Rechtsprechung
| BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OLG Köln, 16.05.1957 - 1 U 190/55
- BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Papierfundstellen
- MDR 1958, 319
- DB 1958, 1010
- DB 1958, 363
Wird zitiert von ... (31) Zitiert selbst (19)
- RG, 20.05.1930 - II 385/29
Kann eine nationalisierte russische Aktiengesellschaft als …
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Damit hat die Rechtsprechung den in RGZ 129, 98 vom Reichsgericht ausgesprochenen Rechtsgedanken aufgegeben, daß Zwangseingriffe des Staates, dessen Recht über die Entstehung, das Fortbestehen und den Untergang der juristischen Person entscheidet, auch für das ausländische Vermögen rechtliche Bedeutung erlangen und daß diese Wirkung dem Enteignungsakt nur insoweit versagt werden müsse, als die Anerkennung des ausländischen Staatsaktes nur unter den Voraussetzungen des Art. 30 EGBGB zu unterbleiben habe.Auch das Reichsgericht ist in RGZ 129, 98 und in der auch hier einschlägigen Entscheidung in JW 1934, 2845 Nr. 4 nicht soweit gegangen, anzunehmen, daß das ausländische Vermögen russischer juristischer Personen von der Nationalisierungsgesetzgebung Sowjetrusslands erfaßt worden sei.
- BGH, 29.11.1956 - III ZR 235/55
Anforderungen an den Inhalt einer Klageschrift im Anwaltsprozeß; Bezugnahme auf …
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Der Mangel kann zwar in den Tatsacheninstanzen geheilt werden, auf die Befolgung der Vorschrift kann aber nicht verzichtet werden (BGHZ 22, 254). - BGH, 17.12.1953 - IV ZR 39/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Das gilt auch für den unmittelbaren Besitz, der von der juristischen Person durch ihre Organe erworben und ausgeübt wird (Urteil des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1953 IV ZR 39/53 [LM Nr. 1 zu Art. 11 Bayer. LandkreisO = NJW 1954, 428]).
- RG, 20.11.1930 - VI 108/30
1. Zur Auslegung der §§ 94, 97, 98 BGB. 2. Wann sind Maschinen Bestandteile des …
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Rn. 55 In der Rechtsprechung wird auch allgemein möglichste Bestimmtheit des Klagantrags verlangt (vgl. RGZ 123, 307 [309]; 130, 264 [267]; RG in JW 1916, 845 Nr. 17). - RG, 16.02.1929 - I 267/28
Darf ein Unterlassungsantrag wegen Verletzung von Urheberrechten so allgemein …
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Rn. 55 In der Rechtsprechung wird auch allgemein möglichste Bestimmtheit des Klagantrags verlangt (vgl. RGZ 123, 307 [309]; 130, 264 [267]; RG in JW 1916, 845 Nr. 17). - BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55
Tschechoslowakische Enteignungsmaßnahmen (Genossenschaften)
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Wie der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in dem Urteil vom 11. Juli 1957 II ZR 318/55 (BGHZ 25, 134 ff) ausgeführt hat, ist dieser Grundsatz aber nicht auf das Verhältnis der Sowjetzone zur Bundesrepublik beschränkt. - RG, 27.11.1922 - IV 750/21
Passivlegitimation des Nachlaßpflegers
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Nach herrschender und richtiger Meinung ist er gesetzlicher Vertreter der unbekannten Erben (RGZ 50, 394 [395]; 76, 125; 81, 292; 106, 46 [47]). - BGH, 12.04.1954 - IV ZR 231/53
Enteignung und Rechtspersönlichkeit
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
In einer in BGHZ 13, 106 abgedruckten Entscheidung konnte die Frage unentschieden bleiben, ob grundsätzlich die in der Sowjetzone aufgelösten Gesellschaften für das außerhalb dieses Bezirks befindliche Vermögen weiterbestehen, da nach den getroffenen Feststellungen des in dieser Sache ergangenen Berufungsurteils die Gesellschaft zwar enteignet, aber auch im Bereich der Sowjetzone nicht vollständig zum Erlöschen gekommen war. - RG, 14.10.1931 - I 10/31
1. Nach welchem örtlichen Recht ist die Vertretungsmacht eines ausländischen …
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Nur das entspreche den Bedürfnissen des Verkehrs, die als vornehmste Quelle des internationalen Privatrechts gelten (vgl. weiter RGZ 38, 194 [196]; 51, 147 [149]; 134, 67 [69]; RG in SeuffArch 66 Nr. 73; OLG Kiel in SeuffArch 48 Nr. 89 und für Grundstücksgeschäfte LG Berlin in InternRspr 1932 Nr. 63). - BGH, 13.07.1954 - I ZR 60/53
Wirkstatut, Umfang der Vollmacht, internationales Privatrecht
Auszug aus BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
Auch der Bundesgerichtshof hat das in NJW 1954, 1561 - I ZR 60/53 - für das Statut des Wirkungslandes sogar dann ausgesprochen, wenn es sich nicht um die Vollmacht für einen ständigen Vertreter handelt. - RG, 26.10.1931 - VIII 117/31
1. Ist eine durch Konkurseröffnung aufgelöste Gesellschaft mbH. nach Beendigung …
- RG, 04.04.1911 - VII 278/10
Preußischer Stempel. ; Erbteilungen. ; Testamentsvollstrecker.
