Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidungen unten: OLG München, 28.05.1991 | BGH, 16.05.1991

Rechtsprechung
   BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,2227
BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90 (https://dejure.org/1991,2227)
BGH, Entscheidung vom 16.05.1991 - III ZR 82/90 (https://dejure.org/1991,2227)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90 (https://dejure.org/1991,2227)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,2227) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Klageerwiderungsfrist - Bestimmung der Klageerwiderungsfrist

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 276, § 277, § 296, § 528
    Wirksamen Bestimmung der Klageerwiderungsfrist

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 2773
  • MDR 1992, 187
  • VersR 1992, 77
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 05.03.1990 - II ZR 109/89

    Nichtzulassung verspäteten Verteidigungsvorbringens

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Denn die auf diese Vorschrift gestützte Nichtzulassung von Angriffs- und Verteidigungsmitteln wegen Verspätung setzt eine wirksame Fristsetzung durch das Gericht voraus (vgl. BGH Urteil vom 5. März 1990 - II ZR 109/89 = BGHWarn 1990 Nr. 63 = NJW 1990, 2389 m.w.Nachw.).

    Den Parteien und ihren Prozeßbevollmächtigten können die schwerwiegenden Folgen der Versäumung richterlicher Erklärungsfristen nur dann zugemutet werden, wenn die förmlichen Voraussetzungen für eine Nichtzulassung von Angriffs- und Verteidigungsmitteln genau eingehalten werden (vgl. BGH Urteil vom 5. März 1990 II ZR 109/89 = BGHWarn 1990 Nr. 63 = NJW 1990, 2389, 2390 m.w.Nachw.).

    Aus diesem Grunde kommt auch die Heilung einer mangelhaften Fristsetzung nach § 295 Abs. 1 ZPO nicht in Betracht (vgl. BGH Urteil vom 5. März 1990 aaO.).

  • BGH, 11.07.1985 - I ZR 145/83

    "Ausschlußfrist"; Unwirksamkeit einer Fristsetzung mangels zureichender Belehrung …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    aa) § 276 ZPO ist, schon im Hinblick auf die einschneidenden Ausschlußwirkungen einer Fristversäumung, eng und streng auszulegen (vgl. BGH Urteil vom 11. Juli 1985 I ZR 145/83 = NJW 1986, 133 m.w.Nachw.).

    Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, daß die Anwendung der harten Sanktion des § 296 Abs. 1 ZPO voraussetzt, daß der beklagten Partei durch die Belehrung in aller Deutlichkeit klargemacht wird, welcher Nachteil ihr bei Nichteinhaltung der gesetzten Frist bevorsteht, und daß es hierfür nicht genügt, ihr lediglich formularmäßig den Wortlaut des § 296 Abs. 1 ZPO mitzuteilen (vgl. BGHZ 86, 218, 225 f. [BGH 12.01.1983 - IVa ZR 135/81]; 88, 180, 183 f.; BGH Urteil vom 11. Juli 1985 I ZR 145/83 = NJW 1986, 133 f.;… s. auch BGH Beschluß vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 20/90 = BGHR ZPO § 277 Abs. 2 Belehrung 1 = NJW 1991, 493).

    Dem Beklagten ist vielmehr sinnfällig vor Augen zu führen und klarzumachen, daß er sich gegen die Klage grundsätzlich nur innerhalb der gesetzten Frist verteidigen kann, daß ihm bei Versäumung dieser Frist im allgemeinen jede Verteidigung abgeschnitten ist und er Gefahr läuft, den Prozeß vollständig zu verlieren (vgl. BGHZ 86, 218, 226 [BGH 12.01.1983 - IVa ZR 135/81] und BGH Urteil vom 11. Juli 1985 aaO.).

  • BGH, 12.01.1983 - IVa ZR 135/81

    Klage auf Zahlung von Maklerlohn und Streit um die Wirksamkeit der vom Gericht …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, daß die Anwendung der harten Sanktion des § 296 Abs. 1 ZPO voraussetzt, daß der beklagten Partei durch die Belehrung in aller Deutlichkeit klargemacht wird, welcher Nachteil ihr bei Nichteinhaltung der gesetzten Frist bevorsteht, und daß es hierfür nicht genügt, ihr lediglich formularmäßig den Wortlaut des § 296 Abs. 1 ZPO mitzuteilen (vgl. BGHZ 86, 218, 225 f. [BGH 12.01.1983 - IVa ZR 135/81]; 88, 180, 183 f.; BGH Urteil vom 11. Juli 1985 I ZR 145/83 = NJW 1986, 133 f.;… s. auch BGH Beschluß vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 20/90 = BGHR ZPO § 277 Abs. 2 Belehrung 1 = NJW 1991, 493).

