Strafprozeßordnung
| 1. Buch - Allgemeine Vorschriften (§§ 1 - 150) |
| 9. Abschnitt - Verhaftung und vorläufige Festnahme (§§ 112 - 130) |
(1) Hat der Beschuldigte im Geltungsbereich dieses Gesetzes keinen festen Wohnsitz oder Aufenthalt und liegen die Voraussetzungen eines Haftbefehls nur wegen Fluchtgefahr vor, so kann davon abgesehen werden, seine Festnahme anzuordnen oder aufrechtzuerhalten, wenn
| 1. | nicht damit zu rechnen ist, daß wegen der Tat eine Freiheitsstrafe verhängt oder eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung angeordnet wird und | |
| 2. | der Beschuldigte eine angemessene Sicherheit für die zu erwartende Geldstrafe und die Kosten des Verfahrens leistet. |
(2) § 116a Abs. 1 und 3 gilt entsprechend.
Rechtsprechung zu § 127a StPO
3 Entscheidungen zu § 127a StPO in unserer Datenbank:
- BayObLG, 19.06.1995 - 4St RR 102/95
- OLG München, 21.12.1994 - 1 Ws 784/94
- BayObLG, 30.05.1986 - RReg. 5 St 43/86
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