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Rechtsprechung
   BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,17180
BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20 (https://dejure.org/2023,17180)
BFH, Entscheidung vom 18.04.2023 - VII R 59/20 (https://dejure.org/2023,17180)
BFH, Entscheidung vom 18. April 2023 - VII R 59/20 (https://dejure.org/2023,17180)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    AO § 119, AO § 124 Abs 3, AO § 125 Abs 1, AO § 157, AO § 168, AO § 226, BGB § 133, BGB § 157, SchaumwZwStG § 15, EUV 952/2013 Art 105 Abs 4
    Keine Nacherhebung von Schaumweinsteuer

  • rechtsinformationen.bund.de

    Keine Nacherhebung von Schaumweinsteuer

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 119 AO, § 124 Abs 3 AO, § 125 Abs 1 AO, § 157 AO, § 168 AO
    Keine Nacherhebung von Schaumweinsteuer

  • IWW

    § 226 AO, § ... 157 Abs. 1 Satz 2 der Abgabenordnung (AO), § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 118 Abs. 1 Satz 1 FGO, §§ 121 Satz 1, 90 Abs. 2 FGO, § 119 Abs. 1 AO, § 124 Abs. 3 AO, § 125 Abs. 1 AO, § 157 Abs. 1 Satz 2 AO, §§ 133, 157 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, § 118 Abs. 2 FGO, § 168 Satz 1 AO, §§ 167, 168, 164 AO, § 135 Abs. 2 FGO

  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit eines erneuten Steuerbescheides für einen bereits beschiedenen Veranlagungszeitraum

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wirksamkeit eines erneuten Steuerbescheides für einen bereits beschiedenen Veranlagungszeitraum

  • datenbank.nwb.de

    Keine Nacherhebung von Schaumweinsteuer

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schaumweinsteuer - und ihre Nacherhebung

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Nichtigkeit eines Steuerbescheids wegen fehlender Bestimmtheit

Sonstiges (2)

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    AO § 119 Abs 1 ; AO § 125 ; AO § 167 Abs 1 ; AO § 168 Abs 1 ; SchaumwZwStG § 14

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    AO § 119 Abs 1, AO § 125, AO § 167 Abs 1, AO § 168 Abs 1, SchaumwZwStG § 14
    Schaumweinsteuer, Nacherhebung, Steuerlager, Erlaubnis, Steuerbescheid

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 280, 373
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (19)

  • BFH, 11.07.2006 - VIII R 10/05

    Feststellung eines verrechenbaren Verlustes - Auslegung von Verwaltungsakten - …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Rn. 23 Entscheidend ist danach, wie der Betroffene nach den ihm bekannten Umständen --seinem "objektiven Verständnishorizont" (vgl. BFH-Urteil vom 08.11.1995 - V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256)-- den materiellen Gehalt der Erklärung unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen konnte (BFH-Urteile vom 18.04.1991 - IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675 und vom 11.07.2006 - VIII R 10/05, BFHE 214, 18, BStBl II 2007, 96).

    Bei der Auslegung ist nicht allein auf den Tenor des Bescheids abzustellen, sondern auch auf den materiellen Regelungsgehalt einschließlich der für den Bescheid gegebenen Begründung (ständige Rechtsprechung; vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 214, 18, BStBl II 2007, 96, unter II.3.b aa und vom 26.11.2009 - III R 87/07, BFHE 227, 466, BStBl II 2010, 429, unter II.2.a.; jeweils m.w.N.).

    Im Zweifel ist das den Betroffenen weniger belastende Auslegungsergebnis vorzuziehen, da er als Empfänger einer auslegungsbedürftigen Willenserklärung der Verwaltung durch etwaige Unklarheiten aus deren Sphäre nicht benachteiligt werden darf (BFH-Urteil in BFHE 214, 18, BStBl II 2007, 96).

