Rechtsprechung
| OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
§ 10 Abs. 3 Nr. 3 BetrAVG
- Justiz Hamburg
§ 10 Abs 3 Nr 3 BetrAVG, Art 3 Abs 1 GG
Rechtmäßigkeit des Durchführungsweges, der Ansprüche nur gegen den Arbeitgeber gewährt, im Rahmen des Systems der Insolvenzsicherung betrieblicher Versorgungszusagen - IWW
- Betriebs-Berater
Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung
- Betriebs-Berater
Insovenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Insolvenzsicherung von Betriebsrenten und die Unterstützungskasse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
System der Insolvenzsicherung betrieblicher Versorgungszusagen nach dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG); Ausschließlicher Rechtsanspruch gegen den Arbeitgeber i.R.e. Versorgungszusage an den Begünstigten nach BetrAVG; Umschreibung der Rückdeckungsversicherung als die ...
Verfahrensgang
- VG Hamburg, 06.12.2007 - 15 K 673/06
- OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Papierfundstellen
- ZIP 2010, 1509
- DVBl 2010, 463
- BB 2010, 888
- DB 2010, 908
- DÖV 2010, 452
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (36)
- VGH Bayern, 20.07.2009 - 5 BV 08.118
BayVGH bestätigt Beitragspflicht des Arbeitgebers zur Insolvenzsicherung bei …
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Zudem knüpft sie an eine freiwillig übernommene Leistung an und beruht auf sachgerechten, vernünftigen Erwägungen des Gemeinwohls (…vgl. BVerwG, Urt. v. 23.1.2008, NVwZ-RR 2008, 480, 483, Rn. 33;… Urt. v. 23.5.1995, a.a.O.; VGH München, Urt. v. 20.7.2009, 5 BV 08.118, juris - Rn. 33 f.).Dem Gesetzgeber kommt dabei im sozial- und gesellschaftspolitischen Raum, dem auch die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung zuzurechnen ist, grundsätzlich ein weiter Gestaltungsspielraum zu (…BVerwG, Urt. v. 10.12.1981, BVerwGE 64, 248, 260; VGH München, Urt. v. 20.7.2009, 5 BV 08.118, juris - Rn. 35).
Dabei hat er einen weiten Gestaltungsspielraum (…vgl. BVerfG, Urt. v. 10.6.2009, NJW 2009, 2033, 2044, Rn. 229;… Beschl. v. 28.2.2008, DVBl 2008, 645, 647, Rn. 30), der vorliegend mit der Einführung des Solidarprinzips bei der Beitragsbemessung eingehalten wurde (so auch VGH München, Urt. v. 20.7.2009, 5 BV 08.118, juris - Rn. 45).
Eine etwaige Benachteiligung der Pensionsfondszusagen gegenüber den Pensionskassenzusagen durch ihre Ungleichbehandlung bei der Erhebung des Insolvenzsicherungsbeitrags (vgl. dazu: VGH München, Urt. v. 20.7.2009, 5 BV 08.118, juris - Rn. 41;… Ahrend/Förster/Rühmann, a.a.O., § 10 Rn. 10;… Höfer, a.a.O., Rn. 4882) ist für den hier allein maßgeblichen Vergleich dieses Beitrags mit demjenigen für eine Unterstützungskassenzusage allerdings ohne Bedeutung.
- BVerwG, 23.05.1995 - 1 C 32.92
Einstandspflicht - Träger der Insolvenzsicherung - Betriebliche Altersversorgung …
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
a) Die der Klägerin auferlegte Beitragsbelastung ist nicht unverhältnismäßig (vgl. allgemein: BVerwG, Urt. v. 23.5.1995, BVerwGE 98, 280, 292) und greift nicht in den Schutzbereich eines Freiheitsgrundrechts ein.Sie berührt nicht den Schutzbereich der Eigentumsgewährleistung, weil das Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 GG nicht das Vermögen als solches gegen die Auferlegung von Geldleistungspflichten schützt, solange sie keine erdrosselnde Wirkung haben (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 2.2.2009, 1 BvR 2553/08, juris - Rn. 18;… Urt. v. 8.4.1997, BVerfGE 95, 267, 300; Beschl. v. 25.2.1960, BVerfGE 10, 354, 371; BVerwG, Urt. v. 23.5.1995, BVerwGE 98, 280, 291).
Zudem knüpft sie an eine freiwillig übernommene Leistung an und beruht auf sachgerechten, vernünftigen Erwägungen des Gemeinwohls (…vgl. BVerwG, Urt. v. 23.1.2008, NVwZ-RR 2008, 480, 483, Rn. 33; Urt. v. 23.5.1995, a.a.O.;… VGH München, Urt. v. 20.7.2009, 5 BV 08.118, juris - Rn. 33 f.).
- BVerwG, 23.01.2008 - 6 C 19.07
Betriebliche Altersversorgung; unmittelbare Versorgungszusage; Pensionsfonds; …
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Zudem knüpft sie an eine freiwillig übernommene Leistung an und beruht auf sachgerechten, vernünftigen Erwägungen des Gemeinwohls (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.1.2008, NVwZ-RR 2008, 480, 483, Rn. 33;… Urt. v. 23.5.1995, a.a.O.;… VGH München, Urt. v. 20.7.2009, 5 BV 08.118, juris - Rn. 33 f.).Aber auch die Entstehungsgeschichte jener Bestimmung (vgl. schon: BVerwG, Urt. v. 23.1.2008, NVwZ-RR 2008, 480, 482, Rn. 29) zeigt, dass eine für einen derartigen Systemwechsel sprechende Bewertung der einzelnen Durchführungswege nach dem mit ihnen typischerweise verbundenen Risiko einer Insolvenz des Arbeitgebers nicht stattgefunden hat.
- BVerfG, 22.09.2009 - 2 BvL 3/02
Vorlage des Bundesfinanzhofs zur Frage der Besteuerung von Leibrenten unzulässig
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Dieser gebietet dem Gesetzgeber unter steter Orientierung am Gerechtigkeitsgedanken wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (…st. Rspr. des BVerfG seit dem Urt. v. 23.10.1951, BVerfGE 1, 14, 52; Beschl. v. 22.9.2009, DVBl. 2009, 1447, 1449).Ihm ist damit eine Differenzierung nicht verwehrt, er verletzt aber das Grundrecht, wenn er eine Gruppe von Normadressaten im Vergleich zu einer anderen Gruppe anders behandelt, obwohl zwischen beiden Gruppen keine Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht bestehen, dass sie die ungleiche Behandlung rechtfertigen können (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.9.2009, a.a.O.;… Urt. v. 28.2.2007, BVerfGE 117, 316, 325;… Urt. v. 6.3.2002, BVerfGE 105, 73, 110).
- BVerwG, 13.07.1999 - 1 C 13.98
Analogie; teleologische Reduktion; Arbeitgeber i.S. des Betriebsrentenrechts; …
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Dieses Umlageverfahren und der einheitliche nur am Volumen der Versorgungszusagen orientierte Beitrag begründen eine solidarische Haftung aller Arbeitgeber, die mit der Durchführung der Altersversorgung das Insolvenzrisiko abstrakt erhöhen (vgl. BVerwG, Urt. v. 13.7.1999, DVBl. 1999, 1727, 1729).Es ist daher für die Ermittlung der Beitragshöhe ohne Bedeutung, ob die Erfüllung der Versorgungszusage durch den Arbeitgeber mehr oder weniger gesichert ist oder ob Dritte - wie hier der Hamburgische Versorgungsfond - ebenfalls für deren Erfüllung einstehen müssen (BVerwG, Urt. v. 13.7.1999, DVBl. 1999, 1727, 1729 f.).
- BVerwG, 14.11.1985 - 3 C 44.83
Beitragspflicht zur Insolvenzsicherung und Konkursfähigkeit allgemeiner …
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Im Bereich der Sozialversicherung, dem die betriebliche Altersversorgung in ihrer Funktion nahekommt (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.11.1985, BVerwGE 72, 212, 219 und 221), kann der Gesetzgeber den Kreis der Beitragspflichtigen so abgrenzen, wie es für die Begründung einer leistungsfähigen Solidargemeinschaft erforderlich ist.Die Beitragshöhe ist damit nicht von dem Grad der Wahrscheinlichkeit abhängig, mit dem die Arbeitnehmer des beitragspflichtigen Arbeitgebers Leistungen aus der Insolvenzsicherung in Anspruch nehmen werden (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.11.1985, BVerwGE 72, 212, 220).
- BVerfG, 07.07.2009 - 1 BvR 1164/07
Gleichbehandlung eingetragener Lebensgemeinschaft
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Aus ihr lässt sich nichts für einen Verstoß herleiten, wenn plausible Gründe für die Abweichung sprechen (vgl. BVerfG, Beschl. 7.7.2009, 1 BvR 1164/07, juris - Rn. 94; Beschl. v. 6.11.1984, BVerfGE 68, 237, 253; Beschl. v. 10.11.1981, BVerfGE 59, 36, 49;… Urt. v. 24.7.1968, BVerfGE 24, 75, 100). - BVerfG, 06.11.1984 - 2 BvL 16/83
Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit des Fehlens einer Pauschvergütungsregelung …
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Aus ihr lässt sich nichts für einen Verstoß herleiten, wenn plausible Gründe für die Abweichung sprechen (…vgl. BVerfG, Beschl. 7.7.2009, 1 BvR 1164/07, juris - Rn. 94; Beschl. v. 6.11.1984, BVerfGE 68, 237, 253; Beschl. v. 10.11.1981, BVerfGE 59, 36, 49;… Urt. v. 24.7.1968, BVerfGE 24, 75, 100). - BVerfG, 10.11.1981 - 1 BvL 18/77
Verfassungsmäßigkeit des § 1246 Abs. 2 Satz 2 RVO
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Aus ihr lässt sich nichts für einen Verstoß herleiten, wenn plausible Gründe für die Abweichung sprechen (…vgl. BVerfG, Beschl. 7.7.2009, 1 BvR 1164/07, juris - Rn. 94; Beschl. v. 6.11.1984, BVerfGE 68, 237, 253; Beschl. v. 10.11.1981, BVerfGE 59, 36, 49;… Urt. v. 24.7.1968, BVerfGE 24, 75, 100). - BVerfG, 24.07.1968 - 1 BvR 537/65
Verletzung des Rückwirkungsverbots im Bundesrückerstattungsgesetz
Auszug aus OVG Hamburg, 14.01.2010 - 4 Bf 22/08
Aus ihr lässt sich nichts für einen Verstoß herleiten, wenn plausible Gründe für die Abweichung sprechen (…vgl. BVerfG, Beschl. 7.7.2009, 1 BvR 1164/07, juris - Rn. 94; Beschl. v. 6.11.1984, BVerfGE 68, 237, 253; Beschl. v. 10.11.1981, BVerfGE 59, 36, 49; Urt. v. 24.7.1968, BVerfGE 24, 75, 100). - BVerfG, 23.10.1951 - 2 BvG 1/51
Südweststaat
- BVerfG, 06.03.2002 - 2 BvL 17/99
Pensionsbesteuerung
- BVerfG, 15.01.2008 - 1 BvL 2/04
Abfärberegelung
- BVerfG, 10.06.2009 - 1 BvR 706/08
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz
- BVerfG, 28.02.2007 - 1 BvL 5/03
Homologe Insemination
- BVerfG, 20.04.2004 - 1 BvR 1748/99
Ökosteuer
- BVerfG, 08.04.1997 - 1 BvR 48/94
Altschulden
- BVerfG, 15.07.1998 - 1 BvR 1554/89
Versorgungsanwartschaften
- BVerfG, 11.11.2008 - 1 BvL 3/05
Begünstigung von Versicherten mit 45 Pflichtbeitragsjahren und Kürzungen von …
- BVerfG, 28.02.2008 - 1 BvR 2137/06
Verdoppelung der Beitragslast auf Versorgungsbezüge in der Krankenversicherung …
- BVerfG, 04.02.2009 - 1 BvL 8/05
Spielgerätesteuer
- BVerfG, 08.04.1987 - 2 BvR 909/82
Künstlersozialversicherungsgesetz
- BVerfG, 07.11.1995 - 2 BvR 413/88
'Wasserpfennig'
- BVerfG, 26.06.2007 - 1 BvR 2204/00
Rentenversicherungspflicht für selbstständige Lehrer verfassungsgemäß
- BVerfG, 20.12.1966 - 1 BvR 320/57
Allphasenumsatzsteuer
- BVerfG, 28.11.1984 - 1 BvR 1157/82
Rechnungszinsfuß
- BVerfG, 18.05.2004 - 2 BvR 2374/99
Klärschlamm
- BVerwG, 11.12.2008 - 2 C 121.07
Alimentation; amtsangemessene Alimentation; amtsbezogene Alimentation; …
- BVerfG, 14.06.1994 - 1 BvR 1022/88
Kindergeld
- BVerfG, 02.02.2009 - 1 BvR 2553/08
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Heranziehung zur Insolvenzgeld-Umlage
- BVerfG, 25.02.1960 - 1 BvR 239/52
Bayerische Ärzteversorgung
- BVerfG, 09.11.1988 - 1 BvL 22/84
Verfassungswidrigkeit des Ruhens des Krankengeldanspruchs bei Bezug von …
- BVerwG, 04.10.1994 - 1 C 41.92
Beitragsanspruch - Insolvenzsicherung - Erlaß eines Beitragsbescheids - …
- BVerwG, 10.12.1981 - 3 C 1.81
Beitragspflicht einer Industrie- und Handelskammer zur Insolvenzsicherung - …
- BVerfG, 26.04.1978 - 1 BvL 29/76
Lohnfortzahlung
- VG Hamburg, 28.11.2006 - 15 E 674/06
Betriebliche Altersvorsorge - Gerechtigkeitsdefizite der Beitragspflicht zum PSV
- BVerwG, 25.08.2010 - 8 C 40.09
Abgabe; Äquivalenzprinzip; betriebliche Altersversorgung; Arbeitgeber; …
Eine solche unzutreffende Verkürzung der Rechtfertigung der Ungleichbehandlung verschiedener Durchführungswege ergibt sich weder aus den berufungsgerichtlichen Ausführungen zur Beitragsfreiheit der Durchführungswege, die einen Anspruch gegen einen externen Dritten begründen, noch aus der zustimmenden Bezugnahme auf eine Entscheidung, die auf das Bestehen eines Anspruchs gegen einen externen Dritten abstellt (OVG Hamburg, Urteil vom 14. Januar 2010 - 4 Bf 22/08 - ZIP 2010, 1509 ). - VG Hamburg, 21.01.2011 - 4 K 881/10
Beitragspflicht des Arbeitsgebers zur Insolvenzsicherung nach § 10 Abs 1 BetrAVG
Als Berufsausübungsregelung wäre sie verfassungsrechtlich unbedenklich, weil sie auf sachgerechten, vernünftigen Erwägungen des Gemeinwohls beruht und keine unzumutbare Belastung bedeutet (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.8.2010, 8 C 40/09, juris;… Urt. v. 23.1.2008, 6 C 19/07, NVwZ-RR 2008, 480; OVG Hamburg, Urt. v. 14.1.2010, 4 Bf 22/08, juris).Deshalb ist nicht zu prüfen, ob er die jeweils zweckmäßigste oder gerechteste Lösung gefunden hat, sondern nur, ob die verfassungsrechtlichen Grenzen seiner Gestaltungsfreiheit überschritten sind (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.8.2010, 8 C 40/09 bzw. 8 C 23/09, juris;… Urt. v. 23.1.2008, NVwZ-RR 2008, 480; OVG Hamburg, Urt. v. 14.1.2010, 4 Bf 22/08, juris).
