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Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.07.2016

Rechtsprechung
   BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 214/15   

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BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 214/15 (https://dejure.org/2016,12328)
BGH, Entscheidung vom 10.05.2016 - VIII ZR 214/15 (https://dejure.org/2016,12328)
BGH, Entscheidung vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15 (https://dejure.org/2016,12328)
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    Wohnraummiete: Vorgetäuschte Eigenbedarfskündigung bei bestehender Verkaufsabsicht

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    Wohnraummiete: Vorgetäuschte Eigenbedarfskündigung bei bestehender Verkaufsabsicht

  • IWW

    § 522 Abs. 2 ZPO, § 544 Abs. 7 ZPO, Art. 103 Abs. 1 GG, § 280 Abs. 1 BGB, § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 531 Abs. 2 ZPO, § 531 Abs. 2 Nr. 3 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 2 ZPO

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    Kündigung des Mietvertrags wegen Eigenbedarfs des Vermieters als vorgeschoben aufgrund von Verkaufsabsichten

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    Miet- und Prozessrecht: Schadensersatz wegen vorgetäuschter Eigenbedarfskündigung und Übergehen von lediglich schlüssigen erstinstanzlichen Vortrag konkretisierenden Vortrages im Berufungsverfahren nach Hinweisbeschluss

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    Kündigung des Mietvertrags wegen Eigenbedarfs des Vermieters als vorgeschoben aufgrund von Verkaufsabsichten

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    Vorgeschobene Kündigung wegen Eigenbedarfs

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Kurzfassungen/Presse (15)

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    Mietrecht: Vorgeschobener Eigenbedarf durch zwischengeschobenen Mieter

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    Verkaufsabsichten - und die vergeschobene Eigenbedarfskündigung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Rechtliches Gehör - und der zentrale Parteivortrag

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensersatz wegen vorgeschobener Eigenbedarfskündigung - und der Räumungsvergleich

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Tatsachenfeststellungen, neuer Parteivortrag - und die Prüfungskompetenz des Berufungsgerichts

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Vorgeschobener Eigenbedarf, wenn die Eigenbedarfsperson auszugswillig ist

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Vorgetäuschte Eigenbedarfskündigung bei bestehender Verkaufsabsicht des Vermieters

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Vorgeschobene Kündigung wegen Eigenbedarfs

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    Vorgetäuschter Eigenbedarf auch bei auszugsbereitem Verwandten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

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  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung nur vorgeschoben

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    Vorgeschobener Eigenbedarf für auszugsbereiten Verwandten

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  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Vorgeschobene Eigenbedarfskündigung bei bestehender Verkaufsabsicht - Vermietung an Eigenbedarfsperson unerheblich

Besprechungen u.ä. (2)

  • blogspot.de (Entscheidungsanmerkung und Volltext)

    Miet- und Prozessrecht: Schadensersatz wegen vorgetäuschter Eigenbedarfskündigung und Übergehen von lediglich schlüssigen erstinstanzlichen Vortrag konkretisierenden Vortrages im Berufungsverfahren nach Hinweisbeschluss

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Kurze Zwischennutzung durch Angehörigen schließt vorgetäuschten Eigenbedarf nicht aus (IMR 2016, 271)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 3439
  • NJW-RR 2016, 982
  • MDR 2016, 817
  • NZM 2016, 718
  • ZMR 2016, 611
 
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Wird zitiert von ... (26)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 10.06.2015 - VIII ZR 99/14

    Gekündigter Wohnraummietvertrag: Vermieterhaftung wegen einer Vortäuschung von …

    Auszug aus BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 214/15
    Rn. 12 Ein Räumungsvergleich unterbricht den Zurechnungszusammenhang zwischen der Vortäuschung einer (Eigen-)Bedarfssituation und dem später vom Mieter geltend gemachten Schaden nur dann, wenn damit auch etwaige Ansprüche des Mieters wegen eines nur vorgetäuschten Bedarfs abgegolten werden sollten (Senatsurteil vom 10. Juni 2015 - VIII ZR 99/14, NJW 2015, 2324 Rn. 15).

