieren ihre Eigenschaft als wesentlicher Teil der Datenbank nicht dadurch, dass sie durch den Verwender anders geordnet werden (vgl. EuGH, GRUR 2005, 244 Rn. 81 - BHB-Pferdewetten; EuGH, GRUR 2009, 572 Rn. 47 f. - Apis/Lakorda; BGHZ 164, 37, 45 - HIT BILANZ; Thum in Wandtke/Bullinger aaO § 87b UrhG Rn. 8-11).

  • BGH, 30.04.2009 - I ZR 191/05  

    Elektronischer Zolltarif

    Er umfasst dagegen nicht die Mittel, die eingesetzt werden, um die Elemente zu erzeugen, aus denen der Inhalt einer Datenbank besteht (vgl. EuGH, Urt. v. 9.11.2004 - C-203/02, Slg. 2004, I-10415 = GRUR 2005, 244 Tz. 31 - BHB-Pferdewetten; Urt. v. 9.11.2004 - C-338/02, Slg. 2004, I-10497 = GRUR 2005, 252 Tz. 24 - Fixtures-Fußballspielpläne I; Urt. v. 9.11.2004 - C-444/02, Slg. 2004, I-10549 = GRUR 2005, 254 Tz. 40 - Fixtures-Fußballspielpläne II; BGHZ 164, 37, 43 - HIT BILANZ).
  • BGH, 10.03.2016 - I ZR 138/13  

    Schutz des Datenbankherstellers: Aus einer topografischen Landkarte herausgelöste

    (1) Eine Sammlung von unabhängigen Elementen liegt vor, wenn die Elemente sich trennen lassen, ohne dass der Wert ihres informativen, literarischen, künstlerischen, musikalischen oder sonstigen Inhalts dadurch beeinträchtigt wird (vgl. EuGH, Urteil vom 9. November 2004 - C-444/02, Slg. 2004, I-10549 = GRUR 2005, 254 Rn. 29 - Fixtures Fußballspielpläne II; BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 - I ZR 290/02, BGHZ 164, 37, 42 - HIT BILANZ).
  • BGH, 18.09.2014 - I ZR 138/13  

    Vorabentscheidungsersuchen zur Auslegung der Datenbankrichtlinie: Vorliegen einer

    Dem entsprechend hat der Bundesgerichtshof angenommen, dass die Information, auf welchem Platz einer Chart-Liste sich ein Musikstück befindet, für sich genommen einen Aussagegehalt hat, und es dazu nicht der Kenntnis der weiteren Elemente und Inhalte der Chart-Liste insgesamt bedarf (vgl. BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 - I ZR 290/02, BGHZ 164, 37, 42 - HIT BILANZ).
  • OLG München, 10.05.2007 - 29 U 1638/06  

    Kopienversand Subito

    a) Den Klägern stehen zur Vorbereitung der Durchsetzung der Schadensersatzansprüche aus § 242 BGB Auskunftsansprüche zu (vgl. BGH GRUR 2005, 857 [860] - HIT BILANZ; Wild in: Schricker, UrhG, 3. Aufl. 2006, § 97 Rz. 81 m. w. N.).
  • BGH, 25.03.2010 - I ZR 47/08  

    Autobahnmaut

    Zu den Investitionen für die Beschaffung von Daten rechnen zwar - im Blick auf Art. 7 Abs. 1 der Datenbankrichtlinie, dessen Umsetzung § 87a Abs. 1 UrhG dient - nur die Mittel, die für die Ermittlung von vorhandenen Elementen und deren Zusammenstellung in der Datenbank aufgewandt werden, nicht aber die Mittel, die für die Erzeugung von Elementen eingesetzt werden, aus denen der Inhalt einer Datenbank besteht (EuGH, Urt. v. 9.11.2004 - C-203/02, Slg. 2004, I-10415 = GRUR 2005, 244 Tz. 42 - BHB-Pferdewetten; BGHZ 164, 37, 43 - HIT BILANZ; BGH, Urt. v. 30.4.2009 - I ZR 191/05, GRUR 2009, 852 Tz. 23 - Elektronischer Zolltarif; Urt. v. 13.8.2009 - I ZR 130/04, GRUR-RR 2010, 232 Tz. 15 - Gedichttitelliste III).
  • OLG München, 13.06.2013 - 29 U 4267/12  