Die Ungleichbehandlung der Direktversicherung mit den Versorgungszusagen eines Pensionsfonds findet ihre Rechtfertigung in der ungleichen Ausrichtung der gesicherten Ansprüche (vgl. OVG Hamburg, Urt. v. 14.1.2010, 4 Bf 22/08, juris).
Ein derartiger Systemwechsel lässt sich nicht feststellen und ist auch der Entstehungsgeschichte des Gesetzes nicht zu entnehmen (…BVerwG, Urt. v. 25.8.2010, 8 C 40/09 bzw. 8 C 23/09, juris; OVG Hamburg, Urt. v. 14.1.2010, 4 Bf 22/08, juris m. w. N.).
- VG Mainz, 09.09.2011 - 4 K 37/11
Beitrag für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersvorsorge
Dabei kommt dem Gesetzgeber im sozial- und gesellschaftspolitischen Raum, dem auch die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung zuzurechnen ist, grundsätzlich ein weiter Gestaltungsspielraum zu (BVerwG…, Urteil vom 25. August 2010 - 8 C 40.09 - juris, Rn. 38; BVerwG…, Urteil vom 10. Dezember 1981 - 3 C 1.81 - juris, Rn. 44; BayVGH…, Urteil vom 20. Juli 2009, 5 BV 08.118 - juris, Rn. 35; HambOVG, Urteil vom 14. Januar 2010 - 4 Bf 22/08 - juris, Rn. 30).Denn der Durchführungsweg der Pensionsfonds weist zwar gewisse strukturelle Unterschiede gegenüber den übrigen Durchführungswegen auf, insbesondere, da im Falle einer Pensionsfondszusage der Anspruch des Begünstigten gegen den Versorgungsträger selbst und nicht gegen den Arbeitgeber gesichert wird (vgl. HambOVG, Urteil vom 14. Januar 2010 - 4 Bf 22/08 - juris, Rn. 50 ff.).
- OVG Rheinland-Pfalz, 18.05.2012 - 7 A 11241/11
Betriebliche Altersversorgung; Finanzierungssystem zur Insolvenzsicherung; …
Denn der Durchführungsweg der Pensionsfonds weist zwar gewisse strukturelle Unterschiede gegenüber den übrigen Durchführungswegen auf, insbesondere, da im Falle einer Pensionsfondszusage der Anspruch des Begünstigten gegen den Versorgungsträger selbst und nicht gegen den Arbeitgeber gesichert wird (vgl. HambOVG, Urteil vom 14. Januar 2010 - 4 Bf 22/08 -juris, Rn. 50 ff.). - VGH Bayern, 24.06.2010 - 5 BV 09.1340
Beitragspflicht nach dem BetrAVG; Einmalbeitrag; unverfallbare Anwartschaften aus …
Dies ist bei der Unterstützungskasse ebenso wie bei der unmittelbaren Versorgungszusage nicht der Fall, unabhängig davon, ob hierfür eine Rückdeckung besteht oder nicht (so auch OVG Hamburg vom 14.1.2010 - 4 Bf 22/08 - in juris). - VG Hamburg, 06.07.2011 - 10 K 527/10
Heranziehung zu Insolvenzsicherungsbeiträgen
Angesichts des weiten Gestaltungsspielraums, der dem Gesetzgebers im sozialpolitischen Raum, zu dem auch die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung gehört (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 14.1.2010, 4 Bf 22/08, juris), zusteht, ist es von Verfassung wegen nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber sich bislang nicht dazu entschlossen hat, auch diese Gestaltungsalternative mit einem niedrigeren Beitragssatz zu berücksichtigen.
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- verkehrslexikon.de
Nichtanerkennung eines polnischen Führerscheins entsprechend der 3. Führerschein-Richtlinie
- blutalkohol
, S. 182
- RA Kotz
EU-Führerschein nach Fahrerlaubnisentziehung in Deutschland
- rechtsportal.de
Anwendbarkeit des Art. 11 Abs. 4 Unterabs. 2 RL 126/2006/EG i.d.F.v. 19. Januar 2009 über die Anerkennung eines vor dem Inkrafttreten erteilten ausländischen EU-Führerscheins; Abhängigkeit der Versagung der Anerkennung eine EU-Führerscheins auch von einem zweifelsfrei ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (5)
- Burhoff online Blog (Pressemitteilung)
Ende des EU-Führerscheintourismus durch die 3. Führerscheinrichtlinie
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Der Führerscheintourismus und die 3. EU-Führerschein-Richtlinie
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
EU-Führerscheintourismus durch 3. Führerscheinrichtlinie beendet
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
3. Führerscheinrichtlinie setzt EU-Führerscheintourismus ein Ende - Richtlinie verbietet Erteilung bzw. Anerkennung einer Fahrerlaubnis eines EU-Staats nach vorheriger Entziehung einer Fahrerlaubnis
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Anwendbarkeit des Art. 11 Abs. 4 Unterabs. 2 RL 126/2006/EG i.d.F.v. 19. Januar 2009 über die Anerkennung eines vor dem Inkrafttreten erteilten ausländischen EU-Führerscheins; Abhängigkeit der Versagung der Anerkennung eine EU-Führerscheins auch von einem zweifelsfrei ...
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 463
- DÖV 2010, 451
Wird zitiert von ... (47) Zitiert selbst (10)
- EuGH, 26.06.2008 - C-329/06
Verkehr - Tschechische Führerscheine, die Deutschen nach dem Entzug ihrer …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 8 vgl. im Ausgangspunkt Urteil vom 29. April 2004 Rs. C476/01 (Kapper) , NJW 2004, 1725 = DAR 2004, 333 = NZV 2004, 373 = Blutalkohol 41 (2004), 450, und zuletzt Urteile vom 26. Juni 2008 C 329/06 und C343/06 (Wiedemann u.a.) , NJW 2008, 2403 = Blutalkohol 45 (2008), 225 = DÖV 2008, 723 = NZV 2008, 641, und C334/06 bis C336/06 (Zerche u.a.), DAR 2008, 459, sowie Beschluss vom 9. Juli 2009 C445/08 (Wierer) , DAR 2009, 637 = Blutalkohol 46 (2009), 408,.Rn. 31 vgl. Urteile vom 26. Juni 2008 C 329/06 und C343/06 (X. u.a.) sowie C334/06 bis C336/06 (A. u.a.) , jeweils aaO.
Rn. 34 Vgl. EuGH, Urteile vom 26. Juni 2008 C 329/06 und C343/06 (X. u.a.) sowie C334/06 bis C336/06 (A. u.a.) , jeweils aaO. .
- EuGH, 29.04.2004 - C-476/01
EIN MITGLIEDSTAAT DARF EINEM VON EINEM ANDEREN MITGLIEDSTAAT AUSGESTELLTEN …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 8 vgl. im Ausgangspunkt Urteil vom 29. April 2004 Rs. C476/01 (Kapper) , NJW 2004, 1725 = DAR 2004, 333 = NZV 2004, 373 = Blutalkohol 41 (2004), 450, und zuletzt Urteile vom 26. Juni 2008 C 329/06 und C343/06 (Wiedemann u.a.) , NJW 2008, 2403 = Blutalkohol 45 (2008), 225 = DÖV 2008, 723 = NZV 2008, 641, und C334/06 bis C336/06 (Zerche u.a.), DAR 2008, 459, sowie Beschluss vom 9. Juli 2009 C445/08 (Wierer) , DAR 2009, 637 = Blutalkohol 46 (2009), 408,. - BVerwG, 11.12.2008 - 3 C 26.07
Fahrerlaubnis; EU-Fahrerlaubnis; Führerschein; EU-Führerschein; Anerkennung; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 5 Vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2008 3 C 26.07 , BVerwGE 132, 315 = NJW 2009, 1689 = NZV 2009, 307; Bayer. VGH, Beschluss vom 26. Februar 2009 11 C 09.296 , Juris, Rn. 47; VGH Baden-Württ., Urteil vom 7. April 2009 10 S 3320/08 , veröffentlicht bei www.verkehrslexikon.de; Thoms, DAR 2007, 287 (288), Hailbronner/Thoms, NJW 2007, 1089 (1093); Morgenstern, NZV 2008, 425 (429); Geiger, DAR 2009, 61 (62); Janker, DAR 2009, 181 (184); Mosbacher/Gräfe, NJW 2009, 801 (803 f.); anders noch Geiger, DAR 2007, 126 (128), und Schünemann/Schünemann, DAR 2007, 382 (385).
- EuGH, 09.07.2009 - C-445/08
Wierer - Art. 104 § 3 Abs. 1 der Verfahrensordnung - Führerschein - Richtlinie …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 8 vgl. im Ausgangspunkt Urteil vom 29. April 2004 Rs. C476/01 (Kapper) , NJW 2004, 1725 = DAR 2004, 333 = NZV 2004, 373 = Blutalkohol 41 (2004), 450, und zuletzt Urteile vom 26. Juni 2008 C 329/06 und C343/06 (Wiedemann u.a.) , NJW 2008, 2403 = Blutalkohol 45 (2008), 225 = DÖV 2008, 723 = NZV 2008, 641, und C334/06 bis C336/06 (Zerche u.a.), DAR 2008, 459, sowie Beschluss vom 9. Juli 2009 C445/08 (Wierer) , DAR 2009, 637 = Blutalkohol 46 (2009), 408,. - EuGH, 26.06.2008 - C-334/06
Zerche u.a. - Richtlinie 91/439/EWG - Gegenseitige Anerkennung der Führerscheine …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 8 vgl. im Ausgangspunkt Urteil vom 29. April 2004 Rs. C476/01 (Kapper) , NJW 2004, 1725 = DAR 2004, 333 = NZV 2004, 373 = Blutalkohol 41 (2004), 450, und zuletzt Urteile vom 26. Juni 2008 C 329/06 und C343/06 (Wiedemann u.a.) , NJW 2008, 2403 = Blutalkohol 45 (2008), 225 = DÖV 2008, 723 = NZV 2008, 641, und C334/06 bis C336/06 (Zerche u.a.), DAR 2008, 459, sowie Beschluss vom 9. Juli 2009 C445/08 (Wierer) , DAR 2009, 637 = Blutalkohol 46 (2009), 408,. - OVG Saarland, 23.01.2009 - 1 B 438/08
Zur Anerkennung von EU-Fahrerlaubnissen im Bundesgebiet
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 38 so OVG Saarl., Beschluss vom 23. Januar 2009 1 B 438/08 , DAR 2009, 163, und Hess. VGH, Beschluss vom 4. Dezember 2009 2 B 2138/09 , veröff. - VGH Hessen, 04.12.2009 - 2 B 2138/09
Rechtmäßigkeit der Versagung einer Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen in …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 38 so OVG Saarl., Beschluss vom 23. Januar 2009 1 B 438/08 , DAR 2009, 163, und Hess. VGH, Beschluss vom 4. Dezember 2009 2 B 2138/09 , veröff. - VGH Bayern, 26.02.2009 - 11 C 09.296
Prozesskostenhilfe; Offenheit der Erfolgsaussichten; Berücksichtigung einer im …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 5 Vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2008 3 C 26.07 , BVerwGE 132, 315 = NJW 2009, 1689 = NZV 2009, 307; Bayer. VGH, Beschluss vom 26. Februar 2009 11 C 09.296 , Juris, Rn. 47; VGH Baden-Württ., Urteil vom 7. April 2009 10 S 3320/08 , veröffentlicht bei www.verkehrslexikon.de; Thoms, DAR 2007, 287 (288), Hailbronner/Thoms, NJW 2007, 1089 (1093); Morgenstern, NZV 2008, 425 (429); Geiger, DAR 2009, 61 (62); Janker, DAR 2009, 181 (184); Mosbacher/Gräfe, NJW 2009, 801 (803 f.); anders noch Geiger, DAR 2007, 126 (128), und Schünemann/Schünemann, DAR 2007, 382 (385). - OVG Niedersachsen, 12.05.2009 - 12 ME 324/08
Voraussetzungen für die Anerkennung einer im EU-Ausland erworbenen Fahrerlaubnis …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 40 Beschluss vom 12. Mai 2009 12 ME 324/08 , Juris (…Rn. 9). - VGH Baden-Württemberg, 07.04.2009 - 10 S 3320/08
Nichtanerkennung einer tschechischen Fahrerlaubnis mit deutschem Wohnsitz und …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2010 - 16 B 814/09
Rn. 5 Vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2008 3 C 26.07 , BVerwGE 132, 315 = NJW 2009, 1689 = NZV 2009, 307; Bayer. VGH, Beschluss vom 26. Februar 2009 11 C 09.296 , Juris, Rn. 47; VGH Baden-Württ., Urteil vom 7. April 2009 10 S 3320/08 , veröffentlicht bei www.verkehrslexikon.de; Thoms, DAR 2007, 287 (288), Hailbronner/Thoms, NJW 2007, 1089 (1093); Morgenstern, NZV 2008, 425 (429); Geiger, DAR 2009, 61 (62); Janker, DAR 2009, 181 (184); Mosbacher/Gräfe, NJW 2009, 801 (803 f.); anders noch Geiger, DAR 2007, 126 (128), und Schünemann/Schünemann, DAR 2007, 382 (385).
- BVerfG, 22.09.2011 - 2 BvR 947/11
Gesetzlicher Richter (Verstoß durch eine Verletzung der Pflicht zur Vorlage an …
(2) Die Argumente, die das Oberlandesgericht Nürnberg unter Verweis auf den Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 7. Oktober 2010 (…a.a.O.) für die Vereinbarkeit von § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit Satz 3 FeV mit Unionsrecht anführt und die von Stimmen in der Rechtsprechung (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 20. Januar 2010 - 16 B 814/09 -, juris, Rn. 6 ff.; VGH Mannheim…, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 10 S 2391/09 -, NJW 2010, S. 2821 ; OVG Greifswald…, Beschluss vom 23. Februar 2010 - 1 M 172/09 -, juris, Rn. 11 ff.; OLG Stuttgart…, Beschluss vom 26. Mai 2010 - 2 Ss 269/10 -, NJW 2010, S. 2818 ; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 18. August 2010 - 12 ME 57/10 -, juris, Rn. 11 ff.) und in der Literatur geteilt werden (…vgl. Jancker, DAR 2009, S. 181 ;… Mosbacher/Gräfe, NJW 2009, S. 801 ), sind nicht vertretbar. - OVG Nordrhein-Westfalen, 31.10.2011 - 16 B 948/11
Notwendigkeit des Nachweises des Verstoßes gegen das Wohnsitzerfordernis für die …
Art. 11 Abs. 4 Unterabs. 2 der Richtlinie 2006/126/EG gilt für EU ausländische Fahrerlaubnisse, die ab dem 19. Januar 2009 erteilt worden sind (Fortführung OVG NRW, Beschluss vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 ).Unter den Voraussetzungen des Art. 11 Abs. 4 Unterabs. 2 der Richtlinie 2006/126/EG setzt die Feststellung, dass eine im EU Ausland erworbene Fahrerlaubnis nicht zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland berechtigt, bei summarischer Betrachtung nicht voraus, dass daneben ein Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis (Art. 7 Abs. 1 lit. e, Art. 12 der Richtlinie 2006/126/EG) nachgewiesen werden muss (Fortführung OVG NRW, Beschluss vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 ).
