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Rechtsprechung
   LAG Thüringen, 09.03.2001 - 5 Sa 10/2001   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,4151
LAG Thüringen, 09.03.2001 - 5 Sa 10/2001 (https://dejure.org/2001,4151)
LAG Thüringen, Entscheidung vom 09.03.2001 - 5 Sa 10/2001 (https://dejure.org/2001,4151)
LAG Thüringen, Entscheidung vom 09. März 2001 - 5 Sa 10/2001 (https://dejure.org/2001,4151)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    BGB § 134; ; BGB § 812 Abs. 1 S. 1; ; BGB § 812 Abs. 1 S. 1 1. Alt.; ; BGB § 817 S. 2; ; Handwerksordnung § 1 Abs. 1 S. 1; ; Handwerksordnung § 7 Abs. 4 S. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen der Eintragung einer GmbH in die Handwerksrolle Konzessionsträger als Betriebsleiter im Sinne § 7 Abs. 4 Satz 1 HwO

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Voraussetzungen der Eintragung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in die Handwerksrolle; Nichtigkeit einer Vereinbarung wegen fehlender Absicht einer Betriebsleitertätigkeit; Vergütungsansprüche eines Konzessionsträgers ; Vergütung für die Eintragung in ...

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Handwerksrecht; Eintragung einer GmbH in die Handwerksrolle durch Einschaltung eines Strohmanns

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2002, 31
  • BB 2002, 104
  • DB 2001, 1835
  • NZA-RR 2002, 148
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (4)

  • BAG, 06.05.1998 - 5 AZR 247/97

    Arbeitnehmereigenschaft einer Kundenberaterin

    Auszug aus LAG Thüringen, 09.03.2001 - 5 Sa 10/01
    Wie die Parteien selbst ihr Rechtsverhältnis bezeichnet haben, ist nicht entscheidend (BAG, Urteil vom 6.5.1998, NZA 1999 S. 205 ff, Urteil vom 5.7.2000 - 5 AZR 888/98 -).
  • BAG, 02.02.1994 - 10 AZR 673/92

    Lohnausgleichskasse des Dachdeckerhandwerks (LAK) - Eintragung einer …

    Auszug aus LAG Thüringen, 09.03.2001 - 5 Sa 10/01
    Mit Urteil vom 2.2.1994 (NZA 1994 S 749) hat das Bundesarbeitsgericht für den Fall, daß sich ein Dachdeckermeister einem anderen gegen Entgelt (800,-- DM) als "Konzessionsträger" zur Verfügung stellt, um diesem die Eintragung seines Betriebes in die Handwerksrolle zu ermöglichen, entschieden, daß hierin die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zu sehen sei.
  • BAG, 05.07.2000 - 5 AZR 888/98

    Arbeitnehmerstatus: beim Amt zur Regelung offener Vermögensfragen beschäftigten …

    Auszug aus LAG Thüringen, 09.03.2001 - 5 Sa 10/01
    Wie die Parteien selbst ihr Rechtsverhältnis bezeichnet haben, ist nicht entscheidend (BAG, Urteil vom 6.5.1998, NZA 1999 S. 205 ff, Urteil vom 5.7.2000 - 5 AZR 888/98 -).
  • AG Fürstenfeldbruck, 05.08.1982 - 2 Ds 47 Js 7227/81
    Auszug aus LAG Thüringen, 09.03.2001 - 5 Sa 10/01
    Teilweise erfolgt in diesen Fällen sogar eine strafrechtliche Verfolgung nach § 271 StGB (…Aberle a.a.O. Rn 26 unter Bezugnahme auf BayOblG, GewArch 1971 S. 88; AG Heidelberg, Urteil vom 3.4.1978 - 15 Owi 1388/77; AG Fürstenfeldbruck, Urteil vom 5.8.1982 - 2 Ds 47 Js 7227/81 -).
  • BAG, 18.03.2009 - 5 AZR 355/08

