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Weitere Entscheidung unten: OLG Zweibrücken, 06.07.2022

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 08.07.2022 - I-7 U 106/20   

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https://dejure.org/2022,30648
OLG Hamm, 08.07.2022 - I-7 U 106/20 (https://dejure.org/2022,30648)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08.07.2022 - I-7 U 106/20 (https://dejure.org/2022,30648)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08. Juli 2022 - I-7 U 106/20 (https://dejure.org/2022,30648)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    § 9 Abs. 1 Satz 4 Hs. 1 StVO; § 17 Abs. 2, Abs. 1 StVG; § 253 Abs. 2 BGB
    Doppelte Rückschau; erhöhte Betriebsgefahr Motorrad; Schmerzensgeld; Kompartmentsyndrom; CRPS

  • bussgeldsiegen.de

    Verkehrsunfall - Wahrung der doppelten Rückschaupflicht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Doppelte Rückschau; erhöhte Betriebsgefahr Motorrad; Schmerzensgeld; Kompartmentsyndrom; CRPS

  • rechtsportal.de

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem überholenden Motorrad

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Erhöhte Betriebsgefahr motorisierter Zweiräder aufgrund ihrer Beschleunigungsfähigkeit

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (14)

  • OLG Hamm, 03.12.2021 - 7 U 33/20

    Einbiegen in Hofeinfahrt; unklare Verkehrslage; Regulierungsvollmacht des …

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Den Beweis für die Unabwendbarkeit des Unfallgeschehens muss jeweils die Partei führen, die sich darauf beruft (vgl. OLG Hamm Urteil vom 3.12.2021 - I-7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676, Rn. 3, beck-online).

    Soweit sich ein Unfall im unmittelbaren örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit einem Linksabbiegevorgang ereignet, spricht nach aller Lebenserfahrung vieles dafür (Anscheinsbeweis), dass der Linksabbieger die ihm nach § 9 Abs. 1 StVO obliegenden Sorgfaltsanforderungen, insbesondere die doppelte Rückschaupflicht, nicht ausreichend beachtet hat (vgl. Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 Rn. 10; Senat Hinweisbeschl.

    Rn. 16 Um ihrer Haftung zu entgehen, wäre es somit an den Beklagten gewesen, den Anscheinsbeweis zu erschüttern und darzulegen und zu beweisen, dass ein sogenannter atypischer Geschehensablauf vorlag (vgl. Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, BeckRS 2021, 44473 Rn. 10; OLG Koblenz Urt. v. 8.6.2020 - 12 U 554/19, BeckRS 2020, 13974 Rn. 3).

    Hierbei kommt es nicht auf das Gefühl des Überholwilligen an (vgl. Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, BeckRS 2021, 44473 Rn. 14; OLG München Urt. v. 21.10.2020 - 10 U 893/20, NJOZ 2021, 684 Rn. 12).

    Wenn diese geeignet sind, Zweifel über die beabsichtigte Fahrweise des Vorausfahrenden aufkommen zu lassen, kommt eine unklare Verkehrslage in Betracht (Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 Rn. 15;… OLG München Urt. v. 21.10.2020 - 10 U 893/20, BeckRS 2020, 28371 Rn. 12).

    Das Überholen war für den Kläger trotz geringer Geschwindigkeit des Eisverkaufsfahrzeugs des Beklagten zu 1) jedenfalls so lange zulässig, als der linke Fahrtrichtungsanzeiger an diesem Fahrzeug nicht betätigt worden ist (vgl. Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, BeckRS 2021, 44473 Rn. 16).

    Der Senat verneint eine Mithaftung des Klägers zu 25 %, da diesem - wie ausgeführt - ein Verschulden nicht nachgewiesen werden kann und die nicht erhöhte Betriebsgefahr des Überholenden nach gefestigter Rechtsprechung des Senats regelmäßig hinter dem Verschulden desjenigen, der verkehrswidrig nach links abbiegt, vollständig zurücktritt (…Senat Hinweisbeschl. v. 21.12.2021 - 7 U 41/21, BeckRS 2021, 54315 Rn. 14; Senat Urt. v. 3.12.2021 - I-7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 Rn. 18;… ebenso: OLG Saarbrücken Beschl. v. 12.3.2015 - 4 U 187/13, BeckRS 2015, 8438 Rn. 43;… OLG Jena Urt. v. 28.10.2016 - 7 U 152/16, NJW-RR 2017, 605 Rn. 17).

