22.09.2014

Bundestag - Drucksache 18/2592

Gesetzentwurf, Urheber: Bundesregierung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (federführend)

Deutscher Bundestag PDF

Gesetzgebung
   BGBl. I 2014 S. 2187   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,62639
BGBl. I 2014 S. 2187 (https://dejure.org/2014,62639)
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  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 59, ausgegeben am 18.12.2014, Seite 2187
  • Gesetz zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Sozialgerichtsgesetzes
  • vom 10.12.2014

Gesetzestext

Gesetzesbegründung

  • bundestag.de

    Gesetz zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Sozialgerichtsgesetzes

Meldungen

  • anwalt.de

    Keine Leistungskürzungen nach § 1a AsylbLG bei laufendem Asylfolgeantrag

Nachrichten von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung (13)

  • 15.09.2014   BT   Reform des Asylbewerberleistungsgesetzes (in: Themen im Plenum vom 8. bis 10. Oktober)
  • 25.09.2014   BT   Höhere Leistungen für Asylbewerber
  • 10.10.2014   BR   Mehr Leistungen für Asylbewerber - Bundesrat fordert Verbesserungen am Asylbewerberleistungsgesetz
  • 28.10.2014   BT   Asylbewerberleistungsgesetz (in: Mauerfall, Elterngeld Plus, Hinweisgeber, Raumfahrt)
  • 30.10.2014   BT   Asylbewerber sollen mehr Geld erhalten
  • 03.11.2014   BT   Disput um Leistungen für Asylbewerber
  • 03.11.2014   BT   Ja zu höheren Leistungen für Asylbewerber
  • 05.11.2014   BT   Reform der Asylbewerberleistungen
  • 06.11.2014   BT   Höhere Leistungen für Asylbewerber
  • 07.11.2014   BT   Asylbewerberleistungsgesetz geändert (in: Bundestagsbeschlüsse am 6. und 7. November )
  • 28.11.2014   BR   Mehr Leistungen für Asylbewerber - Mehr Leistungen für Asylbewerber
  • 28.11.2014   BR   Mehr Leistungen für Asylbewerber - Mehr Leistungen für Asylbewerber
  • 28.11.2014 BReg Bundesrat stimmt Gesetz zu - Höhere Leistungen für Asylbewerber
 
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Wird zitiert von ... (59)

  • BSG, 30.07.2019 - B 1 KR 15/18 R

    Kein Erstattungsanspruch einer gesetzlichen Krankenkasse gegen die vormalige

    Auf sie findet die Regelung des § 75 Abs. 5 SGG (idF des Gesetzes zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Sozialgerichtsgesetzes vom 10.12.2014, BGBl I 2187, mWv 19.12.2014) weder unmittelbar (dazu a) noch analog (dazu b) Anwendung.

    Der Gesetzgeber hat den Wortlaut des § 75 Abs. 2 und 5 SGG seit Bestehen der Regelung (SGG vom 3.9.1953, BGBl I 1239) nur um Sozialleistungsträger zur Berücksichtigung von Änderungen des materiellen Rechts erweitert (vgl Art. 1 Nr. 30 Buchst b und d Sechstes Gesetz zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes vom 17.8.2001, BGBl I 2144, mWv 2.1.2002; Art. 9 Gesetz zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende vom 20.7.2006, BGBl I 1706, mWv 1.8.2006; Art. 2 Gesetz zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Sozialgerichtsgesetzes vom 10.12.2014, BGBl I 2187, mWv 19.12.2014; Art. 20 Abs. 2 Nr. 4 Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen vom 23.12.2016, BGBl I 3234, mWv 1.1.2020).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.04.2017 - L 8 SO 234/16

    Übernahme von Kosten für die Beschaffung oder Verlängerung eines Heimatpasses

    Auch den Gesetzesmaterialien zur Reform des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) zum 1. März 2015 (BGBl. I 2014, 2187) ist zu entnehmen, dass Mehrausgaben zur Beschaffung von Ausweispapieren im Herkunftsstaat keinen regelmäßig an die Stelle der Ausweisbeschaffungskosten tretenden Bedarf darstellen (BT-Drs. 18/2592, S. 22).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.01.2021 - L 8 AY 21/19

    Zur Verfassungswidrigkeit der für das Jahr 2018 festgesetzten Geldbeträge zur

    Von den Bedarfssätzen nach § 3 AsylbLG (in der 2018 geltenden Fassung vom 10. und 23.12.2014, BGBl. I 2187 und 2439, geändert durch Gesetze vom 20.10.2015, BGBl. I 1722, und 11.3.2016, BGBl. I 390; im Weiteren a.F.) von 354, 00 EUR (Bedarfsstufe 1 für Alleinstehende) und 242, 00 EUR (Bedarfsstufe 5 für Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren) wurde unter der Position "abzgl.

    Der Rechtsstreit ist gemäß Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG i.V.m. §§ 13 Nr. 11, 80 Bundesverfassungsgerichtsgesetz (BVerfGG) auszusetzen und es sind Entscheidungen des BVerfG darüber einzuholen, ob § 3 Abs. 2 Satz 1 und 2 Nr. 1 und 5 AsylbLG und § 3 Abs. 2 Satz 5 i.V.m. Abs. 1 Satz 5 und 8 Nr. 1 und 5 AsylbLG (jeweils in der 2018 geltenden Fassung vom 10. und 23.12.2014, BGBl. I 2187 und 2439, geändert durch Gesetze vom 20.10.2015, BGBl. I 1722, und 11.3.2016, BGBl. I 390, sowie der Bekanntmachung des BMAS vom 26.10.2015, BGBl. I 1793) mit Art. 1 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 1 GG und dem sich daraus ergebenden Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums vereinbar sind.

    aa) Rechtsgrundlage der angefochtenen Verwaltungsentscheidung ist § 9 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 AsylbLG (i.d.F.v. 10.12.2014, BGBl. I 2187) i.V.m. § 44 Abs. 1 Satz 1 SGB X. Danach ist ein Verwaltungsakt, auch nachdem er unanfechtbar geworden ist, mit Wirkung für die Vergangenheit zurückzunehmen, soweit sich im Einzelfall ergibt, dass bei Erlass des Verwaltungsaktes das Recht unrichtig angewandt oder von einem Sachverhalt ausgegangen worden ist, der sich als unrichtig erweist, und soweit deshalb Sozialleistungen zu Unrecht nicht erbracht oder Beiträge zu Unrecht erhoben worden sind.