    Konzessionsträger - Scheingeschäft - Umgehungsgeschäft

    Die Vereinbarung ist zumindest im Innenverhältnis nichtig (ebenso LAG Niedersachsen 23. Oktober 2001 - 13 Sa 553/01 - LAGE BGB § 134 Nr. 8; Thüringer LAG 9. März 2001 - 5 Sa 10/2001 - LAGE BGB § 134 Nr. 7; OLG Koblenz 11. Februar 1994 - 8 U 535/93 - NJW-RR 1994, 493; OLG Hamm 10. November 1999 - 8 U 31/99 - NJW-RR 2000, 1565; 12. März 2001 - 8 U 86/00 - NZG 2001, 747;… MünchKommBGB/Armbrüster 5. Aufl. § 134 Rn. 18;… Palandt/Ellenberger § 134 Rn. 29; Karsten GewArch 2003, 95; aA LAG Hamm 12. Juli 1990 - 10 Sa 365/90 - LAG Köln 4. Juli 1997 - 11 Sa 838/96 - zur Haftung im Außenverhältnis: vgl. auch BAG 2. Februar 1994 - 10 AZR 673/92 - AP BGB § 705 Nr. 8 = EzA BGB § 705 Nr. 2; BSG 12. November 1986 - 9b RU 8/84 - BSGE 61, 15).
  • LAG Köln, 30.10.2007 - 13 Sa 679/07

    Konzessionsträger; Handwerk; Meister; Umgehungsgeschäft

    Konzessionsträgerverträge im Handwerk, die den Hauptzweck verfolgen, den Meistertitel (hier: Stuckateurmeister) zur Verfügung zu stellen, um die Eintragung in die Handwerksrolle zu ermöglichen, ohne das eine entsprechende tatsächliche Arbeitsleistung gewollt ist, sind als Umgehungsgeschäft nach § 134 BGB nichtig, mit der Folge, dass kein vertraglicher Vergütungsanspruch besteht (im Anschluss an LAG Niedersachsen 23.10.2001 - 13 Sa 553/01; LAG Thüringen 9..3.2001 - 5 Sa 10/01).

    Konzessionsträgerverträge der vorliegenden Art werden überwiegend als Umgehungsgeschäfte mit Nichtigkeitsfolge bewertet (…Palandt a.a.O. Rn 29;… Müko a.a.O. Rn 18 jeweils m.w.N.; Thüringer LAG 09.03.2001 - 5 Sa 10/01; LAG Niedersachsen 23.10.2001 - 13 Sa 553/01; OLG Koblenz 11.02.1994 - 8 U 535/93; OLG Düsseldorf 11.12.1986 - 10 U 130/86;… a.A.: LAG Köln 04.07.1997 a.a.O.; LAG Hamm 12.07.1990 - 10 Sa 365/90).

  • LAG Köln, 08.10.2024 - 4 Sa 624/23

    Änderungskündigung, Betriebsleiter gem. § 7 Abs. 1 HwO, fachliche …

    Er muss insbesondere zum Vorgesetzten der handwerklich beschäftigten Betriebsangehörigen bestellt und ihnen gegenüber fachlich weisungsbefugt sein (grundlegend BVerwG…, Urteil vom 16.04.1991 - BVerwG 1 C 50.88 -, Rn. 11f;… Urteil vom 22.11.1994 - BVerwG 1 C 22.93 -, Rn. 16;… Beschluss vom 22.07.1997 - 1 B 136/97-, Rn. 10; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 29.09.2011 - 8 ME 105/11 -, Rn. 29; LAG Thüringen, Urteil vom 09.03.2001, 5 Sa 10/2001, Rn. 38, alle zitiert nach juris).
  • LAG Köln, 08.10.2024 - 4 Sa 622/23

    Änderungskündigung, Betriebsleiter gem. § 7 Abs. 1 HwO, fachliche …

    Er muss insbesondere zum Vorgesetzten der handwerklich beschäftigten Betriebsangehörigen bestellt und ihnen gegenüber fachlich weisungsbefugt sein (grundlegend BVerwG…, Urteil vom 16.04.1991 - BVerwG 1 C 50.88 -, Rn. 11f;… Urteil vom 22.11.1994 - BVerwG 1 C 22.93 -, Rn. 16;… Beschluss vom 22.07.1997 - 1 B 136/97-, Rn. 10; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 29.09.2011 - 8 ME 105/11 -, Rn. 29; LAG Thüringen, Urteil vom 09.03.2001, 5 Sa 10/2001, Rn. 38, alle zitiert nach juris).
  • LAG Niedersachsen, 23.10.2001 - 13 Sa 553/01