- BGH, 22.12.1953 - IV ZR 81/53
Rechtsmittel
- RG, 05.12.1896 - I 243/96
Nach welchem Rechte sind Dritten gegenüber die Grenzen der Vertretungsmacht eines …
- RG, 25.01.1902 - VI 11/02
Armenrecht
- RG, 07.02.1913 - II A 12/13
Armenrecht; Testamentsvollstrecker
- RG, 03.04.1902 - VI 391/01
Vermittlung durch Handlungsagenten.
- RG, 18.05.1908 - VI 562/07
1. Ist die Rechtsmitteleinlegung auf den Namen eines schon Verstorbenen …
- RG, 27.04.1931 - VIII 611/30
1. Zur Auslegung formularmäßiger Prozeßschriften. 2. Kann das Berufungsgericht …
- BSG, 23.07.2014 - B 8 SO 14/13 R
Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - Anspruch auf …
Er führt den Rechtsstreit für die noch unbekannten Rechtsnachfolger fort (vgl BGHZ 121, 263 ff, unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 5.2.1958 - IV ZR 204/57 -, LM Nr. 10 zu § 325 ZPO).. - BSG, 12.05.2017 - B 8 SO 14/16 R
Sozialhilfe - Vererbung von Ansprüchen - Hilfe zur Pflege - häusliche Pflege - …
Dieser führt den Rechtsstreit für die noch unbekannten Rechtsnachfolger fort (vgl BGHZ 121, 263 ff, unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 5.2.1958 - IV ZR 204/57 -, LM Nr. 10 zu § 325 ZPO). - BGH, 09.12.1987 - IVb ZR 4/87
Angabe der ladungsfähigen Anschrift des Klägers in der Klageschrift
Der Senat verkennt nicht, daß einer solchen Angabe im Einzelfall unüberwindliche oder nur schwer zu beseitigende Schwierigkeiten im Wege stehen können, etwa wenn ein Nachlaßpfleger für unbekannte Erben klagt (zu einem solchen Fall BGH Urteil vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57 - LM Nr. 10 zu § 325 ZPO).
- BGH, 19.02.2002 - VI ZR 394/00
Verfahrensrecht - Ordnungsgemäße Bezeichnung des Berufungsführers
Unter diesen Umständen ist es auch als unschädliche Falschbezeichnung anzusehen, wenn eine während des Rechtsstreits mit der Wirkung der Gesamtrechtsnachfolge untergegangene Partei noch als Rechtsmittelklägerin in einer Rechtsmittelschrift aufgeführt wird; auch insoweit ist eine jederzeitige Berichtigung möglich (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57 - LM ZPO § 325 Nr. 10; BFHE 162, 99, 101). - BGH, 18.06.2025 - VIII ZR 219/23
Anwendbares Recht bei Geltung des Vollmachtsstatuts bei einem unter Einschaltung …
Zur Frage des bei Geltung des Vollmachtsstatuts anwendbaren Rechts bei einem unter Einschaltung eines Stellvertreters zustande gekommenen Kaufvertrag, der mit Blick auf den Geschäftssitz der Vertragsparteien (hier: Deutschland und Österreich) eine Verbindung zum Recht verschiedener Staaten aufweist (im Anschluss an BGH, Urteile vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57, WM 1958, 557 unter I 1 a; vom 9. Dezember 1964 - VIII ZR 304/62, BGHZ 43, 21, 26; vom 13. Mai 1982 - III ZR 1/80, NJW 1982, 2733 unter I 2 d; vom 26. April 1990 - VII ZR 218/89, NJW 1990, 3088 unter II 1 b; vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, BGHZ 158, 1, 6).Rn. 47 b) Nach dem damit anwendbaren deutschen Internationalen Privatrecht folgt das Vollmachtsstatut nicht notwendigerweise dem Recht, das für die Beziehung zwischen dem Vertretenen und der dritten Partei gilt, sondern wird nach ganz herrschender Meinung in Rechtsprechung (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteile vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57, WM 1958, 557 unter I 1 a; vom 9. Dezember 1964 - VIII ZR 304/62, BGHZ 43, 21, 26; vom 13. Mai 1982 - III ZR 1/80, NJW 1982, 2733 unter I 2 d; vom 26. April 1990 - VII ZR 218/89, NJW 1990, 3088 unter II 1 b; vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, BGHZ 158, 1, 6) und Literatur (…vgl. nur Staudinger/Magnus, BGB, Neubearb. 2016, Art. 1 Rom I-VO Anh. II Rn. 10;… Reithmann/Martiny/Hausmann, Internationales Vertragsrecht, 8. Aufl., Rn. 7.366 ff.; Schwarz, RabelsZ 71 (2007), 729, 741 ff.) grundsätzlich eigenständig angeknüpft.
