Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 171 HGH, § 172 HGB
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Gießen, 15.12.2017 - 3 O 132/17
- OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
- BGH, 15.09.2020 - II ZR 135/19
- BGH, 12.01.2021 - II ZR 135/19
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (37)
- BGH, 20.02.2018 - II ZR 272/16
Insolvenz einer Kommanditgesellschaft: Anforderungen an die Darlegung einer …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Das Landgericht sei rechtsfehlerhaft von einer schlüssigen Klage ausgegangen, indem es vor dem Hintergrund des Urteils des BGH vom 20.02.2018, Aktenzeichen II ZR 272/16, die Vorlage einer Tabellenstatistik (Anlage K8) für ausreichend erachtet und zudem verkannt habe, dass Anlagen keinen Sachvortrag ersetzen könnten, weshalb eine Bezugnahme auf Anlagen für einen substantiierten Sachvortrag nicht ausreichen würde, sondern vielmehr ein konkreter Sachvortrag erforderlich sei.Entgegen der Ansicht des Beklagten sei vorliegend nicht nur eine Tabellenstatistik, sondern mit Anlage K2 (Bl. 8 - 13 d. A.) die Insolvenztabelle nach § 175 InsO in den Prozess eingeführt worden, aus der sich die gesetzlich erforderlichen Mindestangaben, nämlich Name und Anschrift des jeweiligen Gläubigers, Tag der Forderungsanmeldung, den Grund der Forderung sowie die betragsmäßige Zusammensetzung der Forderung ergeben würden, weshalb der Kläger nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 20.02.2018, II ZR 272/16) seiner Darlegungslast genügt hätte.
(a) Für eine substantiierte Darlegung der vom Insolvenzverwalter eingeklagten Forderungen der Gesellschaftsgläubiger genügt es, dass der Insolvenzverwalter die Insolvenztabelle mit den festgestellten Forderungen vorlegt (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, juris, Rz. 14 f).
Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O.: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 14).
(b) Einer Darlegung, in welcher Reihenfolge der Insolvenzverwalter die Forderungen einklagt, bedarf es nicht (BGH
, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17), da die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage ohnehin nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 17).(c) Da die Haftsumme des Kommanditisten insgesamt geltend gemacht wird, liegt auch keine Teilklage vor (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 18).
Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).
Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH ist es nämlich unerheblich, wenn der Beklagte die ordnungsgemäße Anmeldung der widerspruchslos festgestellten Forderungen bestreitet oder materielle Einwände gegen ihre Berechtigung erhebt, da er die Möglichkeit gehabt hätte, sich im Insolvenzverfahren im Hinblick auf die Feststellung zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der aufgelösten Gesellschaft bzw. an deren Insolvenzverwalter zu wenden (BGH, Urteil vom 20.02.2018 - II ZR 272/16, a. a. O., Rz. 28 m. w. N.).
Die Eintragung und Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle gem. § 178 InsO entfaltet gem. § 201 InsO Rechtskraftwirkung gegenüber der Schuldnerin, weshalb der Kommanditist mit materiell-rechtlichen Einwendungen aufgrund der widerspruchslosen Feststellungen der Forderungen in der Insolvenztabelle nach § 129 Abs. 1, 161 Abs. 2 HGB abgeschnitten ist (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 21; OLG München…, Urteil vom 26. April 2018 - 23 U 1542/17 -, a. a. O.).
Ein rechtskräftiges Urteil gegenüber der Gesellschaft nimmt auch dem persönlich haftenden Gesellschafter die Einwendungen, die der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 23).
Widerspruchsberechtigt ist insoweit das vertretungsberechtigte Organ und damit nicht der Kommanditist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, Rz. 32 - 33, a. a. O., juris).
Ergänzend besteht ein Akteneinsichtsgesuch nach § 4 InsO i.V.m. § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O., Rz. 20).
