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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 22.02.2011 - I-28 U 49/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,9760
OLG Hamm, 22.02.2011 - I-28 U 49/10 (https://dejure.org/2011,9760)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.02.2011 - I-28 U 49/10 (https://dejure.org/2011,9760)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22. Februar 2011 - I-28 U 49/10 (https://dejure.org/2011,9760)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Auflösung einer Anwaltssozietät, Mandantenrundschreiben, Kündigung, Vertragsübernahme, Terminsgebühr, Drittwiderklage

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    BGB § 133, 157, 627, 628 Abs. 1, § 812; BORA § 32; ZPO § 256 Abs. 1
    Auflösung einer Anwaltssozietät, Mandantenrundschreiben, Kündigung, Vertragsübernahme, Terminsgebühr, Drittwiderklage

  • Anwaltsblatt

    § 133 BGB, § 157 BGB, § 627 BGB, § 628 BGB, § 256 ZPO
    Auflösung der Anwaltssozietät: Was wird aus Mandatsverträgen?

  • BRAK-Mitteilungen

    Fortführung eines Mandats durch eine neu gegründete Sozietät

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BORA § 32; BGB § 675
    Rechtsnatur der Weiterbetreuung eines Mandats nach Auflösung einer Anwaltssozietät

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 1606
  • MDR 2011, 699
  • AnwBl 2011, 584
  • AnwBl Online 2011, 149
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 13.06.2008 - V ZR 114/07

    Darlegungs- und Beweislast bei Verletzung eines Beratungsvertrages im Rahmen des …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Ausschlaggebend ist insofern, dass unabhängig von der Parteistellung des Zessionars eine nur gegen den Zedenten erhobene (sog. isolierte) Widerklage zulässig ist, wenn die zu erörternden Gegenstände tatsächlich und rechtlich eng miteinander verknüpft sind und keine schutzwürdigen Interessen des Drittwiderbeklagten durch dessen Einbeziehung in den Rechtsstreit der Parteien verletzt werden (…BGH, Urteile vom 13. März 2007 - VI ZR 129/06, NJW 2007, 1753, Rn. 10; vom 13. Juni 2008 - V ZR 114/07, NJW 2008, 2852, Rn. 27).

    Rn. 50 b) Das Feststellungsinteresse (§ 256 Abs. 1 ZPO) ist aber unabhängig von den vorgenannten Ausführungen zu beurteilen (siehe BGH, Urteil vom 13. Juni 2008 - V ZR 114/07, aaO, Rn. 29 f.).

    Bei einer negativen Feststellungsklage ergibt sich das Interesse an einer der Rechtskraft fähigen Entscheidung regelmäßig daraus, dass mit der richterlichen Feststellung das Führen eines neuerlichen Rechtsstreits über einen Anspruch ausgeschlossen ist (BGH, Urteil vom 13. Juni 2008 - V ZR 114/07, aaO, Rn. 32).

    Einer von diesem erhobenen Klage stünde dann der Einwand der Rechtskrafterstreckung entgegen (§ 325 ZPO; siehe BGH, Urteil vom 13. Juni 2008 - V ZR 114/07, aaO, Rn. 32 ff.).

  • OLG Stuttgart, 15.01.2007 - 5 U 98/06

    Grenzüberschreitendes französisches Insolvenzverfahren: Ermächtigung des …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Nach Auflösung einer Anwaltssozietät in der Form der Gesellschaft bürgerlichen Rechts besteht der Anwaltsvertrag mit der Liquidationsgesellschaft fort, sofern keine anderweitigen Abreden getroffen werden (OLG Hamm, Urteil vom 24. Juni 1998 - 8 U 258/97, NZG 1999, 67 mit Anm. Römermann;… BeckOK-BGB/Timm/Schöne, Stand: Oktober 2007, § 705 Rn. 183;… Henssler in: Henssler/Prütting, BRAO, 3. Aufl., § 32 BORA Rn. 7; Hülsmann, NZG 2001, 625, 633; Westermann, AnwBl. 2007, 103, 107; Römermann, NJW 2007, 2209, 2213).

    Der Mandant kann kündigen und mit dem ausgeschiedenen Sozius bzw. Scheinsozius erneut einen Anwaltsvertrag schließen (Westermann, AnwBl. 2007, 103, 104).

