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Rechtsprechung
   BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,1496
BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R (https://dejure.org/2008,1496)
BSG, Entscheidung vom 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R (https://dejure.org/2008,1496)
BSG, Entscheidung vom 27. Mai 2008 - B 2 U 11/07 R (https://dejure.org/2008,1496)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • lexetius.com

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB VII - Gesamtunternehmer im Baugewerbe - Bürgenhaftung - Exkulpation - Verweisungsvorschrift - Redaktionsversehen - Gesetzeslücke - Rechtsfortbildung - analoge Anwendung des für die ...

  • openjur.de

    Gesetzliche Unfallversicherung; Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB 7; Geltendmachung des Haftungsanspruchs durch Verwaltungsakt; Gesamtunternehmer im Baugewerbe; Bürgenhaftung; Exkulpation; Verweisungsvorschrift; Redaktionsversehen; Gesetzeslücke; Rec ...

  • Judicialis

    SGB VII § 150 Abs 3 Alt 2; ; SGB VII § ... 168; ; SGB IV § 28e Abs 3a S 1; ; SGB IV § 28e Abs 3b; ; SGB IV § 28e Abs 3c; ; SGB IV § 28e Abs 3d S 1; ; SGB IV § 28e Abs 3d S 2; ; SGB IV § 28e Abs 3e; ; SGB IV § 28e Abs 3f; ; SGB III F: 24.04.2006 § 175 Abs 2; ; SGB III F: 23.12.2003 § 211 Abs 1 S 2; ; RVO § 729 Abs 2; ; RVO § 393 Abs 3; ; RVO § 729 Abs 4; ; AEntG § 1a

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Haftung für rückständige Unfallversicherungsbeiträge gegenüber der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft bei Ausführung eines Dienstvertrages oder Werkvertrages; Zulässigkeit der Geltendmachung eines Haftungsanspruchs durch Verwaltungsakt; Auslegung der Ermächtigung des ...

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Beitrag - Beitragshaftung nach § 150 Abs 3 SGB VII - analoge Anwendung des § 28e Abs 3b bis 3f SGB IV - Redaktionsversehen in § 150 Abs 3 Alt 2 SGB VII - einheitliche Anwendung für Gesamtsozialversicherungsbeitrag und Beitrag gesetzliche UV - Auslegung des Begriffs Baugewerbe" - ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB IV § 28e; SGB VII § 150 Abs. 3
    Rechtmäßigkeit der Beitragshaftung eines Bauunternehmens für rückständige Unfallversicherungsbeiträge

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    HU haftet für alle SV-Beiträge seiner NU in gleichem Umfang!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Hauptunternehmer haftet für alle SV-Beiträge seiner Nachunternehmer in gleichem Umfang! (IBR 2008, 478)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 100, 243
  • NZS 2009, 396
 
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Wird zitiert von ... (51)Zitiert selbst (27)

  • BVerfG, 20.03.2007 - 1 BvR 1047/05

    Bürgenhaftung des Hauptunternehmers nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz …

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Dieser Gesichtspunkt vermag daher hier keine verstärkte Haftung des Arbeitgebers zu rechtfertigen (vgl BVerfG, Beschluss vom 20. März 2007 - 1 BvR 1047/05 - NZA 2007, 609, 611).

    Beide Ziele sind als Gemeinschaftsgüter von hoher Bedeutung anerkannt (vgl BVerfG, Beschluss vom 20. März 2007 - 1 BvR 1047/05 - NZA 2007, 609 mwN).

    Die Haftung ist ein geeignetes, erforderliches und unter Berücksichtigung der bestehenden Exkulpationsmöglichkeit verhältnismäßiges Mittel zur Durchsetzung der genannten Ziele (…vgl auch Sehnert in Hauck/Haines, SGB IV, aaO, § 28e RdNr 13;… Felix in Wannagat, SGB IV, aaO, § 28e RdNr 33; zu § 1a AEntG vgl BVerfG, aaO, NZA 2007, 609, 611).

  • BSG, 13.12.2005 - B 2 U 16/05 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - zu Lebzeiten entstandene …

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Soweit der Versicherungsträger nicht ausdrücklich zur Regelung durch Verwaltungsakt ermächtigt wird, muss jedenfalls aus der Systematik des Gesetzes und der Eigenart des zwischen den Beteiligten bestehenden Rechtsverhältnisses zu ersehen sein, dass er berechtigt sein soll, in dieser Form tätig zu werden (vgl Senatsurteil vom 13. Dezember 2005 - B 2 U 16/05 R, SozR 4-2700 § 150 Nr. 2 RdNr 12).

    Die Norm stellt damit klar, was aufgrund des Regelungszusammenhanges ohnehin nicht zweifelhaft ist, dass nämlich der Unfallversicherungsträger bei der Wahrnehmung der ihm vom Gesetz zugewiesenen Aufgaben der Beitragsfestsetzung und Beitragserhebung als Träger öffentlicher Gewalt tätig wird (vgl Senatsurteil vom 13. Dezember 2005 - B 2 U 16/05 R - aaO RdNr 13).

    Denn die Beitragserhebung ist zur Finanzierung der von den Sozialversicherungsträgern nach dem Gesetz zu erfüllenden Aufgaben unerlässlich und stellt damit einen Kernbereich ihrer öffentlich-rechtlichen Tätigkeit dar (vgl BSG…, Urteil vom 26. Juni 1975 - 3/12 RK 1/74 - BSGE 40, 96, 99 = SozR 2200 § 393 Nr. 2 S 5; BSG…, Urteil vom 2. Februar 1978 - 12 RK 29/77 - BSGE 45, 296, 298 = SozR 2200 § 381 Nr. 26 S 65 f; BSG…, Urteil vom 12. Februar 1980 - 7 RAr 26/79 - BSGE 49, 291, 295 = SozR 4100 § 145 Nr. 1 S 5; BSG…, Urteil vom 24. November 1987 - 3 RK 13/87 - BSGE 62, 251, 254 = SozR 1500 § 54 Nr. 84 S 83; BSG…, Urteil vom 25. Januar 1995 - 12 RK 72/93 - SozR 3-1500 § 54 Nr. 22 S 54 f; Senatsurteil vom 13. Dezember 2005, aaO).