Rn. 8 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 , juris, Rn. 3 bis 5 (= VRS 118 [2010], 314 = Blutalkohol 47 [2010], 145 = NWVBl. 2010, 233), mit weiteren Nachweisen, und zuletzt vom 16. August 2011 16 B 330/11 .
Rn. 11 Vgl. hierzu eingehend OVG NRW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 , a.a.O. (…juris, Rn. 8 bis 38), und vom 14. April 2010 16 B 1564/09 ; ebenso Bayer. VGH, Beschluss vom 10. November 2009 11 CS 09.2082 , juris, Rn. 19 bis 29 (= NZV 2010, 48 = VRS 118 [2010], 51); VGH Baden-Württ., Beschluss vom 21. Januar 2010 10 S 2391/09 , juris, Rn. 17 bis 25 (= NJW 2010, 2821 = DAR 2010, 153 = VRS 118 [2010], 249 = Blutalkohol 47 [2010], 149); Nieders.
Rn. 13 Vgl. dazu eingehend OVG NRW, Beschluss vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 , a.a.O. (…juris, Rn. 9 bis 31).
- VGH Bayern, 16.08.2010 - 11 B 10.1030
Vorabentscheidungsersuchen an den Europäischen Gerichtshof - Voraussetzungen für …
Die Anwendbarkeit von Art. 11 Abs. 4 der Richtlinie wird deshalb durch Art. 13 Abs. 2 für die Zeit vor dem 19. Januar 2013 nicht ausgeschlossen (im Ergebnis ebenso Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz vom 17.2.2010, DAR 2010, 406; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg vom 21.1.2010, DAR 2010, 153; Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010, SVR 2010, 150 = zfs 2010, 236).So gehen das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (Beschluss vom 20.1.2010, a.a.O), der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (…Beschluss vom 21.1.2010, a.a.O.), das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (Beschluss vom 23.2.2010 Az. 1 M 165/09) und das Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein (Beschluss vom 23.6.2010 Az. 2 MB 31/10) davon aus, dass es nach Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG für die Befugnis, ausländischen EU-Fahrerlaubnissen für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland die Anerkennung zu versagen, nicht mehr auf einen Verstoß gegen das Erfordernis eines Wohnsitzes im Ausstellerstaat ankomme.
- AG Dachau, 13.04.2011 - 1 Cs 53 Js 504/11
Gültigkeit einer in Tschechien erworbenen Fahrerlaubnis, nachdem diese in …
Zum anderen betrifft Art. 11 Abs. 4 Unterabsatz 2 der Richtlinie 2006/126/EG keinen Fall der Entziehung oder einer anderen einschränkenden Maßnahme im Sinne (etwa) des Art. 11 Abs. 2 der Richtlinie 2006/126/EG ("Einschränkung, Aussetzung, Entzug oder Aufhebung der Fahrerlaubnis"), sondern die davon zu unterscheidende, in Art. 13 Abs. 2 der Richtlinie 2006/126/EG nicht genannte innerstaatliche Nichtanerkennung einer ansonsten wirksamen Fahrerlaubnis (so die Begründung in OVG Münster, Beschluss vom 20.01.2010 Az.: 16 B 814/09 mit Verweis auf Janker, DAR 2009, 181 (184)).Die Rechtsprechung des EuGH zur Richtlinie 91/439/EWG (so genannte 2. Führerscheinrichtlinie), insbesondere zur einschränkenden Auslegung von dessen Art. 8 IV (vgl. etwa Urteil vom 29.04.2004, Az.: C-476/01 "Kasper", Beschluss vom 06.04.2006 Az.: C-277/05 "Halbritter", Beschluss vom 28.09.2006 Az.: C-340/05 "Kremer", Beschluss vom 26.06.2008 Az.: C-329/06 u.a. "Wiedemann und Funk", Beschluss vom 03.07.2008 Az.: C-225/07, "Möginger") ist auf die allein anzuwendende 3. Führerscheinrichtlinie und dessen Art. 11 Abs. 4 nicht übertragbar, da diese nicht nur eine formell neue und teilweise neu formulierte Rechtsgrundlage bildet, sondern auch anders gewichtete Ziele verfolgt (so auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 26.5. 2010 Az.: 2 Ss 269/10 = NStZ-RR 15, BayVGH München, Beschluss vom 10.11.2009 Az.: 11 Cs 09.2089 = NZV 2010, 48; Beschluss vom 21.12.2009 Az.: 11 CS 09.1791, OVG Münster, Beschluss vom 20.01.2010 Az.: 16 B 814/09, VGH Mannheim, Beschluss vom 21.01.2010 Az.: 10 S 2391/09 = NJW 2010, 2821; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 11.08.2010 Az.: 12 ME 130/10, Burmann/Heß/Jahnke/Janker, StraßenverkehrsR, 21. Aufl., § 21 StVG Rdnr. 6a, S. 802, § 2 StVG Rdnr. 21/1;… a.A.: VGH Kassel, Urt. v. 4.12.2009 Az.: 2 B 2138/09 zum kumulativen Vorliegen von § 28 Absatz Abs. 4 S. 1 Nrn. 2 und 3 FeV, OVG Koblenz, Beschl. v. 17.2.2010 Az.: 10 B 11351/09 zur Notwendigkeit des Laufens einer Sperrfrist bei Anwendung von § 28 Abs. $ S. 1 Nr. 3 FeV, OVG Saarlouis, Beschluss vom 23. Januar 2009 Az.: 1 B 438/08 = DAR 2009, 163, und Hess. VGH, Beschluss vom 4. Dezember 2009 Az.: 2 B 2138/09).
Diese Rechtsprechung konnte nicht aus dem Wortlaut von Art. 8 IV Unterabs. 2 der 2. Führerscheinrichtlinie hergeleitet werden, sondern beruhte auf der Annahme eines Vorranges des Anerkennungsgrundsatzes vor dem ansonsten das Fahrerlaubnisrecht beherrschenden Gedanken der Sicherheit des Straßenverkehrs (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 26.5. 2010 Az.: 2 Ss 269/10 = NStZ-RR, 15; OVG Münster, Beschluss vom 20.01.2010 Az.: 16 B 814/09).
Vielmehr steht das nunmehr klare Verbot, nach einer Einschränkung, Entziehung oder Aufhebung der Fahrerlaubnis im vorherigen oder eigentlichen Wohnsitzstaat eine neue Fahrerlaubnis zu erteilen (Art. 11 Abs. 4 Unterabsatz 1 der Richtlinie 2006/126/EG) und etwa nach einer Rückkehr in dem Ursprungsland diese dort anzuerkennen (Unterabsatz 2) der Anerkennung einer alleinigen Kompetenz des neuerteilenden Staates zur für alle EU-Staaten bindenden Feststellung der Erteilungsvoraussetzungen entgegen (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 20.01.2010 Az.: 16 B 814/09, VGH Mannheim…, Beschluss vom 21.01.2010 Az.: 10 S 2391/09 Rn. 8 = NJW 2010, 2821 (2823), BayVGH München, Beschluss vom 10.11.2009 Az.: 11 Cs 09.2089 = NZV 2010, 48, BayVGH München, Beschluss vom 21.12.2009 Az.: 11 CS 09.1791, OVG Lüneburg, Beschluss vom 11.08.2010 Az.:12 ME 130/10 sowie mit umfassender Begründung auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 26.5.2010 Az.: 2 Ss 269/10 = NStZ-RR, 15 (15-16)).
- VG Gelsenkirchen, 26.08.2010 - 9 K 3898/09
Sperrvermerk; EU-Fahrerlaubnis; Sperrfrist; Neuerteilung der Fahrerlaubnis; …
Rn. 45 Vgl. hierzu OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Januar 2010 - 16 B 814/09 - Bayerischer VGH, Beschluss vom 10. November 2009 - 11 Cs 09.2082 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 10 S 2391/09 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Februar 2010 - 10 B 11351/09 -, alle zitiert nach Juris; Mosbacher/Gräfe, Die Strafbarkeit von "Führerscheintourismus" nach neuem Recht, NJW 2009, 801 (802); a. A. wohl Geiger, Neues Ungemach durch die 3. Führerscheinrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft", DAR 2007, 126 (127).Rn. 47 Vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Januar 2010 - 16 B 814/09 - m.w.N.; Bayerischer VGH, Beschluss vom 10. November 2009 - 11 Cs 09.2082 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 10 S 2391/09 -, alle zitiert nach Juris.
Rn. 55 Vgl. hierzu auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Januar 2010 - 16 B 814/09 - Bayerischer VGH, Beschluss vom 10. November 2009 - 11 Cs 09.2082 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 10 S 2391/09 -, alle zitiert nach Juris; Geiger, Neues Ungemach durch die 3. Führerscheinrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft", DAR 2007, 126 (128); Mosbacher/Gräfe, Die Strafbarkeit von "Führerscheintourismus" nach neuem Recht, NJW 2009, 801 (802 f.); a. A. Hessischer VGH, Beschluss vom 4. Dezember 2009 - 2 B 2138/09 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Februar 2010 - 10 B 11351/09 - OVG Saarland, Beschluss vom 16. Juni 2010 - 1 B 204/10, 1 D 232/10 -, alle zitiert nach Juris; Hailbronner, Anerkennung der in anderen EU-Mitgliedstaaten erworbenen Fahrerlaubnisse, NZV 2009, 361 (366 f.).
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 23.02.2010 - 1 M 172/09
Nichtanerkennung einer in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union …
OVG Münster, Beschl. v. 20.01.2010 - 16 B 814/09 -, juris Rn. 3, und Thoms, DAR 2007, 287 [288]; a. A. Geiger, DAR 2007, 126 [128], zweifelnd VGH Kassel, Beschl. v. 04.12.2009 - 2 B 2138/09-).Ob und inwieweit auf "ältere" Fahrerlaubnisse noch Art. 8 Abs. 4 UAbs.2 i.V.m. Abs. 2 der 2. Führerschein-Richtlinie als Prüfungsmaßstab für das Handeln des mit der Anerkennungsfrage konfrontierten Mitgliedstaats Anwendung findet, ist daher im Streitfall nicht zu prüfen; diese Vorschrift ist jedenfalls unter dem "neuen Rechtsregime" seit dem 19. Januar 2009 durch Art. 11 Abs. 4 UAbs.2 der 3. Führerschein-Richtlinie ersetzt (ebenso OVG Münster, Beschl. v. 20.01.2010, a.a.O., Rn.5; zu einer früher erteilten Fahrerlaubnis OVG Greifswald, Beschl. v. 28.07.2009 - 1 M 100/09 -, juris [m. Datum 29.07.2009] Rn.11).
Die weitere Beschränkung der Möglichkeit, Wiedererteilung und Anerkennung ohne spätere eignungsrelevante Erkenntnisse zu verweigern, auf die Mindestdauer des innerstaatlichen Verbots, die Sperrfrist (…so bisher der EuGH seit der Rechtssache Kapper, Rn. 76), griffe nunmehr jedenfalls angesichts der bei der Erarbeitung der entsprechenden Verbote in der 3. Fahrerlaubnis-Richtlinie hinreichend deutlich betonten wesentlichen Problematiken der Verkehrssicherheit und des "Führerschein-Tourismus" nämlich erst recht zu kurz (krit. bereits zur bisherigen Rechtsprechung des EuGH auch OVG Münster, Beschl. v. 20.01.2010 - 16 B 814/09 -, juris Rn. 6ff.).
- OVG Saarland, 16.06.2010 - 1 B 204/10
Verpflichtung der Mitgliedstaaten zur gegenseitigen Anerkennung von …
Rn. 14 Dass der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH, Beschluss vom 10.11.2009 - 11 CS 09.2082 -, ZfS 2010, 116 ff.) , das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.1.2010 - 16 B 814/09 -, ZfS 2010, 236 ff.) und der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21.1.2010 - 10 S 2391/09 -, DAR 2010, 153 ff.) die Auffassung vertreten, die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zu Art. 8 Abs. 4 RL 91/439/EWG könne auf die Auslegung des Art. 11 Abs. 4 UAbs. 2 RL 2006/126/EG (voraussichtlich) nicht übertragen werden, überzeugt nicht.Rn. 19 Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.1.2010, a.a.O.) bezeichnet Art. 11 Abs. 4 UAbs. 2 RL 2006/126/EG als neue normative Grundlage, die es nicht mehr rechtfertige, die Versagung der Anerkennung zusätzlich zu den dort genannten Voraussetzungen von einem zweifelsfrei aus Verlautbarungen des Ausstellermitgliedstaates hervorgehenden Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis abhängig zu machen.
- VG Bayreuth, 22.02.2010 - B 1 E 10.19
Eintragung eines Sperrvermerks ohne vorangehenden Bescheiderlass
Insbesondere ist nach der aktuellen Rechtsprechung ein Verstoß gegen die Wohnsitzvoraussetzung nicht erforderlich, um die Anerkennung der Gültigkeit des Führerscheins abzulehnen (vgl. BayVGH vom 18.1.2010 Az. 11 CS 09.2079, vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 und vom 10.11.2009 Az. 11 CS 09.2082, Ls. in SVR 2010, 36; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09; OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG ist nach Überzeugung des Gerichts auch nicht etwa entsprechend der zu Art. 8 Abs. 2 und Abs. 4 der Richtlinie 91/439/EWG ergangenen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs einschränkend auszulegen (vgl. ausdrücklich BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 und vom 10.11.2009 11 CS 09.2082; VGH Baden-Württemberg vom 21.1.2010 Az. 10 S 2391/09; OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).
Eine einschränkende Auslegung von Art. 11 Abs. 4 Satz 2 der Richtlinie 2006/126/EG würde auch dem klaren Willen des Verordnungsgebers widersprechen, wie er in der Begründung des Änderungsentwurfs sichtbar wird, nicht allein durch eine Stärkung des Grundsatzes "eine Person - ein Führerschein" Missbrauchsgefahren zu begegnen, sondern auch die früher in Art. 8 Abs. 4 der Richtlinie 91/439/EWG enthaltenen Bestimmungen zu verschärfen, um den Führerscheintourismus wirkungsvoll zu bekämpfen (vgl. hierzu BayVGH vom 21.12.2009 Az. 11 CS 09.1791 sowie ausführlich OVG Nordrhein-Westfalen vom 20.1.2010 Az. 16 B 814/09).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2013 - 16 B 1278/13
Feststellung der Berechtigung zum Gebrauch einer europäischen Fahrerlaubnis im …
Rn. 25 vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 - 16 B 814/09 -, VRS 118 (2010), 314 = Blutalkohol 47 (2010), 145 = NWVBl. 2010, 233 = juris, Rn. 6 bis 38, und vom 31. Oktober 2011 - 16 B 948/11 -, juris, Rn. 9 bis 12, mit weiteren Nachweisen,. - OVG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2011 - 16 B 72/11
Verpflichtung zur Vorlage oder Übersendung eines tschechischen Führerscheins …
Rn. 12 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 , juris, Rn. 3 bis 5 (= VRS 118 [2010], 314 = Blutalkohol 47 [2010], 145 = NWVBl. 2010, 233), mit weiteren Nachweisen.Rn. 15 Vgl. hierzu eingehend OVG NRW, Beschlüsse vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 , a.a.O. (…juris, Rn. 8 bis 38), und vom 14. April 2010 16 B 1564/09 ; ebenso Bayer. VGH, Beschluss vom 10. November 2009 11 CS 09.2082 , juris, Rn. 19 bis 29 (= NZV 2010, 48 = VRS 118 [2010], 51); VGH BadenWürtt., Beschluss vom 21. Januar 2010 10 S 2391/09 , juris, Rn. 17 bis 25 (= NJW 2010, 2821 = DAR 2010, 153 = VRS 118 [2010], 249 = Blutalkohol 47 [2010], 149); Nieders.