    Dem Beklagten ist vielmehr sinnfällig vor Augen zu führen und klarzumachen, daß er sich gegen die Klage grundsätzlich nur innerhalb der gesetzten Frist verteidigen kann, daß ihm bei Versäumung dieser Frist im allgemeinen jede Verteidigung abgeschnitten ist und er Gefahr läuft, den Prozeß vollständig zu verlieren (vgl. BGHZ 86, 218, 226 [BGH 12.01.1983 - IVa ZR 135/81] und BGH Urteil vom 11. Juli 1985 aaO.).

  • BGH, 10.11.1988 - VII ZR 272/87

    Zurückweisung neuen Vorbringens wegen Mitverantwortung des Gerichtes des ersten …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Neu i.S. des § 528 ZPO ist jeder Vortrag, der gleichgültig aus welchem Grunde - bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtszug nicht vorgebracht worden ist (vgl. BGH Urteile vom 10. November 1988 VII ZR 272/87 = BGHWarn 1988 Nr. 312 = BGHR ZPO § 528 Abs. 2 Verzögerung 4 und vom 10. Juli 1979 - VI ZR 223/78 = BGHWarn 1979 Nr. 202 = NJW 1979, 2109 f.).
  • BGH, 10.07.1979 - VI ZR 223/78

    Feststellung der Verpflichtung zum Ersatz eines Schadens aus einem Verkehrsunfall …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Neu i.S. des § 528 ZPO ist jeder Vortrag, der gleichgültig aus welchem Grunde - bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtszug nicht vorgebracht worden ist (…vgl. BGH Urteile vom 10. November 1988 VII ZR 272/87 = BGHWarn 1988 Nr. 312 = BGHR ZPO § 528 Abs. 2 Verzögerung 4 und vom 10. Juli 1979 - VI ZR 223/78 = BGHWarn 1979 Nr. 202 = NJW 1979, 2109 f.).
  • BGH, 23.10.1990 - XI ZR 20/90

    Belehrung eines Rechtsanwalts über Folgen einer Fristversäumung

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, daß die Anwendung der harten Sanktion des § 296 Abs. 1 ZPO voraussetzt, daß der beklagten Partei durch die Belehrung in aller Deutlichkeit klargemacht wird, welcher Nachteil ihr bei Nichteinhaltung der gesetzten Frist bevorsteht, und daß es hierfür nicht genügt, ihr lediglich formularmäßig den Wortlaut des § 296 Abs. 1 ZPO mitzuteilen (vgl. BGHZ 86, 218, 225 f. [BGH 12.01.1983 - IVa ZR 135/81]; 88, 180, 183 f.; BGH Urteil vom 11. Juli 1985 I ZR 145/83 = NJW 1986, 133 f.; s. auch BGH Beschluß vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 20/90 = BGHR ZPO § 277 Abs. 2 Belehrung 1 = NJW 1991, 493).
  • BGH, 13.12.1989 - VIII ZR 204/82

    Rechtsfolgen eines Zwischenurteils über den Grund in der Berufungsinstanz

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Dem Senat ist es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs insbesondere verwehrt, die wie ausgeführt - rechtsfehlerhafte Zurückweisung des streitigen Verteidigungsvorbringens des Beklagten durch das Berufungsgericht etwa mit einer anderen Begründung aufrechtzuerhalten (vgl. BGH Urteil vom 13. Dezember 1989 VIII ZR 204/82 = BGHR ZPO § 528 Abs. 2 Verzögerung 6 m.w.Nachw.).
  • BGH, 14.07.1983 - VII ZR 328/82

    Pflicht zur Belehrung über die Folgen einer Fristversäumung in Anwaltsprozeß

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - III ZR 82/90
    Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, daß die Anwendung der harten Sanktion des § 296 Abs. 1 ZPO voraussetzt, daß der beklagten Partei durch die Belehrung in aller Deutlichkeit klargemacht wird, welcher Nachteil ihr bei Nichteinhaltung der gesetzten Frist bevorsteht, und daß es hierfür nicht genügt, ihr lediglich formularmäßig den Wortlaut des § 296 Abs. 1 ZPO mitzuteilen (vgl. BGHZ 86, 218, 225 f. [BGH 12.01.1983 - IVa ZR 135/81]; 88, 180, 183 f.; BGH Urteil vom 11. Juli 1985 I ZR 145/83 = NJW 1986, 133 f.;… s. auch BGH Beschluß vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 20/90 = BGHR ZPO § 277 Abs. 2 Belehrung 1 = NJW 1991, 493).
  • BGH, 20.03.2024 - IV ZR 68/22

