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Rechtsprechung
   BFH, 16.07.2025 - I R 6/24 (I R 37/14), I R 6/24, I R 37/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,42802
BFH, 16.07.2025 - I R 6/24 (I R 37/14), I R 6/24, I R 37/14 (https://dejure.org/2025,42802)
BFH, Entscheidung vom 16.07.2025 - I R 6/24 (I R 37/14), I R 6/24, I R 37/14 (https://dejure.org/2025,42802)
BFH, Entscheidung vom 16. Juli 2025 - I R 6/24 (I R 37/14), I R 6/24, I R 37/14 (https://dejure.org/2025,42802)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Bundesfinanzhof

    KStG § 34 Abs 16 S 2, KStG § 38 Abs 5, KStG § 38 Abs 6, KStG § 34 Abs 14, KStG § 34 Abs 14 S 2, KStG § 38, KStG § 40, AO § 110, KStG VZ 2006
    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist wiedereinsetzungsfähig

  • rechtsinformationen.bund.de

    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist wiedereinsetzungsfähig

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 34 Abs 16 S 2 KStG 2002 vom 20.12.2007, § 38 Abs 5 KStG 2002 vom 20.12.2007, § 38 Abs 6 KStG 2002 vom 20.12.2007, § 34 Abs 14 KStG 2002 vom 25.07.2014, § 34 Abs 14 S 2 KStG 2002 vom 02.12.2024
    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist wiedereinsetzungsfähig

  • IWW

    § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes (KStG), § ... 5 Abs. 1 Nr. 10 KStG, § 13 Abs. 2, 3 KStG, § 30 Abs. 2 Nr. 2 KStG 1991, § 38 Abs. 5, 6 KStG 2002, § 34 Abs. 16 KStG 2002, § 34 Abs. 16 Satz 1 KStG 2002, §§ 38, 40 KStG 2002, § 74 der Finanzgerichtsordnung (FGO), Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes, § 34 Abs. 14 Satz 1 KStG 2002, § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002, § 34 Abs. 14 KStG, § 56 FGO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FGO, Art. 3 Abs. 1 GG, § 34 Abs. 14 Satz 1 KStG, § 34 Abs. 14 Satz 2 KStG 2002, § 110 der Abgabenordnung (AO), § 38 Abs. 5 Satz 1 KStG 2002, § 38 Abs. 4 Satz 1 KStG 2002, § 38 Abs. 5 Satz 2 KStG 2002, § 38 Abs. 1 bis 3 KStG 2002, § 38 Abs. 6 Satz 1 KStG 2002, § 38 Abs. 6 Satz 4 KStG 2002, § 10 des Umwandlungssteuergesetzes 2006, § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG 2002, § 36 Abs. 7 KStG 2002, § 34 Abs. 1 KStG 2002, § 133 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, § 110 AO, § 110 Abs. 1 Satz 1 AO, § 110 Abs. 2 Satz 1 bis 3 AO, § 110 Abs. 3 AO, § 110 Abs. 1 AO, Art. 19 Abs. 4 GG, § 135 Abs. 1 FGO, § 121 Satz 1 FGO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist wiedereinsetzungsfähig

  • rechtsportal.de

    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist wiedereinsetzungsfähig

  • datenbank.nwb.de

    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist wiedereinsetzungsfähig

Sonstiges (3)

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    GG Art 20 Abs 3 ; GG Art 3 Abs 1 ; KStG § 38 Abs 5 ; KStG § 38 Abs 6 ; KStG § 34 Abs 16

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    GG Art 20 Abs 3, GG Art 3 Abs 1, KStG § 38 Abs 5, KStG § 38 Abs 6, KStG § 34 Abs 16
    Körperschaftsteuererhöhung, Verfassungswidrigkeit, Rückwirkung, Nettoprinzip, Gleichheitsgrundsatz, EK 02

