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Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 18.03.2016

Rechtsprechung
   BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,10015
BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13 (https://dejure.org/2016,10015)
BGH, Entscheidung vom 02.03.2016 - XII ZB 196/13 (https://dejure.org/2016,10015)
BGH, Entscheidung vom 02. März 2016 - XII ZB 196/13 (https://dejure.org/2016,10015)
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Volltextveröffentlichungen (14)

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  • lexetius.com

    BGB §§ 242, 1836 Abs. 1, 1908 i Abs. 1 Satz 1; VBVG § 1 Abs. 2 Satz 2; FamFG §§ 292 Abs. 1, 168 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Betreuervergütung - nach Ablauf der vorläufigen Betreuung

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch nur bei Betreuerbestellung

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch eines Betreuers nur bei Betreuerbestellung

  • famrz.de (Kurzinformation)

    Betreuung

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch eines Betreuers nur bei Betreuerbestellung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2016, 707
  • MDR 2016, 734
  • FGPrax 2016, 169
  • FamRZ 2016, 1072
  • Rpfleger 2016, 563
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 05.11.2014 - XII ZB 186/13

    Rückforderung von Betreuervergütung durch die Staatskasse: Prüfung der …

    Auszug aus BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13
    Das kann etwa zur Folge haben, dass es dem Schuldner der Vergütung verwehrt ist, sich auf die Einrede der Verjährung zu berufen (Senatsbeschluss vom 5. November 2014 - XII ZB 186/13 - FamRZ 2015, 248 Rn. 19 f.).
  • OLG Schleswig, 20.05.1998 - 2 W 55/98

    Vergütung des Betreuers für vor der Bestellung erfolgte Tätigkeiten

    Auszug aus BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13
    Rn. 9 Eine andere Ansicht stellt formal auf die fehlende Betreuerbestellung ab und verneint eine Vergütung für eine davor liegende Tätigkeit (OLG Schleswig NJW-RR 1999, 660;… zum Vormund: MünchKommBGB/Wagenitz 6. Aufl. § 1836 Rn. 3;… Jürgens/v. Crailsheim Betreuungsrecht § 1836 BGB Rn. 5 mwN).
  • LG Bayreuth, 04.03.2011 - 42 T 3/11

    Betreuung: Vergütungsanspruch des durch einstweilige Anordnung bestellten …

    Auszug aus BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13
    Rn. 8 Nach einer Auffassung ergibt sich ein Anspruch aus einer analogen Anwendung von § 1 Abs. 2 Satz 2 VBVG, wenn der Betreuungsbedarf für den betroffenen Zeitraum feststeht, das Betreuungsgericht zwar pflichtwidrig untätig geblieben ist, jedoch einen Vertrauenstatbestand für den Fortbestand der Betreuung gesetzt hat (LG Bayreuth Beschluss vom 4. März 2011 - 42 T 3/11 - juris Rn. 12 f.).
  • LG Cottbus, 27.08.2003 - 7 T 516/02
    Auszug aus BGH, 02.03.2016 - XII ZB 196/13
    Die Höhe der geschuldeten und im Festsetzungsverfahren zu berücksichtigenden Vergütung entspreche der üblichen Vergütung und damit den nach den Vorschriften des Betreuervergütungsgesetzes pauschalierten Stundensätzen (LG Cottbus FamRZ 2004, 401, 402).
  • BGH, 31.10.2018 - XII ZB 135/18

    Vergütung des Umgangspflegers: Anwesenheit auch bei der Durchführung des Umgangs; …

    Billigkeitserwägungen vermögen indessen keinen im Vergütungsfestsetzungsverfahren zu berücksichtigenden Anspruch zu begründen (Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10).
  • BGH, 15.07.2026 - XII ZB 73/26

    Vergütungsanspruch eines Betreuers nur bei dessen ordnungsgemäßer Bestellung; …

    Fehlt es hieran, besteht kein im Vergütungsfestsetzungsverfahren nach § 292 Abs. 1 Nr. 2, Nr. 3 FamFG festzusetzender Vergütungsanspruch (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13, FamRZ 2016, 1072).

    Rn. 14 aa) Ein Betreuer kann eine Vergütung nur verlangen, wenn er wirksam bestellt ist (vgl. § 1875 Abs. 2 BGB, § 7 Abs. 1 VBVG und Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10 zu §§ 1836 Abs. 1, 1908 i Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., § 1 Abs. 2 Satz 2 VBVG a.F.).

    Dies ist etwa bei Ansprüchen aus Geschäftsführung ohne Auftrag nicht der Fall (vgl. Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10).