    Limitierungsmaßnahmen bei Prämienanpassungen in der privaten Krankenversicherung

    Inhaltlich ist dem Adressaten mit der Belehrung mindestens sinnfällig vor Augen zu führen und klarzumachen, dass er sich gegen die Berufung grundsätzlich nur innerhalb der gesetzten Frist verteidigen kann, dass ihm bei Versäumung dieser Frist im Allgemeinen jede Verteidigung abgeschnitten ist und er Gefahr läuft, den Prozess vollständig zu verlieren (…vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1983 - IVa ZR 135/81, BGHZ 86, 218, 226 [juris Rn. 22]; BGH, Urteile vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90, NJW 1991, 2773 [juris Rn. 26];… vom 11. Juli 1985 - I ZR 145/83, NJW 1986, 133 [juris Rn. 23]).
  • BGH, 16.05.2017 - X ZR 120/15

    Abdichtsystem - Patentverletzungsverfahren: Gerichtliche Belehrungspflicht über …

    Rn. 50 Ob die Belehrung darüber hinaus auch deshalb unzureichend war, weil ein bloßer Hinweis auf die in § 296 Abs. 1 und 4 ZPO vorgesehenen Rechtsfolgen oder die Wiederholung des Gesetzeswortlauts nicht ohne weiteres ausreicht (vgl. dazu BGH, Urteil vom 12. Januar 1983 - IVa ZR 135/81, BGHZ 86, 218, 226; Urteil vom 11. Juli 1985 - I ZR 145/83, NJW 1986, 133; Urteil vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90, NJW 1991, 2773, 2774), bedarf vor diesem Hintergrund keiner Entscheidung.
  • OLG Düsseldorf, 22.12.2016 - 15 U 31/14

    Erweiterung der Patentverletzungsklage auf weitere Ausführungsformen in der …

    In Bezug auf die allein (s. oben) erforderliche Belehrung über die Folgen der Versäumnis der Berufungserwiderungsfrist genügt die konkret erteilte Belehrung den einschlägigen Anforderungen: Die Regelung in §§ 521 Abs. 2 S. 2, 277 Abs. 2 Hs. 2 ZPO verlangt, dass der Partei in aller Deutlichkeit klar zu machen ist, dass sie sich grundsätzlich nur innerhalb der gesetzten Berufungserwiderungsfrist gegen die Berufungsangriffe verteidigen kann und ihr sonst im Allgemeinen jede Verteidigung abgeschnitten ist (vgl. BGHZ 86, 218, 226 = NJW 1983, 822; BGH, NJW 1991, 2773;… vgl. Schilling, in: Cepl/Voß, a.a.O., § 277 Rn. 7 m.w.N.).
  • OLG Nürnberg, 10.06.1999 - 8 U 12/99

    Zurückweisung klägerischen Vorbringens nach Versäumung der Frist zur …

    Das Berufungsgericht ist deshalb nicht befugt, die erfolgte Zurückweisung des Klagevorbringens unter diesem rechtlichen Gesichtspunkt zu prüfen und notfalls zu stützen (vgl. BGHZ 83, 378, NJW 1991, 2773 ).
  • OLG Celle, 31.01.2025 - 20 U 8/24

    Steuerberater; Geschäftsbesorgungsvertrag; Anspruch auf Schriftsatznachlass; …

    Damit handelt es sich aber um ein neues Angriffsmittel i.S.d. § 531 Abs. 2 ZPO, d.h. tatsächliches und rechtliches Vorbringen, das der Durchsetzung des geltend gemachten Begehrens dient und bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtszug nicht vorgebracht wurde (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 11. Juli 2024 - V ZR 164/23, BeckRS 2024, 17741 Rn. 6 …und vom 5. Oktober 2016 - XII ZR 130/15, juris Rn. 13; Urteil vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90, juris Rn. 10;… BeckOK ZPO/Wulf, ZPO § 531 Rn. 10 [Stand: 1. September 2024];… MüKoZPO/Rimmelspacher, 6. Aufl., § 520 Rn. 66; jew. m.w.N.).
  • BGH, 03.07.2024 - IV ZR 67/22

    Wirksamkeit von Beitragserhöhungen in privater Krankenversicherung; Verletzung …

    Inhaltlich ist dem Adressaten mit der Belehrung mindestens sinnfällig vor Augen zu führen und klarzumachen, dass er sich gegen die Berufung grundsätzlich nur innerhalb der gesetzten Frist verteidigen kann, dass ihm bei Versäumung dieser Frist im Allgemeinen jede Verteidigung abgeschnitten ist und er Gefahr läuft, den Prozess vollständig zu verlieren (…vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1983 - IVa ZR 135/81, BGHZ 86, 218, 226 [juris Rn. 22]; BGH, Urteile vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90, NJW 1991, 2773 [juris Rn. 26];… vom 11. Juli 1985 - I ZR 145/83, NJW 1986, 133 [juris Rn. 23]).
  • BVerfG, 08.06.2018 - 1 BvR 701/17

    Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör …

    Im Übrigen läge in der Zurückweisung neuen Vorbringens der Beschwerdeführer wegen Verspätung ein erneuter Gehörsverstoß, weil die Beschwerdeführer über den möglichen Ausschluss nicht rechtzeitigen Vortrags nicht belehrt worden sind (vgl. BVerfGE 60, 1 ; BGHZ 86, 218 ; BGH, Urteil vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90 -, NJW 1991, S. 2773 ).
  • BVerfG, 13.06.2018 - 1 BvR 1040/17

    Teilweise stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Anspruchs auf rechtliches …

    In der vom Amtsgericht in Betracht gezogenen Zurückweisung etwa in der mündlichen Verhandlung gehaltenen Vortrags wegen Verspätung nach § 296 Abs. 1 ZPO läge zudem ein erneuter Gehörsverstoß, weil die Beschwerdeführerin zu 1) über den möglichen Ausschluss nicht rechtzeitigen Vortrags nicht belehrt worden ist (vgl. BVerfGE 60, 1 < 6 f.>; BGHZ 86, 218 < 225 f.>; BGH, Urteil vom 16. Mai 1991 - III ZR 82/90 -, NJW 1991, S. 2773 < 2774>).
  • BGH, 27.06.1991 - IX ZR 222/90

    Bindung des Gerichts an gesetzliche Zuständigkeitsregelungen bei Bestimmung der …

    Den Parteien und ihren Bevollmächtigten können die schwerwiegenden Folgen der Versäumung richterlicher Erklärungsfristen nur dann zugemutet werden, wenn die förmlichen Voraussetzungen für eine Nichtzulassung von Angriffs- und Verteidigungsmitteln genau eingehalten werden (vgl. BGHZ 76, 236, 239 f;… BGH, Urt. v. 5. März 1990 aaO. S. 2390; v. 16. Mai 1991 - III ZR 82/90, zur Veröffentlichung bestimmt).

    Aus diesem Grunde kommt auch eine Heilung der mangelhaften Fristsetzung nach § 295 Abs. 1 ZPO nicht in Betracht (…BGH, Urt. v. 5. März 1990 aaO. S. 2390; v. 16. Mai 1991 aaO.).

  • OLG Köln, 07.08.2012 - 19 U 185/11

    Zurückweisung verspäteten Vorbringens

    Wenn auch entsprechend der Stellungnahme der Klägerin im Schriftsatz vom 29.05.2012 im Hinblick auf die vom Bundesgerichtshof in der zitierten Entscheidung (BGH NJW 1991, 2773, 2774) vorgenommene Auslegung von § 296 Abs. 1 ZPO und die Bestimmung der Anforderungen an eine Belehrung über die Nichteinhaltung einer gesetzten Frist davon auszugehen sein dürfte, dass die Fristsetzung des Landgerichts nicht den erforderlichen Anforderungen entsprechen dürfte, weil allein die Normen der §§ 277, 296 ZPO ohne Hinweis auf deren Inhalt genannt wurden, ändert dies an der wirksamen Zurückweisung verspäteten Vortrags durch das Landgericht nichts.
  • BAG, 19.05.1998 - 9 AZR 362/97
  • LG München I, 24.09.2008 - 21 O 21732/07

    Zurückweisung des Parteivorbringens wegen Verspätung bei Eingang der …

  • AG Ludwigsburg, 21.10.2002 - 8 C 3738/01

    Zurückweisung eines verspätet benannten Zeugen; Beweiswert eines Lieferscheins

  • LAG Hamm, 20.02.1997 - 16 Sa 1248/96

    Anspruch auf Provisionszahlung; Erfordernis der Ursächlichkeit der eigenen …

  • OLG Dresden, 29.11.1993 - 2 U 1011/93

    Schutzzweck der Pflicht zur Veröffentlichung des Beschlusses über die Eröffnung …

  • KG, 31.07.2018 - 27 U 58/18

    Fehlender Vortrag: Nachlässig ist bereits einfache Fahrlässigkeit!