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    GG Art 20 Abs 3, GG Art 3 Abs 1, KStG § 38 Abs 5, KStG § 38 Abs 6, KStG § 34 Abs 16
    EK 02; Gleichheitsgrundsatz; Körperschaftsteuererhöhung; Nettoprinzip; Rückwirkung; Verfassungswidrigkeit

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BB 2026, 85 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (10)

  • BVerfG, 07.12.2022 - 2 BvR 988/16

    Übergangsregelung vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren im …

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Rn. 7 Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren mit Beschluss vom 08.06.2016 - I R 37/14 gemäß § 74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgesetzt, bis das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über die dort anhängige Verfassungsbeschwerde 2 BvR 988/16 entschieden hat.

    Nachdem diese gegen das Senatsurteil vom 28.10.2015 - I R 65/13 (BFHE 253, 39, BStBl II 2016, 414) erhobene Verfassungsbeschwerde erfolgreich war und das BVerfG mit Beschluss vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) entschieden hat, dass § 38 Abs. 5 und 6 KStG 2002 n.F. i.V.m. dem in § 34 Abs. 16 Satz 1 KStG 2002 n.F. vorgesehenen Antragswahlrecht bestimmter Körperschaften gegen den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) verstößt, und dem Gesetzgeber aufgegeben hat, den festgestellten Verfassungsverstoß bis zum 31.12.2023 für alle noch nicht bestandskräftigen Entscheidungen, die auf den für verfassungswidrig erklärten Vorschriften beruhen, rückwirkend zu beseitigen, hat der Senat den Rechtsstreit unter dem Aktenzeichen I R 6/24 (I R 37/14) wieder aufgenommen.

    Nachdem das BVerfG mit Beschluss vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) entschieden hat, dass die Ausnahmeregelung des § 34 Abs. 16 KStG 2002 n.F., nach der nur bestimmte Körperschaften anstelle der ausschüttungsunabhängigen Körperschaftsteuererhöhung gemäß § 38 Abs. 5 und 6 KStG 2002 n.F. in Höhe von 3 % des Bestandes des EK 02 die Weiteranwendung des bisher geltenden Rechts und damit eine ausschüttungsabhängige Körperschaftsteuererhöhung beantragen können, gegen den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verstößt, und der Gesetzgeber mit dem Jahressteuergesetz 2024 die seit dem Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften in § 34 Abs. 14 Satz 1 KStG vorgesehene Antragsbefugnis auf weitere Anwendung der §§ 38 und 40 KStG 2002 a.F. in der am 27.12.2007 geltenden Fassung auf sämtliche Körperschaftsteuersubjekte ausgeweitet hat, war der streitgegenständliche Bescheid über die Festsetzung des Körperschaftsteuererhöhungsbetrags nach § 38 Abs. 5 und 6 KStG 2002 n.F. in Gestalt der Einspruchsentscheidung aufzuheben und der Klage stattzugeben.

    Das Antragsrecht, das ursprünglich nur Körperschaften in Anspruch nehmen konnten, an denen unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 50 % juristische Personen des öffentlichen Rechts oder Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen im Sinne von § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG 2002 alleine oder gemeinsam beteiligt sind und Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, die ihre Umsatzerlöse überwiegend aus der Verwaltung und Nutzung eigenen zu Wohnzwecken dienenden Grundbesitzes, durch Betreuung von Wohnbauten oder durch die Errichtung und Veräußerung von Eigenheimen, Kleinsiedlungen oder Eigentumswohnungen erzielen, sowie steuerbefreite Körperschaften (§ 34 Abs. 16 Satz 1 KStG 2002 n.F., nachfolgend § 34 Abs. 14 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des KroatienAnpG), wurde in Umsetzung des BVerfG-Beschlusses vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) auf alle Körperschaften --mithin auch auf die Klägerin-- ausgedehnt.

    Nur durch eine derartige Auslegung wird sichergestellt, dass der Gesetzgeber der vom BVerfG aufgegebenen Verpflichtung aus dem Beschluss vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) vollständig nachgekommen ist.

