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Weitere Entscheidungen unten: FG Niedersachsen, 22.04.2004 | FG Berlin, 22.01.2004

Rechtsprechung
   BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,4845
BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04 (https://dejure.org/2004,4845)
BFH, Entscheidung vom 03.06.2004 - IX B 71/04 (https://dejure.org/2004,4845)
BFH, Entscheidung vom 03. Juni 2004 - IX B 71/04 (https://dejure.org/2004,4845)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    FGO § 62 Abs. 2 Satz 2; ; FGO § ... 62a Abs. 2; ; FGO § 62a Abs. 1 Satz 1; ; FGO § 62a Abs. 2; ; StBerG § 3 Nr. 3; ; StBerG § 3 Nr. 1; ; BRAO § 59c; ; BRAO § 59d; ; BRAO § 59e; ; BRAO § 59f; ; BRAO § 59g; ; BRAO § 59h; ; BRAO § 59i; ; BRAO § 59j; ; BRAO § 59k; ; BRAO § 59l; ; BRAO § 59m

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 62a; StBerG § 3 Nr. 1, 3
    Rechtsanwaltsgesellschaften in der Rechtsform der AG; Postulationsfähigkeit

  • datenbank.nwb.de

    RA-Gesellschaft zur Vertretung vor dem BFH berechtigt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GmbHR 2004, 1105
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (4)

  • BFH, 30.09.2003 - III R 6/02

    Erhöhte Investitionszulage nach § 5 InvZulG bei Formwechsel

    Auszug aus BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04
    Zwar mag die "X-Rechtsanwalts-GmbH" als Rechtsanwaltsgesellschaft nach Maßgabe der §§ 59c bis 59m der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) zugelassen worden sein und als formwechselnder Rechtsträger in der im Umwandlungsbeschluss bestimmten Rechtsform der Beschwerdeführerin identitätswahrend weiterbestehen (§ 202 Nr. 1 des Umwandlungsgesetzes; vgl. BFH-Urteil vom 30. September 2003 III R 6/02, BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85).

    Auch ist davon auszugehen, dass im Hinblick auf den identitätswahrenden Charakter des Formwechsels öffentlich-rechtliche Erlaubnisse und Genehmigungen grundsätzlich auch nach dem Formwechsel erhalten bleiben, der in neuer Rechtsform auftretende Rechtsträger in diese eintritt (vgl. BFH in BFHE 203, 553, BStBl II 2004, 85;… Vossius in Widmann/Mayer, Umwandlungsrecht, § 20 UmwG Rz. 247, 248, § 202 UmwG Rz. 103, 105).

  • BFH, 11.03.2004 - VII R 15/03

    Aufteilung einer Gesamtschuld und Vollstreckung

    Auszug aus BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04
    Davon geht auch der BFH in seinem Urteil vom 11. März 2004 VII R 15/03 (BFH/NV 2004, 855) aus.
  • BayObLG, 27.03.2000 - 3Z BR 331/99

    Zur Zulässigkeit von Rechtsanwalts-Aktiengesellschaften

    Auszug aus BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04
    Auch Rechtsanwaltsgesellschaften in der Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) sind solche i.S. des § 62a Abs. 2 FGO (…vgl. Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl. 2002, § 62a Rz. 10;… Dumke, in Schwarz, Finanzgerichtsordnung, 2. Aufl., § 62a Rz. 18; zur Zulassung auch in der Rechtsform der AG s. Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 27. März 2000 3 ZBR 331/99, Neue Juristische Wochenschrift 2000, 1647;… BFH-Beschluss vom 22. Oktober 2003 I B 168/03, BFH/NV 2004, 224, m.w.N.).
  • BFH, 22.10.2003 - I B 168/03

    Postulationsfähigkeit; Vertretung durch RA-Gesellschaft

    Auszug aus BFH, 03.06.2004 - IX B 71/04
    Auch Rechtsanwaltsgesellschaften in der Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) sind solche i.S. des § 62a Abs. 2 FGO (…vgl. Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl. 2002, § 62a Rz. 10;… Dumke, in Schwarz, Finanzgerichtsordnung, 2. Aufl., § 62a Rz. 18; zur Zulassung auch in der Rechtsform der AG s. Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 27. März 2000 3 ZBR 331/99, Neue Juristische Wochenschrift 2000, 1647; BFH-Beschluss vom 22. Oktober 2003 I B 168/03, BFH/NV 2004, 224, m.w.N.).
  • BGH, 10.01.2005 - AnwZ (B) 27/03

