Rechtsprechung
| BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Zahlung einer Maklerprovision für den Nachweis bzw. die Vermittlung des Erwerbs eines Ferienhotels - Anfallen einer Käuferprovision nach Maßgabe von allgemeinen Geschäftsbedingungen - Zustandekommen eines Maklervertrags - Unbestimmtheit des Vertretenen ...
- zimmermann-notar-rostock.de
Nachweis der Maklerleistung an rechtlich nicht existierenden Maklerkunden
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB §§ 164, 652 Abs. 1
Maklervertrag mit Unternehmensgruppe; Maklerprovision - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Maklervertrag mit später gegründeter Gesellschaft ist möglich
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Maklervertrag mit Unternehmensgruppe: Wer ist provisionspflichtig? (IBR 1998, 80)
Papierfundstellen
- NJW 1998, 62
- NJW-RR 1998, 994 (Ls.)
- MDR 1997, 1104
- VersR 1997, 1532
- WM 1997, 2253
- BB 1998, 185
- DB 1997, 2428
Wird zitiert von ... (26) Zitiert selbst (9)
- BGH, 23.06.1988 - III ZR 84/87
Beurkundung einer Genehmigung
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Es genügt, daß die nachträgliche Bestimmung dem Vertreter überlassen wird oder vereinbarungsgemäß aufgrund sonstiger Umstände erfolgen soll (Senat, Urteil vom 23. Juni 1988 III ZR 84/87 - NJW 1989, 164, 166). - BGH, 23.10.1980 - IVa ZR 33/80
Makler ohne Gewerbeerlaubnis
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Die Entscheidung des Berufungsgerichts stellt sich auch nicht aus anderen Gründen als richtig dar (§ 563 ZPO); insbesondere wäre ein zwischen den Parteien zustande gekommener Maklervertrag nicht deshalb nach § 134 BGB nichtig, weil die Klägerin im fraglichen Zeitraum nicht im Besitze einer Maklererlaubnis nach § 34 c GewO war (BGHZ 78, 269, 271 f.). - BGH, 08.06.1994 - VIII ZR 103/93
Auslegung eines Treuhändervertrages im Rahmen einer Bauherrengemeinschaft
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Aufgrund dieses Rechtsfehlers verstellt sich das Berufungsgericht den Blick für eine interessengerechte Auslegung (vgl. nur BGH, Urteile vom 9. Juni 1993 - VIII ZR 205/92 - NJW-RR 1993, 1203, 1204; vom 8. Juni 1994 - VIII ZR 103/93 - NJW 1994, 2228, 2229).
- BGH, 20.06.1996 - III ZR 219/95
Voraussetzungen für ein Zustandekommen eines Nachweismaklervertrages bei …
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Die Revision übersieht hierbei, worauf die Revisionserwiderung zutreffend hinweist, daß nach dem Wortlaut des § 652 Abs. 1 Satz 1 BGB der Maklerkunde nicht selbst Partner des Hauptvertrags zu werden braucht (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 1996 - IV ZR 335/94 - WM 1996, 722, 723; Senatsurteil vom 20. Juni 1996 III ZR 219/95 - NJW-RR 1996, 1459, 1460). - BGH, 07.02.1996 - IV ZR 335/94
Maklerprovisionen für die Vermittlung von Grundstücken - Zustandekommen eines …
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Die Revision übersieht hierbei, worauf die Revisionserwiderung zutreffend hinweist, daß nach dem Wortlaut des § 652 Abs. 1 Satz 1 BGB der Maklerkunde nicht selbst Partner des Hauptvertrags zu werden braucht (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 1996 - IV ZR 335/94 - WM 1996, 722, 723; Senatsurteil vom 20. Juni 1996 III ZR 219/95 - NJW-RR 1996, 1459, 1460). - BGH, 18.09.1985 - IVa ZR 139/83
Wirtschaftliche Gleichwertigkeit eines Vertrages; Bestimmung der Gegenleistung …
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Eine Maklerprovision kann auch für einen bereits erbrachten Nachweis versprochen werden (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 1985 - IVa ZR 139/83 - WM 1985, 1422, 1423, …und vom 28. November 1990 - IV ZR 193/89 - BGHR BGB § 652 Abs. 1 - Provisionsversprechen 1). - BGH, 13.06.1977 - II ZR 232/75
Haftung des (zukünftigen) Kommanditisten vor Eintragung der KG bei nicht …
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Dies würde aber nichts daran ändern, daß mit der Eintragung auch ohne besonderen Übertragungsakt die KG Trägerin aller im Gründungsstadium begründeten Rechte und Pflichten geworden wäre (vgl. BGHZ 69, 95, 101). - BGH, 09.06.1993 - VIII ZR 205/92
Vertragliche Verpflichtung zur Lieferung bestellter Hard- und Software - …
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Aufgrund dieses Rechtsfehlers verstellt sich das Berufungsgericht den Blick für eine interessengerechte Auslegung (vgl. nur BGH, Urteile vom 9. Juni 1993 - VIII ZR 205/92 - NJW-RR 1993, 1203, 1204; vom 8. Juni 1994 - VIII ZR 103/93 - NJW 1994, 2228, 2229). - BGH, 28.11.1990 - IV ZR 193/89
Anspruch auf Provision für die Vermittlung der Finanzierung eines …
Auszug aus BGH, 18.09.1997 - III ZR 226/96
Eine Maklerprovision kann auch für einen bereits erbrachten Nachweis versprochen werden (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 1985 - IVa ZR 139/83 - WM 1985, 1422, 1423, und vom 28. November 1990 - IV ZR 193/89 - BGHR BGB § 652 Abs. 1 - Provisionsversprechen 1).
