Rechtsprechung
| EGMR, 06.12.2011 - 12986/04 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
MULLER v. GERMANY - [Deutsche Übersetzung]
- Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
MULLER c. ALLEMAGNE
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Sonstiges
- Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (Verfahrensmitteilung)
[FRE]
Verfahrensgang
- BGH, 28.03.2003 - V ZR 261/02
- EGMR, 20.05.2008 - 12986/04
- EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (17)
- EGMR, 14.12.2006 - 1398/03
MARKOVIC ET AUTRES c. ITALIE
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Ist der Zugang einer Person zu einem Gericht durch das Gesetz oder in der Sache beschränkt, prüft der Gerichtshof, ob die Beschränkung den Wesensgehalt des Rechts berührt, und insbesondere, ob sie ein legitimes Ziel verfolgt und ob die eingesetzten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Ziel stehen (Z und andere./. Vereinigtes Königreich [GK], Nr. 29392/95, Rdnr. 93, CEDH 2001-V, und Markovic und andere./. Italien [GK], Nr. 1398/03, Rdnr. 99, CEDH 2006-XIV). - EGMR, 02.12.2011 - 27229/95
KEENAN ET 6 AUTRES AFFAIRES CONTRE LE ROYAUME-UNI
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Ist der Zugang einer Person zu einem Gericht durch das Gesetz oder in der Sache beschränkt, prüft der Gerichtshof, ob die Beschränkung den Wesensgehalt des Rechts berührt, und insbesondere, ob sie ein legitimes Ziel verfolgt und ob die eingesetzten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Ziel stehen (Z und andere./. Vereinigtes Königreich [GK], Nr. 29392/95, Rdnr. 93, CEDH 2001-V, und Markovic und andere./. Italien [GK], Nr. 1398/03, Rdnr. 99, CEDH 2006-XIV). - EGMR, 06.12.2011 - 39775/04
[FRE]
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Somit kann im Gegensatz zu Rechtssachen, deren Gegenstand die Ablehnung einer gerichtlichen Beurteilung kirchlicher Maßnahmen durch die deutschen Verwaltungsgerichte war (B., vorgenannte Entscheidung, und R../. Deutschland (Entsch.), Nr. 39775/04, 6. Dezember 2011), im vorliegenden Fall behauptet werden, dass das Oberlandesgericht und der Bundesgerichtshof den Beschwerdeführern ein Recht zugestanden haben, das geeignet ist, Artikel 6 der Konvention zur Anwendung zu bringen, der somit anzuwenden ist.
- EGMR, 23.03.2000 - 47021/99
KOHN contre l'ALLEMAGNE
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Der Gerichtshof legt ferner dar, dass das Recht auf Religionsfreiheit im Sinne der Konvention außer in extremen Ausnahmefällen jegliche Beurteilung seitens des Staates im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit des religiösen Bekenntnisses oder die Art und Weise, in der es zum Ausdruck gebracht wird, ausschließt (Hassan und Tchaouch, a.a.O., Rdnrn. 62 und 78, siehe auch K../. Deutschland (Entsch.), Nr. 47021/99, 23. März 2000, und Dudová und Duda, vorgenannte Entscheidung). - EGMR, 21.02.1975 - 4451/70
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Der Gerichtshof erinnert daran, dass Artikel 6 der Konvention jedem das Recht gewährt, dass über alle Streitigkeiten in Bezug auf zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen ein Gericht entscheidet und Artikel 6 auf diese Weise das "Recht auf ein Gericht" postuliert, wobei das Recht auf Zugang, nämlich dasjenige, ein Gericht in Zivilsachen anzurufen, nur einen Aspekt darstellt (Golder./. Vereinigtes Königreich, 21. Februar 1975, Rdnr. 36, Serie A Bd. 18). - BVerfG, 09.12.2008 - 2 BvR 717/08
Innerkirchliche Rechtsakte sind der staatlichen Gerichtsbarkeit entzogen
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Mit Entscheidung vom 9. Dezember 2008 (Az. 2 BvR 717/08) hat das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde eines evangelischen Pfarrers mit der Begründung für unzulässig erklärt, dass die angefochtenen Entscheidungen keine Akte der öffentlichen Gewalt seien. - EGMR, 18.02.1999 - 26083/94
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Der Gerichtshof habe nämlich in der Sache W. und K../. Deutschland ([GK], Nr. 26083/94, CEDH 1999-I) die Auffassung vertreten, dass Immunität von der Gerichtsbarkeit nicht das Recht auf Zugang zu einem Gericht in solchen Sachen verletzten, wenn es andere angemessene Wege gebe, um die den Beschwerdeführern von der Konvention garantierte Rechte wirksam zu schützen. - BVerwG, 30.10.2002 - 2 C 23.01