    Nichtigkeit eines Arbeitsvertrages

    Konzessionsträgerverträge der vorliegenden Art werden überwiegend als Umgehungsgeschäfte mit Nichtigkeitsfolge bewertet (…z. B. MünchKomm zum BGB, a.a.O., Rnr. 19;… Palandt, a.a.O., Rnr. 29; Thüringer Landesarbeitsgericht vom 09.03.2001, 5 Sa 10/01, DB 2001, S. 1835;… OLG Koblenz vom 11.02.1994, 8 U 535/93, NJW-RR 1994, S. 493; OLG Hamm vom 12.03.2001, 8 U 86/00 (bejaht Sittenwidrigkeit); a.A.: LAG Hamm vom 12.07.1990, 10 Sa 365/90; LAG Köln vom 04.07.1997, 11 Sa 838/96).
  • LAG Thüringen, 24.08.2001 - 1 Ta 41/01

    Rechtswegezuständigkeit der Arbeitsgerichte

    Die von der Beklagten in der Beschwerdebeantwortung zitierte Entscheidung des Thüringer Landesarbeitsgerichts vom 09.03.2001 (Az.: 5 Sa 10/2001) ist nicht einschlägig.
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Rechtsprechung
   LAG Düsseldorf, 28.08.2001 - 16 Sa 610/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,2299
LAG Düsseldorf, 28.08.2001 - 16 Sa 610/01 (https://dejure.org/2001,2299)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 28.08.2001 - 16 Sa 610/01 (https://dejure.org/2001,2299)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 28. August 2001 - 16 Sa 610/01 (https://dejure.org/2001,2299)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Ausgleichsklausel; unzulässige Rechtsausübung; Rechtsmissbrauch; Treu und Glauben

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    § 242 BGB
    Ausgleichsklausel; unzulässige Rechtsausübung; Rechtsmissbrauch; Treu und Glauben

  • LAG Düsseldorf PDF

    § 242 BGB
    Ausgleichsklausel; unzulässige Rechtsausübung; Rechtsmissbrauch; Treu und Glauben

  • rechtsportal.de

    BGB § 242
    Ausgleichsklausel; unzulässige Rechtsausübung; Rechtsmissbrauch; Treu und Glauben

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen einer Ausgleichsklausel; Unzulässige Rechtsausübung; Rechtsmissbrauch; Treu und Glauben; Straftat des Arbeitnehmers

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2002, 160
  • BB 2002, 104
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (2)

  • BAG, 04.12.1997 - 2 AZR 799/96

    Eigenkündigung - Aufhebungsvertrag

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 28.08.2001 - 16 Sa 610/01
    Der Grundsatz von Treu und Glauben bildet eine allen Rechten, Rechtslagen und Rechtsnormen immanente Inhaltsbegrenzung, die eine gegen § 242 BGB verstoßende Rechtsausübung oder Ausnutzung einer Rechtslage unzulässig macht (BAG vom 04.12.1997 - 2 AZR 799/96 - NZA 1998, 420).

    Der Grundsatz von Treu und Glauben bildet eine allen Rechten, Rechtslagen und Rechtsnormen immanente Inhaltsbegrenzung, die eine gegen § 242 BGB verstoßende Rechtsausübung oder Ausnutzung einer Rechtslage unzulässig macht (vgl. näher BAG vom 04.12.1997 - 2 AZR 799/96 -AP Nr. 141 zu § 626 BGB, zu II 1 a der Gründe = NZA 1998, 420).

  • BAG, 09.03.1972 - 1 AZR 165/71

    Prozeßverzögerung - Hinauszögerung der Entscheidung - Vorsätzliche positive …

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 28.08.2001 - 16 Sa 610/01
    Der Arbeitnehmer, der durch eine vorsätzliche positive Vertragsverletzung und zugleich durch eine vorsätzliche unerlaubte Handlung seinem bisherigen Arbeitgeber einen Schaden zufügt, handelt gegen den die gesamte Rechtsordnung beherrschenden Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB), wenn er, um für sich einen Rechtsvorteil zu erzielen, seinen früheren Arbeitgeber an einer Erklärung festhalten will, die dieser bei Kenntnis des Sachverhalts in dieser Form nicht abgegeben hätte (im Anschluss an BAG vom 09.03.1972 - 1 AZR 165/71 - AP Nr. 10 zu § 242 BGB Unzulässige Rechtsausübung-Verwirkung).

