Rechtsprechung
| OLG Schleswig, 24.10.2008 - 1 U 6/07 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Rückforderung von Stundenlohn nach Schlusszahlung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Rückforderung überzahlter Stunden nach Bezahlung der Schlussrechnung als anerkannter Fall der Leistungskondiktion
Besprechungen u.ä. (4)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Rückforderung von Stundenlohn nach Schlusszahlung: Bereicherungsanspruch! (IBR 2011, 318)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Zur Beweislast für Überzahlung bei anderem behaupteten Rechtsgrund! (IBR 2011, 1181)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Beweislasterleichterungen für Rückforderung durch AG wegen Überzahlung! (IBR 2011, 1340)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Bauvertrag: Ausschluss der Wissensvertretung bei kollusivem Zusammenwirken! (IBR 2011, 1341)
Verfahrensgang
- LG Kiel, 08.12.2006 - 9 O 279/05
- OLG Schleswig, 24.10.2008 - 1 U 6/07
- BGH, 27.01.2011 - VII ZR 239/08
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- BGH, 23.11.2005 - VIII ZR 43/05
Beweisvereitelung eines Gebrauchtwagenkäufers bei Beseitigung eines angeblich …
Auszug aus OLG Schleswig, 24.10.2008 - 1 U 6/07
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. etwa NJW 2006, 434 - 437 zit. nach juris Rn. 23) liegt in Anwendung des Rechtsgedankens aus §§ 427, 441 Abs. 3 Satz 3, 444, 446, 453 Abs. 2, 454 Abs. 1 ZPO und § 242 BGB eine Beweisvereitelung vor, wenn eine Partei ihrem beweispflichtigen Gegner die Beweisführung schuldhaft erschwert oder unmöglich macht. - OLG Saarbrücken, 03.11.2004 - 5 U 279/04
Rücktritt der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung: Verneinung einer …
Auszug aus OLG Schleswig, 24.10.2008 - 1 U 6/07
Der Vertragspartner kann sich nicht auf die bestehende Vertretungsmacht berufen, wenn er mit dem Vertreter in Kenntnis der Treuepflicht kollusiv, d.h. bewusst, zum Nachteil des Vertretenen zusammengewirkt hat oder ein Missbrauch der Vertretungsmacht für ihn evident ist (OLG Saarbrücken VersR 2005, 675 zit. nach juris Rn. 36 m.w.N.).
- OLG Schleswig, 15.11.2013 - 1 U 59/12
Stundenlohnarbeiten müssen wirtschaftlicher Betriebsführung entsprechen!
Erfüllt die Gegenpartei die Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast nicht, so greift vielmehr die Geständnisfiktion des § 138 Abs. 3 ZPO ein (BGH, Urteil vom 10. März 1986 - II ZR 107/85; OLG Schleswig, Urteil vom 24, Oktober 2008 - 1 U 6/07;… Prutting, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 4. Aufl. -, § 286 Rn. 103;… Greger, in: Zöller, ZPO, 30. Aufl. 2014, vor § 284 Rn. 34c). - OLG Düsseldorf, 02.03.2009 - 1 U 82/08
Höhe des Schmerzensgeldes bei HWS-Schleudertrama aufgrund Verkehrsunfall mit …
Es darf sich nicht darauf beschränken, die Ermessensausübung der Vorinstanz auf Rechtsfehler zu überprüfen (BGH VersR 2006, 710; dem in ständiger Rechtsprechung folgend der Senat, z.B. Urteil vom 23. April 2007, I-1 U 6/07).Bemessungsgrundlagen im Rahmen des § 87 Abs. 1 BGB a.F. sind Ausmaß und Schwere der psychischen und physischen Störungen, das Alter des Verletzten, seine persönlichen Verhältnissen, das Maß der Lebensbeeinträchtigung, die Heftigkeit und Dauer der Schmerzen, die Dauer der stationären Behandlung, die Arbeitsunfähigkeit, die Unübersehbarkeit des weiteren Krankheitsverlaufs und die Fraglichkeit der endgültigen Heilung, das Fortbestehen dauernder Behinderungen oder Entstellungen, sowie der Grad der Verschuldensbeiträge (BGH NJW 1998, 2741 ff.; Senatsurteile vom 17. September 2001, 1 U 30/01; vom 14. November 2005, 1 U 78/05; vom 23. April 2007, I-1 U 6/07; vom 17. November 2008, I-1 U 249/06).