- BGH, 17.01.2017 - VIII ZR 178/16
Nichtzulassungsbeschwerde: Wert der Beschwer einer Streitigkeit über die Räumung …
In einem solchen Fall wird das Verfahren mit Wirkung für und gegen die - noch unbekannten - Erben fortgeführt (BVerwG…, Beschluss vom 24. September 2009 - 20 F 6/09, juris Rn. 1; vgl. BGH, Urteile vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57, MDR 1958, 319, 320; vom 8. Februar 1993 - II ZR 62/92, NJW 1993, 1654 unter 2 b; vom 19. Februar 2002 - VI ZR 394/00, NJW 2002, 1430 unter II 3 b). - BGH, 06.10.1982 - IVa ZR 166/81
Stellung und Aufgaben eines Nachlasspflegers - Sicherung und Verwaltung des …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist er insoweit der gesetzliche Vertreter des oder der Erben (BGHZ 49, 1, 4 [BGH 02.10.1967 - VII ZR 86/65]; Urteile vom 10. Mai 1951 - IV ZR 12/50, 21. Juni 1972 - IV ZR 110/72, 22. Januar 1981 - IVa ZR 97/80, 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57 = LM BGB § 1960 Nr. 1, 3, 4 und ZPO § 325 Nr. 10). - BSG, 27.02.2025 - B 8 SO 9/23 R
Übernahme der Kosten des im Rahmen der Tagesstruktur für Senioren erbrachten …
Diese führte den Rechtsstreit zunächst für die noch unbekannten Rechtsnachfolger und zuletzt für die Schwester des W fort (…BSG vom 12.5.2017 - B 8 SO 14/16 R - BSGE 123, 171 = SozR 4-3500 § 66 Nr. 1, RdNr 12; vgl BGH vom 8.2.1993 - II ZR 62/92 - BGHZ 121, 263 - juris RdNr 11 unter Hinweis auf BGH vom 5.2.1958 - IV ZR 204/57 - LM Nr. 10 zu § 325 ZPO). - BGH, 13.06.2024 - V ZR 178/23
Nichtzulassungsbeschwerde: Verfahrensaussetzung bei Tod eines Miterben
Die Klägerin zu 3 ist jedoch bereits vor Rechtshängigkeit der Klage verstorben, so dass die auf der Grundlage der über den Tod hinaus fortwirkenden Prozessvollmacht erhobene Klage von Anfang an als im Namen der unbekannten Erben der Klägerin zu 3 erhoben gilt (näher dazu BGH, Urteil vom 5. Februar 1958 - IV ZR 204/57, BeckRS 1958, 31372605 unter I.1.; Urteil vom 8. Februar 1993 - II ZR 62/92, BGHZ 121, 263, 265 f.). - OLG München, 01.02.1990 - 5 W 630/90
Möglichkeit dem Klägervertreter die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, wenn …
... wurden seine unbekannten Erben als seine Gesamtrechtsnachfolger Kläger (§§ 1922, 1967 Abs. 1 BGB ), gesetzlich vertreten (BGH MDR 1958, 319/320; BGH NJW 1983, 226 m.w.N.) durch den Nachlaßpfleger (§§ 1960, 1961 BGB ).Eine Klage ist nicht unzulässig, wenn sie namens der unbekannten Erben einer bestimmten Person durch einen vom Erblasser bestellten Prozeßbevollmächtigten erhoben wird (BGH MDR 1958, 319/320; OVG Münster NJW 1986, 1707).