  • OLG Koblenz, 19.10.2006 - 6 U 113/06
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,2935
OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90 (https://dejure.org/1991,2935)
OLG München, Entscheidung vom 28.05.1991 - 5 U 5054/90 (https://dejure.org/1991,2935)
OLG München, Entscheidung vom 28. Mai 1991 - 5 U 5054/90 (https://dejure.org/1991,2935)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,2935) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • LG München II - 14 O 1089/90
  • OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90

Papierfundstellen

  • MDR 1992, 187
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...Zitiert selbst (14)

  • BGH, 10.10.1990 - IV ZR 231/89

    Ausschluß des Versicherungsschutzes - Alkoholbedingte Bewußtseinsstörung - …

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Die tatsächlichen Voraussetzungen des Haftungsausschlusses wegen alkoholbedingter Bewußtseinsstörung sind vom Tatrichter im Wege des Vollbeweises festzustellen (BGH VersR 1990, 1343 f.).

    Bei einem Unfallopfer, das sich - wie hier - nicht im Straßenverkehr befunden hat, müsste ein erheblicher Grad der Alkoholisierung festgestellt werden, wenn eine alkoholbedingte Bewußtseinsstörung angenommen werden soll, die den Betroffenen außerstande setzte, das Gleichgewicht zu halten (BGH VersR 1990, 1343 f.).

  • BGH, 17.02.1970 - III ZR 139/67

    Anastasia - Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Das ergibt sich bereits aus Rechtsgründen, so daß die von der Beklagten für ihren diesbezüglichen Tatsachenvortrag gestellten Beweisanträge auf Zeugenvernehmung und sachverständige Begutachtung als entscheidungsunerheblich abzulehnen sind (BGHZ 53, 245/259).
  • BGH, 29.07.1970 - 2 StR 221/70

    Garantenstellung des Angegriffenen

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Vorausgegangenes gefährliches Tun des Klägers entfällt hier, (Selbst eine Notwehr des Klägers hätte ihn nicht einmal zum Garanten für das Leben des Angreifers gemachte, BGHSt 23, 327 f.).
  • BGH, 24.07.1979 - 1 StR 249/79

    Überschreiten der Grenzen der erforderlichen Verteidigung bei Einsatz eines …

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Überdies war dem Kläger eine schmähliche Flucht nicht zuzumuten, denn das Gesetz verlangt von keinem, der - wie hier der Kläger - rechtswidrig angegriffen wird, ohne das er den Angriff schuldhaft verursacht hat, daß er unter Preisgabe seiner Ehre oder anderer berechtigter Belange die Flucht ergreift oder auf andere Weise dem Angriff ausweicht (BGH NJW 1980, 2263 f.).
  • BGH, 19.02.1975 - VIII ZR 144/73

    Aufklärungspflicht beim Vertrieb kosmetischer Präparate

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Eine Unterlassung ist nämlich nur dann für den Erfolg kausal, wenn pflichtmäßiges Handeln den Eintritt des schädigenden Erfolges mit Sicherheit verhindert hätte; eine bloße Möglichkeit oder eine gewisse Wahrscheinlichkeit genügen nicht (BGH NJW 1961, 868 /870; BGHZ 64, 46/51).
  • BGH, 30.01.1961 - III ZR 225/59

    Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde auf ihren Friedhöfen

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Eine Unterlassung ist nämlich nur dann für den Erfolg kausal, wenn pflichtmäßiges Handeln den Eintritt des schädigenden Erfolges mit Sicherheit verhindert hätte; eine bloße Möglichkeit oder eine gewisse Wahrscheinlichkeit genügen nicht (BGH NJW 1961, 868 /870; BGHZ 64, 46/51).
  • BGH, 25.10.1952 - I ZR 48/52

    Vorausabtretung. Verlängerter Eigentumsvorbehalt

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Die Zulassung der Revision zum Bundesgerichtshof folgt aus § 546 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit § 7 Abs. 1 EGZPO und § 8 EGGVG sowie Art. 10 und 11 BayAGGVG wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (Auslegung von §§ 269, 696 Abs. 4 ZPO sowie § 179 Abs. 1 , § 180 a Abs. 1 und § 183 VVG in Verbindung mit § 3 Abs. 4 und § 15 Nr. 11 Abs. 3 AUB; BGHZ 7, 365/368 und BGH NJW 1970, 321;… Zöller/Schneider aaO. § 546 Rn 35 und Rn 52).
  • BGH, 17.11.1969 - VII ZR 83/67
    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Die Zulassung der Revision zum Bundesgerichtshof folgt aus § 546 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit § 7 Abs. 1 EGZPO und § 8 EGGVG sowie Art. 10 und 11 BayAGGVG wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (Auslegung von §§ 269, 696 Abs. 4 ZPO sowie § 179 Abs. 1 , § 180 a Abs. 1 und § 183 VVG in Verbindung mit § 3 Abs. 4 und § 15 Nr. 11 Abs. 3 AUB; BGHZ 7, 365/368 und BGH NJW 1970, 321;… Zöller/Schneider aaO. § 546 Rn 35 und Rn 52).
  • BGH, 10.02.1982 - IVa ZR 194/80