Rn. 17 Vgl. dazu eingehend OVG NRW, Beschluss vom 20. Januar 2010 16 B 814/09 , a.a.O. (…juris, Rn. 9 bis 31).
- VG Gelsenkirchen, 28.09.2011 - 9 L 870/11
Bestehender Verwaltungsakt; 3. EU-Führerscheinrichtlinie; Führerscheintourismus
- OLG Stuttgart, 26.05.2010 - 2 Ss 269/10
Anerkennung einer im europäischen Ausland erworbenen Fahrerlaubnis
- VG Bayreuth, 09.02.2010 - B 1 S 09.949
Weitergehende Nichtanerkennungsbefugnis nach der Richtlinie 2006/126/EG
- VG München, 20.08.2010 - M 1 SE 10.3228
Ungültigkeit einer tschechischen Fahrerlaubnis; Eintragung eines Sperrvermerks
- VG Saarlouis, 27.05.2010 - 10 L 231/10
Berechtigung, von einer nach dem 19.01.2009 erteilten tschechischen Fahrerlaubnis …
- VGH Bayern, 30.08.2010 - 11 CS 10.239
Antragserweiterung in Beschwerdeverfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO; ab dem 19. …
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2011 - 1 S 4.11
Beschwerde; vorläufiger Rechtsschutz; Feststellungsbescheid; polnische …
- VGH Bayern, 06.12.2010 - 11 CS 10.2311
Verurteilung und Entziehung der Fahrerlaubnis in Deutschland wegen vorsätzlichen …
- OLG Hamburg, 29.09.2011 - 3-44/11
EU-Fahrerlaubnis: Nichtanerkennung einer nach Verzicht auf die deutsche …
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2011 - 1 S 190.10
Fahrerlaubnisrecht: rechtsmissbräuchliche Berufung auf gemeinschaftsrechtliche …
- VG Würzburg, 30.03.2011 - W 6 K 10.297
Feststellung der fehlenden Berechtigung, von einer tschechischen EU-Fahrerlaubnis …
- OVG Niedersachsen, 11.08.2010 - 12 ME 130/10
Nichtanerkennung einer nach dem 19. Januar 2009 im europäischen Ausland …
- OVG Niedersachsen, 23.08.2010 - 12 ME 138/10
Rechtmäßigkeit der Aufforderung zur Vorlage des tschechischen Führerscheins bei …
- OVG Niedersachsen, 18.08.2010 - 12 ME 57/10
Entzug der Fahrerlaubnis wegen Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss …
- VGH Bayern, 07.10.2010 - 11 CS 10.1380
Zweimalige Straßenverkehrsteilnahme mit einer jeweils über 1,6 ‰ liegenden …
- VG München, 04.11.2011 - M 1 S 11.3961
Anerkennungsfähigkeit einer nach dem 19. Januar 2009 erworbenen EU-Fahrerlaubnis
- VG Augsburg, 12.04.2012 - Au 7 E 12.432
Recht von einer ausländischen Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen
- VG Saarlouis, 04.05.2012 - 10 L 285/12
Anerkennung der Berechtigung, von einer EU-Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu …
- VG München, 28.04.2011 - M 1 S 11.1309
Anerkennungsfähigkeit einer nach dem 19. Januar 2009 erworbene EU-Fahrerlaubnis; …
- OVG Berlin-Brandenburg, 22.09.2011 - 1 S 10.11
Beschwerde; vorläufiger Rechtsschutz; Feststellungsbescheid; polnische …
- AG Hamburg-Harburg, 17.05.2011 - 619 Ds 53/11
Fahrerlaubnis, ausländische, Verzicht, inländische, Sperrfrist
- OVG Bremen, 26.06.2012 - 2 B 95/11
Nichtanerkennung eines in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ausgestellten …
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2011 - 1 S 138.11
Vorlageverpflichtung einer tschechischen Fahrerlaubnis bei vorherigem Entzug der …
- VG München, 13.09.2010 - M 1 S 10.2132
Berechtigung zur Nichtanerkennung einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis unter …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 08.02.2012 - 16 B 1481/11
Berechtigung zur Nutzung einer in Tschechien ausgestellten Fahrerlaubnis nach …
- VGH Bayern, 28.02.2011 - 11 CS 10.2648
Österreichischer Staatsangehöriger
- VGH Bayern, 22.11.2010 - 11 C 10.2570
Erfolgreiche Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe
- VG München, 29.09.2010 - M 6a S 10.4378
EU-Fahrerlaubnis nach dem 19.1.2009; isolierte Sperrfrist
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2012 - 16 B 1246/11
Übertragbarkeit der in der EuGH-Rechtsprechung zur Richtlinie 91/439/EWG …
- VG Braunschweig, 03.11.2010 - 6 A 31/10
EU-Fahrerlaubnis; Führerscheinrichtlinie
- VG Osnabrück, 01.06.2010 - 6 B 35/10
Eignung; Eignungsüberprüfung; EU-Fahrerlaubnis; Fahrerlaubnis; Feststellung; …
- VGH Bayern, 22.03.2011 - 11 CE 11.109
Ausländische EU-Fahrerlaubnis; Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis
- VG Köln, 10.01.2011 - 11 L 1800/10
Anerkennung einer tschechischen Fahrerlaubnis im Inland; Aberkennung der …
- VG München, 15.06.2010 - M 1 K 10.749
Anerkennung einer nach dem 19. Januar 2009 erworbenen tschechischen Fahrerlaubnis …
- VG Göttingen, 26.04.2010 - 1 B 39/10
Anerkennung; EU-Ausland; EU-Führerschein; Europarecht; Fahrerlaubnis; …
- VG Köln, 10.01.2011 - 11 K 1800/10
Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland für Inhaber einer …
- VG München, 30.08.2010 - M 6a S 10.3879
EU-Fahrerlaubnis nach dem 19.1.2009
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de
ZHG § 1 Abs. 1; ZHG § 1 Abs. 3; ZHG § 18
Berechtigung eines Arztes zur Durchführung von bestimmten zahnmedizinischen Tätigkeiten ohne Approbation als Zahnarzt; Ausübung der Zahnheilkunde ohne Approbation oder Erlaubnis als Zahnarzt - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Berechtigung eines Arztes zur Durchführung von bestimmten zahnmedizinischen Tätigkeiten ohne Approbation als Zahnarzt; Ausübung der Zahnheilkunde ohne Approbation oder Erlaubnis als Zahnarzt
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
- BVerwG, 25.08.2010 - 3 B 31.10
- BVerfG, 26.10.2010 - 1 BvR 2528/10
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 463
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 29.01.2004 - 3 C 39.03
Zahnarzt; Approbation als Zahnarzt; Arzt; Approbation als Arzt; generelle …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 29 Urteil vom 19. Januar 2004 - 3 C 39.03 -, Buchholz 418.01 Zahnheilkunde Nr. 27; die dagegen erhobene Verfassungsbeschwerde wurde vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen: Beschluss vom 21. April 2004 - 1 BvR 582/04 -.Der Kläger missversteht im Übrigen den Begriff "generell" in den Entscheidungen, weil der Begriff nicht bezogen ist auf die Gesamttätigkeit eines Zahnarztes und deshalb nicht als Gegensatz zu einzelnen Tätigkeiten gesehen werden kann; in diesem Sinne kann auch nicht der Leitsatz zum späteren Urteil des BVerwG vom 29. Januar 2004 - 3 C 39.03 - gedeutet werden.
Rn. 40 Vgl. BVerwG, Urteil vom 29. Januar 2004 - 3 C 39.03 -, a. a. O.; EuGH, Beschluss vom 17. Oktober 2003 - Rs C-35/02 (Vogel) - a. a. O.
- EuGH, 17.10.2003 - C-35/02
Vogel - Artikel 104 § 3 der Verfahrensordnung - Niederlassungsfreiheit - Freier …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 27 Beschluss vom 17. Oktober 2003 - Rs C-35/02 (Vogel) - Slg. I-12229,.Rn. 40 Vgl. BVerwG, Urteil vom 29. Januar 2004 - 3 C 39.03 -, a. a. O.; EuGH, Beschluss vom 17. Oktober 2003 - Rs C-35/02 (Vogel) - a. a. O.
- BVerwG, 08.11.2001 - 3 C 40.01
Nur Europarecht könnte Ärzte als Zahnärzte stoppen - Nach deutschem Gesetz dürfen …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 26 Wie den Beteiligten bekannt ist, hatte das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt vom 5. April 2001 - 3 E 1356/00 -, dass einem approbierten Arzt die Ausübung der Zahnheilkunde erlaubt sei, durch Beschluss vom 8. November 2001 - 3 C 40.01 - (Buchholz 418.01 Zahnheilkunde Nr. 24) dem Europäischen Gerichtshof - EuGH - die Frage vorgelegt, ob es mit der Richtlinie des Rates vom 25. Juli 1978 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Tätigkeiten des Zahnarztes (78/687/EWG) vereinbar sei, wenn eine nationale Regelung Ärzten generell die dauernde Ausübung der Zahnheilkunde gestattet, ohne dass die Begünstigten über die in der Richtlinie geforderte und durch ein entsprechendes Diplom nachgewiesene zahnmedizinische Ausbildung verfügen.Rn. 36 Vgl. Hinweise in BVerwG, Beschluss vom 8. November 2001 - 3 C 40.01 - a. a. O.
- BVerfG, 09.05.1972 - 1 BvR 518/62
Facharzt
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 44 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 9. Mai 1972 - 1 BvR 518/62, 1 BvR 308/64 -, BVerfGE 33, 125; Quaas/ Zuck, Medizinrecht, 2. Aufl., § 12 Rdn. 30 ff. - VGH Baden-Württemberg, 11.04.1989 - 9 S 937/87
Berufsrecht Zahnärzte: Weiterbildung zum Oralchirurgen
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 42 Vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 11. April 1989 9 S 937/87 -, MedR 1989, 203. - VG Düsseldorf, 20.08.2004 - 26 K 6939/02
Anspruch auf Bewilligung von Beihilfeleistungen für zahnärztliche Leistungen ; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 48 Vgl. dazu VG Düsseldorf, Urteil vom 20. August 2004 - 26 K 6939/02 -, juris. - VG Darmstadt, 05.04.2001 - 3 E 1356/00
Voraussetzungen für die Berechtigung zur dauernden Ausübung der Zahnheilkunde ; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 A 2017/07
Rn. 26 Wie den Beteiligten bekannt ist, hatte das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt vom 5. April 2001 - 3 E 1356/00 -, dass einem approbierten Arzt die Ausübung der Zahnheilkunde erlaubt sei, durch Beschluss vom 8. November 2001 - 3 C 40.01 - (Buchholz 418.01 Zahnheilkunde Nr. 24) dem Europäischen Gerichtshof - EuGH - die Frage vorgelegt, ob es mit der Richtlinie des Rates vom 25. Juli 1978 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Tätigkeiten des Zahnarztes (78/687/EWG) vereinbar sei, wenn eine nationale Regelung Ärzten generell die dauernde Ausübung der Zahnheilkunde gestattet, ohne dass die Begünstigten über die in der Richtlinie geforderte und durch ein entsprechendes Diplom nachgewiesene zahnmedizinische Ausbildung verfügen.
- VG Münster, 19.04.2011 - 7 K 338/09
Kein Botox durch Zahnärzte!
Rn. 48 vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. August 2010 - 3 B 31.10 -, juris, Rn. 7; OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 A 2017/07 -, www.nrwe.de, Rn. 46 ff.
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Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Justiz Sachsen
- rechtsportal.de
Rechtsmissbräuchlichkeit einer unentgeltlichen, rechtsgrundlosen Vermögensverschiebung vor der Beantragung von Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ( BAföG ); Materielle Beweislast für die förderunschädliche Verwendung von Vermögen
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Rechtsmissbräuchlichkeit einer unentgeltlichen, rechtsgrundlosen Vermögensverschiebung vor der Beantragung von Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG); Materielle Beweislast für die förderunschädliche Verwendung von Vermögen
Verfahrensgang
- VG Dresden, 12.09.2006 - 13 K 884/04
- OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 463
- DÖV 2010, 452
Wird zitiert von ... (26) Zitiert selbst (10)
- VGH Bayern, 02.08.2006 - 12 C 06.491
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Das gilt auch dann, wenn der Auszubildende sein Vermögen auf einen Elternteil überträgt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten (SächsOVG, Beschl. v. 30.8.2007, SächsVBl. 2008, 86; Beschl. v. 11.3.2008 - 1 D 9/08; BayVGH, Beschl. v. 2.8.2006 - 12 C 06.491, Beschl. v. 5.10.2006 - 12 ZB 06.907; OVG Saarland, Beschl. v. 23.2.2007 - 3 Y 13/06, Beschl. v. 24.4.2006, NJW 2006, 1750).Von ihr wäre mindestens zu erwarten gewesen, dass sie sich insoweit vom Beklagten beraten lässt (…SächsOVG, Beschl. v. 3.11.2008, a. a. O.; BayVGH, Beschl. v. 2.8.2006, a. a. O.).
- VGH Bayern, 05.10.2006 - 12 ZB 06.907
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Das gilt auch dann, wenn der Auszubildende sein Vermögen auf einen Elternteil überträgt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten (SächsOVG, Beschl. v. 30.8.2007, SächsVBl. 2008, 86; Beschl. v. 11.3.2008 - 1 D 9/08; BayVGH, Beschl. v. 2.8.2006 - 12 C 06.491, Beschl. v. 5.10.2006 - 12 ZB 06.907; OVG Saarland, Beschl. v. 23.2.2007 - 3 Y 13/06, Beschl. v. 24.4.2006, NJW 2006, 1750).Hier spricht die besondere zeitliche Nähe der Vermögensübertragung am 21.9.2001 zur Beantragung der Ausbildungsförderung am 28.9.2001 für die unmittelbar bevorstehende Ausbildung zur Überzeugung des Senats deutlich dafür, dass die rechtsgrundlose Entfernung der 10.000,- DM aus dem Vermögen der Klägerin ohne eine Gegenleistung in der Absicht erfolgte, eine Anrechnung von Vermögen zu vermeiden (…so z. B. auch: SächsOVG, Beschl. v. 11.3.2008, a. a. O.; BayVGH, Beschl. v. 5.10.2006, a. a. O.).
