Rechtsprechung
| BGH, 24.10.2002 - I ZR 100/00 |
Volltextveröffentlichungen (14)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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UWG § 3
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
UWG § 3
- IWW
- aufrecht.de
Sparvorwahl
- Wolters Kluwer
Werbung für eine Netzvorwahl mit der Bezeichnung Sparvorwahl - Irreführende Werbung im Telekommunikationsbereich - Verständnis des Begriffs Sparvorwahl - Werbung für Telefongespräche im Festnetz im Call-by-Call-Verfahren
- ra.de
- jurawelt.com
Keine Irreführung des Verbrauchers bei der Bezeichnung Sparvorwahl für die Netzvorwahl eines Anbieters von Telefongesprächen im Festnetz im Call-by-Call-Verfahren
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
UWG § 3
"Sparvorwahl"; Irreführung des Verbrauchers über günstigsten Anbieter - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Irreführung durch die Bezeichnung "Sparvorwahl"?
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- heise.de (Pressebericht, 03.02.2003)
Telekom unterliegt im Rechtsstreit um Call-by-Call-Werbung
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Telefongesellschaft wirbt mit "Sparvorwahl" Hinweis auf günstige Netzvorwahl im Call-by-Call-Verfahren ist zulässig
Papierfundstellen
- NJW-RR 2003, 1039
- MDR 2003, 587 (Ls.)
- GRUR 2003, 361
- MMR 2003, 258
- K&R 2003, 140
Wird zitiert von ... (45) Zitiert selbst (5)
- BGH, 03.05.2001 - I ZR 318/98
Das Beste jeden Morgen
Auszug aus BGH, 24.10.2002 - I ZR 100/00
Die Beurteilung des Verkehrsverständnisses der Werbung durch das Berufungsgericht kann das Revisionsgericht darauf überprüfen, ob die Feststellung des Verkehrsverständnisses mit der Lebenserfahrung vereinbar ist (vgl. BGH, Urt. v. 3.5.2001 - I ZR 318/98, GRUR 2002, 182, 184 = WRP 2002, 74 - Das Beste jeden Morgen). - BGH, 20.12.2001 - I ZR 215/98
Scanner-Werbung
Auszug aus BGH, 24.10.2002 - I ZR 100/00
Bei der Ermittlung des Verkehrsverständnisses ist auf einen situationsadäquat durchschnittlich aufmerksamen, informierten und verständigen Verbraucher abzustellen (…vgl. BGH, Urt. v. 18.10.2001 - I ZR 193/99, GRUR 2002, 550, 552 = WRP 2002, 527 - Elternbriefe; Urt. v. 20.12.2001 - I ZR 215/98, GRUR 2002, 715, 716 = WRP 2002, 977 - Scanner-Werbung). - BGH, 18.10.2001 - I ZR 193/99
Elternbriefe
Auszug aus BGH, 24.10.2002 - I ZR 100/00
Bei der Ermittlung des Verkehrsverständnisses ist auf einen situationsadäquat durchschnittlich aufmerksamen, informierten und verständigen Verbraucher abzustellen (vgl. BGH, Urt. v. 18.10.2001 - I ZR 193/99, GRUR 2002, 550, 552 = WRP 2002, 527 - Elternbriefe;… Urt. v. 20.12.2001 - I ZR 215/98, GRUR 2002, 715, 716 = WRP 2002, 977 - Scanner-Werbung). - OLG Köln, 24.03.2000 - 6 U 149/99
UWG -Recht: Sparvorwahl - Bezeichnung der Verbindungsnetzbetreiberkennzahl eines …
Auszug aus BGH, 24.10.2002 - I ZR 100/00
Die Berufung ist erfolglos geblieben (OLG Köln CR 2001, 26). - BGH, 25.10.1984 - I ZR 129/82
Zulässigkeit der Preiswerbung für Mehrfachpackungen
Auszug aus BGH, 24.10.2002 - I ZR 100/00
Der Begriff "Sparvorwahl", der keinen Superlativ enthält, besagt dagegen nicht, daß es sich um den (annähernd) niedrigsten Preis schlechthin handelt (vgl. auch BGH, Urt. v. 25.10.1984 - I ZR 129/82, GRUR 1985, 392, 393 = WRP 1985, 74 - Sparpackung;… Großkomm.UWG/Lindacher, § 3 Rdn. 871;… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Aufl., § 3 UWG Rdn. 275;… enger: Köhler/Piper, UWG, 3. Aufl., § 3 Rdn. 385).