    Berücksichtigung von Trunkenheit bei Unfällen außerhalb der Teilnahme am …

    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Welche Anforderungen an die Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit im Einzelfall jedoch zu stellen sind, hängt von der Lebenssituation ab, der sich der Versicherungsnehmer ausgesetzt gesehen hat (BGH VersR 1982, 463 ff.).
  • OLG Stuttgart, 08.02.1990 - 8 W 635/89
    Auszug aus OLG München, 28.05.1991 - 5 U 5054/90
    Umfaßt - wie hier - der Antrag der Anspruchsbegründung (§§ 697, 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO ) einen geringeren Betrag als der Mahnantrag (§ 690 Abs. 1 Nr. 3 ZPO ), so kann darin die Zurücknahme des Antrags auf Durchführung des streitigen Verfahrens erblickt werden (§ 696 Abs. 4 Satz 1 ZPO ), die zwar von der Zurücknahme des Mahnantrags zu unterscheiden ist (§§ 690, 269 ZPO ), aber dennoch nach überwiegender Auffassung kostenmässig entsprechend § 269 Abs. 3 ZPO behandelt werden mag (OLG München AnwBl. 1984, 371; KG JurBüro 1982, 614 f.;… Stein/Jonas/Schlosser, ZPO 20. Aufl. § 696 Rn 6;… Baumbach/Lautertach/Hartmann ZPO 49. Aufl. § 696 Anm. 4 Cc;… Thomas/Putzo ZPO 16. Aufl. § 696 Anm. 5 d;… Zimmermann ZPO 1. Aufl. § 696 Rn 3; a.A.: OLG Stuttgart, OLGZ 1989, 200 ff. und MDR 1990, 557;… Zöller/Vollkommer ZPO , 16. Aufl., § 696 Rn 2).
  • OLG München, 19.01.1987 - 23 W 612/87
  • OLG Düsseldorf, 14.05.1981 - 21 W 16/81
  • OLG Stuttgart, 28.11.1988 - 13 W 77/88
  • KG, 23.11.1981 - 1 WF 4858/81
  • BGH, 21.07.2005 - VII ZB 39/05

    Kostenentscheidung nach Zurücknahme des Antrags auf Durchführung des streitigen …

    a) Ob in diesem Fall dem Kläger die Kosten des Rechtsstreits in entsprechender Anwendung des § 269 Abs. 3 Satz 2 ZPO aufzuerlegen sind, wird in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum unterschiedlich beurteilt (vgl. für die entsprechende Anwendung von § 269 ZPO: OLG München, MDR 1992, 187; KG, NJW-RR 1993, 1472; LG Dortmund, NJW-RR 2001, 1438; LG Frankfurt am Main, NJW-RR 1988, 1021;… Stein/Jonas-Schlosser, ZPO, 21. Aufl., § 696 Rn. 2;… Musielak-Voit, ZPO, 4. Aufl., § 696 Rn. 5;… Wieczorek/Schütze-Olzen, ZPO, 3. Aufl., § 696 Rn. 41; dagegen: OLG Stuttgart, MDR 2000, 791; LG Kaiserslautern, MDR 1994, 417;… Zöller-Vollkommer, ZPO, 25. Aufl., § 696 Rn. 2;… Thomas/Putzo-Hüßtege, ZPO, 26. Aufl., § 696 Rn. 20; Fischer, MDR 1994, 124, 125).

    f) § 269 Abs. 3 Satz 2 ZPO ist auf die Rücknahme des Streitantrags gemäß § 696 Abs. 4 ZPO auch nicht entsprechend anzuwenden, wenn der Kläger den Rechtsstreit durch Zurücknahme des Streitantrags nicht nur vorübergehend zum Ruhen bringen, sondern endgültig beenden will (in diesem Sinne differenzierend: OLG München, OLGR München 2000, 229; MDR 1992, 187; KG, NJW-RR 1993, 1472; LG Frankfurt am Main, NJW-RR 1988, 1021;… Wieczorek/Schütze-Olzen, ZPO, 3. Aufl., § 696 Rn. 41).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG München

Rechtsprechung
   BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,800
BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90 (https://dejure.org/1991,800)
BGH, Entscheidung vom 16.05.1991 - IX ZB 81/90 (https://dejure.org/1991,800)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 1991 - IX ZB 81/90 (https://dejure.org/1991,800)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,800) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Freibeweisverfahren - Eidesstattliche Versicherung - Parteifähigkeit - Rechtsbeschwerdeverfahren - Revision - Vollmacht

  • rechtsportal.de

    AVAG § 19, § 13 Abs. 1; ZPO § 284
    Neues tatsächliches Vorbringen zur Rechtswirksamkeit einer Vollmacht - Eidesstattliche Versicherungen im Freibeweisverfahren - Rüge fehlender Parteifähigkeit des Gläubigers