    Urheberrechtlicher Schutz einer analogen topografischen Karte

    Eine Sammlung "unabhängiger Elemente" liegt nur dann vor, wenn sie sich voneinander trennen lassen, ohne dass der Wert ihres informativen, literarischen, künstlerischen, musikalischen oder sonstigen Inhalts dadurch beeinträchtigt wird (EuGH a.a.O. Rn. 29; BGH GRUR 2005, 940, 941 - Marktstudien; BGH GRUR 2005, 857, 858 - Hit Bilanz).
  • BGH, 03.11.2005 - I ZR 311/02  

    Michel-Nummern

    Die am 1. Januar 1998 in Kraft getretenen §§ 87a bis 87e UrhG sind nach § 137g Abs. 2 Satz 1 UrhG auf Datenbanken anzuwenden, die zwischen dem 1. Januar 1983 und dem 31. Dezember 1997 hergestellt worden sind; soweit es im Streitfall um Daten aus den Katalogen des Klägers geht, die vor dem 1. Januar 1983 erhoben worden sind, unterliegen sie daher grundsätzlich nicht dem Schutz der §§ 87a ff. UrhG (BGH, Urt. v. 21.7.2005 - I ZR 290/02, GRUR 2005, 857, 860 = WRP 2005, 1267 - HIT BILANZ, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen).
  • OLG Köln, 15.12.2006 - 6 U 229/05  

    Wetterdaten für Flugzeugführer - Datenbankschutz und Auskunftspflicht nach

    Das Merkmal der Vervielfältigung entspricht inhaltlich dem europarechtlichen Begriff der Entnahme und ist - gegebenenfalls richtlinienkonform (Vogel, a.a.O., § 87b, Rn. 5 f.; Sendrowski, GRUR 2005, 369 [373 f.]) - dahin auszulegen, dass er sich auf jede Handlung bezieht, die darin besteht, sich ohne die Zustimmung der Person, die die Datenbank erstellt hat, die Ergebnisse ihrer Investition anzueignen oder sie öffentlich verfügbar zu machen und ihr damit die Einkünfte zu entziehen, die es ihr ermöglichen sollen, die Kosten dieser Investition zu amortisieren; nicht erforderlich ist es, dass der Verletzer sich die Daten durch einen unmittelbaren Zugang zu der geschützten Datenbank verschafft und ob dies geschieht, um eine andere Datenbank herzustellen, vielmehr genügt es, dass er inhaltlich unveränderte Teile in sein eigenes System aufnimmt und von einem Datenträger auf einen anderen überträgt (EuGH, GRUR 2005, 244 [248] - BHB-Pferdewetten; BGH, GRUR 2005, 857 [859] - Hit Bilanzen; GRUR 2005, 940 [942] - Marktstudien; Senat, GRUR-RR 2006, 78 [81] - EZT).
  • OLG Hamburg, 16.04.2009 - 5 U 101/08  

    Urheberrecht: Verletzung des Datenbankherstellerrechts des Betreibers einer

    Nach der Rechtsprechung ist der Begriff des "Vervielfältigens" in § 87 b Abs. 1 UrhG jedoch ebenso wie der Begriff der "Entnahme" auszulegen, nämlich dahingehend, dass er sich auf jede Handlung bezieht, die darin besteht, sich ohne Zustimmung der Person, die die Datenbank erstellt hat, die Ergebnisse ihrer Investition anzueignen bzw. sie öffentlich verfügbar zu machen und ihr damit Einkünfte zu entziehen, die es ihr ermöglichen sollen, die Kosten dieser Investition zu amortisieren ( EUGH GRUR 2005, 244 Rz.47,51 - BHB-Pferdewetten; BGH GRUR 2005, 857, 859 - Hit Bilanz ).

    Der Umstand, dass die Daten in einer anderen Anordnung als auf der Originalseite formatiert werden, ist unerheblich ( EUGH GRUR 2005, 244 Rz.81 - BHB-Pferdewetten; EUGH, Urteil vom 9.10.2008 in der Sache C-304/07 - Directmedia Publishing, Tz.39; BGH GRUR 2005, 857, 859 - Hit Bilanz ).