  • BGH, 08.02.2022 - VI ZR 409/19

    Schmerzensgeldbemessung in Arzthaftungssachen: Gesichtspunkt der Genugtuung; …

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Es soll aber zugleich dem Gedanken Rechnung tragen, dass der Schädiger dem Geschädigten für das, was er ihm angetan hat, Genugtuung schuldet (Genugtuungsfunktion, BGH Urt. v. 8.2.2022 - VI ZR 409/19, VersR 2022, 635 Rn. 11).

    Dabei steht regelmäßig der Entschädigungs- oder Ausgleichsgedanke im Vordergrund (BGH Urt. v. 8.2.2022 - VI ZR 409/19, VersR 2022, 635 Rn. 12).

  • OLG Hamm, 30.05.2016 - 6 U 13/16

    Ampel von Grün auf Gelb - Anhalten vor der Ampel ist Pflicht

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    In die Abwägung nach § 17 Abs. 2, Abs. 1 StVG kann eine erhöhte Betriebsgefahr motorisierter Zweiräder aufgrund ihrer Beschleunigungsfähigkeit und Instabilität einzustellen sein, wenn diese - wie hier aber nicht - unfallursächlich geworden ist (in Fortschreibung zu OLG Hamm Urt. v. 30.5.2016 - 6 U 13/16, NJW-RR 2017, 149 = juris Rn. 38).

    Rn. 31 Im Hinblick auf die bei motorisierten Zweirädern aufgrund ihrer Beschleunigungsfähigkeit und Instabilität grundsätzlich erhöhte Betriebsgefahr (vgl. OLG Hamm Urt. v. 30.5.2016 - 6 U 13/16, BeckRS 2016, 14528 Rn. 31) kann vorliegend nicht festgestellt werden, dass diese unfallursächlich geworden ist.

  • OLG Jena, 28.10.2016 - 7 U 152/16

    Verkehrsunfall - Kollision Linksabbieger mit Linksüberholer

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    v. 4.5.2020 - 7 U 29/19, BeckRS 2020, 39618 Rn. 13; OLG Koblenz Urt. v. 8.6.2020 - 12 U 554/19, BeckRS 2020, 13974 Rn. 3; OLG Jena Urt. v. 28.10.2016 - 7 U 152/16, NJW-RR 2017, 605 Rn. 10).

    Der Senat verneint eine Mithaftung des Klägers zu 25 %, da diesem - wie ausgeführt - ein Verschulden nicht nachgewiesen werden kann und die nicht erhöhte Betriebsgefahr des Überholenden nach gefestigter Rechtsprechung des Senats regelmäßig hinter dem Verschulden desjenigen, der verkehrswidrig nach links abbiegt, vollständig zurücktritt (…Senat Hinweisbeschl. v. 21.12.2021 - 7 U 41/21, BeckRS 2021, 54315 Rn. 14;… Senat Urt. v. 3.12.2021 - I-7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 Rn. 18;… ebenso: OLG Saarbrücken Beschl. v. 12.3.2015 - 4 U 187/13, BeckRS 2015, 8438 Rn. 43; OLG Jena Urt. v. 28.10.2016 - 7 U 152/16, NJW-RR 2017, 605 Rn. 17).

  • OLG München, 21.10.2020 - 10 U 893/20

    Haftungsverteilung bei Überholen einer Kolonne

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Hierbei kommt es nicht auf das Gefühl des Überholwilligen an (…vgl. Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, BeckRS 2021, 44473 Rn. 14; OLG München Urt. v. 21.10.2020 - 10 U 893/20, NJOZ 2021, 684 Rn. 12).

    Wenn diese geeignet sind, Zweifel über die beabsichtigte Fahrweise des Vorausfahrenden aufkommen zu lassen, kommt eine unklare Verkehrslage in Betracht (…Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 Rn. 15; OLG München Urt. v. 21.10.2020 - 10 U 893/20, BeckRS 2020, 28371 Rn. 12).

  • OLG Koblenz, 08.06.2020 - 12 U 554/19

    Verkehrsunfall: In Grundstückseinfahrt abbiegendes Fahrzeugs mit überholenden …

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    v. 4.5.2020 - 7 U 29/19, BeckRS 2020, 39618 Rn. 13; OLG Koblenz Urt. v. 8.6.2020 - 12 U 554/19, BeckRS 2020, 13974 Rn. 3; OLG Jena Urt. v. 28.10.2016 - 7 U 152/16, NJW-RR 2017, 605 Rn. 10).