  • BGH, 30.08.2017 - XII ZB 562/16

    Vergütungsanspruch des Umgangspflegers: Tätigwerden auf Veranlassung des Gerichts …

    Aus der zum Betreuungsrecht ergangenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 2. März 2016 (XII ZB 196/13) sei nicht herzuleiten, dass vor der Einsetzung eines Betreuers, Vormunds oder Pflegers in keinem Fall Vergütungsansprüche entstehen könnten.

    Rn. 17 aa) Für den Vergütungsanspruch eines Betreuers, für den es vorübergehend an einer wirksamen Betreuerbestellung fehlt, hat der Senat bereits entschieden, dass auf § 242 BGB gestützte Billigkeitserwägungen keinen im Vergütungsfestsetzungsverfahren zu berücksichtigenden Anspruch zu begründen vermögen, obwohl der Grundsatz von Treu und Glauben auch in diesem Verfahren zur Anwendung gelangen kann (vgl. Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10).

  • BGH, 23.06.2026 - II ZB 10/25

    Rechtsbeschwerdeausschluss gilt auch bei Verneinung des Vergütungsanspruchs

    Die Entscheidung im Vergütungsfestsetzungsverfahren nach § 142 Abs. 6 Satz 2 AktG erstreckt sich ebenso wie im formalisierten Vergütungsfestsetzungsverfahren nach § 168 FamFG aF (vgl. dazu etwa Beschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13, NJW-RR 2016, 707 Rn. 10;… Beschluss vom 15. Januar 2020 - XII ZB 627/17, MDR 2020, 372 Rn. 7; jeweils mwN) nur auf im Vergütungsrecht wurzelnde Ansprüche und Einwendungen.
  • BGH, 27.09.2017 - XII ZB 6/16

    Pflegschaft eines Großelternteils für ein minderjähriges Kind: …

    Für eine rückwirkende Festsetzung eines entsprechenden Anspruchs aus anderen Rechtsgründen ist im Verfahren nach § 168 FamFG kein Raum (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 30. August 2017, XII ZB 562/16 und vom 2. März 2016, XII ZB 196/13, FamRZ 2016, 1072).

    Für eine ausnahmsweise rückwirkende Festsetzung auch für die Zeit vor der förmlichen Bestellung fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage (vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. August 2017 - XII ZB 562/16 - zur Veröffentlichung bestimmt zum Umgangspfleger und vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10 mwN zur Betreuervergütung;… anders noch OLG Schleswig Beschluss vom 12. Dezember 2013 - 15 WF 301/13 - juris Rn. 11 mwN; OLG Hamm FamRZ 2014, 672; OLG Saarbrücken FamRZ 2012, 888, 889).

    Denn im Festsetzungsverfahren nach § 168 FamFG können nur solche Ansprüche geltend gemacht werden, die auf den dort genannten Anspruchsgrundlagen beruhen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. August 2017 - XII ZB 562/16 - zur Veröffentlichung bestimmt und vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10 zur Betreuervergütung).

  • BGH, 02.10.2024 - XII ZB 216/24

    Vergütungsanspruch für Tätigkeit als Berufsbetreuer nach Vergütungsrecht seit dem …

    Danach kommt es nicht mehr darauf an, dass Vertrauensschutz zwar einer Rückforderung von überzahlter Vergütung entgegenstehen (…vgl. Senatsbeschluss vom 11. Dezember 2019 - XII ZB 129/19 - FamRZ 2020, 453 Rn. 17 mwN), aber aus Gründen der Rechtssicherheit und -klarheit von vornherein nicht Grundlage für einen gesetzlich nicht vorgesehenen, im Vergütungsfestsetzungsverfahren zu berücksichtigenden Anspruch eines Betreuers sein kann (vgl. Senatsbeschluss vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10;… vgl. auch Senatsbeschluss vom 30. August 2017 - XII ZB 562/16 - FamRZ 2017, 1846 Rn. 19).
  • BGH, 22.06.2022 - XII ZB 442/20

    Anspruch eines Umgangsbegleiters auf Festsetzung von Vergütung und …

    Ebenso wenig wie im Vergütungsfestsetzungsverfahren über Einwendungen zu befinden ist, die nicht im Vergütungsrecht wurzeln, ist in diesem Verfahren über Zahlungsansprüche außerhalb des Vergütungsrechts zu entscheiden (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 13. Dezember 2017 - XII ZB 436/17 - FamRZ 2018, 513 Rn. 14 ff. mwN zur Vergütung des Vormunds;… vom 30. August 2017 - XII ZB 562/16 - FamRZ 2017, 1846 Rn. 21 mwN zur Vergütung des Umgangspflegers und vom 2. März 2016 - XII ZB 196/13 - FamRZ 2016, 1072 Rn. 10 zur Vergütung des Betreuers).
  • OLG Frankfurt, 22.09.2017 - 8 WF 2/17

    Vergütungsanspruch des Ergänzungspflegers vor Verpflichtung

    Unter Verweis auf die Rechtsprechung des BGH vom 02.03.2016 zu Az. XII ZB 196/13 wendete sich der Bezirksrevisor gegen den Ansatz einer Vergütung des Ergänzungspflegers vor der Verpflichtung am 24.09.2015.

    Die Entscheidung steht nicht im Widerspruch zu der von der Beschwerdeführerin zitierten, zum Betreuungsrecht ergangenen Entscheidung des BGH vom 02.03.2016 (FamRZ 2016, 1072), die eine Vergütungsfähigkeit für den Zeitraum zwischen dem Ende der vorläufigen Betreuung durch Zeitablauf und der Einrichtung der Betreuung in der Hauptsache ablehnt.

  • OLG Frankfurt, 19.09.2016 - 6 WF 125/16

    Vergütung des gerichtlich "bestellten" Umgangspflegers

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entscheidung des BGH vom 02.03.2016 (XII ZB 196/13), der eine Anwendung von § 242 BGB ebenfalls nicht ausschließt; der dort zur Entscheidung über eine Betreuervergütung zugrunde liegende Fall einer in einem vorläufigen Beschluss ausdrücklich befristeten und anschließend nicht nahtlos vom Gericht verlängerten oder erneut beschlossenen Betreuung mit der Folge, dass der ersichtlich entstandene Zwischenzeitraum nicht vergütet werden kann und auch kein diesbezüglicher Rechtsschein erzeugt worden war, ist mit dem vorliegenden Sachverhalt bereits im Ansatz nicht vergleichbar.
  • OLG Frankfurt, 17.07.2017 - 4 WF 138/17

    Ein Rechtmittel ist nicht bekannt geworden.

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der von der Beschwerdeführerin in Bezug genommenen Entscheidung des BGH zu Az. XII ZB 196/13 BGH vom 02. März 2016 (FamRZ 2016, 1072), nach der eine Anwendung des § 242 BGB ebenfalls nicht ausgeschlossen wird.
  • OLG Oldenburg, 31.05.2023 - 3 U 68/22
  • LG Kassel, 26.01.2026 - 3 T301/25

    Vertrauensschutz bei Rückforderung der Betreuervergütung für einen Zeitraum nach …

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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,8094
OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15 (https://dejure.org/2016,8094)
OLG Hamm, Entscheidung vom 18.03.2016 - 2 WF 170/15 (https://dejure.org/2016,8094)
OLG Hamm, Entscheidung vom 18. März 2016 - 2 WF 170/15 (https://dejure.org/2016,8094)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    FamFG § 59; BGB § 1643 Abs. 1 S. 1; BGB § 1822 Nr. 3; BGB § 1822 Nr. 8
    Wirkungskreis des Ergänzungspfleger; Darlehensaufnahme; Umfang der familiengerichtlichen Genehmi-gung; Beschwerderecht des Darlehensnehmers

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 1643 Abs. 1 S. 1, 1822 Nr. 3 u. 8
    Darlehensvertrag durch GbR zum Zweck der Erbauseinandersetzung, wenn an GbR Minderjähriger beteiligt ist; Wirkungskreis des Ergänzungspflegers; familiengerichtliche Genehmigung

  • ra.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Kurzinformation)

    Aufnahme eines Darlehens kann zum Wirkungskreis des Ergänzungspflegers gehören

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2016, 1862
  • Rpfleger 2016, 563
  • NZG 2016, 907
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (15)

  • BGH, 02.12.2015 - XII ZB 283/15

    Betreuungsgerichtliche Genehmigung einer Grundstücksveräußerung: Beschwerde des …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Zwar ist die Beschwerdefrist des § 63 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 3 S. 2 FamFG gewahrt, weil eine Bekanntgabe der angefochtenen Entscheidung ihr gegenüber nicht erfolgt ist und die Frist von 5 Monaten bei Eingang der Beschwerde noch nicht abgelaufen war (vgl. dazu: BGH, Beschluss vom 02.12.2015, AZ: XII ZB 283/15, bei juris Langtext Rn 28 m.w.N.).