- BGH, 09.06.2011 - I ZR 113/10
Zertifizierter Testamentsvollstrecker
Diese im Wesentlichen auf tatsächlichem Gebiet liegende Feststellung des Berufungsgerichts zur Verkehrsauffassung ist nur darauf hin vom Revisionsgericht überprüfbar, ob das Berufungsgericht bei seiner Würdigung gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstoßen oder wesentliche Umstände unberücksichtigt gelassen hat (vgl. BGH, Urteil vom 15. April 1999 - I ZR 83/97, GRUR 1999, 1097, 1099 = WRP 1999, 1133 - Preissturz ohne Ende; Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl;… Urteil vom 10. April 2008 - I ZR 167/05, GRUR 2009, 60 Rn. 25 = WRP 2008, 1544 - LOTTOCARD). - BGH, 02.10.2003 - I ZR 150/01
BGH entscheidet Streit zwischen Spiegel und Focus
Maßgeblich ist daher das Verständnis eines situationsadäquat aufmerksamen Durchschnittsverbrauchers (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urt. v. 13.3.2003 - I ZR 212/00, GRUR 2003, 626 = WRP 2003, 742 - Umgekehrte Versteigerung II; Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl, m.w.N.). - BGH, 21.09.2017 - I ZR 53/16
Wettbewerbsverstoß im Internet: Irreführende Blickfangangabe bei wirtschaftlich …
Rn. 21 cc) Die für die Ermittlung des Verkehrsverständnisses erforderlichen Feststellungen kann der erkennende Senat anhand des unstreitigen Sachverhalts und des Vortrags der Klägerin selbst treffen (vgl. BGH, Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 f. = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl).
- BGH, 16.12.2004 - I ZR 222/02
Epson-Tinte
Die Beurteilung, ob eine Werbung irreführend ist, richtet sich maßgeblich danach, wie der angesprochene Verkehr die beanstandete Werbung aufgrund ihres Gesamteindrucks versteht (vgl. BGHZ 151, 84, 91 - Kopplungsangebot I; BGH, Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl;… Baumbach/Hefermehl/Bornkamm, Wettbewerbsrecht, 23. Aufl., § 5 UWG Rdn. 2.88;… Harte/Henning/Dreyer, UWG, § 5 Rdn. 102, 118). - BGH, 20.01.2005 - I ZR 96/02
Direkt ab Werk
Für die Beurteilung, ob eine Werbung irreführend ist, ist ihr Gesamteindruck maßgeblich (vgl. BGH, Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl); es sind alle ihre Bestandteile zu berücksichtigen (§ 5 Abs. 2 UWG). - BGH, 22.10.2009 - I ZR 73/07
Hier spiegelt sich Erfahrung
Zutreffend hat das Berufungsgericht für die Beurteilung der Aussage "Hier spiegelt sich Erfahrung" darauf abgestellt, wie der angesprochene Verkehr die beanstandete Werbung aufgrund des Gesamteindrucks des Prospekts versteht (vgl. BGH, Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl). - LG Düsseldorf, 21.05.2021 - 38 O 3/21
Beschränkung des fliegenden Gerichtsstands in § 14 Abs. 2 S. 3 Nr. 1 UWG ist …
Während Begriffe, die keinen Superlativ enthalten, nicht besagen, dass es sich um das in dieser Hinsicht (annähernd) an der Spitze stehende Produkt handelt (vgl. BGH, Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 100/00 - Sparvorwahl [unter II 1]), wird einer Superlativwerbung entsprechend ihrem Wortsinn erfahrungsgemäß eine Allein- oder Spitzenstellungsbehauptung entnommen (vgl. BGH, Urteil vom 3. Mai 2001 - I ZR 318/98 - Das Beste jeden Morgen [unter II 1 a]). - OLG Düsseldorf, 06.08.2015 - 2 U 11/15
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung hautstraffender Wirkungen eines …
Rn. 99 Wird, wie es der Kläger im vorliegenden Fall durch seine Bezugnahme im Klageantrag auf die konkrete Werbesendung getan hat, eine aus mehreren Einzel- bzw. Teilaussagen bestehende Gesamtaussage angegriffen, ist von dem Gesamteindruck des Werbemittels auszugehen; einzelne Äußerungen einer in sich geschlossen Darstellung dürfen nicht aus ihrem Zusammenhang gerissen werden (vgl. BGH, GRUR 2003, 361 - Sparvorwahl; GRUR 1998, 951, 952 - r. Sp. - Die Große Deutsche Tages- und Wirtschaftszeitung, OLG Hamburg…, Urteil vom 21. Juni 2012 - 3 U 97/11, Anl. BE 1, S. 11 Abs. 2;… KG, Anl. BE 2, S. 2 Ziff. 3;… Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 5 Rdnr. 2.90). - BGH, 11.12.2003 - I ZR 50/01
Dauertiefpreise
Dies bedeutet, daß der Grad seiner Aufmerksamkeit je nach dem Gegenstand der Werbung verschieden sein kann (BGH, Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 100/00, GRUR 2003, 361, 362 = WRP 2003, 1224 - Sparvorwahl;… Urt. v. 18.10.2001 - I ZR 193/99, GRUR 2002, 550, 552 = WRP 2002, 527 - Elternbriefe;… Urt. v. 20.12.2001 - I ZR 215/98, GRUR 2002, 715, 716 = WRP 2002, 977 - Scanner-Werbung). - OLG Koblenz, 03.02.2021 - 9 U 809/20
Wettbewerbsverstoß: Werbung für E-Zigaretten
Rn. 43 Maßgebend für die Beurteilung einer Werbeaussage nach § 5 UWG ist, wie der angesprochene Verkehr die beanstandete Werbung auf Grund des Gesamteindrucks der Anzeige versteht (vgl. BGH GRUR 1968, 382 (385) - Favorit II; BGH GRUR 1988, 459 (460) - Teilzahlungsankündigung; BGH GRUR 2002, 550 (552) - Elternbriefe; BGH GRUR 2002, 715 (716) - Scanner-Werbung; BGHZ 151, 84 (91) = GRUR 2002, 976 (979) - Kopplungsangebot I; BGH GRUR 2003, 361 (362) - Sparvorwahl; BGH GRUR 2016, 521 Rn. 10 - Durchgestrichener Preis II; OLG Hamburg GRUR 2004, 46). - OLG Bremen, 10.04.2015 - 2 U 132/14