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 627
  • MDR 1992, 187
  • WM 1991, 1652
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (32)Zitiert selbst (12)

  • GemSOGB, 17.04.1984 - GmS-OGB 2.83

    Fehlende schriftliche Prozeßvollmacht

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Insbesondere kann eine schriftlich erteilte Prozeßvollmacht, die bereits bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung der letzten Tatsacheninstanz ausgestellt worden war, im Revisionsverfahren berücksichtigt werden mit der Folge, daß das Berufungsurteil aufzuheben und die Sache zurückzuverweisen ist (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes BGHZ 91, 111, 115 [BGH 17.04.1984 - GmS-OGB 2/83]; BFHE 90, 280, 281 f; 102, 442, 444; 106, 257, 258; BSGE 32, 253, 254).

    Allerdings gilt das nicht, soweit die Prozeßvollmacht in Schriftform erstmals im Revisionsverfahren erteilt wird (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes BGHZ 91, 111, 115 f [BGH 17.04.1984 - GmS-OGB 2/83]; Senatsurt. v. 17. Dezember 1970 - IX ZR 282/69, MDR 1971, 483; BAGE 17, 32, 36) [BAG 18.12.1964 - 5 AZR 109/64].

  • BGH, 14.12.1959 - V ZR 197/58

    Prozeßführungsbefugnis als Prozeßvoraussetzung

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Für die entsprechende Vorschrift des Revisionsrechts (§ 561 ZPO) ist jedoch anerkannt, daß das Revisionsgericht die zur Berurteilung des Vorliegens von Sachurteilsvoraussetzungen nötigen tatsächlichen Feststellungen ohne Bindung an den Tatrichter in jeder Richtung selbst zu treffen hat (BGHZ 31, 279, 281 f).
  • BGH, 13.04.1983 - VIII ZB 38/82

    Aufklärung der Zweifel über die Beitreibung von Gebühren, die auf einer …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Das Nachprüfungsverbot umfaßt sowohl den materiellen Gehalt der ausländischen Entscheidung als auch ihr Zustandekommen (…Geimer/Schütze, Internationale Urteilsanerkennung Bd. I 1. Halbb. § 159 I 1, S. 1202;… Kropholler, Europäisches Zivilprozeßrecht 2. Aufl. Art. 29 EGÜbk Rdnr. 2; vgl. auch BGH, Beschl. v. 13. April 1983 - VIII ZB 38/82, NJW 1983, 2773, 2774).
  • BGH, 09.07.1987 - VII ZB 10/86

    Prüfung der Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Rechtsmittels im Wege des …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Dazu gehören eidesstattliche Versicherungen (…Schellhammer, Zivilprozeßrecht 4. Aufl. Rdnr. 510; vgl. auch BGH, Beschl. v. 9. Juli 1987 - VII ZB 10/86, NJW 1987, 2875, 2876), die für einzelne Verfahrensarten oder -teile vom Gesetz ausdrücklich als Mittel der Beweisführung anerkannt sind.
  • BGH, 05.04.1990 - IX ZB 68/89

    Auslegung eines französischen Urteils hinsichtlich der Zinszahlungspflicht

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Die Vollstreckungsfähigkeit eines auf Zahlung der "gesetzlichen Zinsen" lautenden französischen Urteils hat der Senat bereits mit Beschluß vom 5. April 1990 (IX ZB 68/89, WM 1990, 1122 = NJW 1990, 3084) anerkannt.
  • BFH, 01.04.1971 - IV R 208/69

    Nichtvorlage einer Prozeßvollmacht - Abweisende Vorentscheidung - …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Insbesondere kann eine schriftlich erteilte Prozeßvollmacht, die bereits bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung der letzten Tatsacheninstanz ausgestellt worden war, im Revisionsverfahren berücksichtigt werden mit der Folge, daß das Berufungsurteil aufzuheben und die Sache zurückzuverweisen ist (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes BGHZ 91, 111, 115 [BGH 17.04.1984 - GmS-OGB 2/83]; BFHE 90, 280, 281 f; 102, 442, 444; 106, 257, 258; BSGE 32, 253, 254).
  • BAG, 18.12.1964 - 5 AZR 109/64

    Vollmachtloser Vertreter - Einstweilige Zulassung - Prozeßführung - Hinausweisung …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Allerdings gilt das nicht, soweit die Prozeßvollmacht in Schriftform erstmals im Revisionsverfahren erteilt wird (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes BGHZ 91, 111, 115 f [BGH 17.04.1984 - GmS-OGB 2/83]; Senatsurt. v. 17. Dezember 1970 - IX ZR 282/69, MDR 1971, 483; BAGE 17, 32, 36) [BAG 18.12.1964 - 5 AZR 109/64].
  • BSG, 24.03.1971 - 6 RKa 16/70