    Es ist in der Rechtssprechung anerkannt, dass ein Arbeitnehmer, der durch eine vorsätzliche positive Vertragsverletzung und zugleich durch eine vorsätzliche unerlaubte Handlung seinem bisherigen Arbeitgeber einen Schaden zufügt, gegen den die gesamte Rechtsordnung beherrschenden Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) verstößt, wenn er, um für sich einen Rechtsvorteil zu erzielen, seinen früheren Arbeitgeber an einer Erklärung festhalten will, die dieser bei Kenntnis des Sachverhalts in dieser Form nicht abgegeben hätte (BAG vom 09.03.1972 - 1 AZR 165/71 -AP Nr. 10 zu § 242 BGB Unzulässige Rechtsausübung - Verwirkung = DB 1972, 2216).

  • OLG München, 18.04.2018 - 7 U 3130/17

    Unzulässiges Berufen auf Abgeltungsklausel in Aufhebungsvereinbarung bei …

    Rn. 23 2. Dem Dienstnehmer ist die Berufung auf eine Abgeltungsklausel nach Treu und Glauben aber auch im Hinblick auf einen arglistig verschwiegenen, dem Dienstherrn durch ungetreues Verhalten entstandenen Schaden verwehrt (vgl. BAG…, Urteil vom 17.2.1961 - 1 AZR 436/59, Leitsatz und Rz. 19;… Urteil vom 9.3.1972 - 1 AZR 165/71, Rz. 23; LAG Düsseldorf, Urteil vom 28.8.2001 - 16 Sa 610/01, Rz. 39).
  • OLG München, 16.05.2018 - 7 U 3130/17

    Haftung des Geschäftsführers einer GmbH für Schäden der Gesellschaft im …

    Dem Dienstnehmer ist die Berufung auf eine Abgeltungsklausel nach Treu und Glauben aber auch im Hinblick auf einen arglistig verschwiegenen, dem Dienstherrn durch ungetreues Verhalten entstandenen Schaden verwehrt (vgl. BAG…, Urteil vom 17.2.1961 - 1 AZR 436/59, Leitsatz und Rz. 19;… Urteil vom 9.3.1972 - 1 AZR 165/71, Rz. 23; LAG Düsseldorf, Urteil vom 28.8.2001 - 16 Sa 610/01, Rz. 39).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 18.07.2013 - 10 Sa 44/13

    Widerruf einer Versorgungszusage - Schadenersatz aus vorsätzlicher unerlaubter …

    Rn. 56 Wie das Arbeitsgericht unter Bezugnahme auf die höchstrichterliche Rechtsprechung (BAG 09.03.1972 - 1 AZR 165/71 - DB 1972, 2216; LAG Düsseldorf 28.08.2001 - 16 Sa 610/01 - Rn. 39 mwN, Juris) bereits zutreffend ausgeführt hat, verstößt ein Arbeitnehmer, der durch eine vorsätzliche unerlaubte Handlung seinem bisherigen Arbeitgeber einen Schaden zufügt, gegen den die gesamte Rechtsordnung beherrschenden Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB), wenn er, um für sich einen Rechtsvorteil zu erzielen, seinen früheren Arbeitgeber an einer Erklärung festhalten will, die dieser bei Kenntnis des Sachverhalts in dieser Form nicht abgegeben hätte.
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Rechtsprechung
   LAG Hessen, 13.08.2001 - 2 Ta 311/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,7204
LAG Hessen, 13.08.2001 - 2 Ta 311/01 (https://dejure.org/2001,7204)
LAG Hessen, Entscheidung vom 13.08.2001 - 2 Ta 311/01 (https://dejure.org/2001,7204)
LAG Hessen, Entscheidung vom 13. August 2001 - 2 Ta 311/01 (https://dejure.org/2001,7204)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    ZPO § 91 Abs. 1; ; ZPO § ... 91 Abs. 2 S. 1; ; ZPO § 104 Abs. 2 Satz 3 Abs. 3; ; ZPO § 106; ; ZPO § 567 Abs. 1; ; ZPO § 569; ; ZPO § 577 Abs. 1; ; ZPO § 577 Abs. 2; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 2; ; ZPO § 97 Abs. 3; ; RPflG § 11 Abs. 1; ; RPflG § 21 Nr. 1; ; BRAGO § 28; ; ArbGG § 78