Alle diese in ständiger Rechtsprechung entschiedenen Fälle haben gemeinsam, daß der Prozeßbevollmächtigte namens seines verstorbenen Auftraggebers teils schon bei Prozeßbeginn und teils sogar noch nach Instanzbeendigung bei Beginn eines weiteren Rechtszuges Prozeßhandlungen vorgenommen hat, die - als in Wirklichkeit für die Rechtsnachfolger geschehen - für wirksam erachtet werden (RGZ 68, 390/391; RG JW 1936, 810; BGH MDR 1958, 319/320; OLG Dresden JW 1919, 327; OLG Saarbrücken NJW 1973, 854/857; OVG Münster NJW 1986, 1707).
Der Klägervertreter handelte demgemäß - nachdem bereits durch die Erhebung des Widerspruchs am 19.5.1989 ein Prozeßrechtsverhältnis entstanden war (OLG München VersR 1989, 408 ) - zwischen dem 18.7.19... (Tod des ursprünglichen Klägers) und dem 18.10.19... (Klagerücknahme) nicht für eine nicht (mehr) existierende Partei, sondern für deren unbekannte Erben, gesetzlich vertreten durch den Nachlaßpfleger (BGH MDR 1958, 319/320; BGH NJW 1983, 226 m.w.N.).
- BVerwG, 24.09.2009 - 20 F 6.09
Das Verfahren ist durch den Tod des Klägers nicht gemäß § 173 Satz 1 VwGO in …
- BGH, 26.04.1990 - VII ZR 218/89
Maßgebliches Recht für die Vertretungsmacht eines ständigen Vertreters einer …
- OLG Frankfurt, 20.05.2016 - 4 UF 333/15
Abänderung eines Unterhaltsurteils aus Polen
- BFH, 14.11.1986 - III R 12/81
Parteibezeichnung - Berichtigung
- BFH, 21.12.2004 - II B 110/04
Nachlasspflegschaft; unbekannte Erben
- BFH, 22.07.2005 - V B 84/02
NZB: Urteilsberichtigung, Aufhebung eines Erbscheins
- LG Regensburg, 02.01.2023 - 53 T 268/22
Gewährung von Prozesskostenhilfe, Bewilligung von Prozesskostenhilfe, …
- LSG Berlin-Brandenburg, 18.09.2019 - L 16 R 74/18
Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung …
- VG Hamburg, 16.05.2024 - 7 K 4120/22
Erfolgreiche Klage gegen die teilweise Ausübung eines naturschutzrechtlichen …
- BGH, 30.03.1976 - VI ZR 143/74
Ermittlung des ausländischen Rechts durch das Gericht
- BVerwG, 27.06.2002 - 5 C 65.01
Sozialhilfe, Übernahme von Unterkunftskosten; Unterkunftskosten im Rahmen der …
- OLG Köln, 06.02.2026 - 22 W 38/25
Aussetzung; Tod Beklagtenpartei vor Rechtshängigkeit
- BayObLG, 07.05.2025 - 101 Sch 25/23
Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung, Bayerisches Oberstes Landesgericht, …
- BSG, 15.08.2023 - B 8 SO 9/23 R
- BVerwG, 06.05.2011 - 8 B 58.10
Nach dem Tod einer Partei wird das Verfahren mit Wirkung für und gegen die Erben …
- LG Arnsberg, 28.09.2022 - 3 S 68/21
- BGH, 06.10.2005 - BLw 1/05
Umfang der Zulassung der Rechtsbeschwerde
- BFH, 12.10.1977 - I R 17/77
Anhängiges Revisionsverfahren - Eröffnung des Konkursverfahrens - Vermögen des …
- BGH, 29.11.1965 - III ZR 198/63
Rechtsinhaberschaft eines Stiftungsvermögens - Territoriale Begrenzung …
- BGH, 28.05.1958 - IV ZR 341/57
Rechtsmittel
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.07.1997 - 8 B 483/97
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Rechtsprechung
| BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1958, 319
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (9)
- BGH, 16.12.1953 - II ZR 41/53
Hilfsrichter beim Oberlandesgericht
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfange die Mitwirkung von Hilfsrichtern bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zulässig ist, bereits mehrfach befaßt (vgl. BGHZ 12, 1 ff [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ; 20, 209 ff, 250 ff; 22, 142 ff [BGH 09.11.1956 - VI ZR 196/55] = NJW 1957, 101 und das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 14.5.1957 LM Nr. 3 zu § 373 ZPO sowie BGHSt 8, 159 [BGH 29.09.1955 - 3 StR 463/54] ; 9, 107 [BGH 13.03.1956 - 2 StR 361/55] ;… ferner die Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12.7.1957 NJW 1957, S. 1762 [dort nur teilweise abgedruckt]).Rn. 21 Davon zu unterscheiden sind die Fälle, in denen ein Hilfsrichter zur Vertretung eines bestimmten planmäßigen Richters abgeordnet ist, der durch Krankheit, Urlaub vorübergehende Abordnung oder aus anderen Gründen zeitweilig verhindert ist, sein Amt auszuüben und dessen Vertretung durch ein Mitglied desselben Gerichts nicht möglich ist ( § 70 GVG ; BGHZ 12, 2 [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ).