    Verfahrensmangel - Unberechtigte Prozeßführung - Fehlende Bevollmächtigung - …

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Insbesondere kann eine schriftlich erteilte Prozeßvollmacht, die bereits bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung der letzten Tatsacheninstanz ausgestellt worden war, im Revisionsverfahren berücksichtigt werden mit der Folge, daß das Berufungsurteil aufzuheben und die Sache zurückzuverweisen ist (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes BGHZ 91, 111, 115 [BGH 17.04.1984 - GmS-OGB 2/83]; BFHE 90, 280, 281 f; 102, 442, 444; 106, 257, 258; BSGE 32, 253, 254).
  • BGH, 12.01.1951 - V ZR 11/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Denn bei Prüfung der Prozeßvoraussetzungen findet auch im Revisionsverfahren Freibeweis statt (BGH, Urt. v. 12. Januar 1951 V ZR 11/50, NJW 1951, 441, 442), so daß der Beweis mit allen möglichen Mitteln geführt und erhoben werden kann.
  • BGH, 17.12.1970 - IX ZR 282/69

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.05.1991 - IX ZB 81/90
    Allerdings gilt das nicht, soweit die Prozeßvollmacht in Schriftform erstmals im Revisionsverfahren erteilt wird (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes BGHZ 91, 111, 115 f [BGH 17.04.1984 - GmS-OGB 2/83]; Senatsurt. v. 17. Dezember 1970 - IX ZR 282/69, MDR 1971, 483; BAGE 17, 32, 36) [BAG 18.12.1964 - 5 AZR 109/64].
  • BFH, 18.05.1972 - V R 77/70

    Nachweis der Prozeßvollmacht - Revisionsverfahren - Aufhebung des Prozeßurteils - …

  • BFH, 28.09.1967 - V R 62/67
  • BGH, 25.03.2014 - VI ZR 271/13

    Revisionsverfahren: Geltendmachung der Unrichtigkeit tatbestandlicher …

    Grundsätzlich ist neues tatsächliches Vorbringen nicht präkludiert und zu berücksichtigen, wenn es eine Sachurteilsvoraussetzung betrifft (vgl. BGH, Urteil vom 11. Oktober 1979 - III ZR 25/77, MDR 1980, 210;… vom 11. November 1982 - III ZR 77/81, BGHZ 85, 288 juris Rn. 9 f.; vom 19. März 1987 - III ZR 2/86, BGHZ 100, 217, 219;… vom 21. Februar 2000 - II ZR 231/98, NJW-RR 2000, 1156 juris Rn. 4; Beschluss vom 16. Mai 1991 - IX ZB 81/90, NJW 1992, 627 juris Rn. 3 f.;… Musielak, ZPO beck-online § 559 Rn. 8 ff.).
  • BGH, 29.09.2010 - XII ZR 41/09

    Zivilprozess: Klärung der Existenz einer Prozesspartei

    Das Gericht ist deshalb gehalten, alle in Frage kommenden Beweise zu erheben, wobei es nicht an die förmlichen Beweismittel des Zivilprozesses gebunden ist, weil - auch im Revisionsverfahren - der Grundsatz des Freibeweises gilt, so dass der Beweis mit allen möglichen Mitteln erhoben werden kann (BGH Urteil vom 9. Januar 1996 - VI ZR 34/95 - NJW 1996, 1059, 1060 und Beschluss vom 16. Mai 1991 - IX ZB 81/90 - NJW 1992, 627, 628).
  • BGH, 17.11.2020 - XI ZR 171/19

    Fehlende Klagebefugnis für Musterfeststellungsklage

    Diese können im Wege des Freibeweises nachgewiesen werden (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Mai 1991 - IX ZB 81/90, WM 1991, 1652, 1653;… zur Verbandsklagebefugnis nach § 8 Abs. 2 Nr. 3 UWG aF: BGH, Urteile vom 23. Oktober 2008 - I ZR 197/06, NJW 2009, 1886 Rn. 12 …und vom 17. August 2011 - I ZR 223/10, juris Rn. 14 f.; zu § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG: BGH…, Urteil vom 27. April 2017 - I ZR 55/16, BGHZ 215, 12 Rn. 10;… zu § 606 Abs. 1 Satz 2 ZPO: Röthemeyer aaO;… Boese/Bleckwenn aaO;… Felgentreu/Gängel aaO;… aA MünchKommZPO/Menges, 6. Aufl., § 606 Rn. 34 aE: Strengbeweis).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht