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Weitere Entscheidung unten: OLG München, 31.05.1985

Rechtsprechung
   BGH, 27.06.1985 - VII ZB 16/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,209
BGH, 27.06.1985 - VII ZB 16/84 (https://dejure.org/1985,209)
BGH, Entscheidung vom 27.06.1985 - VII ZB 16/84 (https://dejure.org/1985,209)
BGH, Entscheidung vom 27. Juni 1985 - VII ZB 16/84 (https://dejure.org/1985,209)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zwangsversteigerung - Wohnungseigentum - Vorsteher - Haftung - Lasten und Kosten - Gemeinschaftliches Eigentum - Zuschlag - Abrechnung - Wirtschaftsjahr

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Auszüge)

    WEG § 16 Abs. 2

Papierfundstellen

  • BGHZ 95, 118
  • NJW 1985, 2717
  • MDR 1985, 1017
  • BB 1985, 2275
  • Rpfleger 1985, 409
  • BauR 1985, 709
  • BauR 1985, 710
 
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Wird zitiert von ... (54)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 21.04.1988 - V ZB 10/87

    Haftung des Erwerbers für im Wohnungseigentum zusammenhängende Verbindlichkeiten

    An einer solchen Entscheidung sieht es sich aber durch den Beschluß des Bundesgerichtshofes vom 27. Juni 1985, VII ZB 16/84, BGHZ 95, 118 [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] gehindert und hat die Sache dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.

    Der Bundesgerichtshof hat hingegen in BGHZ 95, 118 [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] entschieden, daß der Ersteher von Wohnungseigentum in der Zwangsversteigerung für die vor dem Zuschlag angefallenen Lasten und Kosten des gemeinschaftlichen Eigentums auch dann nicht haftet, wenn die den Rückstand ausweisende Jahresabrechnung erst nach dem Zuschlagsbeschluß erstellt und von der Wohnungseigentümerversammlung gebilligt worden ist.

    Damit beantworten das Oberlandesgericht und der Bundesgerichtshof dieselbe Rechtsfrage im Sinne von § 28 Abs. 2 FGG (vgl. BGHZ 95, 118, 123) [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] verschieden.

    Seine Begründung (BGHZ 95, 118, 121 f) [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] zeigt, daß die Frage der Haftung des neuen Wohnungseigentümers von der Art des Erwerbs der Wohnung nicht abhängt.

    a) Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Frage des Erwerbs von Wohnungseigentum in der Zwangsversteigerung (BGHZ 95, 118, 121 f) [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] würden die Antragsgegner allerdings nicht haften.

    Demgegenüber erachtet der Senat die in BGHZ 95, 118, 122 [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] befürchtete Gefahr, daß die Wohnungseigentümer die Jahresabrechnungen verzögern könnten, um sich einen neuen - vielleicht finanzkräftigeren - Schuldner zu verschaffen, als nicht sehr naheliegend (vgl. auch LG Frankfurt am Main NJW-RR 1987, 596, 598) [LG Frankfurt am Main 24.06.1986 - 2 T 832/85]; gegebenenfalls bliebe der Einwand des Rechtsmißbrauchs (§ 162 Abs. 2, § 242 BGB; Weitnauer, JZ 1986, 193, 194 re. Sp.).

    Die hier abgelehnte Lösung aus BGHZ 95, 118 ff [BGH 27.06.1985 - VII ZB 16/84] dürfte sich zudem kaum in die Praxis umsetzen lassen, da sie eine nur schwer durchführbare Rückrechnung und zeitanteilige Zuordnung des Kostenanfalls erfordert (…vgl. LG Frankfurt am Main aaO; Hemrich, Der Wohnungseigentümer 1985, 85, 86 f;… Weitnauer aaO;… zu den Schwierigkeiten der Kostenaufteilung innerhalb eines Rechnungsjahres vgl. auch Röll, NJW 1983, 153, 154 [LG Aachen 18.11.1982 - 4 O 599/80] und MünchKomm/Röll, 2. Aufl. § 16 WEG Rdn. 25 a).