- BGH, 17.10.2018 - I ZR 154/17
Provisionsanspruch des Immobilienmaklers: Provisionspflicht des Maklerkunden bei …
Rn. 23 aa) Nach dem Wortlaut des § 652 Abs. 1 Satz 1 BGB braucht der Maklerkunde nicht selbst Partner des Hauptvertrags zu werden (vgl. BGH…, Urteil vom 20. Juni 1996 - III ZR 219/95, NJW-RR 1996, 1459, 1460 [juris Rn. 10]; Urteil vom 18. September 1997 - III ZR 226/96, NJW 1998, 62, 63 [juris Rn. 18]). - BGH, 17.09.1998 - III ZR 174/97
Anforderungen an die Darlegung der Erteilung einer Vollmacht; Abschluß eines …
Denn hätte er den Maklervertrag als Eigengeschäft abgeschlossen - was ohne weiteres möglich gewesen wäre, da der Partner des Maklervertrags nicht notwendigerweise auch Partner des Hauptvertrags sein muß (…Senatsurteile vom 20. Juni 1996 aaO und vom 18. September 1997 - III ZR 226/96 - NJW 1998, 62, 63) -, wäre er im Erwerbsfalle selbst Schuldner der Provisionsforderung geworden. - OLG Hamm, 16.07.2026 - 34 U 11/25
- OLG Brandenburg, 03.04.2024 - 4 U 105/23
Anspruch einer Immobilienmaklerin auf Zahlung einer Maklerprovision aus der …
In einer solchen Konstellation ist jedoch gerade auch im Maklerrecht anerkannt, dass die zum Vertragspartner bestimmte Person zum Zeitpunkt der Vornahme des Vertretergeschäfts, d. h. auch im Zeitpunkt der Annahme des Angebotes durch Entgegennahme der Maklerleistungen, noch nicht bestimmt sein muss, der Geschäftspartner vielmehr erst nachträglich bestimmt werden kann (BGH, Urteil vom 18. September 1997 - III ZR 226/96 - Rn. 19 - juris).Eine Rückwirkung entsprechend §§ 177 Abs. 1, 184 Abs. 1 BGB findet nicht statt (BGH, Urteil vom 18. September 1997 - III ZR 226/96 - Rn. 14 - juris ;… Schubert in Münchener Kommentar zum BGB - § 164 BGB Rn. 115 m.w.N).
- OLG Hamm, 15.01.2026 - 34 U 103/24
Ansprüche der Käufer aus einer fehlerhaften Beratung im Zuge des Erwerbs einer …
- OLG Hamm, 17.01.2000 - 18 U 148/99
Voraussetzungen für die Annahme eines Maklervertrages
Der Bundesgerichtshof (NJW 1998, Seite 62 ff) hat derartige Anhaltspunkte in einem anderen Fall angenommen, in dem es um ein an eine Unternehmensgruppe gerichtetes Angebot auf Abschluß eines Maklervertrages ging.So ist auch in dem vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall (NJW 1998, Seite 62 ff) die nachträglich gegründete Kommanditgesellschaft, die den Kaufvertrag abgeschlossen hatte, noch während des Revisionsverfahrens (was der BGH allerdings nicht wußte) insolvent geworden, so daß der Makler seinen bis auf die Frage der Passivlegitimation nicht zweifelhaften Provisionsanspruch nicht durchsetzen konnte und er die an sich verdiente Provision auf der Grundlage der vom BGH vorgenommenen Vertragsauslegung nicht erhalten hat.