  • BGH, 27.01.2010 - VIII ZR 58/09

    Hauptsacheerledigung: Erstmalige Erhebung der Verjährungseinrede im Rechtsstreit

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Es gilt jedoch der Grundsatz, dass empfangsbedürftige Willenserklärungen möglichst nach beiden Seiten hin interessengerecht auszulegen sind (BGH, Urteil vom 27. Januar 2010 - VIII ZR 58/09, NJW 2010, 2422, Rn. 38, m.w.N.).
  • BGH, 13.03.2007 - VI ZR 129/06

    Zulässigkeit einer Drittwiderklage bei Abtretung von Schadensersatzansprüchen aus …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Ausschlaggebend ist insofern, dass unabhängig von der Parteistellung des Zessionars eine nur gegen den Zedenten erhobene (sog. isolierte) Widerklage zulässig ist, wenn die zu erörternden Gegenstände tatsächlich und rechtlich eng miteinander verknüpft sind und keine schutzwürdigen Interessen des Drittwiderbeklagten durch dessen Einbeziehung in den Rechtsstreit der Parteien verletzt werden (BGH, Urteile vom 13. März 2007 - VI ZR 129/06, NJW 2007, 1753, Rn. 10;… vom 13. Juni 2008 - V ZR 114/07, NJW 2008, 2852, Rn. 27).
  • BGH, 16.09.2008 - VI ZR 244/07

    Rechtsschutzbedürfnis und Feststellungsbedürfnis der Klage eines Theaterverlags …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Ein rechtliches Interesse an einer alsbaldigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses ist gegeben, wenn dem Recht oder der Rechtslage der klagenden Partei eine gegenwärtige Gefahr der Unsicherheit droht und wenn das erstrebte Urteil geeignet ist, diese Gefahr zu beseitigen (BGH, Urteil vom 16. September 2008 - VI ZR 244/07, NJW 2009, 751, Rn. 13, m.w.N.).
  • BGH, 27.11.1985 - VIII ZR 316/84

    Anfechtung der Übernahme der Rechte und Pflichten aus dem Kaufvertrag über das …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Eine Vertragsübernahme lässt sich nicht in eine Vertragskündigung und Neuabschluss des betreffenden Vertrags zerlegen; die Vertragsübernahme wird vielmehr nach allgemeiner Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum als einheitliches Geschäft angesehen (BGH, Urteil vom 27. November 1985 - VIII ZR 316/84, BGHZ 96, 302, 307 f.;… MünchKomm-BGB/Möschel, 5. Aufl., Vor § 414 Rn. 8).
  • OLG Düsseldorf, 11.02.2008 - 24 U 104/07

    Ansprüche der Rechtsschutzversicherung gegenüber dem Anwalt ihres …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Rn. 44 a) Entrichtet - wie hier - der Rechtsschutzversicherer einen Vorschuss, geht mit der Zahlung des Vorschusses an den Anwalt ein eventueller Kostenerstattungsanspruch des Mandanten allerdings auf den Rechtsschutzversicherer über und steht nicht mehr dem Mandanten zu (OLG Düsseldorf, VersR 2008, 1347;… AnwK-RVG/N. Schneider, 5. Aufl., § 9 Rn. 105;… Harbauer/Bauer, Rechtsschutzversicherung, 8. Aufl., § 17 ARB Rn. 13 f., 180;… Prölss/Martin/Armbrüster, VVG, 28 Aufl., § 17 ARB Rn. 63).
  • OLG Saarbrücken, 06.06.2007 - 5 U 482/06

    Rechtsschutzversicherung: Pflicht des Rechtsanwalts des Versicherungsnehmers zur …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    § 17 Abs. 8 Satz 1 ARB hat im Wesentlichen nur klarstellende Funktion (OLG Hamm, VersR 2000, 1101; OLG Saarbrücken, VersR 2007, 1554, 1555;… Prölss/Martin/Armbrüster, aaO, § 17 ARB Rn. 58).
  • BGH, 08.11.1965 - II ZR 223/64

    Gesellschafterauswechslung - § 105 HGB, gleichzeitige Auswechslung aller …

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    Die rechtsgeschäftliche Übertragung eines ganzen Schuldverhältnisses ist in der Weise rechtlich möglich und zulässig, dass eine neue Vertragspartei an die Stelle des bisherigen Vertragspartners tritt (BGH, Urteil vom 8. November 1965 - II ZR 223/04, BGHZ 44, 229, 231;… Palandt/Grüneberg, BGB, 70. Aufl., § 398 Rn. 41, m.w.N.).
  • OLG Hamm, 14.06.1999 - 13 U 259/98

    Verrechnung von Teilleistungen bei Kostenerstattung durch Rechtsschutzversicherer

    Auszug aus OLG Hamm, 22.02.2011 - 28 U 49/10
    § 17 Abs. 8 Satz 1 ARB hat im Wesentlichen nur klarstellende Funktion (OLG Hamm, VersR 2000, 1101; OLG Saarbrücken, VersR 2007, 1554, 1555;… Prölss/Martin/Armbrüster, aaO, § 17 ARB Rn. 58).
  • OLG Hamm, 24.06.1998 - 8 U 258/97
  • BGH, 15.01.2026 - IX ZR 153/24

    Wem "gehört" der Mandant?

    Damit kommt es auf die von der Revision im Hinblick auf eine mögliche zivilrechtliche Bedeutung (vgl. OLG Hamm, NJW 2011, 1606, 1607 f;… Bormann/Strauß in Gaier/Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, 3. Aufl., § 32 BORA Rn. 12;… Henssler/Prütting/Henssler, BRAO, 6. Aufl., § 32 BORA Rn. 9; Henssler/Michel, NZG 2012, 401, 409 f) der primär berufsrechtlichen Bestimmung des § 32 Abs. 1 BORA unter anderem mit Blick auf Art. 12 Abs. 1 GG erhobenen Bedenken nicht an.