  • OLG Hamburg, 20.02.2008 - 5 U 161/07  

    Urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch des Datenbankherstellers:

  • OLG Hamburg, 27.09.2013 - 3 U 56/11  

    Unterlassungs-, Herausgabe-, Schadensersatz- und Bereicherungsansprüche eines auf

  • LG Berlin, 22.12.2005 - 16 O 743/05  

    Datenbankschutz für eBay bestätigt

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Rechtsprechung
   BGH, 28.04.2005 - III ZR 374/04   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • Jurion

    Schadensersatzanspruch bei notarieller Amtspflichtverletzung gegen den Vertreter; Verhältnis der Haftung des Notars zur Haftung des Anwalts; Grundlagen für die Einbeziehung eines anwaltlichen Vertreters in den notariellen Haftungsbereich; Schadensersatzansprüche gegen einen als Justitiar angestellten Rechtsanwalt unter dem Aspekt einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit

  • nwb

    BNotO § 19 Abs. 1 Satz 2

  • Deutsches Notarinstitut

    BNotO § 19 Abs. 1 Satz 2
    Notarhaftung nicht subsidiär gegenüber Haftung eines Vertreters des geschädigten Beteiligten (hier: angestellter Rechtsanwalt)

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob der Schadensersatzanspruch gegen den Vertreter der durch eine notarielle Amtspflichtverletzung geschädigten Vertragspartei auch dann keine anderweitige Ersatzmöglichkeit ist, wenn dieser Rechtsanwalt ist

  • rechtsportal.de

    BNotO § 19 Abs. 1 S. 2
    Begriff der anderweitigen Ersatzmöglichkeit; Haftung eines Vertreters bei notarieller Beurkundung

  • ibr-online

    Notarrecht - Subsidiäre Haftung gegenüber einem Vertreter des Geschädigten?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 3216 (Ls.)
  • NJW-RR 2005, 1150
  • MDR 2005, 1166 (Ls.)
  • DNotZ 2005, 918
  • FamRZ 2005, 1086 (Ls.)
  • VersR 2005, 1698
  • WM 2005, 1574
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Rechtsprechung
   BGH, 11.07.2005 - NotZ 12/05   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Wirksamkeit der Zustellung gegen ein Empfangsbekenntnis; Anforderungen an eine förmliche Zustellung; Angabe des Datums als Erfordernis für die Wirksamkeit der vereinfachten Zustellung; Heilung eines Zustellungsmangels

  • nwb

    ZPO § 174 F.: 23. Juli 2002

  • BRAK-Mitteilungen

    Wirksamkeit einer Zustellung gegen Empfangsbekenntnis

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2005, Seite 240

  • Deutsches Notarinstitut

    ZPO § 174 F.: 23. Juli 2002
    Zustellung gegen Empfangsbekenntnis auch bei Fehlen einer Datumsangabe wirksam (anders als nach früherem Recht)

  • rechtsportal.de

    ZPO § 174 (F.: 23. Juli 2002)
    Wirksamkeit der Zustellung gegen Empfangsbekenntnis bei fehlender Datumsangabe

  • ibr-online

    Notarrecht - Wirksamkeit einer Zustellung gegen Empfangsbekenntnis

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 3216
  • MDR 2005, 1427
  • DNotZ 2005, 955
  • FamRZ 2005, 1552
  • VersR 2007, 268



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Wird zitiert von ... (13)  

  • OLG Hamm, 08.08.2017 - 3 RBs 106/17  

    Heilung; Zustellung; unwirksame; tatsächlicher Zugang; Bußgeldbescheid;

    Die Regelung in § 189 ZPO passt sich in ihrer im Vergleich zur Vorgängervorschrift heilungsfreundlicheren Fassung in das hinter dem Zustellungsreformgesetz (ZustRG) stehende Gesamtkonzept einer Vereinfachung des Zustellungsrechts (BGH, Beschluss vom 11. Juli 2005 - NotZ 12/05, NJW 2005, 3216, 3217), die notwendig zu einer gewissen "Entförmlichung" führt, ein, und ist dementsprechend weit auszulegen (BGH, Urteil vom 12. März 2015 - III ZR 207/14, BeckRS 2015, 06671, Rdnr. 17; MK-Häublein, ZPO, 5. Aufl., § 189, Rdnr. 1); gleiches gilt nach dem oben Gesagten für die Verwaltungszustellungsgesetze.
  • BGH, 14.09.2011 - XII ZR 168/09  

