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Rechtsprechung
   OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,3178
OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04 (https://dejure.org/2005,3178)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 07.07.2005 - 2 U 128/04 (https://dejure.org/2005,3178)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 07. Juli 2005 - 2 U 128/04 (https://dejure.org/2005,3178)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • autokaufrecht.info

    Bezeichnung eines Fahrzeugs als "Lagerfahrzeug"

  • openjur.de

    Kfz-Kauf: Kein Gewährleistungsanspruch beim Kauf eines als "Lagerfahrzeug" aus dem "Modelljahr 2002" angebotenen mehr als zwei Jahre alten Pkw

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 440 BGB; § 281 Abs. 2 BGB; § 323 Abs. 2 BGB
    Geltendmachen von Gewährleistungsrechten aus einem Kaufvertrag; Zulässige Länge der Lagerzeit bei einem als Lagerfahrzeug verkauften PKW; Begründung eines Rücktrittsrechts durch eine 27-monatige Lagerzeit eines Fahrzeugs

  • verkehrslexikon.de

    Kauf eines als "Lagerfahrzeug" aus dem "Modelljahr 2002" angebotenen mehr als zwei Jahre alten Pkw

  • Judicialis

    BGB § 281 Abs. 2; ; BGB § 323 Abs. 1; ; BGB § 323 Abs. 2; ; BGB § 440

  • IWW
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Lagerfahrzeug - Neufahrzeug - Auslegung - Gewährleistungsrechte

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 281 Abs. 2 § 323 § 440
    Zum Standardgeschäft beim Verkauf eines Lagerfahrzeugs ohne Neuwagenhinweis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • IWW (Kurzinformation)

    Neuwagenhandel - 27 Monate Lagerzeit bei "Lagerfahrzeug" kein Mangel

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    "Lagerfahrzeug"

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Wie alt darf ein "Lagerfahrzeug" sein? Importwagen hatte schon 27 Monate hinter sich

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Begriff des Lagerfahrzeugs

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Kaufvertragsangabe «Lagerfahrzeug» umschließt auch Lagerzeiten von mehr als zwei Jahren

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Geltendmachen von Gewährleistungsrechten aus einem Kaufvertrag; Zulässige Länge der Lagerzeit bei einem als Lagerfahrzeug verkauften PKW; Begründung eines Rücktrittsrechts durch eine 27-monatige Lagerzeit eines Fahrzeugs

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 1508
  • NZV 2006, 38 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 15.10.2003 - VIII ZR 227/02

    Zur Frage, wann ein Kraftfahrzeug noch fabrikneu ist

    Auszug aus OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04
    Nach dem Kaufvertrag konnte der Kläger kein Neufahrzeug im Sinne der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 15.10.2003 NJW 2004, 160f), also ein maximal 12 Monate vor Kaufvertragsschluss produziertes Fahrzeug, erwarten.
  • OLG Schleswig, 21.07.1999 - 9 U 101/98

    Auslegung der Begriffe "Neuwagen" und "fabrikneu"

    Auszug aus OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04
    Vielmehr ist der Vertrag nach den Umständen des Einzelfalles auszulegen (so auch: OLG Koblenz NJW-RR 1997, 430f für "neues Fahrzeug", Hinweis auf Lagerzeit, nicht mehr aktuelles Modell, Lagerzeit 29 Monate; OLG Schleswig NJW-RR 2000, 505 "EU-Importwagen, Neuwagen", Hinweis auf fehlende Werksgarantie, aktuelles Modell, ca. 30 Monate Lagerzeit; OLG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1211f nicht mehr produzierte Modellreihe, erhebliche Preisvorteile, mehr als 3 Jahre Lagerzeit).
  • OLG Zweibrücken, 05.05.1998 - 5 U 28/97

    Alter eines Lagerfahrzeugs als zugesicherte Eigenschaft - "fabrikneu"

    Auszug aus OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04
    Vielmehr ist der Vertrag nach den Umständen des Einzelfalles auszulegen (so auch: OLG Koblenz NJW-RR 1997, 430f für "neues Fahrzeug", Hinweis auf Lagerzeit, nicht mehr aktuelles Modell, Lagerzeit 29 Monate; OLG Schleswig NJW-RR 2000, 505 "EU-Importwagen, Neuwagen", Hinweis auf fehlende Werksgarantie, aktuelles Modell, ca. 30 Monate Lagerzeit; OLG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1211f nicht mehr produzierte Modellreihe, erhebliche Preisvorteile, mehr als 3 Jahre Lagerzeit).
  • OLG Koblenz, 27.06.1996 - 5 U 82/96