    Auf der einen Seite hätte die Verweigerung der Zustimmung und die dann für den Mandanten nur in Betracht kommende Kündigung des Anwaltsvertrags mit der Sozietät gemäß § 627 Abs. 1 BGB die grundsätzlich nicht zumutbare Folge einer zusätzlichen Belastung mit Rechtsanwaltsgebühren (§ 15 Abs. 1 und 4 RVG), soweit diese bereits angefallen waren und nicht ausnahmsweise § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB eingreift (vgl. OLG Hamm, NJW 2011, 1606, 1607 f; Henssler/Michel, NZG 2012, 401, 409).

  • LG Arnsberg, 30.10.2024 - 3 S 136/22
    Diese entspricht den Anforderungen an einen dreiseitigen Mandatsübernahmevertrag unter Beteiligung des Mandanten, der neuen und alten Sozietät (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 22. Februar 2011 - 28 U 49/10 -, juris).

    Das darauf zugeschnittene Rechtsinstitut ist die Vertragsübernahme; Abweichungen hiervon müssen deutlich zum Ausdruck gebracht werden." (OLG Hamm, Urteil vom 22. Februar 2011 - 28 U 49/10 -, juris).

    Dem Mandanten steht in diesem Zusammenhang ein Recht zur Kündigung gemäß § 627 BGB zu, er ist darauf aber nicht allein angewiesen (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 22. Februar 2011, NJW 2011, 1606).

    Abweichungen hiervon müssen deutlich zum Ausdruck gebracht werden (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 22. Februar 2011, NJW 2011, 1606).

  • OVG Sachsen, 15.11.2012 - 4 E 68/11

    Vertragsverhältnis; Anwaltskanzlei; Sozien; Kanzleiwechsel; Kündigung

    Das Rechtsinstitut der Vertragsübernahme ist auf diesen Zweck zugeschnitten; Abweichungen hiervon müssen deutlich zum Ausdruck gebracht werden (OLG Hamm, Urt. v. 22. Februar 2011, NJW 2011, 1606).
  • AG Menden, 21.12.2022 - 4 C 126/22
    Dem Mandanten steht in diesem Zusammenhang ein Recht zur Kündigung gemäß § 627 BGB zu, er ist darauf aber nicht allein angewiesen (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 22. Februar 2011, NJW 2011, 1606).

    Abweichungen hiervon müssen deutlich zum Ausdruck gebracht werden (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 22. Februar 2011, NJW 2011, 1606).

    Die rechtsgeschäftliche Übertragung eines ganzen Schuldverhältnisses ist in der Weise rechtlich möglich und zulässig, dass eine neue Vertragspartei an die Stelle des bisherigen Vertragspartners tritt (vgl. OLG Hamm, Urt. vom 22.02.2011, 28 U 49/10 = NJW 2011, 1606 (beck-online) m.w.N. u.a. auf BGHZ 44, 229 [231] = NJW 1966, 499).

  • AG Soest, 23.07.2019 - 14 C 44/17
    Bei einer negativen Feststellungsklage ergibt sich das Interesse an einer der Rechtskraft fähigen Entscheidung regelmäßig daraus, dass mit der richterlichen Feststellung das Führen eines neuerlichen Rechtsstreits über einen Anspruch ausgeschlossen ist (OLG Hamm, Urteil vom 22.02.2011 - 28 U 49/10, Rn. 50).
  • OLG Düsseldorf, 08.11.2013 - 16 U 8/13

    Karenzentschädigung und Zahlung eines Handelsvertreterausgleichs gegenüber einem …

    Rn. 75 Die Zustimmung kann als Einwilligung oder Genehmigung, ausdrücklich oder konkludent erteilt werden (OLG Hamm, Urteil vom 22.2.2011 - 28 U 49/10, NJW 2011, 1606, 1608;… Müko/Bydlinski, aaO Rn. 8;… Staudinger/Busche, aaO; Staudinger/Rieble, BGB, 2012, § 414 Rn 118; vgl. auch BGH, Urteil vom 9.6.2010 - XII ZR 171/08, NJW 2010, 3708).
  • LG Arnsberg, 09.04.2025 - 3 S 136/22
    Eine offenbare Unrichtigkeit im Sinne dieser Vorschrift liegt nicht vor, da das Oberlandesgericht Hamm sich in seiner Entscheidung vom 22. Februar 2011 - 28 U 49/10 - nicht mit der Frage einer nebenvertraglichen Zustimmungspflicht der Altsozietät beschäftigt hat, da es in seiner Entscheidung eine konkludente Zustimmung der Altsozietät angenommen hat und es damit auf eine nebenvertragliche Pflicht auf Zustimmung zur Vertragsübernahme überhaupt nicht ankam.
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