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines Jobvermittlungsportals für Rentnerinnen …
- OLG Hamburg, 07.02.2007 - 5 U 140/06
Einstweilige Verfügung wegen irreführender Werbung: Verfügungsgrund bei längerer …
- OLG München, 27.05.2021 - 29 U 3902/20
Irreführende Werbung für Kindermilch
- OLG Köln, 13.12.2013 - 6 U 100/13
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung die Haarstruktur verbessernder Eigenschaften …
- OLG Düsseldorf, 17.07.2020 - 15 U 76/19
Irreführung bei Google-Ads-Werbung
- OLG Hamburg, 21.06.2012 - 3 U 97/11
Fitness für die grauen Zellen, Ginkgo Kapseln, Fitness für die grauen Zellen - …
- OLG Düsseldorf, 12.02.2015 - 15 U 70/14
Wettbewerbswidrigkeit der unvollständigen Angabe der Inhaltsstoffe bei einem …
- OLG Düsseldorf, 02.12.2021 - 15 U 29/21
Werbung einer Apotheke mit vierundzwanzigstündiger Öffnungszeit und zweistündiger …
- OLG Düsseldorf, 28.04.2022 - 20 U 227/20
- OLG Köln, 24.06.2016 - 6 U 190/15
Darlegungs- und Beweislast des Unterlassungsschuldners bei einer …
- OLG Hamburg, 30.01.2013 - 5 U 174/11
SCHUFA - Wettbewerbsverstoß und Markenrechtsverletzung: Irreführung bei Drohung …
- OLG Stuttgart, 11.12.2003 - 2 U 119/03
Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung: Rechtsmissbräuchliches Vorgehen …
- OLG Köln, 27.03.2015 - 6 U 134/14
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung höherer Übertragungsraten im Internet mittels …
- OLG Köln, 11.07.2014 - 6 U 214/13
Anforderungen an die Vollziehung einer einstweiligen Verfügung; …
- OLG Köln, 27.04.2005 - 6 U 217/04
Freigabehinweis in Motorölwerbung keine Behauptung der Rebrand-Freigabe durch …
- OLG München, 20.05.2021 - 29 U 536/20
Werbung mit Studienergebnissen für ein Nahrungsergänzungsmittel zur Hautstraffung
- OLG Hamburg, 12.07.2006 - 5 U 142/05
Irreführende Werbung: Bundesweite Werbung für Homezone bei eingeschränkter …
- OLG Hamburg, 06.05.2004 - 3 U 203/03
Zur Zulässigkeit der vergleichenden Preis-Werbung eines Telefondienstanbieters
- OLG Düsseldorf, 06.08.2015 - 2 U 13/15
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung fettverbrennender Wirkungen eines …
- OLG Hamm, 27.02.2007 - 4 U 164/06
Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch unter den Gesichtspunkten einer …
- OLG Düsseldorf, 06.08.2015 - 2 U 10/15
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung gesundheitsfördernder Eigenschaften von …
- LG Düsseldorf, 19.06.2009 - 12 O 205/09
Anspruch gegen einen Augenoptiker auf Unterlassung von Werbung für die …
- OLG München, 27.02.2020 - 6 U 5371/08
Gerichtlicher Sachverständiger, Sachverständigengutachten
- OLG Köln, 01.03.2013 - 6 U 191/12
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines Mobilfunknetzes als "Das beste Netz"
- OLG Hamburg, 31.05.2007 - 3 U 84/06
Irreführung durch Verwendung der Bezeichnung "T-DSL via Satellit"
- OLG Stuttgart, 11.03.2004 - 2 U 172/03
Gewinnzusage: Auszahlungspflicht bei angekündigter Gewinnübergabe
- OLG München, 04.05.2023 - 29 U 458/22
Werbung mit gesundheitsfördernder Wirkung von Produkten aus Zirbenkiefer
- OLG München, 08.12.2022 - 29 U 4380/21
- OLG Hamburg, 30.06.2005 - 3 U 147/04
Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit einer Werbeanzeige
- OLG München, 05.08.2021 - 29 U 1726/21
Irreführende Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel in Fruchtgummiform
- OLG München, 19.09.2019 - 6 U 467/19
Irreführende Arzneimittelwerbung mit Aussagen über den Inhalt der behördlichen …
- LG Düsseldorf, 18.12.2019 - 12 O 127/19
- OLG München, 03.04.2008 - 29 U 1607/08
Wettbewerbsverstoß: Irreführende Bewerbung eines Verfahrens zur Figurverbesserung …
- OLG Stuttgart, 11.03.2004 - 2 U 171/03
- LG Hamburg, 17.03.2005 - 327 O 108/05
Irreführende Werbung: Bezeichnung „bodyrepair" für Körperpflegecreme; …
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Rechtsprechung
| BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00 |
Volltextveröffentlichungen (13)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
- openjur.de
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- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Wettbewerbswidrigkeit der Werbebroschüre einer belegärztlichen Privatklinik - Verbotene Irreführung - Systemvergleich - Durchschnittliche Verweildauer - Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) - Absatzwerbung - Zulässigkeit der Berufung auf das Werbeprivileg
- ra.de
- rechtsportal.de
"Klinik mit Belegärzten"; Werbung für in einer Klinik von Belegärzten erbrachte Leistungen
- datenbank.nwb.de
- ibr-online
Werbeprivileg einer Klinik
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 2003, 544
- MDR 2003, 587 (Ls.)