Aber auch wenn man aus der Erklärung der Revision in Verbindung mit ihren Hinweis auf zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGHZ 22, 142 und 12, 1) die Behauptung entnehmen könnte, daß Landgerichtsrat P. nicht als Vertreter eines planmäßigen Richters, sondern wegen eines allgemeinen Geschäftsandranges als zusätzliche Hilfskraft abgeordnet war, würde daraus noch nicht gefolgert werden können, daß um die fragliche Zeit zwischen der Gesamtzahl der beim Berufungsgericht planmäßig angestellten Richter und der Gesamtzahl der um diese Zeit dort wegen allgemeinen Geschäftsandranges eingesetzten Hilfsrichter ein Mißverhältnis in dem oben dargelegten Sinne bestanden habe und daß eine Abordnung von Hilfsrichtern in diesem Umfange nicht durch ein vorübergehendes Bedürfnis nach zusätzlichen Richterkräften gerechtfertigt gewesen sei, der Umfang der Geschäfte vielmehr dauernd derart zugenommen habe, daß zu seiner Bewältigung die Schaffung weiterer Planstellen erforderlich gewesen sei.
- BGH, 15.11.1956 - III ZR 84/55
Unzulässige Mitwirkung eines Hilfsrichters
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Er sei jedoch "nicht zur Behebung eines nur vorübergehenden, auf andere Weise nicht zu befriedigenden Bedürfnisses herangezogen." Der Begriff des vorübergehenden Bedürfnisses sei, Wie in dem Urteil des III. Zivilsenats vom 15. November 1956 - BGHZ 22, 142 - ausgeführt, eng zu fassen.Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfange die Mitwirkung von Hilfsrichtern bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zulässig ist, bereits mehrfach befaßt (vgl. BGHZ 12, 1 ff [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ; 20, 209 ff, 250 ff; 22, 142 ff [BGH 09.11.1956 - VI ZR 196/55] = NJW 1957, 101 und das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 14.5.1957 LM Nr. 3 zu § 373 ZPO sowie BGHSt 8, 159 [BGH 29.09.1955 - 3 StR 463/54] ; 9, 107 [BGH 13.03.1956 - 2 StR 361/55] ;… ferner die Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12.7.1957 NJW 1957, S. 1762 [dort nur teilweise abgedruckt]).
Aber auch wenn man aus der Erklärung der Revision in Verbindung mit ihren Hinweis auf zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGHZ 22, 142 und 12, 1) die Behauptung entnehmen könnte, daß Landgerichtsrat P. nicht als Vertreter eines planmäßigen Richters, sondern wegen eines allgemeinen Geschäftsandranges als zusätzliche Hilfskraft abgeordnet war, würde daraus noch nicht gefolgert werden können, daß um die fragliche Zeit zwischen der Gesamtzahl der beim Berufungsgericht planmäßig angestellten Richter und der Gesamtzahl der um diese Zeit dort wegen allgemeinen Geschäftsandranges eingesetzten Hilfsrichter ein Mißverhältnis in dem oben dargelegten Sinne bestanden habe und daß eine Abordnung von Hilfsrichtern in diesem Umfange nicht durch ein vorübergehendes Bedürfnis nach zusätzlichen Richterkräften gerechtfertigt gewesen sei, der Umfang der Geschäfte vielmehr dauernd derart zugenommen habe, daß zu seiner Bewältigung die Schaffung weiterer Planstellen erforderlich gewesen sei.