  • BSG, 08.12.1999 - B 12 KR 18/99 R

    Inhalt von Beitrags- und Haftungsbescheiden, Haftung bei Genossenschaften

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Es ist daher in der Rechtsprechung des BSG anerkannt, dass ein Haftungsanspruch in der Form des Verwaltungsaktes geltend zu machen ist (vgl BSG…, Urteil vom 26. Juni 1975 - 3/12 RK 1/74 - aaO S 5;… Urteil vom 7. Dezember 1983 - 7 RAr 20/82 -BSGE 56, 76, 79 = SozR 7685 § 13 Nr. 1 S 3; Urteil vom 8. Dezember 1999 - B 12 KR 18/99 R -BSGE 85, 200, 203 = SozR 3-2400 § 28e Nr. 2 S 14;… Urteil vom 27. September 1994 - 10 RAr 1/92 - BSGE 75, 82, 84 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1 S 3).

    Eines Verwaltungsaktes bedarf es hierfür nur im Streitfall (vgl BSG, Urteil vom 8. Dezember 1999 - B 12 KR 18/99 R - BSGE 85, 200, 201 = SozR 3-2400 § 28e Nr. 2).

  • LSG Baden-Württemberg, 18.06.2007 - L 1 U 6465/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 …

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Die stenografischen Protokolle der Sitzungen des Vermittlungsausschusses (vgl Stenografisches Protokoll der 17. Sitzung des Vermittlungsausschusses vom 15. Mai 2002, der 1. Fortsetzung dieser Sitzung vom 12. Juni 2002 und der 2. Fortsetzung am 27. Juni 2002, angeführt und ausgewertet vom LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 18. Juni 2007 - L 1 U 6465/06) enthalten keinen Hinweis, dass sich der Ausschuss mit den Auswirkungen der vorgeschlagenen Änderungen auf die in Art. 6 Nr. 1 vorgesehene Verweisung in § 150 Abs. 3 SGB VII befasst hat.

    Denn wollte man auf den Wert des konkret in Rede stehenden Auftrags abstellen (so LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 18. Juni 2007 - L 1 U 6465/06; Seewald in Kasseler Kommentar, SGB IV, Stand: Dezember 2007, § 28e RdNr 36), fragt es sich, wofür eine Schätzung erforderlich sein sollte, da davon ausgegangen werden kann, dass dieser Wert regelmäßig bekannt ist.

  • BSG, 26.06.1975 - 12 RK 1/74

    Haftung von Kommanditisten einer inzwischen aufgelösten Kommanditgesellschaft …

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Denn die Beitragserhebung ist zur Finanzierung der von den Sozialversicherungsträgern nach dem Gesetz zu erfüllenden Aufgaben unerlässlich und stellt damit einen Kernbereich ihrer öffentlich-rechtlichen Tätigkeit dar (vgl BSG, Urteil vom 26. Juni 1975 - 3/12 RK 1/74 - BSGE 40, 96, 99 = SozR 2200 § 393 Nr. 2 S 5; BSG…, Urteil vom 2. Februar 1978 - 12 RK 29/77 - BSGE 45, 296, 298 = SozR 2200 § 381 Nr. 26 S 65 f; BSG…, Urteil vom 12. Februar 1980 - 7 RAr 26/79 - BSGE 49, 291, 295 = SozR 4100 § 145 Nr. 1 S 5; BSG…, Urteil vom 24. November 1987 - 3 RK 13/87 - BSGE 62, 251, 254 = SozR 1500 § 54 Nr. 84 S 83; BSG…, Urteil vom 25. Januar 1995 - 12 RK 72/93 - SozR 3-1500 § 54 Nr. 22 S 54 f;… Senatsurteil vom 13. Dezember 2005, aaO).

    Es ist daher in der Rechtsprechung des BSG anerkannt, dass ein Haftungsanspruch in der Form des Verwaltungsaktes geltend zu machen ist (vgl BSG, Urteil vom 26. Juni 1975 - 3/12 RK 1/74 - aaO S 5;… Urteil vom 7. Dezember 1983 - 7 RAr 20/82 -BSGE 56, 76, 79 = SozR 7685 § 13 Nr. 1 S 3;… Urteil vom 8. Dezember 1999 - B 12 KR 18/99 R -BSGE 85, 200, 203 = SozR 3-2400 § 28e Nr. 2 S 14;… Urteil vom 27. September 1994 - 10 RAr 1/92 - BSGE 75, 82, 84 = SozR 3-7685 § 13 Nr. 1 S 3).

  • BVerfG, 15.07.1998 - 1 BvR 1554/89

    Versorgungsanwartschaften

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Art. 3 Abs. 1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl BVerfG, Beschluss vom 15. Juli 1998 - 1 BvR 1554/89 -BVerfGE 98, 365, 385).
  • BVerfG, 26.06.2007 - 1 BvR 2204/00

    Rentenversicherungspflicht für selbstständige Lehrer verfassungsgemäß

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz kommt daher in Betracht, wenn der Gesetzgeber eine Gruppe von Normadressaten im Vergleich zu anderen Normadressaten anders behandelt, obwohl zwischen beiden Gruppen keine Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht bestehen, dass sie die Ungleichbehandlung rechtfertigen könnten (stRspr des BVerfG, vgl Beschluss vom 26. Juni 2007 - 1 BvR 2204/00, 1 BvR 1355/03 - SozR 4-2600 § 2 Nr. 10 RdNr 32).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2007 - L 4 U 57/06

    Arbeit & Soziales - Haftung des Haupunternehmers für Sozialbeiträge seiner SubU

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Dass dabei die Grenze des Wortlautes des § 150 Abs. 3 Alt 2 SGB VII überschritten wird (vgl LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26. Januar 2007 - L 4 U 57/06; SG Berlin, Urteil vom 26. Februar 2007 - S 25 U 732/06; Freischmidt in Hauck/Noftz, SGB VII, Stand: Januar 2008, § 150 RdNr 20a;… Bigge in Wannagat, SGB VII, aaO, § 150 RdNr 9), steht dem nicht entgegen.
  • BSG, 27.04.2005 - B 6 KA 38/04 B

    Beendigung der Zulassung im Vertragszahnarztrecht, Verstoß gegen …

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Da der vorliegende Fall einen rein innerstaatlichen Sachverhalt ohne Verbindung zum Europäischen Recht aufweist, kommt eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof nach Art. 234 Abs. 3 EGV schon aus diesem Grund nicht in Betracht (vgl BSG, Beschluss vom 28. September 2005 - B 6 KA 19/05 B und Beschluss vom 27. April 2006 - B 6 KA 38/04 B, jeweils mwN).
  • BSG, 28.09.2005 - B 6 KA 19/05 B