- OLG Düsseldorf, 16.07.2010 - 7 U 141/08
Anwendung der Grundsätze des unternehmensbezogenen Geschäfts auf das …
In diesen Fällen wird der noch unbekannte Vertretene berechtigt und verpflichtet, wenn die nachträgliche Bestimmung dem Vertreter überlassen wird oder vereinbarungsgemäß aufgrund sonstiger Umstände erfolgen soll (BGH NJW 1989, 164, 166 m.w.N.; 1998, 62).Zwar kommt es in dem Fall, in dem die Person des Vertretenen vereinbarungsgemäß noch nicht bestimmt ist und das Geschäft erst mit Bestimmung wirksam ist, nicht darauf an, ob der Vertragspartner lediglich noch nicht bestimmt ist oder aber noch nicht existiert (BGH NJW 1998, 62).
- OLG Dresden, 27.10.1999 - 8 U 1676/99
Mitbeurkundung eines Provisionsversprechens zu Gunsten des Maklers; Abreden mit …
Dass zu diesem Zeitpunkt die Maklerleistung bereits erbracht war, ist unerheblich; ein Provisionsversprechen kann der Maklerkunde auch nachträglich noch wirksam abgeben (BGH NJW 1998, 62, 63 m.w.N.;… Senat, Urt. v. 18.03.1998 - 8 U 3047/97, NJW-RR 1998, 994 unter 1). - OLG Dresden, 13.02.1998 - 8 U 2863/97
Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs des Maklers; Einbeziehung von AGB …
Zum einen setzt § 652 BGB nicht notwendig voraus, dass der Maklerkunde zugleich Partei des Hauptvertrages wird (BGH, Urt. v. 18. September 1997 - III ZR 226/96, NJW 1998, 62, 63 unter 2 a m.w.N.). - OLG Karlsruhe, 05.12.2023 - 19 U 103/22
Beanspruchung der Zahlung (weiteren) Architektenhonorars auf Grundlage einer …
Angesichts der fehlenden Rückwirkung ist es auch unerheblich, ob die zum Vertragspartner bestimmte Person im Zeitpunkt der Vornahme des Vertretergeschäfts "bloß" unbestimmt oder aber noch gar nicht existent war (BGH NJW 1998, 62 - juris, Rn. 14). - OLG Frankfurt, 03.03.2023 - 19 U 4/22
Maklervertrag: Zustandekommen und Nachweisleistung
- OLG Nürnberg, 23.02.2012 - 13 U 847/11
Mehrere mögliche Vertragspartner: Keine Haftung des Vertreters!
- OLG München, 01.12.2011 - 6 U 1577/11
Wettbewerbsverstoß im Internet: Irreführende Werbung bei fehlender Offenlegung …
- OLG München, 09.09.2010 - 6 U 2690/10
Wettbewerbsverstoß: Pflichtangaben beim Internet-Verkauf von Gutscheinen für eine …
- OLG Frankfurt, 13.07.1999 - 5 U 33/98
Provisionsanspruch des Maklers bei späterem Nachweis; Vollzug einer notariellen …
- OLG Dresden, 24.02.1999 - 8 U 3661/98
Maklerprovision bei Zustandekommen des Hauptgeschäfts mit einem Dritten
- OLG Hamm, 25.10.2010 - 18 U 69/10
Geltendmachung von Ansprüchen eines Maklers im Urkundenprozess; Pflichten des …
- BGH, 07.02.2006 - X ZA 5/05
Anforderungen an die Annahme eines Vertragsangebots
- LG Hamburg, 11.08.2025 - 325 O 102/23
Abschluss = Provision?