- GRUR 2003, 353
Wird zitiert von ... (17) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 04.07.2000 - 1 BvR 547/99
Kammerentscheidung zur Werbung für zahnärztliche Leistungen
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
Dies gilt nicht nur für Kliniken, die stationäre Behandlungen durchführen oder angestellte Ärzte beschäftigen, sondern auch für Kliniken, die ambulante Eingriffe vornehmen oder in denen Belegärzte arbeiten (vgl. BVerfG, Beschl. v. 4.7.2000 - 1 BvR 547/99, NJW 2000, 2734, 2735 - Implantatbehandlungen).Ein Verbot nach § 27 BOÄ Bayern 1998 schränkte die Beklagte, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben Belegärzte benötigt, in ihrer Selbstdarstellung im Verhältnis zu Mitbewerbern empfindlich ein, ohne daß Gründe ersichtlich wären, die eine derartige Einschränkung rechtfertigen könnten (vgl. BVerfG NJW 2000, 2734, 2735 - Implantatbehandlungen).
- BVerfG, 19.11.1985 - 1 BvR 38/78
Verfassungsrechtliche Anforderungen an das Werbeverbot in ärztlichen …
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
aa) Im Hinblick auf das Grundrecht der Berufsausübungsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG ist es Ärzten, die Kliniken und Sanatorien betreiben, nicht verwehrt, unter Herausstellung der Arztnamen und Arztbezeichnung sowie unter Angabe der Indikationsgebiete und Behandlungsmethoden zu werben (vgl. BVerfGE 71, 183, 198 ff. - Sanatoriumswerbung).Kliniken und Sanatorien bieten neben der ärztlichen Behandlung auch gewerbliche Leistungen wie Unterbringung und Verpflegung an, arbeiten meist mit größerem personellem und sachlichem Aufwand und sind zur Sicherung ihrer Existenz darauf angewiesen, auf ihr Leistungsangebot aufmerksam zu machen (BVerfGE 71, 183, 199 f. - Sanatoriumswerbung).
- BGH, 26.11.1998 - I ZR 179/96
Implantatbehandlungen - Berufswidrige Werbung
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
Die Klägerin ist nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG klagebefugt (vgl. BGH, Urt. v. 26.11.1998 - I ZR 179/96, GRUR 1999, 504, 505 = WRP 1999, 501 - Implantatbehandlungen I).
- BGH, 15.12.1994 - I ZR 154/92
Pharma-Hörfunkwerbung - HWG - Pflichtangaben
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
Einbezogen in den Geltungsbereich dieses Gesetzes ist nur die produktbezogene Werbung (Produkt- und Absatzwerbung), nicht hingegen die allgemeine Firmenwerbung (Unternehmens- und Imagewerbung), die ohne Bezugnahme auf bestimmte Verfahren und Behandlungen für Ansehen und Leistungsfähigkeit des Unternehmens allgemein wirbt (…vgl. BGH, Urt. v. 17.6.1992 - I ZR 221/90, GRUR 1992, 873 = WRP 1993, 473 - Pharma-Werbespot; Urt. v. 15.12.1994 - I ZR 154/92, GRUR 1995, 223 = WRP 1995, 310 - Pharma-Hörfunkwerbung;… Doepner, Heilmittelwerbegesetz, 2. Aufl., § 1 Rdn. 18). - BGH, 17.06.1992 - I ZR 221/90
Pharma-Werbespot - HWG - Unternehmens-/Produktwerbung
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
Einbezogen in den Geltungsbereich dieses Gesetzes ist nur die produktbezogene Werbung (Produkt- und Absatzwerbung), nicht hingegen die allgemeine Firmenwerbung (Unternehmens- und Imagewerbung), die ohne Bezugnahme auf bestimmte Verfahren und Behandlungen für Ansehen und Leistungsfähigkeit des Unternehmens allgemein wirbt (vgl. BGH, Urt. v. 17.6.1992 - I ZR 221/90, GRUR 1992, 873 = WRP 1993, 473 - Pharma-Werbespot;… Urt. v. 15.12.1994 - I ZR 154/92, GRUR 1995, 223 = WRP 1995, 310 - Pharma-Hörfunkwerbung;… Doepner, Heilmittelwerbegesetz, 2. Aufl., § 1 Rdn. 18). - BGH, 14.04.1994 - I ZR 12/92
GmbH-Werbung für ambulante ärztliche Leistungen - Berufswidrige Werbung