    Bedarfsunabhängige Zulassung in der vertragspsychotherapeutischen Versorgung, …

    Auszug aus BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R
    Da der vorliegende Fall einen rein innerstaatlichen Sachverhalt ohne Verbindung zum Europäischen Recht aufweist, kommt eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof nach Art. 234 Abs. 3 EGV schon aus diesem Grund nicht in Betracht (vgl BSG, Beschluss vom 28. September 2005 - B 6 KA 19/05 B und Beschluss vom 27. April 2006 - B 6 KA 38/04 B, jeweils mwN).
  • SG Berlin, 26.02.2007 - S 25 U 732/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung - selbstschuldnerische …

  • BAG, 12.01.2005 - 5 AZR 617/01

    Bürgenhaftung bei Arbeitnehmerentsendung

  • BSG, 07.03.2007 - B 12 KR 11/06 R

    Gesamtsozialversicherungsbeitrag - Zahlungspflicht - Arbeitnehmerüberlassung - …

  • BSG, 08.05.2007 - B 2 U 14/06 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - Finanzierung - Altlasten Ost - …

  • BSG, 28.08.1997 - 8 RKn 2/97

    Rücküberweisung einer wegen Todes des Versicherten überzahlten Rente

  • BSG, 07.12.1983 - 7 RAr 20/82

    Objektive Maßstäbe für Mißbrauch bei Durchgriffshaftung - Keine Subsidiarität bei …

  • BSG, 12.02.1980 - 7 RAr 26/79

    Schadenersatzanspruch - Unrichtige Ausfüllung der Arbeitsbescheinigung - Klageart

  • BSG, 27.09.1994 - 10 RAr 1/92

    Haftung des Alleingesellschafters - Beitragsansprüche - Konzernhaftung - …

  • BSG, 24.11.1987 - 3 RK 13/87

    Verletzung der Auskunftspflicht - Verwaltungsakt - Schadensersatzanspruch - …

  • BSG, 25.01.1995 - 12 RK 72/93

    Ermittlung der Höhe der Beiträge zur Krankenversicherung - Gewährung einer …

  • BSG, 02.02.1978 - 12 RK 29/77

    Beiladung von Rehabilitanden bei Streit über deren versicherungsrechtliche …

  • BVerfG, 29.04.1993 - 1 BvR 738/88

    Abgrenzung von freiberuflicher und baugewerblicher Betätigung von Architekten

  • BSG, 18.12.1969 - 2 RU 314/67

    Unternehmereigeschaft eines Bauherren - Haftung eines Bauherren für BG-Beiträge

  • BSG, 28.08.1990 - 2 RU 52/89

    Bauherrnhaftung nach § 729 Abs. 2 RVO

  • BSG, 06.12.1989 - 2 RU 27/89

    Zur Frage der Beitragshaftung gemäß § 729 Abs. 2 RVO

  • BSG, 15.06.1983 - 9b/8 RU 66/81

    GmbH - Bauarbeit - Gewerbsmäßige Bauarbeit - Handwerksrolle

  • BSG, 25.10.1977 - 8 RU 96/76
  • BSG, 23.06.2016 - B 14 AS 4/15 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Grundsicherung für Arbeitsuchende - …

    Eine solche Auslegung ist nicht bereits dann gerechtfertigt, wenn der vom Gesetzgeber beschlossene Normtext rechtspolitisch fehlerhaft erscheint, vielmehr muss die auf den Wortlaut abstellende Auslegung zu einem sinnwidrigen und vom Gesetzgeber nicht gewollten Ergebnis führen (vgl nur BVerfG Urteil vom 27.1.1998 - 1 BvL 22/93 - BVerfGE 97, 186; BVerfG Urteil vom 19.6.1973 - 1 BvL 39/69, 1 BvL 14/72 - BVerfGE 35, 263; BSG Urteil vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 24 ff, 34).
  • BSG, 18.01.2011 - B 4 AS 108/10 R

    Arbeitslosengeld II - Höhe des Zuschusses zum Versicherungsbeitrag zur privaten …

    Dabei ist zunächst der gesetzgeberische "Plan" im Wege der historischen und teleologischen Auslegung anhand der Gesetzmaterialien zu ermitteln (BSG Urteil vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 ff = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, jeweils RdNr 25;… BSG Urteil vom 7.10.2009 - B 11 AL 31/08 R - BSGE 104, 285 ff = SozR 4-4300 § 335 Nr. 2 RdNr 22).
  • BSG, 26.10.2017 - B 2 U 1/15 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB 7 - …

    Rn. 10 Wie der Senat bereits entschieden hat, ist zur Beurteilung, ob die Wertgrenze überschritten wurde, nach Wortlaut und Regelungszusammenhang des § 28e Abs. 3d SGB IV nicht alleine auf den Wert des Auftrags an das einzelne Nachunternehmen, für das der konkrete Haftungsanspruch geltend gemacht wird, sondern auf den Gesamtwert aller für das Bauwerk in Auftrag gegebenen Bauleistungen abzustellen (BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3; vgl Sehnert in Hauck/Noftz, SGB IV, Stand September 2012, § 28e RdNr 19;… Werner in Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB IV, 3. Aufl 2016, § 28e RdNr 110; Rixen, SGb 2002, 536, 538).

    Auch der Verweis auf die Vergabeordnung spricht dafür, auf das Auftragsvolumen abzustellen und nicht auf den Nennwert eines Einzelauftrags an einzelne Nachunternehmer (so bereits BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 41).

    Sinn und Zweck der Wertgrenze ist demgegenüber, private Eigenheimbauer vor dem Risiko der Haftung zu schützen (vgl BReg-Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze, BT-Drucks 16/12596, Zu Nummer 5, Zu Buchst b - § 28e - S 10), kleinere Bauvorhaben mit einem kalkulatorischen Vorteil zu begünstigen und wirtschaftlich gesehen die mittelständischen Bauunternehmen und die Betriebe des Handwerks, insbesondere im Reihen- und Einfamilienhausbau, zu fördern (BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3 RdNr 41;… vgl Werner, aaO, § 28e RdNr 110). Diesen Zwecken liefe es zuwider, solche Hauptunternehmer, die nur einen Teil der Errichtung eines Bauwerks schulden und nur zu einem geringen Umfang Nachunternehmer beauftragen, grundsätzlich für die Erfüllung der Beitragsschulden ihrer Nachunternehmer haften zu lassen, jedoch den zu ihrem Schutz eingeführten Grenzwert ausschließlich am Wert des Gesamtbauwerks oder des ihnen erteilten Gesamtauftrags zu messen.

