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Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021

Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,29399
OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17 (https://dejure.org/2020,29399)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 14.09.2020 - 10 A 17.17 (https://dejure.org/2020,29399)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 14. September 2020 - 10 A 17.17 (https://dejure.org/2020,29399)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 3 Abs 1 Nr 2 ROG vom 24.06.2004, § 7 Abs 2 S 1 ROG vom 24.06.2004, § 7 Abs 6 ROG vom 24.06.2004, § 12 Abs 5 ROG vom 24.06.2004, § 8 Abs 7 S 1 ROG vom 22.12.2008
    Bekanntmachung der Auslegung des Entwurfs eines Regionalplans; Erfordernis der Ausfertigung von Regionalplänen; Abwägung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen; Festlegung von Eignungsgebieten; Zulässigkeit der Einordnung der Abstandsfläche bei Windenergieanlagen als ...

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 3 Abs 1 Nr 2 ROG, § ... 7 Abs 2 S 1 ROG, § 7 Abs 6 ROG, § 12 Abs 5 ROG, § 8 Abs 7 S 1 ROG 2008, § 10 Abs 1 S 3 ROG 2008, § 11 Abs 5 ROG 2008, § 35 Abs 3 S 3 BauGB, § 17 VwVfG, § 2a Abs 7 S 4 RegBrKohlePlG BB, § 2 Abs 3 S 6 RegBrKohlePlG BB
    Regionale Planungsgemeinschaft "Uckermark-Barnim"; Sachlicher Teilregionalplan "Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung"; Normenkontrollantrag; Feststellung der Teilunwirksamkeit; Teilbarkeit des Regionalplans (verneint); Gesamtunwirksamkeit (bejaht); öffentliche ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • berlin.de (Terminmitteilung)

    Regionalplan Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan Windenergienutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung: Mündliche Verhandlung am 18. Juni 2020 entfällt

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (29)Zitiert selbst (57)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.05.2019 - 2 A 4.19

    Regionalplan; sachlicher Teilregionalplan; Windenergienutzung; Auslegung der …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris.

    Diese Grundsätze können auch für raumordnerische Pläne fruchtbar gemacht werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 36).

    Beschränkt sich die geltend gemachte Rechtsverletzung auf bestimmte Festsetzungen im Regionalplan, ist mithin zu prüfen, ob eine Feststellung der Nichtigkeit gerade dieses Teils dem (hypothetischen) Willen des Plangebers - hier der Antragsgegnerin - am besten entspricht (so bereits BVerwG…, Urteil vom 19. September 2002 - BVerwG 4 CN 1.02 -, juris Rn. 13; s. auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 36).

    Eine solche Steuerung ist aber nur dann möglich, wenn die Planung zu einer Konzentration von Windenergieanlagen in den hierfür vorgesehenen Gebieten führt und die Errichtung von derartigen Anlagen auf anderen Flächen ausschließt (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 36).

    Diese können vielmehr auch zur Niederschrift abgegeben werden (s. zu einem Fall, in dem das Erfordernis der Abgabe schriftlicher Stellungnahmen aufgestellt wurde: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 42;… zu entsprechenden unzulässigen Einschränkungen s. auch Edenharter, in: Cholewa/Dyong/von der Heide/Arenz, Raumordnung in Bund und Ländern, Stand: September 2019, § 9 ROG 2017 Rn. 25;… Hendler, in: a.a.O., § 10 ROG 2008 Rn. 18; zur entsprechenden Unzulässigkeit von Bekanntmachungen nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB: VGH BW…, Urteil vom 15. September 2004 - 8 S 2392/03 -, juris Rn. 15 m.w.N.;… Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, Baugesetzbuch, Werkstand: Oktober 2019, § 3 Rn. 47;… Reidt, in: Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 498 f.;… Jäde, in: Jäde/Dirnberger/Weiss, BauGB/BauNVO, 7. Aufl. 2013, § 3 BauGB Rn. 27;… Krumb, in: Rixner/Biedermann/Charlier, Systematischer Praxis-Kommentar BauGB/BauNVO, § 3 BauGB Rn. 27).

    Rn. 89 Die Beschränkung auf schriftlich abzugebende Stellungnahmen kann jedenfalls weniger wortgewandte Personen, die auf Formulierungshilfen angewiesen sind, davon abhalten, ihre Einwendungen und Anregungen zu dem Plan vorzubringen (so bereits OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 42; in diesem Sinne auch die die Rechtsauffassung des 2. Senats bestätigende Auffassung in BVerwG…, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 -, juris Rn. 6).

    In dem Urteil des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 -, juris) zum Sachlichen Teilregionalplan "Windenergienutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 17. Dezember 2015 wird hierzu - für den Senat überzeugend (…s. dazu auch die bestätigenden Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in dessen Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 -, juris Rn. 7) - ausgeführt:.

    Die Anforderungen an die Ermittlungstiefe und Abwägungsdichte hängen dabei maßgeblich vom Konkretisierungsgrad der jeweiligen Zielaussage ab (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 68;… vom 14. September 2009 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 31).

    Er muss die Entscheidung des Gesetzgebers, Windenergieanlagen im Außenbereich zu privilegieren (§ 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB), beachten und für die Windenergienutzung im Plangebiet in substanzieller Weise Raum schaffen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 13. März 2003 - BVerwG 4 C 4.02 -, juris Rn. 15; im Anschluss an diese Rechtsprechung OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 69).

    Für eine differenzierte ortsbezogene Anwendung dieser Kriterien ist bei der Ermittlung der Potenzialflächen kein Raum (vgl. OVG Berlin-Brandenburg Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 75).

    Erkennt der Plangeber, dass für die Windenergie nicht ausreichend substanziell Raum geschaffen wird, muss er sein Auswahlkonzept überprüfen und gegebenenfalls ändern (vgl. zu alledem BVerwG…, Beschluss vom 15. September 2009 - BVerwG 4 BN 25.09 -, juris Rn. 8, …sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 10; ebenso OVG Berlin-Brandenburg Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 75, …und vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 33).

    Andernfalls scheitert seine Planung schon an dem fehlenden Nachweis, dass er die weichen Tabukriterien auf der Stufe der Abwägung in die Planung eingestellt hat (…vgl. BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 2012 - BVerwG 4 CN 1.11 -, juris Rn. 13, …und vom 11. April 2013 - BVerwG 4 CN 2.12 -, juris Rn. 6; OVG Berlin-Brandenburg Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 76).

    Rn. 130 (cc) Die in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts entwickelte Forderung nach einem schlüssigen gesamträumlichen Planungskonzept weist danach zwei voneinander zu unterscheidende Aspekte auf: Einerseits muss der Plan ein hinreichendes Flächenpotenzial für die Windenergienutzung gewährleisten; zum anderen geht es um die Nachvollziehbarkeit des Verfahrens der Ausarbeitung des Planungskonzepts, das u.a. die einheitliche Anwendung der vom Planungsträger herangezogenen Tabukriterien beinhaltet (…vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 34; vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 77).

    Darunter sind verbindliche Vorgaben in Form von räumlich und sachlich bestimmten oder bestimmbaren, vom Träger der Raumordnung abschließend abgewogenen Festlegungen zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums zu verstehen (die Zieleigenschaft der Festlegung von Eignungsgebieten bejahend: OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 71;… vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 67 ff.;… Gatz, in: Windenenergieanlagen in der Verwaltungs- und Gerichtspraxis, 3. Aufl. 2019, Rn. 167; a.A. OVG Schleswig-Holstein…, Urteil vom 20. Januar 2015 - 1 KN 7/13 -, juris Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 29. November 2007 - 2 L 220/05 -, juris Rn 53;… Blessing, Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen, 1. Aufl. 2016, Rn. 233 ff., 254).

    Die Zulässigkeit der gebietsentsprechenden Nutzung innerhalb beider Gebietsarten richtet sich nach § 35 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 2 Hs. 2 BauGB mit der Folge, dass sowohl bei Vorrang- als auch bei Eignungsgebieten nicht raumbedeutsame, d.h. nicht raumordnerisch abgewogene Belange einem Vorhaben weiterhin entgegengehalten werden können (vgl. zu alledem bereits OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 72).

    Diese innergebietliche Durchsetzungskraft reicht für die Annahme einer auch innergebietlichen Zielwirkung aus, denn § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB verlangt für den Eintritt der außergebietlichen Ausschlusswirkung keine innergebietliche Ausschlusswirkung für konkurrierende Nutzungen (s. auch dazu schon OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 73).

    Rn. 139 Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat in seinem Urteil vom 23. Mai 2019 (- OVG 2 A 4.19 -, juris) zu einem vergleichbaren Fall (freilich zu einem 1000-Meter-Abstand als "weiches" Tabukriterium) - anknüpfend an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und für den hiesigen Senat überzeugend - ausgeführt, dass bei planerischen Schutzabständen von Windenergieanlagen gegenüber Siedlungsbereichen zwischen gesetzlich zwingenden Mindestabständen und darüber hinausreichenden Vorsorgeabständen zu differenzieren ist:.

    Rn. 143 Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg erachtet die erforderliche Abgrenzung im vorliegenden Zusammenhang in seinem Urteil vom 23. Mai 2019 (- OVG 2 A 4.19 -, juris) auch als (noch) praktikabel und lässt den Rechtfertigungsversuch der Regionalen Planungsgemeinschaft - auch aus Sicht des Senats zu Recht - nicht gelten:.

    Rn. 147 Auch die Frage, ob das Errichten und Betreiben von Windenergieanlagen in stehenden Gewässern rechtlich unzulässig ist, bedarf keiner Erörterung, weil sich die Plangeberin darauf nicht gestützt hat (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 106).

    Zu der von ihr geäußerten (an die Regelungskonzeption der maßgeblichen Zielfestsetzung anknüpfenden) Argumentation hat sich bereits der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg in seinem Urteil vom 23. Mai 2019 (- OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 96 ff.) - überzeugend - wie folgt geäußert:.

    Rn. 153 Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 -, juris) hat zwar mit Blick auf die von ihm letztlich nicht abschließend beantwortete Frage, ob Waldflächen, die gemäß § 12 LWaldG zu einem Schutz- oder Erholungswald erklärt worden sind, zu Recht als harte Tabuzonen in die Planung eingestellt werden können, kritisch angemerkt:.

    Rn. 162 (f) Die Frage, ob Wasserschutzzonen II zu Recht als harte Tabuzonen berücksichtigt werden können, ist vom 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 -, juris) ebenfalls offengelassen worden.

    Rn. 169 Zu den Start- und Landeflächen sowie den Sicherheitszonen (vgl. dazu § 12 Abs. 2 Satz 1 LuftVG) hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 89) nach Dafürhalten des Senats überzeugend ausgeführt:.

    Rn. 181 (aa) Der 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg hat dazu in seinem Urteil vom 23. Mai 2019 (- OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 113 ff.) plausibel ausgeführt:.

    Rn. 195 (aa) Der 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg hat sich in seinem Urteil vom 23. Mai 2019 (- OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 116 f.) zu einem vergleichbaren Kriterium wie folgt geäußert:.