  • rechtsportal.de

    Kostenerstattung; Umsatzsteuer, Flugkosten

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Kostenausgleich durch Kostenausgleichsbeschluss; Erklärung über die Vorsteuerabzugsberechtigung; Erstattung der Umsatzsteuer durch die Gegenpartei; Notwendigkeit der Benutzung eines Flugzeugs; Erstattungsfähige Reisekosten eines Rechtsanwalts

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BB 2002, 104
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (2)

  • BAG, 12.10.1962 - 5 AZR 268/60

    Kostenfestsetzungsverfahren - Nichtigkeit einer Entscheidung - Reisekosten - …

    Auszug aus LAG Hessen, 13.08.2001 - 2 Ta 311/01
    Da es bei den Gerichten für Arbeitssachen keine besondere Zulassung gibt, ist § 91 Abs. 2 Satz 1 ZPO dahingehend auszulegen, dass die auswärtige Partei für die Vertretung vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht einen Anwalt beauftragen darf, der entweder seine Kanzlei am Sitz des Gerichts I. Instanz oder am (Wohn-)Sitz der Partei hat (BAG Urt. v. 12.10.1962 - 5 AZR 268/60 - AP Nr. 27 zu § 91 ZPO unter II 2 und 3: HessLAG Beschl. v. 13.08.1999 - 9 Ta 576/99, st. Rspr.; v. 19.11.1999 - 9 Ta 652/99; v. 01.02.1999 - 96 Ta 96/98; v. 02.02.2001 - 2 Ta 42/01), die dafür gem. § 28 BRAGO entstandenen Kosten sind in voller Höhe als notwendig anzusehen und die Partei nicht nur auf eine Informationsreise zu verweisen.
  • LAG Hessen, 19.11.1999 - 9 Ta 652/99

    Kostenerstattung; Reisekosten eines nicht am Sitz des Bundesarbeitsgerichts …

    Auszug aus LAG Hessen, 13.08.2001 - 2 Ta 311/01
    Da es bei den Gerichten für Arbeitssachen keine besondere Zulassung gibt, ist § 91 Abs. 2 Satz 1 ZPO dahingehend auszulegen, dass die auswärtige Partei für die Vertretung vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht einen Anwalt beauftragen darf, der entweder seine Kanzlei am Sitz des Gerichts I. Instanz oder am (Wohn-)Sitz der Partei hat (…BAG Urt. v. 12.10.1962 - 5 AZR 268/60 - AP Nr. 27 zu § 91 ZPO unter II 2 und 3: HessLAG Beschl. v. 13.08.1999 - 9 Ta 576/99, st. Rspr.; v. 19.11.1999 - 9 Ta 652/99; v. 01.02.1999 - 96 Ta 96/98; v. 02.02.2001 - 2 Ta 42/01), die dafür gem. § 28 BRAGO entstandenen Kosten sind in voller Höhe als notwendig anzusehen und die Partei nicht nur auf eine Informationsreise zu verweisen.
  • LAG München, 16.06.2003 - 10 Ta 252/03

    Reisekostenerstattung zugunsten der Partei auch bei nicht angeordneter Teilnahme …

    Demgemäß kommt - im Gegensatz zu den Reisekosten eines Rechtsanwalts (vgl. LAG Rheinland-Pfalz NZA-RR 2003, 261; LAG Hessen BB 2002, 104) - die Erstattung von Flugkosten nicht in Betracht.
  • LAG Rheinland-Pfalz, 27.09.2002 - 2 Ta 808/02

    Kostenerstattung

    Für einen im Hamburg ansässigen Rechtsanwalt ist die Benutzung des Flugzeugs von Hamburg nach Frankfurt für die Wahrnehmung eines Gerichtstermins in Mainz in der Regel notwendig iSv § 91 Abs. 1 ZPO (ebenso LAG Hessen, Beschl v 13.08.2001 - 2 Ta 311/01, LAGReport 2002, 23 für Berlin nach Frankfurt).