- OLG Düsseldorf, 22.08.2014 - 22 U 7/14
Pauschalpreis nach Leistungserbringung vereinbart: Rückzahlungsanspruch …
ergibt sich eine berechtigte Werklohnforderung der Klägerin in Höhe von 692.898,72 EUR, von der Abschlagszahlungen der Beklagten in - insoweit unstreitiger Höhe von 705.865,20 EUR abzuziehen sind, so dass sich eine von der Klägerin der Beklagten gemäß §§ 631, 812 BGB (…vgl. Vygen/Joussen, a.a.O., Rn 2653 ff. mwN;… Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2427; BGH, Urteil vom 06.12.1990, VII ZR 98/89, BauR 1991, 223; OLG Schleswig, Urteil vom 24.10.2008, 1 U 6/07, IBR 2011, 318 mit Anm. Rohrmüller) zu erstattende Überzahlung seitens der Beklagten in Höhe von 12.966,48 EUR ergibt. - LG Duisburg, 05.10.2012 - 25 O 21/12 Dies wäre jedoch Voraussetzung dafür, dass eine Beweislastumkehr zu Lasten der Klägerin in dem Sinne eintreten würde, dass diese die Ableistung der in den Rechnungen aufgeführten Stunden beweisen muss (Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom 24.10.2008, AZ 1 U 6/07 - zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
| OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- LG Erfurt, 15.12.2006 - 10 O 473/06
- OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (9)
- BGH, 04.03.2008 - KZR 29/06
Stromnetznutzungsentgelt III
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Dahinstehen kann ferner, ob die Klage bereits daran scheitert, dass hier ein Anfangspreis fest vereinbart worden ist und § 315 BGB auf diesen Fall gar nicht anzuwenden ist (so BGH Urteil v. 13.06.2007, VIII ZR 36/06 , BGHZ 172, 315 ff. = NJW 2007, 2540 ff.; BGH Urt.v. 28.03.2007, VIII ZR 144/06 , ZIP 2007, 912 ff.; a.A. BGH Kartellsenat , Urt.v. 18.10.2005, KZR 36/04 , BGHZ 164, 336 ff.; Urt.v. 04.03.2008, KZR 29/06 , jeweils für die Fälle der entsprechenden Anwendung von § 315 BGB bei Leistungen der Daseinsvorsorge und Monopolstellung des Versorgers).Es braucht daher nicht der Frage nachgegangen zu werden, ob die vorzitierte Rechtsprechung des BGH hierzu tatsächlich divergiert oder wie sie sonst zu verstehen ist (hierzu unterschiedlich Ambrosius, ZNER 2007, 95 ff., 97 sub b; Dreher, ZNER 2007, 103 ff., 107; vgl. andererseits BGH Kartellsenat Urt.v. 04.03.2008, KZR 29/06 , der darauf hinweist, dass die gegenteilige Rechtsprechung des VIII. Zivilsenats für die Fälle der Daseinsvorsorge und Monopolstellung gar keine Geltung beanspruche).
- BGH, 12.04.2007 - VII ZR 236/05
Prozessuale Stellung der Wohnungseigentümergemeinschaft
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Die Individualisierung musste nicht so beschaffen sein, dass ein außenstehender Dritter den Anspruch individualisieren konnte ( BGHZ 172, 42 ff. ). - BGH, 30.11.1999 - VI ZR 207/98
Urkundenbeweisliche Verwertung der Niederschrift über eine Zeugenaussage - …
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Damit war den verjährungsrechtlichen Anforderungen der Rechtsprechung an die Aufgliederung einer Forderung in einzelne Rechnungsposten Genüge getan ( BGH NJW 2000, 1420 ff. [BGH 30.11.1999 - VI ZR 207/98] ; 1996, 2152 f.) .