    Begriff des fabrikneuen Pkw

    Auszug aus OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04
    Vielmehr ist der Vertrag nach den Umständen des Einzelfalles auszulegen (so auch: OLG Koblenz NJW-RR 1997, 430f für "neues Fahrzeug", Hinweis auf Lagerzeit, nicht mehr aktuelles Modell, Lagerzeit 29 Monate; OLG Schleswig NJW-RR 2000, 505 "EU-Importwagen, Neuwagen", Hinweis auf fehlende Werksgarantie, aktuelles Modell, ca. 30 Monate Lagerzeit; OLG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1211f nicht mehr produzierte Modellreihe, erhebliche Preisvorteile, mehr als 3 Jahre Lagerzeit).
  • LG Braunschweig, 17.09.2004 - 4 O 1240/04

    Kfz-Kauf: Maximale Lagerdauer für ein als Lagerfahrzeug bezeichnetes Neufahrzeug

    Auszug aus OLG Braunschweig, 07.07.2005 - 2 U 128/04
    die Klage in Abänderung des Urteils des Landgerichts Braunschweig vom 17.9.2004 -4 O 1240/04- abzuweisen.
  • BGH, 29.06.2016 - VIII ZR 191/15

    Kein Sachmangel bei einer zwölf Monate überschreitenden Standzeit eines …

    Wie die der zitierten Senatsrechtsprechung und den von der Revision in Bezug genommenen obergerichtlichen Entscheidungen zugrunde liegenden Sachverhalte (…OLG Schleswig, aaO, S. 712;… OLG Düsseldorf, aaO, S. 398;… KG Berlin, aaO Rn. 5 ff; OLG Celle, OLGR 2006, 670 f.;… OLG Karlsruhe, aaO S. 2456; OLG Braunschweig, NJW-RR 2005, 1508) belegen, sind Personenkraftfahrzeuge mit längerer Standzeit vor Erstzulassung auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein durchaus verbreitetes Phänomen.
  • OLG Braunschweig, 23.07.2015 - 9 U 2/15

    Lange Standzeit zwischen Herstellung und Erstzulassung als Sachmangel eines …

    Rn. 39 Die zu einer mangelbegründenden Standzeit bei Gebrauchtfahrzeugen ergangenen obergerichtlichen Entscheidungen lassen sich aufgrund der jeweils zugrunde liegenden Sachverhalte nicht verallgemeinern (Gewährleistungsanspruch bejaht: OLG Düsseldorf, Urteil v. 16.06.2008 - 1 U 231/07: Herstellung 31 Monate vor Erstzulassung, 10 km Laufleistung und 2 Monate seit Erstzulassung bei Verkauf an Kläger, Sachmangel bejaht; OLG Celle, Urteil v. 13.07.2006 - 11 U 254/05: Herstellung 23 Monate vor Erstzulassung, 10 km Laufleistung und 9 Monate seit Erstzulassung bei Verkauf an Kläger als "Vorführwagen", Sachmangel bejaht; OLG Karlsruhe, Urteil v. 26.05.2004 - 1 U 10/04: Herstellung 5 ½ Jahre vor Erstzulassung, dort indes arglistiges Verschwiegen; OLG Oldenburg, Urteil v. 28.10.2005 - 6 U 155/05: Herstellung 2 ½ Jahre vor Erstzulassung, wobei im konkreten Fall eine arglistige Täuschung bejaht und die Mangelhaftigkeit nicht explizit angesprochen worden ist;… OLG Nürnberg, Urt. v. 21.03.2005 - 8 U 2366/04: Herstellung 13 Monate vor Erstzulassung, 600 km Laufleistung und 11 Monate seit Erstzulassung bei Verkauf, dort aber unzutreffendes Modelljahr als Beschaffenheit vereinbart; Gewährleistungsanspruch und Sachmangel verneint: OLG Schleswig, Urteil v. 25.11.2008 - 3 U 39/07: Herstellung 14 Monate vor Erstzulassung, Erstveräußerung als "Lagerfahrzeugmodell"; OLG Braunschweig, Urteil v. 07.07.2005 - 2 U 128/04: Herstellung 27 Monate vor Erstzulassung, Verkauf als "Lagerfahrzeug"; KG Berlin, Beschluss v. 13.01.2011 - 8 U 97/10: Herstellung 14 ½ Monate vor Erstzulassung, Laufleistung 35.240 km bei Kauf durch dortigen Kläger).
  • OLG Köln, 30.12.2008 - 2 W 127/08

    Ablehnung wegen der Besorgnis der Befangenheit; Konfliktvertretung

    Dieses Teilurteil hat der Senat auf die Berufung des Beklagten zu 2) durch (unangefochten gebliebenes) Urteil vom 23. August 2006 - 2 U 128/04 - aufgehoben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen.
  • LSG Bayern, 13.12.2004 - L 17 U 283/04

    Antrag auf Anerkennung einer Berufskrankheit (BK) wegen Mobbing; Zulässigkeit …

    Der Kläger hat am 03.06.2004 eine weitere Klage (Untätigkeitsklage) erhoben (Az: S 2 U 128/04) und diese damit begründet, dass die Beklagte trotz ihrer Zusage vom 19.02.2004 noch keinen rechtsbehelfsfähigen Bescheid erteilt habe.