- BGH, 12.07.1957 - I ZR 52/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfange die Mitwirkung von Hilfsrichtern bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zulässig ist, bereits mehrfach befaßt (vgl. BGHZ 12, 1 ff [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ; 20, 209 ff, 250 ff; 22, 142 ff [BGH 09.11.1956 - VI ZR 196/55] = NJW 1957, 101 und das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 14.5.1957 LM Nr. 3 zu § 373 ZPO sowie BGHSt 8, 159 [BGH 29.09.1955 - 3 StR 463/54] ; 9, 107 [BGH 13.03.1956 - 2 StR 361/55] ; ferner die Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12.7.1957 NJW 1957, S. 1762 [dort nur teilweise abgedruckt]).Rn. 24 Im vorliegenden Falle bestand für den Revisionskläger umsomehr ein Anlaß, seine erörterte Verfahrensrüge näher zu begründen, als in der seinem Prozeßbevollmächtigten bekannten, bereits erwähnten Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12. Juli 1957 - I ZR 52/55 - ausführlich auf die für Februar 1955 in Betracht kommenden Verhältnisse beim Oberlandesgericht in Düsseldorf eingegangen und der I. Zivilsenat dabei zu dem Ergebnis gelangt war, daß um diese Zeit ein Mißverhältnis zwischen der Zahl der Planstellen und der wegen Geschäftsandranges abgeordneten Richter nicht bestanden habe, vielmehr die Annahme gerechtfertigt sei, daß die Justizverwaltung mit Erfolg bestrebt gewesen sei, die Abordnung von Hilfsrichtern wegen allgemeinen Geschäftsandranges nicht zu einer Dauereinrichtung werden zu lassen.
- BGH, 12.04.1951 - IV ZR 22/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Die Beweislage war hier insofern völlig anders als in dem Fall, den der Senat in seinem Urteil vom 12. April 1951 - LM Nr. 1 zu § 286 (E) ZPO = NJW 1951, 481 [BGH 12.04.1951 - IV ZR 22/50] , zu entscheiden hatte. - BGH, 08.07.1954 - IV ZR 67/54
Rückwirkung der Gleichberechtigung
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
In einen solchen Falle müssen, wie der Senat bereits in früheren Entscheidungen wiederholt betont hat, die einzelnen Tatsachen, aus denen sich der behauptete Mangel ergibt, genau angegeben werden (BGHZ 14, 205, 209 [BGH 08.07.1954 - IV ZR 67/54] ; LM Nr. 10 zu § 551 Ziff. 1 ZPO). - BGH, 09.11.1956 - VI ZR 196/55
Kein Quotenvorrecht des öffentlichen Dienstherrn
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfange die Mitwirkung von Hilfsrichtern bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zulässig ist, bereits mehrfach befaßt (vgl. BGHZ 12, 1 ff [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ; 20, 209 ff, 250 ff; 22, 142 ff [BGH 09.11.1956 - VI ZR 196/55] = NJW 1957, 101 und das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 14.5.1957 LM Nr. 3 zu § 373 ZPO sowie BGHSt 8, 159 [BGH 29.09.1955 - 3 StR 463/54] ; 9, 107 [BGH 13.03.1956 - 2 StR 361/55] ;… ferner die Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12.7.1957 NJW 1957, S. 1762 [dort nur teilweise abgedruckt]). - BGH, 29.09.1955 - 3 StR 463/54
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfange die Mitwirkung von Hilfsrichtern bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zulässig ist, bereits mehrfach befaßt (vgl. BGHZ 12, 1 ff [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ; 20, 209 ff, 250 ff; 22, 142 ff [BGH 09.11.1956 - VI ZR 196/55] = NJW 1957, 101 und das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 14.5.1957 LM Nr. 3 zu § 373 ZPO sowie BGHSt 8, 159 [BGH 29.09.1955 - 3 StR 463/54] ; 9, 107 [BGH 13.03.1956 - 2 StR 361/55] ;… ferner die Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12.7.1957 NJW 1957, S. 1762 [dort nur teilweise abgedruckt]). - BGH, 13.03.1956 - 2 StR 361/55
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfange die Mitwirkung von Hilfsrichtern bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zulässig ist, bereits mehrfach befaßt (vgl. BGHZ 12, 1 ff [BGH 16.12.1953 - II ZR 41/53] ; 20, 209 ff, 250 ff; 22, 142 ff [BGH 09.11.1956 - VI ZR 196/55] = NJW 1957, 101 und das Urteil des VIII. Zivilsenats vom 14.5.1957 LM Nr. 3 zu § 373 ZPO sowie BGHSt 8, 159 [BGH 29.09.1955 - 3 StR 463/54] ; 9, 107 [BGH 13.03.1956 - 2 StR 361/55] ;… ferner die Entscheidung des I. Zivilsenats vom 12.7.1957 NJW 1957, S. 1762 [dort nur teilweise abgedruckt]). - BGH, 13.07.1957 - IV ZR 282/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 29.01.1958 - IV ZR 236/57
Senat in seiner Entscheidung vom 13. Juli 1957 IV ZR 282/56 ausgesprochen hat, grundsätzlich nicht deshalb unzulässig, weil er etwa auf Grund der Geschäftsverteilung durch das Präsidium in einer Kammer oder in einem Senat mitwirkt, welchem der von ihm vertretene Richter nicht angehörte bezw.