    Aus dem Kontext der Begründung und dem Verweis auf den Wortlaut des § 28e SGB IV im Urteil vom 27.5.2008 (B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 41) ergibt sich bereits, dass nur ausgeschlossen werden sollte, zur Beurteilung des Überschreitens der Wertgrenze alleine auf die Höhe der Auftragssumme zwischen haftendem Bauunternehmer und konkretem Nachunternehmer abzustellen.

    Der Senat hat deshalb wiederholt ausgeführt, dass als Bezugsgröße für die Überschreitung der Wertgrenze der Gesamtwert aller für das Bauwerk in Auftrag gegebenen Bauleistungen entscheidend ist, ohne dass es eine Rolle spiele, wer diese Aufträge erteilt hat (BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 41).

  • BSG, 27.03.2012 - B 2 U 5/11 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - …

    Ob eine solche vorliegt, ist nach dem Konzept des Gesetzes selbst vor allem im Wege der systematischen, historischen und der daraus gewonnenen teleologischen Auslegung zu beurteilen (vgl BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 25 mwN).
  • BSG, 24.09.2025 - B 2 U 14/23 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung - General- und Nachunternehmer …

    Die in § 168 SGB VII enthaltene Ermächtigung der Unfallversicherungsträger, gegenüber den Beitragspflichtigen den von ihnen zu zahlenden Beitrag durch Verwaltungsakt festzusetzen, erstreckt sich auch auf den hier maßgeblichen Haftungsanspruch aus § 150 Abs. 3 Alt 2 SGB VII iVm § 28e Abs. 3a bis 3f SGB IV, was der Senat bereits entschieden hat (BSG Urteile vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 11 ff mwN und B 2 U 21/07 R - juris RdNr 9 ff mwN).

    Der Gesamtwert der Bauleistungen für jedes Bauvorhaben übersteigt nach den bindenden Feststellungen des LSG den Grenzwert von 275 000 Euro (§ 28e Abs. 3d Satz 1 SGB IV in der ab 1.10.2009 geltenden Fassung; Art. 1 Nr. 5 Buchst b, Art. 10 Abs. 8 des Gesetzes vom 15.7.2009, BGBl I 1939; zur Verfassungskonformität des Haftungssystems vgl BSG Urteile vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 35 ff und B 2 U 21/07 R - juris RdNr 26 ff).

    Dies ergibt sich aus einer am Wortlaut der Norm, ihrer Entstehungsgeschichte und systematischen Einordnung sowie an Sinn und Zweck orientierten Auslegung von § 150 Abs. 3 Satz 2 SGB VII iVm §§ 28e Abs. 3b und 3f SGB IV, mit der der in der Norm zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers zu ermitteln ist (…BSG Urteile vom 25.3.2025 - B 2 U 3/23 R - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen - juris RdNr 13 mwN und vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 17 ff; BVerfG Urteile vom 23.9.2025 - 1 BvR 1796/23 - juris RdNr 110 und vom 19.3.2013 - 2 BvR 2628/10 ua - BVerfGE 133, 168, RdNr 66 sowie BVerfG Beschluss vom 21.11.2023 - 1 BvL 6/21 - BVerfGE 167, 163, RdNr 67 ff, RdNr 115, jeweils mwN).

    Forderungen, die Vorschrift vollständig zu streichen (vgl BT-Drucks 14/8661, BR-Drucks 1086/1/01 S 16 und BR-Drucks 253/1/02), setzten sich zwar nicht durch, sie wurde aber am Ende durch den Vermittlungsausschuss abgemildert (vgl auch BSG Urteile vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 27 ff mwN und B 2 U 21/07 R - juris RdNr 18 ff mwN). Insgesamt kann zwar allein aus der abgeschwächten Formulierung der Exkulpation nach § 28e Abs. 3b SGB IV nicht gefolgert werden, dass der Generalunternehmer von jeglicher Prüfpflicht befreit sein sollte.

    Der Gesetzgeber hat mit der zeitgleichen Einführung von § 150 Abs. 3 Satz 2 SGB VII nicht nur anders als bei der Schaffung von § 28e Abs. 3b SGB IV zum 1.8.2002 bedacht, die Regelungen überhaupt auf die gesetzliche Unfallversicherung zu übertragen (vgl zur entspr Rechtsfortbildung nach früherer Rechtslage BSG Urteile vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3 und B 2 U 21/07 R - juris).

  • BSG, 09.06.2017 - B 11 AL 6/16 R

    Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein - Vergütungsanspruch des privaten …

    Ein Handeln der Verwaltung durch Verwaltungsakt ist nur zulässig, wenn diese Handlungsform durch Gesetz gestattet ist (vgl BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 12, mwN).

    Soweit die Verwaltung - wie hier - nicht ausdrücklich zur Regelung durch Verwaltungsakt ermächtigt ist, muss jedenfalls aus der Systematik des Gesetzes und der Eigenart des zwischen den Beteiligten bestehenden Rechtsverhältnisses zu ersehen sein, dass sie berechtigt sein soll, in dieser Form tätig zu werden (vgl BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 12).

  • BSG, 03.12.2009 - B 11 AL 42/08 R

    Arbeitslosengeld - fiktive Bemessung bei fehlendem Arbeitsentgeltanspruch durch …

    Ob eine planwidrige Regelungslücke vorliegt, zu deren Ausfüllung die Gerichte berufen sind, ist unter Berücksichtigung der dem Gesetz zugrunde liegenden Regelungsabsicht im Wege der historischen und teleologischen Auslegung zu ermitteln (BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3 RdNr 25; Urteil des Senats vom 7. Oktober 2009, B 11 AL 31/08 R, zur Veröffentlichung vorgesehen, RdNr 22).
  • BSG, 28.06.2022 - B 12 KR 5/20 R

    Betriebsprüfung - Beitragsnachforderung - Durchsetzung der zivilrechtlichen …

    Denn die Beitragserhebung ist zur Finanzierung der von den Sozialversicherungsträgern nach dem Gesetz zu erfüllenden Aufgaben unerlässlich und stellt damit einen Kernbereich ihrer öffentlich-rechtlichen Tätigkeit dar (vgl BSG Urteil vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 13 mwN). Die der Finanzierung der Sozialversicherung dienende Hoheitsbefugnis ist auch den Krankenkassen als Träger der gesetzlichen Krankenversicherung in ihrer Eigenschaft als Einzugsstelle übertragen.