    Das eine Schreiben trug das Az S 2 U 128/04, das andere das Az S 2 U 56/04 A. Diese Schreiben wurden vom Landessozialgericht (LSG) als Berufungen unter den Aktenzeichen L 17 U 301/04 und L 17 U 283/04 erfasst.

    Mit zwei weiteren Schreiben vom 18.08.2004 - eingegangen beim LSG am 20.08.2004 bzw. 23.08.2004 - legte der Kläger (erneut) Berufung gegen die am 31.07.2004 zugestellten Urteile des SG Az: S 2 U 128/04 und Az: S 2 U 56/04 A ein.

  • OLG Schleswig, 25.11.2008 - 3 U 39/07

    Standzeit vor Erstzulassung als Mangel beim Gebrauchtwagenkauf

    Ähnlich hat auch das OLG Braunschweig entschieden (in NJW-RR 2005, 1508 f).
  • LSG Bayern, 19.01.2010 - L 17 U 9/05

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …

    Am 03.06.2004 erhob der Kläger Untätigkeitsklage (S 2 U 128/04), die das SG mit Urteil vom 15.07.2004 als unzulässig abwies.

    Rn. 12 Der Senat hat 5 Band Akten der Beklagten, 3 Band Akten des SG (Az: S 2 U 219/04; S 2 U 56/04 A; S 2 U 128/04), 1 Band Akten der Staatsanwaltschaft A. (71 Js 14253/02) und 1 Band Akten des Arbeitsgerichts B-Stadt beigezogen.

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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - I-24 U 119/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,4202
OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - I-24 U 119/04 (https://dejure.org/2005,4202)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 17.02.2005 - I-24 U 119/04 (https://dejure.org/2005,4202)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 17. Februar 2005 - I-24 U 119/04 (https://dejure.org/2005,4202)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Beweislastverteilung für den Beweis einer Vertragsverletzung in Gestalt defizitärer Beratung im Regressprozess; Anforderungen an die Substantiierungspflicht des wegen unzureichender oder unrichtiger Belehrung in Anspruch genommen Anwaltes; Anscheinsbeweis des ...

Besprechungen u.ä. (2)

  • BRAK-Mitteilungen (Entscheidungsanmerkung)

    Beratungspflichten vor Vergleichswiderruf

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 38 (Leitsatz und Entscheidungsbesprechung)

    Beratungspflichten vor Vergleichswiderruf

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 09.12.1999 - IX ZR 129/99

    Verjährung des Sekundäranspruchs gegen den Rechtsanwalt

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Deswegen kann auch einem solchen Auftraggeber in der Regel nicht vorgeworfen werden, er hätte das, worüber ihn sein Rechtsanwalt hätte unterrichten müssen, bei genügender Sorgfalt selbst feststellen können und müssen (BGH WM 1992, 739, 740; WM 1993, 1889, 1894; WM 1993, 1508, 1511; WM 1997, 1392, 1395; WM 2000, 959, 962).
  • BGH, 13.03.1997 - IX ZR 81/96

    Inhalt eines Anwaltsvertrages; Mitverschulden durch falsche Angaben gegenüber dem …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Deswegen kann auch einem solchen Auftraggeber in der Regel nicht vorgeworfen werden, er hätte das, worüber ihn sein Rechtsanwalt hätte unterrichten müssen, bei genügender Sorgfalt selbst feststellen können und müssen (BGH WM 1992, 739, 740; WM 1993, 1889, 1894; WM 1993, 1508, 1511; WM 1997, 1392, 1395; WM 2000, 959, 962).
  • BAG, 24.11.1994 - 2 AZR 179/94

    Annahmeverzug und Arbeitsunfähigkeit

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Das widerspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, wonach der Arbeitnehmer seine Arbeitswilligkeit auch konkludent, etwa durch eine Kündigungsschutzklage, einen Widerspruch gegen die Kündigung (vgl. BAGE 46, 34; BAGE 78, 333; EzA § 1 KSchG Interessenausgleich Nr. 9) oder auch durch eine gegen die Kündigung gerichtete Feststellungsklage (…Urt. v. 21.11.1996 -AZR 660/95-, RzK I 13b Nr. 31 [LS] und juris mit Gründen) zum Ausdruck bringen kann.
  • BGH, 05.02.1987 - IX ZR 65/86