- BGH, 03.12.1997 - XII ZR 45/96
Anspruch auf Pachtzins für die Überlassung von Einrichtungsgegenständen einer …
- OLG Dresden, 08.12.2016 - 8 U 467/16
- OLG Dresden, 11.02.1998 - 8 U 2863/97
Provisionsanspruch aus Maklervertrag; Zulässigkeit des Eigengeschäfts des …
- FG Sachsen, 27.11.2002 - 3 K 1383/99
Rechtmäßigkeit der Einbeziehung von Kosten für die Errichtung eines Gebäudes in …
- OLG Dresden, 18.03.1998 - 8 U 3047/97
Anforderungen an den Nachweis der Ursächlichkeit der Nachweistätigkeit des …
- FG Sachsen-Anhalt, 27.11.2002 - 3 K 1383/99
Besteuerung des Erwerbs aufgrund einheitlichen Vertragswerks in mehreren …
- OLG Hamm, 28.06.1999 - 18 U 17/97
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Rechtsprechung
| BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Annahme der Revision - Schriftformerfordernis einer Vereinbarung über einen Mieterwechsel - Erfüllung des Formbedürfnisses des Mieterwechsels bei hinreichender Verbindung mit einer Urkunde
- rechtsportal.de
BGB § 126 § 535 § 566
Wahrung der Schriftform bei einer Vereinbarung über einen Mieterwechsel - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1998, 62
- NZM 1998, 29
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (6)
- BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79
Ablehnung der Revision
Auszug aus BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95
Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg (vgl. § 554 b ZPO in der Auslegung des Beschlusses des BVerfG vom 11. Juni 1980 1 PBvU 1/79 BVerfGE 54, 277). - BGH, 13.11.1963 - V ZR 8/62
Schriftform beim Mietvertrag
Auszug aus BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95
Im Rahmen der sogenannten Auflockerungsrechtsprechung sind Ausnahmen vom Erfordernis körperlicher Verbindung mehrerer Urkunden (vgl. BGHZ 40, 255, 263) nämlich nicht nur für den Fall zugelassen worden, daß Haupturkunde und Nachtrags oder Änderungsvertrag von denselben Parteien oder ihren Gesamtrechtsnachfolgern unterzeichnet sind (vgl. BGHZ 42, 333, 338 f.), sondern auch dann, wenn diese Voraussetzung nicht gegeben. - BGH, 29.01.1992 - XII ZR 175/90
Schriftform des Mietvertrages; Nachtragsurkunde
Auszug aus BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95
war (vgl. BGH…, Urteil vom 11. November 1987 VIII ZR 326/86 BGHR BGB § 566 Nachtragsvereinbarung 1; Senatsurteil vom 29. Januar 1992 XII ZR 175/90 NJW-RR 1992, 654).
- BGH, 29.11.1978 - VIII ZR 263/77
Schriftform für Vertrag zwischen Vor- und Ersatzmieter
Auszug aus BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95
Die in den Mietvertrag eingetretene Klägerin wäre hier in der Lage gewesen, einem Erwerber des Grundstücks eine der Form des § 126 BGB genügende Urkunde vorzulegen, aus der sich im Zusammenhang mit dem zwischen Altmieter und Vermieter geschlossenen schriftlichen Mietvertrag ihre Mieterstellung gegenüber dem Vermieter ergibt (vgl. BGHZ 72, 394, 399;… Bub/Treier/Heile, Handbuch der Geschäfts und Wohnraummiete, 2. Aufl. Kap. II Rdn. 771, 808). - BGH, 11.11.1987 - VIII ZR 326/86
Wahrung der Schriftform durch Nachtrag zum Grundstücksmietvertrag
Auszug aus BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95
war (vgl. BGH, Urteil vom 11. November 1987 VIII ZR 326/86 BGHR BGB § 566 Nachtragsvereinbarung 1; Senatsurteil vom 29. Januar 1992 XII ZR 175/90 NJW-RR 1992, 654). - BGH, 30.06.1964 - V ZR 7/63
Mietverlängerungsvertrag
Auszug aus BGH, 17.09.1997 - XII ZR 296/95
Im Rahmen der sogenannten Auflockerungsrechtsprechung sind Ausnahmen vom Erfordernis körperlicher Verbindung mehrerer Urkunden (vgl. BGHZ 40, 255, 263) nämlich nicht nur für den Fall zugelassen worden, daß Haupturkunde und Nachtrags oder Änderungsvertrag von denselben Parteien oder ihren Gesamtrechtsnachfolgern unterzeichnet sind (vgl. BGHZ 42, 333, 338 f.), sondern auch dann, wenn diese Voraussetzung nicht gegeben.