    Gegenüber den Beitragsschuldnern haben sie die volle Gläubigerstellung inne (…vgl Senatsurteil vom 28.5.2015 - B 12 R 16/13 R - SozR 4-2400 § 28p Nr. 5 RdNr 23;… Senatsurteil vom 29.3.2022 - B 12 KR 7/20 R - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen mwN; vgl auch BT-Drucks 11/2221 S 24 zu § 28h). Auch eine Einzugsstelle wird somit bei der Wahrnehmung der ihr gesetzlich zugewiesenen Aufgabe - wie andere Sozialversicherungsträger im Beitragseinzug auch - als Träger öffentlicher Gewalt (vgl für den Unfallversicherungsträger BSG Urteil vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 13) und gegenüber den Beitragsschuldnern in einem Über-/Unterordnungsverhältnis tätig.

  • BSG, 16.07.2025 - B 1 KR 3/24 R

    Unzulässige Feststellung eines pflegesensitiven Bereichs im Krankenhaus

    Soweit die Behörde nicht ausdrücklich zur Regelung durch Verwaltungsakt ermächtigt wird, muss jedenfalls aus der Systematik des Gesetzes und der Eigenart des zwischen den Beteiligten bestehenden Rechtsverhältnisses zu ersehen sein, dass sie berechtigt sein soll, in dieser Form tätig zu werden (…vgl BSG vom 13.12.2022 - B 1 KR 37/21 R - BSGE 135, 209 = SozR 4-2500 § 110 Nr. 1, RdNr 16;… BSG vom 31.8.2011 - GS 2/10 - BSGE 109, 81 = SozR 4-1200 § 52 Nr. 4, RdNr 16 ff mwN; BSG vom 27.5.2008 - B 2 U 11/07 R - BSGE 100, 243 = SozR 4-2700 § 150 Nr. 3, RdNr 12).
  • BGH, 14.04.2015 - VI ZB 50/14

    Rechtsweg für eine Regressklage des Unfallversicherungsträgers gegen einen …

    Dass zwischen dem Unfallversicherungsträger und dem Unternehmer als beitragspflichtigem Zwangsmitglied ein - für den Bereich des öffentlichen Rechts typisches - Über-/Unterordnungsverhältnis besteht, ist in der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts seit jeher anerkannt (BSG, Urteil vom 27. Mai 2008 - B 2 U 11/07 R, BSGE 100, 243 Rn. 13 mwN).
  • BAG, 16.05.2012 - 10 AZR 190/11

    Bürgenhaftung - Bauträger

  • BSG, 13.12.2022 - B 1 KR 37/21 R

    Krankenversicherung - Krankenhaus - Versorgungsvertrag - Kündigung - einseitige …

  • LSG Sachsen, 22.03.2012 - L 2 U 163/10
  • BSG, 07.10.2009 - B 11 AL 31/08 R

    Rücknahme der Arbeitslosenhilfebewilligung für die Vergangenheit - Erstattung von …

  • BSG, 27.05.2008 - B 2 U 21/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB VII - …

  • LSG Baden-Württemberg, 29.08.2019 - L 6 U 3728/18

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - Bauunternehmerhaftung gem § 150 …

  • LSG Rheinland-Pfalz, 25.08.2020 - L 3 U 82/19

    Haftung des Hauptunternehmers im Baugewerbe für vom Nachunternehmer dem …

  • BSG, 10.06.2010 - B 2 U 4/10 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Berechnung des Streitwerts - Nebenforderung - …

  • SG Hildesheim, 12.08.2011 - S 21 U 4/05

    Nach § 28 e Abs. 3 a SGB IV haftet der einen Nachunternehmer beauftragende …

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2018 - L 16 U 25/16

    SGB 4, SGB 7

  • LSG Bayern, 18.11.2025 - L 5 KR 460/18

    Verjährung des Haftungsanspruchs gegenüber einem ehemaligen GbR-Gesellschafter

  • BSG, 07.10.2009 - B 11 AL 32/08 R

    Ersatz der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach einer Rückforderung …

  • SG Fulda, 12.08.2011 - S 21 U 4/05

    Beauftragter Unternehmer des Baugewerbes haftet mit der Erbringung von …

  • BSG, 29.01.2019 - B 2 U 22/17 R

    Keine Beitragspflicht in der gesetzlichen Unfallversicherung für hauptamtlich in …

  • BSG, 29.01.2019 - B 2 U 21/17 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - Rettungsdienst - hauptamtlich …

  • LSG Baden-Württemberg, 23.06.2022 - L 10 U 1400/20

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 S 1 Alt 2 SGB 7 …

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.06.2019 - L 3 U 194/16

    Zahlungspflicht für rückständige Unfallversicherungsbeiträge; Inanspruchnahme …

  • LSG Hessen, 22.04.2013 - L 9 U 174/09

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - Beitragsforderungen: …

  • SG Duisburg, 28.02.2025 - S 49 U 125/22
  • LSG Berlin-Brandenburg, 10.08.2011 - L 3 U 137/11

    Haftung des Hauptunternehmers; Baugewerbe; Haftungsfreigrenze; …

  • LSG Hessen, 05.12.2013 - L 1 KR 180/12

    Umlage für das Insolvenzgeld - Arbeitgeber - Wohnungseigentümergemeinschaft - …

  • SG Detmold, 12.10.2010 - S 1 U 129/09

    Sozialabgaben: Haftung des Generalunternehmers für Nachunternehmer

  • LSG Hessen, 05.10.2020 - L 9 U 170/19

    Gesetzliche Unfallversicherung

  • BSG, 29.01.2019 - B 2 U 23/17 R

    Keine Beitragspflicht in der gesetzlichen Unfallversicherung für hauptamtlich in …

  • SG Aachen, 30.09.2010 - S 14 U 141/08

    Haftung eines Installationsbetriebs für rückständige Unfallversicherungsbeiträge …

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2020 - L 15 U 191/18

    Nicht um Nachunternehmer gekümmert: Haftung für nicht gezahlte BG-Beiträge!