    Rn. 16 Um ihrer Haftung zu entgehen, wäre es somit an den Beklagten gewesen, den Anscheinsbeweis zu erschüttern und darzulegen und zu beweisen, dass ein sogenannter atypischer Geschehensablauf vorlag (…vgl. Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, BeckRS 2021, 44473 Rn. 10; OLG Koblenz Urt. v. 8.6.2020 - 12 U 554/19, BeckRS 2020, 13974 Rn. 3).

  • BGH, 15.02.2022 - VI ZR 937/20

    BGH verwirft sog. "taggenaue Berechnung" des Schmerzensgeldes

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Auf der Grundlage dieser Gesamtbetrachtung ist eine einheitliche Entschädigung für das sich insgesamt darbietende Schadensbild festzusetzen, die sich jedoch nicht streng rechnerisch ermitteln lässt (BGH Urt. v. 15.2.2022 - VI ZR 937/20, VuR 2022, 259 Rn. 13).
  • OLG Brandenburg, 23.07.2009 - 12 U 29/09

    Haftung bei Verkehrsunfall: Mitverschulden eines ansonsten schuldlosen …

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Rn. 52 Auf dieser Linie liegt auch die Entscheidung des OLG Brandenburg vom 23.7.2009 (12 U 29/09, NJW-RR 2010, 538).
  • OLG Saarbrücken, 12.03.2015 - 4 U 187/13

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Haftungsverteilung bei Kollision eines …

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Der Senat verneint eine Mithaftung des Klägers zu 25 %, da diesem - wie ausgeführt - ein Verschulden nicht nachgewiesen werden kann und die nicht erhöhte Betriebsgefahr des Überholenden nach gefestigter Rechtsprechung des Senats regelmäßig hinter dem Verschulden desjenigen, der verkehrswidrig nach links abbiegt, vollständig zurücktritt (…Senat Hinweisbeschl. v. 21.12.2021 - 7 U 41/21, BeckRS 2021, 54315 Rn. 14;… Senat Urt. v. 3.12.2021 - I-7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 Rn. 18; ebenso: OLG Saarbrücken Beschl. v. 12.3.2015 - 4 U 187/13, BeckRS 2015, 8438 Rn. 43;… OLG Jena Urt. v. 28.10.2016 - 7 U 152/16, NJW-RR 2017, 605 Rn. 17).
  • OLG Brandenburg, 20.12.2007 - 12 U 141/07

    Mitverschulden bei Verletzung eines Fußgängers im Straßenverkehr - Höhe des …

    Auszug aus OLG Hamm, 08.07.2022 - 7 U 106/20
    Rn. 51 So hat das OLG Brandenburg im Fall einer offenen Unterschenkelschaftfraktur mit beginnendem Kompartmentsyndron, die eine stationäre Behandlung von 5 Wochen und 3 Operationen erforderlich machte und als Dauerschaden zu einer Beeinträchtigung des Gangbilds, Operationsnarben, einer Muskelminderung am Oberschenkel, einer Vergröberung der Umrisszeichnungen der Weichteile des Unterschenkels sowie einer endgradigen Bewegungseinschränkung im Kniegelenk und Sprunggelenk sowie zu einer Verkürzung des Unterschenkels um 1 cm und einer dauerhaften Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10% geführt hat ein Schmerzensgeld von 15.000,00 EUR als angemessen erachtet (Urt. v. 20.12.2007 - 12 U 141/07, BeckRS 2008, 7737).In dem dortigen Fall waren zwar die dem dortigen Kläger eingetretenen Dauerschäden deutlich gravierender als vorliegend, es wurde allerdings ein Mitverschulden des dortigen Klägers von 1/3 berücksichtigt.
  • BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1272/20

    Das Gebot rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht unter anderem dazu, den …

  • BGH, 15.05.2018 - VI ZR 231/17

    Haftung bei Kfz-Unfall: Begriff des anderen Verkehrsteilnehmers im Zusammenhang …

