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Rechtsprechung
   BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,531
BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71 (https://dejure.org/1973,531)
BGH, Entscheidung vom 22.06.1973 - V ZR 160/71 (https://dejure.org/1973,531)
BGH, Entscheidung vom 22. Juni 1973 - V ZR 160/71 (https://dejure.org/1973,531)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Gültigkeitsbedenken gegenüber einer schuldrechtlichen Erbbaurechtsabrede - Bereicherungsforderung wegen Fehlens eines vertraglichen Nutzungsanspruchs - Einräumung eines ersten Rangs für ein Erbbaurecht - Schuldrechtlicher Charakter von Abreden über die Veränderlichkeit ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1973, 1656 (Ls.)
  • MDR 1973, 1013
  • DNotZ 1973, 609
  • WM 1973, 999
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 10.11.1967 - V ZR 105/65

    Begriff der"grundlegenden Veränderungen der "Wirtschaftsverhältnisse" - …

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Aber dieser Begriff ist ebensowenig eindeutig wie der ihm sachlich gleichstehende Begriff "Wirtschaftsverhältnisse" (vgl. für diesen das Urteil vom 10. November 1967, V ZR 105/65, LM ErbbauVO § 9 Nr. 3).

    Aber dies ergibt sich weder aus einem allgemeinen Grundsatz (vgl. Senatsurteil vom 10. November 1967, V ZR 105/65, LM ErbbauVO § 9 Nr. 3 zu II a) noch aus tatrichterlich festgestellten besonderen Umständen des Einzelfalls.

  • BGH, 09.11.1967 - II ZR 64/67

    Zeugnisanspruch des GmbH-Geschäftsführers

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Soweit die nähere Einzelbestimmung dem einen Vertragspartner oder einem Dritten überlassen worden sein sollte, war das zulässig und erforderte für die Einzelbestimmung selbst nicht ebenfalls Beurkundung (vgl. § 316 BGB; Urteil vom 30. Juni 1967, V ZR 104/64, BB 1967, 1394;… Palandt/Heinrichs, BGB 32. Aufl. § 313 Anm. 8).

    Der Beurkundungsform (§ 11 Abs. 2 ErbbauVO, § 313 BGB) bedurfte zwar die Neufestsetzungsklausel (Nr. VIII 2 des Vertrags von 1951) - sie ist notariell beurkundet -, aber nicht die auf ihrer Grundlage später erfolgte Neufestsetzung selbst im Jahr 1958 (vgl. das genannte Urteil vom 30. Juni 1967, BB 1967, 1394).

  • BGH, 29.06.1966 - V ZR 68/65

    Teilnichtigkeit eines Rechtsgeschäfts

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Daß der verbleibende Inhalt des Rechtsgeschäfts nicht gewollt gewesen wäre (vgl. BGHZ 45, 376) oder gar nicht mehr als selbständiges Rechtsgeschäft bestehen bleiben könnte, ist von der Anschlußrevision weder dargelegt noch sonst ersichtlich; der Tatrichter hatte auch keinen Anlaß, dies ausdrücklich zu erörtern.
  • BGH, 15.02.1956 - IV ZR 294/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Nichtigkeit des Vertragswerks von 1921/1951 wegen Sittenverstoßes wird vom Berufungsgericht verneint: Ein erhebliches Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung sei für 1921 vom Kläger nicht mit schlüssigen Tatsachen dargelegt worden; 1951 habe es zwar bestanden, sei aber nicht sittenwidrig gewesen, weil aus damaliger Sicht nicht wie heute der einzelwirtschaftliche, sondern der soziale und gesamtwirtschaftliche Aspekt im Vordergrund gestanden habe; durch eine Änderung der wirtschaftlichen und sozialen Anschauungen werde ein zur Zeit der Vornahme unbedenkliches Rechtsgeschäft nicht nachträglich wegen Sittenverstoßes nichtig (vgl. dazu BGHZ 20, 71, 73-75); gerade für den Veränderungsfall hätten hier die Vertragschließenden neue Preis Vereinbarungen vorgesehen.
  • BGH, 28.11.1956 - V ZR 40/56