  • LSG Baden-Württemberg, 28.04.2009 - L 11 EL 5023/08

    Elterngeldanspruch - Angehöriger eines NATO-Truppenmitglieds - Einbeziehung in …

  • SG Frankfurt/Main, 12.05.2015 - S 7 SF 374/14

    Der Kostenschuldner hat die bis zur Erfüllung des prozessualen …

  • LSG Baden-Württemberg, 22.03.2010 - L 13 AS 919/10

    Einstweiliger Rechtsschutz - fehlender Anordnungsgrund - Arbeitslosengeld II - …

  • LSG Sachsen-Anhalt, 27.04.2009 - L 6 B 14/08
  • LSG Thüringen, 04.07.2019 - L 1 U 1334/18

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung des Bauhauptunternehmers für den …

  • LSG Saarland, 04.03.2026 - L 3 KA 1/23

    Kassenärztliche Vereinigung Saarland - Abrechnung nichtärztlicher …

  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 16.10.2025 - L 6 P 6/25

    Soziale Pflegeversicherung - Streit über Rückzahlung von Corona-Prämien iSv § …

  • LSG Hamburg, 05.02.2013 - L 3 U 19/10
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.03.2010 - L 19 AS 12/09

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

  • SG Magdeburg, 10.09.2015 - S 44 AS 4109/13

    Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein - Entscheidung über die Auszahlung der …

  • SG Nordhausen, 02.07.2018 - S 1 U 402/17
  • VG Köln, 31.07.2018 - 7 K 16262/17
  • SG Augsburg, 09.09.2016 - S 4 U 224/15

    Insolvenzverfahren, Bescheid, Arbeitnehmer, Unfallversicherung, …

  • LSG Berlin-Brandenburg, 20.10.2016 - L 3 U 116/16
  • LSG Baden-Württemberg, 20.02.2012 - L 8 U 296/11
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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,11542
OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,11542)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 12.08.2008 - 2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,11542)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 12. August 2008 - 2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,11542)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    BGB § 204 Abs. 1 Nr. 3; ; BGB § ... 839; ; BGB § 839 Abs. 1 S. 2; ; BGB § 852 a.F.; ; BGB § 852 Abs. 2; ; StHG § 1; ; GO Bbg § 86 Abs. 1 S. 2; ; EGBGB Art. 229 § 6; ; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 3; ; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4; ; AGBG § 3 a.F.; ; ZPO § 167; ; ZPO § 529 Abs. 1 Nr. 1

  • rechtsportal.de

    Zur Hemmung der Verjährung durch Mahnbescheid bei einem Amtshaftungsanspruch

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Geltendmachung von Schadenersatz aus Amtshaftung wegen Verletzung kommunalaufsichtsrechtlicher Pflichten des Landrates gegen den Rechtsnachfolger der betroffenen Gemeinde; Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist für Ansprüche aus unerlaubter Handlung; Anklageerhebung ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (15)

  • OLG Jena, 14.07.2004 - 2 U 26/04
    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    1.1 Soweit der beklagte Landkreis seine Passivlegitimation und die drittschützende Wirkung der von dem Beklagten wahrgenommenen kommunalrechtlichen Aufgaben in Abrede stellt, wird auf die Urteile des Senats vom 6. November 2001 (Az. 2 U 2/01) sowie 16. August 2005 (Az. 2 U 26/04) Bezug genommen.

    Es kommt auf die Kenntnis der anspruchsbegründenden Tatsachen, nicht auf deren Würdigung an (BGH NJW 1996, 117; Senat, Urteil vom 16. August 2005, Az. 2 U 26/04;… Palandt/Thomas, BGB, 61. Aufl., § 852 Rn. 4).

  • BGH, 12.12.2002 - III ZR 201/01

    Amtshaftung der Kommunalaufsicht gegenüber Gemeinde wegen begünstigender Maßnahme

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    2.1.5 Hinsichtlich des Einwands der Klägerin, sie habe erst aufgrund des Urteils des BGH vom 12. Dezember 2002 (BGHZ 153, 198 ff.) hinreichend Kenntnis vom drittschützenden Charakter der Amtspflicht erlangt, mit der Folge, dass die Verjährungsfrist frühestens mit Veröffentlichung des Urteils zu laufen begonnen habe, wird auf die zutreffenden Ausführungen des Landgerichts (Urteil, Seite 14 f.) verwiesen.
  • BGH, 01.03.2005 - VI ZR 101/04

    Verjährung von zu Zeiten der ehemaligen DDR entstandenen Forderungen

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Verhandlungen schweben daher schon dann, wenn der in Anspruch Genommene Erklärungen abgibt, die dem Geschädigten die Annahme gestatten, der Verpflichtete lasse sich auf die Erörterung über die Berechtigung von Schadensersatzansprüchen ein (vgl. BGH, Urteile vom 20.02.2001, VersR 2001, 1167; Urteil vom 08.05.2001, VersR 2001, 1255; Urteil vom 01.03.2005, VersR 2005, 699 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 08.05.2001 - VI ZR 208/00

    Begriff der Verhandlungen nach § 852 Abs. 2 BGB

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Verhandlungen schweben daher schon dann, wenn der in Anspruch Genommene Erklärungen abgibt, die dem Geschädigten die Annahme gestatten, der Verpflichtete lasse sich auf die Erörterung über die Berechtigung von Schadensersatzansprüchen ein (vgl. BGH, Urteile vom 20.02.2001, VersR 2001, 1167; Urteil vom 08.05.2001, VersR 2001, 1255; Urteil vom 01.03.2005, VersR 2005, 699 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 17.11.2005 - IX ZR 8/04

    Anforderungen an die Bezeichnung des Anspruchs in einem Mahnbescheid; Pflichten …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Der Anspruch muss so von anderen Ansprüchen abgegrenzt sein, dass er Grundlage eines der materiellen Rechtskraft fähigen Vollstreckungstitels sein und der Schuldner erkennen kann, welcher Anspruch oder welche Ansprüche gegen ihn geltend gemacht werden, damit er beurteilen kann, ob und in welchem Umfang er sich zur Wehr setzen will (st. Rspr., BGH, Urteil vom 17. November 2005, Az. IX ZR 8/04 m.w.N.).
  • BGH, 17.10.1995 - VI ZR 246/94