  • BGH, 15.12.2017 - V ZR 257/16

    Wohnungseigentum: Haftung des Erwerbers für eine nach dem Eigentumswechsel fällig …

    Dies rechtfertigt es, die Sonderumlage nicht anders zu behandeln als andere nach dem Wirtschaftsplan von den Wohnungseigentümern zu erbringende Vorschüsse (§ 28 Abs. 2 WEG), namentlich Wohngeldforderungen, für die nach der Fälligkeitstheorie bei einem Eigentumswechsel innerhalb des Wirtschaftsjahres - und somit nach Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan - bis zu dem Zeitpunkt des Eigentumswechsels der Veräußerer (vgl. Senat, Beschluss vom 30. November 1995 - V ZB 16/95, BGHZ 131, 228, 231 f.) und ab diesem Zeitpunkt der Erwerber (vgl. Senat, Beschluss vom 21. April 1988 - V ZB 10/87, BGHZ 104, 197, 201) bzw. Ersteher (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Juni 1985 - VII ZB 16/84, BGHZ 95, 118, 121) haftet.
  • BGH, 02.12.1998 - IV ZB 19/97

    "Erbunfähigkeit" im Hause Preußen

    Die Vorlagepflicht setzt nicht voraus, daß die frühere Entscheidung zum gleichen Tatbestand ergangen ist (BGHZ 95, 118, 123; BGH, Beschluß vom 1. Juli 1993 - V ZB 19/93 - NJW 1993, 3069 unter II 1;… Keidel/Winkler/Kuntze, FGG 13. Aufl. § 28 Rdn. 18).
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Rechtsprechung
   OLG München, 31.05.1985 - 25 U 2231/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,3025
OLG München, 31.05.1985 - 25 U 2231/83 (https://dejure.org/1985,3025)
OLG München, Entscheidung vom 31.05.1985 - 25 U 2231/83 (https://dejure.org/1985,3025)
OLG München, Entscheidung vom 31. Mai 1985 - 25 U 2231/83 (https://dejure.org/1985,3025)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Sequester; Vergütung; Konkursverwalter

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1985, 855
  • Rpfleger 1985, 409
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 22.11.1974 - IV ZR 195/73

    Umsatzsteuerpflicht für eine Vergütung, die ein Rechtsanwalt als Vormund erhält - …

    Auszug aus OLG München, 31.05.1985 - 25 U 2231/83
    Durch diese Vergütung sind die allgemeinen Geschäftsunkosten abgegolten (§ 27 Abs. 1 VergVO); die darauf entfallende Umsatzsteuer (§ 23 Abs. 1 VergVO) ist darin eingeschlossen (vgl. BGH, NJW 1975, 210/211).
  • BGH, 14.04.2005 - V ZB 55/05

    Festsetzung der Vergütung des Sequesters

    Dem steht nicht entgegen, daß der Sequester jedenfalls bei einer Bestellung nach § 938 Abs. 2 ZPO nicht in einem öffentlich-rechtlichen Bestellungsverhältnis zum Staat, sondern in einem privatrechtlichen Vertragsverhältnis zum Gläubiger steht (BGHZ 146, 17, 20; OLG Koblenz MDR 1981, 855; OLG München Rpfleger 1985, 409; OLG Köln MDR 1986, 768; OLG Hamburg OLGE 43, 166, 167;… MünchKomm-ZPO/Heinze, 2. Aufl., § 938 Rdn. 24;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 22. Aufl., § 938 Rdn. 22) und die Vergütung auch einvernehmlich geregelt werden kann (OLG Hamburg Rpfleger 1957, 87; KTS 1977, 176;… MünchKomm-ZPO/Heinze und Stein/Jonas/Grunsky jeweils aaO).

    Denn die gesetzlich vorgesehene Befugnis des Gerichts zur Begründung dieses Vertragsverhältnisses durch Hoheitsakt schließt wegen seiner Nähe zur Zwangsverwaltung in entsprechender Anwendung des § 153 Abs. 1 ZVG auch die Befugnis des Gerichts ein, im Streitfall die Vergütung des Sequesters durch Beschluß festzusetzen (OLG Celle Rpfleger 1969, 216; OLG München Rpfleger 1985, 409; OLG Köln MDR 1986, 768; OLG Frankfurt/Main NJW-RR 1987, 63;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 63. Aufl., § 848 Rdn. 4;… Musielak/Becker, ZPO, 4. Aufl., § 848 Rdn. 2;… Stein/Jonas/Brehm, ZPO, 22. Aufl., § 848 Rdn. 14;… Thomas/Putzo, ZPO, 26. Aufl., § 848 Rdn. 3;… Zöller/Stöber, ZPO, 25. Aufl., § 848 Rdn. 3).