- BGH, 29.01.1970 - X ZR 20/68 Wie der Bundesgerichtshof bereits in dem Urteil IV ZR 236/57 vom 29. Januar 1958 (LM Nr. 16 zu § 554 ZPO) mit näherer Begründung ausgesprochen hat, kann die Rüge, das Berufungsgericht sei "nicht vorschriftsmäßig besetzt" gewesen, nicht mit Erfolg lediglich auf die Behauptung gestützt werden, daß "ein Hilfsrichter bei der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt habe, der nicht zur Behebung eines nur vorübergehenden, auf andere Weise nicht zu befriedigenden Bedürfnisses herangezogen sei".
Bei der Prüfung, ob diesem Grundsatz im Einzelfall Genüge getan sei, hat der Bundesgerichtshof jedoch in aller Regel maßgeblich darauf abgestellt, wieviel Hilfsrichter insgesamt dem betreffenden Gericht (Oberlandesgericht) "wegen Geschäftsandrangs" zugeteilt waren; und er hat demzufolge, wenn einem Gericht insgesamt mehr Hilfsrichter "wegen Geschäftsandrangs" zugeteilt waren als nach diesem Grundsatz zulässig, die Mitwirkung eines jeden "aus Anlaß des allgemeinen Geschäftsumfangs" zugewiesenen Hilfsrichters als unzulässig betrachtet mit der Folge, daß der Spruchkörper (Senat), an dessen Entscheidung ein solcher Hilfsrichter mitwirkte, als nicht vorschriftsmäßig besetzt anzusehen war (vgl. vor allem BGHZ 22, 142 und 34, 260, aber auch schon BGHZ 20, 209 und Delbrück in der Anm. zu BGHZ 20, 250 in LM Nr. 2 zu § 118 GVG, ferner I ZR 52/55 vom 12. Juli 1957 a.a.O und VIII ZR 219/63 vom 24. November 1965 a.a.O sowie die hier eingangs bei I 2 erwähnte Entscheidung IV ZR 236/57 vom 29. Januar 1958 a.a.O).
Umgekehrt hat der Bundesgerichtshof indes die Mitwirkung eines von der Justizverwaltung zulässigerweise zugewiesenen Hilfsrichters nicht deshalb als unzulässig angesehen, weil er vom Präsidium bei der Geschäftsverteilung einem Senat zugeteilt worden war, bei dem der die Zuweisung eines Hilfsrichters durch die Justizverwaltung rechtfertigende Grund nicht vorlag (vgl. wiederum die bereits mehrfach erwähnte Entscheidung IV ZR 236/57 vom 29. Januar 1958 a.a.O); der Bundesgerichtshof hat vielmehr insoweit dem Präsidium einen gewissen Ermessensspielraum zugebilligt, welchem Spruchkörper es die Planrichter und welchem es die Hilfsrichter zuweisen wolle (vgl. GSSt 3/59 vom 2. Mai 1960 - BGHSt 14, 321, 328 - vgl. auch VIII ZR 246/56 vom 14. Mai 1957 - LM Nr. 3 zu § 373 ZPO).
- BGH, 19.12.1961 - VI ZR 74/61
Rechtsmittel
Für die Beurteilung der Frage, ob zur Bewältigung einer nicht nur vorübergehenden allgemeinen Geschäftsbelastung unzulässigerweise Hilfsrichter herangezogen worden sind und das Berufungsgericht infolgedessen unvorschriftsmässig besetzt gewesen ist, kommt es aber wesentlich darauf an, in welchem Verhältnis die Gesamtzahl der beim Oberlandesgericht planmässig angestellten Richter zu der Gesamtzahl der wegen Geschäftsandrangs einberufenen Hilfsrichter gestanden hat und ob sich bei dieser vergleichenden Betrachtung ergibt, daß eine Heranziehung von Hilfsrichtern stattgefunden hat, die in diesem Umfang nicht durch ein vorübergehendes Bedürfnis gerechtfertigt war, sondern teilweise der Bewältigung einer bereits eindeutig als dauernd erkennbaren Arbeitslast diente (BGH, Urt. vom 29. Januar 1958 IV ZR 236/57 LM Nr. 16 zu § 554 ZPO; vgl. auch BGHZ 20, 209, 211) [BGH 12.03.1956 - II ZR 91/55].Eine solche wäre zur Begründung des Rechtsmittels notwendig gewesen (BGH, Urt. vom 29. Januar 1958 a.a.O.).