  • BFH, 08.06.2016 - I R 37/14

    Körperschaftsteuererhöhung, Verfassungswidrigkeit, Rückwirkung, Nettoprinzip, …

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Rn. 7 Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren mit Beschluss vom 08.06.2016 - I R 37/14 gemäß § 74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgesetzt, bis das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über die dort anhängige Verfassungsbeschwerde 2 BvR 988/16 entschieden hat.

    Nachdem diese gegen das Senatsurteil vom 28.10.2015 - I R 65/13 (BFHE 253, 39, BStBl II 2016, 414) erhobene Verfassungsbeschwerde erfolgreich war und das BVerfG mit Beschluss vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) entschieden hat, dass § 38 Abs. 5 und 6 KStG 2002 n.F. i.V.m. dem in § 34 Abs. 16 Satz 1 KStG 2002 n.F. vorgesehenen Antragswahlrecht bestimmter Körperschaften gegen den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) verstößt, und dem Gesetzgeber aufgegeben hat, den festgestellten Verfassungsverstoß bis zum 31.12.2023 für alle noch nicht bestandskräftigen Entscheidungen, die auf den für verfassungswidrig erklärten Vorschriften beruhen, rückwirkend zu beseitigen, hat der Senat den Rechtsstreit unter dem Aktenzeichen I R 6/24 (I R 37/14) wieder aufgenommen.

    Zwar wurden die Verzichtserklärungen vor dem Senatsbeschluss vom 08.06.2016 - I R 37/14 (Aussetzung des Verfahrens) abgegeben.

    Durch die Wiederaufnahme des Rechtsstreits unter dem Aktenzeichen I R 6/24 (I R 37/14) ist es aber nicht zu einem sogenannten Verbrauch der Verzichtserklärungen gekommen.

  • BVerfG, 18.12.1985 - 2 BvR 1167/84

    Milch-Garantiemengen-Verordnung

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Unter Anwendung dieser Grundsätze ergibt sich die Schuldlosigkeit an der Fristversäumnis im Streitfall aus dem Umstand, dass die Klägerin die seinerzeitigen gesetzlichen Antragsvoraussetzungen eindeutig und offenkundig nicht erfüllt hat und es ihr unter diesen Umständen nicht zugemutet werden konnte, einen Antrag ohne Gewissheit über die rechtmäßigen Auswirkungen auf den festgesetzten Körperschaftsteuererhöhungsbetrag zu stellen (vgl. zu diesem Maßstab BVerfG-Urteil vom 18.12.1985 - 2 BvR 1167/84, 2 BvR 1185/84, 2 BvR 1636/84, 2 BvO 308/85, 2 BvQ 18/84, BVerfGE 71, 305).

    Hierzu gehört auch ein Umstand, der dem Beteiligten die rechtzeitige Vornahme einer fristgebundenen Handlung unzumutbar macht und damit aus verfassungsrechtlichen Gründen dem Bereich der höheren Gewalt zuzuordnen ist (…vgl. Senatsurteil vom 12.01.2011 - I R 37/10, BFH/NV 2011, 1281; BVerfG-Urteil vom 18.12.1985 - 2 BvR 1167/84, 2 BvR 1185/84, 2 BvR 1636/84, 2 BvO 308/85, 2 BvQ 18/84, BVerfGE 71, 305).

  • FG Düsseldorf, 18.03.2014 - 6 K 2087/11

    Festsetzung und Begrenzung des Körperschaftsteuererhöhungsbetrags als …

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 18.03.2014 - 6 K 2087/11 F und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 17.05.2011 sowie der Bescheid über die Festsetzung des Körperschaftsteuererhöhungsbetrags des Beklagten vom 28.08.2008 aufgehoben.

    Rn. 5 Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) Düsseldorf mit Urteil vom 18.03.2014 - 6 K 2087/11 F als unbegründet ab.