    Auslandszustellung nach dem Haager Zustellungsübereinkommen: Verletzung von

    Hinzukommen muss vielmehr die Äußerung des Willens, das zur Empfangnahme angebotene Schriftstück dem Angebot entsprechend als zugestellt entgegenzunehmen (st. Rspr.; vgl. nur BGHZ 30, 335 = NJW 1959, 2062, 2063; BGH Urteil vom 3. Mai 1994 - VI ZR 248/93 - NJW 1994, 2297; Beschluss vom 26. September 1996 - V ZB 25/96 - NJW-RR 1997, 55; für die Rechtslage nach Inkrafttreten des ZustRG BGH Beschluss vom 11. Juli 2005 - NotZ 12/05 - NJW 2005, 3016, 3017).
  • BFH, 21.02.2007 - VII B 84/06  

    Zustellung gegen Empfangsbekenntnis erst mit Entgegennahme des Urteils -

    Die Zustellung wird jetzt in § 166 Abs. 1 ZPO als Bekanntgabe eines Schriftstückes in der im Einzelnen in der ZPO näher bestimmten Form definiert, während ihre Beurkundung (z.B. durch das anwaltliche Empfangsbekenntnis) nur (noch) dem Nachweis der Zustellung dient (vgl. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11. Juli 2005 NotZ 12/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 3216).
  • BVerwG, 17.05.2006 - 2 B 10.06  

    Zustellung gegen Empfangsbekenntnis; Fehlen eines schriftlichen

    Jedenfalls die Datumsangabe ist folglich kein konstitutiver Bestandteil der Zustellung und damit auch nicht Voraussetzung ihrer Wirksamkeit (BGH, Beschlüsse vom 23. November 2004 5 StR 429/04 NStZ-RR 2005, 77 und vom 11. Juli 2005 NotZ 12/05 NJW 2005, 3216).

    Drückt der Adressat dadurch, dass er wie hier das Empfangsbekenntnis nicht zurücksendet, seine Weigerung aus, das Schriftstück entgegenzunehmen, mag es bei ihm an der erforderlichen Empfangsbereitschaft fehlen (BGH, Beschlüsse vom 23. November 2004 a.a.O. und vom 11. Juli 2005 a.a.O.).

  • BAG, 24.09.2015 - 6 AZR 497/14  

    Widerklage - Klagerücknahme - § 167 ZPO

    Darum kann dahinstehen, ob wie nach § 212a ZPO aF (vgl. dazu BGH 19. April 1994 - VI ZR 269/93 - zu II 1 b der Gründe) auch nach § 174 Abs. 4 Satz 1 ZPO die Angabe des Datums und der Unterschrift unverzichtbare Wirksamkeitsvoraussetzungen für die Zustellung durch Empfangsbekenntnis sind (offengelassen von BGH 11. Juli 2005 - NotZ 12/05 - zu II 4 d aa der Gründe, insbesondere für das Fehlen einer Unterschrift; verneinend Stein/Jonas/Roth ZPO 22. Aufl. § 174 Rn. 13; bejahend Wieczorek/Schütze/Rohe 4. Aufl. § 174 ZPO Rn. 51) .
  • BFH, 23.11.2007 - V B 118/06  

    Mangel der Vertretung wegen nicht ordnungsgemäßer Ladung: fehlende Rücksendung

    Die Zustellung wird in § 166 ZPO als Bekanntgabe eines Schriftstückes in der im Einzelnen in der ZPO näher bestimmten Form definiert, während ihre Beurkundung (z.B. durch das anwaltliche Empfangsbekenntnis) dem Nachweis der Zustellung dient (so Beschluss des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 11. Juli 2005 NotZ 12/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 3216; dem folgend BFH-Beschluss vom 21. Februar 2007 VII B 84/06, BStBl II 2007, 583; im Ergebnis auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 25. April 2005 1 C 6/04, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts 310, § 130a VwGO Nr. 72, und BVerwG-Beschluss vom 17. Mai 2006 2 B 10/06, Die öffentliche Verwaltung 2006, 788).
  • OLG Hamm, 12.01.2010 - 4 U 193/09  

    Zustellung gegen Empfangsbekenntnis

    Dabei übersehe das Landgericht die Entscheidung des BGH vom 11.07.2005, NotZ 12/05, zum neuen Zustellrecht.