  • BFH, 10.05.2012 - IV R 34/09

    Änderung eines Feststellungsbescheids nach § 174 Abs. 4 AO - Zuordnung der …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Rn. 22 cc) Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist über den bloßen Wortlaut hinaus im Wege der Auslegung zu ermitteln, wobei die §§ 133, 157 des Bürgerlichen Gesetzbuchs auch für öffentlich-rechtliche Willensbekundungen geltende Auslegungsregeln enthalten (BFH-Urteil vom 10.05.2012 - IV R 34/09, BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471).

    Denn die Frage, welchen Inhalt ein Verwaltungsakt hat, ist vom Revisionsgericht in eigener Zuständigkeit zu beantworten und ggf. zu korrigieren, wenn die tatsächlichen Feststellungen des FG hierzu ausreichen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile in BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471, Rz 38, m.w.N.;… in BFH/NV 2017, 475, Rz 50; vom 21.06.2017 - V R 3/17, BFHE 259, 140, BStBl II 2018, 372, Rz 18 und vom 11.11.2020 - XI R 11/18, BFHE 271, 41, BStBl II 2021, 415, Rz 26, m.w.N.).

  • BFH, 13.10.2016 - IV R 20/14

    Notwendige Beiladung bei einer atypisch stillen Gesellschaft - Zurückverweisung …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Ein Verwaltungsakt leidet an schweren und offenkundigen Mängeln und ist deshalb nichtig, wenn er inhaltlich nicht so bestimmt ist, dass ihm hinreichend sicher entnommen werden kann, was von wem verlangt wird (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13.10.2016 - IV R 20/14, BFH/NV 2017, 475, Rz 42, m.w.N.).

    Denn die Frage, welchen Inhalt ein Verwaltungsakt hat, ist vom Revisionsgericht in eigener Zuständigkeit zu beantworten und ggf. zu korrigieren, wenn die tatsächlichen Feststellungen des FG hierzu ausreichen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile in BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471, Rz 38, m.w.N.; in BFH/NV 2017, 475, Rz 50; vom 21.06.2017 - V R 3/17, BFHE 259, 140, BStBl II 2018, 372, Rz 18 und vom 11.11.2020 - XI R 11/18, BFHE 271, 41, BStBl II 2021, 415, Rz 26, m.w.N.).

  • BFH, 24.04.2013 - II R 53/10

    Grunderwerbsteuerrechtlich einheitlicher Erwerbsgegenstand bei Erwerb eines …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Ein Änderungsbescheid muss zudem grundsätzlich den geänderten Bescheid erkennen lassen (…vgl. BFH-Urteile vom 06.07.1994 - II R 126/91, BFH/NV 1995, 178; vom 24.04.2013 - II R 53/10, BFHE 241, 63, BStBl II 2013, 755, Rz 34, und vom 17.12.2014 - II R 2/13, BFHE 248, 238, BStBl II 2015, 557, Rz 13).

    Hierzu genügt es, dass aus dem gesamten Inhalt des Bescheids, aus dem Zusammenhang, aus der von der Behörde gegebenen Begründung oder aus den den Beteiligten bekannten näheren Umständen des Erlasses im Wege einer am Grundsatz von Treu und Glauben orientierten Auslegung hinreichende Klarheit gewonnen werden kann (BFH-Urteil in BFHE 241, 63, BStBl II 2013, 755, Rz 34, m.w.N.).

  • BFH, 21.06.2017 - V R 3/17

    Umsatzsteuer im Begräbniswald

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Denn die Frage, welchen Inhalt ein Verwaltungsakt hat, ist vom Revisionsgericht in eigener Zuständigkeit zu beantworten und ggf. zu korrigieren, wenn die tatsächlichen Feststellungen des FG hierzu ausreichen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile in BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471, Rz 38, m.w.N.;… in BFH/NV 2017, 475, Rz 50; vom 21.06.2017 - V R 3/17, BFHE 259, 140, BStBl II 2018, 372, Rz 18 und vom 11.11.2020 - XI R 11/18, BFHE 271, 41, BStBl II 2021, 415, Rz 26, m.w.N.).
  • BFH, 17.12.2014 - II R 2/13

    Erhebung von Grunderwerbsteuer bei Änderung des Gesellschafterbestands einer …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Ein Änderungsbescheid muss zudem grundsätzlich den geänderten Bescheid erkennen lassen (…vgl. BFH-Urteile vom 06.07.1994 - II R 126/91, BFH/NV 1995, 178; vom 24.04.2013 - II R 53/10, BFHE 241, 63, BStBl II 2013, 755, Rz 34, und vom 17.12.2014 - II R 2/13, BFHE 248, 238, BStBl II 2015, 557, Rz 13).
  • BFH, 06.05.2021 - II R 34/18

    Gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts gegenüber einem Vermächtnisnehmer

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Ist der Inhaltsadressat im Verwaltungsakt nicht hinreichend bestimmt angegeben, ist der Verwaltungsakt nichtig, ohne dass er in der Einspruchsentscheidung geheilt werden könnte (vgl. BFH-Urteil vom 06.05.2021 - II R 34/18, BFHE 272, 521, BStBl II 2022, 712, Rz 31, m.w.N.).
  • BFH, 23.08.2000 - X R 27/98

    Nichtigkeit bei sich widersprechenden Steuerbescheiden

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Dieser wesentliche Mangel führt zur Nichtigkeit des Steuerbescheids (vgl. BFH-Urteil vom 23.08.2000 - X R 27/98, BFHE 193, 19, BStBl II 2001, 662, unter II.2.a, m.w.N.; Seer in Tipke/Kruse, § 125 AO Rz 7 und § 119 AO Rz 8; Rozek in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 125 AO Rz 58).
  • BFH, 11.11.2020 - XI R 11/18

    Bestimmung des Inhaltsadressaten einer Prüfungsanordnung; Festsetzungsverjährung; …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Denn die Frage, welchen Inhalt ein Verwaltungsakt hat, ist vom Revisionsgericht in eigener Zuständigkeit zu beantworten und ggf. zu korrigieren, wenn die tatsächlichen Feststellungen des FG hierzu ausreichen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile in BFHE 239, 485, BStBl II 2013, 471, Rz 38, m.w.N.;… in BFH/NV 2017, 475, Rz 50; vom 21.06.2017 - V R 3/17, BFHE 259, 140, BStBl II 2018, 372, Rz 18 und vom 11.11.2020 - XI R 11/18, BFHE 271, 41, BStBl II 2021, 415, Rz 26, m.w.N.).
  • BFH, 28.11.1985 - IV R 178/83

    Negativer Gewinnfeststellungsbescheid - Auslegung des Verwaltungsakts - …

    Auszug aus BFH, 18.04.2023 - VII R 59/20
    Da der Verwaltungsakt nur mit dem bekanntgegebenen Inhalt wirksam wird, muss aber die Auslegung zumindest einen Anhalt in der bekanntgegebenen Regelung haben (BFH-Urteil vom 28.11.1985 - IV R 178/83, BFHE 145, 226, BStBl II 1986, 293, m.w.N.;… BFH-Beschlüsse vom 16.03.2001 - IV B 17/00, BFH/NV 2001, 1103 …und vom 12.05.2022 - V R 31/20, BFH/NV 2022, 1153, Rz 29, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 26.11.2009 - III R 87/07

    Zeitlicher Regelungsumfang eines Kindergeld-Aufhebungsbescheids

  • BFH, 08.11.1995 - V R 64/94

    Steuerbescheid für GbR in Liquidation: - Keine Nichtigkeit durch Bezeichnung der …