    Rn. 14 bb) Auch ein stillschweigender Verzicht kommt nach den vom Senat im Urteil vom 10. Juni 2015 (VIII ZR 99/14, aaO Rn. 19) entwickelten Maßstäben - wovon wohl auch das Berufungsgericht in seinem nach Bekanntwerden dieser Entscheidung ergangenen Zurückweisungsbeschluss ausgeht - nicht in Betracht.

    An das Vorliegen eines stillschweigenden Verzichts auf Schadensersatzansprüche wegen vorgetäuschten Eigenbedarfs sind strenge Anforderungen zu stellen; der Verzichtswille muss - auch unter Berücksichtigung sämtlicher Begleitumstände - unmissverständlich sein (Senatsurteil vom 10. Juni 2015 - VIII ZR 99/14, aaO mwN).

    Hierfür bedarf es regelmäßig bedeutsamer Umstände, die auf einen solchen Verzichtswillen schließen lassen; derartige Umstände können bei einem Räumungsvergleich etwa darin liegen, dass sich der Vermieter zu einer substantiellen Gegenleistung verpflichtet (Senatsurteil vom 10. Juni 2015 - VIII ZR 99/14, aaO mwN).

  • BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 266/03

    Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzliche Tatsachenfeststellungen

    Auszug aus BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 214/15
    Rn. 16 a) Die Prüfungskompetenz des Berufungsgerichts hinsichtlich der erstinstanzlichen Tatsachenfeststellung ist nicht auf Verfahrensfehler und damit auf den Umfang beschränkt, in dem eine zweitinstanzliche Tatsachenfeststellung der Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt (BGH, Urteil vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03, BGHZ 162, 313, 315 f.;… Beschluss vom 22. Dezember 2015 - VI ZR 67/15, NJW 2016, 713 Rn. 7).

    Bei der Berufungsinstanz handelt es sich auch nach Inkrafttreten des Zivilprozessreformgesetzes um eine zweite - wenn auch eingeschränkte - Tatsacheninstanz, deren Aufgabe in der Gewinnung einer "fehlerfreien und überzeugenden" und damit "richtigen" Entscheidung des Einzelfalles, besteht (BGH, Urteil vom 9. März 2004 - VIII ZR 266/03, aaO, S. 316;… Beschluss vom 22. Dezember 2015 - VI ZR 67/15, aaO mwN).

    Vielmehr können sich - die Bindungswirkung des § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO aufhebende - Zweifel an der Richtigkeit und Vollständigkeit der erstinstanzlichen Feststellungen auch aus der Möglichkeit unterschiedlicher Wertungen, also insbesondere daraus ergeben, dass das Berufungsgericht das Ergebnis einer erstinstanzlichen Beweisaufnahme aufgrund konkreter Anhaltspunkte anders würdigt als die Vorinstanz (Senatsurteil vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03, aaO, S. 316 f. mwN).

  • BGH, 22.12.2015 - VI ZR 67/15

    Berufung im Arzthaftungsprozess: Prüfung von Einwendungen gegen die …

    Auszug aus BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 214/15
    Rn. 16 a) Die Prüfungskompetenz des Berufungsgerichts hinsichtlich der erstinstanzlichen Tatsachenfeststellung ist nicht auf Verfahrensfehler und damit auf den Umfang beschränkt, in dem eine zweitinstanzliche Tatsachenfeststellung der Kontrolle durch das Revisionsgericht unterliegt (BGH, Urteil vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03, BGHZ 162, 313, 315 f.; Beschluss vom 22. Dezember 2015 - VI ZR 67/15, NJW 2016, 713 Rn. 7).

    Bei der Berufungsinstanz handelt es sich auch nach Inkrafttreten des Zivilprozessreformgesetzes um eine zweite - wenn auch eingeschränkte - Tatsacheninstanz, deren Aufgabe in der Gewinnung einer "fehlerfreien und überzeugenden" und damit "richtigen" Entscheidung des Einzelfalles, besteht (BGH…, Urteil vom 9. März 2004 - VIII ZR 266/03, aaO, S. 316; Beschluss vom 22. Dezember 2015 - VI ZR 67/15, aaO mwN).