    Dies betrifft zum einen Fälle, in denen eine gegenüber dem Vertragspartner bereits vorgelegte und damit gem. § 1829 Abs. 1 BGB unabänderlich gewordene Genehmigung vom Familiengericht oder vom Beschwerdegereicht gleichwohl noch einmal abgeändert wird (vgl. dazu: BGH, Beschluss vom 02.12.2015, AZ: XII ZB 283/15, bei juris Langtext Rn 12 m.w.N.).

  • BGH, 29.06.1970 - II ZR 158/69

    Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auf typische stille …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Diese Rechtsprechung wird zum Schutz eines Minderjährigen auf die Personenhandelsgesellschaften übertragen (vgl. BGH, NJW 1971, 375ff, bei juris Langtext Rn 33f: zur KG; RGZ 125, 380ff zur OHG; OLG Thüringen, FamRZ 2014, 140ff, bei juris Langtext Rn 19, 23;… Y. Döll, in: Erman, Kommentar zum BGB, 14. Auflage 2014, § 1822 BGB Rn 12).

    Schließlich wird angeführt, dass ansonsten jede Entscheidung der Personenhandelsgesellschaft unter gerichtlicher Kontrolle stehen würde und dem Gericht insoweit in weitem Umfang die Kontrolle kaufmännischer Zweckmäßigkeitsentscheidungen bei der Führung der Gesellschaft aufgebürdet werde (vgl. BGH, NJW 1971, 375ff, bei juris Langtext Rn 33f).

  • OLG Naumburg, 18.09.2001 - 3 UF 108/01

    Familiengerichtliche Genehmigung - notarieller Abtretungsvertrag - …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Für eine lediglich verwaltende BGB-Gesellschaft ist jedoch nach wie vor anerkannt, dass Rechtsgeschäfte im Anwendungsbereich des § 1822 BGB genehmigungsbedürftig sind (vgl. OLG Koblenz, FamRZ 2003, 249ff, bei juris Langtext Rn 15ff; OLG Naumburg, FamRZ 2003, 57f, bei juris Langtext Rn 11ff; OLG Schleswig, FamRZ 2003, 55ff, bei juris Langtext Rn 7; OLG Hamburg, FamRZ 1958, 333, 334).

    Vorstehendes gilt insbesondere dann, wenn das minderjährige Kind der Gesellschaft ohne die gemäß § 1822 Nr. 3 BGB erforderliche Genehmigung beigetreten ist, etwa im Wege der Erbfolge (vgl. OLG Naumburg, FamRZ 2003, 57f, bei juris Langtext Rn 11f).

  • RG, 30.09.1929 - IV 800/28

    1. Kann eine offene Handelsgesellschaft, zu deren Gesellschaftern ein …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Diese Rechtsprechung wird zum Schutz eines Minderjährigen auf die Personenhandelsgesellschaften übertragen (vgl. BGH, NJW 1971, 375ff, bei juris Langtext Rn 33f: zur KG; RGZ 125, 380ff zur OHG; OLG Thüringen, FamRZ 2014, 140ff, bei juris Langtext Rn 19, 23;… Y. Döll, in: Erman, Kommentar zum BGB, 14. Auflage 2014, § 1822 BGB Rn 12).

    Weiter wird zur Begründung geltend gemacht, dass sich die Vertretung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer aus § 126 HGB ergibt und daher den Beschränkungen des § 1822 BGB nicht unterliegt (vgl. RGZ 125, 380, 381).

  • OLG Oldenburg, 22.12.2011 - 10 W 11/11

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur Einlegung …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Ob die fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung des Familiengerichts hier auch bei anwaltlicher Vertretung des möglichen Beteiligten zu einer erfolgreichen Wiedereinsetzung in die Fristversäumung hätte führen können (vgl. dazu: OLG Oldenburg, FamRZ 2012, 1829ff, bei juris Langtext Rn 11ff), kann hier im Ergebnis offen bleiben.
  • OLG Jena, 22.03.2013 - 2 WF 26/13

    Beteiligung eines Minderjährigen an Kommanditgesellschaft nicht …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Diese Rechtsprechung wird zum Schutz eines Minderjährigen auf die Personenhandelsgesellschaften übertragen (vgl. BGH, NJW 1971, 375ff, bei juris Langtext Rn 33f: zur KG; RGZ 125, 380ff zur OHG; OLG Thüringen, FamRZ 2014, 140ff, bei juris Langtext Rn 19, 23;… Y. Döll, in: Erman, Kommentar zum BGB, 14. Auflage 2014, § 1822 BGB Rn 12).
  • OLG Koblenz, 22.08.2002 - 9 UF 397/02