  • BFH, 11.05.1999 - IX R 72/96

    Ergänzungsbescheid

  • BFH, 12.05.2022 - V R 31/20

    Abgrenzung von abschließender zur Teil-Einspruchsentscheidung

  • BFH, 18.04.1991 - IV R 127/89

    GmbH & Co. KG - Gewinnfeststellungserklärung - Verspätete Abgabe - …

  • BFH, 16.03.2001 - IV B 17/00

    Auslegung eines Steuerbescheids

  • BFH, 30.09.1988 - III R 218/84

    Erfordernis jeweils einer Prüfungsanordnung zur Durchführung einer Außenprüfung …

  • FG Saarland, 17.11.2020 - 3 K 1069/17

    Nacherhebung' von Schaumweinsteuer durch einen Schaumweinsteuerbescheid nach …

  • BFH, 06.07.1994 - II R 126/91

    Anforderungen an inhaltliche hinreichende Bestimmtheit eines Änderungsbescheides

  • BFH, 30.07.2025 - X R 7/23

    Anforderungen an die Festsetzung eines Verspätungszuschlags im Jahr 2019; …

    Ein Verwaltungsakt leidet an schweren und offenkundigen Mängeln und ist deshalb nichtig, wenn er inhaltlich nicht so bestimmt ist, dass ihm hinreichend sicher entnommen werden kann, was von wem verlangt wird (BFH-Urteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 20).

    Hierzu genügt es, dass aus dem gesamten Inhalt des Verwaltungsaktes, aus dem Zusammenhang, aus der von der Behörde gegebenen Begründung oder aus den den Beteiligten bekannten näheren Umständen des Erlasses im Wege einer am Grundsatz von Treu und Glauben orientierten Auslegung hinreichende Klarheit gewonnen werden kann (BFH-Urteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 21).

    Da der Verwaltungsakt nur mit dem bekanntgegebenen Inhalt wirksam wird, muss aber die Auslegung zumindest einen Anhalt in der bekanntgegebenen Regelung haben (BFH-Urteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 22 f., m.w.N. aus der Rechtsprechung).

  • BFH, 15.10.2024 - VII R 31/21

    Steuerbefreiung für Strom zur Stromerzeugung und für Strom, der zur …

    Rn. 49 Die Frage, welchen Inhalt ein Verwaltungsakt hat, ist vom Revisionsgericht in eigener Zuständigkeit zu beantworten und gegebenenfalls zu korrigieren, wenn die tatsächlichen Feststellungen des FG hierzu ausreichen (Senatsurteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 24).

    Eine entsprechende Anwendung von Art. 105 Abs. 4 UZK (vorher Art. 220 ZK) kommt nicht in Betracht, weil im Verbrauchsteuerrecht die Abgabenordnung anzuwenden ist und diese die Steuerfestsetzung abschließend regelt (Senatsurteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 33).

    Ein wesentlicher Mangel, der zur Nichtigkeit des Steuerbescheids führt, liegt unter anderem vor, wenn der Steuerbescheid nicht deutlich erkennen lässt, in welchem Verhältnis er zu den zeitlich zuvor abgegebenen Steueranmeldungen steht (vgl. Senatsurteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 31).

  • BFH, 20.02.2024 - IX R 20/23

    Änderung eines Einkommensteuerbescheids nach § 175b Abs. 1 AO

    Hierzu genügt es, dass aus dem gesamten Inhalt des Bescheids, aus dem Zusammenhang, aus der von der Behörde gegebenen Begründung oder aus den den Beteiligten bekannten näheren Umständen des Erlasses im Wege einer am Grundsatz von Treu und Glauben orientierten Auslegung hinreichende Klarheit gewonnen werden kann (vgl. BFH-Urteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 21).
  • FG Münster, 14.08.2023 - 8 K 294/23

    Abgabenordnung: Änderung eines Steuerbescheids bei fehlerhafter Berücksichtigung …

    Jedoch muss ein Änderungsbescheid grundsätzlich den geänderten Bescheid erkennen lassen (u.a. BFH, Urt. v. 18.04.2023, VII R 59/20, BFHE nn;… Urt. v. 17.12.2014, II R 2/13, BFHE 248, 238, BStBl. II 2015, 557).