  • OLG Hamm, 04.05.2020 - 7 U 29/19

    Linksabbieger, unklare Verkehrslage, Traktor

  • LG Arnsberg, 25.11.2020 - 2 O 534/17
  • OLG Hamm, 11.08.2026 - 7 U 8/25

    Faktisches Überholverbot; durchgezogene Linie; Überholen; unklare Verkehrslage

    Dies beinhaltet (wie auch bei § 9 Abs. 1 Satz 4 StVO) die - den Blick in Außen- und Innenspiegel sowie den Schulterblick umfassende - doppelte Rückschau vor dem Ausscheren (Senat Beschl. v. 13.7.2021 - I-7 U 66/20, juris Rn. 21;… Saarländisches Oberlandesgericht Urt. v. 16.11.2017 - 4 U 100/16, juris Rn. 32;… OLG Celle Urt. v. 17.7.2003 - 14 U 74/02, juris Rn. 13;… Gutt in Haus/Krumm/Quarch, Gesamtes Verkehrsrecht, 3. Aufl., § 5 StVO Rn. 27 f.; zu § 9 Abs. 1 Satz 4 StVO: Senat Urt. v. 8.7.2022 - I-7 U 106/20, juris Rn. 8;… OLG München Urt. v. 25.4.2014 - 10 U 1886/13, BeckRS 2014, 8633 Rn. 4).
  • OLG Hamm, 27.02.2024 - 7 U 120/22

    Ausschluss einer Gefährdung eines plötzlich hinter dem Bus auf die Fahrbahn …

    Rn. 38 Der Senat hat einem 17-jährigen Mann aufgrund einer mehrfragmentären dislozierten Unterschenkelfraktur mit Kompartmentsyndrom, dislozierter Fraktur des linken Mittelfußknochens mit Fußkompartment und CRPS ("Morbus Sudec") als Dauerschaden bei einer 100prozentigen Haftung der Gegenseite ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000,00 EUR zugesprochen (Senat Urt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, zfs 2022, 674).
  • OLG Hamm, 23.05.2025 - 7 U 72/24

    Überholverbot; Linksabbiegen; Orientierung zur Fahrbahnmitte; Blinken

    Hierbei kommt es nicht auf das Gefühl des Überholwilligen an (Senatsurt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, NJOZ 2022, 1550 = juris Rn. 15 m. w. N.).

    Wenn diese geeignet sind, Zweifel über die beabsichtigte Fahrweise des Vorausfahrenden aufkommen zu lassen, kommt eine unklare Verkehrslage in Betracht (vgl. Senatsbeschl. v. 8.7.2022 - I-7 U 106/20, NJOZ 2022, 1550 = juris Rn. 16).

    Indem sich die Klägerin - wie ausgeführt - vor der linksseitigen Straßeneinmündung nicht links eingeordnet, sondern ihr Fahrzeug im rechten Bereich der Fahrspur bewegt hat und - was bei der Prüfung der von Seiten der Klägerin zu beweisenden Verkehrsverstöße der Beklagten zu 2 zu unterstellen ist - nicht nach links geblinkt hat, bestand für die Beklagte zu 2 - auch unter Berücksichtigung der im Bereich der Unfallstelle befindlichen linksseitigen Einmündung und des dort belegenen Imbisses - kein Anlass zu der Annahme eines plötzlich nach links erfolgenden Fahrmanövers der Klägerin mit der Folge eines Überholverbots (vgl. auch Senatsurt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, NJOZ 2022, 1550 = juris Rn. 18).

    Rn. 17 Bei der gegebenen Sachlage (Verstoß der Linksabbiegerin gegen die Anforderungen des § 9 StVO und kein erwiesener Verstoß der Überholerin) entspricht die durch das Landgericht angenommene 100 %ige Haftung der linksabbiegenden Klägerin der obergerichtlichen Rechtsprechung, auch des erkennenden Senats, da die - nicht erhöhte - Betriebsgefahr des überholenden Fahrzeugs hinter einem Verstoß beim besonders gefahrenträchtigen Linksabbiegen regelmäßig zurücktritt (vgl. die Nachweise im Senatsurt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, NJOZ 2022, 1550 = juris Rn. 23).

  • OLG Schleswig, 01.10.2024 - 7 U 145/23

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit überholendem Motorrad

    Dies ist nicht ausreichend, denn es bedarf vor dem Linksabbiegen auch des Blicks über die Schulter (vgl. OLG Hamm Urt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, NJOZ 2022, 1550, 1551).
  • OLG Schleswig, 11.02.2025 - 7 U 14/24

    Haftungsverteilung bei einer Kollision zwischen einem bei unklarer Verkehrslage …

    Die doppelte Rückschaupflicht nach § 9 Abs. 1 S. 4 Halbs. 1 StVO ist nicht gewahrt, wenn es zwar zu einem "doppelten Schulterblick" kommt, der zweite Schulterblick jedoch nicht unmittelbar vor dem Abbiegen erfolgt (OLG Hamm, Urteil vom 08.07.2022, Az. 7 U 106/20 = ZfSch 2022, 674-677).
  • OLG Hamm, 19.04.2024 - 7 U 83/22

    Zahlungsanspruch eines Geschädigten auf Schadensersatz wegen Beschädigung seines …

    Soweit die Beklagten sich darauf berufen, der Beklagte zu 1 habe die Geschwindigkeit deutlich reduziert, reicht dies nach ständiger Senatsrechtsprechung nicht für die Annahme einer unklaren Verkehrslage aus (…OLG Hamm Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 = juris Rn. 16; OLG Hamm Urt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, zfs 2022, 674 = juris Rn. 16).