    Ebenso wenig rechtfertigt die Entscheidung des BGH v. 11.07.2005 (NJW 2005, 3216 = DNotZ 2005, 955) die Annahme eines gänzlichen Verzichts auf die geforderte Empfangsbestätigung.

  • BFH, 20.12.2011 - VIII B 199/10  

    Bezeichnung des Sendungsinhalts bei Zustellung durch die Behörde

    Die Bezeichnung des Sendungsinhalts ist bei der Zustellung gemäß § 3 VwZG durch die Post nach der Reform des Zustellungsrechts durch das Gesetz zur Reform des Verfahrens bei Zustellungen im gerichtlichen Verfahren (Zustellungsreformgesetz) nicht mehr Voraussetzung für die Wirksamkeit der Zustellung, sondern nur noch für deren Nachweis (vgl. grundlegend Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 11. Juli 2005 NotZ 12/05, Neue Juristische Wochenschrift 2005, 3216).
  • LSG Baden-Württemberg, 26.06.2009 - L 8 AL 4416/06  

    Verrechnungsersuchen einer Unterhaltsvorschusskasse -

    Nach der Rechtsprechung kann jedoch die Zustellung auch dann noch (mit "Rückwirkung") vollzogen werden, wenn der Zustellungsempfänger später, in einem anderen von ihm unterzeichneten Schriftstück, das nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Zustellungsvorgang stehen muss - etwa einer Berufungsschrift -, ausdrücklich den Tag der Zustellung angegeben hat (BSG SozR 3- 1960 § 5 Nr. 1; BGH NJW 2005, 3216 ff; BGH NJW 1994, 2295).
  • FG Hamburg, 19.05.2016 - 2 K 138/15  

    Wirksamkeit der Rechtsbehelfsbelehrung bei fehlendem Hinweis auf die Möglichkeit

    Die Bezeichnung des Sendungsinhalts auf der PZU oder auf dem Umschlag ist bei der Zustellung gemäß § 3 VwZG durch die Post nach der Reform des Zustellungsrechts durch das Gesetz zur Reform des Verfahrens bei Zustellungen im gerichtlichen Verfahren (Zustellungsreformgesetz) vom 25. Juni 2001 (BGBl I S. 1206) nicht mehr Voraussetzung für die Wirksamkeit der Zustellung, sondern nur noch für deren Nachweis (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Dezember 2011 VIII B 199/10, BFH/NV 2012, 597; BGH-Beschluss vom 11. Juli 2005, NotZ 12/05, NJW 2005, 3216).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 10.07.2007 - 8 A 10314/07  

    Frage der Förderschädlichkeit im Weinrecht bei Änderungen gegenüber Antrag

  • VG München, 30.11.2009 - M 8 K 09.131  

    Verfristung; Zustellungsurkunde für Zustellung nach § 178 ZPO nicht mehr

  • VG München, 30.03.2010 - M 25 K 08.5969  

    Unzulässigkeit einer Klage wegen Verfristung

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Rechtsprechung
   BGH, 22.11.2004 - NotZ 23/04   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Endgültige Amtsenthebung eines Notars wegen der Art seiner Wirtschaftsführung zum Schutze der Rechtssuchenden; Unterlassene Niederlegung der Entscheidungsgründe binnen fünf Monaten nach Verkündung eines nicht vollständig abgefassten Urteils im Sinne eines wesentlichen Verfahrensmangels; Übertragung dieses verfahrensrechtlichen Grundsatzes auf das gerichtliche Vorschaltverfahren

  • nwb

    BNotO § 50 Abs. 3 Satz 3, § 111 Abs. 4; AO § 40 Abs. 4, § 41; GG § 16, § 27 Abs. 1 Satz 2; ZPO § 547 Nr. 6

  • Deutsches Notarinstitut

    BNotO §§ 111 Abs. 4, 50 Abs. 3 Satz 3; BRAO §§ 40 Abs. 4, 41; FGG §§ 16, 27 Abs. 1 Satz 2; ZPO § 547 Nr. 6
    Schriftliche Niederlegung der Entscheidungsgründe binnen fünf Monaten nach der Entscheidungsverkündung

  • rechtsportal.de

    Abfassung eines Beschlusses in Notarsachen

  • ibr-online

    Notarrecht - Voraussetzungen für die Amtsenthebung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 3216 (Ls.)
  • NJW-RR 2005, 1151
  • MDR 2005, 359