    Änderung des Erbbauzinse

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    In diesem Umfang sind Veränderlichkeitsvereinbarungen nach der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats zulässig (BGHZ 22, 220).
  • BGH, 27.02.1970 - V ZR 49/67

    Verstoß einer vereinbarten Umsatzbeteiligung gegen § 9 Abs. 2 Satz 1 Verordnung …

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Das gilt nicht nur für die spätere Ersetzung eines festen Geldbetrags durch einen anderen (vgl. die Neufestsetzungsklausel, Nr. VIII des Vertrags von 1921), sondern auch für die Vereinbarung, daß sich der Erbbauzins nach einer veränderlichen Bezugsgröße, etwa dem Umsatz eines auf dem Erbbaugelände betriebenen Gewerbes richten soll (Urteil vom 27. Februar 1970, V ZR 49/67, NJW 1970, 944 = LM ErbbauVO § 9 Nr. 6).
  • BGH, 30.06.1967 - V ZR 104/64
    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Soweit die nähere Einzelbestimmung dem einen Vertragspartner oder einem Dritten überlassen worden sein sollte, war das zulässig und erforderte für die Einzelbestimmung selbst nicht ebenfalls Beurkundung (vgl. § 316 BGB; Urteil vom 30. Juni 1967, V ZR 104/64, BB 1967, 1394;… Palandt/Heinrichs, BGB 32. Aufl. § 313 Anm. 8).
  • BGH, 18.02.1954 - IV ZR 145/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 22.06.1973 - V ZR 160/71
    Das Revisionsgericht kann sie nur darauf nachprüfen, ob sie gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (Urteil vom 18. Februar 1954, IV ZR 145/53, LM BGB § 133 (Fb) Nr. 3).
  • BGH, 15.07.2016 - V ZR 195/15

    Überbau im Beitrittsgebiet: Anspruch auf Ankauf der überbauten Flächen nach dem …

    Denn es hätte sich um ein Nachbarerbbaurecht gehandelt, das, wie sich heute im Umkehrschluss aus § 39 Abs. 3 SachenRBerG ergibt, nach dem seinerzeit auch in der DDR noch geltenden § 1 Abs. 3 ErbbauVO (= § 1 Abs. 3 ErbbauRG) nicht zulässig ist (vgl. Senat, Urteil vom 22. Juni 1973 - V ZR 160/71, WM 1973, 999, 1000;… Lemke/Czub, Immobilienrecht, 2. Aufl., § 1 ErbbauRG Rn. 10).
  • BGH, 19.12.2025 - V ZR 15/24

    Nachbarerbbaurecht ist zulässig!

    Ein Erbbaurecht kann für ein bestehendes oder noch zu errichtendes einheitliches Gebäude bestellt werden, das sich auf benachbarte Grundstücke erstreckt (sog. Nachbarerbbaurecht); § 1 Abs. 3 ErbbauRG steht dem nicht entgegen (insoweit Aufgabe von Senat, Urteil vom 22. Juni 1973 - V ZR 160/71, WM 1973, 999; Urteil vom 15. Juli 2016 - V ZR 195/15, NJW-RR 2016, 1489).

    Dieser hat zunächst im Jahre 1973 ohne nähere Begründung ausgesprochen, dass ein Erbbaurechtsbestellungsvertrag nicht dadurch unwirksam wird, dass der Erbbauberechtigte ein Gebäude nachträglich nur zum Teil auf dem Erbbaugrundstück und zum Teil auf anderem Gelände errichtet, aber dann nichtig ist, wenn dies schon zur Zeit des Vertragsschlusses von den Vertragsparteien vereinbart wurde (vgl. Senat, Urteil vom 22. Juni 1973 - V ZR 160/71, WM 1973, 999, 1000).

    Soweit sich den Senatsurteilen vom 22. Juni 1973 (V ZR 160/71, WM 1973, 999, 1000) und vom 15. Juli 2016 (…V ZR 195/15, NJW-RR 2016, 1489 Rn. 19) etwas anderes entnehmen lässt, hält der Senat an den dortigen Ausführungen nicht weiter fest.