    Pflicht des Rechtsanwalts zur umfassenden Belehrung und Beratung

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Geht es wie hier um die Führung eines so genannten Negativbeweises, sind die damit verbundenen Schwierigkeiten dadurch zu beheben, daß die andere Partei nach Lage des Falles die Behauptung substantiiert bestreiten und diejenige Partei, welche die Beweislast trägt, die Unrichtigkeit der Gegendarstellung beweisen muß (vgl. BGH NJW 1987, 1322 1323).
  • BGH, 29.04.1993 - IX ZR 101/92

    Hinweispflicht des Anwalts bei drohender Verjährung von Ansprüchen gegen Dritte

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Deswegen kann auch einem solchen Auftraggeber in der Regel nicht vorgeworfen werden, er hätte das, worüber ihn sein Rechtsanwalt hätte unterrichten müssen, bei genügender Sorgfalt selbst feststellen können und müssen (BGH WM 1992, 739, 740; WM 1993, 1889, 1894; WM 1993, 1508, 1511; WM 1997, 1392, 1395; WM 2000, 959, 962).
  • BGH, 27.03.2003 - IX ZR 399/99

    Haftung des Berufungsanwalts für unterlassene Prüfung der Erfolgsaussichten einer …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Eine solche Reaktion des Klägers steht fest nach Anscheinsbeweisgrundsätzen (vgl. dazu BGH MDR 2003, 897, 898 m. w. N.).
  • BGH, 19.12.1991 - IX ZR 41/91

    Pflicht des Rechtsanwalts zur Fristenkontrolle; Mitverschulden des rechtskundigen …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Deswegen kann auch einem solchen Auftraggeber in der Regel nicht vorgeworfen werden, er hätte das, worüber ihn sein Rechtsanwalt hätte unterrichten müssen, bei genügender Sorgfalt selbst feststellen können und müssen (BGH WM 1992, 739, 740; WM 1993, 1889, 1894; WM 1993, 1508, 1511; WM 1997, 1392, 1395; WM 2000, 959, 962).
  • BGH, 24.06.1993 - IX ZR 216/92

    Haftpflichtprozeß gegen Anwaltsnotar bei Streitverkündung im Vorprozeß

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.02.2005 - 24 U 119/04
    Deswegen kann auch einem solchen Auftraggeber in der Regel nicht vorgeworfen werden, er hätte das, worüber ihn sein Rechtsanwalt hätte unterrichten müssen, bei genügender Sorgfalt selbst feststellen können und müssen (BGH WM 1992, 739, 740; WM 1993, 1889, 1894; WM 1993, 1508, 1511; WM 1997, 1392, 1395; WM 2000, 959, 962).
  • OLG Düsseldorf, 23.02.2010 - 24 U 164/09

    Anwaltsregress wegen unterbliebener Bezifferung eines Nutzungsvergütungsanspruchs …

    Vielmehr muss er auf Grund seiner sekundären Darlegungslast den Gang der Besprechung im Einzelnen schildern, insbesondere konkrete Angaben dazu machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur BGHZ 126, 217; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 602; OLGR 2009, 602;… Zugehör/Fischer, a.a.O., Rn. 986 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 31.05.2010 - 24 U 208/09

    Beratungspflichten eines Rechtsanwalts beim Abschluss eines Vergleichs; Abweisung …

    Der Rechtsanwalt muss konkrete Angaben darüber machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. BGH, NJW 2007, 2485; WM 2007, 419; Senat, OLGR Düsseldorf 2005, 602;… Zugehör/Fischer/Sieg/Schlee, a.a.O., Rdn. 958 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 18.11.2008 - 24 U 19/08

    Anforderungen an den Vortrag des Prozessbevollmächtigten des Unterhaltsschuldners …

    Vielmehr muss er den Gang der Besprechung im Einzelnen schildern, insbesondere konkrete Angaben dazu machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (BGHZ 126, 217; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 602;… Zugehör/Fischer, Handbuch der Anwaltshaftung 2. Aufl. Rn. 986).
  • OLG Düsseldorf, 08.11.2011 - 24 U 55/11

    Nach Prozessverlust: Belehrungspflicht des Rechtsanwalts?

    Vielmehr muss er den Gang der Besprechung im Einzelnen schildern, insbesondere konkrete Angaben dazu machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur BGHZ 126, 217; Senat, AnwBl 2011, 297; OLGR Düsseldorf 2005, 602; OLGR 2009, 602;… Zugehör/Fischer, a.a.O., Rdn. 986 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 07.11.2011 - 24 U 79/11

    Arbeitnehmervereinigung haftet ähnlich einem Anwalt!

    Der Rechtsanwalt muss konkrete Angaben darüber machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur Senat, Beschl. v. 17.02.2005 - I-24 U 119/04, OLGR 2005, 602; Beschl. v. 31.05.2010 - I-24 U 208/09, juris; Beschl. v. 13.07.2010 - I-24 U 228/09, juris;… Zugehör/Fischer/Sieg/Schlee, a.a.O., Rdn. 958 m. w. Nachw.).
  • OLG Düsseldorf, 28.10.2010 - 24 U 75/10

    Darlegungs- und Beweislast im Regressprozess gegen einen Rechtsanwalt

    Vielmehr muss er den Gang der Besprechung im Einzelnen schildern, insbesondere konkrete Angaben dazu machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur BGHZ 126, 217; Senat, Urteil vom 23. Februar 2010, I-24 U 164/09, bei juris; Senat, OLGR Düsseldorf 2005, 602; OLGR 2009, 602;… Zugehör/Fischer, a.a.O., Rn. 986 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 23.02.2010 - 24 U 164/10

    Haftung wegen unzureichender Beratung

    Vielmehr muss er auf Grund seiner sekundären Darlegungslast den Gang der Besprechung im Einzelnen schildern, insbesondere konkrete Angaben dazu machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur BGHZ 126, 217; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 602; OLGR 2009, 602;… Zugehör/Fischer, a.a.O., Rn. 986 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 23.01.2012 - 24 U 127/11

    Pflichten des Rechtsanwalts bei der Beitreibung einer Forderung; Darlegungs- und …

    Vielmehr muss der den Gang der Besprechung im Einzelnen schildern, insbesondere konkrete Angaben dazu machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur BGHZ 126, 217; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 602; OLGR 2009, 602;… Zugehör/Fischer, a.a.O., Rn. 986 "Pflichtverletzung" m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 03.03.2011 - 24 U 173/10

    Anforderungen an die Darlegung der pflichtgemäßen Wahrnehmung eines …

    Auf der hier gefragten Ebene der haftungsbegründenden Kausalität muss der Mandant nach allgemeinen zivilrechtlichen Grundsätzen (Strengbeweis, § 286 ZPO) als derjenige, der einen vertraglichen Schadensersatzanspruch geltend macht, ein pflichtwidriges Verhalten des Rechtsanwalts darlegen und notfalls beweisen (BGH NJW 1987, 1322, 1323; 1993, 1139, 1140; BGHZ 171, 261 = NJW 2007, 2485 sub II.1a,cc; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 602 und 2009, 602;… Palandt/Grüneberg, BGB, 70. Aufl., § 280 Rn 36).
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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 21.03.2005 - 8 W 106/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,6268
OLG Stuttgart, 21.03.2005 - 8 W 106/05 (https://dejure.org/2005,6268)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21.03.2005 - 8 W 106/05 (https://dejure.org/2005,6268)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21. März 2005 - 8 W 106/05 (https://dejure.org/2005,6268)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis

    ZPO § 91 Abs. 1; ; GeschmMG § 52 Abs. 4

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    Erstattungsfähigkeit der Gebühren und der notwendigen Auslagen eines Patentanwalts im Geschmacksmusterverfahren - der Begriff der Geschmacksmusterstreitsache ist nicht auf das Erkenntnisverfahren beschränkt

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zwangsvollstreckung als Geschmacksmusterstreitsache bei einem Streit über den Umfang einer Verpflichtung aus einer Geschmacksmusterstreitsache; Erstattung der Kosten eines Patentanwalts für eine Unterlassungsvollstreckung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR 2005, 976 (Ls.)
  • GRUR-RR 2005, 334
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (1)

  • OLG Düsseldorf, 14.06.1983 - 10 W 62/83
    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.03.2005 - 8 W 106/05
    Die Gefahr besteht insbesondere bei der Unterlassungsvollstreckung (OLG München WRP 1978, 313;… OLG Frankfurt a.a.O; OLG Düsseldorf Rpfleger 1983, 496).
  • OLG Köln, 15.08.2012 - 17 W 135/12

    Mitwirkung eines Patentanwalts im Geschmacksmuster-Verletzungsverfahren

    Rn. 20 Der Senat verkennt nicht, dass das OLG Stuttgart eine Erstattungsfähigkeit der Kosten des Patentanwaltes nach § 52 Abs. 4 GeschmMG auch im Falle einer Zwangsvollstreckung zur Erzwingung einer Auskunft angenommen hat (Beschl. v. 21.03.2005 - 8 W 106/05 - BeckRS 2005, 07649).
  • OLG Düsseldorf, 20.01.2010 - 2 W 69/09

    Erstattungsfähigkeit der Kosten eines Patentanwalts im Vollstreckungsverfahren

    Für die Unterlassungsvollstreckung wird eine Erstreckung allgemein bejaht, weil auch hier die Gefahr besteht, dass die Parteien über den objektiven Umfang der titulierten Verpflichtung aus einer Patent-, Gebrauchsmuster-, Geschmacksmuster oder Markensache streiten (vgl. OLG Düsseldorf GRUR 1983, 512; OLG Stuttgart GRUR-RR 2005, 334).
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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 04.01.2005 - 1 Verg 25/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,6364
OLG Naumburg, 04.01.2005 - 1 Verg 25/04 (https://dejure.org/2005,6364)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 04.01.2005 - 1 Verg 25/04 (https://dejure.org/2005,6364)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 04. Januar 2005 - 1 Verg 25/04 (https://dejure.org/2005,6364)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    GWB § 107
    "Kreismedienzentrum"; Obliegenheit des Bieters zur Rüge der Fehlerhaftigkeit der Leistungsbeschreibung und der Wertung der Hauptangebote

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rüge fehlerhafter Wertung trotz Rüge fehlerhafter Ausschreibung nötig

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Rügeobliegenheit und Vergabeprüfungsantrag

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Erfüllung der Rügeobliegenheit des § 107 Abs. 3 S. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) als Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens; Präklusion der Einwände gegen die Angebotswertung durch Verletzung der Rügeobliegenheit ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZfBR 2005, 317 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (3)

  • VK Sachsen-Anhalt, 14.12.2004 - 1 VK 74/04

    Keine rechtzeitige Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig!

    Auszug aus OLG Naumburg, 04.01.2005 - 1 Verg 25/04
    1 Verg 25/04 OLG Naumburg 1 VK 74/04 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt LSA.

    Der Antrag auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der sofortigen Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss der 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt vom 14. Dezember 2004, 1 VK 74/04, wird zurückgewiesen.

  • EuGH, 12.12.2002 - C-470/99

    Universale-Bau u.a. - "Richtlinie 93/37/EWG - Öffentliche Bauaufträge - Begriff …

    Auszug aus OLG Naumburg, 04.01.2005 - 1 Verg 25/04
    Diese Beschränkung der Rechtsschutzmöglichkeiten des Bieters ist gemeinschaftsrechtskonform (vgl. EuGH, Urt. v. 12. Dezember 2002, Rs. C-470/99 ­ ,,Universale Bau AG", WuW/E Verg 701 ; …sowie Urt. v. 27. Februar 2003, Rs. C-327/00 ­ ,,Santex SpA", WuW/E Verg 736 ).
  • EuGH, 27.02.2003 - C-327/00

    Santex - "Richtlinie 93/36/EWG - Öffentliche Lieferaufträge - Richtlinie …

    Auszug aus OLG Naumburg, 04.01.2005 - 1 Verg 25/04
    Diese Beschränkung der Rechtsschutzmöglichkeiten des Bieters ist gemeinschaftsrechtskonform (…vgl. EuGH, Urt. v. 12. Dezember 2002, Rs. C-470/99 ­ ,,Universale Bau AG", WuW/E Verg 701 ; sowie Urt. v. 27. Februar 2003, Rs. C-327/00 ­ ,,Santex SpA", WuW/E Verg 736 ).
  • VK Sachsen, 17.12.2007 - 1/SVK/073-07

    Zulässigkeit des Verhandlungsverfahrens

    Sobald ein Bieter einen Verfahrensverstoß erkennt, soll er ihn gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich (vgl. § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB) rügen, damit jener den Fehler korrigieren und damit ein Nachprüfungsverfahren vermieden werden kann (OLG München, B. v. 17.09.2007 - Az.: Verg 10/07; B. v. 02.08.2007 - Az.: Verg 7/07; OLG Naumburg, B. v. 04.01.2005 - Az.: 1 Verg 25/04; BayObLG, B. v. 22.1.2002 - Az.: Verg 18/01).
  • VK Sachsen, 03.03.2008 - 1/SVK/002-08

    Aufklärung einer Mischkalkulation

    Sinn und Zweck der Rüge sei es, den Auftraggeber in die Lage zu versetzen, einen möglichen Fehler im Vergabeverfahren zu korrigieren (OLG Naumburg, B. vom 04.01.2005, 1 Verg 25/04).

    Sobald ein Bieter einen Verfahrensverstoß erkennt, soll er ihn gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich (vgl. § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB) rügen, damit jener den Fehler korrigieren und damit ein Nachprüfungsverfahren vermieden werden kann (OLG München, B. v. 17.09.2007 - Az.: Verg 10/07; B. v. 02.08.2007 - Az.: Verg 7/07; OLG Naumburg, B. v. 04.01.2005 - Az.: 1 Verg 25/04; BayObLG, B. v. 22.1.2002 - Az.: Verg 18/01).

  • VK Sachsen, 24.05.2007 - 1/SVK/029-07

    Unterlassene Kennzeichnung: Gravierender Vergaberechtsverstoß

    Sobald ein Bieter einen Verfahrensverstoß erkennt, soll er ihn gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich (vgl. § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB) rügen, damit jener den Fehler korrigieren und damit ein Nachprüfungsverfahren vermieden werden kann (OLG Naumburg, B. v. 04.01.2005 - Az.: 1 Verg 25/04; BayObLG, B. v. 22.1.2002 - Az.: Verg 18/01).
  • OLG Schleswig, 09.04.2010 - 1 U 27/10

    Voraussetzungen einer einstweiligen Verfügung mit dem Ziel der Unterlassung der …

    Eine Vergaberüge ist - auch im Unterschwellenbereich - eine den Bietern an die Hand gegebene Möglichkeit, die Vergabestelle noch vor Abschluss des Vergabeverfahrens zur Heilung vermeintlicher Fehler mit möglichst geringer zeitlicher Verzögerung zu veranlassen (vgl. OLG Naumburg, Beschluss vom 4. Februar 2005, 1 Verg 25/04, OLGR 2005, 602 [bei Juris Tz. 19]).
  • VK Schleswig-Holstein, 12.06.2006 - VK-SH 12/06

    Anforderungen an unverzügliche Rüge

    Zur Durchsetzung dieser Vorstellungen hat der Gesetzgeber einen Verstoß gegen die Rügeobliegenheit mit der Verwehrung des Zugangs zu effektivem Rechtsschutz wegen der konkret betroffenen Rüge sanktioniert (vgl. OLG Naumburg, Beschluss vom 04.01.2005, 1 Verg 25/04).
  • VK Schleswig-Holstein, 07.02.2008 - VK-SH 29/07

    Nachweis der technischen Ausrüstung ist nicht durch Präqualifikation zu ersetzen

    Der Bieter soll dem Auftraggeber mit seiner Rüge die Gelegenheit geben, den Vorwurf möglichst zeitnah zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob und ggf. wie der vermeintliche Vergaberechtsverstoß noch vor Abschluss des Vergabeverfahrens und mit möglichst geringer zeitlicher Verzögerung der Vergabe zu heilen ist (vgl. OLG Naumburg, Beschl. v. 04.01.2005 - Az.: 1 Verg 25/04).
  • VK Berlin, 12.10.2007 - VK-B2-29/07

    Rechtzeitigkeit und Substantiiertheit einer Rüge

    Daraus ergibt sich die grundsätzliche Vereinbarkeit des § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB mit dem Gemeinschaftsvergaberecht (OLG Naumburg, Beschluss vom 4.1.05, 1 Verg 25/04).
  • VK Schleswig-Holstein, 31.03.2005 - VK-SH 5/05

    Diskriminierende Leistungsbeschreibung muss sofort gerügt werden

    Erhebt ein Bieter ­ wie hier ­ innerhalb der Angebotsfrist ­ erfolglos ­ Rüge gegen eine fehlerhafte Leistungsbeschreibung, so macht dies gleichwohl nach Fortführung des Vergabeverfahrens und Bekanntgabe der beabsichtigten Zuschlagerteilung die Rüge der vermeintlich fehlerhaften Wertung der Hauptangebote nicht entbehrlich (vgl. OLG Naumburg, Beschluss vom 04.01.2005, 1 Verg 25/04).
  • VK Berlin, 18.03.2009 - VK-B2-30/08

    Ausschlussmöglichkeit eines Angebots bei fehlenden Nachweisen

    (OLG München, Beschl. v. 17.09.07, Verg 10/07; Beschl. v. 2.08.07, Verg 7/07; OLG Naumburg, Beschl. v. 4.1.05, 1 Verg 25/04; OLG Koblenz, B. v. 18.9.03, 1 Verg 4/03).
  • VK Sachsen, 28.02.2007 - 1/SVK/110-06-II

    Grenzen der In-House-Vergabe an 100%-ige kommunale Eigengesellschaft

    Sobald ein Bieter einen Verfahrensverstoß erkennt, soll er ihn gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich (vgl. § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB) rügen, damit jener den Fehler korrigieren und damit ein Nachprüfungsverfahren vermieden werden kann (OLG Naumburg, B. v. 04.01.2005 - Az.: 1 Verg 25/04; BayObLG, B. v. 22.1.2002 - Az.: Verg 18/01; "Weyand, ibr-online-Kommentar Vergaberecht, Stand 02.01.2007, § 107 GWB, 16.4.1").
  • VK Brandenburg, 07.11.2007 - VK 42/07

    Klärung von Unklarheiten der Leistungsbeschreibung: vor Angebotsabgabe

  • VK Sachsen, 07.12.2006 - 1/SVK/100-06

    Eindeutigkeit der Rüge

  • VK Sachsen-Anhalt, 14.12.2004 - 1 VK 74/04

    Keine rechtzeitige Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig!

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Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 28.02.2005 - 3 W 84/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,22298
OLG Koblenz, 28.02.2005 - 3 W 84/05 (https://dejure.org/2005,22298)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 28.02.2005 - 3 W 84/05 (https://dejure.org/2005,22298)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 28. Februar 2005 - 3 W 84/05 (https://dejure.org/2005,22298)
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Volltextveröffentlichungen (3)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (4)

  • OLG Köln, 21.06.1999 - 12 W 26/99

    Festsetzung des Streitwertes für die Zuständigkeitsbestimmung

    Auszug aus OLG Koblenz, 28.02.2005 - 3 W 84/05
    Der angefochtene Beschluss hat daher lediglich Hinweisfunktion, kann vom entscheidenden Gericht jederzeit wieder aufgehoben oder abgeändert werden und entfaltet keine verfahrensrechtlichen Bindungen (vgl. dazu u. a. OLG Köln OLGR 2000, 78; OLG München OLGR 1998, 241).
  • OLG Köln, 25.02.2002 - 11 W 10/02

    Unzulässige Streitwertbeschwerde

    Auszug aus OLG Koblenz, 28.02.2005 - 3 W 84/05
    Es dürfte sich vorliegend zwar in erster Linie um die Festsetzung des Zulässigkeitsstreitwertes handeln, wogegen kein Rechtsmittel gegeben ist (vgl. z. B. . z. B. OLG Köln OLGR 2002, 154).
  • BGH, 18.05.1990 - V ZR 291/89

    Streitwert eines schuldrechtlich vereinbarten Grundstückszugangs

    Auszug aus OLG Koblenz, 28.02.2005 - 3 W 84/05
    Zwar sind Parteiangaben zum Wert für das Gericht nicht bindend; sie sind aber ein wichtiges Indiz und können nicht völlig unbeachtet bleiben (vgl. BGH, Beschl. v. 18.05.1990 - V ZR 291/89 - juris Rechtsprechung).
  • OLG Bremen, 01.07.1992 - 2 W 26/92

    Voraussetzungen für die Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs; …

    Auszug aus OLG Koblenz, 28.02.2005 - 3 W 84/05
    Mit einer solchen Entscheidung wird das Gericht jedoch regelmäßig zugleich den Gebührenstreitwert festsetzen wollen (ebenso OLG Bremen NJW-RR 1993, 191 f.).
  • OLG Köln, 26.02.2009 - 2 W 16/09

    Bindungswirkung der Streitwertfestsetzung des verweisenden Gerichts

    Diese Wertfestsetzung ist gem. §§ 62 S. 1, 63 Abs. 2 GKG nunmehr für die Berechnung der Gebühren maßgeblich und bindend (vgl. allgemein Senat, Rpfleger 1974, 22; Senat, JurBüro 1975, 1354; OLG Köln [12. Zivilsenat] OLGR 2000, 78; KG, MDR 1959, 136; OLG Dresden OLGR 2008, 42; OLG Frankfurt, MDR 1964, 246; OLG Koblenz OLGR 2005, 602; OLG Saarbrücken, JurBüro 1965, 643; Schneider, MDR 1992, 218).
  • OLG Köln, 26.02.2009 - 2 W 17/09

    Bindungswirkung der Streitwertfestsetzung des verweisenden Gerichts

    Diese Wertfestsetzung ist gem. §§ 62 S. 1, 63 Abs. 2 GKG nunmehr für die Berechnung der Gebühren maßgeblich und bindend (vgl. allgemein Senat, Rpfleger 1974, 22; Senat, JurBüro 1975, 1354; OLG Köln [12. Zivilsenat] OLGR 2000, 78; KG, MDR 1959, 136; OLG Dresden OLGR 2008, 42; OLG Frankfurt, MDR 1964, 246; OLG Koblenz OLGR 2005, 602; OLG Saarbrücken, JurBüro 1965, 643; Schneider, MDR 1992, 218).
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