    Widerruf der Zulassung einer Rechtsanwalts-GmbH wegen Umwandlung in eine AG

    Die erteilte Zulassung geht deshalb, wie bereits der Bundesfinanzhof ausgeführt hat, bei einer Umwandlung nicht automatisch mit über, sondern muß neu erteilt werden (BFH, Beschluß vom 3. Juni 2004 - IX B 71/04, GmbHR 2004, 1105 = BFH/NV 2004, 1290).
  • BFH, 15.11.2004 - VII B 103/04

    Zurückweisung als Prozessbevollmächtigter

    Die Befugnis zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen steht einer Rechtsanwaltsgesellschaft indes nur zu, wenn die Gesellschaft nach deutschem Recht als solche zugelassen ist und die Zulassung im Zeitpunkt der Vornahme der betreffenden Prozesshandlung vorliegt (vgl. BFH-Beschluss vom 3. Juni 2004 IX B 71/04, BFH/NV 2004, 1290).

    Ohne Zulassung durch die Landesjustizverwaltung, d.h. in Nordrhein-Westfalen durch die örtlich zuständige Rechtsanwaltskammer, der die Aufgaben und Befugnisse der Landesjustizverwaltung nach dem Zweiten Abschnitt des Dritten Teils der BRAO (also auch diejenigen der §§ 59c ff. BRAO) übertragen worden sind (§ 224a Abs. 1 BRAO, § 1 der Verordnung zur Übertragung von Befugnissen nach der Bundesrechtsanwaltsordnung vom 26. Januar 1999, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen 1999, 40), ist eine Rechtsanwalts-AG nicht zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen i.S. des § 62 Abs. 2 Satz 2 FGO i.V.m. § 3 Nr. 3 StBerG befugt (so bereits BFH in BFH/NV 2004, 1290).

    Der Senat folgt auch hier den Ausführungen der Vorinstanz, die der IX. Senat in seinem Beschluss in BFH/NV 2004, 1290 bestätigt hat und auf die hier der Einfachheit halber verwiesen wird.

  • OLG Stuttgart, 26.06.2026 - 2 W 23/26
    Dies war spätestens und unabhängig von der zwischenzeitlichen Bestellung eines Vertreters oder Abwicklers mit der späteren Verschmelzung mit einer anderen GmbH gem. § 20 Absatz 1 Nr. 2 UmwG der Fall (vgl. BFH, Beschluss vom 3. Juni 2004 - IX B 71/04, juris Rn. 4; BGH…, Beschluss vom 10. Januar 2005 - AnwZ (B) 27/03, juris Rn. 37).
  • OLG Hamm, 26.06.2006 - 15 W 213/05

    Zulässigkeit einer Anwalts-Aktiengesellschaft

    Die Postulationsfähigkeit der Anwaltsgesellschaft selbst, und damit ein wesentlicher Teil ihres wirtschaftlichen Sinns, ist nämlich prozessrechtlich an die Zulassung geknüpft, §§ 78 ZPO, 67 VwGO, 11 ArbGG, 62a FGO (vgl. hierzu BFH NJW 2004, 1974, 1975; GmbHR 2004, 1105; Beschluss vom 01.12.2004 -XI B 102/04, zitiert nach juris;… Henssler, a.a.O.;… Kilian a.a.O.).
  • OLG Frankfurt, 20.06.2005 - 20 VA 3/04

    Automatisiertes Mahnverfahren: Anfechtung der Ablehnung der Änderung einer …

    Auch nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs setzt etwa die Postulationsfähigkeit einer in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft betriebenen Rechtsanwaltsgesellschaft im Verfahren nach der Finanzgerichtsordnung deren Zulassung zur Prozessvertretung im Zeitpunkt der jeweiligen Prozesshandlung voraus (vgl. beispielhaft BFH, Beschluss vom 28.01.2005, Az. XI K 1/03; Beschluss vom 07.12.2004, Az. X B 44/04; Beschluss vom 01.12.2004, Az. XI B 102/04; Beschluss vom 30.11.2004, Az. VI B 138/04; Beschlüsse vom 15.11.2004, Az. VII B 197/03 und VII B 103/04; Beschluss vom 29.10.2004, Az. III B 49/04; Beschlüsse vom 15.07.2004, Az. III B 87/03 und III B 86/03; Beschluss vom 03.06.2004, Az. IX B 71/04; sämtliche zitiert nach juris).