    Die nicht erhöhte Betriebsgefahr des Überholenden tritt regelmäßig hinter dem Verschulden desjenigen, der verkehrswidrig nach links abbiegt, vollständig zurück (…OLG Hamm Urt. v. 03.12.2021 - I-7 U 33/20, juris Rn. 19; v. 08.07.2022 - I-7 U 106/20, juris Rn. 23;… Beschl. v. 04.05.2020 - I-7 U 29/19, juris Rn. 35). Dies gilt erst recht im vorliegenden Fall, da wegen der höheren Masse und der Gefahren, die aus deren Beschleunigung erwachsen, die Betriebsgefahr eines Traktors mit angehängtem Arbeitsgerät die eines fahrenden PKW übertreffen.

  • OLG Hamm, 02.07.2024 - 7 U 74/23

    Ausschluss der Annahme eines unabwendbaren Ereignisses im Sinne von § 17 Abs. 3 …

    Rn. 55 Dies entspricht der gefestigten Rechtsprechung des Senats, wonach die nicht erhöhte Betriebsgefahr des Überholenden, wenn also ein Verschulden des Überholenden nicht nachgewiesen werden kann oder ausgeschlossen ist, regelmäßig hinter dem - vorliegend sogar mehrfachen - Verschulden desjenigen, der verkehrswidrig nach links abbiegt, vollständig zurücktritt (OLG Hamm, Urteil vom 8. Juli 2022 - I-7 U 106/20, NJOZ 2022, 1550 Rn. 23 mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
  • OLG Hamm, 13.08.2025 - 7 U 103/24

    Doppelte Rückschau; Gefährdungsausschluss; Überholen; Landstraße; Abbiegen; …

    Rn. 33 Rn. 34 Soweit der Kläger sich in der Klageschrift darauf berufen hat, er habe seinen Pkw verlangsamt, reicht dies bereits nach ständiger Senatsrechtsprechung nicht für die Annahme einer unklaren Verkehrslage aus (…Senat Urt. v. 3.12.2021 - 7 U 33/20, NJW-RR 2022, 676 = juris Rn. 16; Urt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, zfs 2022, 674 = juris Rn. 16;… Urt. v. 19.4.2024 - I-7 U 83/22, juris Rn. 13).

    Rn. 48 Grundsätzlich tritt nach ständiger Senatsrechtsprechung die nicht erhöhte Betriebsgefahr des Überholenden regelmäßig hinter dem Verschulden desjenigen, der verkehrswidrig nach links abbiegt, vollständig zurück (…Senat Urt. v. 03.12.2021 - I-7 U 33/20, juris Rn. 19; Urt. v. 08.07.2022 - I-7 U 106/20, juris Rn. 23;… Beschl. v. 04.05.2020 - I-7 U 29/19, juris Rn. 35;… Urt. v. 19. April 2024 - I-7 U 83/22, juris Rn. 18).

  • LG Arnsberg, 14.08.2025 - 2 O 274/22
    Es entspricht der Rechtsprechung des hiesigen Obergerichts, dass "bei motorisierten Zweirädern aufgrund ihrer Beschleunigungsfähigkeit und Instabilität grundsätzlich [eine] erhöhte Betriebsgefahr" zu berücksichtigen ist (OLG Hamm v. 08.07.2022 - I-7 U 106/20 - Juris-Tz. 21 mit Verweis auf OLG Hamm v. 30.05.2016 - I-6 U 13/16 - Juris-Tz. 38;… ebenso etwa BeckOGK/Looschelders, 1.6.2025, BGB § 254 Rn. 325 mwN), wenn im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes diese unfallursächlich mitgewirkt hat (BGH v. 27.06.2000 - VI ZR 126/99 - Juris-Tz. 23;… OLG Hamm aaO).
  • OLG Hamm, 27.02.2024 - 7 U 120/227 U 120/22
    Rn. 36 Der Senat hat einem 17-jährigen Mann aufgrund einer mehrfragmentären dislozierten Unterschenkelfraktur mit Kompartmentsyndrom, dislozierter Fraktur des linken Mittelfußknochens mit Fußkompartment und CRPS ("Morbus Sudec ") als Dauerschaden bei einer 100prozentigen Haftung der Gegenseite ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000,00 EUR zugesprochen (Senat Urt. v. 8.7.2022 - 7 U 106/20, zfs 2022, 674).
  • OLG Hamm, 05.05.2025 - 7 U 97/23