    Rn. 204 Für den hiesigen Senat überzeugend hat der 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg (Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 98) ausgeführt:.

    Rn. 209 Die zuvor dargestellte Argumentation ist im Wesentlichen bereits durch den 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg (Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 122 wie folgt - knapp, aber aus hiesiger Sicht überzeugend - bewertet worden, wobei hier nur der Teil der Entscheidung wiedergegeben wird, der die Einordnung der TAK als "weiches" Tabukriterium betrifft (Rn. 120 f.):.

    Rn. 242 Zu einer Mindestgröße von 40 Hektar hat sich der 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg (Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 98) wie folgt geäußert:.

    Rn. 252 (1) Die Beurteilung dieser Frage erfordert eine wertende Gesamtbetrachtung, die maßgeblich auf der Würdigung der tatsächlichen Verhältnisse im jeweiligen Planungsraum beruht (vgl. BVerwG…, Urteil vom 24. Januar 2008 - BVerwG 4 CN 2.07 -, juris Rn. 11; OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 131, …und vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 2.09 -, juris Rn. 41).

    Diese Kriterien dürfen allerdings nicht von einem Rechtsirrtum infiziert sein, gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungsgesetze verstoßen oder ansonsten für die Beurteilung des Sachverhalts schlechthin ungeeignet sein (vgl. BVerwG…, Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 18; ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019, a.a.O.;… Gatz, a.a.O., Rn. 118).

    Die Einschätzung der Antragsgegnerin, dass hiermit der Windenergie substanziell Raum verschafft wird, ist nicht zu beanstanden (vgl. zu einem Anteil von 3, 35 v.H. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 132).

    Soweit Mindestabstände zu Siedlungen zu Unrecht nicht als harte, sondern als weiche Tabuzonen berücksichtigt worden sind, führt dies aber lediglich dazu, dass die Antragsgegnerin bei ihrer Berechnung von zu großen Potenzialflächen für die Windenergienutzung ausgegangen ist; dies hat zur Folge, dass der Anteil der tatsächlich festgelegten Eignungsflächen an den Potenzialflächen tatsächlich größer ist als errechnet (vgl. Albrecht/Zschiegner, NVwZ 2019, 444, 448 f.; ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 133).

    Das ist konsequent, weil Fehler des gesamträumlichen Planungskonzepts nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts als Mängel im Abwägungsvorgang zu beurteilen sind (vgl. etwa BVerwG…, Urteil vom 11. April 2013, a.a.O. Rn. 5 ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 137).

    Anhaltspunkte dafür, dass die Antragsgegnerin die festgelegten Eignungsgebiete verkleinert hätte, wenn sie erkannt hätte, dass auch die Potenzialflächen geringer sind, liegen ebenfalls nicht vor (vgl. zu alledem bereits OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 138; zur Unerheblichkeit der fehlerhaften Einordnung einer Fläche, die als "harte" Tabuzone hätte eingeordnet werden müssen s. auch OVG NRW…, Urteil vom 26. September 2013 - 16 A 1296/08 -, juris Rn. 83; OVG RhPf…, Urteil vom 16. Mai 2013 - 1 C 11003/12 -, juris Rn. 54).

    In der Entscheidung des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 -, juris) zum Sachlichen Teilregionalplan "Windenergienutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 17. Dezember 2015 wird zu einer vergleichbaren Fallkonstellation argumentiert:.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.07.2018 - 2 A 2.16

    Regionalplan "Havelland-Fläming 2020" ist unwirksam

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Das Rechtsstaatsgebot erfordert eine Ausfertigung, die sicherstellt, dass der Inhalt des als Satzung beschlossenen Regionalplans mit dem Willen der Regionalversammlung im Zeitpunkt der Beschlussfassung übereinstimmt (…vgl. Senatsurteil vom 21. September 2007 - OVG 10 A 9.05 - juris Rn. 36; ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 28;… s. ferner Edenharter, in: Cholewa/Dyong/von der Heide/Arenz, Raumordnungsrecht in Bund und Ländern, Stand: September 2019, § 10 ROG 2008 Rn. 4).

    Ausnahme davon ist die Berichtigung von Schreibfehlern, grammatikalischen Fehlern oder sonst offensichtlichen Unrichtigkeiten in den Textvorlagen, die den Beschlussinhalt dokumentieren, da solche Berichtigungen nur der Wiedergabe des Willens des Beschlussorgans in angemessener Form dienen (vgl. zu einem Regionalplan OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 32 unter Hinweis auf OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 1. Juli 2008 - OVG 1 A 1.07 -, juris Rn. 52 zu einer entsprechenden Anforderung bei einer gemeindlichen Satzung).

    Die Korrektur einer solchen offensichtlichen Unrichtigkeit liegt hier jedoch nicht vor, da ein Satz aus einer textlichen Festlegung aus dem Plan entfernt worden ist und sich damit der Wille der Regionalversammlung nicht mehr vollständig in der Satzungsurkunde widerspiegelt (s. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Juli 2018, a.a.O.).

    Dazu hat der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris) überzeugend ausgeführt:.

    Schon aus diesem Grund kann die Richtlinie die sich aus dem Rechtsstaatsgebot ergebende Pflicht, Satzungen auszufertigen, nicht modifizieren (so bereits OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 37).

    Rn. 111 (a) Aus dem Ausfertigungsmangel folgt zunächst ein Bekanntmachungsfehler, weil die Bekanntmachung einer Satzung das Vorliegen einer veröffentlichungsfähigen Satzungsurkunde voraussetzt (…vgl. Senatsurteil vom 21. September 2007 - OVG 10 A 9.05 -, juris Rn. 39; im Anschluss daran OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 39).

    Hierzu hat der 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg (Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 40 ff., zu einem in der Sache vergleichbaren Fall) - aus Sicht des hiesigen Senats überzeugend - ausgeführt:.

    Darunter sind verbindliche Vorgaben in Form von räumlich und sachlich bestimmten oder bestimmbaren, vom Träger der Raumordnung abschließend abgewogenen Festlegungen zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums zu verstehen (…die Zieleigenschaft der Festlegung von Eignungsgebieten bejahend: OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 71; vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 67 ff.;… Gatz, in: Windenenergieanlagen in der Verwaltungs- und Gerichtspraxis, 3. Aufl. 2019, Rn. 167; a.A. OVG Schleswig-Holstein…, Urteil vom 20. Januar 2015 - 1 KN 7/13 -, juris Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 29. November 2007 - 2 L 220/05 -, juris Rn 53;… Blessing, Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen, 1. Aufl. 2016, Rn. 233 ff., 254).

    Ausreichend ist, wenn die Prognose, welche Mindestabstände zur Einhaltung der Grenzwertregelungen der TA Lärm erforderlich sind, unter Rückgriff auf Erfahrungswerte vertretbar erscheint (vgl. BVerwG…, Urteil vom 13. Dezember 2012, a.a.O. [- BVerwG 4 CN 1.11-], Rn. 14;… Urteile des Senats vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 24.09 -, juris Rn. 68 und vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 96).

    Anhaltspunkte dafür, dass ohne Inanspruchnahme der Gebiete des Freiraumverbundes der Windenergie nicht substanziell Raum gegeben werden könnte, sind nicht erkennbar (vgl. Urteil des Senats vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 103).".

    Der Senat gibt seine in früheren Entscheidungen (…vgl. Urteile vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 24.09 -, juris Rn. 67, und vom 5. Juli 2016 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 97) geäußerte Tendenz, die TAK als harte Tabukriterien zu betrachten, auf.

    Der festgestellte Ausfertigungsfehler (einschließlich der Folgefehler) unterliegt nicht den Planerhaltungsvorschriften; er ist als grundlegendes Element des Rechtssetzungsverfahrens stets beachtlich (so bereits OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 123).

    Insoweit gelten dieselben Grundsätze, die für Rechtsbehelfsbelehrungen nach § 58 VwGO entwickelt worden sind (vgl. Urteil des Senats vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 128 m.w.N.).".

  • BVerwG, 13.12.2012 - 4 CN 1.11

    Außenbereich; Windkraftanlagen; Flächennutzungsplan; Darstellung einer …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Rn. 124 Harte Tabuzonen sind nur solche Flächen, deren Bereitstellung für die Windenergienutzung an § 1 Abs. 3 Satz 1 BauGB scheitert, weil dem auf unabsehbare Zeit unüberwindbare rechtliche oder tatsächliche Hindernisse entgegenstehen (BVerwG…, Beschluss vom 16. Dezember 2019 - BVerwG 4 BN 30.19 -, juris Rn. 15 unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 2012 - BVerwG 4 CN 1.11 -, juris Rn. 12); sie müssen sich für eine Windenergienutzung als "schlechthin" ungeeignet erweisen.

    Harte Tabuflächen sind einer Abwägung zwischen den Belangen der Windenergienutzung und widerstreitenden Belangen (§ 1 Abs. 7 BauGB) entzogen (BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 2012, a.a.O., Rn. 12; …und vom 11. April 2013 - BVerwG 4 CN 2.12 -, juris Rn. 5).

    Rn. 125 Weiche Tabuzonen sind Flächen, in denen die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zwar tatsächlich und rechtlich möglich sind, aber nach den eigenen Kriterien des Plangebers keine Windenergieanlagen aufgestellt werden sollen (BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 2012 - BVerwG 4 CN 1.11 -, juris Rn. 10).

    Erkennt der Plangeber, dass für die Windenergie nicht ausreichend substanziell Raum geschaffen wird, muss er sein Auswahlkonzept überprüfen und gegebenenfalls ändern (vgl. zu alledem BVerwG…, Beschluss vom 15. September 2009 - BVerwG 4 BN 25.09 -, juris Rn. 8, sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 10;… ebenso OVG Berlin-Brandenburg Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 75, …und vom 14. September 2010 - OVG 2 A 2.10 -, juris Rn. 33).

    Andernfalls scheitert seine Planung schon an dem fehlenden Nachweis, dass er die weichen Tabukriterien auf der Stufe der Abwägung in die Planung eingestellt hat (vgl. BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 2012 - BVerwG 4 CN 1.11 -, juris Rn. 13, …und vom 11. April 2013 - BVerwG 4 CN 2.12 -, juris Rn. 6;… OVG Berlin-Brandenburg Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 76).

    Sie sind disponibel, was sich daran zeigt, dass raumplanerische Gesichtspunkte hier nicht von vornherein vorrangig sind und der Plangeber die weichen Tabuzonen einer erneuten Betrachtung und Bewertung unterziehen muss, wenn er als Ergebnis seiner Untersuchung erkennt, dass er für die Windenergienutzung nicht substanziell Raum schafft (vgl. BVerwG…, Urteil vom 11. April 2013, a.a.O. Rn. 8, sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 11).".

    Ausreichend ist, wenn die Prognose, welche Mindestabstände zur Einhaltung der Grenzwertregelungen der TA Lärm erforderlich sind, unter Rückgriff auf Erfahrungswerte vertretbar erscheint (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 2012, a.a.O. [- BVerwG 4 CN 1.11-], Rn. 14;… Urteile des Senats vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 24.09 -, juris Rn. 68 …und vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 96).