- BGH, 08.05.1996 - XII ZR 8/95
Anforderungen an die Individualisierung des Anspruchs in einem Mahnbescheid
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Damit war den verjährungsrechtlichen Anforderungen der Rechtsprechung an die Aufgliederung einer Forderung in einzelne Rechnungsposten Genüge getan ( BGH NJW 2000, 1420 ff. [BGH 30.11.1999 - VI ZR 207/98] ; 1996, 2152 f.) . - BGH, 13.06.2007 - VIII ZR 36/06
Anwendung von § 315 BGB auf Gaspreise
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Dahinstehen kann ferner, ob die Klage bereits daran scheitert, dass hier ein Anfangspreis fest vereinbart worden ist und § 315 BGB auf diesen Fall gar nicht anzuwenden ist (so BGH Urteil v. 13.06.2007, VIII ZR 36/06 , BGHZ 172, 315 ff. = NJW 2007, 2540 ff.; BGH Urt.v. 28.03.2007, VIII ZR 144/06 , ZIP 2007, 912 ff.; a.A. BGH Kartellsenat , Urt.v. 18.10.2005, KZR 36/04 , BGHZ 164, 336 ff.; Urt.v. 04.03.2008, KZR 29/06 , jeweils für die Fälle der entsprechenden Anwendung von § 315 BGB bei Leistungen der Daseinsvorsorge und Monopolstellung des Versorgers). - BGH, 28.03.2007 - VIII ZR 144/06
Anwendung von § 315 BGB auf Strompreise
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Dahinstehen kann ferner, ob die Klage bereits daran scheitert, dass hier ein Anfangspreis fest vereinbart worden ist und § 315 BGB auf diesen Fall gar nicht anzuwenden ist (so BGH Urteil v. 13.06.2007, VIII ZR 36/06 , BGHZ 172, 315 ff. = NJW 2007, 2540 ff.; BGH Urt.v. 28.03.2007, VIII ZR 144/06 , ZIP 2007, 912 ff.; a.A. BGH Kartellsenat , Urt.v. 18.10.2005, KZR 36/04 , BGHZ 164, 336 ff.; Urt.v. 04.03.2008, KZR 29/06 , jeweils für die Fälle der entsprechenden Anwendung von § 315 BGB bei Leistungen der Daseinsvorsorge und Monopolstellung des Versorgers). - BGH, 18.10.2005 - KZR 36/04
Stromnetznutzungsentgelt
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Dahinstehen kann ferner, ob die Klage bereits daran scheitert, dass hier ein Anfangspreis fest vereinbart worden ist und § 315 BGB auf diesen Fall gar nicht anzuwenden ist (so BGH Urteil v. 13.06.2007, VIII ZR 36/06 , BGHZ 172, 315 ff. = NJW 2007, 2540 ff.; BGH Urt.v. 28.03.2007, VIII ZR 144/06 , ZIP 2007, 912 ff.; a.A. BGH Kartellsenat , Urt.v. 18.10.2005, KZR 36/04 , BGHZ 164, 336 ff.; Urt.v. 04.03.2008, KZR 29/06 , jeweils für die Fälle der entsprechenden Anwendung von § 315 BGB bei Leistungen der Daseinsvorsorge und Monopolstellung des Versorgers). - OLG Brandenburg, 11.03.2008 - Kart U 2/07
Rückforderung gezahlter überhöhter Netznutzungsentgelte: Klageänderung bei …
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Hierbei kann dahinstehen, ob die Verjährungsfrist für den bereicherungsrechtlichen Rückzahlungsanspruch, die drei Jahre beträgt ( § 195 BGB ), nach § 199 Abs. 1 BGB bereits mit dem Schluss des Jahres, in welchem die Zahlung des unbillig erhöhten Netznutzungsentgelts erfolgt ist, in Lauf gesetzt wird (so Thüringer OLG, Urt.v. 26.09.2007, 2 U 227/07 ; OLG Brandenburg, Urt.v. 11.03.2008, Kart U 2/07; Hempel, ZIP 2007, 1196 ff.), oder ob sie erst mit der richterlichen Festsetzung eines billigen Entgelts nach § 315 Abs. 3 BGB zu laufen beginnt (so Schwintowski, ZIP 2006, 2302 ff.). - OLG Jena, 26.09.2007 - 2 U 227/07
Auszug aus OLG Jena, 29.05.2008 - 1 U 6/07
Hierbei kann dahinstehen, ob die Verjährungsfrist für den bereicherungsrechtlichen Rückzahlungsanspruch, die drei Jahre beträgt ( § 195 BGB ), nach § 199 Abs. 1 BGB bereits mit dem Schluss des Jahres, in welchem die Zahlung des unbillig erhöhten Netznutzungsentgelts erfolgt ist, in Lauf gesetzt wird (so Thüringer OLG, Urt.v. 26.09.2007, 2 U 227/07 ; OLG Brandenburg, Urt.v. 11.03.2008, Kart U 2/07; Hempel, ZIP 2007, 1196 ff.), oder ob sie erst mit der richterlichen Festsetzung eines billigen Entgelts nach § 315 Abs. 3 BGB zu laufen beginnt (so Schwintowski, ZIP 2006, 2302 ff.).