  • BGH, 12.07.1984 - IX ZR 124/83

    Eigentum an auf fremden Grundstücken errichteten Gebäuden

    Offenbleiben kann auch die Frage, ob die Erbbaurechtsverträge wegen Verstoßes gegen § 1 Abs. 3 ErbbauVO unwirksam sind, weil die Klägerin und die Eigentümer S./G. die Errichtung des Kaufhausgebäudes nur zum Teil auf den Erbbaugrundstücken und zum (wesentlich größeren) Teil auf den Flächen K./Kl ... schon beim Vertragsschluß (vgl. § 3 Abs. 2 der Verträge vom 28. September und 3. November 1964) vereinbart hatten (so BGH Urteil vom 22. Juni 1973 - V ZR 160/71 = LM § 1 ErbbauVO Nr. 7/8 = WM 1973, 999, 1000, dazu Räfle WM 1982, 1038 unter I 1c;… MünchKomm/von Oefele ErbbauVO § 1 Rz. 19, 52 mit Fn. 99;… a.A. z.B. Staudinger/Ring 12. Aufl. ErbbauVO § 1 Rz. 34).
  • BGH, 20.12.1974 - V ZR 132/73

    Nichtbeurkundete Erklärung als Auslegungsmittel

    Das Bedenken einer unzulässigen Auflockerung des Formzwangs greift hier noch weniger durch als in den Fällen, in denen die Vertragsparteien die geschuldete Leistung in der notariellen Urkunde überhaupt noch nicht bestimmen, sondern die Bestimmung einer Partei oder einem Dritten überlassen (§§ 315, 317 BGB; vgl. Urteil vom 30. Juni 1967, V ZR 104/64, BB 1967, 1394; Urteil vom 22. Juni 1973, V ZR 160/71, LM ErbbauVO § 1 Nr. 7/8), und als in den Fällen der Falschbezeichnung (Urteil vom 23. Juni 1967, V ZR 4/66, WM 1967, 701, 702).
  • BGH, 07.02.1986 - V ZR 176/84

    Verurteilung zur Annahme eines Angebots

    Allerdings wäre dies dann nicht erforderlich gewesen, wenn die Aufteilung auf die einzelnen Kaufverträge der Bestimmung durch die Bekl. überlassen geblieben wäre (§ 315 BGB; st. Rspr., s. etwa Senat, LM § 1 ErbbauVO Nrn. 7/8 = NJW 1973, 1656 L = WM 1973, 999, und Senat, WM 1979, 861 (862 - unter 2); für einen ähnlichen Sachverhalt wie hier auch BGH, BB 1967, 1394).
  • OLG Köln, 06.05.2013 - 2 Wx 128/13

    Zulässigkeit eines Nachbarerbbaurechts

    Zudem zieht die Zulassung von Nachbarerbbaurechten die Gefahr des Auseinanderfallens von Rechten nach sich (s. insoweit auch BGH WM 1973, 999), zu deren Abwendung die Vertreter einer einschränkenden Auslegung des § 1 Abs. 3 ErbbauRG keine geeigneten Mittel aufzeigen.
  • BGH, 08.11.1985 - V ZR 113/84

    Zulässigkeit von Bestimmungen zur Regelung des Gemeinschaftsverhältnisses bei …

    Die von der Revision angeführte Rechtsprechung des Senats zur Flächenbestimmung eines Grundstücks (…Urteile v. 8. November 1968 aaO;v. 22. Juni 1973, V ZR 160/71, LM ErbbauVO § 1 Nr. 7/8 und v. 27. April 1979 aaO) besagt nichts anderes.
  • OLG Düsseldorf, 14.12.2023 - 13 U 206/22

    Betreiben der Zwangsvollstreckung eines Mitglieds der ungeteilten …

    Das Landgericht hat das Erbbaurecht wegen eines Verstoßes gegen § 1 Abs. 3 ErbbauRG als nichtig behandelt unter Bezugnahme auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22.06.1973 (V ZR 160/71) und die Kommentierung im Online-Kommentar von Beck (…Beck OK BGB/Maaß, 65. Ed. 01.02.2023, ErbbauRG § 1 Rn. 22).