Das Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 - hat, wie die Vielzahl der Rechtsprechungsnachweise, die von den Parteien in das Verfahren eingeführt worden sind, veranschaulicht, nur einen Teil der im Streit stehenden Fragen beantwortet und darüber hinaus eine Reihe von neuen Fragestellungen aufgeworfen, die in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet werden, darunter insbesondere die Frage der Erforderlichkeit der Vorlage einer amtlichen (gerichtlichen) Tabelle (a.A. als hier beispielsweise: OLG Koblenz, Urteil vom 06. November 2018 - 3 U 265/18 -, juris Rz.11), der Erforderlichkeit einer weitergehenden Spezifizierung des Schuldgrundes, der Relevanz der für den Ausfall festgestellten Forderungen bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten und die Relevanz von Massekosten (und Masseverbindlichkeiten) bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme des Kommanditisten.
- BGH, 11.12.1989 - II ZR 78/89
Bewertung einer Entnahme; Herabsetzung des Kapitalanteils eines Kommanditisten; …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH…, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O.: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 14).Dies setzt allerdings voraus, dass der Kommanditist - wie hier aber nicht - wenigstens substantiiert geltend macht, es seien Gewinne in einer relevanten Größenordnung erzielt worden (BGH, Urt. v. 11.12.1989 - II ZR 78/89 -, a. a. O.).
Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH…, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH…, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).
Hierfür begründet bereits die Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine tatsächliche Vermutung, so dass die Darlegungs- und Beweislast einer fehlenden Erforderlichkeit den in Anspruch genommenen Kommanditisten trifft, während dem klagenden Insolvenzverwalter lediglich eine sekundäre Darlegungslast hinsichtlich des Bestandes der Masse zukommt (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, a. a. O., Rz. 15).
Selbst wenn die noch aufzubringenden Haftsummen der Kommanditisten nicht alle benötigt würden, um die Gläubiger der Gesellschaft zu befriedigen, wäre der Kläger nicht verpflichtet, den benötigten Betrag auf alle Gesellschafter (entsprechend den geschuldeten Haftsummen) zu verteilen und die noch rückständigen Haftsummen demgemäß von den Gesellschaftern in der Weise einzufordern, dass alle gleichmäßig belastet sind; die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfange er gegenüber den einzelnen Gesellschaftern rückständige Haftsummen geltend macht, steht vielmehr in seinem - pflichtgemäß auszuübenden - Ermessen (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O., Rz. 16 m. w. N.).
- BGH, 09.04.2009 - III ZR 200/08
Rückgriff auf die deliktsrechtlichen Anspruchsgrundlagen des bürgerlichen Rechts …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
(a) Ist - wie hier - zulässig Berufung eingelegt worden, ist gemäß § 17a Abs. 5 GVG der Rechtsweg nach § 13 GVG grundsätzlich nicht mehr zu prüfen (BGH, Beschluss vom 09. April 2009 - III ZR 200/08 -, juris, Rz. 4).§ 17a Abs. 5 GVG käme zwar dann nicht zur Anwendung, wenn es die Vorinstanzen versäumt hätten, nach einer rechtzeitig erhobenen Rüge das gemäß § 17a Abs. 3 Satz 2 GVG zwingende Vorabentscheidungsverfahren einzuleiten (BGH, Beschluss vom 09. April 2009 - III ZR 200/08 -, juris, Rz. 4 m. w. N.).
Für die Rüge nach § 17a Abs. 3 Satz 2 GVG gilt § 282 Abs. 3 ZPO (BGH, Beschluss vom 09. April 2009 - III ZR 200/08 -, juris, Rz. 4, m. w. N.).
Vielmehr greift Satz 1 dieser Bestimmung ein, wonach eine solche Entscheidung im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts liegt (BGH, Beschluss vom 09. April 2009 - III ZR 200/08 -, juris, Rz. 5).
Da das Landgericht das - ihm hiernach freigestellte - Vorabverfahren nicht eingeleitet hat, war bereits das Oberlandesgericht nicht mehr befugt, das landgerichtliche Urteil auf die Zulässigkeit des beschrittenen Rechtswegs hin zu überprüfen (§ 17a Abs. 5 GVG) (BGH, Beschluss vom 09. April 2009 - III ZR 200/08 -, juris, Rz. 6).
