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Rechtsprechung
   OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,1728
OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99 (https://dejure.org/1999,1728)
OLG München, Entscheidung vom 21.12.1999 - 25 U 3744/99 (https://dejure.org/1999,1728)
OLG München, Entscheidung vom 21. Dezember 1999 - 25 U 3744/99 (https://dejure.org/1999,1728)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    ZPO § 543 II S. 2; ; ZPO § ... 253; ; ZPO § 91 I; ; ZPO § 97 I; ; ZPO § 546 II; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711; ; AGBG § 9 II; ; EStG § 15 III Nr. 2; ; HGB § 161 II; ; HGB § 128; ; HGB § 172 IV; ; HGB § 171 I; ; HGB § 170; ; HGB § 125; ; BGB § 278; ; BGB § 638; ; BGB § 195; ; BGB § 31; ; KAGG § 20 V; ; AuslInvestmG § 12 V

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadenersatzansprüche eines Anlegers wegen des Erwerbs einer Kommanditbeteiligung an einem Immobilienfonds

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung; Anschlussberufung; Schadensersatzanspruch; Erwerb eines Kommanditanteils; Verjährung; Prospekthaftungsansprüche

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG München I - 23 O 16530/98
  • OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2000, 624
  • NZG 2000, 305
 
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Wird zitiert von ... (27)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 30.03.1987 - II ZR 163/86

    Haftung des Gründergesellschafters einer Publikums-KG gegenüber Kapitalanlegern; …

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Der Vertrag über den Beitritt zur Beklagten zu 1) kam jedoch mittelbar über den Treuhandkommanditisten mit den übrigen Gesellschaftern zustande (BGH NJW 1987, 2677).

    Vorliegend dürfte eine Haftung der Beklagten zu 2) auf Grund ihrer Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin und damit als Vertragspartnerin des Klägers beim Abschluss des Gesellschaftsvertrags und der dem Kläger darin eingeräumten Gesellschafterstellung (vgl. § 8 II des Gesellschaftsvertrags) wegen eines Verschuldens bei Vertragsabschluss i. V. m. § 278 BGB auf Grund der Fehlerhaftigkeit des Prospekts in Bezug auf die steuerrechtlichen Grundlagen (vgl. § 15 III Nr. 2 EStG) zumindest dem Grunde nach im Hinblick auf die Entscheidungen des BGH vom 30.3.1987 (NJW 1987, 2677) und vom 17.6.1991 (NJW-RR 1991, 1246) auch nicht ernsthaft in Zweifel zu ziehen sein.

  • BGH, 17.06.1991 - II ZR 121/90

    Schadensersatz wegen Verletzung einer vorvertraglichen Aufklärungspflicht - …

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Ein solcher Anspruch wäre zwar nicht verjährt, weil insoweit die dreißigjährige Verjährungsfrist aus Verhandlungsverschulden eingreifen würde (BGH NJW-RR 1991, 1246/1248).

    Vorliegend dürfte eine Haftung der Beklagten zu 2) auf Grund ihrer Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin und damit als Vertragspartnerin des Klägers beim Abschluss des Gesellschaftsvertrags und der dem Kläger darin eingeräumten Gesellschafterstellung (vgl. § 8 II des Gesellschaftsvertrags) wegen eines Verschuldens bei Vertragsabschluss i. V. m. § 278 BGB auf Grund der Fehlerhaftigkeit des Prospekts in Bezug auf die steuerrechtlichen Grundlagen (vgl. § 15 III Nr. 2 EStG) zumindest dem Grunde nach im Hinblick auf die Entscheidungen des BGH vom 30.3.1987 (NJW 1987, 2677) und vom 17.6.1991 (NJW-RR 1991, 1246) auch nicht ernsthaft in Zweifel zu ziehen sein.

  • BGH, 04.10.1994 - VI ZR 223/93

    Erstreckung der Klage auf den Streithelfer im Wege der unselbständigen …

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Die Erweiterung der Klage in der Berufungsinstanz gegen einen bisher am Rechtsstreit nicht beteiligten Dritten im Rahmen einer unselbständigen Anschlussberufung ist nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 1995, 198 m. w. N.) und der h.M. in der Literatur (…Musielak/Ball, ZPO, 1999, § 521 Rn. 6;… Zöller/Gummer, ZPO, 21. Aufl., § 521 Rn. 11;… Baumbach/Lauterbach/Albers, ZPO, 57. Aufl., § 521 Rn. 8;… Thomas-Putzo/Reichold, ZPO, 22. Aufl., § 521 Rn. 8) unzulässig, weil sich die Anschlussberufung nur gegen den Berufungsführer richtet und kein eigenes Rechtsmittel ist, sondern lediglich eine Antragstellung innerhalb einer fremden Berufung.
  • BGH, 26.09.1991 - VII ZR 376/89

    Verjährung von Prospekthaftungsansprüchen im Bauherrenmodell

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Daher ist es auch nicht gerechtfertigt, die Verjährungsfrist für die Prospekthaftung bei Bauherrenmodellen auf die Beteiligung an dem Immobilienfonds zu übertragen (vgl. hierzu BGH WM 1991, 2092/2096).
  • BGH, 31.05.1990 - VII ZR 340/88

    Prospekthaftung der Initiatoren eines Bauherrenmodells

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    In der erwähnten Entscheidung geht der BGH lediglich nur auf die Abgrenzung der Verjährung der Prospekthaftung bei Bauherrenmodellen nach § 638 BGB und § 195 BGB ein, und zwar deshalb weil er bereits in seiner Entscheidung vom 31.5.1990 (NJW 1990, 2461) die Abgrenzung zur Prospekthaftung im engeren Sinne für die Beteiligung an einer Publikumsgesellschaft vorgenommen hatte.
  • BGH, 03.04.1990 - XI ZR 206/88

    Haftung des Unternehmensberaters

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Zwar ist es denkbar, dass auch der Vertreter persönlich aus cic haftet, wenn er am Vertragsschluss ein unmittelbar eigenes wirtschaftliches Interesse hatte oder wenn er ein besonderes persönliches Vertrauen in Anspruch genommen hat und hierdurch die Vertragsverhandlungen beeinflusst hat (BGH NJW 1990, 1907).
  • BGH, 22.03.1982 - II ZR 114/81

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Prospekthaftungsansprüche im engeren Sinn für den Erwerb eines Kommanditanteils an einer Publikumsgesellschaft verjähren nach der ständigen Rechtsprechung des BGH 6 Monate nach Kenntnis des Anlegers von der Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Prospekts, spätestens jedoch in 3 Jahren nach dem Beitritt zur Gesellschaft (seit BGHZ 83, 222).
  • BGH, 01.06.1994 - VIII ZR 36/93

    Verjährung von Prospekthaftungsansprüchen bei einem Bauherrenmodell; Haftung …

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Dem steht auch die Entscheidung des BGH vom 1.6.1994 (NJW 1994, 2226) nicht entgegen.
  • OLG Celle, 20.01.1999 - 9 U 155/98

    Keine Umdeutung einer Anfechtungserklärung in Austrittskündigung bei nicht …

    Auszug aus OLG München, 21.12.1999 - 25 U 3744/99
    Die im Schriftsatz vom 7.12.1998 erklärte Anfechtung des Beitritts ist nach den Regeln über die fehlerhafte Gesellschaft für die Vergangenheit, also den Zeitpunkt der Abgabe der Beitrittserklärung wirkungslos (vgl. OLG Celle NJW-RR 1999, 1337).
  • OLG Braunschweig, 03.09.2003 - 3 U 231/02

    Anspruch auf Rückzahlung von Gesellschaftseinlagen; Beteiligung als stiller …

    Dabei ist es unerheblich, ob der getäuschte Anleger den Weg der Anfechtung nach § 123 BGB wählt oder aber Schadenersatz wegen eines Verschuldens beim Vertragsschluss bzw. einer positiven Vertragsverletzung verlangt (BGH, JZ 2002, Seite 247 (249); OLG Stuttgart, ZIP 2003, Seite 763 (764, 766); OLG Hamm, BB 2003, Seite 653 (654, 655); OLG Dresden, BB 2002 Seite 1776 (1777); OLG München, NJW-RR 2000, Seite 624 (625)).
  • OLG Hamm, 17.06.2009 - 8 U 99/08

    Entfallen der Berufungsbeschwer durch Zahlungen zur Abwendung der …

    Zwar gilt der Grundsatz, dass derjenige, der bei den Vertragsverhandlungen als künftiger Vertragspartner, Vertreter, Sachwalter oder Garant gegenüber einem Anleger persönliches Vertrauen in Anspruch genommen hat, für die Verletzung von Aufklärungspflichten bei den Verhandlungen über den Beitritt zu einer Anlagegesellschaft haftet (vgl. BGH NJW 1985, 380 f.; BGH NJW 1978, 1625 f.; BGH NJW-RR 1992, 542 f.; BGH NJW 2004, 3420 ff.; BGH NJW 1991, 1608 f.; BGH NJW-RR 2007, 406 ff.; BGH NJW 2006, 2410 f.; BGH NJW-RR 1990, 229 f.; BGH NJW 1993, 2865 ff.; BGH NZG 2008, 661 ff.; BGH NJW 1982, 1514 ff.; Senat, Urteil vom 28.08.2006, Az.: 8 U 55/05; OLGR Hamm 2006, 863 ff.; Senat, Urteil vom 08.09.2008, Az.: 8 U 161/07; OLG München NJW-RR 2000, 624 ff.;… vgl. ferner Münchener Kommentar/Emmerich § 311 BGB, Rdnr. 162 ff.;… Palandt/ Grüneberg § 311 BGB, Rdnr. 71).
  • OLG Schleswig, 05.12.2002 - 5 U 28/02

    Beitritt als atypischer stiller Gesellschafter; Rückabwicklung nach Prospekt- …

    Speziell bei Publikumsgesellschaften als weiteres Moment hinzu kommt die auf diese Weise zu vermeidende Gefahr, dass das Vermögen der Anlagegesellschaft nach den Regeln eines "Windhundrennens" auf die eilfertigsten der getäuschten Anleger und damit zu Lasten anderer Anleger und außenstehender Gläubiger verteilt wird (so auch OLG München, NJW-RR 2000, 624, 625).

    Konsequenterweise wird daher auch im Falle von Kapitalanlagegesellschaften die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen des Anlegers durch die Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft zu Gunsten einer gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung beschränkt (BGH ZIP 2000, 1430, 1432; BGH ZIP 2001, 1364, 1366; 20. Zivilsenat des OLG Stuttgart, OLGR 1999, 285, 287; OLG München NJW-RR 2000, 624, 625; KG NZG 2001, 1045, 1048; OLG Dresden ZIP 2002, 1293, 1295 f.).

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