    In dem von der Antragstellerin im Schriftsatz vom 18.08.2004 zitierten Urteil vom 11.03.2004 (Az.: VII R 15/03 = NJW 2004, 1974) hatte der Bundesfinanzhof eine derartige Zulassung als vorliegend unterstellt (vgl. BFH, Beschluss vom 03.06.2004, Az. IX B 71/04; vgl. dazu auch Kempter/Kopp NJW 2004, 3605, 3608 unter V.).

  • BFH, 15.09.2004 - XI B 29/04

    Vertretungsbefugnis einer RA-Gesellschaft vor dem BFH

    Tritt --wie im Streitfall-- als Prozessbevollmächtigter eine Rechtsanwaltsgesellschaft auf, so muss diese "als Rechtsanwaltsgesellschaft" zugelassen worden sein (BFH-Entscheidungen vom 3. Juni 2004 IX B 71/04, BFH/NV 2004, 1290; vom 11. März 2004 VII R 15/03, BFHE 205, 22, BStBl II 2004, 566;… vom 22. Oktober 2003 I B 168/03, BFH/NV 2004, 224).

    Der erkennende Senat schließt sich insoweit der Auffassung des IX. Senats im Beschluss in BFH/NV 2004, 1290 an.

  • BFH, 28.01.2005 - XI K 1/03

    Vertretungszwang für Wiederaufnahmeantrag; Vertretungsberechtigung für …

    Auch gehören hierzu, wie höchstrichterlich bereits mehrfach entschieden worden ist, eine Rechtsanwalts-Aktiengesellschaft, die als Rechtsanwaltsgesellschaft zugelassen worden ist (…vgl. BFH-Entscheidungen vom 22. Oktober 2003 I B 168/03, BFH/NV 2004, 224; vom 11. März 2004 VII R 15/03, BFHE 205, 22, BStBl II 2004, 566; vom 3. Juni 2004 IX B 71/04, BFH/NV 2004, 1290).

    Die Y-AG ist aber als solche nicht zugelassen worden (vgl. die zur Y-AG als Prozessbevollmächtigte ergangenen BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2004, 1290; vom 15. September 2004 XI B 29/04, nicht veröffentlicht).

  • BFH, 21.07.2005 - IV B 7/04

    Pflicht zur Vertretung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt in Verfahren …

    Die nach § 62a Abs. 2 FGO i.V.m. § 3 Nr. 3 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) Rechtsanwaltsgesellschaften, die durch Personen nach § 3 Nr. 1 StBerG tätig werden, eingeräumte Vertretungsbefugnis vor dem BFH steht einer solchen Gesellschaft allerdings nur dann zu, wenn die Gesellschaft nach deutschem Recht als solche zum Beruf zugelassen ist und die Zulassung im Zeitpunkt der Vornahme der betreffenden Prozesshandlung vorliegt (vgl. BFH-Beschluss vom 3. Juni 2004 IX B 71/04, BFH/NV 2004, 1290).
  • BFH, 02.12.2004 - V B 237/03

    Zurückweisung als Prozessbevollmächtigter wegen Widerrufs der Bestellung als …

    Der Senat lässt offen, ob die Beschwerden unzulässig sind, weil die X-AG als Prozessbevollmächtigte nicht gemäß § 62a FGO zur Vertretung vor dem BFH berechtigt ist (so BFH-Beschluss vom 3. Juni 2004 IX B 71/04, BFH/NV 2004, 1290; Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 14. August 2004 1 BvR 1776/04).
  • BFH, 30.11.2004 - VI B 138/04

    Rechtsbehelf eines Bevollmächtigten gegen seine Zurückweisung; Niederlegung eines …

    Zur weiteren Begründung nimmt der Senat ferner Bezug auf die Beschlüsse des BFH vom 3. Juni 2004 IX B 71/04 (BFH/NV 2004, 1290) sowie des Bundesverfassungsgerichts vom 14. August 2004 1 BvR 1776/04 (Deutsche Steuer-Zeitung 2004, 802;… vgl. auch BFH-Beschluss vom 15. Juli 2004 III B 86/03, BFH/NV 2004, 1661).
  • BFH, 15.11.2004 - VII B 197/03