    Zwar muss sich die Antragsgegnerin, wie bereits ausgeführt, zur Vermeidung eines Fehlers im Abwägungsvorgang den Unterschied zwischen harten Tabuzonen, in denen eine Windenergienutzung von vorneherein ausgeschlossen ist, und weichen Tabuzonen, die einer Abwägung zugänglich sind, bewusst machen und ihn dokumentieren (vgl. BVerwG…, Urteil vom 11. April 2013 - 4 CN 2.12 -, juris Rn. 8, sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 11).

    Diese Kriterien dürfen allerdings nicht von einem Rechtsirrtum infiziert sein, gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungsgesetze verstoßen oder ansonsten für die Beurteilung des Sachverhalts schlechthin ungeeignet sein (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 18; ebenso OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019, a.a.O.;… Gatz, a.a.O., Rn. 118).

    Der Senat folgt der vom Bundesverwaltungsgericht nicht beanstandeten Rechtsprechung des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, dass Ausgangspunkt der Prüfung das Verhältnis der nach Abzug der aus rechtlichen bzw. tatsächlichen Gründen (harte Tabukriterien) für die Windenergienutzung nicht geeigneten Gebiete verbleibenden Fläche (Potentialfläche) zur Fläche der im Plan festgesetzten Eignungsgebiete ist (…vgl. Urteil vom 24. Februar 2011, a.a.O., Rn. 60; zu der zuletzt zitierten Entscheidung s. BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 2012, a.a.O., Rn 19;… krit. indessen Gatz, a.a.O., Rn. 117).

  • BVerwG, 11.04.2013 - 4 CN 2.12

    Außenbereich; Windenergieanlagen; Regionalplan; Vorrang- und Eignungsgebiete; ~ …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Harte Tabuflächen sind einer Abwägung zwischen den Belangen der Windenergienutzung und widerstreitenden Belangen (§ 1 Abs. 7 BauGB) entzogen (…BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 2012, a.a.O., Rn. 12; und vom 11. April 2013 - BVerwG 4 CN 2.12 -, juris Rn. 5).

    Sie sind disponibel, was sich daran zeigt, dass städtebauliche Gesichtspunkte hier nicht von vornherein vorrangig sind und der Plangeber die weichen Tabuzonen einer erneuten Betrachtung und Bewertung unterziehen muss, wenn er als Ergebnis seiner Untersuchung erkennt, dass er für die Windenergienutzung nicht substanziell Raum schafft (…BVerwG, a.a.O., Rn. 12; und vom 11. April 2013 - BVerwG 4 CN 2.12 -, juris Rn. 5 f.).

    Andernfalls scheitert seine Planung schon an dem fehlenden Nachweis, dass er die weichen Tabukriterien auf der Stufe der Abwägung in die Planung eingestellt hat (…vgl. BVerwG, Urteile vom 13. Dezember 2012 - BVerwG 4 CN 1.11 -, juris Rn. 13, und vom 11. April 2013 - BVerwG 4 CN 2.12 -, juris Rn. 6;… OVG Berlin-Brandenburg Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 76).

    Rn. 140 "[Rn. 81] Zu den harten Tabuzonen gehören regelmäßig Abstände zu Siedlungen und sonstigen geschützten Nutzungen, die das Minimum dessen darstellen, was zur Verhinderung unzumutbarer Beeinträchtigungen durch Lärmimmissionen, Schattenwurf und optisch bedrängender Wirkung erforderlich ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. April 2013 - 4 CN 2.12 -, juris Rn. 8).

    Sie sind disponibel, was sich daran zeigt, dass raumplanerische Gesichtspunkte hier nicht von vornherein vorrangig sind und der Plangeber die weichen Tabuzonen einer erneuten Betrachtung und Bewertung unterziehen muss, wenn er als Ergebnis seiner Untersuchung erkennt, dass er für die Windenergienutzung nicht substanziell Raum schafft (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. April 2013, a.a.O. Rn. 8, …sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 11).".

    Rn. 142 Die einheitliche Einordnung des beschriebenen Abstandserfordernisses als weiches Tabukriterium widerspricht damit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (s. nur BVerwG, Urteil vom 11. April 2013 - 4 CN 2.12 -, juris Rn. 8) und ist damit jedenfalls terminologisch angreifbar (s. Albrecht/Zschiegner, NVwZ 2019, 444, 445 f.).

    Zwar muss sich die Antragsgegnerin, wie bereits ausgeführt, zur Vermeidung eines Fehlers im Abwägungsvorgang den Unterschied zwischen harten Tabuzonen, in denen eine Windenergienutzung von vorneherein ausgeschlossen ist, und weichen Tabuzonen, die einer Abwägung zugänglich sind, bewusst machen und ihn dokumentieren (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. April 2013 - 4 CN 2.12 -, juris Rn. 8, …sowie Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris Rn. 11).

    Diese Regelung ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts auf den Mangel einer fehlenden Differenzierung zwischen harten und weichen Tabuzonen anwendbar (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. April 2013 - 4 CN 2.12 -, juris Rn. 9).

    Das ist konsequent, weil Fehler des gesamträumlichen Planungskonzepts nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts als Mängel im Abwägungsvorgang zu beurteilen sind (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 11. April 2013, a.a.O. Rn. 5 ebenso OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 137).

  • BVerwG, 10.06.2020 - 4 BN 55.19

    Analogie; Anregungen und Bedenken; Auslegungsbekanntmachung; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Die öffentliche Bekanntmachung darf vor diesem Hintergrund grundsätzlich keine Zusätze oder Einschränkungen enthalten, die geeignet sein könnten, auch nur einzelne an der Regionalplanung interessierte Bürger von der Erhebung von Stellungnahmen abzuhalten (…so bereits zur Bauleitplanung BVerwG, Beschlüsse vom 11. April 1978 - BVerwG 4 B 37.78 -, juris Rn. 2;… vom 28. Januar 1997 - BVerwG 4 NB 39.96 -, juris Rn. 6;… vom 27. Mai 2013 - BVerwG 4 BN 28.13 -, juris Rn. 7;… Reidt, in: Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 498 f.; s. aus jüngster Zeit Schmidt-Eichstaedt, ZfBR 2020, 350; ebenso zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 -, juris Rn. 5; OVG Schl-H…, Urteil vom 20. Januar 2015 - 1 KN 6/13 -, juris Rn. 53; OVG LSA…, Urteil vom 21. Oktober 2015 - 2 K 19/14 -, juris Rn. 46;… Schubert, in: Kment, a.a.O.).

    Eine bestimmte Form der Stellungnahme sieht das Gesetz nicht vor (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020, a.a.O.).

    Rn. 89 Die Beschränkung auf schriftlich abzugebende Stellungnahmen kann jedenfalls weniger wortgewandte Personen, die auf Formulierungshilfen angewiesen sind, davon abhalten, ihre Einwendungen und Anregungen zu dem Plan vorzubringen (so bereits OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 42; in diesem Sinne auch die die Rechtsauffassung des 2. Senats bestätigende Auffassung in BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 -, juris Rn. 6).

    Maßgeblich ist die Fassung des Auslegungsbekanntmachungstextes und der durch ihn vermittelte (objektive) Eindruck für interessierte Bürger; es kommt darauf an, ob der Hinweis auf die Form der Stellungnahme die Gefahr birgt, dass ein interessierter Bürger, der zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme nicht in der Lage ist, andere Möglichkeiten der Beteiligung von vornherein nicht in Erwägung zieht (s. dazu BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 -, juris Rn. 6).

    In dem Urteil des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 -, juris) zum Sachlichen Teilregionalplan "Windenergienutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 17. Dezember 2015 wird hierzu - für den Senat überzeugend (s. dazu auch die bestätigenden Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in dessen Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 -, juris Rn. 7) - ausgeführt:.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 2 A 2.09

    Sachlicher Teilflächennutzungsplan "Windenergienutzung" der Gemeinde Wustermark …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Erst, wenn er im letzten Arbeitsschritt feststellt, dass dies nicht in ausreichendem Maße gelungen ist, muss er seine weichen Tabukriterien überprüfen und ggf. ändern (vgl. BVerwG…, Urteil vom 24. Januar 2008 - 4 CN 2.07 -, juris Rn. 15; Urteil des Senats vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 2.09 -, juris Rn. 41).".

    Soweit sie dabei als Maßstab bei der Prüfung dienen, ob durch die Errichtung von Windenergieanlagen die Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BNatSchG oder die Störungstatbestände des Art. 12 Abs. 1 der Richtlinie 92/43/EWG und des Art. 5 der Richtlinie 2009/147/EG verletzt werden (vgl. Nr. 4 Buchst. b des Erlasses vom 1. Januar 2011), indiziert die Lage einer Fläche innerhalb eines in den TAK definierten Schutzbereichs zwar, dass der Verwirklichung der Planung unüberwindbare artenschutzrechtliche Hindernisse entgegenstehen (vgl. Urteil des Senats vom 24. Februar 2011, a.a.O.).

    Rn. 252 (1) Die Beurteilung dieser Frage erfordert eine wertende Gesamtbetrachtung, die maßgeblich auf der Würdigung der tatsächlichen Verhältnisse im jeweiligen Planungsraum beruht (vgl. BVerwG…, Urteil vom 24. Januar 2008 - BVerwG 4 CN 2.07 -, juris Rn. 11;… OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 131, und vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 2.09 -, juris Rn. 41).

    Der Senat folgt der vom Bundesverwaltungsgericht nicht beanstandeten Rechtsprechung des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, dass Ausgangspunkt der Prüfung das Verhältnis der nach Abzug der aus rechtlichen bzw. tatsächlichen Gründen (harte Tabukriterien) für die Windenergienutzung nicht geeigneten Gebiete verbleibenden Fläche (Potentialfläche) zur Fläche der im Plan festgesetzten Eignungsgebiete ist (vgl. Urteil vom 24. Februar 2011, a.a.O., Rn. 60; zu der zuletzt zitierten Entscheidung s. BVerwG…, Urteil vom 13. Dezember 2012, a.a.O., Rn 19;… krit. indessen Gatz, a.a.O., Rn. 117).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 2 A 24.09

    Normenkontrolle; sachlicher Teilflächennutzungsplan; Sonderbauflächen für …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Ausreichend ist, wenn die Prognose, welche Mindestabstände zur Einhaltung der Grenzwertregelungen der TA Lärm erforderlich sind, unter Rückgriff auf Erfahrungswerte vertretbar erscheint (vgl. BVerwG…, Urteil vom 13. Dezember 2012, a.a.O. [- BVerwG 4 CN 1.11-], Rn. 14; Urteile des Senats vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 24.09 -, juris Rn. 68 …und vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 96).