    Zum anderen werden seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des AsylbLG und des SGG vom 10.12.2014 (BGBl. I 2187) zum 1.3.2015 weitere regelbedarfsrelevante Verbrauchsausgaben der EVS bei den Bedarfssätzen nach dem AsylbLG nicht berücksichtigt.

    (1) Der Gesetzgeber durfte bei der Neubestimmung der Grundleistungen zum 1.3.2015 durch das Gesetz zur Änderung des AsylbLG und des SGG (BGBl. I 2014, 2187) im Wege einer 1:1-Umsetzung der Übergangsregelung des BVerfG (Urteil vom 18.7.2012 - 1 BvL 10/10, 1 BvL 2/11 - BVerfGE 132, 134, juris Rn. 98 ff.) mangels anderweitiger Erkenntnisse auf die nach § 28 SGB XII vorgenommene Sonderauswertung der EVS 2008 zurückgreifen und damit für Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG und nach dem SGB XII und SGB II grundsätzlich dieselbe Datengrundlage verwenden (vgl. dazu den Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 22.9.2014, BT-Drs. 18/2592, S. 20 f.; zustimmend u.a. Adolph in Adolph, SGB II/SGB XII/AsylbLG, 116. Lfg., Stand 1/2021, § 3a AsylbLG Rn. 72c; krit. Deibel, ZFSH SGB 2012, 582, 590; Frerichs in jurisPK-SGB XII, 3. Aufl. 2020, § 3 AsylbLG Rn. 51 f.).

    (1) Die Geldbeträge zur Deckung des notwendigen persönlichen Bedarfs nach § 3 Abs. 2 Satz 5 i.V.m. § 3 Abs. 1 Satz 8 AsylbLG (jeweils a.F.) dienen der Gewährleistung des soziokulturellen Existenzminimums und ergeben sich aus den Abteilungen 7 (Verkehr), 8 (Nachrichtenübermittlung), 9 (Freizeit, Unterhaltung, Kultur), 11 (Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen) und 12 (Andere Waren und Dienstleistungen) der regelbedarfsrelevanten Verbrauchsausgaben der EVS 2008 (vgl. BT-Drs. 18/2592, S. 20 f., in dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des AsylbLG und des SGG und in der bis zum 23.10.2015 geltenden Fassung des § 3 Abs. 1 Satz 5 AsylbLG, BGBl. I 2014, 2187, noch Bargeldbedarf genannt).

    Dies verdeutlicht auch die Gesetzesbegründung der Neuregelung des § 3 AsylbLG zum 1.3.2015 durch das Gesetz zur Änderung des AsylbLG und des SGG (BGBl. I 2014, 2187), in der ausdrücklich darauf abgestellt wurde, dass verlässliche Daten zur Ermittlung eines abweichenden Verbrauchsverhaltens von Personen mit unsicherer Aufenthaltsperspektive nicht vorliegen und nicht ermittelbar sein sollen (vgl. auch Frerichs in jurisPK-SGB XII, 3. Aufl. 2020, § 3 Rn. 61).

    Im Ansatz gilt der Vorhalt mangelnder Transparenz schon für die Ermittlung der Bedarfssätze nach § 3 AsylbLG a.F. durch das zum 1.3.2015 in Kraft getretene Gesetz zur Änderung des AsylbLG und des SGG vom 10.12.2014 (BGBl. I 2187).

    Sie ist auf die Entwicklungen im allgemeinen Grundsicherungsrecht der letzten Jahrzehnte nicht angepasst worden, insbesondere auf die Überführung des Sozialhilferechts in das SGB II und das SGB XII im Jahr 2005, auf für das Asylbewerberleistungsrecht wesentliche Entscheidungen des BVerfG in den Jahren 2010 (Regelsatzurteil vom 9.2.2010 - 1 BvL 1/09, 1 BvL 3/09, 1 BvL 4/09 - BVerfGE 125, 175), 2012 (BVerfG, Urteil vom 18.7.2012 - 1 BvL 10/10, 1 BvL 2/11 - BVerfGE 132, 134) und 2014 (BVerfG, Urteil vom 23.7.2014 - 1 BvL 10/12, 1 BvL 12/12, 1 BvR 1691/13 - BVerfGE 137, 34) sowie im Rahmen der AsylbLG-Novelle 2015 (BGBl. I 2014, 2187 und 2439) und auf die Änderungen des AsylbLG ab Herbst 2015 durch das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz (BGBl. I 2015, 1722), das Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren (BGBl I 2016, 390), das Integrationsgesetz (BGBl. I 2016, 1939), das Dritte Gesetz zur Änderung des AsylbLG (BGBl. 2019, 1290), das zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht (BGBl I 2019, 1294) und das Gesetz zur Ermittlung der Regelbedarfe und zur Änderung des SGB XII sowie weiterer Gesetze (BGBl I 2020, 2855).

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