  • BGH, 11.10.2016 - VIII ZR 300/15

    Berufung im Schadensersatzprozess des gekündigten Wohnraummieters wegen …

    Vielmehr können sich Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen im Sinne von § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO auch aus der Möglichkeit unterschiedlicher Bewertungen der erstinstanzlichen Beweisaufnahme ergeben (im Anschluss an BGH, Urteile vom 9. März 2005, VIII ZR 266/03, BGHZ 162, 313, 316 f.; vom 21. Juni 2016, VI ZR 403/14, VersR 2016, 1194; vom 29. Juni 2016, VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015; Beschluss vom 10. Mai 2016, VIII ZR 214/15, NJW-RR 2016, 982).

    Bei der Berufungsinstanz handelt es sich auch nach Inkrafttreten des Zivilprozessreformgesetzes um eine zweite - wenn auch eingeschränkte - Tatsacheninstanz, deren Aufgabe in der Gewinnung einer "fehlerfreien und überzeugenden" und damit "richtigen" Entscheidung des Einzelfalles besteht (BGH, Urteile vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03, BGHZ 162, 313, 315 f.;… vom 8. Dezember 2015 - X ZR 98/13, BGHZ 208, 154 Rn. 33;… vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14, VersR 2016, 1194 Rn. 11; Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, NJW-RR 2016, 982 Rn.16 mwN;… siehe auch Begründung des Regierungsentwurfes eines Gesetzes zur Reform des Zivilprozesses, BT-Drucks. 14/4722, S. 59 f.;… Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses, BT-Drucks. 14/6036, S. 124).

    Vielmehr können sich Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen im Sinne von § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, anders als das Berufungsgericht offenbar gemeint hat, auch aus der Möglichkeit unterschiedlicher Bewertungen der erstinstanzlichen Beweisaufnahme ergeben (…vgl. BGH, Urteile vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03, aaO S. 316 f.;… vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14, aaO;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26; Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; jeweils mwN).

  • BGH, 21.03.2018 - VIII ZR 17/17

    Factoring: Erlaubnispflichtigkeit der Einziehung von auf Grund eines …

    Der Verzichtswille darf nicht vermutet werden, sondern muss - unter Berücksichtigung sämtlicher Begleitumstände - unmissverständlich sein (st. Rspr.;… BGH, Urteile vom 15. Juli 2016 - V ZR 168/15, WM 2016, 2344 Rn. 35, insoweit in BGHZ nicht abgedruckt;… vom 10. Juni 2015 - VIII ZR 99/14, NJW 2015, 2324 Rn. 19;… vom 22. April 2015 - IV ZR 504/14, juris Rn. 15;… vom 18. September 2012 - II ZR 178/10, WM 2012, 2231 Rn. 22;… vom 26. Oktober 2009 - II ZR 222/08, NJW 2010, 64 Rn. 18;… vom 21. November 2006 - VI ZR 76/06, NJW 2007, 368 Rn. 9;… Beschlüsse vom 14. Februar 2017 - VI ZB 24/16, NJW 2017, 1887 Rn. 13; vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, NJW-RR 2016, 982 Rn. 14; jeweils mwN).
  • BGH, 23.08.2016 - VIII ZR 178/15

    Gehörsverletzung: Wahrunterstellung nur eines unwesentlichen Teils des …

    Dagegen ist Vortrag in zweiter Instanz dann nicht neu, wenn ein bereits schlüssiges Vorbringen aus erster Instanz durch weitere Tatsachenbehauptungen zusätzlich konkretisiert, verdeutlicht oder erläutert wird (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urteile vom 15. Juli 2004 - VI ZR 199/03, aaO;… vom 21. Dezember 2011 - VIII ZR 166/11, NJW-RR 2012, 341 Rn. 15;… vom 19. Februar 2016 - V ZR 216/14, NJW 2016, 2315 Rn. 27; Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, WuM 2016, 426 Rn. 18; jeweils mwN).
  • OLG Nürnberg, 17.05.2021 - 13 U 365/21

    Klage unmittelbar auf Werklohnzahlung bei Abnahmereife möglich

    Allerdings können sich Zweifel an der Richtigkeit und Vollständigkeit entscheidungserheblicher Feststellungen auch aus der Möglichkeit unterschiedlicher Wertungen ergeben (BGH…, Urteil vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03 -, juris Rn. 5; BGH, Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15 - Rn.16, juris).
  • OLG Düsseldorf, 26.07.2018 - 15 U 2/17

    Rechtstellung des Arbeitnehmererfinders

    Zweifel können ferner bei verfahrensfehlerfreier Tatsachenfeststellung aus der Möglichkeit unterschiedlicher Wertung erwachsen, wenn das Erstgericht die Aussagen unvollständig gewürdigt hat (BGH BauR 2014, 141) oder das Berufungsgericht das Beweisergebnis anders würdigt (BGH BeckRS 2016, 10120; BGH NJW 2005, 1583), insbesondere die Glaubwürdigkeit eines Zeugen anders beurteilt, seine Aussage anders gewichtet oder sie für ergänzungsbedürftig hält (BGH GRUR 2012, 895 - Desmopressin; BGH NJW 2004, 1876).
  • OLG Dresden, 21.02.2017 - 4 U 1512/16

    Ansprüche des Versicherungsnehmers bei Verletzung der Pflicht des …

    Solche Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen im Sinne von § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, können sich auch aus der Möglichkeit unterschiedlicher Bewertungen der erstinstanzlichen Beweisaufnahme ergeben (vgl. BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24;… BGH Urt. vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26; Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03, BGHZ 158, 269, 278 f.; jeweils mwN, alle zit. nach juris).
  • AG Brandenburg, 31.07.2019 - 31 C 131/18

    Eigenbedarf: Schadensersatz trotz großzügiger Abfindung?

    Derartige Umstände können bei einem Räumungsvergleich aber etwa darin liegen, dass sich die Vermieter - wie hier die nunmehr Beklagten - zu einer substanziellen Gegenleistung in Form einer namhaften Abstandszahlung - wie hier in Höhe von 2.000,00 Euro - verpflichteten (BGH, Beschluss vom 10.05.2016, Az.: VIII ZR 214/15, u.a. in: NJW-RR 2016, Seiten 982 f.; BGH, Urteil vom 10.06.2015, Az.: VIII ZR 99/14, u.a. in: NZM 2015, Seiten 532 f.; OLG Frankfurt/Main, Rechtsentscheid vom 06.09.1994, Az.: 20 REMiet 1/93, u.a. in: NJW-RR 1995, Seiten 145 f.; LG Düsseldorf, Urteil vom 17.08.2000, Az.: 21 S 288/99, u.a. in: WuM 2002, Seiten 115 f.; AG München, Urteil vom 29.03.2018, Az.: 432 C 1222/18, u.a. in: ZMR 2018, Seiten 604 ff.; AG Hechingen, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 2 C 136/11, u.a. in: "juris"; AG Garmisch-Partenkirchen, Urteil vom 03.09.2008, Az.: 6 C 277/08, u.a. in: WuM 2008, Seiten 674 f.).

    Zudem spricht hier auch die - unstreitige - vorprozessuale schriftliche Erklärung der jetzigen Klägerin vom 15.08.2015 ebenso für eine derartige Auslegung des gerichtlichen Abgeltungsvergleichs vom 06.06.2017 (BGH, Beschluss vom 10.05.2016, Az.: VIII ZR 214/15, u.a. in: NJW-RR 2016, Seiten 982 f.; BGH, Urteil vom 10.06.2015, Az.: VIII ZR 99/14, u.a. in: NZM 2015, Seiten 532 f.; OLG Frankfurt/Main, Rechtsentscheid vom 06.09.1994, Az.: 20 REMiet 1/93, u.a. in: NJW-RR 1995, Seiten 145 f.; LG Düsseldorf, Urteil vom 17.08.2000, Az.: 21 S 288/99, u.a. in: WuM 2002, Seiten 115 f.; AG München, Urteil vom 29.03.2018, Az.: 432 C 1222/18, u.a. in: ZMR 2018, Seiten 604 ff.; AG Hechingen, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 2 C 136/11, u.a. in: "juris"; AG Garmisch-Partenkirchen, Urteil vom 03.09.2008, Az.: 6 C 277/08, u.a. in: WuM 2008, Seiten 674 f.), so dass auch aus diesem Grunde der Klägerin der hier geltend gemachte Ersatzanspruch nicht zustehen würde und somit die Klage insofern auch deshalb abzuweisen gewesen wäre, selbst wenn der Bedarf von den Beklagten damals vorgetäuscht worden wäre, wofür das erkennende Gericht hier aber nicht den geringsten Anhaltspunkt erkennen konnte.

  • OLG Hamm, 28.05.2019 - 7 U 85/18

    Lückenrechtsprechung

    Vielmehr können sich - die Bindungswirkung des § 529 I Nr. 1 ZPO aufhebende - Zweifel an der Richtigkeit und Vollständigkeit der erstinstanzlichen Feststellungen auch aus der Möglichkeit unterschiedlicher Wertungen, also insbesondere daraus ergeben, dass das Berufungsgericht das Ergebnis einer erstinstanzlichen Beweisaufnahme auf Grund konkreter Anhaltspunkte anders würdigt als die Vorinstanz (vgl. BGH, NZM 2016, 718, beck-online unter Rn. 16).
  • LG München I, 27.11.2019 - 14 S 11886/19

    Unwirksame Eigenbedarfskündigung bei vorgeschobenen Eigenbedarf zur …

    Dies gilt auch dann, wenn die von dem Vermieter benannte Eigenbedarfsperson nach Abschluss durchgeführter Sanierungsmaßnahmen ohne Schwierigkeiten wieder auszuziehen würde, um dem Vermieter eine Neuvermietung an Dritte (bei ggf. erheblich gesteigerter Miete) zu ermöglichen (jeweils im Anschluss an BGH, Beschluss vom 10.5.2016 - VIII ZR 214/15, NJW-RR 2016, 982 = NZM 2016, 718).

    Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs kann aber auch dann vorgeschoben sein, wenn ein Vermieter seit Längerem Verkaufsabsichten hegt und der von ihm benannten Eigenbedarfsperson den Wohnraum in der - dieser möglicherweise nicht offenbarten - Erwartung zur Miete überlässt, diese im Falle eines doch noch gelingenden gewinnbringenden Verkaufs ohne Schwierigkeiten zum Auszug bewegen zu können (BGH NJW-RR 2016, 982 = NZM 2016, 718).

  • KG, 24.08.2020 - 8 U 139/19

    Anwaltsregress wegen Vergleichsschluss zur Arbeitsverhältnisbeendigung

    Rn. 107 Mit Beschluss vom 10.5.2016 - VIII ZR 214/15 - ZMR 2016, 611 hat der BGH die Maßstäbe seines Urteils vom 10.6.2015 bestätigt.
  • OLG Hamm, 14.05.2019 - 7 U 74/18

    Schadensersatz aus Anlass einer gutachterlichen Untersuchung

  • OLG Nürnberg, 29.04.2022 - 13 U 4656/21

    Bezugsfertigkeit, Rückforderungsansprüche, Kaufpreisrest, Kaufpreisraten, …

  • OLG Dresden, 27.04.2026 - 4 U 1383/25
  • OLG Hamm, 30.04.2019 - 7 U 57/18

    Schadensersatz nach einem Unfall

  • OLG Brandenburg, 22.12.2022 - 11 U 115/22

    Abweisung der Klage auf Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung mangels …

  • OLG Nürnberg, 23.06.2022 - 13 U 247/22

    Haftungsverteilung bei Überholungsunfall

  • OLG Nürnberg, 24.03.2022 - 13 U 2275/21

    Begründeter Anspruch aus einem abstrakten Schuldversprechen

  • OLG Dresden, 02.04.2025 - 4 U 1700/24

    Anwendung der Grundsätze zur Beweislastumkehr im Falle eines groben …

  • OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23

    Arzthaftungsrechtlicher Schadesnersatzanspruch wegen behaupteter …

  • OLG Nürnberg, 29.07.2021 - 13 U 236/21

    Voraussetzungen einer "Umweltprämie" für zu entsorgendes Altfahrzeug bei …

  • OLG Brandenburg, 10.09.2025 - 11 U 169/24
  • OLG Brandenburg, 06.01.2026 - 11 U 57/25

    Beabsichtigte Verwerfung der Zulassung mangels Anspruch des Klägers auf …

  • OLG Brandenburg, 02.06.2025 - 11 U 192/24

    Kein Anspruch auf Leistungen aus einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung …

  • OLG Brandenburg, 11.04.2025 - 11 U 199/24

    Zahlung einer Invaliditätsleistung aus dem Unfallversicherungsvertrag als …

  • OLG Nürnberg, 29.10.2021 - 13 U 1669/21

    Keine Haftung für "fremde" Mängel durch Übernahme der Baustellenkoordination!

  • OLG Brandenburg, 17.12.2025 - 11 U 17/25

    Beweis der bedingungsgemäßen Berufsunfähigkeit eines Versicherten i.R.e. …

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Rechtsprechung
   BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15   

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Volltextveröffentlichungen (17)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsinformationen.bund.de

    Handelsvertretervertrag: Wirksamkeit einer Vereinbarung über die Anrechung eines Teils der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den künftigen Ausgleichsanspruch

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 89b Abs 4 S 1 HGB, § 134 BGB
    Handelsvertretervertrag: Wirksamkeit einer Vereinbarung über die Anrechung eines Teils der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den künftigen Ausgleichsanspruch

  • IWW

    § 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § ... 543 Abs. 2 Satz 2 ZPO, § 387 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, § 89b HGB, § 138 Abs. 3 ZPO, § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB, § 134 BGB, § 89 b HGB, § 563 Abs. 3 ZPO, § 305c Abs. 2 BGB, § 89b Abs. 3 HGB

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Provisionsrückzahlungsanspruch des Inhabers einer Versicherungsagentur gegenüber einem Handelsvertreter im Hinblick auf die Stornierung von Versicherungsverträgen; Vereinbarung der Anrechnung eines Teils der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den ...

  • Betriebs-Berater

    Anrechnungsabrede in Handelsvertretervertrag

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    HGB § 89b Abs. 4 S. 1; BGB § 134
    Provisionsrückzahlungsanspruch des Inhabers einer Versicherungsagentur gegenüber einem Handelsvertreter im Hinblick auf die Stornierung von Versicherungsverträgen; Vereinbarung der Anrechnung eines Teils der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den ...

  • rechtsportal.de

    HGB § 89b Abs. 4 S. 1; BGB § 134
    Provisionsrückzahlungsanspruch des Inhabers einer Versicherungsagentur gegenüber einem Handelsvertreter im Hinblick auf die Stornierung von Versicherungsverträgen; Vereinbarung der Anrechnung eines Teils der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Zur Wirksamkeit der Anrechnungsabreden im Handelsvertretervertrag

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Regelmäßige Nichtigkeit der Anrechnung eines Teils der laufenden Vergütung des Handelsvertreters auf künftigen Ausgleichsanspruch in Handelsvertretervertrag

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Anrechnung von Vorauszahlungen auf den Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters

  • versr.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit einer Vereinbarung über die Verrechnung von Ausgleichsanspruch und Provisionsrückzahlungsanspruch

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    AA des HV, Untervertreter, UVV, Unabdingbarkeitsgrundsatz, Vorauserfüllungsvereinbarung, Sachzusammenhang zwischen Aufhebungsvereinbarung und Aufhebungsvertrag, einheitliches Rechtsgeschäft

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Anrechnung von laufend zu zahlenden Vergütung auf künftigen Ausgleichsanspruch kann rechtswirksam sein

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit einer Anrechnungsklausel in einem Handelsvertretervertrag

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit einer Anrechnungsklausel in einem Handelsvertretervertrag

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 3439
  • ZIP 2017, 137
  • MDR 2016, 1096
  • VersR 2016, 1442
  • WM 2017, 720
  • BB 2016, 1922
  • BB 2016, 2127
  • DB 2016, 2227
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 13.01.1972 - VII ZR 81/70

    Umfang der Unabdingbarkeit des Ausgleichsanspruchs; Zulässigkeit der …

    Auszug aus BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15
    Ist eine derartige Vertragsbestimmung hiernach nichtig, so ist der zur Anrechnung vorgesehene Teil der Vergütung als vom Unternehmer geschuldeter Teil der Gesamtvergütung anzusehen (Anschluss an BGH, Urteil vom 13. Januar 1972, VII ZR 81/70, BGHZ 58, 60).

    Rn. 21 a) Das Berufungsgericht hat keine hinreichenden Feststellungen getroffen, die die Annahme rechtfertigen könnten, dass bezüglich der Vereinbarung in § 5 Abs. 8 die Voraussetzungen erfüllt sind, die für die Wirksamkeit derartiger Anrechnungsabreden im Rahmen des § 89b HGB gegeben sein müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Januar 1972 - VII ZR 81/70, BGHZ 58, 60, 65 ff., juris Rn. 17 ff.).

    Rn. 22 aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt eine Vertragsbestimmung in einem Handelsvertretervertrag, wonach ein Teil der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den künftigen Ausgleichsanspruch angerechnet werden soll, im Zweifel gegen die zwingende Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB und ist daher in der Regel gemäß § 134 BGB nichtig (BGH, Urteil vom 13. Januar 1972 - VII ZR 81/70, BGHZ 58, 60, 65 ff., juris Rn. 17 ff.).

    Die Beweislast dafür, dass diese Voraussetzung vorliegt, trifft den Unternehmer (BGH, Urteil vom 13. Januar 1972 - VII ZR 81/70, aaO, S. 69 ff., juris Rn. 33 ff.).

    Ist eine derartige Vertragsbestimmung wegen Verstoßes gegen § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB gemäß § 134 BGB nichtig, so ist der zur Anrechnung vorgesehene Teil der Vergütung als vom Unternehmer geschuldeter Teil der Gesamtvergütung anzusehen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Januar 1972 - VII ZR 81/70, aaO, S. 65 f., 71 f., juris Rn. 19, 38).

  • BGH, 10.07.1996 - VIII ZR 261/95

    Ausschluß des Ausgleichsanspruchs im voraus

    Auszug aus BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15
    Nichtig sind ausgleichsabträgliche Abreden auch dann, wenn die gleichzeitig vereinbarte Auflösung des Handelsvertretervertrags erst in einem späteren Zeitpunkt wirksam werden soll (BGH, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, NJW 1996, 2867, 2868, juris Rn. 16).

    Dies folgt aus dem Schutzzweck des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB, der den Handelsvertreter vor der Gefahr bewahren will, sich aufgrund seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit von dem Unternehmer auf ihn benachteiligende Abreden einzulassen (BGH, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, aaO;… Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, NJW 1990, 2889, juris Rn. 14).

    Diese Gefahr besteht im Allgemeinen fort, solange das Vertragsverhältnis andauert, auch wenn es sich seinem bereits bestimmten Ende nähert (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, aaO;… Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, aaO).

    Aus Gründen der Rechtssicherheit gilt die zwingende Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB auch dann, wenn der Handelsvertreter im Einzelfall dieses gesetzlichen Schutzes nicht mehr bedarf (BGH…, Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, aaO, S. 2890, juris Rn. 14) oder die Vereinbarung nur wenige Tage vor Beendigung des Vertragsverhältnisses getroffen wird (BGH, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, aaO).

  • BGH, 29.03.1990 - I ZR 2/89

    Vereinbarungen über den Ausgleichsanspruch vor Ablauf des …

    Auszug aus BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15
    Dies folgt aus dem Schutzzweck des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB, der den Handelsvertreter vor der Gefahr bewahren will, sich aufgrund seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit von dem Unternehmer auf ihn benachteiligende Abreden einzulassen (BGH…, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, aaO; Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, NJW 1990, 2889, juris Rn. 14).

    Diese Gefahr besteht im Allgemeinen fort, solange das Vertragsverhältnis andauert, auch wenn es sich seinem bereits bestimmten Ende nähert (vgl. BGH…, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, aaO; Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, aaO).

    Aus Gründen der Rechtssicherheit gilt die zwingende Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB auch dann, wenn der Handelsvertreter im Einzelfall dieses gesetzlichen Schutzes nicht mehr bedarf (BGH, Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, aaO, S. 2890, juris Rn. 14) oder die Vereinbarung nur wenige Tage vor Beendigung des Vertragsverhältnisses getroffen wird (BGH…, Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 261/95, aaO).

  • BGH, 09.07.2015 - VII ZR 5/15

    VOB-Vertrag: Zurückhaltungsrecht an einer Gewährleistungsbürgschaft bei …

    Auszug aus BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15
    Rn. 35 Sollte dies der Fall sein, wird das Berufungsgericht gegebenenfalls zu prüfen haben, ob nach den für Allgemeine Geschäftsbedingungen maßgeblichen Auslegungsgrundsätzen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 2015 - VII ZR 5/15, BGHZ 206, 203 Rn. 26 m.w.N.) unter Mitberücksichtigung von § 305c Abs. 2 BGB eine Auslegung in Betracht kommt, dass die Beklagte die gemäß § 5 Abs. 8 erhaltenen Beträge bei Vertragsende nur in den im Streitfall nicht einschlägigen Fällen des § 89b Abs. 3 HGB zurückzuzahlen hat.
  • BGH, 13.08.2015 - VII ZR 90/14

    Versicherungsvertretervertrag: Haftende Versicherungsgesellschaft für den …

    Auszug aus BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15
    Rn. 28 (1) Nach der Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB kann der Ausgleichsanspruch, der erst mit der rechtlichen Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses entsteht (BGH, Urteil vom 13. August 2015 - VII ZR 90/14, BGHZ 206, 332 Rn. 36 m.w.N.), nicht im Voraus ausgeschlossen werden.
  • BGH, 25.09.2002 - VIII ZR 253/99

    Klagebefugnis rechtsfähiger Verbände zur Förderung gewerblicher Interessen

    Auszug aus BGH, 14.07.2016 - VII ZR 297/15
    Die Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB verbietet nach ihrem Sinn und Zweck nicht nur Vereinbarungen vor Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses, durch die der Ausgleichsanspruch ganz ausgeschlossen wird, sondern auch solche, durch die er nur im Ergebnis mehr oder weniger eingeschränkt wird (BGH, Urteil vom 25. September 2002 - VIII ZR 253/99, BGHZ 152, 121, 133, juris Rn. 32 m.w.N.).
  • BGH, 08.08.2022 - KZR 111/18

    VBL-Gegenwert III - Kartellrechtsverstoß: Rechtsfolgen der rückwirkenden …

    Der Senat kann diese Regelung der Prozessvereinbarung, mit der sich das Berufungsgericht - aus seiner Sicht folgerichtig - nicht befasst hat, selbst auslegen, da weitere Feststellungen hierzu nicht zu erwarten sind (vgl. BGH, Urteile vom 14. Juli 2016 - VII ZR 297/15, NJW 2016, 3439 Rn. 25;… vom 9. Juni 2020 - X ZR 142/18, GRUR 2020, 986 Rn. 70 - Penetrometer).
  • OLG Celle, 16.02.2017 - 11 U 88/16

    Handelsvertreterausgleich - Umsatzsteigerungen mit Altkunden

    Die Regelung verstößt nämlich gegen die zwingende Vorschrift in§ 89 b Abs. 4 Satz 1 HGB und wäre nur dann rechtswirksam,·wenn die Beklagte darlegen und beweisen könnte, dass die Parteien auch ohne die Anrechnungsabrede keine höhere Provision vereinbart hätten als es dem Teil der Gesamtvergütung entspricht, der nach Abzug des abredegemäß auf den Ausgleichsanpruch anzurechnenden Teils verbleibt (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juli 2016 - VII ZR 297/15, juris, Rn. 22).
  • LG Aachen, 20.11.2015 - 6 S 99/15

    Grundsätze zur rechtlichen Beurteilung von Vorschuss- oder Vorauszahlungen auf …

    Nicht Rechtskräftig - Revisionsverfahren VII ZR 297/15 BGH Karlsruhe.
  • OLG München, 22.02.2024 - 23 U 7165/21

    Nichtigkeit einer kündigungserschwerenden Klausel zum Handelsvertreterausgleich

    Rn. 53 Davon abgesehen wäre eine Vertragsbestimmung, wonach ein Teil der dem Handelsvertreter zu zahlenden Vergütung auf einen künftigen Ausgleichsanspruch angerechnet werden soll, grundsätzlich gemäß § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB, § 134 BGB nichtig (BGH NJW 2016, 3439 Ls).
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