    Ebenso wie im Fachplanungsrecht (vgl. insoweit BVerwG…, Urteil vom 16. März 2006 - 4 A 1075.04 -, juris Rn. 243) ist eine prognostische Einschätzung zukünftiger tatsächlicher Entwicklungen nur dann fehlerhaft, wenn sie auf willkürlichen Annahmen oder offensichtlichen Unsicherheiten beruht, in sich widersprüchlich oder aus sonstigen Gründen nicht nachvollziehbar ist (vgl. Urteil des Senats vom 24. Februar 2011, a.a.O.).

    Der Senat gibt seine in früheren Entscheidungen (vgl. Urteile vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 24.09 -, juris Rn. 67, …und vom 5. Juli 2016 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 97) geäußerte Tendenz, die TAK als harte Tabukriterien zu betrachten, auf.

  • BVerwG, 30.01.2019 - 4 BN 4.18

    Rechtswidrige Konzentrationsflächenausweisung für die Windenergie in einem …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Mit ihrer gegenteiligen Sichtweise lässt die Antragstellerin unberücksichtigt, dass der Planungsvorbehalt des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB dem Planungsgeber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ein schlüssiges gesamträumliches Planungskonzept abverlangt, in dem gerade die negative und die positive Komponente der festgelegten Konzentrationsflächen "einander bedingen" (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2019 - BVerwG 4 BN 4.18 -, juris Rn. 6 m.w.N.); dieser - entgegen der Ansicht der Antragstellerin - untrennbare Zusammenhang ergibt sich bereits aus der gesetzlichen Definition des Begriffs der Eignungsgebiete, die darauf weist, dass der Festsetzung von Eignungsgebieten auch die Ausschlusswirkung nach § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB immanent ist.

    Das Ergebnis der Umweltprüfung sowie die Stellungnahmen in den Beteiligungsverfahren sind in der Abwägung zu berücksichtigen (§ 7 Abs. 2 Satz 2 ROG 2008; zum Abwägungsgebot als Ausgangspunkt für eine Konzentrationszonenplanung s. Beschluss vom 30. Januar 2019 - BVerwG 4 BN 4.18 -, juris Rn. 6 m.w.N.).

    Der Ausschluss der Windenergieanlagen auf Teilen des Plangebietes lässt sich nach der Wertung des Gesetzgebers nur rechtfertigen, wenn der Plan sicherstellt, dass sich die betroffenen Vorhaben an anderer Stelle gegenüber konkurrierenden Nutzungen durchsetzen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 18. August 2015 - BVerwG 4 CN 7.14 -, juris Rn. 8 m.w.N.; Beschluss vom 30. Januar 2019 - BVerwG 4 BN 4.18 -, juris Rn. 6).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 13.02.2008 - 8 C 10368/07

    Bebauungsplan "Handwerkerpark Trier-Feyen" rechtmäßig

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Insoweit könne auch auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 13. Februar 2008 (- 8 C 10368/07 -, juris Rn. 28 ff.) verwiesen werden; dort fänden sich Ausführungen zu einem Bebauungsplan, die auch für den streitigen Plan gelten würden.

    Das von der Antragstellerin herangezogene Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 13. Februar 2008 (- 8 C 10368/07 -, juris Rn. 30) betrifft demgegenüber einen Bebauungsplan, dessen Wirksamkeit nicht auf eine bestimmte Frist beschränkt ist.".

  • BVerwG, 24.01.2008 - 4 CN 2.07

    Windenergieanlagen; Flächennutzungsplan; Ausschlusswirkung; Konzentrationsfläche.

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2020 - 10 A 17.17
    Erst, wenn er im letzten Arbeitsschritt feststellt, dass dies nicht in ausreichendem Maße gelungen ist, muss er seine weichen Tabukriterien überprüfen und ggf. ändern (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Januar 2008 - 4 CN 2.07 -, juris Rn. 15;… Urteil des Senats vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 2.09 -, juris Rn. 41).".

    Rn. 252 (1) Die Beurteilung dieser Frage erfordert eine wertende Gesamtbetrachtung, die maßgeblich auf der Würdigung der tatsächlichen Verhältnisse im jeweiligen Planungsraum beruht (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Januar 2008 - BVerwG 4 CN 2.07 -, juris Rn. 11;… OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 131, …und vom 24. Februar 2011 - OVG 2 A 2.09 -, juris Rn. 41).

  • BVerwG, 15.09.2009 - 4 BN 25.09

    Normenkontrolle bei mit den Rechtswirkungen des § 35 Abs. 3 Satz 3 Baugesetzbuch …

  • BVerwG, 16.12.2019 - 4 BN 30.19

    Unwirksame Konzentrationszonenplanung wegen fehlender hinreichender …

  • BVerwG, 18.08.2015 - 4 CN 7.14

    Konzentrationszonenplanung; Ziel der Raumordnung; Verbindlicherklärung; …

  • VGH Bayern, 21.01.2013 - 22 CS 12.2297

    Kein Baustopp für Windkraftanlage Etzenhausen

  • BVerwG, 26.07.2011 - 4 B 23.11

    Zur Wirksamkeit eines unter inhaltlichen Auflagen genehmigten Plans

  • OVG Schleswig-Holstein, 20.01.2015 - 1 KN 7/13

    Teilfortschreibung des Regionalplans 2012 für die Planungsräume I und III zur …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.10.2015 - 2 K 19/14

    Normenkontrolle eines sachlichen Teilplans Windenergie

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.09.2007 - 10 A 9.05

    Normenkontrolle; Regionalplan; unterbliebene Ausfertigung; Unbeachtlichkeit

  • BVerwG, 31.01.2013 - 4 CN 1.12

    Normenkontrolle; Statthaftigkeit; planwidrige Regelungslücke; Lückenschluss; …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.09.2015 - 10 D 82/13

    Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen in Bereichen außerhalb von …

  • BVerwG, 13.12.2018 - 4 CN 3.18

    Antragsbefugnis; Ausschlusswirkung; Flächennutzungsplan; Gesamträumliches …

  • BVerwG, 16.03.2006 - 4 A 1075.04

    Ziel der Raumordnung; gebietsscharfe Standortvorgaben für eine …

  • OVG Schleswig-Holstein, 20.01.2015 - 1 KN 6/13

    Teilfortschreibung des Regionalplans 2012 für die Planungsräume I und III zur …

  • BVerwG, 13.03.2003 - 4 C 4.02

    Regionalplanung; Windenergienutzung; Vorrang- und Vorbehaltsgebiete; Ausschluss …

  • BVerwG, 18.12.1987 - 4 NB 2.87

    Besetzung des Beschwerdegerichts bei der Nichtvorlagebeschwerde im …

  • BVerwG, 16.05.1991 - 4 NB 26.90

    Flächennutzungspläne

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.07.2013 - 2 D 46/12

    Wirksamkeit der Änderung des Flächennutzungsplans zur Darstellung von …

  • BVerwG, 22.09.2016 - 4 C 2.16

    Windenergieanlagen; Außenbereich; Privilegierung; Radaranlagen; …

  • VGH Baden-Württemberg, 15.06.2016 - 5 S 1375/14

    Nachfragen nach ausliegenden Planunterlagen ist dem Bürger zumutbar

  • VGH Hessen, 25.01.2018 - 4 B 1535/17

    Teilregionalplan Energie Nordhessen

  • BVerwG, 06.07.1984 - 4 C 22.80

    Ausreichende Kennzeichnung des Plangebiets in der Bekanntmachung des Planentwurfs …

  • BVerwG, 17.09.2008 - 4 BN 22.08

    Inhalt der Bekanntmachung der Auslegung des Entwurfs eines Flächennutzungsplans

  • BVerwG, 28.01.1997 - 4 NB 39.96

    Hinweise zur Form von Einwendungen bei Bebauungsplanentwurf

  • OVG Rheinland-Pfalz, 13.01.2016 - 8 A 10535/15

    "Wetterradar contra Windkraft": Keine Unzulässigkeit von Windkraftanlagen wegen …

  • BVerwG, 18.04.2016 - 4 BN 9.16

    Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB; Pflicht zur …

  • OVG Niedersachsen, 07.02.2020 - 12 KN 75/18

    Normenkontrolle von Betreibern gegen den Windkraftteil eines RROP

  • BVerwG, 27.05.2013 - 4 BN 28.13

    Dispositionsbefugnis der Behörde bei gesetzlicher Präklusion im Planungsrecht; zu …

  • VGH Bayern, 18.09.2015 - 22 B 14.1263

    Konflikt von Windkraft und Wetterradar: Über Genehmigungsantrag ist neu zu …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.09.2007 - 8 A 4566/04

    Festlegung von Eignungsbereichen für Windkraft im Gebietsentwicklungsplan …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 01.07.2008 - 1 A 1.07

    Ausfertigung von Anlagen; vom Satzungsbeschluss abweichende Ausfertigung; Bildung …

  • OVG Niedersachsen, 28.01.2010 - 12 KN 65/07

    Vorliegen einer Antragsbefugnis für einen Normenkontrollantrag gegen ein in einem …

  • OVG Rheinland-Pfalz, 16.05.2013 - 1 C 11003/12

    Bebauungsplan; Normenkontrolle; Antragsbefugnis; harte und weiche Tabuzonen bei …

  • OVG Sachsen, 07.04.2005 - 1 D 2/03

    Abwägung, Ausschlusskriterien, Eignungsgebiet, Landesplanung, Parzellenschärfe, …

  • BVerwG, 21.03.2019 - 4 BN 11.19

    Unwirksamkeit des Regionalplans "Havelland-Fläming 2020"; Verfahrensfehler …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 29.11.2007 - 2 L 220/05

    Festsetzung von Eignungsgebieten für Windkraftanlagen

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.11.2015 - 10 A 7.13

    OVG erklärt Windenergieausschluss im Flächennutzungsplan der Stadt Mittenwalde …

  • VGH Baden-Württemberg, 15.09.2004 - 8 S 2392/03

    Bauleitplanung - Einhaltung der Anforderungen des § 3 Abs 2 S 2 BauGB; keine …

  • BVerwG, 11.04.1978 - 4 B 37.78

    UzulässigeZusätze in der Bekanntmachung der Auslegung eines Planentwurfs

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.04.2019 - 10 A 10.15

    Normenkontrollanträge gegen den Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg 2015 …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2013 - 16 A 1296/08

    Erteilung eines abgrabungsrechtlichen Vorbescheids zur Gewinnung von …

  • OVG Niedersachsen, 19.05.2011 - 1 KN 138/10

    Zulässigkeit der Orientierung des Bekanntmachungshinweises bei einem …

  • BVerwG, 21.03.2019 - 4 BN 6.19
  • VG Minden, 21.12.2011 - 11 K 2023/10

    Einhalten der allgemeinen Anforderungen des Abwägungsgebots und des …

  • VG Schleswig, 14.11.2019 - 6 A 44/15

    Umstellung von Untätigkeits- auf Verpflichtungsklage; Immissionsschutzrechtliche …

  • BVerwG, 19.09.2002 - 4 CN 1.02

    Teilnichtigkeit; Abschnittsbildung; reformatio in peius; "bedingter" …

  • VG Hannover, 24.11.2011 - 4 A 4927/09

    Ausschlusswirkung; Flächennutzungsplan; Konzentrationsfläche; …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.11.2019 - 10 A 12.16

    Anordnung der Ersatzbekanntmachung eines Bebauungsplans vor der Ausfertigung der …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 30.09.2021 - 10 A 20.19

    Wirksamkeit des Regionalplans Oderland-Spree, Sachlicher Teilplan …

    Die Festlegung von Eignungsgebieten ist nicht nur bezüglich ihrer außergebietlichen Ausschlusswirkung als Ziel der Raumordnung zu bewerten, sondern es handelt sich auch innergebietlich um Ziele der Raumordnung i.S.v. § 3 Abs. 1 Nr. 2 ROG 2008, d.h. um verbindliche, vom Träger der Raumordnung abschließend abgewogenen Festlegungen zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 71; Hinweisbeschluss des Senats vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 133 f., jeweils m.w.N. auch zur Gegenansicht).

    Unnütz wird das Normenkontrollgericht nur dann in Anspruch genommen, wenn der Antragsteller unabhängig vom Ausgang des Normenkontrollverfahrens keine reale Chance hat, sein eigentliches Ziel zu erreichen (…zu alledem s. Senatsurteile vom 21. November 2019 - OVG 10 A 12.16 - juris Rn. 33 und vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 76, jeweils m.w.N.).

    Diese Hinweise erwecken bei einem verständigen Leser den Eindruck, dass die Stellungnahmen schriftlich einzureichen sind (ebenso zum Sachlichen Teilplan "Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim: Senatsurteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 96 ff.).

    (2) Bei den in der Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des zweiten und dritten Planentwurfs enthaltenen Hinweisen bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Einwendungen), handelt es sich ebenfalls um unzulässige Einschränkungen des Rechts interessierter Bürger, Stellungnahmen abzugeben (ebenso zum Sachlichen Teilplan "Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim: Senatsurteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 102 ff.).

    Weder Antragsteller noch Antragsgegner können demgemäß das Normenkontrollgericht prozessual zwingen, bestimmte Fehler zu beurteilen und sie als durchgreifend oder umgekehrt als nicht gegeben anzusehen (BVerwG…, Beschluss vom 20. Juni 2001 - BVerwG 4 BN 21.01 - juris Rn. 13; BVerwG…, Beschluss vom 14. Juli 2011 - BVerwG 4 BN 8.11 - juris Rn. 6; vgl. dazu Senatsurteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 134).

  • OVG Schleswig-Holstein, 11.07.2025 - 5 KN 4/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

    Rn. 270 Gleichwohl ist die Behandlung einer eigentlich als harte Tabufläche zu qualifizierenden Zone als weiche Tabufläche kein beachtlicher Fehler, weil der Abwägungsvorgang dann zwar planungsrechtlich unnötig, aber in der Sache unschädlich ist (vgl. OVG Münster…, Urteil vom 26. September 2013 - 16 A 1296/08 -, juris Rn. 83; OVG Magdeburg…, Urteil vom 18. November 2015 - 2 L 1/13 -, juris Rn. 81; auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 145).

    Die Vereinbarkeit der Windenergie mit der vorrangigen Nutzung des Rohstoffabbaus bedarf vielmehr einer Prüfung im Hinblick auf das jeweilige Vorranggebiet (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 117 und Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 194 ff., wobei in der zugrundliegenden Planung "Vorranggebiete für die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe" als weiches Tabukriterium festgelegt wurden).

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020, - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).

  • OVG Schleswig-Holstein, 11.07.2025 - 5 KN 5/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

    Rn. 225 Gleichwohl ist die Behandlung einer eigentlich als harte Tabufläche zu qualifizierenden Zone als weiche Tabufläche kein beachtlicher Fehler, weil der Abwägungsvorgang dann zwar planungsrechtlich unnötig, aber in der Sache unschädlich ist (vgl. OVG Münster…, Urteil vom 26. September 2013 - 16 A 1296/08 -, juris Rn. 83; OVG Magdeburg…, Urteil vom 18. November 2015 - 2 L 1/13 -, juris Rn. 81; auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 145).

    Die Vereinbarkeit der Windenergie mit der vorrangigen Nutzung des Rohstoffabbaus bedarf vielmehr einer Prüfung im Hinblick auf das jeweilige Vorranggebiet (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 117 und Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 194 ff., wobei in der zugrundliegenden Planung "Vorranggebiete für die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe" als weiches Tabukriterium festgelegt wurden).

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020, - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).

  • OVG Schleswig-Holstein, 11.07.2025 - 5 KN 21/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

    Rn. 210 Gleichwohl ist die Behandlung einer eigentlich als harte Tabufläche zu qualifizierenden Zone als weiche Tabufläche kein beachtlicher Fehler, weil der Abwägungsvorgang dann zwar planungsrechtlich unnötig, aber in der Sache unschädlich ist (vgl. OVG Münster…, Urteil vom 26. September 2013 - 16 A 1296/08 -, juris Rn. 83; OVG Magdeburg…, Urteil vom 18. November 2015 - 2 L 1/13 -, juris Rn. 81; auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 145).

    Die Vereinbarkeit der Windenergie mit der vorrangigen Nutzung des Rohstoffabbaus bedarf vielmehr einer Prüfung im Hinblick auf das jeweilige Vorranggebiet (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 117 und Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 194 ff., wobei in der zugrundliegenden Planung "Vorranggebiete für die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe" als weiches Tabukriterium festgelegt wurden).

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020, - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).

  • OVG Schleswig-Holstein, 07.06.2023 - 5 KN 42/21

    Windenergie an Land: Regionalplan für den Planungsraum II in Schleswig-Holstein …

    Die Gleichbehandlung unterschiedlicher Baugebietstypen ist von der Befugnis des Plangebers zur (eigenständigen) Typisierung und Pauschalierung gedeckt, sofern - wie hier - der Windkraft substanziell Raum geschaffen wird (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 -, juris Rn. 115; Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 186).

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020, a. a. O. Rn. 245).

  • VGH Bayern, 04.03.2021 - 15 N 20.468

    Normenkontrollantrag gegen Teilflächennutzungsplan - Konzentrationszonen für …

    Andernfalls scheitert seine Planung unabhängig davon, welche Maßstäbe an die Kontrolle des Abwägungsergebnisses anzulegen sind, schon an dem fehlenden Nachweis, dass er die weichen Tabukriterien auf der Stufe der Abwägung in die Planung eingestellt hat (…zum Ganzen z.B. BVerwG, B.v. 15.9.2009 - 4 BN 25.09 - ZfBR 2010, 65 = juris Rn. 8 ff.;… U.v. 13.12.2012 - 4 CN 1.11 - BVerwGE 145, 231 = juris Rn. 10 ff.;… U.v. 13.12.2012 - 4 CN 2.11 - DVBl 2013, 507 = juris Rn. 10 ff.;… U.v. 11.4.2013 - 4 CN 2.12 - NVwZ 2013, 1017 = juris Rn. 5;… U.v. 13.12.2018 - 4 CN 3.18 - BVerwGE 164, 74 = juris Rn. 19;… B.v. 16.1.2019 - 4 BN 20.18 - juris Rn. 11;… B.v. 30.1.2019 - 4 BN 4.18 - juris Rn. 6;… B.v. 16.12.2019 - 4 BN 30.19 - ZfBR 2020, 373 - juris Rn. 8, 10, 15, 16;… BayVGH, B.v. 21.1.2013 - 22 CS 12.2297 - BayVBl 2013, 564 = juris Rn. 27;… B.v. 12.2.2015 - 15 ZB 13.1578 - juris Rn. 24;… VGH BW, U.v. 13.10.2020 - 3 S 526/20 - ZNER 2020, 570 = juris Rn. 34 ff.;… HessVG, U.v. 26.8.2019 - 4 A 2426/17 - BauR 2020, 231 = juris Rn. 36 ff., 66; OVG Berlin-Bbg, U.v. 14.9.2020 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 122 ff.;… OVG NW, U.v. 24.9.2020 - 7 D 64/18.NE - BauR 2020, 1879 = juris Rn. 53 ff.;… NdsOVG, U.v. 26.2.2020 - 12 KN 182/17 - BauR 2020, 938 = juris Rn. 103).

    Erkennt die Gemeinde hierbei, dass der betroffenen Nutzung im Ergebnis nicht in ausreichendem Maß substanziell Raum geschaffen wird, muss sie ihr Auswahlkonzept nochmals überprüfen und gegebenenfalls ändern (…vgl. z.B. OVG Saarl, U.v. 4.2.2020 - 2 C 341/18 - juris Rn. 27, 30, 42;… VGH BW, U.v. 13.10.2020 - 3 S 526/20 - ZNER 2020, 570 = juris Rn. 40;… OVG NW, U.v. 14.3.2019 - 2 D 71/17.NE - BauR 2019, 1418 - juris Rn. 86;… U.v. 20.1.2020 - 2 D 100/17.NE - BauR 2020, 1120 = juris Rn. 126;… U.v. 24.9.2020 - 7 D 64/18.NE - BauR 2020, 1879 = juris Rn. 57; OVG Berlin-Bbg, U.v. 14.9.2020 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 251 ff.; Schink, UPR 2016, 366/373).

  • OVG Schleswig-Holstein, 29.11.2024 - 5 KN 46/21

    Nomenkontrolle der Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III …

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020, - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).
  • OVG Schleswig-Holstein, 07.05.2025 - 5 KN 8/21

    Wirksamkeit der Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).
  • OVG Schleswig-Holstein, 19.11.2025 - 5 KN 37/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020, - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).
  • OVG Schleswig-Holstein, 13.05.2025 - 5 KN 22/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

    Der mit der Festlegung einer Mindestfläche verfolgte Zweck, großräumige Streuungen einzelner oder weniger Windenergieanlagen im Landschaftsraum (sog. "Verspargelung" der Landschaft) zu vermeiden, ist sachorientiert und nachvollziehbar (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14. September 2020 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 245).
  • OVG Schleswig-Holstein, 11.06.2025 - 5 KN 18/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 29.11.2024 - 5 KN 6/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Bremen, 14.04.2026 - 1 D 408/24

    Erfolgreicher Normenkontrollantrag gegen Bebauungsplan - partieller …

  • OVG Schleswig-Holstein, 21.05.2025 - 5 KN 24/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 29.11.2024 - 5 KN 7/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 13.05.2025 - 5 KN 15/21

    RegioWind3V SH; Windenergie an Land; Gashochdruckleitungen; Flugplätze; Abwägung

  • OVG Schleswig-Holstein, 19.11.2025 - 5 KN 31/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Bremen, 27.04.2026 - 1 D 408/24

    Abwägungsausfall; Bebauungsplan; Einzelhandelsausschluss; ergänzendes Verfahren; …

  • OVG Schleswig-Holstein, 14.10.2025 - 5 KN 43/21

    Normenkontrolle der Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.09.2021 - 10 A 25.19

    Normenkontrollverfahren gegen die Satzung über eine Veränderungssperre

  • OVG Schleswig-Holstein, 14.10.2025 - 5 KN 61/21

    Normenkontrolle der Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum …

  • OVG Schleswig-Holstein, 21.05.2025 - 5 KN 26/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 19.11.2025 - 5 KN 36/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 14.10.2025 - 5 KN 62/21

    Normenkontrolle der Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum …

  • OVG Schleswig-Holstein, 21.05.2025 - 5 KN 16/21

    Wirksamkeit der Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 13.05.2025 - 5 KN 25/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 13.05.2025 - 5 KN 23/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 11.06.2025 - 5 KN 11/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

  • OVG Schleswig-Holstein, 11.06.2025 - 5 KN 14/21

    Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in …

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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,8903
OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17 (https://dejure.org/2021,8903)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02.03.2021 - 10 A 17.17 (https://dejure.org/2021,8903)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02. März 2021 - 10 A 17.17 (https://dejure.org/2021,8903)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 3 Abs 1 Nr 2 ROG, § 7 Abs 2 S 1 ROG, § 7 Abs 6 ROG, § 12 Abs 5 ROG, § 8 Abs 7 S 1 Nr 1 ROG
    Wirksamkeit des Regionalplans Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan "Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung"

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 3 Abs 1 Nr 2 ROG, § ... 7 Abs 2 S 1 ROG, § 7 Abs 6 ROG, § 12 Abs 5 ROG, § 8 Abs 7 S 1 Nr 1 ROG, § 10 Abs 1 S 3 ROG, § 11 Abs 5 ROG, § 35 Abs 3 S 3 BauGB, § 17 VwVfG, § 2a Abs 7 S 4 REgPlBrKohlSanPlG BB 2012, § 2 Abs 3 S 6 REgPlBrKohlSanPlG BB 2012, § 8 Abs 7 S 1 Nr 3 ROG

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    Regionalplan Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung ist unwirksam

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (42)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.07.2018 - 2 A 2.16

    Regionalplan "Havelland-Fläming 2020" ist unwirksam

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Das Rechtsstaatsgebot erfordert eine Ausfertigung, die sicherstellt, dass der Inhalt des als Satzung beschlossenen Regionalplans mit dem Willen der Regionalversammlung im Zeitpunkt der Beschlussfassung übereinstimmt (…vgl. Senatsurteil vom 21. September 2007 - OVG 10 A 9.05 - juris Rn. 36; ebenso OVG Bln-Bbg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 28).

    Ausnahme davon ist die Berichtigung von Schreibfehlern, grammatikalischen Fehlern oder sonst offensichtlichen Unrichtigkeiten in den Textvorlagen, die den Beschlussinhalt dokumentieren, da solche Berichtigungen nur der Wiedergabe des Willens des Beschlussorgans in angemessener Form dienen (vgl. zu einem Regionalplan OVG Bln-Bbg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 32 unter Hinweis auf OVG Bln-Bbg…, Beschluss vom 1. Juli 2008 - OVG 1 A 1.07 - juris Rn. 52 f. zu einer entsprechenden Anforderung bei einer gemeindlichen Satzung).

    Die Korrektur einer solchen offensichtlichen Unrichtigkeit liegt hier jedoch nicht vor, da ein Satz aus einer textlichen Festlegung aus dem Plan entfernt worden ist und sich damit der Wille der Regionalversammlung nicht mehr vollständig in der Satzungsurkunde widerspiegelt (s. dazu OVG Bln-Bbg, Urteil vom 5. Juli 2018, a.a.O.).

    Dazu hat der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -juris) überzeugend ausgeführt:.

    Schon aus diesem Grund kann die Richtlinie die sich aus dem Rechtsstaatsgebot ergebende Pflicht, Satzungen auszufertigen, nicht modifizieren (so bereits OVG Bln-Bbg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 37).

    (1) Aus dem Ausfertigungsmangel folgt zunächst ein Bekanntmachungsfehler, weil die Bekanntmachung einer Satzung das Vorliegen einer veröffentlichungsfähigen Satzungsurkunde voraussetzt (…vgl. Senatsurteil vom 21. September 2007 - OVG 10 A 9.05 - juris Rn. 39; im Anschluss daran OVG Bln-Bbg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 39).

    Hierzu hat der 2. Senat des OVG Berlin-Brandenburg (Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 40 ff., zu einem in der Sache vergleichbaren Fall) überzeugend ausgeführt:.

    Der festgestellte Ausfertigungsfehler (einschließlich der Folgefehler) unterliegt nicht den Planerhaltungsvorschriften; er ist als grundlegendes Element des Rechtssetzungsverfahrens stets beachtlich (so bereits OVG Bln-Bbg, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 123).

    Insoweit gelten dieselben Grundsätze, die für Rechtsbehelfsbelehrungen nach § 58 VwGO entwickelt worden sind (vgl. Urteil des Senats vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 -, juris Rn. 128 m.w.N.).".

  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.05.2019 - 2 A 4.19

    Regionalplan; sachlicher Teilregionalplan; Windenergienutzung; Auslegung der …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Das wiederum setzt voraus, dass er einen eigenen Belang als verletzt benennt, der für die Abwägung überhaupt zu beachten war (BVerwG…, Beschluss vom 13. November 2006 - BVerwG 4 BN 18.06 - juris Rn. 6;… im Anschluss daran Senatsurteil vom 25. Oktober 2007 - OVG 10 A 2.06 - juris Rn. 19; OVG Bln-Bbg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 33;… Beschluss vom 14. September 2010 - OVG 2 A 1.10 - juris Rn. 23).

    Es besteht die ohne Weiteres nachvollziehbare Möglichkeit, dass diesem Vorhaben in einem Verfahren zur Erteilung der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung die unter der Ziffer II.1 des Sachlichen Teilregionalplans "Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung" enthaltene Zielfestlegung Z 1 Satz 2, nach der außerhalb der festgelegten Windeignungsgebiete die Errichtung raumbedeutsamer Windenergieanlagen ausgeschlossen ist, in Verbindung mit der Nichtausweisung des Vorhabenstandorts als Windeignungsgebiet entgegengehalten wird, da gemäß § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB unter näher bezeichneten Voraussetzungen Ziele der Raumordnung als entgegenstehende öffentliche Belange die Genehmigung eines im Außenbereich gelegenen Vorhabens ausschließen (…vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2007 - OVG 10 A 2.06 - juris Rn. 20; OVG Bln-Bbg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 34).

    Diese Grundsätze können auch für raumordnerische Pläne fruchtbar gemacht werden (vgl. OVG Bln-Bbg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 36).

    Beschränkt sich die geltend gemachte Rechtsverletzung auf bestimmte Festsetzungen im Regionalplan, ist mithin zu prüfen, ob eine Feststellung der Nichtigkeit gerade dieses Teils dem (hypothetischen) Willen des Plangebers - hier der Antragsgegnerin - am besten entspricht (so bereits BVerwG…, Urteil vom 19. September 2002 - BVerwG 4 CN 1.02 - juris Rn. 13; s. auch OVG Bln-Bbg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 36).

    Eine solche Steuerung ist aber nur dann möglich, wenn die Planung zu einer Konzentration von Windenergieanlagen in den hierfür vorgesehenen Gebieten führt und die Errichtung von derartigen Anlagen auf anderen Flächen ausschließt (OVG Bln-Bbg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 36).

    Die Beschränkung auf schriftlich abzugebende Stellungnahmen kann jedenfalls weniger wortgewandte Personen, die auf Formulierungshilfen angewiesen sind, davon abhalten, ihre Einwendungen und Anregungen zu dem Plan vorzubringen (so bereits OVG Bln-Bbg, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 42; in diesem Sinne auch die die Rechtsauffassung des 2. Senats bestätigende Auffassung in BVerwG…, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 6).

    In dem Urteil des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 - juris) zum Sachlichen Teilregionalplan "Windenergienutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 23. Mai 2019 wird hierzu - für den Senat überzeugend (…s. dazu auch die bestätigenden Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in dessen Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 7) - ausgeführt:.

    In der Entscheidung des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 - juris) zum Sachlichen Teilregionalplan "Windenergienutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 23. Mai 2019 wird zu einer vergleichbaren Fallkonstellation argumentiert:.

  • BVerwG, 10.06.2020 - 4 BN 55.19

    Analogie; Anregungen und Bedenken; Auslegungsbekanntmachung; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Weiter hat der Senat im Anschluss die Beteiligten auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - zu Fragen der formellen Rechtmäßigkeit hingewiesen.

    Die öffentliche Bekanntmachung darf vor diesem Hintergrund grundsätzlich keine Zusätze oder Einschränkungen enthalten, die geeignet sein könnten, auch nur einzelne an der Regionalplanung interessierte Bürger von der Erhebung von Stellungnahmen abzuhalten (…so bereits zur Bauleitplanung BVerwG, Beschlüsse vom 11. April 1978 - BVerwG 4 B 37.78 - juris Rn. 2;… vom 28. Januar 1997 - BVerwG 4 NB 39.96 - juris Rn. 6;… vom 27. Mai 2013 - BVerwG 4 BN 28.13 - juris Rn. 7;… Reidt, in: Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 498 f.; s. aus jüngster Zeit Schmidt-Eichstaedt, ZfBR 2020, 350; ebenso zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 5; OVG Schl-H…, Urteil vom 20. Januar 2015 - 1 KN 6/13 - juris Rn. 53; OVG LSA…, Urteil vom 21. Oktober 2015 - 2 K 19/14 - juris Rn. 46;… Schubert, in: Kment, a.a.O.).

    Eine bestimmte Form der Stellungnahme sieht das Gesetz nicht vor (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020, a.a.O.).

    Diese können vielmehr auch zur Niederschrift abgegeben werden (s. zu einem Fall, in dem das Erfordernis der Abgabe schriftlicher Stellungnahmen aufgestellt wurde: BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 6 ff.;… zu entsprechenden unzulässigen Einschränkungen s. auch Edenharter, in: Cholewa/Dyong/von der Heide/Arenz, Raumordnung in Bund und Ländern, Stand: September 2019, § 9 ROG 2017 Rn. 25;… Hendler, in: a.a.O., § 10 ROG 2008 Rn. 18; zur entsprechenden Unzulässigkeit von Bekanntmachungen nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB: VGH BW…, Urteil vom 15. September 2004 - 8 S 2392/03 - juris Rn. 15 m.w.N.;… Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, Baugesetzbuch, Werkstand: Oktober 2019, § 3 Rn. 47;… Jäde, in: Jäde/Dirnberger/Weiss, BauGB/BauNVO, 7. Aufl. 2013, § 3 BauGB Rn. 27;… Krumb, in: Rixner/Biedermann/Charlier, Systematischer Praxis-Kommentar BauGB/BauNVO, § 3 BauGB Rn. 27).

    Die Beschränkung auf schriftlich abzugebende Stellungnahmen kann jedenfalls weniger wortgewandte Personen, die auf Formulierungshilfen angewiesen sind, davon abhalten, ihre Einwendungen und Anregungen zu dem Plan vorzubringen (so bereits OVG Bln-Bbg…, Urteil vom 23. Mai 2019 - OVG 2 A 4.19 - juris Rn. 42; in diesem Sinne auch die die Rechtsauffassung des 2. Senats bestätigende Auffassung in BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 6).

    Maßgeblich ist die Fassung des Auslegungsbekanntmachungstextes und der durch ihn vermittelte (objektive) Eindruck für interessierte Bürger; es kommt darauf an, ob der Hinweis auf die Form der Stellungnahme die Gefahr birgt, dass ein interessierter Bürger, der zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme nicht in der Lage ist, andere Möglichkeiten der Beteiligung von vornherein nicht in Erwägung zieht (s. dazu BVerwG, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 6).

    In dem Urteil des 2. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (- OVG 2 A 4.19 - juris) zum Sachlichen Teilregionalplan "Windenergienutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 23. Mai 2019 wird hierzu - für den Senat überzeugend (s. dazu auch die bestätigenden Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in dessen Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 7) - ausgeführt:.

  • BVerwG, 31.01.2013 - 4 CN 1.12

    Normenkontrolle; Statthaftigkeit; planwidrige Regelungslücke; Lückenschluss; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Diese Entscheidung ist in Übereinstimmung mit früherer Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ausdrücklich zu Flächennutzungsplänen ergangen, bei denen die Rechtswirkungen des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB - anders als im Fall einer Festlegung von Eignungsgebieten in einem Raumordnungsplan (vgl. § 8 Abs. 7 Satz 1 Nr. 3 ROG 2008) - nicht gleichsam "automatisch" mit der Darstellung von Positivflächen im Flächennutzungsplan eintreten, sondern von der Bekundung eines entsprechenden planerischen Willens der Gemeinde abhängen (s. dazu BVerwG, Urteil vom 31. Januar 2013 - BVerwG 4 CN 1.12 - juris Rn. 16 m.w.N.).

    Mit Blick darauf hat es das Bundesverwaltungsgericht als zutreffend erachtet, dass Gegenstand einer statthaften Normenkontrolle gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 1 VwGO analog allein die in den Darstellungen des Flächennutzungsplans zum Ausdruck kommende planerische Entscheidung der Gemeinde ist, mit der Ausweisung von Flächen für privilegierte Nutzungen nach § 35 Abs. 1 Nr. 2 bis 6 BauGB die Rechtswirkungen des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB an Standorten außerhalb der ausgewiesenen Flächen eintreten zu lassen, und die Statthaftigkeit einer verwaltungsgerichtlichen Normenkontrolle bezogen auf die übrigen Darstellungen des Flächennutzungsplans verneint (BVerwG, Urteil vom 31. Januar 2013, a.a.O., Rn. 10; vgl. auch OVG Bln-Bbg…, Urteil vom 10. November 2015 - OVG 10 A 7.13 - juris Rn. 29).

  • BVerwG, 13.12.2018 - 4 CN 3.18

    Antragsbefugnis; Ausschlusswirkung; Flächennutzungsplan; Gesamträumliches …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Dieser Eingriff lässt sich auch nicht - wie von der Antragstellerin vertreten - auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2018 (- BVerwG 4 CN 3.18 - juris) stützen.

    Auch der Hinweis der Antragstellerin auf die in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2018 (- BVerwG 4 CN 3.18 - juris) unter Rn. 31 angestellten Erwägungen zu der Frage, ob der Gemeinde mit einer Beschränkung des Urteilsausspruchs auf die Ausschlusswirkung gegen ihren Willen eine Positivplanung aufgedrängt würde, führen nicht weiter.

  • BVerwG, 20.06.2001 - 4 BN 21.01

    Normenkontrollverfahren; Doppelfehler; Prüfungspflicht; Entscheidungsreife; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Das Normenkontrollverfahren dient nicht - wie etwa ein behördliches Anzeige- oder Genehmigungsverfahren gemäß §§ 216, 246 Abs. 1a BauGB - einer umfassenden Prüfung der Rechtslage unter jedem denkbaren rechtlichen Gesichtspunkt (BVerwG, Beschluss vom 20. Juni 2001 - BVerwG 4 BN 21.01 - juris Rn. 12).

    Weder Antragsteller noch Antragsgegner können demgemäß das Normenkontrollgericht prozessual zwingen, bestimmte Fehler zu beurteilen und sie als durchgreifend oder umgekehrt als nicht gegeben anzusehen (BVerwG, Beschluss vom 20. Juni 2001 - BVerwG 4 BN 21.01 - juris Rn. 13; BVerwG…, Beschluss vom 14. Juli 2011 - BVerwG 4 BN 8.11 - juris Rn. 6).

  • BVerwG, 26.07.2011 - 4 B 23.11

    Zur Wirksamkeit eines unter inhaltlichen Auflagen genehmigten Plans

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Von daher hätte es eines erneuten Beschlusses der Regionalversammlung bedurft, mit dem sich dieses Organ die Satzung in der durch die Genehmigung veränderten Form zu Eigen macht (vgl. BVerwG…, Urteil vom 18. August 2015 - BVerwG 4 CN 7.14 - juris Rn. 11;… Beschlüsse vom 21. März 2019 - u.a. BVerwG 4 BN 6.19 - juris Rn. 12; zur Erforderlichkeit eines derartigen Beschlusses bei Änderung des Planinhalts eines Bebauungsplans vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Juli 2011 - BVerwG 4 B 23.11 - juris Rn. 3).

    Beziehen sich die Maßgaben auf den materiellen Inhalt des Plans, so muss sich die Gemeinde, bevor sie den Bebauungsplan in Kraft setzt, den neuen Planinhalt durch einen erneuten Satzungsbeschluss zu Eigen machen (so BVerwG, Beschluss vom 26. Juli 2011 - BVerwG 4 B 23.11 - juris Rn. 3, Hervorheb. durch den Senat).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.10.2015 - 2 K 19/14

    Normenkontrolle eines sachlichen Teilplans Windenergie

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Die öffentliche Bekanntmachung darf vor diesem Hintergrund grundsätzlich keine Zusätze oder Einschränkungen enthalten, die geeignet sein könnten, auch nur einzelne an der Regionalplanung interessierte Bürger von der Erhebung von Stellungnahmen abzuhalten (…so bereits zur Bauleitplanung BVerwG, Beschlüsse vom 11. April 1978 - BVerwG 4 B 37.78 - juris Rn. 2;… vom 28. Januar 1997 - BVerwG 4 NB 39.96 - juris Rn. 6;… vom 27. Mai 2013 - BVerwG 4 BN 28.13 - juris Rn. 7;… Reidt, in: Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 498 f.; s. aus jüngster Zeit Schmidt-Eichstaedt, ZfBR 2020, 350; ebenso zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen BVerwG…, Beschluss vom 10. Juni 2020 - BVerwG 4 BN 55.19 - juris Rn. 5; OVG Schl-H…, Urteil vom 20. Januar 2015 - 1 KN 6/13 - juris Rn. 53; OVG LSA, Urteil vom 21. Oktober 2015 - 2 K 19/14 - juris Rn. 46;… Schubert, in: Kment, a.a.O.).

    Stellungnahmen können schriftlich, elektronisch, mündlich oder zur Niederschrift abgegeben werden (OVG LSA, Urteil vom 21. Oktober 2015, a.a.O.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 2.17

    Regionalplan Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan Windnutzung, Rohstoffsicherung …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Hier ist auf die Anträge der Antragstellerinnen in den Parallelverfahren OVG 10 A 2.17 und OVG 10 A 16.17 der Sachliche Teilplan insgesamt für unwirksam zu erklären.

    bb) Der Ausfertigungsmangel ist unbeschadet dessen von den Antragstellerinnen im Parallelverfahren OVG 10 A 2.17 mit Schriftsatz vom 10. Oktober 2017 gegenüber der Antragsgegnerin rechtzeitig gerügt worden.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.09.2007 - 10 A 9.05

    Normenkontrolle; Regionalplan; unterbliebene Ausfertigung; Unbeachtlichkeit

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 17.17
    Das Rechtsstaatsgebot erfordert eine Ausfertigung, die sicherstellt, dass der Inhalt des als Satzung beschlossenen Regionalplans mit dem Willen der Regionalversammlung im Zeitpunkt der Beschlussfassung übereinstimmt (vgl. Senatsurteil vom 21. September 2007 - OVG 10 A 9.05 - juris Rn. 36; ebenso OVG Bln-Bbg…, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 28).

    (1) Aus dem Ausfertigungsmangel folgt zunächst ein Bekanntmachungsfehler, weil die Bekanntmachung einer Satzung das Vorliegen einer veröffentlichungsfähigen Satzungsurkunde voraussetzt (vgl. Senatsurteil vom 21. September 2007 - OVG 10 A 9.05 - juris Rn. 39; im Anschluss daran OVG Bln-Bbg…, Urteil vom 5. Juli 2018 - OVG 2 A 2.16 - juris Rn. 39).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.11.2019 - 10 A 12.16

    Anordnung der Ersatzbekanntmachung eines Bebauungsplans vor der Ausfertigung der …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.10.2007 - 10 A 2.06

    Ausfertigung eines aus mehreren Bestandteilen bestehenden Regionalplans

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.11.2015 - 10 A 7.13

    OVG erklärt Windenergieausschluss im Flächennutzungsplan der Stadt Mittenwalde …

  • OVG Schleswig-Holstein, 20.01.2015 - 1 KN 6/13

    Teilfortschreibung des Regionalplans 2012 für die Planungsräume I und III zur …

  • BVerwG, 18.12.1987 - 4 NB 2.87

    Besetzung des Beschwerdegerichts bei der Nichtvorlagebeschwerde im …

  • BVerwG, 16.05.1991 - 4 NB 26.90

    Flächennutzungspläne

  • OVG Niedersachsen, 05.03.2019 - 12 KN 202/17

    Normenkontrolle gegen den Windkraft betreffenden Teil eines RROP

  • VGH Baden-Württemberg, 15.06.2016 - 5 S 1375/14

    Nachfragen nach ausliegenden Planunterlagen ist dem Bürger zumutbar

  • VGH Hessen, 25.01.2018 - 4 B 1535/17

    Teilregionalplan Energie Nordhessen

  • BVerwG, 06.07.1984 - 4 C 22.80

    Ausreichende Kennzeichnung des Plangebiets in der Bekanntmachung des Planentwurfs …

  • BVerwG, 17.09.2008 - 4 BN 22.08

    Inhalt der Bekanntmachung der Auslegung des Entwurfs eines Flächennutzungsplans

  • BVerwG, 28.01.1997 - 4 NB 39.96

    Hinweise zur Form von Einwendungen bei Bebauungsplanentwurf

  • BVerwG, 18.04.2016 - 4 BN 9.16

    Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB; Pflicht zur …

  • BVerwG, 27.05.2013 - 4 BN 28.13

    Dispositionsbefugnis der Behörde bei gesetzlicher Präklusion im Planungsrecht; zu …

  • BVerwG, 18.08.2015 - 4 CN 7.14

    Konzentrationszonenplanung; Ziel der Raumordnung; Verbindlicherklärung; …

  • BVerwG, 30.01.2019 - 4 BN 4.18

    Rechtswidrige Konzentrationsflächenausweisung für die Windenergie in einem …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 01.07.2008 - 1 A 1.07

    Ausfertigung von Anlagen; vom Satzungsbeschluss abweichende Ausfertigung; Bildung …

  • BVerwG, 14.07.2011 - 4 BN 8.11

    Zurückweisung einer Nichtzulassungsbeschwerde

  • OVG Schleswig-Holstein, 20.01.2015 - 1 KN 7/13

    Teilfortschreibung des Regionalplans 2012 für die Planungsräume I und III zur …

  • BVerwG, 21.03.2019 - 4 BN 11.19

    Unwirksamkeit des Regionalplans "Havelland-Fläming 2020"; Verfahrensfehler …

  • VGH Baden-Württemberg, 15.09.2004 - 8 S 2392/03

    Bauleitplanung - Einhaltung der Anforderungen des § 3 Abs 2 S 2 BauGB; keine …

  • BVerwG, 11.04.1978 - 4 B 37.78

    UzulässigeZusätze in der Bekanntmachung der Auslegung eines Planentwurfs

  • OVG Niedersachsen, 19.05.2011 - 1 KN 138/10

    Zulässigkeit der Orientierung des Bekanntmachungshinweises bei einem …

  • BVerwG, 21.03.2019 - 4 BN 6.19
  • OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 16.17

    Regionalplan Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan Windnutzung, Rohstoffsicherung …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.09.2015 - 10 D 82/13

    Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen in Bereichen außerhalb von …

  • BVerwG, 19.09.2002 - 4 CN 1.02

    Teilnichtigkeit; Abschnittsbildung; reformatio in peius; "bedingter" …

  • BVerwG, 13.11.2006 - 4 BN 18.06

    Windenergienutzung; Regionalplan; Eignungsgebiet; Zielfestlegung; …

  • OVG Saarland, 04.02.2020 - 2 C 341/18

    Flächennutzungsplan - Steuerung Windenergie - Ausweisung von Konzentrationszonen

  • VG Hannover, 24.11.2011 - 4 A 4927/09

    Ausschlusswirkung; Flächennutzungsplan; Konzentrationsfläche; …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 14.09.2010 - 2 A 1.10

    Regionalplan Havelland Fläming - Sachlicher Teilplan "Windenergienutzung" …

  • OVG Sachsen, 25.03.2014 - 1 C 4/11

    Regionalplan, Konzentrationsflächenplanung, Windenergienutzung, Windkraftanlage, …

  • OVG Sachsen, 11.05.2023 - 1 C 72/20

    Regionalplan; Auslegungsbekanntmachung; Stellungnahme; Niederschrift

    Unnütz wird das Normenkontrollgericht nur dann in Anspruch genommen, wenn der Antragsteller unabhängig vom Ausgang des Normenkontrollverfahrens keine reale Chance hat, sein eigentliches Ziel zu erreichen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, NK-Urt. v. 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 76).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2026 - 22 D 33/24

    Regionalplan Ruhr unwirksam

    Rn. 316 Vgl. BVerwG, Urteil vom 18. August 2015 - 4 CN 7.14 -, BVerwGE 152, 372 = juris Rn. 14; OVG NRW, Urteil vom 21. März 2024 - 11 D 133/20.NE -, juris Rn. 415; OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 -, ZNER 2021, 408 = juris Rn. 79; siehe auch BVerwG, Urteil vom 2. August 2012 - 7 CN 1.11 -, NVwZ 2013, 227 = juris Rn. 28 (zu einer Wasser­schutzgebietsausweisung).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2026 - 22 D 75/25

    Regionalplan Ruhr unwirksam

    Rn. 326 Vgl. BVerwG, Urteil vom 18. August 2015 - 4 CN 7.14 -, BVerwGE 152, 372 = juris Rn. 14; OVG NRW, Urteil vom 21. März 2024 - 11 D 133/20.NE -, juris Rn. 415; OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 -, ZNER 2021, 408 = juris Rn. 79; siehe auch BVerwG, Urteil vom 2. August 2012 - 7 CN 1.11 -, NVwZ 2013, 227 = juris Rn. 28 (zu einer Wasser­schutzgebietsausweisung).
  • OVG Niedersachsen, 08.02.2022 - 12 KN 51/20

    Bestimmmtheit; Darstellung; Festlegung; Konzentrationsflächenplanung; RROP; …

    Rn. 136 e) Nach dem Grundsatz, wonach die Unwirksamkeit eines Teils eines Plans, hier der Teilregelungen in Ziffer 4.2.02 RROP 2019, die Unwirksamkeit des gesamten Plans, hier der Ziffer 4.2.02 RROP 2019 insgesamt, nur dann nicht zur Folge hat, wenn die verbleibenden Festsetzungen ohne den unwirksamen Teil noch eine sinnvolle Ordnung bewirken können und mit der gebotenen Sicherheit anzunehmen ist, dass der Planungsträger den Plan auch mit dem eingeschränkten Inhalt beschlossen hätte (Nds. OVG, Urt. v. 5.3.2019 - 12 KN 202/17 -, BauR 2019, 1074 ff., hier zitiert nach juris, Rn. 153, m. w. N., sowie OVG Bln.- Bbg., Urt. v. 2.3.2021 - 10 A 17/17 -, juris, Rn. 80 ff.), kann hier auch nicht angenommen werden, die o. a. beachtlichen Rechtsfehler führten nur zur teilweisen Unwirksamkeit der Ziffer 4.2 02 des RROP 2019.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2026 - 22 D 261/24

    Regionalplan Ruhr unwirksam

    Rn. 324 Vgl. BVerwG, Urteil vom 18. August 2015 - 4 CN 7.14 -, BVerwGE 152, 372 = juris Rn. 14; OVG NRW, Urteil vom 21. März 2024 - 11 D 133/20.NE -, juris Rn. 415; OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 -, ZNER 2021, 408 = juris Rn. 79; siehe auch BVerwG, Urteil vom 2. August 2012 - 7 CN 1.11 -, NVwZ 2013, 227 = juris Rn. 28 (zu einer Wasser­schutzgebietsausweisung).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.07.2023 - 3a A 52.23

    Windenergieanlage - immissionsschutzrechtliche Erlaubnis - steckengebliebenes …

    Der Teilregionalplan "Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim vom 11. April 2016, der für die Vorhabengrundstücke ein Windeignungsgebiet ausgewiesen hatte, ist durch Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 2. März 2021 für unwirksam erklärt worden (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris), ein neuer Teilregionalplan ist noch nicht erlassen worden und der Flächennutzungsplan enthält keine Ausweisung im Sinne von § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.09.2023 - 10 A 13.19

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans der Innenentwicklung

    Weder Antragsteller noch Antragsgegner können demgemäß das Normenkontrollgericht prozessual zwingen, bestimmte Fehler zu beurteilen und sie als durchgreifend oder umgekehrt als nicht gegeben anzusehen (BVerwG…, Beschluss vom 20. Juni 2001 - BVerwG 4 BN 21.01 -, juris Rn. 13; BVerwG…, Beschluss vom 14. Juli 2011 - BVerwG 4 BN 8.11 -, juris Rn. 6; vgl. dazu Senatsurteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 134).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.11.2023 - 10 A 15.19

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans - Abwägungsfehler in Gestalt eines …

    Weder Antragsteller noch Antragsgegner können demgemäß das Normenkontrollgericht prozessual zwingen, bestimmte Fehler zu beurteilen und sie als durchgreifend oder umgekehrt als nicht gegeben anzusehen (BVerwG…, Beschluss vom 20. Juni 2001, a.a.O. Rn. 13;… Beschluss vom 14. Juli 2011 - 4 BN 8.11 -, juris Rn. 6; vgl. dazu Senatsurteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 -, juris Rn. 134).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.02.2023 - 3a B 1.23
    Rn. 41 Bereits die Bekanntmachungen der früheren Entwurfsauslegungen in den Jahren 2007 und 2011 waren fehlerhaft, weil sie unzulässige Einschränkungen enthielten, die geeignet waren, von der Planung Betroffene davon abzuhalten, sich mit Einwendungen oder Hinweisen an dem Verfahren zu beteiligen (vgl. dazu im Einzelnen OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 96 ff.).

    Vor diesem Hintergrund war davon auszugehen, dass die Regionale Planungsgemeinschaft mit der Auslegung des Entwurfs 2013 denselben Bekanntmachungsfehler wiederholen würde, was auch geschehen ist: Die Auslegungsbekanntmachung des Entwurfs 2013 schränkte die Möglichkeit der Beteiligungsberechtigten, eine Stellungnahme abzugeben, erneut in unzulässiger Weise ein, soweit sie erneut darauf hinwies, dass Stellungnahmen an die Post- oder die E-Mail-Adresse der Antragsgegnerin zu senden seien (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. März 2021 - OVG 10 A 17.17 - juris Rn. 97).

  • OVG Bremen, 28.09.2023 - 1 D 72/22

    Drittanfechtung; Flächennutzungsplan; Nachbarklage; Privilegierung; Rotor-In; …

    Beschränkt sich ein geltend gemachter Rechtsfehler auf bestimmte Teilaspekte einer Festsetzung, wie hier der Regelung zum Überstreichen der Grenzen der festgesetzten Vorranggebiete, ist mithin zu prüfen, ob eine Außerachtlassung gerade dieses Teils dem (hypothetischen) Willen des Plangebers am besten entspricht (…vgl. BVerwG, Urt. v. 19.09.2002 - 4 CN 1.02, juris Rn. 13; vgl. auch OVG Bln-Bbg, Urt. v. 02.03.2021 - 10 A 17/17, juris Rn. 79 ff, 80).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.01.2023 - 10 A 3.17
  • OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 2.17

    Regionalplan Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan Windnutzung, Rohstoffsicherung …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.01.2024 - 10 A 3.21

    Normenkontrolle eines Bebauungsplanes - Festsetzung von Erhaltungsgebieten im …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.05.2024 - 10 A 14.20

    OVG hebt Erweiterung der Erhaltungsverordnung "Hornstraße" um den Baublock 205 …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.01.2024 - 10 A 2.21

    Normenkontrollantrag der Eigentümer von im Plangebiet liegenden Grundstücken auf …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.05.2023 - 3a A 55.23

    Umweltrechtsbehelf; Klagebegründungsfrist; Präklusion; Immissionsschutzrechtliche …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.05.2022 - 11 S 99.21

    Drittschützende Wirkung eines Windkraftmoratoriums

  • OVG Berlin-Brandenburg, 29.11.2022 - 2 S 10.22

    Normenkontrolle - einstweilige Anordnung - Veränderungssperre - Windenergie - …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2021 - 10 A 16.17

    Regionalplan Uckermark-Barnim, Sachlicher Teilplan Windnutzung, Rohstoffsicherung …

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