    Ersthilfe; Verkehrsunfall; Aufopferung; Herausforderung; Abwägung …

  • AG Oberndorf/Neckar, 08.03.2023 - 10 C 265/22

    Verkehrsunfall - Mithaftung Überholer gegenüber Linksabbieger

  • OLG Hamm, 22.03.2024 - 7 U 26/23

    Einordnung einer Zufahrt als Grundstückseinfahrt i.R.e. Anspruchs auf Ersatz …

  • OLG Hamm, 26.04.2024 - 7 U 118/22

    Anspruch auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall in der Konstellation …

  • OLG Hamm, 03.07.2025 - 7 U 96/23

    Faustschlag; Schmerzensgeld

  • OLG Hamm, 02.07.2024 - 7 U 74/23
  • LG Bochum, 22.05.2024 - 5 O 134/23
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OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20 (https://dejure.org/2022,53794)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 06.07.2022 - 7 U 106/20 (https://dejure.org/2022,53794)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 06. Juli 2022 - 7 U 106/20 (https://dejure.org/2022,53794)
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Volltextveröffentlichung

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 7 Abs 1 S 1 Nr 1 AltZertG, § 305 Abs 1 S 1 BGB, Art 4 Abs 3 EGRL 22/2009, § 1 UKlaG, § 3 Abs 1 S 1 Nr 1 UKlaG
    Wirksamkeit einer Klausel zu Abschluss- und Vermittlungskosten im Zusammenhang mit Altersvorsorgeverträgen

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (20)

  • BGH, 09.04.2014 - VIII ZR 404/12

    AGB-Kontrollklage gegen eine Kraftfahrzeugleasinggesellschaft: Abgrenzung …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Für die Unterscheidung von allgemeinen (verbindlichen) Vertragsbedingungen und (unverbindlichen) Bitten, Empfehlungen oder tatsächlichen Hinweisen ist auf den Empfängerhorizont abzustellen (BGH NJW 1996, 2574, 2575; NJW 2014, 2269 Rn. 24).

    Eine Vertragsbedingung liegt demnach vor, wenn ein allgemeiner Hinweis nach seinem objektiven Wortlaut bei den Empfängern den Eindruck hervorruft, es solle damit der Inhalt eines vertraglichen oder vorvertraglichen Rechtsverhältnisses bestimmt werden (BGH NJW 1996, 2574, 2575), wobei - ebenso wie bei der Auslegung des Inhalts von Allgemeinen Geschäftsbedingungen - auf den rechtlich nicht vorgebildeten Durchschnittskunden und die dabei typischerweise gegebenen Verhältnisse abzustellen ist (BGH NJW 2014, 2269 Rn. 24 m.w.N.).

    Die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB ist bei der Auslegung, ob nach dem objektiven Empfängerhorizont eine Vertragsbedingung i.S.v. § 305 Abs. 1 BGB vorliegt, nicht heranzuziehen, da die Anwendbarkeit von § 305c Abs. 2 BGB selbst das Vorliegen Allgemeiner Geschäftsbedingungen voraussetzt (…BGH NJW 2009, 1337 Rn. 22; NJW 2014, 2269 Rn. 34 [jeweils zu § 1 UKlaG]).

  • BGH, 06.12.2012 - III ZR 173/12

    Unwirksame Klauseln eines Mobilfunkanbieters: Wiederholungsgefahr bei …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Rn. 44 Das Bestehen von Wiederholungsgefahr ist auch beim Unterlassungsanspruch aus § 1 UKlaG ungeschriebene Anspruchsvoraussetzung (BGH NJW 2013, 593 Rn. 12 m.w.N.).

    Vielmehr ist zur Widerlegung der Vermutung der Wiederholungsgefahr grundsätzlich die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung notwendig (vgl. BGH NJW 2013, 593 Rn. 12;… NJW 2017, 3649 Rn. 69;… BGHZ 218, 132 Rn. 23).