    Allerdings ist die Zulässigkeit von Nachbarerbbaurechten streitig (für Zulässigkeit beispielhaft: OLG Düsseldorf DNotZ 1974, 698; OLG Stuttgart NJW 1975, 786; Esser NJW 1974, 921;Heckscher RNotZ 2016, 1; Krämer DNotZ 1974, 647;… Staudinger/Rapp, BGB, 2017, § 1 ErbbauRG Rn. 34 ff.; Usinger, ZFlR 2014, 520, Weitnauer DNotZ 1958, 413; gegen Zulässigkeit beispielhaft: BGH, Urt. v. 22.06.1973, V ZR 160/71, Rn. 25;… BGH Urt. v. 15.07.2016, V ZR 195/15 Rn. 19; BayObLG DNotZ 1958, 409; OLG Köln MittBayNot 2014, 157; Schmidt-Räntsch ZfIR 2014, 269;… offengelassen in BGH, Urt. v. 12.07.1984, IX ZR 124/83, Rn. 37).

  • OLG Düsseldorf, 16.01.2024 - 13 U 206/22

    Betreiben der Zwangsvollstreckung eines Mitglieds der ungeteilten …

    Das Landgericht hat das Erbbaurecht wegen eines Verstoßes gegen § 1 Abs. 3 ErbbauRG als nichtig behandelt unter Bezugnahme auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22.06.1973 (V ZR 160/71) und die Kommentierung im Online-Kommentar von Beck (…Beck OK BGB/Maaß, 65. Ed. 01.02.2023, ErbbauRG § 1 Rn. 22).

    Allerdings ist die Zulässigkeit von Nachbarerbbaurechten streitig (für Zulässigkeit beispielhaft: OLG Düsseldorf DNotZ 1974, 698; OLG Stuttgart NJW 1975, 786; Esser NJW 1974, 921;Heckscher RNotZ 2016, 1; Krämer DNotZ 1974, 647;… Staudinger/Rapp, BGB, 2017, § 1 ErbbauRG Rn. 34 ff.; Usinger, ZFlR 2014, 520, Weitnauer DNotZ 1958, 413; gegen Zulässigkeit beispielhaft: BGH, Urt. v. 22.06.1973, V ZR 160/71, Rn. 25;… BGH Urt. v. 15.07.2016, V ZR 195/15 Rn. 19; BayObLG DNotZ 1958, 409; OLG Köln MittBayNot 2014, 157; Schmidt-Räntsch ZfIR 2014, 269;… offengelassen in BGH, Urt. v. 12.07.1984, IX ZR 124/83, Rn. 37).

  • OLG Schleswig, 03.08.2011 - 2 W 125/10

    Zulässigkeit einer Zwischenverfügung des Grundbuchamts; Teilbarkeit eines …

    Zur Begründung dieser Auffassung herangezogen wird auch das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Juni 1973, wonach ein Erbbaurechtsvertrag wegen § 1 Abs. 3 ErbbauRG unwirksam sei, wenn der Erbbauberechtigte ein Gebäude nur zum Teil auf dem Erbbaugrundstück und zum Teil auf anderem Gelände errichte und dies von Anfang an geplant sei (MDR 1973, S. 1013).
  • LG FLensburg, 14.07.2005 - 5 T 199/05

    Erbbaurecht für Windenergieanlage.

  • BGH, 27.04.1979 - V ZR 218/77

    Bestimmungsrecht einer Vertragspartei zu übereignender Teilfläche

  • BGH, 12.02.1980 - KZR 8/79

    Schriftform für Ausschließlichkeitsbindung

  • OLG Stuttgart, 17.01.1975 - 8 W 281/73
  • BayObLG, 21.11.1973 - BReg. 2 Z 43/73

    Streit um die abgelehnte Eintragung mehrerer Auflassungsvormerkungen mangels …

  • LG Düsseldorf, 09.06.2022 - 1 O 116/21
  • BGH, 20.12.1974 - V ZR 43/73

    Ansprüche auf Löschung von Auflassungsvormerkung und Grundpfandrechten - …

  • BGH, 20.12.1974 - V ZR 84/73

    Anforderungen an die Formwirksamkeit eines Vertrages - Einhaltung des …

  • BGH, 20.12.1974 - V ZR 71/74

    Anforderungen an die Formwirksamkeit eines Grundstückvertrages - Unschädlichkeit …

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