- BGH, 28.10.1958 - VIII ZR 431/56 An die Begründung solcher Verfahrensrügen aus § 551 Nr. 1 ZPO durch Angabe von Einzeltatsachen gemäß § 554 Abs. 3 Nr. 2 Buchstabe b ZPO sind zwar im Laufe der Zeit vom Bundesgerichtshof immer höhere Anforderungen gestellt (…BGH Urt. v. 15. Dezember 1956 - IV ZR 170/56 - LM ZPO § 551 Ziff. 1 Nr. 10, vom 25. Januar 1957 - IV ZR 222/56 - S. 6, insoweit in RZW 1957, 120 nicht veröffentlicht, vom 29. Januar 1958 - IV ZR 236/57 - LM ZPO § 554 Nr. 16 und neuerdings Urteile des V. Zivilsenates vom 30. Mai 1958 - V ZR 1/57 S. 5 ff, nicht veröffentlicht, und 9. Juli 1958 - V ZR 5/57 - S. 6 ff, insoweit bisher nicht abgedruckt).
- BGH, 15.03.1966 - V ZR 87/65
Anerkennung eines zu erwerbenden Grundbesitzes als landwirtschaftliche …
Im übrigen fehlt es insoweit bereits an einer ausreichenden Bezeichnung von Tatsachen (vgl. BGH Urteil vom 29. Januar 1958 - IV ZR 236/57, LM ZPO § 554 Nr. 16). - BVerwG, 26.06.1964 - VII C 150.63
Entziehung der Fahrerlaubnis - Ordnungsgemäße Erhebung der Rüge der nicht …
Ebensowenig ist die Rüge als hinreichend angesehen worden, es habe ein Hilfsrichter mitgewirkt, der nicht zur Behebung eines nur vorübergehenden, auf andere Weise nicht zu befriedigenden Bedürfnisses herangezogen worden sei (Urteil des BGH vom 29. Januar 1958 - IV ZR 236.57 -, LM § 554 ZPO Nr. 16 = MDR 1958, 319). - BGH, 01.07.1964 - VIII ZR 304/63
Rechtsmittel
Allerdings handelt es sich bei dem Vorbringen, das Berufungsgericht sei nicht vorschriftsmäßig besetzt gewesen, um eine Verfahrensrüge, die nur dann Beachtung finden kann, wenn sie in einer der Vorschrift des § 554 Abs. 3 Nr. 2 a und b ZPO entsprechenden Weise ausgeführt worden ist (vgl. BGH Urt. v. 29. Januar 1958 - IV ZR 236/57 - LM ZPO § 554 Nr. 16 und vom 28. Oktober 1958 - VIII ZR 431/56 - LM ZPO § 551 Ziff. 1 Nr. 27). - BGH, 30.05.1958 - V ZR 1/57
Rechtsmittel
Es ist nicht Sache des Revisionsgerichts, von sich aus nach dieser Richtung Ermittlungen anzustellen, (BGH LM ZPO § 551 Ziff. 1 Nr. 10; Urteile vom 25. Januar 1957, IV ZR 222/56; und vom 29. Januar 1958, IV ZR 236/57). - BGH, 29.06.1960 - V ZR 181/58
Schadensersatzansprüche wegen Überschwemmungen und Maßnahmen zur Verhütung …
Die Rüge der Revision, das Berufungsgericht sei nicht vorschriftsmäßig besetzt gewesen (§ 551 Nr. 1 ZPO), weil an dem angefochtenen Urteil ein Amtsgerichtsrat mitgewirkt habe, der seit etwa eineinhalb Jahren am Oberlandesgericht tätig gewesen sei und daher die Funktion eines ständigen Hilfsrichters gehabt haben dürfte, genügt nicht den Anforderungen, die an eine solche Rüge nach § 554 Abs. 3 Nr. 2 b ZPO zu stellen sind (vgl. Urteile vom 29. Januar 1958, IV ZR 236/57, MDR 1958, 319, und 30. Mai 1958, V ZR 1/57), so daß die ordnungsmäßige Besetzung des Berufungsgerichts nicht nachgeprüft werden kann.
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