    Das ist etwa dann der Fall, wenn der Unternehmer - wozu er weder gem. §§ 305 ff. BGB, noch aus vertraglichen Gründen oder nach § 1 UKlaG verpflichtet ist (vgl. BGH NJW 2013, 593 Rn. 22) - die Klausel nicht nur in Neuverträgen nicht mehr verwendet, sondern auch bei den Altverträgen seine Vertragspartner angeschrieben und darauf hingewiesen hat, dass die beanstandete Klausel unwirksam ist und er daraus keine Rechte mehr herleitet (vgl. BGH NJW 1981, 2412 f.; OLG Karlsruhe NJW-RR 2003, 778, 779;… Witt in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 13. Aufl. 2022, § 1 UKlaG, Rn. 58).

  • BGH, 29.06.2016 - VIII ZR 191/15

    Kein Sachmangel bei einer zwölf Monate überschreitenden Standzeit eines …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Die Frage, ob eine Erklärung oder ein bestimmtes Verhalten als (rechtsverbindliche) Willenserklärung zu werten ist, beurteilt sich nach den für die Auslegung von Willenserklärungen geltenden Maßstäben (BGH NJW 2016, 3015 Rn. 28).

    Nach dem bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen geltenden Grundsatz der objektiven Auslegung sind diese nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Kreise verstanden werden, wobei die Verständnismöglichkeiten des durchschnittlichen Vertragspartners des Verwenders zu Grunde zu legen sind (BGH NJW 2016, 3015 Rn. 29 m.w.N.).

  • BGH, 03.07.1996 - VIII ZR 221/95

    Hinweis auf Taschenkontrollen als AGB

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Für die Unterscheidung von allgemeinen (verbindlichen) Vertragsbedingungen und (unverbindlichen) Bitten, Empfehlungen oder tatsächlichen Hinweisen ist auf den Empfängerhorizont abzustellen (BGH NJW 1996, 2574, 2575;… NJW 2014, 2269 Rn. 24).

    Eine Vertragsbedingung liegt demnach vor, wenn ein allgemeiner Hinweis nach seinem objektiven Wortlaut bei den Empfängern den Eindruck hervorruft, es solle damit der Inhalt eines vertraglichen oder vorvertraglichen Rechtsverhältnisses bestimmt werden (BGH NJW 1996, 2574, 2575), wobei - ebenso wie bei der Auslegung des Inhalts von Allgemeinen Geschäftsbedingungen - auf den rechtlich nicht vorgebildeten Durchschnittskunden und die dabei typischerweise gegebenen Verhältnisse abzustellen ist (…BGH NJW 2014, 2269 Rn. 24 m.w.N.).

  • LG Kaiserslautern, 14.08.2020 - 2 O 850/19
    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Einzelrichters der 2. Zivilkammer des Landgerichts Kaiserslautern vom 14.08.2020 (Az. 2 O 850/19) abgeändert:.

    Rn. 27 das am 14.08.2020 verkündete Urteil des Landgerichts Kaiserslautern (Az.: 2 O 850/19) abzuändern und die Klage insgesamt abzuweisen.

  • BGH, 20.03.2018 - XI ZR 309/16

    Unwirksame Klausel zur Aufrechnung durch Bankkunden

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Vielmehr ist zur Widerlegung der Vermutung der Wiederholungsgefahr grundsätzlich die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung notwendig (…vgl. BGH NJW 2013, 593 Rn. 12;… NJW 2017, 3649 Rn. 69; BGHZ 218, 132 Rn. 23).
  • BGH, 03.03.2016 - IX ZB 33/14

    Ausnahme von der Restschuldbefreiung: Verjährungseinwand des Schuldners gegenüber …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Unter Zugrundelegung des zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriffs (vgl. BGH NJW 2016, 1818 Rn. 27;… BAG NZA 2019, 552 Rn. 11; jeweils m.w.N.) hat der Kläger einen solchen Streitgegenstand ausweislich des Klageantrags nicht in den Rechtsstreit eingeführt.
  • BGH, 12.09.2017 - XI ZR 590/15

    Unwirksamkeit mehrerer Entgeltklauseln einer Sparkasse

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Vielmehr ist zur Widerlegung der Vermutung der Wiederholungsgefahr grundsätzlich die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung notwendig (…vgl. BGH NJW 2013, 593 Rn. 12; NJW 2017, 3649 Rn. 69;… BGHZ 218, 132 Rn. 23).
  • BGH, 22.09.2010 - VIII ZR 285/09