- BVerwG, 22.08.2007 - 8 C 6.06
Ermessensbetätigung; Rücknahme Verwaltungsakt; Ablösebetrag; staatliche …
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Erst jetzt war der Beklagte in der Lage, über die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Bescheides vom 30.10.2001 hinaus auch das Vorliegen der weiteren nach § 45 SGB X erforderlichen Rücknahmevoraussetzungen, insbesondere auch der in der Sphäre der Klägerin liegenden Umstände, zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, z. B. Urt. v. 22.8.2007 - 8 C 6/06 - zitiert nach juris;… Urt. v. 20.9.2001, Buchholz 316 § 48 VwVfG Nr. 103 m. w. N.).
- BVerwG, 12.09.1997 - 3 B 66.97
Verwaltungsverfahren - Frist für die Entscheidung über Rücknahme oder …
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Eine Frist für die Ermittlung aller für eine Rücknahmeentscheidung maßgeblichen Umstände aber hat der Gesetzgeber den Behörden nicht gesetzt (vgl. zu § 48 VwVfG: BVerwG, Beschl. v. 12.9.1997 - 3 B 66/97 - zitiert nach juris). - VGH Bayern, 18.04.2007 - 12 B 06.2380
Ausbildungsförderung, Rücknahme und Rückforderung von bewilligter …
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Im Übrigen ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Klägerin, selbst wenn sie ihrer Mutter die 10.000,- DM unentgeltlich, ohne einen Rechtsgrund und nicht in der Absicht überlassen hätte, eine Anrechnung von Vermögen im Bewilligungszeitraum 10/2001 bis 9/2002 zu vermeiden, mit der Schenkung ihrerseits einen Schenkungsrückforderungsanspruch in Höhe dieses Betrages gegenüber ihrer Mutter erworben hätte als eine Forderung, die zu ihrem Vermögen nach § 27 Abs. 1 Satz 1 BGB gehörte (so auch ausführlich: BayVGH, Beschl. v. 18.4.2007 - 12 B 06.2380).Die sonstigen Rücknahmevoraussetzungen liegen vor. - BVerwG, 16.02.2000 - 5 B 182.99
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Sparguthaben sind Forderungen i. S. v. § 27 Abs. 1 Nr. 2 BAföG (…BVerwG, Urt. v. 17.1.1991, NJW 1991, 1626; Beschl. v. 16.2.2000 - 5 B 182/99). - OVG Saarland, 24.04.2006 - 3 Q 60/05
Ausbildungsförderung; unentgeltliche Vermögensübertragung; Darlegungspflicht
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Das gilt auch dann, wenn der Auszubildende sein Vermögen auf einen Elternteil überträgt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten (SächsOVG, Beschl. v. 30.8.2007, SächsVBl. 2008, 86; Beschl. v. 11.3.2008 - 1 D 9/08; BayVGH, Beschl. v. 2.8.2006 - 12 C 06.491, Beschl. v. 5.10.2006 - 12 ZB 06.907; OVG Saarland, Beschl. v. 23.2.2007 - 3 Y 13/06, Beschl. v. 24.4.2006, NJW 2006, 1750). - OVG Saarland, 23.02.2007 - 3 Y 13/06
Zur Anrechnung eines (verdeckten) Treuhandkontos
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Das gilt auch dann, wenn der Auszubildende sein Vermögen auf einen Elternteil überträgt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten (SächsOVG, Beschl. v. 30.8.2007, SächsVBl. 2008, 86; Beschl. v. 11.3.2008 - 1 D 9/08; BayVGH, Beschl. v. 2.8.2006 - 12 C 06.491, Beschl. v. 5.10.2006 - 12 ZB 06.907; OVG Saarland, Beschl. v. 23.2.2007 - 3 Y 13/06, Beschl. v. 24.4.2006, NJW 2006, 1750). - OVG Sachsen, 30.08.2007 - 5 E 153/07
Ausbildungsförderung; rechtsmissbräuchliche Übertragung; Vermögenszurechnung; …
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Das gilt auch dann, wenn der Auszubildende sein Vermögen auf einen Elternteil überträgt, ohne eine Gegenleistung zu erhalten (SächsOVG, Beschl. v. 30.8.2007, SächsVBl. 2008, 86; Beschl. v. 11.3.2008 - 1 D 9/08; BayVGH, Beschl. v. 2.8.2006 - 12 C 06.491, Beschl. v. 5.10.2006 - 12 ZB 06.907; OVG Saarland, Beschl. v. 23.2.2007 - 3 Y 13/06, Beschl. v. 24.4.2006, NJW 2006, 1750). - VG Frankfurt/Main, 06.07.2009 - 3 K 661/08
Rückforderung von Ausbildungsförderung wegen rechtsmissbräuchlicher …
Auszug aus OVG Sachsen, 26.11.2009 - 1 A 288/08
Wie eingangs ausgeführt, bedarf es für die Annahme der Rechtsmissbräuchlichkeit einer rechtsgrundlosen Vermögensverschiebung der Feststellung eines subjektiven Elements: Die rechtsgrundlose Vermögensverschiebung ohne Gegenleistung ist dann rechtsmissbräuchlich, wenn sie erfolgte, um eine erneute Anrechnung von Vermögen im folgenden Bewilligungszeitraum zu vermeiden (a. A. wohl: VG Frankfurt, Gerichtsbesch. v. 6.7.2009 - 3 K 661/08.F - zitiert nach juris).
- OVG Sachsen, 09.02.2012 - 1 A 532/10
Vermögensanrechnung, verdeckte Treuhand, Treuhandabrede, Scheingeschäft
Der Betroffene muss nahe liegende Überlegungen nicht angestellt und nicht beachtet haben, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen (SächsOVG, Urt. v. 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris, m. w. N. ).Von ihm wäre mindestens zu erwarten gewesen, dass er sich insoweit vom Beklagten beraten lässt (vgl. hierzu SächsOVG, Urt. v. 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris m. w. N.).
- OVG Sachsen, 16.02.2011 - 1 A 135/09
Ausbildungsförderung, Aufhebung von Abwicklungstechniken, nichtige …
Rn. 25 Rechtsmissbräuchlich handelt ein Auszubildender, wenn er im Hinblick auf eine konkret geplante Ausbildung, für die Ausbildungsförderung in Anspruch genommen werden soll, Vermögen ohne gleichwertige Gegenleistung an einen Dritten überträgt, anstatt es für seinen Lebensunterhalt und seine Ausbildung einzusetzen, um durch die Übertragung eine Vermögensanrechnung gemäß der Bestimmungen der §§ 27 ff. BAföG zu vermeiden (BVerwG, Beschl. v. 30. Juni 2010 - 5 C 2/10 -, juris;… BVerwG, Urt. v. 13. Januar 1983, NJW 1983, 2829; SächsOVG, Urt. v. 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris).Rn. 41 Der Senat hat bereits entschieden (SächsOVG, Urt. v. 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris), dass eine unentgeltliche, rechtsgrundlose Vermögensverschiebung (objektives Element) vor der Beantragung von Ausbildungsförderung nach dem BAföG erst dann rechtsmissbräuchlich und damit ausbildungsförderungsrechtlich unbeachtlich ist, wenn sie in der Absicht erfolgt, die Anrechnung von Vermögen im nachfolgenden Bewilligungszeitraum zu vermeiden (subjektives Element).
- VG München, 01.08.2019 - M 15 K 18.709
Rückforderung von Ausbildungsförderung wegen nachträglicher Vermögensanrechnung
Demnach besteht ein Anspruch nur insoweit, als dem Auszubildenden die für seinen Lebensunterhalt und seine Ausbildung erforderlichen Mittel anderweitig nicht zur Verfügung stehen (Subsidiarität der staatlichen Ausbildungsförderung, vgl. OVG Sachsen, U.v. 26.11.2009 - 1 A 288/08 - juris Rn. 19).Überträgt der Auszubildende Vermögen rechtsmissbräuchlich auf Dritte, führt dies nach ständiger Rechtsprechung, die dem Gesetzeszweck Rechnung trägt, zur fiktiven Anrechnung nach Maßgabe der §§ 26 ff. BAföG (…vgl. BVerwG, U.v. 13.1.1983 - 5 C 103/80 - juris Rn. 24;… BayVGH, B.v. 22.1.2014 - 12 C 13.2468 - juris Rn. 3 m.w.N.; OVG Sachsen, U.v. 26.11.2009 - 1 A 288/08 - juris Rn. 19).
- VG Halle, 13.04.2016 - 6 A 79/14
Ausbildungsförderung - Vermögensanrechnung bei Veräußerung von Fondsanteilen …
Das wichtigste das BAföG prägende Rechtsprinzip ist dabei der Grundsatz der Subsidiarität (…vgl. Rothe/Blanke, BAföG, Stand: Mai 2014, § 1 Rdnr. 12; Sächsisches OVG, Urteil vom 26. November 2009, 1 A 288/08, juris).Da die Ausbildungsförderung erst nach der Verwertung des angerechneten Vermögens für Lebensunterhalt und Ausbildung des Auszubildenden einsetzt, handelt dieser grundsätzlich rechtsmissbräuchlich, wenn er, um eine Anrechnung von Vermögen im folgenden Bewilligungszeitraum zu vermeiden, sein Vermögen an einen Dritten unentgeltlich überträgt, anstatt es für Lebensunterhalt und Ausbildung einzusetzen (vgl. Sächsisches OVG, Urteil vom 26. November 2009, - 1 A 288/08 -, juris, Rdnr. 19).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 18.11.2011 - 12 A 1809/10
Rücknahme eines Bescheids über die Bewilligung von Ausbildungsförderung bei …
vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 1983 5 C 103/80 -, DVBl 1983, 846, juris, und Beschluss vom 19. Mai 2009 - 5 B 111/08 -, juris; Bay. VGH, Beschlüsse vom 5. Oktober 2006 - 12 ZB 06.907 -, juris, vom 2. August 2006 - 12 C 06.491-, juris, vom 8. August 2007 - 12 ZB 07.475 -, juris, vom 20. August 2007 - 12 C 07.633 -, juris, vom 30. November 2009 - 12 ZB 09, 1232 -, juris, und Urteile vom 23. April 2008 - 12 B 06.1397 -, juris, vom 24. September 2008 - 12 B 08.1061 -, juris, vom 28. Januar 2009 - 12 B 08.824 -, BayVBl 2009, 404, juris, und vom 11. November 2009 12 BV 08.1293 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 21. Februar 1994 - 7 S 197/93 -, FamRZ 1995, 62, juris, und vom 29. April 2009 - 12 S 2493/06 -, juris; auch: Sächs. OVG, Urteil vom 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris, sowie Beschlüsse vom 5. November 2010 - 1 A 600/09 -, juris, und vom 18. November 2010 - 1 A 136/10 -, juris; Nds. OVG, Beschluss vom 25. März 2010 - 4 ME 38/10 -, NVwZ-RR 2010, 527, juris; OVG NRW, Beschlüsse vom 22. Juli 2010 - 12 A 915/09 - und vom 10. Juni 2011- 12 A 2098/10 -. - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.06.2011 - 12 A 2098/10
Rechtsmissbräuchliches Handeln eines Auszubildenden bei rechtsgrundloser und …
Rn. 5 Vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 1983 5 C 103/80 -, DVBl 1983, 846, juris, und Beschluss vom 19. Mai 2009 - 5 B 111/08 -, juris; Bay. VGH, Beschlüsse vom 5. Oktober 2006 - 12 ZB 06.907 -, juris, vom 2. August 2006 - 12 C 06.491-, juris, vom 8. August 2007 - 12 ZB 07.475 -, juris, vom 20. August 2007 - 12 C 07.633 -, juris, vom 30. November 2009 - 12 ZB 09, 1232 -, juris, und Urteile vom 23. April 2008 - 12 B 06.1397 -, juris, vom 24. September 2008 - 12 B 08.1061 -, juris, vom 28. Januar 2009 - 12 B 08.824 -, BayVBl 2009, 404, juris, und vom 11. November 2009 12 BV 08.1293 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 21. Februar 1994 - 7 S 197/93 -, FamRZ 1995, 62, juris, und vom 29. April 2009 - 12 S 2493/06 -, juris; auch: Sächs. OVG, Urteil vom 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris, sowie Beschlüsse vom 5. November 2010 - 1 A 600/09 -, juris, und vom 18. November 2010 - 1 A 136/10 -, juris; Nds. OVG, Beschluss vom 25. März 2010 - 4 ME 38/10 -, NVwZ-RR 2010, 527, juris; OVG NRW, Beschluss vom 22. Juli 2010 - 12 A 915/09 -. - OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2011 - 12 A 2236/09
Teilweise Rücknahme eines Bescheides über die Bewilligung von …
Rn. 36 Vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 1983 5 C 103/80 -, DVBl 1983, 846, juris, und Beschluss vom 19. Mai 2009 - 5 B 111/08 -, juris; Bay. VGH, Beschlüsse vom 5. Oktober 2006 - 12 ZB 06.907 -, juris, vom 2. August 2006 - 12 C 06.491-, juris, vom 8. August 2007 - 12 ZB 07.475 -, juris, vom 20. August 2007 - 12 C 07.633 -, juris, vom 30. November 2009 - 12 ZB 09, 1232 -, juris, und Urteile vom 23. April 2008 - 12 B 06.1397 -, juris, vom 24. September 2008 - 12 B 08.1061 -, juris, vom 28. Januar 2009 - 12 B 08.824 -, BayVBl 2009, 404, juris, und vom 11. November 2009 12 BV 08.1293 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 21. Februar 1994 - 7 S 197/93 -, FamRZ 1995, 62, juris, und vom 29. April 2009 - 12 S 2493/06 -, juris; auch: Sächs. OVG, Urteil vom 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris, sowie Beschlüsse vom 5. November 2010 - 1 A 600/09 -, juris, und vom 18. November 2010 - 1 A 136/10 -, juris; Nds. OVG, Beschluss vom 25. März 2010 - 4 ME 38/10 -, NVwZ-RR 2010, 527, juris; OVG NRW, Beschlüsse vom 22. Juli 2010 - 12 A 915/09 - und vom 10. Juni 2011- 12 A 2098/10 -. - VG Minden, 29.01.2021 - 6 K 1403/18 Rn. 29 Vgl. z. B. Sächs. OVG, Urteil vom 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris Rn. 19.