    In heutiger Zeit gehört das Flugzeug zu den gängigen Beförderungsmitteln auch innerhalb Deutschlands, das die terminlich ausgelasteten Rechtsanwälte auch aus Zeitersparnisgründen benutzen können (ebenso LAG Hessen, Beschl. v. 13.08.2001 -- 2 Ta 311/01, LAGR 2002, 23 für den Flug von Berlin nach Frankfurt).

  • OLG Frankfurt, 16.02.2006 - 12 W 196/05

    Kostenfestsetzung: Erstattung von Flugkosten eines Rechtsanwalts

    In heutiger Zeit gehört das Flugzeug zu den gängigen Beförderungsmitteln auch innerhalb Deutschlands, das die terminlich ausgelasteten Rechtsanwälte auch aus Zeitersparnisgründen benutzen können (KG Berlin, Beschluss vom 23. Januar 2001, 1 W 8967/00, für den Flug von München nach Berlin, zitiert nach JURIS RN 15; LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 27. September 2002, 2 Ta 808/02, für den Flug von Hamburg nach Frankfurt am Main zu einem Termin in Mainz, zitiert nach JURIS RN 15; ebenso LAG Hessen, Beschluss vom 13.08.2001 -- 2 Ta 311/01, für den Flug von Berlin nach Frankfurt, zitiert nach JURIS RN 14; vgl. auch BVerwG, JurBüro 1989, 1456, zitiert nach JURIS Orientierungssatz 1).
  • LAG Köln, 23.02.2010 - 4 Ta 29/10

    Kostenerstattung bei Beauftragung eines auswärtigen Anwalts

    Rn. 3 1. Dazu entspricht es ganz herrschender Meinung, dass eine Partei, die vor einem auswärtigen Gericht klagt oder verklagt wird, in der Regel einen an ihrem Wohn- oder Geschäftsort ansässigen Rechtsanwalt beauftragen kann (…Nachweise bei Zöller/Herget § 91 ZPO Rn. 13 Stichwort "Reisekosten"; vgl. ferner aus der arbeitsrechtlichen Rechtsprechung z. B. Hessisches Landesarbeitsgericht 13.08.2001 - 2 Ta 311/01 -).
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Rechtsprechung
   LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,5853
LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01 (https://dejure.org/2001,5853)
LAG Hessen, Entscheidung vom 16.10.2001 - 9 Ta 375/01 (https://dejure.org/2001,5853)
LAG Hessen, Entscheidung vom 16. Oktober 2001 - 9 Ta 375/01 (https://dejure.org/2001,5853)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Durchsetzung arbeitsrechtlicher Ansprüche im Wege des Durchgriffs bei rechtsmissbräuchlicher Einschaltung einer Strohmannfirma

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Gründung einer Strohmannfirma; Umgehung von Arbeitsverträgen; Durchgriffshaftung des Geschäftsführeres einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH); Rechtsmissbrauch; Rechtsweg bei doppelrelevanten Tatsachen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA 2002, 695 (Ls.)
  • BB 2002, 104
 
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  • BAG, 20.07.1982 - 3 AZR 446/80

    Mittelbares Arbeitsverhältnis

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Eine Durchgriffshaftung kommt auch in Frage bei vertraglichen Konstruktionen, bei denen die Arbeitsleistung nicht ausschließlich unmittelbar dem Vertragspartner des Arbeitnehmers zugute kommt (vgl. BAG, Urteil vom 20.07.1982 - 3 AZR 446/80 - AP § 611 BGB Mittelbares Arbeitsverhältnis Nr. 5; LAG Bremen Urteil vom 9. September 1998 - 2 Sa 55/98 - Juris).

    Das sei jedenfalls dann anzunehmen, wenn die Mittelsmänner unternehmerische Entscheidungen nicht treffen und keinen Gewinn erzielen können (BAG Urteil vom 20. Juli 1982 - 3 AZR 446/80 - EzA § 611 BGB Mittelbares Arbeitsverhältnis Nr. 1; auch LAG Berlin Urteil vom 1. September 1989 - 6 Sa 48/89 - Juris).

  • BAG, 24.04.1996 - 5 AZB 25/95

    Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten - Grundlage der Prüfung

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    - Juris; BAG Beschluss vom 24. April 1996 -5 AZB 25/95 - EzA § 2 ArbGG 1979 Nr. 31).
  • BAG, 10.12.1996 - 5 AZB 20/96

    Rechtsweg - Vorstandsmitglied eines Vereins

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Eine Verweisung des Rechtsstreits in einen anderen Rechtsweg wäre in diesem Fall sinnlos (BAG Beschluss vom 17. Juni 1999 - 5 AZB 23/98 - EzA § 2 ArbGG Nr. 46; BAG Beschluss vom 10. Dezember 1996 - 5 AZB 20/96 - EzA § 2 ArbGG 1979 Nr. 36; BAG Beschluss vom 21. Mai 1996 - 5 AZB 36/94.
  • BAG, 17.06.1999 - 5 AZB 23/98

    Rechtsweg - Arbeitnehmerähnliche Person (Motorrad-Rennfahrerin)

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Eine Verweisung des Rechtsstreits in einen anderen Rechtsweg wäre in diesem Fall sinnlos (BAG Beschluss vom 17. Juni 1999 - 5 AZB 23/98 - EzA § 2 ArbGG Nr. 46; BAG Beschluss vom 10. Dezember 1996 - 5 AZB 20/96 - EzA § 2 ArbGG 1979 Nr. 36; BAG Beschluss vom 21. Mai 1996 - 5 AZB 36/94.
  • BAG, 11.11.1986 - 3 AZR 186/85

    Zuständigkeit der Gerichte für Arbeitssachen - Ansprüche aus einem Sozialplan - …

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Der Begriff der Rechtsnachfolge im Sinne von § 3 ArbGG ist nach allgemeiner Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum weit auszulegen (vgl. BAG Urteil 11. November 1986 - 3 AZR 186/85 - BAGE 53, 317, 321).
  • BAG, 21.05.1996 - 5 AZB 36/94
    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Eine Verweisung des Rechtsstreits in einen anderen Rechtsweg wäre in diesem Fall sinnlos (BAG Beschluss vom 17. Juni 1999 - 5 AZB 23/98 - EzA § 2 ArbGG Nr. 46; BAG Beschluss vom 10. Dezember 1996 - 5 AZB 20/96 - EzA § 2 ArbGG 1979 Nr. 36; BAG Beschluss vom 21. Mai 1996 - 5 AZB 36/94.
  • BAG, 29.03.2000 - 5 AZB 69/99

    Zuständigkeit der Gerichte für Arbeitssachen bei Inanspruchnahme der …

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Als Rechtsnachfolge in diesem Sinne kommt auch eine Durchgriffshaftung auf ein Unternehmen in Betracht, das neben der Gesellschaft, die Arbeitgeberin ist, für arbeitsvertragliche Ansprüche haften soll (BAG Beschluss vom 29. März 2000 - 5 AZB 69/99 - Juris).
  • LAG Bremen, 09.09.1998 - 2 Sa 55/98

    Bestehen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses; Anspruch auf …

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Eine Durchgriffshaftung kommt auch in Frage bei vertraglichen Konstruktionen, bei denen die Arbeitsleistung nicht ausschließlich unmittelbar dem Vertragspartner des Arbeitnehmers zugute kommt (vgl. BAG, Urteil vom 20.07.1982 - 3 AZR 446/80 - AP § 611 BGB Mittelbares Arbeitsverhältnis Nr. 5; LAG Bremen Urteil vom 9. September 1998 - 2 Sa 55/98 - Juris).
  • LAG Berlin, 01.09.1989 - 6 Sa 48/89

    Drittbezogener Personaleinsatz; Personal; Scheingeschäft; Umgehungsgeschäft; …

    Auszug aus LAG Hessen, 16.10.2001 - 9 Ta 375/01
    Das sei jedenfalls dann anzunehmen, wenn die Mittelsmänner unternehmerische Entscheidungen nicht treffen und keinen Gewinn erzielen können (BAG Urteil vom 20. Juli 1982 - 3 AZR 446/80 - EzA § 611 BGB Mittelbares Arbeitsverhältnis Nr. 1; auch LAG Berlin Urteil vom 1. September 1989 - 6 Sa 48/89 - Juris).
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