    Anforderungen an die Kenntnis des Verletzten vom Schaden; Verjährung von …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Es kommt auf die Kenntnis der anspruchsbegründenden Tatsachen, nicht auf deren Würdigung an (BGH NJW 1996, 117; Senat, Urteil vom 16. August 2005, Az. 2 U 26/04;… Palandt/Thomas, BGB, 61. Aufl., § 852 Rn. 4).
  • BGH, 26.11.1987 - IX ZR 162/86

    Verjährungsbeginn bei anderweitiger Ersatzmöglichkeit

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Dazu ist die Kenntnis erforderlich, dass die anderweitige Ersatzmöglichkeit - die begründete Aussicht auf Erfolg bieten muss - den Schaden zumindest teilweise nicht deckt und deshalb die Erhebung einer Feststellungsklage zumutbar ist (BGH NJW 1988, 1146).
  • BGH, 20.02.2001 - VI ZR 179/00

    Begriff des Verhandelns bei Herantreten des Schädigers an den Geschädigten

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Verhandlungen schweben daher schon dann, wenn der in Anspruch Genommene Erklärungen abgibt, die dem Geschädigten die Annahme gestatten, der Verpflichtete lasse sich auf die Erörterung über die Berechtigung von Schadensersatzansprüchen ein (vgl. BGH, Urteile vom 20.02.2001, VersR 2001, 1167; Urteil vom 08.05.2001, VersR 2001, 1255; Urteil vom 01.03.2005, VersR 2005, 699 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 20.09.1994 - VI ZR 336/93

    Kenntnis durch Vernehmung des Geschädigten als Zeuge im Strafprozeß; …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Nicht nötig ist hingegen die Kenntnis aller Einzelheiten, und dass der anzustrengende Prozess mehr oder weniger risikolos erscheint (BGH NJW 1994, 3092).
  • BGH, 28.03.1985 - III ZR 20/84

    Beginn der Verjährung eines Schadensersatzanspruchs wegen Verstoßes gegen die …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 12.08.2008 - 2 U 11/07
    Die Verjährungshemmung wirkt dabei auf den Zeitpunkt der Geltendmachung der Ansprüche des Berechtigten zurück (vgl. BGH, Urteil vom 11.11.1958, VersR 1959, 34; Urteil vom 13.02.1962, VersR 1962, 615; Urteil vom 07.03.1967, VersR 1967, 502; Urteil vom 28.03.1985, VersR 1985, 642).
  • BGH, 11.11.1958 - VI ZR 231/57
  • OLG Köln, 15.06.2001 - 19 U 91/00

    Zulässigkeit der Feststellungsklage gegen die (Haftpflicht-)Versicherung des …

  • OLG Brandenburg, 06.11.2001 - 2 U 2/01

    Zur Haftung bei einer Amtspflichtverletzung des Landrats in Brandenburg

  • BGH, 13.02.1962 - VI ZR 195/61
  • BGH, 07.03.1967 - VI ZR 135/65

    Unterbrechung einer Verjährung durch Anerkenntnis eines Haftpflichtversicherers - …

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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 11.09.2008 - I-2 U 11/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,12327
OLG Düsseldorf, 11.09.2008 - I-2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,12327)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11.09.2008 - I-2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,12327)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11. September 2008 - I-2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,12327)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • d-prax.de

    Dachflächenfenster-Montagewinkel

  • rechtsportal.de

    PatG § 139; PatG § 140b; PatG § 140a
    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für ein Dachflächenfenster mit an dessen Blendrahmen-Seitenstücken festzulegenden Montagewinkeln

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • ipweblog.de (Kurzinformation)

    Zu den Rechtsfolgen der Patentverletzung

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verletzung eines europäischen Patents (hier: Dachflächenfenster mit an dessen Blendrahmen-Seitenstücken festzulegenden Montagewinkeln; Vermeidung von unbestimmt formulierten Zusätzen in einem Rechnungslegungsanspruch; Eine in zweiter Instanz erhobene Nichtigkeitsklage ...

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (2)

  • BGH, 27.02.2007 - X ZR 113/04

    Rohrschweißverfahren

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 11.09.2008 - 2 U 11/07
    Nach der neueren Rechtsprechung des BGH (GRUR 2007, 773 - Rohrschweißverfahren) hat im Rechnungslegungsanspruch der Zusatz "der nicht durch den Abzug von Fixkosten und variablen Gemeinkosten gemindert ist, es sei denn, diese könnten den unter I. 1. bezeichneten Gegenständen unmittelbar zugeordnet werden" als unbestimmte Formulierung zu entfallen.
  • OLG Düsseldorf, 21.12.2006 - 2 U 58/05

    Thermocycler II

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 11.09.2008 - 2 U 11/07
    Auch im Berufungsverfahren ist vielmehr die Feststellung erforderlich, dass es überwiegend wahrscheinlich ist, dass das Klagepatent keinen Bestand haben wird (Senat, InstGE 7, 139 - Thermocycler).
  • OLG Karlsruhe, 10.05.2017 - 6 U 169/16

    Antrag auf Erhöhung der Vollstreckungssicherheit: Rechtsschutzbedürfnis bei …

    Jedenfalls bei zu alsbaldigem Absatz bestimmten Massenerzeugnissen wie etwa Mobiltelefonen und Tablets wird die Auslegung von Antrag und Urteilstenor ergeben, dass sich der tenorierte Vernichtungsanspruch auf den gesamten patentverletzenden Warenbestand des Verletzers bezieht, ohne Rücksicht darauf, ob Eigentum und Besitz vor oder nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung begründet wurden (…so jedenfalls für Gegenstände, die infolge Rückrufs in den Besitz des Verletzers gelangt sind: Grabinski/Zülch in Benkard, PatG, 11. Aufl., § 140a Rn. 6c;… Kühnen, aaO, Kap. D Rn. 617; vgl. auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. September 2008 - I-2 U 11/07, juris Rn. 82; der Sache nach wohl auch Rinken, GRUR 2015, 745; a.A. LG Düsseldorf…, Urteil vom 27. Januar 2011 - 4b O 234/10, juris Rn. 42).
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   BSG, 21.08.2007 - B 2 U 11/07 S   

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BSG, 21.08.2007 - B 2 U 11/07 S (https://dejure.org/2007,52784)
BSG, Entscheidung vom 21.08.2007 - B 2 U 11/07 S (https://dejure.org/2007,52784)
BSG, Entscheidung vom 21. August 2007 - B 2 U 11/07 S (https://dejure.org/2007,52784)
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   BSG, 15.01.2007 - B 2 U 11/07 B   