- BGH, 30.01.2013 - XII ZR 38/12
Gewerberaummiete: Anforderungen an die wegen der Vertragslaufzeit erforderlichen …
Die vertragliche Auswechslung eines Mieters in einem Mietvertrag, der wegen seiner Laufzeit der Schriftform des § 550 BGB bedarf, erfordert daher ebenfalls die Einhaltung der Schriftform, wenn die Laufzeit erhalten bleiben soll (vgl. Senatsurteile vom 16. Februar 2005 - XII ZR 162/01 - NZM 2005, 340, 341; vom 30. Januar 2002 - XII ZR 106/99 - NZM 2002, 291 [LS] und vom 17. September 1997 - XII ZR 296/95 - NJW 1998, 62).Der Mieterwechsel muss zur Wahrung der Schriftform dergestalt beurkundet sein, dass sich die vertragliche Stellung des neuen Mieters im Zusammenhang mit dem zwischen dem vorherigen Mieter und dem Vermieter geschlossenen Mietvertrag ergibt (Senatsurteile vom 16. Februar 2005 - XII ZR 162/01 - NZM 2005, 340, 341; vom 30. Januar 2002 - XII ZR 106/99 - NZM 2002, 291 [LS] und vom 17. September 1997 - XII ZR 296/95 - NJW 1998, 62).
- BGH, 12.03.2003 - XII ZR 18/00
Prüfung der Schriftform durch das Revisionsgericht; Zustimmung des Mieters zu …
Diese Vereinbarung wahrt die Schriftform, weil der neue Vermieter seine Vermieterstellung durch eine (notarielle) Urkunde nachweisen kann, die nach den getroffenen Feststellungen ausdrücklich auf den Ursprungsmietvertrag Bezug nimmt, indem sie die ursprünglichen Mietvertragsparteien aufführt und durch die Bezeichnung des veräußerten Grundstücks zugleich die Lage des Mietobjekts kennzeichnet (vgl. zum Mieterwechsel Senatsbeschluß vom 17. September 1997 - XII ZR 296/95 - NJW 1998, 62). - BGH, 16.02.2005 - XII ZR 162/01
KG Berlin
Hierfür wäre zumindest erforderlich gewesen, daß der Beklagte oder die B. GmbH deren Eintritt in die Mieterstellung durch eine Urkunde belegen kann, die ausdrücklich auf den Ursprungsmietvertrag Bezug nimmt (vgl. Senatsbeschluß vom 17. September 1997 - XII ZR 296/95 - NZM 1998, 29).
- BGH, 18.12.2002 - XII ZR 253/01
Wahrung der Schriftform eines Mietvertrages; Bezugnahme auf Anlagen
Der Senat hat dabei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Ausnahmen vom Erfordernis der körperlichen Verbindung mehrerer Urkunden auch dann zuzulassen sind, wenn die Haupturkunde und der Nachtrags- oder Änderungsvertrag nicht von denselben Parteien oder ihren Gesamtrechtsnachfolgern unterzeichnet wurden (Senatsbeschluß vom 17. September 1997 - XII ZR 296/95 - NJW 1998, 62 m.w.N.). - OLG Dresden, 10.08.2004 - 5 U 426/04
Anforderungen an die Form eines befristeten Mietvertrages; Bezeichnung von …
Zwar ist es in einem solchen Fall möglich, den nach den Bestimmungen des Mietvertrages an die Übergabe geknüpften Beginn des Mietverhältnisses in einem entsprechenden Protokoll festzuhalten und dieses entweder dem Mietvertrag beizufügen (vgl. OLG Jena OLGNL 1999, 15, 17) oder unter Anwendung der sog. Auflockerungsrechtsprechung des BGH (NJW 1998, 58; NJW 1998, 62) einen Nachtrag zum Hauptvertrag zu errichten.a) Durch ordnungsgemäß beurkundete (BGH NJW 1998, 62) dreiseitige Vereinbarung vom 29.07./12.08./19.10.1993 wurde zunächst die L#### KG anstelle des früheren Vermieters K#### Vermieterin.
Einer Verbindung der Nachtragsurkunde mit dem Ursprungsvertrag bedurfte es nach der sog. Auflockerungsrechtsprechung des BGH (NJW 1998, 62) nicht.
