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Rechtsprechung
   BFH, 13.09.2023 - II R 49/21   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,35495
BFH, 13.09.2023 - II R 49/21 (https://dejure.org/2023,35495)
BFH, Entscheidung vom 13.09.2023 - II R 49/21 (https://dejure.org/2023,35495)
BFH, Entscheidung vom 13. September 2023 - II R 49/21 (https://dejure.org/2023,35495)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    ErbStG § 13a Abs 1, ErbStG § 13a Abs 2, ErbStG § 13b Abs 2 S 2, ErbStG § 13b Abs 4 Nr 5 S 1, ErbStG § 13b Abs 4 Nr 5 S 4, EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 1, GG Art 3 Abs 1, AO § 42, EStG VZ 2017
    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • rechtsinformationen.bund.de

    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 13a Abs 1 ErbStG 1997, § 13a Abs 2 ErbStG 1997, § 13b Abs 2 S 2 ErbStG 1997, § 13b Abs 4 Nr 5 S 1 ErbStG, § 13b Abs 4 Nr 5 S 4 ErbStG 1997
    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • IWW

    § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 des Bewertungsgesetzes (BewG), § ... 13b Abs. 10 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG), § 13b Abs. 4 Nr. 1 bis 4 ErbStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 18 Abs. 1 Nr. 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG, § 13a ErbStG, § 13a Abs. 1 ErbStG, § 13a Abs. 2 ErbStG, § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG, § 18 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG, § 13b Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 ErbStG, Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG), §§ 13a, 13b ErbStG, § 13b Abs. 3 ErbStG, § 122 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 127 FGO, § 68 Satz 1 FGO, § 100 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 13a Abs. 1 Satz 1 ErbStG, § 13b Abs. 2 ErbStG, § 13a Abs. 1 Satz 2 ErbStG, § 13a Abs. 2 Satz 1 ErbStG, § 13b Abs. 2 Satz 1 ErbStG, § 13b Abs. 4 Nr. 5 ErbStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 EStG, § 13b Abs. 4 ErbStG, § 13b Abs. 10 Satz 1 ErbStG, § 13b Abs. 4 Nr. 5 Satz 1 ErbStG, § 13b Abs. 6 ErbStG, § 13b Abs. 7 Satz 1 ErbStG, § 13b Abs. 10 ErbStG, § 109 Abs. 2 BewG, § 11 Abs. 2 BewG, § 13b Abs. 4 Nr. 1 bis 5 ErbStG, § 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 bis 5 ErbStG, § 13b Abs. 4 Nr. 5 Satz 4 ErbStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG, § 13b Abs. 5 Satz 1 ErbStG, § 42 der Abgabenordnung, § 13b Abs. 7 ErbStG, Art. 3 Abs. 1 GG, § 13a Abs. 1, 2 ErbStG, § 13b Abs. 4 Nr. 5 Satz 2 Halbsatz 2 ErbStG, § 13a Abs. 2 Satz 2 ErbStG, § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG, § 135 Abs. 2 FGO

  • Wolters Kluwer

    Ermittlung des gem. § 13b Abs. 2 S. 2 ErbStG begünstigten Vermögens bei Handelsunternehmen; Abzugsfähigkeit betrieblich veranlasster Schulden von den berücksichtigungsfähigen Finanzmitteln

  • Betriebs-Berater

    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com

    90 %-Einstiegstest

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • rechtsportal.de

    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • datenbank.nwb.de

    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das geschenkte Handelsunternehmen - und dier 90 %-Einstiegstest

  • die-aktiengesellschaft.de (Leitsatz)

    Anwendung des 90 %-Einstiegstests bei Handelsunternehmen

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Abzug betrieblich veranlasster Schulden von den Finanzmitteln im Rahmen des 90%-Einstiegstests für bestimmte Handelsunternehmen

Besprechungen u.ä.