  • BFH, 29.08.2017 - VIII R 33/15

    Wiedereinsetzung in die Antragsfrist gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 EStG bei …

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Nach der Rechtsprechung des BFH handelt schuldhaft im Sinne des § 110 AO, wer die für einen gewissenhaft und sachgemäß handelnden Verfahrensbeteiligten gebotene und ihm nach den Umständen zumutbare Sorgfalt nicht beachtet (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 29.08.2017 - VIII R 33/15, BFHE 259, 213, BStBl II 2018, 69, Rz 31, m.w.N.).
  • BFH, 28.11.2018 - I R 61/16

    Auslegungsfähigkeit eines Einspruchs

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Eine derartige Korrektur der Einspruchserklärung kann auch mit dem Grundsatz der rechtsschutzgewährenden Auslegung nicht gerechtfertigt werden (allgemein z.B. Senatsurteil vom 28.11.2018 - I R 61/16, BFH/NV 2019, 898).
  • BFH, 12.01.2011 - I R 37/10

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Öffentliche Zustellung - Höhere Gewalt

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Hierzu gehört auch ein Umstand, der dem Beteiligten die rechtzeitige Vornahme einer fristgebundenen Handlung unzumutbar macht und damit aus verfassungsrechtlichen Gründen dem Bereich der höheren Gewalt zuzuordnen ist (vgl. Senatsurteil vom 12.01.2011 - I R 37/10, BFH/NV 2011, 1281; BVerfG-Urteil vom 18.12.1985 - 2 BvR 1167/84, 2 BvR 1185/84, 2 BvR 1636/84, 2 BvO 308/85, 2 BvQ 18/84, BVerfGE 71, 305).
  • BFH, 14.05.2002 - VIII R 68/00

    Verfassungsmäßigkeit der Frist des § 66 Abs. 3 EStG 1990

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Denn es wird nicht lediglich --wie das FA meint-- ein Zeitpunkt benannt, der den zeitlichen Anwendungsbereich einer Norm begrenzt (hierzu Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14.05.2002 - VIII R 68/00, BFH/NV 2002, 1293), sondern eine Handlungsfrist gesetzt, die von der Klägerin "einzuhalten" ist (vgl. zu dieser Unterscheidung allgemein Brandis in Tipke/Kruse, § 110 AO Rz 5).
  • BFH, 24.09.1985 - III B 3/85

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer Einspruchsfrist …

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Der Steuerpflichtige muss sich vergewissern, dass er alles Erforderliche getan hat, um seinen Antrag rechtzeitig zu stellen (für den Einspruch vgl. BFH-Beschluss vom 24.09.1985 - III B 3/85, BFH/NV 1986, 190;… Klein/Rätke, AO, 18. Aufl., § 110 Rz 4).
  • BFH, 28.10.2015 - I R 65/13

    Körperschaftsteuererhöhung: Verfassungsmäßigkeit der ausschüttungsunabhängigen …

    Auszug aus BFH, 16.07.2025 - I R 6/24
    Nachdem diese gegen das Senatsurteil vom 28.10.2015 - I R 65/13 (BFHE 253, 39, BStBl II 2016, 414) erhobene Verfassungsbeschwerde erfolgreich war und das BVerfG mit Beschluss vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) entschieden hat, dass § 38 Abs. 5 und 6 KStG 2002 n.F. i.V.m. dem in § 34 Abs. 16 Satz 1 KStG 2002 n.F. vorgesehenen Antragswahlrecht bestimmter Körperschaften gegen den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) verstößt, und dem Gesetzgeber aufgegeben hat, den festgestellten Verfassungsverstoß bis zum 31.12.2023 für alle noch nicht bestandskräftigen Entscheidungen, die auf den für verfassungswidrig erklärten Vorschriften beruhen, rückwirkend zu beseitigen, hat der Senat den Rechtsstreit unter dem Aktenzeichen I R 6/24 (I R 37/14) wieder aufgenommen.
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Rechtsprechung
   BFH, 08.06.2016 - I R 37/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,77389
BFH, 08.06.2016 - I R 37/14 (https://dejure.org/2016,77389)
BFH, Entscheidung vom 08.06.2016 - I R 37/14 (https://dejure.org/2016,77389)
BFH, Entscheidung vom 08. Juni 2016 - I R 37/14 (https://dejure.org/2016,77389)
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Sonstiges (4)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    GG Art 20 Abs 3, GG Art 3 Abs 1, KStG § 38 Abs 5, KStG § 38 Abs 6, KStG § 34 Abs 16
    Körperschaftsteuererhöhung, Verfassungswidrigkeit, Rückwirkung, Nettoprinzip, Gleichheitsgrundsatz, EK 02