- VGH Bayern, 22.01.2014 - 12 C 13.2468
Ausbildungsförderungsrecht:
Es genügt insoweit der zeitliche Zusammenhang, das Fehlen einer gleichwertigen Gegenleistung sowie der Widerspruch zu dem mit der Vermögensanrechnung verfolgten Gesetzeszweck (…vgl. beispielhaft BayVGH, U.v. 11.11.2009 - 12 BV 08.1293 - juris Rn. 35; Sächsisches OVG, U.v. 26.11.2009 - 1 A 288/08 - juris; speziell zur Verwendung von Geldmitteln für den Erwerb eines Kraftfahrzeugs OVG Nordrhein-Westfalen, B.v. 10.6.2011 - 12 A 2098/10 - juris). - OVG Sachsen, 10.02.2011 - 1 A 582/09
Ausbildungsförderung, Treuhandverhältnis, Glaubhaftmachung
Da die Ausbildungsförderung erst nach der Verwertung des angerechneten Vermögens für Lebensunterhalt und Ausbildung des Auszubildenden einsetzt, handelt dieser grundsätzlich rechtsmissbräuchlich, wenn er, um eine Anrechnung von Vermögen im folgenden Bewilligungszeitraum zu vermeiden, sein Vermögen an einen Dritten unentgeltlich überträgt, anstatt es für Lebensunterhalt und Ausbildung einzusetzen (…ausführlich: BVerwG, Urt. v. 13. Januar 1983, DVBl. 1983, 846 …und Beschl. v. 30. Juni 2010 - 5 C 2/10 -, juris Rn. 12; SächsOVG, Urt. v. 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, DVBl. 2010, 463;… vgl. auch BayVGH, Urt. v. 24. September 2008 - 12 B 08.1061 - …und Beschl. v. 28. Juli 2010 - 12 ZB 09.1512 -, Rn. 5). - OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2013 - 12 A 1847/12
Übertragung des Guthabens eines Auszubildenden auf seinen Vater als Darlehen …
- OVG Sachsen, 18.09.2012 - 1 A 119/11
Ausbildungsförderung, Treuhandabrede, Nichtigkeit
- VG München, 19.09.2013 - M 15 K 12.1704
Ausbildungsförderung; Rückforderung wegen nachträglich bekannt gewordenen …
- VGH Bayern, 05.07.2016 - 12 C 16.482
Nutzungsrecht an einem Pkw als ausbildungsförderungsrechtlich anrechenbares …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.07.2010 - 12 A 915/09
Zulässigkeit einer bedarfsmindernden Anrechnung des vor der erstmaligen …
- VG München, 22.04.2021 - M 15 K 19.5987
Bewilligung von Leistungen für ein Auslandssemester
- VG Würzburg, 05.08.2014 - W 1 K 13.1275
Ausbildungsförderung; Rückforderung; anrechenbares Vermögen; Übertragung von …
- OVG Sachsen, 18.11.2010 - 1 A 136/10
Ausbildungsförderung, Rückforderung, Rechtsmissbrauch
- VG München, 04.05.2016 - M 15 K 14.1267
Rückforderung von Ausbildungsförderung wegen Nichtangabe von Vermögen
- VG München, 10.12.2015 - M 15 K 14.1073
Rückforderung von Ausbildungsförderung für den Besuch einer Berufsoberschule
- OVG Sachsen, 05.11.2010 - 1 A 600/09
Ausbildungsförderung, Rechtsmissbrauch, Vermögensverschiebung, Beweiswürdigung, …
- OVG Sachsen, 17.06.2010 - 1 D 40/10
Prozesskostenhilfe, Ausbildungsförderung, fiktives Vermögen, …
- VG Leipzig, 28.05.2018 - 7 K 1294/16
- VG München, 07.12.2017 - M 15 K 17.841
Rückforderung von Ausbildungsförderung wegen nachträglicher Vermögensanrechnung
- VG München, 17.10.2019 - M 15 K 18.1334
Rückforderung von Ausbildungsförderung wegen nicht angegebenen Kontoguthabens
- VG München, 24.11.2011 - M 15 K 11.4253
Ausbildungsförderung; Rückforderung aufgrund nachträglicher Vermögensanrechnung; …
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 27.01.2010 - 13 C 410/09 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de
Abweichen von dem Grundsatz der vorherigen Antragstellung bei der Behörde in einem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung bzgl. einer vorläufigen Zulassung zum Studium außerhalb der festgesetzten Kapazität
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Abweichen von dem Grundsatz der vorherigen Antragstellung bei der Behörde in einem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung bzgl. einer vorläufigen Zulassung zum Studium außerhalb der festgesetzten Kapazität
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2010, 437
- DVBl 2010, 463
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 28.11.2007 - 6 C 42.06
Marktdefinition, Marktregulierung, Regulierungsverpflichtung, Zugang, …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.01.2010 - 13 C 410/09
Rn. 7 Vgl. BVerwG, Urteil vom 28. November 2007 - 6 C 42.06 , NVwZ 2008, 575; Kötters, in: Posser/Wolff, a. a. O., § 42 Rn. 54; Pietzcker, in: Schoch/Schmidt/Aßmann/Pietzner, a. a. O., § 42 Abs. 2 Rn. 289. - VGH Baden-Württemberg, 09.07.1990 - NC 9 S 58/90
Studienplatzvergabe - vorläufige Zuweisung außerhalb der normativ festgesetzten …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.01.2010 - 13 C 410/09
Rn. 9 So auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 9. Juli 1990 - NC 9 S 58/90 -, NVwZ-RR 1990, 566; a. A. OVG M.V., Beschluss vom 4. Februar 1993 2 N 11/93 -, LKV 1994, 225. - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 04.02.1993 - 2 N 11/93
Anordnungsanspruch; Rechtsschutzbedürfnis; Bewerbung um einen Studienplatz; ZVS; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.01.2010 - 13 C 410/09
Rn. 9 So auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 9. Juli 1990 - NC 9 S 58/90 -, NVwZ-RR 1990, 566; a. A. OVG M.V., Beschluss vom 4. Februar 1993 2 N 11/93 -, LKV 1994, 225.
- LSG Bayern, 19.01.2016 - L 15 VK 14/15
Nichtzulassungsbeschwerde, Versorgung, Beschwerde, Berufung, Krankenkasse, …
Grundsätzlich besteht ein Rechtsschutzbedürfnis für die Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes nur dann, wenn sich der Antragsteller zuvor an die zuständige Behörde gewandt hat und dieser die Möglichkeit offen gestanden ist, sich als Leistungsträger mit dem Begehren des Antragstellers zu befassen (ständige, verfassungsgerichtlich bestätigte Rspr., vgl. z. B. BVerfG, Beschluss vom 30.10.2009, Az.: 1 BvR 2442/09; Oberverwaltungsgericht - OVG - für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27.01.2010, Az.: 13 C 410/09; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26.01.2011, Az.: L 13 AS 14/11 B ER; Sächsisches OVG, Beschluss vom 01.10.2014, Az.: 2 B 217/14;… Keller, a. a. O., § 86 b, Rdnr. 26 b). - LSG Bayern, 21.12.2016 - L 15 VK 17/16
Kein Rechtsschutzbedürfnis auf einstweiligen Rechtsschutz
Rn. 20 Grundsätzlich besteht ein Rechtsschutzbedürfnis für die Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes nur dann, wenn sich der Antragsteller zuvor an die zuständige Behörde gewandt hat und dieser die Möglichkeit offen gestanden ist, sich als Leistungsträger mit dem Begehren des Antragstellers zu befassen (ständige, verfassungsgerichtlich bestätigte Rspr., vgl. z.B. BVerfG, Beschluss vom 30.10.2009, Az.: 1 BvR 2442/09; Oberverwaltungsgericht - OVG - für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27.01.2010, Az.: 13 C 410/09; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26.01.2011, Az.: L 13 AS 14/11 B ER; Sächsisches OVG, Beschluss vom 01.10.2014, Az.: 2 B 217/14;… Keller, a.a.O., § 86 b, Rdnr. 26 b). - VG Köln, 05.05.2022 - 21 L 700/22
Mahnmal zu Völkermord an Armeniern darf entfernt werden
Rn. 9 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 27. Januar 2010 - 13 C 410/09 -, juris Rn. 5 ff. Puttler, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 123 Rn. 70 m.w.N.
- VGH Bayern, 04.08.2011 - 11 CE 11.1571
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (Sperrung eines schmalen Gehwegs)
Rn. 14 Eine Fallgestaltung, in der vor der Einleitung eines Verfahrens nach § 123 Abs. 1 Satz 2 VwGO ausnahmsweise auf die Anmeldung des gerichtlich durchzusetzenden Anspruchs beim zuständigen Träger öffentlicher Gewalt verzichtet werden kann (vgl. zu einer solchen Konstellation z.B. OVG NRW vom 27.1.2010 NVwZ-RR 2010, 437), liegt nicht vor. - OVG Nordrhein-Westfalen, 21.03.2025 - 12 B 2/25
Eilbedürftigkeit eines Anspruchs auf Gewährung einer entsprechenden …
Rn. 25 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 22. November 2021- 6 VR 4.21 -, juris Rn. 10 a. E.; OVG NRW, Beschluss vom 27. Januar 2010 - 13 C 410/09 -, juris Rn. 9; Puttler, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 123 Rn. 70, m. w. N. - VG Gelsenkirchen, 17.05.2022 - 18 K 2899/18
Antrag; Erlaubnis; Fiktionswirkung; Prostitutionsstätte; Untersagung
Rn. 30 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 27. Januar 2010 - 13 C 410/09 - juris, Rn. 5 m.w.N.; Pietzcker/Marsch, in: Schoch/Schneider, Verwaltungsgerichtsordnung: VwGO, Werkstand: 41. EL Juli 2021, § 42 Abs. 1, Rn. 96 mit zahlreichen Nachweisen; Sodan, in: ders./Ziekow, Verwaltungsgerichtsordnung, 5. Auflage 2018, § 42 Rn. 335; Kopp/Schenke, VwGO, 19. Auflage 2013, Vorb. - VG München, 16.02.2016 - M 3 E 15.3939
Erfolgloser Antrag auf Zulassung nach Härtegesichtspunkten
Auf die Frage, ob der Antragsgegner rechtlich die Möglichkeit hätte, auf einen solchen Antrag hin von den festgesetzten Zulassungszahlen abzuweichen, kommt es (entgegen OVG Münster, B. v. 27.1.2010 - 13 C 410/09 - NVwZ-RR 2010, 437) angesichts des klaren Wortlauts von § 123 Abs. 1 Satz 2 VwGO nicht an; überdies ist nicht ersichtlich, warum der Antragsgegner nicht in der Lage sein sollte, bei etwaiger Aufdeckung von Fehlern bei der Kapazitätsermittlung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens eine Korrektur der Zulassungszahlsatzung vorzunehmen und weitere Zulassungen auszusprechen. - VG Arnsberg, 15.07.2016 - 10 L 830/16
Anspruch eines Schülers auf vorläufige Aufnahme in die 7. Jahrgangsstufe bis zur …
Rn. 36 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 27. Januar 2010 - 13 C 410/09 -, juris, Rn. 3 ff.; VG Berlin, Beschluss vom 31. Juli 2007 - 3 A 302/07 -, juris, Rn. 3 ff. - VG München, 16.02.2016 - M 3 E 15.4183
Fachsemester, Kapazität, Wintersemester, Hochschule, Zulassung, Hochschulzugang
Auf die Frage, ob der Antragsgegner rechtlich die Möglichkeit hätte, auf einen solchen Antrag hin von den festgesetzten Zulassungszahlen abzuweichen, kommt es (entgegen OVG Münster, B. v. 27.1.2010 - 13 C 410/09 - NVwZ-RR 2010, 437) angesichts des klaren Wortlauts von § 123 Abs. 1 Satz 2 VwGO nicht an; überdies ist nicht ersichtlich, warum der Antragsgegner nicht in der Lage sein sollte, bei etwaiger Aufdeckung von Fehlern bei der Kapazitätsermittlung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens eine Korrektur der Zulassungszahlsatzung vorzunehmen und weitere Zulassungen auszusprechen. - VG Gelsenkirchen, 12.12.2011 - 5 L 1246/11
Entbehrlichkeit des Erfordernisses einer vorherigen behördlichen Entscheidung …
Rn. 22 Vgl. OVG Münster, Beschl. v. 27. Januar 2010 - 13 C 410/09 -, zit. nach juris. - VG München, 16.03.2021 - M 3 E 20.4737
Erfolgsloser Antrag auf inner- sowie außerkapazitäre (vorläufige) Zulassung zum …
- VG München, 18.07.2016 - M 3 E 16.894
Zulassung zum Studium außerhalb der festgesetzten Kapazität
- VG München, 18.07.2016 - M 3 E 16.556
Zulassung zum Studium außerhalb der festgesetzten Kapazität
- VG München, 16.02.2016 - M 3 E 15.3683
Erfolgloser Antrag auf Zulassung zum Studium
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Rechtsprechung
| OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 8 A 11008/09.OVG |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Rheinland-Pfalz
§ 7 LuftSiG, § 4 Abs 1 S 2 Nr 3 LuftVG, § 4 Abs 3 LuftVG, § 24 Abs 2 S 2 Nr 2 LuftVZO, § 29 Abs 3 S 1 LuftVZO
Luftverkehrsrechtliche Unzuverlässigkeit; Regelvermutung - esovgrp.de
LuftSiG § 7,LuftVG § ... 4,LuftVG § 4 Abs 1,LuftVG § 4 Abs 1 S 2,LuftVG § 4 Abs 1 S 2 Nr 3,LuftVG § 4 Abs 3,LuftVZO § 24,LuftVZO § 24 Abs 2,LuftVZO § 24 Abs 2 S 2,LuftVZO § 24 Abs 2 S 2 Nr 2,LuftVZO § 29,LuftVZO § 29 Abs 3,LuftVZO § 29 Abs 3 S 1
Luftverkehrsrecht, Straßenverkehrsrecht, Anordnung des Ruhens, Bestrafung, charakterlicher Mangel, Charaktermangel, erheblicher Verstoß, Erlaubnisinhaber, flugpsychologisches Gutachten, Flugzeug, Gesamtwürdigung, Gutachten, Lizenz, Luftfahrer, Luftfahrererlaubnis, ...
- pilotundrecht.de
Mehrfache Verstöße im Straßenverkehr beseitigen auch die luftrechtliche Zuverlässigkeit
- rechtsportal.de
Anordnung des Ruhens von Luftfahrererlaubnissen auf Zeit; Eingreifen der Regelvermutung für die luftverkehrsrechtliche Unzuverlässigkeit bei wiederholten Verstößen gegen Straßenverkehrsvorschriften
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Anordnung des Ruhens von Luftfahrererlaubnissen auf Zeit; Eingreifen der Regelvermutung für die luftverkehrsrechtliche Unzuverlässigkeit bei wiederholten Verstößen gegen Straßenverkehrsvorschriften
Verfahrensgang
- VG Mainz, 12.08.2009 - 3 K 1122/08
- OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 8 A 11008/09.OVG
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2010, 379
- DVBl 2010, 463
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (4)
- VGH Bayern, 31.07.2007 - 8 B 06.953
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 8 A 11008/09
Rn. 6 Nach ständiger Rechtsprechung enthält § 24 Abs. 2 der Luftverkehrs-ZulassungsOrdnung - LuftVZO - in der hier anzuwendenden Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 2008 (BGBl. I S. 1229), die insoweit mit der Vorgängerfassung vom 13. Juni 2007 übereinstimmt, eine Konkretisierung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Unzuverlässigkeit in § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 LuftVG durch den Verordnungsgeber in Form von Regelbeispielen (vgl. z.B. BayVGH, Urteil vom 31. Juli 2007 - 8 B 06.953 -, juris, Rn. 23; s. dazu auch: BVerwG…, Urteil vom 14. Dezember 1990, NVwZ 1991, S. 889 und juris, Rn. 13), die jedoch keine unwiderlegbare Vermutung begründen, sondern im Einzelfall durch besondere Umstände entkräftet werden können.Wie sich nicht zuletzt aus den Motiven des Verordnungsgebers ergibt (…vgl. BR-Drucks. 127/07, S. 32), muss es sich weder um luftverkehrsrechtliche Vorschriften handeln, noch muss der Verstoß einen spezifisch luftverkehrsrechtlichen Bezug aufweisen (…vgl. Schmid/van Schyndel, in: Giemulla/Schmid, Luftverkehrsverordnungen, § 24 LuftVZO, Rn. 8; BayVGH, Urteil vom 31. Juli 2007, a.a.O., Rn. 19 f., m.w.N.).