- BGH, 23.02.2000 - XII ZR 251/97
Wahrung der Schriftform bei langfristigen Mietvertrag
Es ist schon nicht zutreffend, daß ein Wechsel auf Mieter- oder Vermieterseite zwischen Ausgangsvertrag und Abänderungsvereinbarung der Anwendung der Auflockerungsrechtsprechung entgegensteht (vgl. hierzu Senatsbeschluß vom 17. September 1997 - XII ZR 296/95 - NJW 1998, 62). - OLG Köln, 18.09.2015 - 1 U 28/15
Anforderungen an die Schriftform eines Mietvertrages
Die Frage, inwieweit die Parteien wesentliche Absprachen überhaupt in Anlagen auslagern dürfen und unter welchen Voraussetzungen diese den Anforderungen der Rechtsprechung im Rahmen der sog. Auflockerungsrechtsprechung genügen (vgl. BGH NJW 1998, 62 m.w.N.; BGH NJW 1999, 2591 (2593)), kann somit dahinstehen. - BGH, 30.01.2002 - XII ZR 106/99
Einhaltung der Schriftform bei vertraglicher Auswechslung eines Mieters in einem …
Dies entspricht der Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschluß vom 17. September 1997, XII ZR 296/95, NJW 1998, 62).Ein Neumieter muß daher - entgegen der Meinung der Revision - in der Lage sein, dem Erwerber eine Urkunde vorlegen zu können, aus der sich - in Zusammenhang mit einem zwischen Altmieter und Vermieter geschlossenen schriftlichen Vertrag - seine Mieterstellung gegenüber dem Vermieter ergibt (vgl. Senatsbeschluß vom 17. September 1997 aaO S. 62).
- OLG Celle, 27.11.2007 - 2 W 116/07
Schriftformerfordernis des Beitritts eines weiteren Mieters zu einem auf mehr als …
Im Falle einer Vertragsübernahme durch einen anderen Mieter ist nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung das Schriftformerfordernis dann gewahrt, wenn der Eintretende seine Mieterstellung anhand einer Urkunde nachweisen kann, die ausdrücklich auf den ursprünglichen Mietvertrag Bezug nimmt (vgl. BGH NZM 1998, 29). - OLG Köln, 13.11.2012 - 22 U 43/11
Anforderungen an die Schriftform eines auf bestimmte Zeit abgeschlossenen …
Einer körperlich festen Verbindung dieser beiden Urkunden bedarf es nicht (BGH NZM 1998, 29; OLG Düsseldorf ZMR 2010, 756).Ebenso wenig wäre die Klägerin in der Lage, einem künftigen Grundstückserwerber eine Urkunde vorzulegen, aus der sich - in Zusammenhang mit einem zwischen ihr und der früheren Mieterin geschlossenen schriftlichen Vertrag - ihre Mieterstellung gegenüber dem Vermieter ergibt (vgl. dazu BGH NJW 2007, 730; BGH NJW 1998, 62; BGH NZM 2002, 291; BGH NZM 2003, 476; OLG Düsseldorf ZMR 2010, 918).
- OLG Bremen, 13.09.2006 - 1 U 28/06
Form- und Inhaltsvorschriften in einem Mietvertrag
- OLG Düsseldorf, 30.10.2001 - 24 U 44/01
Formularmäßige Vereinbarung der Zurechnung von Willenserklärungen in einem …
- BGH, 16.02.2000 - XII ZR 258/97
Schriftformerfordernis bei Mietvertrag
- OLG Düsseldorf, 28.01.2010 - 24 U 145/09
Wahrung der Schriftform bei Übernahme eines Mietvertrages durch einen …
- LG Köln, 10.02.2011 - 15 O 106/10
Feststellung eines Mietverhältnisses auf unbestimmte Zeit
- LG Berlin, 16.01.2001 - 65 S 118/00
Wohnraum-Kündigung zugunsten eines Bundesbediensteten im Zusammenhang mit dem …
- OLG Dresden, 15.08.2000 - 23 U 1032/00
Mietvertrag; Anwaltskanzlei
- LG Berlin, 20.07.2004 - 65 S 75/04
- OLG Düsseldorf, 12.02.2004 - 10 U 119/03
Voraussetzungen einer konkludenten Entlassung des Mieters
- OLG Jena, 07.10.1998 - 2 U 1237/97
Voraussetzungen für Vorliegen einer einheitlichen Urkunde bei formbedürftigen …
- LG Nürnberg-Fürth, 23.10.2008 - 14 O 4081/08
Gewerberaummiete: Wahrung der Schriftform für einen Vertrag mit einem Neumieter
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