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BSG, Entscheidung vom 15.01.2007 - B 2 U 11/07 B (https://dejure.org/2007,44657)
BSG, Entscheidung vom 15. Januar 2007 - B 2 U 11/07 B (https://dejure.org/2007,44657)
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   BSG, 12.03.2008 - B 2 U 11/07 BH   

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BSG, 12.03.2008 - B 2 U 11/07 BH (https://dejure.org/2008,65638)
BSG, Entscheidung vom 12.03.2008 - B 2 U 11/07 BH (https://dejure.org/2008,65638)
BSG, Entscheidung vom 12. März 2008 - B 2 U 11/07 BH (https://dejure.org/2008,65638)
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   OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07   

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OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,35613)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 24.01.2008 - 2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,35613)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 24. Januar 2008 - 2 U 11/07 (https://dejure.org/2008,35613)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • AnwBl 2008, 295
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (6)

  • BVerfG, 08.01.2002 - 1 BvR 1147/01

    Verfassungsmäßigkeit des Verbots der Werbung einer Spezialklinik mit der …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07
    Zudem handelt es sich um einen zwar nicht kurzen, aber doch überschaubaren Zeitraum (vgl. LG Dortmund, NJW-RR 2006, 345), der überdies bereits einige Jahre zurückliegt, so dass sich die Frage stellt, ob das ,,Spezia- listentum" noch aktuell ist und bei ihr tatsächlich ,,besondere Erfahrungen" (wie es das Bundesverfassungsgericht bei der Bezeichnung von Ärzten als ,,Spezialisten" formuliert hat, BVerfG NJW 2002, 1331, 1332) vorliegen.

    Das Grundrecht der Berufsfreiheit in Verbindung mit dem Übermaß- verbot steht einem Verbot von Angaben über spezielle Qualifika- tionen nicht entgegen, wenn diese irreführend sind (BVerfG NJW 2004, 2656, 2657 f und BVerfG NJW 2002, 1331 ­ zu Ärzten; jeweils m. w. N.).

  • OLG Nürnberg, 20.03.2007 - 3 U 2675/06

    Irreführende Werbung eines Rechtsanwalts bei Verwendung der Bezeichnung …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07
    Wenn das OLG Nürnberg in der von den Verfügungskläge- rinnen zitierten Entscheidung vom 20.3.2007 ­ 3 U 2675/06 (NJW 2007, 1984) meine, von einem ,,Spezialisten" werde er- wartet, dass er über herausragende Kenntnisse und Fähigkei- ten, die über diejenigen eines Fachanwalts hinausgehen, verfü- gen müsse, sei dem nicht zu folgen.

    cc) Erfüllt aufgrund dessen Rechtsanwältin B. nicht die Anfor- derungen, die sich aus § 7 Abs. 1 BORA an die Führung der Bezeichnung ,,Spezialistin für Mietrecht" ergeben, so kann da- hinstehen, ob ­ wie die Verfügungsklägerinnen in Übereinstim- mung mit dem OLG Nürnberg (NJW 2007, 1984, 1985;… ebenso LG Dortmund aaO und LG Regensburg NJW-RR 2004, 1044, 1045) meinen ­ die Befähigung eines ,,Spezialisten" generell über dieje- nige eines vergleichbaren Fachanwalts hinausgehen müsse, weil das rechtsuchende Publikum diese Erwartungen hege.

  • BGH, 26.10.2006 - I ZR 97/04

    Regenwaldprojekt II

    Auszug aus OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07
    Zwar trifft grundsätzlich den Anspruchsteller die Darlegungs- und Beweislast für die Voraussetzungen der Annahme einer Ir- reführung (vgl. nur BGH GRUR 2007, 251, 253) und damit auch für die Unrichtigkeit der beanstandeten Angaben (…Hefer- mehl/Köhler/Bornkamm, aaO, § 5 UWG Rn. 1.18), letzteres gilt aber dann nicht uneingeschränkt, wenn es um Tatsachen geht, die in den Verantwortungsbereich des Werbenden gehören.
  • BVerfG, 28.07.2004 - 1 BvR 159/04

    Werbung eines Rechtsanwalts mit der Bezeichnung "Spezialist für Verkehrsrecht" im …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07
    Das Grundrecht der Berufsfreiheit in Verbindung mit dem Übermaß- verbot steht einem Verbot von Angaben über spezielle Qualifika- tionen nicht entgegen, wenn diese irreführend sind (BVerfG NJW 2004, 2656, 2657 f und BVerfG NJW 2002, 1331 ­ zu Ärzten; jeweils m. w. N.).
  • LG Dortmund, 29.09.2005 - 18 O 96/05

    Werbung einer Rechtsanwaltsgesellschaft mit der Behauptung: " Wir haben …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07
    Zudem handelt es sich um einen zwar nicht kurzen, aber doch überschaubaren Zeitraum (vgl. LG Dortmund, NJW-RR 2006, 345), der überdies bereits einige Jahre zurückliegt, so dass sich die Frage stellt, ob das ,,Spezia- listentum" noch aktuell ist und bei ihr tatsächlich ,,besondere Erfahrungen" (wie es das Bundesverfassungsgericht bei der Bezeichnung von Ärzten als ,,Spezialisten" formuliert hat, BVerfG NJW 2002, 1331, 1332) vorliegen.
  • LG Regensburg, 07.11.2003 - 2 HKO 969/03
    Auszug aus OLG Stuttgart, 24.01.2008 - 2 U 11/07
    cc) Erfüllt aufgrund dessen Rechtsanwältin B. nicht die Anfor- derungen, die sich aus § 7 Abs. 1 BORA an die Führung der Bezeichnung ,,Spezialistin für Mietrecht" ergeben, so kann da- hinstehen, ob ­ wie die Verfügungsklägerinnen in Übereinstim- mung mit dem OLG Nürnberg (NJW 2007, 1984, 1985; ebenso LG Dortmund aaO und LG Regensburg NJW-RR 2004, 1044, 1045) meinen ­ die Befähigung eines ,,Spezialisten" generell über dieje- nige eines vergleichbaren Fachanwalts hinausgehen müsse, weil das rechtsuchende Publikum diese Erwartungen hege.
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