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
Anders als in der Entscheidung "GmbH-Werbung für ambulante ärztliche Leistungen" (BGH, Urt. v. 14.4.1994 - I ZR 12/92, GRUR 1996, 905 = WRP 1994, 859) kann jedoch - wie die Revision zu Recht rügt - im vorliegenden Fall nicht davon ausgegangen werden, daß die Beklagte in den mit der Werbebroschüre versandten Informationsblättern ausschließlich oder auch nur im wesentlichen für eine ambulante Behandlung der vom Berufungsgericht im Verbotsausspruch unter 2. genannten Krankheiten durch die niedergelassenen bei ihr tätigen Ärzte wirbt. - BGH, 03.02.1988 - I ZR 183/85
Krankenkassen-Fragebogen
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
bb) Wie das Berufungsgericht zutreffend angenommen hat, ist die vergleichende Gegenüberstellung an sich wahrer Tatsachen im Rahmen eines Systemvergleichs unzulässig, wenn sie beim angesprochenen Verkehr einen unrichtigen oder irreführenden Gesamteindruck erweckt (…vgl. BGH, Urt. v. 27.2.1986 - I ZR 7/84, GRUR 1986, 548, 549 = WRP 1986, 654 - Dachsteinwerbung; Urt. v. 3.2.1988 - I ZR 183/85, GRUR 1988, 764, 767 = WRP 1988, 525 - Krankenkassen-Fragebogen). - BGH, 27.02.1986 - I ZR 7/84
Dachsteinwerbung
Auszug aus BGH, 31.10.2002 - I ZR 60/00
bb) Wie das Berufungsgericht zutreffend angenommen hat, ist die vergleichende Gegenüberstellung an sich wahrer Tatsachen im Rahmen eines Systemvergleichs unzulässig, wenn sie beim angesprochenen Verkehr einen unrichtigen oder irreführenden Gesamteindruck erweckt (vgl. BGH, Urt. v. 27.2.1986 - I ZR 7/84, GRUR 1986, 548, 549 = WRP 1986, 654 - Dachsteinwerbung;… Urt. v. 3.2.1988 - I ZR 183/85, GRUR 1988, 764, 767 = WRP 1988, 525 - Krankenkassen-Fragebogen).
- BGH, 12.02.2015 - I ZR 213/13
Zur Zulässigkeit eines kostenlosen Fahrdiensts einer Augenklinik
Der Umstand, dass der beanstandete Fahrdienst der Beklagten geeignet ist, deren Ansehen beim Publikum allgemein zu steigern, ändert nichts daran, dass der Fahrdienst aus der dafür maßgeblichen Sicht des angesprochenen Verkehrs in erster Linie der Förderung des Absatzes der Dienstleistungen der Beklagten dient und damit der Anwendungsbereich des Heilmittelwerbegesetzes eröffnet ist (vgl. BGH, Urteil vom 31. Oktober 2002 - I ZR 60/00, GRUR 2003, 353, 355 f. = WRP 2003, 505 - Klinik mit Belegärzten;… Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 213/06, BGHZ 180, 355 Rn. 18 - Festbetragsfestsetzung;… Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 99/07, GRUR 2009, 1082 Rn. 15 = WRP 2009, 1385 - DeguSmiles & more; OLG Rostock…, Urteil vom 14. März 2012 - 2 U 22/10, juris Rn. 32;… MünchKomm.UWG/Schaffert, 2. Aufl., § 4 Nr. 11 Rn. 233 und 249). - BVerfG, 26.10.2004 - 1 BvR 981/00
Steuerberaterwerbung
Die öffentlichrechtlichen Körperschaften (Kammern), die von den freiberuflich Tätigen gesetzlich verpflichtend gebildet werden, konnten nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gegen ihre Mitglieder gemäß § 13 Abs. 2 UWG a.F. auf Unterlassung klagen (…vgl. BGH, NJW 1998, S. 2533;… NJW 1999, S. 2444;… NJW 2002, S. 2039; MedR 2003, S. 344 ). - BGH, 24.11.2016 - I ZR 163/15
Freunde werben Freunde - Wettbewerbsverstoß: Ausloben und Gewähren von …
Einbezogen in den Geltungsbereich dieses Gesetzes ist nur die produktbezogene Werbung (Produkt- und Absatzwerbung) und nicht die allgemeine Firmenwerbung (Unternehmens- und Imagewerbung), durch die ohne Bezugnahme auf bestimmte Arzneimittel für Ansehen und Leistungsfähigkeit des Unternehmens allgemein geworben wird (vgl. BGH, Urteil vom 31. Oktober 2002 - I ZR 60/00, GRUR 2003, 353, 355 f. = WRP 2003, 505 - Klinik mit Belegärzten).