- BGH, 18.10.2011 - II ZR 37/10
Insolvenz einer Publikums-Kommanditgesellschaft mit mittelbar beteiligten …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH…, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O.: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 14).Stützt sich der den mittelbaren Kommanditisten/Treugeber als Sachwalter der Gläubiger aus abgetretenem Recht des Treuhandkommanditisten in Anspruch nehmende Insolvenzverwalter auf eine von ihm vorgelegte Forderungsaufstellung, nämlich eine Übersicht über die zur Insolvenztabelle festgestellten Forderungen, muss der mittelbare Kommanditist/Treugeber, will er sich gegen die Forderungsaufstellung mit Erfolg wenden, dieser substantiiert entgegengetreten (BGH
, Beschluss vom 18.10.2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9).Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH…, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.).
Nach der Rechtsprechung des BGH ist allein maßgeblich, ob die Haftsumme zur Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger benötigt wird (BGH
, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10 -, a. a. O., Rz. 9, unmittelbar betreffend den Freistellungsanspruch eines Treuhandkommanditisten).Auch der Bundesgerichtshof betont, dass die nach Insolvenzeröffnung vom Insolvenzverwalter einzuziehende Hafteinlage nur noch zur gleichmäßigen (anteiligen) Befriedigung der berechtigten Gläubiger verwendet werden darf (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10 -, juris Rz. 9 m. w. N.).
- LG Gießen, 15.12.2017 - 3 O 132/17
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Die Berufung des Beklagten gegen das Urteil der 3. Zivilkammer des Landgerichts Gießen vom 15.12.2017, Aktenzeichen 3 O 132/17 , wird zurückgewiesen.Wegen der weiteren Einzelheiten des erstinstanzlichen Vorbringens einschließlich der erstinstanzlich gestellten Anträge wird verwiesen auf den Tatbestand der angefochtenen Entscheidung der 3. Zivilkammer des Landgerichts Gießen vom 15.12.2017, Aktenzeichen 3 O 132/17 , (Bl. 342 - 349 d. A.), dem Beklagten zugestellt am 31.01.2018 (Bl. 351 d. A.), durch das - unter Aufrechterhaltung des Versäumnisurteils des Landgerichts Gießen vom 13.10.2017, Aktenzeichen 3 O 132/17 (Bl. 282 - 283 d. A.) - der Klage im Ergebnis in vollem Umfang stattgegeben worden ist.
das Urteil des Landgerichts Gießen vom 15.12.2017, zugestellt am 31.01.2018, Aktenzeichen 3 O 132/17 , aufzuheben und abzuändern wie folgt:.
das angefochtene Urteil des Landgerichts Gießen vom 15.12.2017, zugestellt am 31.01.2018, Aktenzeichen 3 O 132/17 , aufzuheben und die Sache zur weiteren Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht Gießen zurückverwiesen,.
die Berufung des Beklagten gegen das am 15.12.2017 verkündete Urteil des Landgerichts Gießen zum Aktenzeichen 3 O 132/17 zurückzuweisen.
- BGH, 17.12.2015 - IX ZR 143/13
Inanspruchnahme des persönlich haftenden Gesellschafters in der Insolvenz einer …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Die Einziehungsbefugnis des Insolvenzverwalters umfasse sämtliche Haftungsforderungen der Gesellschaftsgläubiger, die ihre Forderungen angemeldet hätten, und zwar selbst dann, wenn diese Forderungen vom Insolvenzverwalter bestritten worden seien (BGH, Urteil vom 17.12.2015, IX ZR 143/13).Die Erforderlichkeit förmlicher Feststellungen zur Tabelle (…LG Rottweil, Urt. v. 10.08.2018 - 4 O 13/17 - ZInsO 2018, 2150 und juris Rz. 26ff;… AG Emmendingen, Urt. v. 18.07.2018 - 7 C 110/18 - ZInsO 2018, 1816 und juris Rz. 15;… LG Rottweil, Urt. v. 22.06.2018 - 4 O 11/17 - ZInsO 2018, 1731 und juris Rz. 23; OLG Schleswig, Urt. v. 20.06.2018 - 9 U 18/18 - ZInsO 2018, 1681 und juris Rz. 8;… LG Stuttgart, Urt. v. 02.05.2018 - 1 S 32/17 - ZInsO 2018, 1530 und juris Rz. 13;… a.A. OLG Hamm, Urt. v. 11.06.2018 - I-8 U 124/17 - ZInsO 2018, 1963 und juris Rz. 16ff; OLG Braunschweig, Hinweisbeschl.
Vielmehr wird der Insolvenzverwalter mit treuhänderischer Einziehungsbefugnis als gesetzlicher Prozessstandschafter der einzelnen Gläubiger tätig (BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - IX ZR 143/13 -, BGHZ 208, 227-242 und juris Rz. 9 ff), der fremde Rechte im eigenen Namen geltend macht.
Denn auch auf Letztere bezieht sich die Einziehungsermächtigung des Insolvenzverwalters (BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - IX ZR 143/13 - a. a. O., Rz. 18), zumal dieser im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens auch insoweit noch auf Feststellung zur Tabelle gerichtlich in Anspruch genommen werden kann.
- BGH, 22.01.2009 - IX ZR 3/08
Voraussetzung der ordnungsgemäßen Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Der Gläubiger hat bei der Anmeldung den Lebenssachverhalt darzulegen, der in Verbindung mit einem - nicht notwendig ebenfalls vorzutragenden - Rechtssatz die geltend gemachte Forderung begründet erscheinen lässt (BGH…, Urteil vom 21.02.2013, IX ZR 92/12, juris Rz. 15; BGH, Urteil vom 22.01.2009, IX ZR 3/08, juris Rz. 10).Handelt es sich um eine Sammelanmeldung, hat für jede einzelne Forderung eine Substantiierung zu erfolgen (BGH, BGH, Urteil vom 22.01.2009, IX ZR 3/08, a. a. O., juris Rz. 11).
Jedoch wird diesem Erfordernis dadurch Rechnung getragen, dass die genannten Angaben in der Forderungsanmeldung enthalten sein müssen, welche zur Bestimmung des Umfangs der Rechtskraft dient (BGH, Urteil vom 22. Januar 2009 - IX ZR 3/08 -, a. a. O., Rz. 10).
- BGH, 13.03.2018 - II ZR 243/16
Unmittelbarer Anspruch der Gesellschaft gegen einen Treugeber auf Leistung der …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Der BGH habe mit Urteil vom 13.03.2018 (Aktenzeichen II ZR 243/16) im Zuge der Liquidation einer Publikums-KG entschieden, dass der Liquidator zum Einzug ausstehender Kommanditeinlagen berechtigt sei, soweit dieser zur Befriedigung von Gläubigern und zur Finanzierung der Abwicklung benötigt würden.Grundsätzlich dürfen ausstehende Einlagen im Rahmen der Liquidation einer Fondsgesellschaft nämlich eingefordert werden, wenn und soweit dies zur Durchführung der Abwicklung, d.h. für die Befriedigung der Gläubiger oder für liquidationszweckgemäße Tätigkeiten erforderlich ist (BGH, Urteil vom 13. März 2018 - II ZR 243/16 -, juris Rz. 52 m. w. N.; BGH…, Urteil vom 11. Oktober 2011 - II ZR 242/09 -, juris Rz. 36 ("Den mittelbaren Gesellschaftern bleibt - wie den unmittelbaren - die Möglichkeit, sich gegenüber ihrer Inanspruchnahme im Innenverhältnis damit zu verteidigen, dass der von den Liquidatoren eingeforderte Betrag für die Zwecke der Abwicklung der Gesellschaft nicht benötigt wird.")).
Der Ausgleich zwischen den Gesellschaftern erfolgt demgegenüber grundsätzlich erst im Rahmen der sich an die Abwicklung anschließenden Auseinandersetzung bzw. der Schlussabrechnung (BGH, Urteil vom 13. März 2018 - II ZR 243/16 -, juris Rz. 52 m. w. N.).
- BGH, 16.07.2015 - IX ZR 197/14
Rechtsanwaltshaftung: Beweiserleichterung für den Ursachenzusammenhang zwischen …
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Eine wesentliche Änderung der Prozesslage muss hinzukommen (BGH, Urteil vom 16. Juli 2015 - IX ZR 197/14 -, juris Rz. 19 m. w. N.).Auch der Einzelrichter kann die Revision unbeschränkt zulassen gemäß § 543 Abs. 1 Nr. 1 ZPO (BGH, Urteil vom 16. Juli 2015 - IX ZR 197/14 -, juris Rz. 18 m. w. N.).
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 100/09
Zur Haftung von Treugebern einer Kommanditgesellschaft
Auszug aus OLG Frankfurt, 14.05.2019 - 5 U 85/18
Das Landgericht Ansbach hat mit Urteil vom 30. September 2016 erkannt, dass es im Rahmen der Darlegung durch den Insolvenzverwalter genügt, "wenn er die Tabelle i. S. d. § 175 InsO vorlegt" (LG Ansbach…, Urteil vom 30. September 2016 - 1 S 14/16 -, a. a. O., Rz. 25), was durch den BGH uneingeschränkt - und unter Fortführung älterer Entscheidungen - bestätigt worden ist (BGH…, Urteil vom 20. Februar 2018 - II ZR 272/16 -, a. a. O.: "Zur Darlegung der Forderung ist es ausreichend, wenn der Kläger die Insolvenztabelle vorlegt mit festgestellten Forderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, juris Rn. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, juris Rz. 20, …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 -, BGHZ 109, 334-344 und juris, Rz. 14).Für die substantiierte Darlegung einer Forderung aus §§ 171 Abs. 2, 172 Abs. 4 HGB genügt es grundsätzlich, eine Insolvenztabelle mit festgestellten Insolvenzforderungen, die nicht aus der Insolvenzmasse befriedigt werden können, vorzulegen und hierauf zu verweisen (BGH
…, Urteil vom 20.02.2018, Az. II ZR 272/16, a. a. O., Leitsatz sowie Rz. 15; BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2011 - II ZR 37/10, a. a. O., Rz. 9 m. w. N., Urteile vom 22. März 2011 - II ZR 100/09, a. a. O., Rz. 20 …und vom 11. Dezember 1989 - II ZR 78/89 - a. a. O.). - OLG Frankfurt, 27.11.2018 - 5 U 65/18
Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter …
- LG Ansbach, 30.09.2016 - 1 S 14/16
Kommanditistenhaftung gegenüber Insolvenzverwalter
- BGH, 11.07.2017 - II ZR 127/16
Gesellschaftsvertrag einer Publikumspersonengesellschaft: Pflichten des …
- LG Traunstein, 16.03.2018 - 5 O 589/17
Keine Rückzahlung von Ausschüttungen an einen Kommanditisten im …
- OLG Braunschweig, 26.04.2018 - 11 U 104/17
- BGH, 21.02.2013 - IX ZR 92/12
Verjährungshemmung: Wirkungslosigkeit der auf einer unsubstantiierten …
- BGH, 17.03.2016 - III ZR 200/15
Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen: Wahrung der Klagefrist; …
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 271/08
Zur Haftung von Treugebern einer Kommanditgesellschaft
- BGH, 24.09.2009 - IX ZR 234/07
Keine persönliche Haftung der oHG-Gesellschafter für Insolvenzverfahrenskosten
- BGH, 11.10.2011 - II ZR 242/09
Liquidation eines geschlossenen Immobilienfonds in Form einer OHG: …
- BGH, 21.03.1983 - II ZR 113/82
Umfang des Gutglaubenschutzes bei Unterbleiben einer Voreintragung
- BGH, 22.09.2015 - II ZR 310/14
Auslegung des Gesellschaftsvertrags bei einer zweigliedrigen stillen …
- BGH, 08.02.2000 - XI ZR 313/98
Anspruch auf Fortzahlung von Darlehenszinsen im Konkurs eines gesamtschuldnerisch …
- OLG Karlsruhe, 04.02.2013 - 1 U 168/12
Inanspruchnahme des Bürgen für ein Darlehen: Fälligkeit eines …
- OLG Hamm, 11.06.2018 - 8 U 124/17
Bei der Kapitalanlage in Schiffsfonds realisiert sich oftmals das …
- OLG München, 26.04.2018 - 23 U 1542/17
Kommanditistenhaftung - Nachweis der Gläubigerforderung durch Insolvenztabelle
- BGH, 27.06.2016 - II ZR 63/15
Publikums-KG: Anspruch einer Fondsgesellschaft auf Rückzahlung von Auszahlungen …
- BGH, 03.02.2015 - II ZR 52/14
Anforderungen an eine ordnungsgemäße Aufklärung eines Kapitalanlegers; …
- OLG Köln, 10.04.1995 - 8 U 62/94
Klagemauer vor dem Dom muß entfernt werden - Eigentum, Verletzung, …
- BGH, 08.02.1982 - II ZR 235/81
Unterbrechung der Sonderverjährung des § 159 Handelsgesetzbuchs (HGB) gegenüber …
- LG Rottweil, 10.08.2018 - 4 O 13/17
Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters gegen den Kommanditisten der …
- LG Kempten, 11.10.2018 - 1 HKO 1039/17
Außenhaftung des Kommanditisten in der Insolvenz der Gesellschaft - Darlegung der …
- LG Kassel, 27.10.2017 - 5 O 1781/16
- OLG Schleswig, 20.06.2018 - 9 U 18/18
- LG Stuttgart, 02.05.2018 - 1 S 32/17
- AG Emmendingen, 18.07.2018 - 7 C 110/18
Verfolgung der Rechte der Gläubiger durch die Insolvenzverwalter als gesetzliche …
- BGH, 14.11.2005 - II ZR 178/03
Geltendmachung der Durchgriffshaftung eines Gesellschafters für die …
- OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 36/18
Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter …
Der Kläger ist nicht gehalten, Nachforschungen über die Höhe des Ausfalls anzustellen (OLG Frankfurt Urteil vom 14.5.2019 - 5 U 85/18 - nicht veröffentlicht;… vgl. allerdings OLG Köln Hinweisbeschluss vom 11.6.2018 - 18 U 149/17 - BeckRS 2018, 13782 Rn. 16).Insofern bedarf es keiner näheren Spezifizierung des Schuldgrundes der Forderungen in der Tabelle, vielmehr kann dem Bestimmtheitserfordernis dadurch Rechnung getragen werden, dass die erforderlichen Angaben in den Forderungsanmeldungen enthalten sind (…OLG Hamm Urteil vom 11.6.2018 - 8 U 124/17 - juris Rn. 19; OLG Frankfurt Urteil vom 14.5.2019 - 5 U 85/18 - nicht veröffentlicht;… vgl. auch OLG München Urteil vom 8.7.2019 - 21 U 3749/18 - juris Rn. 23).
Rn. 155 Da ein Zulassungsgrund bereits in Ansehung der Frage nach den Anforderungen an die Darlegung der Gläubigerforderungen zu bejahen ist, kann im Ergebnis offen bleiben, ob auch in Ansehung weiterer Fragestellungen Klärungsbedarf gegeben ist (vgl. dazu im Einzelnen OLG Frankfurt am Main Urteil vom 14.5.2019 - 5 U 85/18 - nicht veröffentlicht).
- OLG Frankfurt, 29.10.2019 - 11 U 124/17
Haftung des Kommanditisten - Anforderung an die Darlegung von …
Demgegenüber wird vertreten (so OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 27.11.2018, Az. 5 U 65/18- II ZR 37/10 und Urteil vom 14.05.2019, Az. 5 U 85/18 ; ebenso OLG Stuttgart, Urteil vom 31.07.2019 - 20 U 30/18), dass die Vorlage einer Tabelle nach § 175 InsO jedenfalls dann genügt, wenn etwa unter Bezugnahme auf eine Tabellenstatistik zugleich dargelegt ist, ob und in welchem Umfang angemeldete Forderungen festgestellt worden sind, ohne dass es auf Beglaubigungsvermerke nach §§ 178, 179 InsO ankäme.Auch hier hatte der Kläger erstinstanzlich auf gerichtlichen Hinweis bereits unbestritten zu den aufgrund der Tabelle erfolgten Feststellungen vorgetragen und damit festgestellte Gläubigerforderungen weiter substantiiert (vgl. OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 27.11.2018 - 5 U 65/18 und Urteil vom 14.05.2019, Az. 5 U 85/18 , in denen vergleichbare Konkretisierungen als hinreichend erachtet wurden).
So ist es nach dem Bundesgerichtshof (…a.a.O) auch unerheblich, wenn der in Anspruch genommene Kommanditist die ordnungsgemäße Anmeldung der widerspruchslos festgestellten Forderungen bestreitet oder materielle Einwände gegen ihre Berechtigung erhebt, da er die Möglichkeit gehabt hat, sich im Insolvenzverfahren im Hinblick auf die Feststellungen zur Insolvenztabelle bzw. wegen der Erhebung eines Widerspruchs an den vertretungsberechtigten Gesellschafter der aufgelösten Gesellschaft bzw. an den Insolvenzverwalter zu wenden (vgl. OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 14.05.2019 - 5 U 85/18 ).
Die Kennzeichnung in der Tabelle "festgestellt für den Ausfall" dient deshalb lediglich der Beachtung im Verteilungsverfahren; die entsprechenden Forderungen sind für die vorliegende Fallkonstellation in vollem Umfang zu berücksichtigen (so bereits OLG München, Urteil vom 12.03.2019 18 U 2821/18; OLG München, Urteil vom 23.04.2019 - 18 U 2990/18; OLG Bamberg, Urteil vom 30.04.2019 - 6 U 32/18; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 14.05.2019 - 5 U 85/18 ; OLG Koblenz, Urteil vom 06.11.2018 - 3 U 265/18).
Ungeachtet dessen spricht viel für die Annahme des 5. Senats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, Urteil vom 14.05.2019 - 5 U 85/18 , dass es für die Beurteilung der Frage, ob im entscheidungserheblichen Zeitraum hinreichendes Aktivvermögen zur Befriedigung der Gläubigerforderungen vorhanden ist, nicht darauf ankommen kann, ob der Insolvenzverwalter - pflichtwidrig oder nicht - Hafteinlagen anderer Kommanditisten zur Befriedigung von Massenverbindlichkeiten bzw. -kosten verwendet hat.
- OLG München, 08.07.2019 - 21 U 3749/18
Außenhaftung des Kommanditisten in der Insolvenz der Gesellschaft - Darlegungs- …
Der Senat folgt damit der Argumentation des 14. Zivilsenats des OLG München in Az. 14 U 3954/18, Anlage BK 5 sowie des OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 14.05.2019, Az. 5 U 85/18, die beide eine Hinzurechnung verneint haben.Anders als das OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 14.05.2019, Az. 5 U 85/18, sieht der Senat in Bezug auf die Entscheidung des OLG Koblenz, Urteil vom 06.11.2018, Az. 3 U 265/18, zur Frage, ob eine amtliche gerichtliche Tabelle vom Insolvenzverwalter vorgelegt werden muss, keinen hinreichenden Anlass für die Zulassung der Revision, weil insoweit eine Divergenz nicht festgestellt werden kann.
- OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 30/18
Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht gedeckter Ausschüttungen durch …
In gleicher Weise verfährt das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Urt. v. 14.05.2019, 5 U 85/18, S. 40 ff., 42). - OLG Stuttgart, 02.08.2019 - 20 U 44/18
Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht gedeckter Ausschüttungen durch …
In gleicher Weise verfährt das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Urt. v. 14.05.2019 - 5 U 85/18, S. 40 ff., 42). - OLG Stuttgart, 31.07.2019 - 20 U 33/18
Kommanditistenhaftung: Rückforderung nicht gedeckter Ausschüttungen durch …
In gleicher Weise verfährt das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Urt. v. 14.05.2019, 5 U 85/18, S. 40 ff., 42). - OLG Düsseldorf, 05.11.2020 - 6 U 149/19
Beteiligung an einem geschlossenen Schiffsfond Rückgewähr von Ausschüttungen …
Rn. 15 Der Kläger verteidigt das angefochtene Urteil gegen die Angriffe der Berufung des Beklagten und meint, das Landgericht habe die von ihm zitierte Rechtsprechung des BGH sowie die zutreffenden Ansichten verschiedener Obergerichte (u.a. OLG München, Beschluss vom 08.07.2019, Az. 21 U 3749/18; OLG Frankfurt am Main, Urteile vom 14.05.2019, Az. 5 U 85/18 und 5 U 174/18, OLG Düsseldorf, Urteil vom 24.09.2018, Az. I-16 U 98/17) rechtsfehlerfrei auf den vorliegenden Sachverhalt angewandt.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".