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 28.07.2008 - NotZ 124/07  

    Rechtstellung eines unterlegenen Bewerbers um eine Notarstelle nach Feststellung

    Im Übrigen ist der Senat als neue Tatsacheninstanz unabhängig vom Vorliegen eines wesentlichen Mangels des oberlandesgerichtlichen Verfahrens befugt, eine eigene Sachentscheidung zu treffen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 18. Juni 2001 - AnwZ(B) 10/00 - NJW-RR 2001, 1642, 1643 und vom 30. September 2007 - AnwZ(B) 11/97 - NJW-RR 1998, 267, 268; siehe auch Senatsbeschluss vom 22. November 2004 - NotZ 23/04 - ZNotP 2005, 116, 117).
  • BGH, 09.07.2009 - IX ZR 197/08  

    Verstreichenlassen einer Frist von fünf Monaten für die Übergabe eines

    Die äußerste Grenze für die Übergabe des vollständig abgefassten Urteils an die Geschäftsstelle, die dem Begriff "alsbald" noch gerecht wird, beträgt nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung fünf Monate (GmS OGB , Beschl. v. 27. April 1993 - GmS OGB 1/92, ZIP 1993, 1341, 1343 ff; BGH, Beschl. v. 18. Juni 2001 - AnwZ (B) 10/00, NJW-RR 2001, 1642, 1643; Urt. v. 19. Mai 2004 - XII ZR 270/02, NJW-RR 2004, 1439; Beschl. v. 22. November 2004 - NotZ 23/04, NJW-RR 2005, 1151, 1152).
  • BGH, 17.11.2008 - NotZ 13/08  

    Pflichten des Notars bei Abwicklung eines unerlaubten Treuhandgeschäfts

    Eine Zurückverweisung kommt nicht nur in Betracht, wenn das erstinstanzliche Verfahren an einem wesentlichen Mangel leidet (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 22. November 2004 - NotZ 23/04 - NJW-RR 2005, 1151, 1152; BGH, Beschluss vom 18. Juni 2001 - AnwZ (B) 10/00 - NJW-RR 2001, 1642, 1643), sondern auch dann, wenn - wie hier - der entscheidungserhebliche Sachverhalt in der ersten Instanz völlig unaufgeklärt geblieben ist (so BGH, Beschluss vom 4. November 1981 - IVb ZB 517/80 - NJW 1982, 520; BayObLG NJW-RR 2002, 679, 680, vgl. zum Ganzen auch Sternal in Keidel/Kuntze/Winkler, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 15. Aufl., § 25 Rn. 21; Bumiller/Winkler, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 8. Aufl., § 25 Rn. 8; Feurich/Weyland, BRAO, 7. Aufl., § 42 Rn. 15; Sandkühler in Arndt/Lerch/Sandkühler aaO, § 111 Rn. 176; Custodis in Eylmann/Vaasen, BNotO/BeurkG, 2. Aufl., § 111 BNotO Rn. 231).
  • BSG, 07.05.2014 - B 12 KR 30/12 B  

    Nichtzulassungsbeschwerde - Bezeichnung des Verfahrensmangels - Fehlen von

    Das Fehlen von Entscheidungsgründen liegt nach höchstrichterlicher Rechtsprechung vor, wenn ein Urteil nicht binnen fünf Monaten nach Verkündung schriftlich niedergelegt, von den beteiligten Berufsrichtern unterschrieben und der Geschäftsstelle übergeben worden ist (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes SozR 3-1750 § 551 Nr. 4; BSGE 91, 283 = SozR 4-1500 § 120 Nr. 1 RdNr 4; BSG SozR 4-1750 § 547 Nr. 2; ebenso für aufgrund mündlicher Verhandlung ergangene Beschlüsse: BGH Beschluss vom 22.11.2004 - NJW-RR 2005, 1151; Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl 2012, § 142 RdNr 3a) .
  • BPatG, 28.10.2015 - 9 W (pat) 43/09  
    Dementsprechend sind diese Grundsätze auch in anderen gerichtlichen Vorschaltverfahren für anwendbar erklärt worden (vgl. BGH NJW-RR 2005, 1151 - Notarsenat; NJW-RR 2001, 1642 f. - AnwGH).
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