- BGH, 26.03.2009 - I ZR 99/07
DeguSmiles & more
b) In den Geltungsbereich des Heilmittelwerbegesetzes einbezogen ist allein die produktbezogene Werbung (Produkt- und Absatzwerbung), nicht dagegen die allgemeine Firmenwerbung (Unternehmens- und Imagewerbung), die ohne Bezugnahme auf bestimmte Produkte für das Ansehen und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens allgemein wirbt (…vgl. BGH, Urt. v. 17.6.1992 - I ZR 221/90, GRUR 1992, 873 = WRP 1993, 473 - Pharma-Werbespot;… Urt. v. 15.12.1994 - I ZR 154/92, GRUR 1995, 223 = WRP 1995, 310 - Pharma-Hörfunkwerbung; Urt. v. 31.10.2002 - I ZR 60/00, GRUR 2003, 353, 355 = WRP 2003, 505 - Klinik mit Belegärzten).Die Beantwortung der für die Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes entscheidenden Frage, ob die zu beurteilende Werbung Absatz- oder Firmenwerbung ist, hängt danach maßgeblich davon ab, ob nach dem Gesamterscheinungsbild der Werbung die Darstellung des Unternehmens oder aber die Anpreisung bestimmter oder zumindest individualisierbarer Produkte im Vordergrund steht (BGH GRUR 1992, 873 - Pharma-Werbespot; GRUR 1995, 223 - Pharma-Hörfunkwerbung; GRUR 2003, 353, 355 f. - Klinik mit Belegärzten).
- OLG Köln, 22.11.2013 - 6 U 91/13
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines kostenlosen Fahrdienstes durch den …
Die Beantwortung der für die Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes entscheidenden Frage, ob die zu beurteilende Werbung Absatz- oder Firmenwerbung ist, hängt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der sich der Senat angeschlossen hat, maßgeblich davon ab, ob nach dem Gesamterscheinungsbild der Werbung die Darstellung des Unternehmens oder aber die Anpreisung bestimmter oder zumindest individualisierbarer Verfahren und Behandlungen im Vordergrund steht (BGH, GRUR 2003, 353, 355 f. - Klinik mit Belegärzten m. w. N.).Diese Aussage, bei der es sich im Hinblick auf den konkreten, vom OLG Düsseldorf zu beurteilenden Fall um ein obiter dictum handelt, ist allerdings nur schwer zu vereinbaren mit den Ausführungen des Bundesgerichtshofs in dem Urteil vom 31.10.2002 (GRUR 2003, 353, 355 f. - Klinik mit Belegärzten), in dem er gerade im Hinblick auf die Werbung einer Klinik, wie sie auch im vorliegenden Fall gegeben ist, die Möglichkeit unternehmensbezogener Werbung erörtert hat.
Ob dies auch dann zutrifft, wenn in der Werbung gleichzeitig das Leistungsspektrum der Klinik vorgestellt wird, wie es das OLG Rostock angenommen hat (vgl. dagegen wiederum BGH, GRUR 2003, 353, 355 f. - Klinik mit Belegärzten), kann im vorliegenden Fall nicht entschieden werden, da der Kläger gerade keine konkrete Werbemaßnahme zur Beurteilung gestellt hat.
- OLG Stuttgart, 06.08.2020 - 2 W 23/20
Brillen für Corona-Helden - Unlauterer Wettbewerb eines Augenoptikers durch die …
Rn. 31 Die Beantwortung der für die Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes entscheidenden Frage, ob die zu beurteilende Werbung Absatz- oder Firmenwerbung ist, hängt maßgeblich davon ab, ob nach dem Gesamterscheinungsbild der Werbung die Darstellung des Unternehmens oder aber die Anpreisung bestimmter oder zumindest individualisierbarer Produkte im Vordergrund steht (BGH…, Urteil vom 24. November 2016 - I ZR 163/15, juris Rn. 30 - Freunde werben Freunde; BGH, Urteil vom 31. Oktober 2002 - I ZR 60/00, juris Rn. 45 - Klinik mit Belegärzten). - OLG München, 27.03.2003 - 29 U 4292/00
Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch im Zusammenhang mit …
Die Beklagte zu 1 als Verlag, der sich auf die Presse- und Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 EMRK) stützen kann, und die Beklagten zu 2 und 3 als Geschäftsführer der Beklagten zu 1 dürfen im Rahmen der Berichterstattung über den Anwaltsmarkt Werturteile über Anwaltskanzleien bzw. Rechtsanwälte äußern, die diesen selbst nach einschlägigem Werberecht untersagt wären (vgl. BVerfGE 85, 248, 263; vgl. auch BGH, Urteil vom 31.10.2002 - I ZR 60/00, in juris dokumentiert - Klinik mit Belegärzten). - LG Stuttgart, 22.11.2024 - 14 O 67/20