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EK 02; Gleichheitsgrundsatz; Körperschaftsteuererhöhung; Nettoprinzip; Rückwirkung; Verfassungswidrigkeit

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    GG Art 20 Abs 3 ; GG Art 3 Abs 1 ; KStG § 38 Abs 5 ; KStG § 38 Abs 6 ; KStG § 34 Abs 16

  • juris(Abodienst) (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (1)

  • BVerfG, 07.12.2022 - 2 BvR 988/16

    Übergangsregelung vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren im …

    Auszug aus BFH, 08.06.2016 - I R 37/14
    Hinweis: Das Verfahren wurde durch Beschluss vom 08.06.2016 bis zur Entscheidung des BVerfG in dem Verfahren 2 BvR 988/16 ausgesetzt.
  • BFH, 16.07.2025 - I R 6/24

    Körperschaftsteuererhöhung: Frist des Antragswahlrechts des § 34 Abs. 16 Satz 2 …

    Rn. 7 Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren mit Beschluss vom 08.06.2016 - I R 37/14 gemäß § 74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgesetzt, bis das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über die dort anhängige Verfassungsbeschwerde 2 BvR 988/16 entschieden hat.

    Nachdem diese gegen das Senatsurteil vom 28.10.2015 - I R 65/13 (BFHE 253, 39, BStBl II 2016, 414) erhobene Verfassungsbeschwerde erfolgreich war und das BVerfG mit Beschluss vom 07.12.2022 - 2 BvR 988/16 (BVerfGE 164, 347) entschieden hat, dass § 38 Abs. 5 und 6 KStG 2002 n.F. i.V.m. dem in § 34 Abs. 16 Satz 1 KStG 2002 n.F. vorgesehenen Antragswahlrecht bestimmter Körperschaften gegen den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) verstößt, und dem Gesetzgeber aufgegeben hat, den festgestellten Verfassungsverstoß bis zum 31.12.2023 für alle noch nicht bestandskräftigen Entscheidungen, die auf den für verfassungswidrig erklärten Vorschriften beruhen, rückwirkend zu beseitigen, hat der Senat den Rechtsstreit unter dem Aktenzeichen I R 6/24 (I R 37/14) wieder aufgenommen.

    Zwar wurden die Verzichtserklärungen vor dem Senatsbeschluss vom 08.06.2016 - I R 37/14 (Aussetzung des Verfahrens) abgegeben.

    Durch die Wiederaufnahme des Rechtsstreits unter dem Aktenzeichen I R 6/24 (I R 37/14) ist es aber nicht zu einem sogenannten Verbrauch der Verzichtserklärungen gekommen.

  • FG Münster, 16.09.2014 - 9 K 1600/12

    Vereinbarkeit des durch § 34 Abs. 13f des Körperschaftsteuergesetzes ( KStG ) …

    Seitdem gilt eine ausschüttungsunabhängige Zwangsbesteuerung des EK 02 (…Bauschatz in Gosch, KStG, 2. Aufl., § 38 Rz. 3;… s. auch Streck/Binnewies, KStG, 8. Aufl., § 38 Rz. 5: "ratierliche (Zwangs-) Nachversteuerung"; vgl. zur Frage der Verfassungsmäßigkeit dieser Regelung Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 18. März 2014 6 K 2087/11, Entscheidungen der Finanzgerichte--EFG-- 2014, 1506, Rev. I R 37/14).
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