Rechtsprechung
| EGMR, 03.11.2009 - 26958/07 |
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Volltextveröffentlichungen (4)
Kurzfassungen/Presse
- RIS Bundeskanzleramt Österreich (Ausführliche Zusammenfassung)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- EGMR, 12.02.2008 - 21906/04
KAFKARIS c. CHYPRE
Auszug aus EGMR, 03.11.2009 - 26958/07
Eine Analyse der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu dieser Frage zeigt, dass es nach Artikel 3 genügt, wenn das innerstaatliche Recht die Möglichkeit der Überprüfung einer lebenslangen Freiheitsstrafe im Hinblick auf ihre Umwandlung, Ermäßigung, Beendigung oder die bedingte Entlassung des Gefangenen vorsieht (siehe u.a. Kafkaris ./. Zypern [GK], Individualbeschwerde Nr. 21906/04, Urteil vom 12. Februar 2008, Rdnrn. 97, 98). - EGMR, 10.02.2009 - 40384/04
D. S. gegen Deutschland
Auszug aus EGMR, 03.11.2009 - 26958/07
Die vorliegende Rechtssache ähnelt der Entscheidung des Gerichtshofs im Fall S. ./. Deutschland (siehe S. ./. Deutschland (Entsch.), Individualbeschwerde Nr. 40384/04, 10. Februar 2009).
- BGH, 19.06.2012 - 4 ARs 5/12
Auslieferung und europäischer Haftbefehl bei drohender lebenslanger …
Diese Mindeststandards sind vorliegend nicht nur durch das mögliche Gnadenverfahren, sondern auch durch die nach Art. 78 § 3 des polnischen Strafgesetzbuches vorgesehene gerichtliche Überprüfung der Reststrafenaussetzung nach 25 Jahren gewahrt (vgl. dazu auch EGMR, Beschluss vom 3. November 2009 - 26958/07 (M. ./. Deutschland), EuGRZ 2010, 283, 284), zumal nach deutschem Recht in Fällen der versuchten vorsätzlichen Tötung eines Menschen ebenfalls eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt werden kann. - OLG Düsseldorf, 04.04.2014 - 3 Ausl 29/14
Zulässigkeit der Auslieferung zur Vollstreckung einer zeitigen Freiheitsstrafe …
Denn eine Sanktion in dieser Höhe ist auch nicht faktisch als lebenslange Freiheitsstrafe zu werten (vgl. dazu auch: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Entscheidung vom 3. November 2009 - 26958/07 -, juris). - EGMR, 29.06.2010 - 14102/02
BEKAOURI c. GEORGIE
L'analyse de la jurisprudence de la Cour sur ce point révèle que là où le droit national offre la possibilité de revoir la peine perpétuelle dans le but de la commuer, de la suspendre ou d'y mettre fin ou encore de libérer le détenu sous condition, il est satisfait aux exigences de l'article 3. C'est ainsi que dans un certain nombre d'affaires, la Cour a estimé que s'il est réellement possible d'examiner la question de la détention afin d'envisager la commutation ou la suspension de la peine perpétuelle ou encore d'envisager la libération conditionnelle une fois purgée la période de sûreté de la peine, on ne peut dire que les détenus condamnés à perpétuité ont été privés de tout espoir d'élargissement (voir, par exemple, A. et autres c. Royaume-Uni [GC], no 3455/05, § 128, 19 février 2009 ; Hill c. Royaume-Uni (déc.), no 19365/02, 18 mars 2003 ; Scoppola c. Italie (déc.), no 10249/03, 10 septembre 2005 ; Garagin c. Italie (déc.), no 33290/07, 29 avril 2008 ; Streicher c. Allemagne (déc.), no 40384/04, 10 février 2009 ; Meixner c. Allemagne (déc.), no 26958/07, 3 novembre 2009 ; Stanford, décision précitée ; Wynne, décision précitée). - VG Schwerin, 30.04.2010 - 8 A 2112/05
Klageabweisung; keine Abschiebungsverbote iS AufenthG § 60 Abs 2 bis 7 gegeben
näher EGMR, Entscheidung v. 10. Februar 2009 - 40384/04 - juris Rn. 27 und v. 03.11.2009 - 26958/07 - juris Rn. 29 jemwN.
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