    Dabei sind regelmäßig die für die Vergütung des Zwangsverwalters geltenden Regelungen zugrunde zu legen (für § 848 ZPO: OLG Breslau OLGE 19, 155; LG Altona JW 1935, 2305;… Musielak/Becker, aaO;… Zöller/Stöber, aaO; für § 938 Abs. 2 ZPO: OLG Celle Rpfleger 1969, 216; OLG München Rpfleger 1985, 409; OLG Köln MDR 1986, 768).

    Das gilt aber nur, wenn dem Sequester eine Aufgabe mit Pflichten und Befugnissen übertragen ist, die nach Umfang, Schwierigkeitsgrad und Dauer der Tätigkeit eines Insolvenzverwalters entspricht (OLG Köln MDR 1986, 768 f; OLG Hamburg KTS 1977, 176, 177; LG München I Rpfleger 1969, 212), oder wenn der Sequester nach § 938 Abs. 2 ZPO bestellt ist und Vermögenswerte nicht nur entgegenzunehmen und zu verwahren, sondern auch zu verwalten hat (OLG Bamberg JurBüro 1978, 1571, 1572; OLG München Rpfleger 1985, 409; OLG Köln MDR 1997, 690, 691;… Zöller/Stöber, aaO, § 938 Rdn. 3).

  • OLG Frankfurt, 26.07.2004 - 1 W 38/04

    Einstweilige Verfügung auf Herausgabe einer beweglichen Sache an einen Sequester: …

    Wegen der nur analogen Anwendung der Vorschriften des InsVV ist neben dem Wert auf Umfang, Dauer und Bedeutung der Tätigkeit des Sequesters, den Grad seiner Verantwortlichkeit, das Risiko verschärfter Haftung sowie die besonderen Umstände des Einzelfalls abzustellen (OLG München, MDR 1985, 855).
  • OLG München, 31.10.1986 - 11 W 1282/86

    Erinnerung gegen einen Kostenfestsetzungsbeschluss des Rechtspflegers; …

    Die Tätigkeit eines Sequesters ist dadurch gekennzeichnet, daß er Gegenstände, die der Zwangsvollstreckung unterliegen, während des Laufes des Zwangsvollstreckungsverfahrens als Treuhänder in Gewahrsam nimmt und diese verwahrt bzw. verwaltet (KG Rpfleger 82, 80; OLG München MDR 85, 855).
  • LG Saarbrücken, 31.01.1994 - 3 O 4626/91
    Denn nach der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum ist es Sache des Prozeßgerichts und nicht des Vollstreckungsgerichts, für einen von ihm gemäß § 938 Abs. 2 ZPO bestellten Sequester die Vergütung entsprechend § 153 ZVG festzusetzen (…OLG Hamburg, NJW 1957, S. 27;… OLG Düsseldorf, Rpfleger 1955, S. 78;… OLG Celle, Rpfleger 1969, S. 216;… OLG Bamberg, Jur.-Büro 1978, S. 1571; OLG München, Rpfleger 1985, S. 409;… OLG Saarbrücken, DGVZ 1977, S. 190, m. w. N.;… OLG Frankfurt, NJW-RR 1987, S. 63, m. w. N.).
  • LG Heilbronn, 16.03.1995 - 2 KfH O 64/94
    Nachdem für die Vergütung eines Sequesters eine gesetzliche Regelung fehlt, ist sie in Anlehnung an die Vergütung eines Zwangsverwalters oder eines Vergleichs- bzw. Konkursverwalters vom Prozeßgericht festzusetzen (…Baumbach-Lauterbach ZPO, 53. Aufl., Rn. 24 zu § 938;… Zöller-Vollkommer ZPO, 19. Aufl., Rn. 10 zu § 938; OLG München MDR 1985/855; OLG Köln Rpfleger 1986/268; OLG Bremen DGVZ 1993/9).
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