    Hierzu genügt es, dass aus dem gesamten Inhalt des Bescheides, aus dem Zusammenhang, aus der von der Behörde gegebenen Begründung oder aus den den Beteiligten bekannten näheren Umständen des Erlasses im Wege einer am Grundsatz von Treu und Glauben orientierten Auslegung hinreichende Klarheit gewonnen werden kann (BFH, Urt. v. 18.04.2023, VII R 59/20, BFHE nn;… Urt. v. 24.04.2013, II R 53/10, BFHE 241, 63, BStBl. II 2013, 755).

  • BFH, 07.08.2024 - IV R 9/22

    Hemmung der Verjährung durch Abgabe einer Feststellungserklärung nach Ergehen …

    [Rz 25 ff.]; vom 20.03.2013 - X R 38/11, Rz 21; vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 31).
  • FG Berlin-Brandenburg, 08.07.2026 - 16 K 16111/23

    Bestandskraft und Zweitbescheid

    Denn der Steuerpflichtige muss erkennen können, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang eine bisherige Festsetzung geändert worden ist (BFH, Urteil vom 18. April 2023 - VII R 59/20 -, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, juris; BFH, Urteil vom 12. Mai 2011 - V R 25/10 -, juris; BFH, Urteil vom 23. August 2000 - X R 27/98 -, BFHE 193, 19, BStBl II 2001, 662).
  • BFH, 17.09.2024 - VII R 3/22

    Zur Reichweite der Überprüfungsbefugnis einer Behörde im Einspruchsverfahren

    Rn. 24 Entscheidend für die Auslegung einer öffentlich-rechtlichen Willensbekundung ist, wie der Betroffene nach den ihm bekannten Umständen --seinem "objektiven Verständnishorizont" (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 08.11.1995 - V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256)-- den materiellen Gehalt der Erklärung unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen konnte (vgl. Senatsurteil vom 18.04.2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 23, m.w.N.).
  • FG Düsseldorf, 07.02.2024 - 4 K 1080/21

    Zolltarifliche Einreihung von Röntgen-Flachbilddetektoren für die …

    Anders als die AO, in deren Geltungsbereich die jeweilige Steuer für einen Besteuerungszeitraum in einem einzigen Bescheid festzusetzen ist, sieht Art. 105 Abs. 4 UZK vielmehr die Möglichkeit eines Ergänzungs- oder Nachforderungsbescheids vor (vgl. BFH, Urteil vom 18. April 2023 VII R 59/20, BFHE 280, 373).
  • FG Hamburg, 24.05.2024 - 5 K 12/24

    Verschmelzung einer Kapitalgesellschaft auf eine andere Kapitalgesellschaft und …

    Rn. 51 aa) Die §§ 133, 157 BGB sind auch für die Auslegung öffentlich-rechtlicher Willensbekundungen heranzuziehen (BFH, Urteile vom 18. April 2023, VII R 59/20, BStBl II 2023, 950; vom 10. Mai 2012, IV R 34/09, BStBl II 2013, 471).
  • FG Sachsen-Anhalt, 27.01.2025 - 3 V 811/23

    Zulässigkeit eines Antrags auf gerichtliche Aussetzung der Vollziehung von …

    Rn. 44 Entscheidend für die Auslegung einer öffentlich-rechtlichen Willensbekundung ist, wie der Betroffene nach den ihm bekannten Umständen -seinem "objektiven Verständnishorizont" (vgl. BFH-Urteil vom 08. November 1995 V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256) -den materiellen Gehalt der Erklärung unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen konnte (vgl. BFH-Urteil vom 18. April 2023 - VII R 59/20, BFHE 280, 373, BStBl II 2023, 950, Rz 23, m.w.N., BFH-Urteil vom 17. September 2024 VII R 3/22, BB 2025, 86).
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