    Genehmigung einer Grundstücksveräußerung

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Für eine lediglich verwaltende BGB-Gesellschaft ist jedoch nach wie vor anerkannt, dass Rechtsgeschäfte im Anwendungsbereich des § 1822 BGB genehmigungsbedürftig sind (vgl. OLG Koblenz, FamRZ 2003, 249ff, bei juris Langtext Rn 15ff; OLG Naumburg, FamRZ 2003, 57f, bei juris Langtext Rn 11ff; OLG Schleswig, FamRZ 2003, 55ff, bei juris Langtext Rn 7; OLG Hamburg, FamRZ 1958, 333, 334).
  • KG, 13.10.2009 - 1 W 161/08

    Betreuung: Antrag eines Betreuers auf Genehmigung der Inanspruchnahme eines …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Rn. 67 Das Familiengericht hat im Genehmigungsverfahren nach § 1822 Nr. 3, 8 BGB zu prüfen, ob es überzeugende Gründe für die Verschuldung des Mündels gibt, ob das Risiko, das in der Darlehensaufnahme liegt, überschaubar ist und die Einräumung eines Darlehens nicht die Lebens- und Versorgungssituation des Mündels erheblich verschlechtert (vgl. KG, FamRZ 2010, 402f, bei juris Langtext Rn 6ff;… Lafontaine, in: jurisPK-BGB, a.a.O., § 1828 BGB Rn 65ff;… Veit, in: Staudinger, a.a.O., § 1822 BGB Rn 156).
  • OLG Rostock, 17.05.2006 - 3 W 137/05

    Beschwerdeberechtigung im vormundschaftlichen Genehmigungsverfahren von nicht …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Für den oder die Vertragspartner des zu genehmigenden Rechtsgeschäfts ergibt sich aus der Versagung oder Erteilung der familiengerichtlichen Genehmigung grundsätzlich keine Rechtsbeeinträchtigung (vgl. OLG Celle, FamRZ 2012, 1066ff, bei juris Langtext Rn 5; OLG Rostock, FamRZ 2006, 1630, bei juris Langtext Rn 20; OLG Schleswig, FamRZ 1995, 1208;… Lafontaine, in: jurisPK-BGB, a.a.O., § 1828 BGB Rn 10, 16, 117;… Veit, in: Staudinger, a.a.O., § 1828 BGB Rn 57, 61, 86f m.w.N.).
  • OLG Schleswig, 01.08.2001 - 2 W 133/01

    Grundschuldbestellung für Grundstücke einer Personenhandelsgesellschaft, an der …

    Auszug aus OLG Hamm, 18.03.2016 - 2 WF 170/15
    Für eine lediglich verwaltende BGB-Gesellschaft ist jedoch nach wie vor anerkannt, dass Rechtsgeschäfte im Anwendungsbereich des § 1822 BGB genehmigungsbedürftig sind (vgl. OLG Koblenz, FamRZ 2003, 249ff, bei juris Langtext Rn 15ff; OLG Naumburg, FamRZ 2003, 57f, bei juris Langtext Rn 11ff; OLG Schleswig, FamRZ 2003, 55ff, bei juris Langtext Rn 7; OLG Hamburg, FamRZ 1958, 333, 334).
  • OLG Celle, 28.09.2011 - 17 UF 154/11

    Ideelle oder familiäre Interessen rechtfertigen in der Regel nicht die …

  • OLG Hamm, 09.07.1984 - 15 W 33/83

    Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung bei Abtretung aller GmbH-Geschäftsanteile

  • BGH, 31.05.1974 - V ZR 14/73

    Umfang einer zur Vertretung im Enteignungsverfahren bestellten Pflegschaft

  • OLG Schleswig, 10.05.1994 - 2 W 8/94

    Genehmigung; Rechtsgeschäft; Vormundschaftsgericht; Verweigerung; …

  • RG, 14.04.1903 - VII 458/02

    Schiedsvertrag.; Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung.

  • OLG Dresden, 19.04.2021 - 4 W 109/21

    1. Wer gegen die Zwangsvollstreckung aus einer notariellen Urkunde einwendet, ein …

    Die Reichweite der Genehmigung ist durch Auslegung zu ermitteln (s RGZ 59, 277, 279; OLG Hamm 18.3.2016 - 2 WF 170/15, juris Rn 48, Rpfleger 2016, 563, 567; MünchKomm/Kroll-Ludwigs Rn 7).
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