Medizintourismus: Sittenwidrigkeit von Provisionsvereinbarungen für die …
Denn das Bundesverfassungsgericht hat das Klinikprivileg im Wesentlichen deswegen anerkannt, weil Kliniken einen größeren personellen und sachlichen Aufwand betreiben müssen als niedergelassene Ärzte, sodass die betriebswirtschaftliche Situation nicht vergleichbar und eine Klinik daher - viel mehr als ein niedergelassener Arzt - darauf angewiesen sei, durch Werbung auf ihr Leistungsangebot aufmerksam zu machen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 19.11.1985 - 1 BvR 38/78 = NJW 1986, 1536, 1537; dem folgend: BGH, Urteil vom 31.10.2002 - I ZR 60/00 = NJW-RR 2003, 544, 546). - OLG Bamberg, 09.10.2013 - 3 U 48/13
Unlauterer Wettbewerb: Einkaufsgutschein "Kunden werben Kunden!", Barrabatt, …
Die Beantwortung der für die Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes entscheidenden Frage, ob es sich bei der zu beurteilenden Werbung um Absatz- oder Firmenwerbung handelt, hängt danach maßgeblich davon ab, ob nach dem Gesamterscheinungsbild der Werbung die Darstellung des Unternehmens oder aber die Anpreisung bestimmter oder zumindest individualisierbarer Produkte im Vordergrund steht (BGH GRUR 1992, 873 - Pharma- Werbespot; GRUR 1995, 223 - Pharma-Hörfunkwerbung; GRUR 2003, 353, 355 f. - Klinik mit Belegärzten). - OLG Köln, 17.07.2015 - 6 U 189/14 Rn. 35 "Die Beantwortung der für die Anwendbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes entscheidenden Frage, ob die zu beurteilende Werbung Absatz- oder Firmenwerbung ist, hängt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der sich der Senat angeschlossen hat (vgl. zuletzt Urteil v. 22.11.2013, 6 U 91/13 - Fahrdienst), maßgeblich davon ab, ob nach dem Gesamterscheinungsbild der Werbung die Darstellung des Unternehmens oder aber die Anpreisung bestimmter oder zumindest individualisierbarer Produkte im Vordergrund steht (…vgl. vgl. Bülow/Ring/Artz/Brixius, Heilmittelwerbegesetz, 4. Auflage, § 7 Rn. 14; BGH, GRUR 2003, 353, 355 f. - Klinik mit Belegärzten m. w. N.).
- OLG Celle, 03.11.2011 - 13 U 167/11
Rote Karte für Venencheck-Werbung
- OLG Düsseldorf, 04.12.2012 - 20 U 46/12
Wettbewerbswidrigkeit des Angebots eines kostenlosen Shuttle-Service von der …
- OLG München, 12.04.2018 - 6 U 1679/17
Fehlende Passivlegitimation einer Krankenkasse bei wettbewerbswidriger Werbung in …
- OLG Rostock, 14.03.2012 - 2 U 22/10
Kliniktaxi - Unlauterer Wettbewerb eines Krankenhausbetreibers: Angebot eines …
- OVG Niedersachsen, 07.02.2011 - 8 LA 71/10
Es bestehen ernstliche Zweifel an der Richtigkeit der gerichtlichen Feststellung …
- LG Köln, 22.03.2017 - 84 O 220/13
- LG München I, 01.12.2010 - 21 OH 7432/10
Streit um die Verletzung eines Arzneimittelpatents: Voraussetzungen einer …
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Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 07.11.2002 - 3 U 122/02 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Judicialis
UWG § 24 Abs. 2 Satz 2
- JurPC
UWG §§ 24 Abs. 2 Satz 1, 3
Begehungsort bei Internet-Werbung - aufrecht.de
Begründung örtlicher Zuständigkeit
- RA Kotz (Volltext/Leitsatz)
Sparklasse falsch angegeben - Unterlassungsanspruch
- online-und-recht.de
- rechtsportal.de
UWG § 3 § 24 Abs. 2 S. 2
Wettbewerbsrecht: Ort der unerlaubten Handlung - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Irreführende Werbung für Waschmaschinen hinsichtlich der Energieklasse; Begehungsort einer unerlaubten Handlung, wenn das beanstandete Warenangebot im Internet verbreitet worden ist; Möglicher Ort einer relevanter Irreführung Dritter in Bezug auf Internet-Werbung; Ort ...