Dies ist der Fall, wenn die Regelverstöße ein Indiz dafür sind, dass der Erlaubnisinhaber die von einem Luftfahrzeugführer besonders geforderte Fähigkeit zur Selbstbeherrschung und die Einsicht in die Notwendigkeit einer stetigen Befolgung der Regeln der Rechtsordnung - auch der Regeln des Luftverkehrs - in schwierigen persönlichen Situationen nicht immer aufbringen wird (vgl. BayVGH, Urteil vom 31. Juli 2007, a.a.O., Rn. 30, im Anschluss an BVerwG…, Urteil vom 14. Dezember 1990, a.a.O., Rn. 15, 18 und 21).
- BVerwG, 14.12.1990 - 7 C 20.90
Vermutung der Unzuverlässigkeit eines Berufsluftfahrzeugführer bei erheblicher …
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 8 A 11008/09
Rn. 6 Nach ständiger Rechtsprechung enthält § 24 Abs. 2 der Luftverkehrs-ZulassungsOrdnung - LuftVZO - in der hier anzuwendenden Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 2008 (BGBl. I S. 1229), die insoweit mit der Vorgängerfassung vom 13. Juni 2007 übereinstimmt, eine Konkretisierung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Unzuverlässigkeit in § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 LuftVG durch den Verordnungsgeber in Form von Regelbeispielen (vgl. z.B. BayVGH…, Urteil vom 31. Juli 2007 - 8 B 06.953 -, juris, Rn. 23; s. dazu auch: BVerwG, Urteil vom 14. Dezember 1990, NVwZ 1991, S. 889 und juris, Rn. 13), die jedoch keine unwiderlegbare Vermutung begründen, sondern im Einzelfall durch besondere Umstände entkräftet werden können. - OVG Niedersachsen, 22.03.2007 - 12 ME 137/07
Vorläufiger Rechtsschutz gegen die Anordnung des Ruhens eines Luftfahrerscheins …
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 8 A 11008/09
Auch insoweit ist kein spezifischer Bezug der Taten zum Luftverkehr oder zur Sicherheit im Luftverkehr erforderlich; es genügt vielmehr, dass die wiederholten oder erheblichen Verstöße gegen elementare, der Sicherheit des Straßenverkehrs dienende Vorschriften darauf hindeuten, dass der Erlaubnisinhaber nicht die erforderlichen charakterlichen Eigenschaften besitzt, die nach den erkennbaren Zielen des Gesetzes (gerade) von einem Luftfahrer zu erwarten sind (vgl. OVG Niedersachsen, Beschluss vom 22. März 2007, NVwZ-RR 2007, S. 526 und juris, Rn. 8, m.w.N.). - VGH Baden-Württemberg, 22.03.1989 - 5 S 2635/88
Widerruf der Luftfahrererlaubnis; Gebühr
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.2010 - 8 A 11008/09
Rn. 13 Diese Vorschrift modifiziert die - nach § 4 Abs. 3 LuftVG an sich zwingende - Rechtsfolge, dass die Erlaubnis bei Wegfall der Erteilungsvoraussetzungen zu widerrufen ist, dahin, dass anstelle des Widerrufs als milderes Mittel das Ruhen der Lizenz auf Zeit angeordnet werden kann, jedoch nur, wenn dies ausreicht, um die Sicherheit des Luftverkehrs aufrechtzuerhalten (vgl. dazu z.B. VGH BW, Urteil vom 22. März 1989, VBlBW 1989, S. 346 und juris, Rn. 24).
- VG Gera, 21.02.2017 - 3 K 733/15
Versagung der Erneuerung der Privatpilotenlizenz wegen luftverkehrsrechtlicher …
Soweit der Kläger davon ausgeht, dass Verfehlungen im Straßenverkehr ohne jeden Bezug zur luftverkehrsrechtlichen Zuverlässigkeit sind, geht dies fehl, denn § 18 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 LuftPersV erfasst erhebliche oder wiederholte Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften, ein direkter Zusammenhang des Verstoßes mit dem Luftverkehr ist nicht erforderlich (…BR-Drs. 127/07, S. 32; vgl. OVG Lüneburg, Beschl. v. 15. August 2013 - 7 LA 88/11 - OVG Rhein-Pf, Beschl. v. 29. Januar 2010 - 8 A 11008/09 - jeweils zit. nach Juris).Auch kommt es nicht entscheidend darauf an, ob eine unmittelbar vergleichbare Verkehrssituation, wie sie den beiden Geschwindigkeitsüberschreitungen zugrunde lag, im Luftverkehr auch vorkommen kann oder nicht (vgl. OVG Rhein-Pf, Beschl. v. 29. Januar 2010 - 8 A 11008/09 - zit. nach Juris).
Denn es genügt, dass die Verstöße gegen elementare, der Sicherheit des Straßenverkehrs dienende Vorschriften darauf hindeuten, dass der Erlaubnisinhaber nicht die erforderlichen charakterlichen Eigenschaften besitzt, die nach den erkennbaren Zielen des Gesetzes (gerade) von einem Luftfahrer zu erwarten sind (vgl. vgl. OVG Rhein-Pf, Beschl. v. 29. Januar 2010 - 8 A 11008/09 - OVG Nieders, Beschl. v. 22. März 2007 - 12 ME 137/07 - jeweils zit. nach Juris).
Dies trägt dem Verfassungsrang besitzenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatz Rechnung (vgl. zur alten Rechtlage OVG Rhein-Pf, Beschl. v. 29. Januar 2010 - 8 A 11008/09 - BayVGH, Urt. v. 31. Juli 2007 - 8 B 06.953 - jeweils zit. nach Juris).
- OVG Niedersachsen, 15.08.2013 - 7 LA 88/11
Anordnung über die Untersuchung der Zuverlässigkeit als Luftfahrzeugführer
Ein direkter Zusammenhang des Verstoßes mit dem Luftverkehr ist nicht erforderlich (…vgl. BR-Drucks. 127/07, S. 32; Bay.VGH, Urteil vom 31.7.2007 - 8 B 06.953 -, juris; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. vom 29.1.2010 - 8 A 11008/09 -, NVwZ-RR 2010, 379;… Sennhenn, in: Grabherr/Reidt/Wysk, Luftverkehrsgesetz, Stand: Juli 2012, § 4 StVG Rn. 70;… Schmid/van Schyndel, in: Giemulla/Schmid, Luftverkehrsverordnungen, Stand: Sept. 2011, § 24 LuftVZO Rn. 8). - VG Würzburg, 14.01.2015 - W 6 K 13.541
Widerruf der Feststellung der Zuverlässigkeit nach § 7 LuftSiG
Die Anwendbarkeit der Vorschrift im Rahmen der luftsicherheitsrechtlichen Zuverlässigkeitsprüfung nach § 7 LuftSiG ausdrücklich verneint hat aus gesetzessystematischen Gründen das OVG Berlin-Brandenburg im Beschluss vom 12. November 2010 (…OVG 12 N 71.10 - juris Rn. 8; ohne ausdrückliche Unterscheidung zwischen den Bereichen "Safety" und "Security" OVG Rheinland-Pfalz vom 5.2.2008 - 8 B 1001/08 - juris; ebenso OVG Rheinland-Pfalz, B.v. 29.1.2010 - 8 A 11008/09 - juris).
- OVG Niedersachsen, 15.11.2022 - 7 LB 83/20
Betriebsgenehmigung; Erlöschen; Fluglinienverkehr; öffentliche Interessen; …
Rn. 50 Der Senat sieht sich zu dieser Sichtweise auch nicht durch den von der Antragstellerin zitierten Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 29. Januar 2010 (8 A 11008/09, juris) veranlasst. - OVG Niedersachsen, 14.06.2019 - 7 ME 12/19
Anordnung des Ruhens; Betriebsgenehmigung; Fluglinienverkehr; öffentliche …
Rn. 19 Der Senat sieht sich zu dieser Sichtweise auch nicht durch den von der Antragstellerin zitierten Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 29. Januar 2010 (8 A 11008/09, juris) veranlasst. - VG Berlin, 06.10.2010 - 13 K 65.10
Anordnung des Ruhens seiner Klassenberechtigung für Motorsegler und …
Die Bestimmung des § 29 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 LuftVZO a.F. setzt mit der Maßgabe, dass ein Ruhen der Lizenz lediglich "auf Zeit" angeordnet werden darf, zwar eine zeitliche Perspektive voraus, innerhalb derer mit der Wiedererlangung der luftsicherheitsrechtlichen Zuverlässigkeit noch gerechnet werden kann (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 8 A 11008/09 -, NVwZ-RR 2010, S. 379 [381]).
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de
Anspruch auf Zulassung zum Psychologiestudium trotz Annahme eines Studienplatzes an einer anderen Universität bei Möglichkeit zur Erlangung des gleichen Abschlusses; Schwerwiegender Nachteil durch fehlende Möglichkeit zur Absolvierung des Studiums an der ...
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)
Hochschulzulassung - Endgültige Studienplatzzuteilung und Bachelorstudiengang eigener Wahl
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Anspruch auf Zulassung zum Psychologiestudium trotz Annahme eines Studienplatzes an einer anderen Universität bei Möglichkeit zur Erlangung des gleichen Abschlusses; Schwerwiegender Nachteil durch fehlende Möglichkeit zur Absolvierung des Studiums an der ...
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 463
- DÖV 2010, 449
Wird zitiert von ... (22) Zitiert selbst (9)
- BVerfG, 18.07.1972 - 1 BvL 32/70
numerus clausus I
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 5 Vgl. BVerfG, Urteile vom 18. Juli 1972 - 1 BvL 32/70 u. a. , BVerfGE 33, 303, 333 ff. = NJW 1972, 1561, und vom 8. Februar 1977 1 BvF 1/76 -, BVerfGE 43, 291, 313 f. = NJW 1977, 569. - BVerfG, 08.02.1977 - 1 BvF 1/76
numerus clausus II
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 5 Vgl. BVerfG, Urteile vom 18. Juli 1972 - 1 BvL 32/70 u. a. , BVerfGE 33, 303, 333 ff. = NJW 1972, 1561, und vom 8. Februar 1977 1 BvF 1/76 -, BVerfGE 43, 291, 313 f. = NJW 1977, 569. - BVerwG, 23.10.1996 - 6 C 1.94
Hochschulrecht - Keine bundesrechtliche Pflicht der Zur-Verfügung-Stellung des …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Auch wird das in der Entscheidung genannte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Oktober 1996 - 6 C 1/94 - aus der der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin das Recht auf freie Wahl des Studienorts herleitet, insoweit nicht hinreichend ausgewertet, weil auch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts von einem aus Art. 12 Abs. 1 GG abgeleiteten Recht auf Teilhabe an vorhandenen Ausbildungsplätzen ausgeht.
- OVG Berlin-Brandenburg, 19.03.2008 - 5 NC 125.07
Vorläufige Zulassung zum Bachelor-Studiengang
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 9 Vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. März 2008 - 5 NC 125.07 -, juris. - OLG Düsseldorf, 27.01.2009 - 10 W 76/08
Geschäftswert für die Beurkundung eines Zustimmungsbeschlusses der …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 15 Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin, Beschluss vom 16. September 2008 - 81/08 u. a., -juris,. - VGH Baden-Württemberg, 27.09.2006 - NC 9 S 77/06
Einstweilige Anordnung - vorläufige Hochschulzulassung - kein Anordnungsgrund bei …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 7 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 10. Juni 1999 - 13 C 16/99 -, vom 13. Juni 1996 - 13 C 39/96-, und vom 3. Juni 1996 - 13 C 40/96 -, Urteil vom 20. März 1984 13 A 1422/83 - vgl. auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 27. September 2006 - NC 9 S 77/06 -. - OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.1996 - 13 C 40/96
Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes; Studienzulassung; Hochschule; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 7 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 10. Juni 1999 - 13 C 16/99 -, vom 13. Juni 1996 - 13 C 39/96-, und vom 3. Juni 1996 - 13 C 40/96 -, Urteil vom 20. März 1984 13 A 1422/83 - vgl. auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 27. September 2006 - NC 9 S 77/06 -. - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.06.1999 - 13 C 16/99
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 7 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 10. Juni 1999 - 13 C 16/99 -, vom 13. Juni 1996 - 13 C 39/96-, und vom 3. Juni 1996 - 13 C 40/96 -, Urteil vom 20. März 1984 13 A 1422/83 - vgl. auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 27. September 2006 - NC 9 S 77/06 -. - VG Bremen, 25.11.2009 - 6 V 1334/09
Psychologie/Bachelor
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2010 - 13 C 408/09
Rn. 11 Vgl. VG Bremen, Beschluss vom 25. November 2009 - 6 V 1334/09 -, juris.
- OVG Hamburg, 15.08.2013 - 3 Nc 16/13
Kein Anordnungsgrund für ein Zulassungsbegehren zum Studium der …
Rn. 37 Soweit die Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster zu den hier betroffenen Fallgruppen (…vgl. etwa OVG Münster, Beschl. v. 19.7.2011, 13 C 56/11, juris, Rn. 7, betr. Rechtswissenschaft; Beschl. v. 21.1.2010, 13 C 408/09, juris, zum Bachelorstudiengang Psychologie) in einem anderen (gegenüber den Antragstellern strengeren) Sinn gemeint sein sollte, würde das Beschwerdegericht dem aus den o. g. Gründen nicht folgen.Insbesondere kann es in diesem Zusammenhang nicht ausreichen, allein auf die Vergleichbarkeit der von den Bewerbern angestrebten und bei verschiedenen Hochschulen angebotenen Studienabschlüsse abzustellen (so aber wohl OVG Münster, Beschl. v. 21.1.2010, a. a. O., Rn. 11).
Rn. 41 dd) Zur Abgrenzung und Klarstellung im Hinblick auf künftige Verfahren weist das Beschwerdegericht allerdings darauf hin, dass es ihm in Verfahren nach § 123 VwGO, die auf eine vorläufige Zulassung zu einem Bachelor- und Masterstudiengang gerichtet sind, als zweifelhaft erscheint, bei einer beschränkungsfreien Zulassungsmöglichkeit an einer anderen deutschen Hochschule zu einem solchen Studium mit gleichem Abschluss das Vorliegen des Anordnungsgrundes daran zu knüpfen, dass der jeweilige Antragsteller eine besondere persönliche Bindung an den Wunschstudienort glaubhaft macht (anders wohl OVG Münster, Beschl. v. 21.1.2010, a. a. O.).
- VG Düsseldorf, 12.05.2022 - 15 Nc 15/22 Rn. 11 so OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, Rn. 5 ff.
Rn. 16 So OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, Rn. 5 ff m.w.N.
Rn. 18 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, Rn. 11 ff,.
Rn. 20 Siehe dazu OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, Rn. 5 m.w.N.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2010 - 13 C 120/10
Ablehnung der vorläufigen Zulassung zum Studium Englisch und Deutsch LA …
Rn. 7 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 20. März 1984 - 13 A 1422/83 -, Beschlüsse vom 3. Juni 1996 - 13 C 40/96 -, vom 13. Juni 1996 - 13 C 39/96-, vom 10. Juni 1999 - 13 C 16/99 -, und vom 21. Januar 2010 13 C 408/09 -, juris; vgl. auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 27. September 2006 - NC 9 S 77/06 -.Rn. 14 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 13 C 408/09 -, a. a. O.