    Keine Vertretungsbefugnis einer durch die Landesjustizverwaltung nicht …

  • BFH, 20.05.2005 - IX B 31/05

    Vertretungszwang vor dem BFH

  • BFH, 07.12.2004 - X B 44/04

    Postulationsfähigkeit - Rechtsanwaltsgesellschaft (AG)

  • BFH, 01.12.2004 - XI B 102/04

    Vertretungsbefugnis von GmbH und AG

  • BFH, 29.10.2004 - III B 49/04

    Zulässigkeit einer unter dem Briefkopf einer nicht zugelassenen Rechtsanwalts-AG …

  • BFH, 15.07.2004 - III B 86/03

    Vertretungsbefugnis: Rechtsanwaltsgesellschaft - Formwechsel in AG

  • BFH, 21.07.2005 - IV B 8/04

    Pflicht zur Vertretung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt in Verfahren …

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dejure.org Übersicht BFH

Rechtsprechung
   FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,9311
FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00 (https://dejure.org/2004,9311)
FG Niedersachsen, Entscheidung vom 22.04.2004 - 6 K 91/00 (https://dejure.org/2004,9311)
FG Niedersachsen, Entscheidung vom 22. April 2004 - 6 K 91/00 (https://dejure.org/2004,9311)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Auch nachträgliche Zusage der Dynamisierung einer Altersrente kann zur verdeckten Gewinnausschüttung führen

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei zugesagter Dynamisierung der Altersrente; Definition der verdeckten Gewinnausschüttung; Veranlassung einer Pensionszulage durch das Gesellschaftsverhältnis; Indizierung der Mitveranlassung der Pensionsrückstellungen durch Erdienbarkeit; ...

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    KStG § 8 Abs. 3 Satz 2
    Nachträgliche Dynamisierung einer Pensionszusage

  • rechtsportal.de

    KStG § 8 Abs. 3 Satz 2
    Nachträgliche Zusage der Dynamisierung einer Altersrente als verdeckte Gewinnausschüttung - Verdeckte Gewinnausschüttung; Nachträgliche Zusage; Altersrentendynamisierung; Pensionszusage; Erdienbarkeit; Dynamisierungsklausel

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei zugesagter Dynamisierung der Altersrente; Definition der verdeckten Gewinnausschüttung; Veranlassung einer Pensionszulage durch das Gesellschaftsverhältnis; Indizierung der Mitveranlassung der Pensionsrückstellungen durch Erdienbarkeit; ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Nachträgliche Zusage der Dynamisierung einer Altersrente als verdeckte Gewinnausschüttung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • EFG 2004, 1081
  • GmbHR 2004, 1105
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BFH, 21.12.1994 - I R 98/93

    Zur Frage der Erdienbarkeit einer Pension eines beherrschenden …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Insoweit sei vorliegend nicht der vom BFH im Urteil vom 21.12.1994 (BStBl II 1995, 419) angenommenen Erdienenszeitraum von 10 Jahren zugrunde zu lege; vielmehr könne sich die Klägerin entsprechend des BMF-Schreibens vom 01.08.1996 (BStBl I 1996, 1138) auf Vertrauensschutz insoweit berufen, als dass der zuvor von Verwaltung und Rechtsprechung angenommene kürzere Erdienenszeitraum von vier bis sieben Jahren zugrunde zu legen sei.

    Ein wesentliches Kriterium ist nach der ständigen Rechtsprechung des BFH, ob der Geschäftsführer die Pension noch erdienen kann (grundlegend: BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N.; zuletzt bestätigt durch BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926).

    Dabei hat der BFH die Erdienbarkeit grundsätzlich schon dann verneint, wenn der Geschäftsführer im Zeitpunkt der Zusage das 60. Lebensjahr überschritten hat (BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N; BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926) oder wenn zwischen dem Zusagezeitpunkt und dem vorgesehenen Eintritt in den Ruhestand nur eine kurze Zeitspanne liegt (BFH-Urteile vom 15. März 2000 I R 40/99, BStBl II 2000, 504;… vom 18. August 1999 I R 10/99, BFH/NV 2000, 225;… vom 30. Januar 2002 I R 56/01, BFH/NV 2002, 1055 m.w.N).

    Da der BFH bei beherrschenden Gesellschaftern einen Erdienenszeitraum von 10 Jahren fordert (BFH in BStBl II 1995, 419), konnte der Geschäftsführer vorliegend die Pensionserhöhung auch unter diesem Gesichtspunkt nicht mehr erdienen.

    In diesem Zusammenhang ist entgegen der Ansicht der Klägerin unmaßgeblich, dass die Gesamtausstattung der Geschäftsführervergütungen auch nach der Erhöhung der Pensionszusage durchaus noch angemessen war (vgl. BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994, a.a.O.).

  • BFH, 23.07.2003 - I R 80/02

    VGA: Nicht erdienbare Pensionszusage

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Ein wesentliches Kriterium ist nach der ständigen Rechtsprechung des BFH, ob der Geschäftsführer die Pension noch erdienen kann (grundlegend: BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N.; zuletzt bestätigt durch BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926).

    Dabei hat der BFH die Erdienbarkeit grundsätzlich schon dann verneint, wenn der Geschäftsführer im Zeitpunkt der Zusage das 60. Lebensjahr überschritten hat (BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N; BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926) oder wenn zwischen dem Zusagezeitpunkt und dem vorgesehenen Eintritt in den Ruhestand nur eine kurze Zeitspanne liegt (BFH-Urteile vom 15. März 2000 I R 40/99, BStBl II 2000, 504;… vom 18. August 1999 I R 10/99, BFH/NV 2000, 225;… vom 30. Januar 2002 I R 56/01, BFH/NV 2002, 1055 m.w.N).

    Dieser Zeitraum ist der Beurteilung zumindest so lange zugrunde zu legen, bis tatsächliche Vereinbarungen über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit getroffen wurden, hier also bis zum 28. Februar 1997 bzw. 27. Februar 1999 (vgl. BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926).

  • BFH, 07.08.2002 - I R 2/02

    VGA: Rückdeckung einer Pensionszusage

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Nach der neueren Rechtsprechung des BFH ist weiterhin erforderlich, dass die Unterschiedsbetragsminderung bei der Körperschaft die Eignung hat, beim Gesellschafter einen sonstigen Bezug i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG auszulösen (BFH-Urteil vom 7. August 2002 I R 2/02, BFHE 200, 197, BFH/NV 2003, 124).
  • BFH, 02.02.1994 - I R 78/92

    Umsatzrückvergütungen einer Einkaufs-GmbH in Höhe des erzielten Gewinns als …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Rn. 15 1. Unter einer vGA i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 Körperschaftsteuergesetz (KStG) ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung (verhinderte Vermögensmehrung) zu verstehen, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist, sich auf die Höhe des Unterschiedsbetrages gemäß § 4 Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG auswirkt und in keinem Zusammenhang zu einer offenen Ausschüttung steht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 2. Februar 1994 I R 78/92, BFHE 173, 412, BStBl II 1994, 479).
  • BFH, 16.03.1967 - I 261/63

    Zustimmung zur Kapitalerhöhung einer Gesellschaft als verdeckte …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Für den größten Teil der entschiedenen Fälle hat der BFH die Veranlassung durch das Gesellschaftsverhältnis angenommen, wenn die Kapitalgesellschaft ihrem Gesellschafter einen Vermögensvorteil zuwendet, den sie bei der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einem Nichtgesellschafter nicht gewährt hätte (vgl. BFH-Urteil vom 16. März 1967 I 261/63, BFHE 89, 208, BStBl III 1967, 626).
  • BFH, 15.03.2000 - I R 40/99

    Erdienbarkeit einer Pensionszusage

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Dabei hat der BFH die Erdienbarkeit grundsätzlich schon dann verneint, wenn der Geschäftsführer im Zeitpunkt der Zusage das 60. Lebensjahr überschritten hat (BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N; BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926) oder wenn zwischen dem Zusagezeitpunkt und dem vorgesehenen Eintritt in den Ruhestand nur eine kurze Zeitspanne liegt (BFH-Urteile vom 15. März 2000 I R 40/99, BStBl II 2000, 504;… vom 18. August 1999 I R 10/99, BFH/NV 2000, 225;… vom 30. Januar 2002 I R 56/01, BFH/NV 2002, 1055 m.w.N).
  • BFH, 19.05.1998 - I R 36/97

    Anerkennung der Pensionszusage an einen beherrschenden …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Soweit sich die Klägerin für die Berücksichtigung der nachträglichen Vereinbarungen auf das BFH-Urteil vom 19. Mai 1998 (I R 36/97, BStBl II 1998, 689) beruft, ist durch das genannte Urteil vom 23. Juli 2003 klargestellt, dass die Verlängerung der Dienstzeiten erst ab der diesbezüglichen Vereinbarung berücksichtigt werden kann.
  • BFH, 30.01.2002 - I R 56/01