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Rechtsprechung
| OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Bremen, 15.12.2006 - 4 O 1644/02
- OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (5)
- OLG Düsseldorf, 14.07.1995 - 22 U 46/95
Dachbahn ohne DIN-Tauglichkeitsnachweis ist mangelhaft!
Auszug aus OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07
Hinsichtlich der letztgenannten Verträge wird überwiegend angenommen, dass der Unternehmer zumindest konkludent versichert habe, dass sein Werk den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen wird (…vgl. Busche in: MüKo, BGB, 4. Aufl., § 633 Rn. 20; OLG Düsseldorf, Urt.v. 14.07.1995, NJW-RR 1996, 146 [OLG Düsseldorf 14.07.1995 - 22 U 46/95] m.w.N.).Unter Berufung auf die Entscheidung des BGH vom 09.07.1981 hat das OLG weiter ausgeführt, dass der Auftraggeber jedenfalls dann, wenn die Werkleistung das Risiko eines Schadens in sich berge, den Schadenseintritt nicht abwarten müsse (NJW-RR 1996, 146 [OLG Düsseldorf 14.07.1995 - 22 U 46/95] ).
- BGH, 10.11.2005 - VII ZR 147/04
Verschuldensabhängigkeit des Fehlerbegriffs
Auszug aus OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07
Von dieser Rechtsprechung ist der BGH entgegen der vom Kläger vertretenen Auffassung auch nicht durch die - eine gänzlich anders gelagerte Fallkonstellation und -problematik betreffende - Entscheidung vom 10.11.2005 (Az. VII ZR 147/04) wieder abgerückt. - BGH, 09.07.1981 - VII ZR 40/80
Umfang des Leistungsverweigerungsrechts wegen mangelhafter Werkausführung bei …
Auszug aus OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07
Dass es für die Beurteilung des Vorliegens eines Werkmangels nicht auf einen auf den Werkmangel zurückzuführenden Schadenseintritt ankommt, hat der BGH bereits in seiner Entscheidung vom 09.07.1981 ausgeführt ( NJW 1981, 2801 [BGH 09.07.1981 - VII ZR 40/80] ). - OLG Schleswig, 12.08.2004 - 7 U 23/99
Zugesicherte Eigenschaft durch Bezugnahme auf Werkvorschrift des Herstellers
Auszug aus OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07
Das Gericht hat außerdem ausdrücklich klargestellt, dass sich ein Bauherr die gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstoßende Verarbeitungsweise durch den Unternehmer nicht gefallen lassen müsse, zumal dies das Risiko eines Schadens in sich bergen würde ( BauR 2004, 1946 ). - OLG Düsseldorf, 04.08.2006 - 22 U 32/06
Mangelhaftigkeit einer Werkleistung
Auszug aus OLG Bremen, 09.05.2007 - 1 U 6/07
Dass allein die Nichtbeachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik bei Herstellung des Werkes einen Werkmangel darstelle, hat das OLG Düsseldorf noch einmal in seiner Entscheidung vom 04.08.2006 bestätigt (Az. I-22 U 32/06).
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