    Wohnraummiete: Erlöschen der Wirkung einer Aufrechnung mit dem Anspruch auf …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Zudem kommt dem Tatbestand eines Urteils ohnehin keine Beweiskraft gem. § 314 ZPO zu, wenn und soweit er Widersprüche, Lücken oder Unklarheiten aufweist, die sich aus dem Urteil selbst ergeben (…BGH ZIP 2015, 1835 Rn. 48;… NJW-RR 2018, 873 Rn. 18), wobei sich ein solcher Widerspruch auch aus Unterschieden zwischen den tatbestandlichen Feststellungen und einem konkret in Bezug genommenen schriftsätzlichen Vorbringen einer Partei ergeben kann (BGH NJW 2011, 143 Rn. 58;… NJW 2011, 1513 Rn. 12).
  • BGH, 12.05.2015 - VI ZR 102/14

    Haftung bei Kapitalanlagebetrug: Verbreiten unrichtiger Informationen; …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 06.07.2022 - 7 U 106/20
    Zudem kommt dem Tatbestand eines Urteils ohnehin keine Beweiskraft gem. § 314 ZPO zu, wenn und soweit er Widersprüche, Lücken oder Unklarheiten aufweist, die sich aus dem Urteil selbst ergeben (BGH ZIP 2015, 1835 Rn. 48;… NJW-RR 2018, 873 Rn. 18), wobei sich ein solcher Widerspruch auch aus Unterschieden zwischen den tatbestandlichen Feststellungen und einem konkret in Bezug genommenen schriftsätzlichen Vorbringen einer Partei ergeben kann (…BGH NJW 2011, 143 Rn. 58;… NJW 2011, 1513 Rn. 12).
  • BGH, 04.02.2009 - VIII ZR 32/08

    Von einem Verbraucherverband beanstandete Hinweise im Katalog eines …

  • BGH, 13.11.2012 - XI ZR 500/11

    Engeltklauseln für Pfändungsschutzkonten

  • BAG, 20.11.2018 - 10 AZR 121/18

    SokaSiG aus Sicht des Zehnten Senats verfassungsgemäß

  • BGH, 16.12.2010 - I ZR 161/08

    Satan der Rache

  • BGH, 17.04.2018 - II ZR 265/16

    Kapitalanlagegeschäft: Aufklärungspflichten des Altgesellschafters einer …

  • BGH, 28.09.2006 - III ZR 33/06

    Klage eines Verbraucherschutzverbandes auf Unterlassung der Verwendung einzelner …

  • BGH, 17.11.2020 - X ZR 3/19

    Verbandsklage gegen die Verwendung von Klauseln in AGB: Gebührenstreitwert und …

  • BGH, 28.05.2014 - IV ZR 361/12

    Informationspflichten beim zertifizierten Basisrentenvertrag: Erfüllung der …

  • OLG Karlsruhe, 20.02.2003 - 12 U 210/02

    Unterlassungsklage bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen: Wegfall der …

  • BGH, 09.07.1981 - VII ZR 123/80

    Beseitigung der Wiederholungsgefahr

  • BGH, 21.11.2023 - XI ZR 290/22

    Wirksamkeit einer Klausel zu Abschluss- und Vermittlungskosten in einem …

    Auch aus dieser Formulierung lässt sich nicht ableiten, dass die Beklagte mit der Klausel lediglich Informationspflichten erfüllt (aA OLG Zweibrücken, Urteil vom 6. Juli 2022 - 7 U 106/20, n.v.).
  • OLG München, 20.10.2022 - 29 U 2022/21

    Unwirksame AGB-Klauseln bei Altersvorsorgeverträgen

    Der Senat folgt damit nicht der Entscheidung des OLG Zweibrücken (Urteil vom 06.07.2022 - 7 U 106/20, B10).

    In Bezug auf die Kostenklausel folgt dies daraus, dass das OLG Zweibrücken in seinem Urteil vom 06.07.2022 (7 U 106/20, B10) die Kostenklausel als bloßen Hinweis eingestuft hat, § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Fall 2 ZPO.

  • OLG Bamberg, 29.07.2026 - 3 UKl 13/25

    Meldeverfahren, Empfehlungssysteme, Abmahnkosten, Transparenzpflichten, …

    Rn. 132 Die von der Beklagten zitierte Auffassung des OLG Zweibrücken, die Ansprüche aus § 1 UKlaG und § 2 UKlaG beträfen unterschiedliche Streitgegenstände (Urteil vom 06.07.2022 - 7 U 106/20 -, Rn. 50, juris), bestätigt gerade, dass vorliegend der Anwendungsbereich des § 2 UKlaG betroffen ist.
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