    Pensionszusage; Erdienbarkeit bei Unterbrechung des Dienstverhältnisses

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Dabei hat der BFH die Erdienbarkeit grundsätzlich schon dann verneint, wenn der Geschäftsführer im Zeitpunkt der Zusage das 60. Lebensjahr überschritten hat (BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N; BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926) oder wenn zwischen dem Zusagezeitpunkt und dem vorgesehenen Eintritt in den Ruhestand nur eine kurze Zeitspanne liegt (BFH-Urteile vom 15. März 2000 I R 40/99, BStBl II 2000, 504;… vom 18. August 1999 I R 10/99, BFH/NV 2000, 225; vom 30. Januar 2002 I R 56/01, BFH/NV 2002, 1055 m.w.N).
  • BFH, 18.08.1999 - I R 10/99

    Probezeit bei Pensionszusagen

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Dabei hat der BFH die Erdienbarkeit grundsätzlich schon dann verneint, wenn der Geschäftsführer im Zeitpunkt der Zusage das 60. Lebensjahr überschritten hat (BFH-Urteil vom 21. Dezember 1994 I R 98/93, BStBl II 1995, 419 m.w.N; BFH-Urteil vom 23. Juli 2003 I R 80/02, BStBl II 2003, 926) oder wenn zwischen dem Zusagezeitpunkt und dem vorgesehenen Eintritt in den Ruhestand nur eine kurze Zeitspanne liegt (BFH-Urteile vom 15. März 2000 I R 40/99, BStBl II 2000, 504; vom 18. August 1999 I R 10/99, BFH/NV 2000, 225;… vom 30. Januar 2002 I R 56/01, BFH/NV 2002, 1055 m.w.N).
  • BFH, 28.04.1982 - I R 51/76

    Pensionsrückstellungen für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer von …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 22.04.2004 - 6 K 91/00
    Dies setzt jedoch voraus, dass die Pensionserhöhung eine Anpassung an erhebliche Steigerungen der Lebenshaltungskosten darstellt (BFH-Urteil vom 28. April 1982 I R 51/76, BStBl II 1982, 612).
  • BFH, 06.04.1979 - I R 39/76

    Pensionserhöhung - Ruhestand - Verdeckte Gewinnausschüttung - …

  • FG Münster, 29.06.2007 - 9 K 293/03

    Erhöhung einer Pensionszusage eines Gesellschafter-Geschäftsführers als verdeckte …

    Der von der vorgenannten BFH-Rechtsprechung geforderte zehnjährige Erdienenszeitraum für Pensionszusagen an beherrschende Gesellschafter gilt deshalb nicht nur für erstmalige Pensionszusagen, sondern im Ansatz auch für Erhöhungen einer bestehenden Zusage (Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 14. September 2004 6 K 2701/02, EFG 2005, 1796, aus anderweitigen Gründen bestätigt durch BFH-Beschluss vom 13. Juni 2006 I R 58/05, BFHE 213, 559, BStBl II 2006, 928; Niedersächsisches FG, Urteil vom 22. April 2004 6 K 91/00, EFG 2004, 1081).

    Dabei geht der erkennende Senat allerdings davon aus, dass bei der Beurteilung der Erdienbarkeit von Pensionserhöhungen dem Erdienenszeitraum kein vorrangiges Gewicht im Rahmen der Einzelfallwürdigung beizumessen ist, sondern gleichwertig der betragsmäßige und der relative Umfang der Pensionserhöhung zu würdigen sind (ähnlich FG Düsseldorf, Urteil vom 14. September 2004 6 K 2701/02, EFG 2005, 1796; Neu, EFG 2005, 1798;… weitergehend - für einen gänzlichen Verzicht auf die zeitliche Komponente der Erdienbarkeit - Gosch in Gosch, KStG, § 8 Rz. 1097 f.; a.A. - X.X. für gleiche Beurteilungsmaßstäbe bei Erstzusage und Pensionserhöhung - wohl Niedersächsisches FG, Urteil vom 22. April 2004 6 K 91/00, EFG 2004, 1081 zu einer Dynamisierung der Altersrente um jährlich 3 v.H.).

  • FG Düsseldorf, 14.09.2004 - 6 K 2701/02

    Zuführung zu einer Pensionsrückstellung als verdeckte Gewinnausschüttung; …

    Dieses gilt grundsätzlich auch dann, wenn es sich nicht um die Erstzusage einer Pension an den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer handelt, sondern um die Erhöhung einer bereits bestehenden Zusage (vgl. Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 22.04.2004, 6 K 91/00, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG- 2004, 1081 rechtskräftig).

    Dabei geht der Senat insbesondere davon aus, dass bei der Beurteilung der Erdienbarkeit von Pensionserhöhungen ein gewisser Spielraum für die Berücksichtigung sowohl des betragsmäßigen als auch des relativen Umfangs der ausgesprochenen Pensionserhöhung besteht (so auch Neu, Anm. zu FG Niedersachsen in EFG 2004, 1081).

  • FG Hamburg, 15.04.2016 - 3 K 13/16

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei nachträglicher Zusage der Dynamisierung einer …

    Rn. 32 c) Diese Maßstäbe gelten für Neuzusagen von Pensionen und regelmäßig auch für nachträgliche Erhöhungen von bereits zugesagten Pensionen, soweit die Erhöhung reicht (BFH-Urteile vom 20.05.2015 I R 17/14, BFHE 250, 82, BStBl II 2015, 1022; vom 23.09.2008 I R 62/07, BFHE 223, 64, BStBl II 2013, 39; FG Niedersachsen, Urteil vom 22.04.2004 6 K 91/00, EFG 2004, 1081).
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Rechtsprechung
   FG Berlin, 22.01.2004 - 9 K 9544/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,26916
FG Berlin, 22.01.2004 - 9 K 9544/00 (https://dejure.org/2004,26916)
FG Berlin, Entscheidung vom 22.01.2004 - 9 K 9544/00 (https://dejure.org/2004,26916)
FG Berlin, Entscheidung vom 22. Januar 2004 - 9 K 9544/00 (https://dejure.org/2004,26916)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Haftung des Mitgeschäftsführers einer GmbH wegen Versäumung der gesetzlichen Pflicht zur fristgerechten Einreichung von Steueranmeldungen und der Jahressteuererklärung; Beeinflussung der unmittelbaren Höhe der Primärschuld durch ein Geltendmachen der ...

  • datenbank.nwb.de

    Beeinflussung der sog. Primärschuld bei Uneinbringlichkeit von Forderungen i. S. von § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • EFG 2004, 1957
  • EFG 2004, 957
  • GmbHR 2004, 1105
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (9)

  • FG Sachsen, 22.06.2005 - 5 K 207/01

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers für Umsatzsteuervoranmeldungen und …

    Nur wenn Berichtigung und Aufrechnung noch vor Abschluss des Einspruchsverfahrens gegen den Haftungsbescheid erfolgen, ist der Ausfall der umsatzsteuerpflichtigen Forderungen im Haftungsverfahren zu berücksichtigen; führen Berichtigung und Aufrechnung später zum (teilweisen) Erlöschen der haftungsgegenständlichen Steuerschuld, ist wegen der Akzessorietät der Haftung eine Korrektur des Haftungsbescheides in einem gesonderten Verfahren nach § 130 AO vorzunehmen (…vgl. BFH-Urteil vom 29. Januar 1985 VII R 108/79, BFH/NV 1985, 19 und FG Berlin, Urteil vom 22. Januar 2004 9 K 9544/00, EFG 2004, 1957; a.A. Schleswig-holsteinisches FG, Urteil vom 10. März 1999 IV 1563/97, EFG 1999, 746).
  • FG Sachsen, 22.06.2005 - 5 K 2075/01
    Nur wenn Berichtigung und Aufrechnung noch vor Abschluss des Einspruchsverfahrens gegen den Haftungsbescheid erfolgen, ist der Ausfall der umsatzsteuerpflichtigen Forderungen im Haftungsverfahren zu berücksichtigen; führen Berichtigung und Aufrechnung später zum (teilweisen) Erlöschen der haftungsgegenständlichen Steuerschuld, ist wegen der Akzessorietät der Haftung eine Korrektur des Haftungsbescheides in einem gesonderten Verfahren nach § 130 AO vorzunehmen (…vgl. BFH-Urteil vom 29. Januar 1985 VII R 108/79, BFH/NV 1985, 19 und FG Berlin, Urteil vom 22. Januar 2004 9 K 9544/00, EFG 2004, 1957; a.A. Schleswig-holsteinisches FG, Urteil vom 10. März 1999 IV 1563/97, EFG 1999, 746).
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