Verfahrensgang
- LG Hamburg, 02.07.2002 - 312 O 169/02
- OLG Hamburg, 07.11.2002 - 3 U 122/02
Papierfundstellen
- MDR 2003, 587
- MMR 2003, 538
Wird zitiert von ... (7)
- OLG Hamburg, 06.02.2014 - 3 U 119/13
Standardabschlussschreiben - Einstweiliges Verfügungsverfahren in …
Rn. 54 Der erkennende Senat hält in der Regel eine Wartefrist von 2 Wochen für ausreichend (OLG Hamburg, OLGR 2003, 257, 258;… OLG Hamburg, BeckRS 1999, 05783, Rn. 27; ebenso OLG Frankfurt, GRUR-RR 2003, 274, 278 f.; OLG Frankfurt, GRUR-RR 2003, 294 f.;… OLG Hamm, GRUR-RR 2010, 267, 268 Teplitzky, a.a.O., Kap. 43 Rn. 31 Ahrens/Ahrens, a.a.O., Kap. 58 Rn. 45jurisPK-UWG/Hess, a.a.O. § 12 Rn. 140). - LG Lübeck, 06.03.2006 - 5 O 315/05
Wettbewerbsverstoß durch unerlaubte E-Mail-Werbung: Beseitigung der …
Dies ist bei der Versendung unerlaubter Werbeemails zumindest jeder Ort, an dem die Verletzungshandlung sich bestimmungsgemäß auswirken sollte (vgl. OLG Hamburg, CR 2003, 286, OLG Bremen, CR 2000, 770). - OLG Hamburg, 09.11.2006 - 3 U 58/06
Begehungsort im Hinblick auf Internet-Werbung
Im Falle eines Verstoßes gegen § 5 UWG kommt es auch nach Auffassung des Senats darauf an, ob in Hamburg eine relevante Irreführung Dritter möglich ist (OLG Hamburg, Urteil vom 19. Juni 2003, Az. 3 U 204/02, Seite 5; OLG Hamburg, OLGR Hamburg 2003, 257, 258 = MDR 2003, 587 - Gerichtsstand der unerlaubten Handlung bei Internet-Werbung).Denn auf Grund der Werbung besteht für einen potentiellen Kunden, der das Warenangebot eines woanders ansässigen Unternehmens günstig findet, in der Regel die Möglichkeit, davon Gebrauch zu machen, indem er die beworbene Ware beim werbenden Unternehmen schriftlich bestellt und sich zusenden lässt (OLG Hamburg, Urteil vom 19. Juni 2003, Az. 3 U 204/02, Seite 5; OLG Hamburg, OLGR Hamburg 2003, 257, 258 = MDR 2003, 587 - Gerichtsstand der unerlaubten Handlung bei Internet-Werbung).
- LG Hamburg, 15.03.2007 - 327 O 718/06
Admin-C: Mitstörerhaftung bei Verhinderungsmöglichkeit der Rechtsverletzung
Das LG Hamburg ist gemäß § 14 UWG örtlich zuständig (vgl. OLG Hamburg, MMR 2003, 538). - LG Hamburg, 31.08.2007 - 408 O 22/07
Markenrechtsverletzung im Internet: Verbreitungsverbot für Markenkosmetika und …
Schließlich ist bei Angeboten im Inland über das Internet davon auszugehen, dass das Angebot zu einer bundesweit wettbewerbsrechtlich relevanten Lage führt (OLG Hamburg, MDR 2003, 587). - LG Hamburg, 24.08.2007 - 408 O 100/07
Markenrechtsverletzung: Anspruch des Markeninhabers auf Unterlassung des …
Schließlich ist bei Angeboten im Inland über das Internet davon auszugehen, dass das Angebot zu einer bundesweit wettbewerbsrechtlich relevanten Lage führt (OLG Hamburg, MDR 2003, 587). - LG Hamburg, 17.06.2014 - 312 O 464/13
Markenrechtsverletzendes Internet-Angebot eines getunten Kraftfahrzeuges: …
Beim Angebot von Waren trifft das regelmäßig zu, anders als etwa bei rein örtlichen, im Internet beworbenen Dienstleistungen (HansOLG, Urteil vom 07.11.2002, 3 U 122/02, MMR 2003, S. 538).
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 21.11.2002 - 6 U 206/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
- rechtsportal.de
OWiG § 1; StBerG § 8
Berufsrecht: Standeswidrige Werbung einer Steuerberaterkanzlei durch Beschilderung - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Unterlassungsantrag wegen eines Verstoßes gegen das Gebot der sachlichen Werbung ; Vorliegen einer unlauteren Wettbewerbshandlung ; Charakter eines Werbeschildes; Anreißerische und reklamehafte Selbstanpreisung ; Erforderlichkeit als Hinweisschild; Einpassung in die ...
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main, 10.08.2001 - 11 O 46/01
- OLG Frankfurt, 21.11.2002 - 6 U 206/01
- OLG Frankfurt, 21.11.2002 - 6 U 106/01
Papierfundstellen
- NJW-RR 2003, 858
- MDR 2003, 587
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- OLG Naumburg, 13.04.2000 - 7 U 127/99
Unterlassungsanspruch wegen wettbewerbswidriger Überschreitung der Grenzen …
Auszug aus OLG Frankfurt, 21.11.2002 - 6 U 206/01
Insoweit unterscheidet sich der Sachverhalt auch grundlegend von den Fallkonstellationen, die den Entscheidungen des OLG Naumburg (NJW-RR 2001, 332) und des Senats (…a.a. O) zugrunde lagen. - OLG Frankfurt, 17.05.1999 - 6 W 56/99
Verstoß von anwaltlicher Werbung gegen das Sachlichkeitsgebot ; Begründung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 21.11.2002 - 6 U 206/01
Die Frage, ob ein Werbeschild durch die Art seiner Platzierung, seine Häufung oder die sonstige Gestaltung den Charakter einer anreißerischen und reklamehaften Selbstanpreisung gewonnen hat, beurteilt sich nach dem Gesamteindruck, den die Werbemaßnahme bei den angesprochenen Kunden hinterlässt (Senat vom 17. Mai 1999 - 6 W 56/99 = NJW 1999, 2826).
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