Pfarrerdienstverhältnis, kein Rechtsweg zu den staatlichen Gerichten für Klagen …
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Während der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts sich der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs angeschlossen hat (Urteil vom 28. Februar 2002, Az. 7 C 7/01), hat der 2. Senat desselben Gerichts seine ständige Rechtsprechung bekräftigt, indem er darlegte, dass die Exemtion der kirchlichen Entscheidungen von der staatlichen Gerichtsbarkeit sich auch auf die Einhaltung der fundamentalen Grundsätze der staatlichen Rechtsordnung durch die kirchlichen Stellen beziehe (Urteil vom 30. Oktober 2002, Az. 2 C 23/01). - BVerwG, 28.02.2002 - 7 C 7.01
Staatskirchenrecht; Rechtsweg zu staatlichen Gerichten; Anwendung staatlichen …
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Während der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts sich der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs angeschlossen hat (Urteil vom 28. Februar 2002, Az. 7 C 7/01), hat der 2. Senat desselben Gerichts seine ständige Rechtsprechung bekräftigt, indem er darlegte, dass die Exemtion der kirchlichen Entscheidungen von der staatlichen Gerichtsbarkeit sich auch auf die Einhaltung der fundamentalen Grundsätze der staatlichen Rechtsordnung durch die kirchlichen Stellen beziehe (Urteil vom 30. Oktober 2002, Az. 2 C 23/01). - EGMR, 19.10.2005 - 32555/96
Auszug aus EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Unter Bezugnahme auf das Urteil Roche./. Vereinigtes Königreich ([GK], Nr. 32555/96, Rdnrn. 119 ff., CEDH 2005-X), legt die Regierung danach dar, dass Artikel 6 der Konvention den zivilrechtlichen Ansprüchen keinen bestimmten materiellen Gehalt in der Rechtsordnung der Konventionsstaaten zusichert und nur ihre prozessuale Durchsetzung schützt. - EGMR, 26.10.2000 - 30985/96
Hasan und Chaush ./. Bulgarien
- BVerfG, 27.01.2004 - 2 BvR 496/01
Justiziabilität von Maßnahmen der Amtskirchen
- BVerwG, 28.04.1994 - 2 C 23.92
Bestehen versorgungsrechtlicher Ansprüche (Waisengeld) - Erfordernis des …
- EGMR, 23.03.2010 - 15869/02
Cudak v. Lithuania
- EGMR, 27.08.1991 - 12750/87
- EGMR, 30.01.2001 - 40224/98
DUDOVA et DUDA contre la REPUBLIQUE TCHEQUE
- EGMR - 19568/09 (anhängig)
[FRE]
- EGMR, 06.12.2011 - 39775/04
[FRE]
In der Folge hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 28. März 2003 (V ZR 261/02) betreffend die Gehaltsklagen ehemaliger Offiziere der Heilsarmee (M. ./. Deutschland (Entsch.), Nr. 12986/04, 6. Dezember 2011) seine neue Rechtssprechung bekräftigt und dabei unterstrichen, dass sein Urteil vom 11. Februar 2000 sich nicht auf die Umstände des Einzelfalles beschränke, sondern allgemeiner Natur sei.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| EGMR, 20.05.2008 - 12986/04 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- BGH, 28.03.2003 - V ZR 261/02
- EGMR, 20.05.2008 - 12986/04
- EGMR, 06.12.2011 - 12986/04
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 30.10.2002 - 2 C 23.01
Pfarrerdienstverhältnis, kein Rechtsweg zu den staatlichen Gerichten für Klagen …
Auszug aus EGMR, 20.05.2008 - 12986/04
Alors que la septième chambre de la Cour fédérale administrative s'était ralliée à la nouvelle jurisprudence de la Cour fédérale de justice (arrêt du 28 février 2002, no 7 C 7/01), la deuxième chambre de cette juridiction a réaffirmé la jurisprudence antérieure en précisant que l'exemption des décisions ecclésiastiques du contrôle par les tribunaux étatiques concernait aussi la question de savoir si les instances ecclésiastiques avaient respecté les principes fondamentaux de l'ordre juridique (arrêt du 30 octobre 2002, no 2 C 23/01). - BVerwG, 28.02.2002 - 7 C 7.01
Staatskirchenrecht; Rechtsweg zu staatlichen Gerichten; Anwendung staatlichen …
Auszug aus EGMR, 20.05.2008 - 12986/04
Alors que la septième chambre de la Cour fédérale administrative s'était ralliée à la nouvelle jurisprudence de la Cour fédérale de justice (arrêt du 28 février 2002, no 7 C 7/01), la deuxième chambre de cette juridiction a réaffirmé la jurisprudence antérieure en précisant que l'exemption des décisions ecclésiastiques du contrôle par les tribunaux étatiques concernait aussi la question de savoir si les instances ecclésiastiques avaient respecté les principes fondamentaux de l'ordre juridique (arrêt du 30 octobre 2002, no 2 C 23/01).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".