- VG Minden, 16.07.2015 - 10 Nc 4/15
Zulassung zum Studium des Studienfaches Pädagogik der Kindheit (Bachelor) an …
Rn. 11 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris Rn. 11; VG Köln, Beschluss vom 12. Februar 2014 - 6 Nc 191/13 -, juris Rn. 16.Rn. 13 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris Rn. 11.
- VG Darmstadt, 23.04.2014 - 3 L 368/14
Numerus clausus
Auf dieser Grundlage ist in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte anerkannt, dass ein Studienbewerber seinen Anspruch auf Zulassung zum Studium an einer bestimmten Hochschule regelmäßig nicht mehr mit Erfolg geltend machen kann und dementsprechend auch kein Rechtsschutzinteresse für einen Antrag nach § 123 VwGO besteht, wenn er einen entsprechenden Studienplatz an einer anderen Hochschule erlangt hat oder einen solchen ohne Zulassungsbeschränkungen erlangen kann (vgl. OVG NRW, Beschl. v. 21.01.2010 - 13 C 408/09 -, juris; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 27.09.2006 - NC 9 S 77/06 -, juris; VG B-Stadt, Beschl. v. 30.10.2007 - 3 A 609.07 -, juris;… Zimmerling/Brehm, Hochschulkapazitätsrecht, Bd. 1, Rdnr. 170 m. w. Nw.).Angesichts des Hintergrunds und der Zielsetzung, dass bei Bachelorstudiengängen eine Gleichwertigkeit der Ausbildungen erreicht werden soll, besteht zudem eine Vermutung, dass dies regelmäßig auch der Fall ist (OVG NRW, Beschl. v. 21.01.2010 - 13 C 408/09 -, juris).
- VG Minden, 10.07.2015 - 10 L 232/15
Vorläufiges Zulassungsbegehren zum Studium der Betriebswirtschaftslehre …
Rn. 11 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris Rn. 11; VG Köln, Beschluss vom 12. Februar 2014 - 6 Nc 191/13 -, juris Rn. 16.Rn. 13 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris Rn. 11.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2012 - 13 B 557/12
Vorläufige Zulassung zum Studium der Humanmedizin im ersten Fachsemester
Rn. 7 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 20. März 1984 - 13 A 1422/83 -, Beschlüsse vom 3. Juni 1996 - 13 C 40/96 -, vom 13. Juni 1996 - 13 C 39/96 -, vom 10. Juni 1999 - 13 C 16/99 -, vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, vom 19. März 2010 - 13 C 120/10 - , juris, und vom 4. Juli 2011 - 13 B 567/11 -, juris; vgl. auch VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 27. September 2006 - NC 9 S 77/06 -, juris. - OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2020 - 5 NC 39.19
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung; zulassungsbeschränkter …
Auf dieser Grundlage ist in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass ein Studienbewerber seinen Anspruch auf Zulassung zum Studium an einer bestimmten Hochschule regelmäßig nicht mehr mit Erfolg geltend machen kann und dementsprechend auch kein Rechtsschutzinteresse für einen Antrag nach § 123 VwGO besteht, wenn er einen entsprechenden Studienplatz an einer anderen Hochschule erlangt hat oder einen solchen ohne Zulassungsbeschränkungen erlangen kann (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris Rn. 5 f. m.w.N.; VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 27. September 2006 - NC 9 S 77/06 -, juris Rn. 3). - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2022 - 13 C 6/22
Erhebliche Ausbildungsverzögerung und Verlust von Studienzeit als wesentlicher …
Rn. 10 Vgl. zu diesem Erfordernis OVG NRW, Beschlüsse vom 11. Februar 2015 - 13 B 1296/14 -, juris, Rn. 4, und vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, Rn. 11. - OVG Nordrhein-Westfalen, 11.02.2015 - 13 B 1296/14
Fehlen des Anspruchs auf einen Studienplatz bei Aufgabe eines bereits inne …
Rn. 17 vgl. zu diesem Erfordernis OVG NRW, Beschluss vom 21. Januar 2010 - 13 C 408/09 -, juris, Rn. 11,. - OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2011 - 13 C 56/11
Wegen der nur begrenzt zur Verfügung stehenden universitären …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.09.2011 - 13 C 58/11
Anspruch auf Zulassung zum Studium an einer bestimmten Hochschule bei nicht mehr …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.07.2011 - 13 B 674/11
Geltendmachung des Anspruchs auf Zulassung zum Studium an einer bestimmten …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.07.2013 - 13 C 21/13
Anspruch auf Zulassung zum Studium Lehramt BA, Fach Geografie an der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 04.07.2011 - 13 B 567/11
Anspruch auf Zulassung zum Studium an einer bestimmten Hochschule geht im Falle …
- VG Münster, 29.04.2011 - 9 L 151/11
- VG Schleswig, 25.03.2024 - 7 B 19/24
Recht der freien Berufe
- VG Gelsenkirchen, 18.10.2012 - 6z L 1129/12
Wartezeit; Ausbildungsstätte; Studienort
- VG Aachen, 09.01.2026 - 10 L 1144/25
Einstweilige Anordnung, Lärmbelastung, Gesundheitsgefahr, 60 dB(A), Lärmpegel, …
- VG Schleswig, 05.04.2024 - 7 B 29/24
Gaststättenerlaubnis
- VG Münster, 02.10.2013 - 9 L 456/13
Anspruch auf vorläufige Zulassung im Master-Studiengang der …
- VG Münster, 28.04.2011 - 9 L 151/11
Zulassungsanspruch eines Antragstellers auf den Studiengang der …
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Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Justiz Sachsen
SächsBG § 143a
Altersteilzeit; Prognose; Ermessensausübung; Beamtengruppen; Außerordentlich gewichtige persönliche Gründe - rechtsportal.de
Einstweiliger Rechtsschutz i.R.d. Antrags eines Beamten auf Gewährung von Altersteilzeit im Blockmodell aufgrund seiner gesundheitlichen Situation; Berufung einer Behörde auf eine anhand der ihr zugrunde gelegten tatsächlichen Anforderungen nicht überprüfbare ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Einstweiliger Rechtsschutz i.R.d. Antrags eines Beamten auf Gewährung von Altersteilzeit im Blockmodell aufgrund seiner gesundheitlichen Situation; Berufung einer Behörde auf eine anhand der ihr zugrunde gelegten tatsächlichen Anforderungen nichtüberprüfbare ...
Verfahrensgang
- VG Chemnitz, 09.12.2009 - 3 L 355/09
- OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 463
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (10)
- BVerwG, 06.07.1989 - 2 C 52.87
Beamtenrecht - Teilzeitbeschäftigung - Mangelnde Wahlmöglichkeit
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Es besteht deshalb der hergebrachte Grundsatz der hauptberuflichen, vollen Dienstleistungspflicht des Beamten, der die Verpflichtung des Dienstherrn zur Gewährung des vollen amtsangemessenen Unterhalts gegenüber steht (Art. 33 Abs. 5 GG; vgl. BVerfG, Beschl. v. 30.3.1977 BVerfGE 44, 249, 262 f.; BVerwG, Urt. v. 6.7.1989 - 2 C 52.87 -, juris).Der Beamte ist verpflichtet, sich voll für den Dienstherrn einzusetzen und diesem seine ganze Persönlichkeit, Arbeitskraft und Lebensleistung zur Verfügung zu stellen (BVerwG, Urt. v. 6.7.1989 a. a. O.).
- BAG, 15.09.2009 - 9 AZR 643/08
Altersteilzeit - Ermessensentscheidung - Haushaltsmittel
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Dies habe auch das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 15.9.2009 - 9 AZR 643/08 - festgestellt.Sollte vom Bundesarbeitsgericht in dem vom Antragsteller zitierten Urteil vom 15.9.2009 - 9 AZR 643/08 -, juris, eine andere Auffassung vertreten werden - was aber nach den Entscheidungsgründen fraglich ist -, folgt der Senat dieser Auffassung nicht.
- OVG Sachsen, 08.12.2008 - 2 B 316/08
Aufnahme ins Gymnasium; Kapazität; Kapazitätsengpass; Kriterien; Entscheidung des …
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Bei verhaltensbezogenen Unterscheidungen hängt das Maß der Bindung davon ab, inwieweit die Betroffenen in der Lage sind, durch ihr Verhalten die Verwirklichung der Merkmale zu beeinflussen, nach denen unterschieden wird (vgl. BVerfG, Beschl. v. 26.1.1993, BVerfGE 88, 87, 96 f.; SächsOVG, Beschl. v. 8.12.2008 - 2 B 316/08 -, juris).Dabei sind dem Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers umso engere Grenzen gesetzt, je stärker sich die Ungleichbehandlung von Personen oder Sachverhalten auf die Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten nachteilig auswirken kann (BVerfG, Beschl. v. 8.4.1997, BVerfGE 95, 267, 317 ff.; SächsOVG, Beschl. v. 8.12.2008 a. a. O.).
- BVerfG, 30.03.1977 - 2 BvR 1039/75
Alimentationsprinzip
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Es besteht deshalb der hergebrachte Grundsatz der hauptberuflichen, vollen Dienstleistungspflicht des Beamten, der die Verpflichtung des Dienstherrn zur Gewährung des vollen amtsangemessenen Unterhalts gegenüber steht (Art. 33 Abs. 5 GG; vgl. BVerfG, Beschl. v. 30.3.1977 BVerfGE 44, 249, 262 f.;… BVerwG, Urt. v. 6.7.1989 - 2 C 52.87 -, juris). - BVerfG, 08.04.1997 - 1 BvR 48/94
Altschulden
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Dabei sind dem Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers umso engere Grenzen gesetzt, je stärker sich die Ungleichbehandlung von Personen oder Sachverhalten auf die Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten nachteilig auswirken kann (BVerfG, Beschl. v. 8.4.1997, BVerfGE 95, 267, 317 ff.;… SächsOVG, Beschl. v. 8.12.2008 a. a. O.). - BVerfG, 26.01.1993 - 1 BvL 38/92
Transsexuelle II
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Bei verhaltensbezogenen Unterscheidungen hängt das Maß der Bindung davon ab, inwieweit die Betroffenen in der Lage sind, durch ihr Verhalten die Verwirklichung der Merkmale zu beeinflussen, nach denen unterschieden wird (vgl. BVerfG, Beschl. v. 26.1.1993, BVerfGE 88, 87, 96 f.; SächsOVG, Beschl. v. 8.12.2008 - 2 B 316/08 -, juris). - BVerwG, 29.04.2004 - 2 C 21.03
Altersteilzeit, Blockmodell; dringende dienstliche Belange; Ermessen; …
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Solche können vorliegen, wenn es gegenwärtig und in absehbarer Zukunft nicht möglich ist, durch Teilzeitarbeit frei werdende Stellen erneut zu besetzen, obwohl deren Wiederbesetzung erforderlich ist (BVerwG, Urt. v. 29.4.2004, BVerwGE 120, 382). - BVerwG, 29.10.2009 - 3 C 28.08
Altenpflege; Ausbildung zum Altenpfleger; Ausbildungsvergütung; Finanzierung der …
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Die gerichtliche Nachprüfung der Prognoseentscheidung der Verwaltung setzt indes voraus, dass das Gericht die tatsächlichen Annahmen, die die Verwaltung ihrer Prognose zugrunde gelegt hat, feststellen kann (…vgl. BVerfG, Urt. v. 24.10.2002, BVerfGE 106, 32, 152 ff; BVerwG, Urt. v. 29.10.2009 - 3 C 28.08 - S. 13 Rn. 27 des Urteilsumdrucks). - OVG Sachsen, 24.02.2009 - 2 B 4/09
Gasthörer; Anspruch; Zulassung; Lehrveranstaltung; Lernfreiheit; …
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
2003, 45, 46; Beschl. v. 22.10.2008 - 1 D 114/08 - sowie Beschl. v. 24.2.2009 - 2 B 4/09 -, juris).Hier fehlt es indes an einem Anspruch des Klägers auf vorläufige Neuverbescheidung, da die Ermessensausübung des Antragsgegners - wie ausgeführt - nicht zu beanstanden ist. - OVG Sachsen, 02.04.2009 - D 6 A 178/09
Aufhebung der Streitwertfestsetzung
Auszug aus OVG Sachsen, 29.12.2009 - 2 B 578/09
Da die Darlegungs- und Beweislast insoweit beim Antragsgegner liegt (vgl. zur Beweislastverteilung im Eilverfahren: SächsOVG, Beschl. v. 2.4.2009, SächsVBl. 2009, 188) kann ein Entgegenstehen dienstlicher Belange hier nicht festgestellt werden.
- OVG Sachsen, 23.10.2013 - 2 A 112/11
Altersteilzeit, Ermessen
Der vom Kläger am 12. November 2009 beantragte Eilrechtsschutz wurde vom Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 9. Dezember 2009 - 3 L 355/09 - abgelehnt; die hiergegen gerichtete Beschwerde des Klägers wurde vom erkennenden Senat mit Beschluss vom 29. Dezember 2009 - 2 B 578/09 - zurückgewiesen.Da der Kläger über den 1. Januar 2010 hinaus vollzeitbeschäftigt tätig gewesen sei, könne diese Voraussetzung nicht mehr erfüllt werden; der Kläger habe mit Verstreichen des 31. Dezember 2009 die Möglichkeit, nach § 143a SächsBG die Gewährung von Altersteilzeit bewilligt zu bekommen, unwiderruflich verloren (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 29. Dezember 2009 - 2 B 578/09 -, juris).
Die Differenzierung nach Altersgruppen lässt sich sachlich begründen, da mit zunehmender Nähe des Ruhestands das Prognoserisiko des Beklagten und die Dauer der Freistellungsphase sinken (vgl. auch die Ausführungen im Senatsbeschl. v. 29. Dezember 2009 - 2 B 578/09 - a. a. O. Rn. 20 zum allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz).
- VG Leipzig, 06.02.2025 - 5 K 1940/24 Das Gericht hat lediglich zu überprüfen, ob die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten sind oder von ihm in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht wurde (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 29.12.2009, DÖD 2010, 163;… Riese, in: Schoch/Schneider, VwGO, Stand August 2024, § 114 Rn. 10 ff. und 51 ff. m. w. N.).
- OVG Sachsen, 04.11.2011 - 2 B 204/10
Altersteilzeit, Anspruch, Streitwert
Vor diesem Hintergrund ist die Vorschrift beim Streit über die Gewährung von Arbeitszeitmodellen anwendbar (Beschl. d. Senats v. 11. Februar 2010 - 2 B 578/09 -; im Ergebnis ebenso: BVerwG, Beschl. v. 29. April 2004 - 2 C 21.03 -, mit Streitwertfestsetzung abrufbar unter: http://www.bundesverwaltungsgericht.de/media/archive/2147.pdf; SächsOVG, Beschl. v. 7. November 2008 - 2 E 259/07 - zum entsprechenden § 13 Abs. 4 Satz 2 GKG a. F.; a. A.: OVG NRW, Beschl. v. 23. Oktober 2008 - 6 E 1010/08 -, juris).
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