  • anwalt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Unternehmensnachfolge erleichtert

Sonstiges (3)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    ErbStG § 13a Abs 1, ErbStG § 13a Abs 2, ErbStG § 13b Abs 1 Nr 3, ErbStG § 13b Abs 2 S 2
    Verschonungsabschlag, Abzugsbetrag, Schenkung, Begünstigungsfähiges Vermögen, Verwaltungsvermögen, Anteile an Kapitalgesellschaften, Steuerbefreiung, Missbrauch, Missbrauchsbekämpfungsvorschrift

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    ErbStG § 13a Abs 1 ; ErbStG § 13a Abs 2 ; ErbStG § 13b Abs 1 Nr 3 ; ErbStG § 13b Abs 2 S 2

  • Bundesfinanzhof (Terminmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 282, 313
  • BB 2023, 2965 (Ls.)
  • DB 2024, 92
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (7)

  • BVerfG, 17.12.2014 - 1 BvL 21/12

    Erbschaftsteuer

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Rn. 30 (4) Sollte die vorgenommene Auslegung des § 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG im Einzelfall dazu führen, dass sich Unternehmen, die der Gesetzgeber aufgrund ihrer hohen Verwaltungsvermögensquote von mindestens 90 % steuerrechtlich nicht begünstigen wollte, aufgrund missbräuchlicher Gestaltung die Begünstigung erschleichen, ist die Anwendung von § 42 der Abgabenordnung nicht ausgeschlossen (vgl. Urteil des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 17.12.2014 - 1 BvL 21/12, BVerfGE 138, 136, Rz 255).

    Rn. 32 (1) Nach den Gesetzesmaterialien sollte durch § 13b Abs. 2 ErbStG --den Vorgaben des BVerfG in seinem Urteil vom 17.12.2014 - 1 BvL 21/12 (BVerfGE 138, 136) folgend-- von der bis dato in § 13b Abs. 2 Satz 1 ErbStG a.F. verankerten typisierenden Verwaltungsvermögensgrenze in Höhe von 50 % zur Bestimmung des Anteils des nicht begünstigten Vermögens, die die Möglichkeit von sogenannten Kaskadengestaltungen --das heißt die mehrfache Ausnutzung der 50 %-Grenze-- eröffnete, auf den um das unschädliche Verwaltungsvermögen (§ 13b Abs. 7 ErbStG) gekürzten Nettowert des Verwaltungsvermögens umgestellt werden.

    Dadurch, dass Gesellschaften mit einer Verwaltungsvermögensquote von mehr als 90 % von der Verschonung ausgenommen seien, würden Gestaltungsmöglichkeiten ausgeräumt, die nach dem BVerfG-Urteil vom 17.12.2014 - 1 BvL 21/12 (BVerfGE 138, 136) verfassungswidrig sein könnten.

  • BVerfG, 23.06.2015 - 1 BvL 13/11

    Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht verfassungswidrig

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Dabei steigen die Anforderungen an den Rechtfertigungsgrund mit Umfang und Ausmaß der Abweichung (vgl. BVerfG-Beschluss vom 23.06.2015 - 1 BvL 13/11, 1 BvL 14/11, BVerfGE 139, 285, BStBl II 2015, 871, Rz 72, m.w.N.).
  • BVerfG, 14.10.2008 - 1 BvR 2310/06

    Versagung von Beratungshilfe in Angelegenheiten des Kindergeldes nach dem …

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Die vorgenommene verfassungskonforme Auslegung, durch die eine Verletzung von Art. 3 Abs. 1 GG verhindert wird (zur Notwendigkeit, ein grundsätzlich verfassungsmäßiges Gesetz verfassungskonform auszulegen BVerfG-Beschluss vom 14.10.2008 - 1 BvR 2310/06, BVerfGE 122, 39), stellt sicher, dass solche Unternehmen, die der Gesetzgeber aus den unter III.2.d cc (2) dargelegten Gründen begünstigen wollte, auch tatsächlich begünstigt werden.
  • FG Münster, 24.11.2021 - 3 K 2174/19

    Teleologische Reduktion des sog. Einstiegstests nach § 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG …

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Münster vom 24.11.2021 - 3 K 2174/19 Erb aufgehoben.
  • BFH, 14.11.2018 - II R 63/15

    Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Die vom FG getroffenen tatsächlichen Feststellungen bilden nach wie vor die Grundlage für die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH); sie fallen durch die Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils nicht weg, da das finanzgerichtliche Urteil nicht an einem Verfahrensmangel leidet (vgl. BFH-Urteil vom 14.11.2018 - II R 63/15, BFHE 266, 133, BStBl II 2021, 184, Rz 10).
  • BFH, 16.03.2021 - II R 3/19

    Erbschaft- und Schenkungsteuer

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Rn. 24 aa) Was der Gesetzgeber als steuerschädliches Verwaltungsvermögen ansieht, hat er in der seit dem 01.07.2016 geltenden Fassung der §§ 13a, 13b ErbStG in dem enumerativen Verwaltungsvermögenskatalog des § 13b Abs. 4 Nr. 1 bis 5 ErbStG geregelt (…vgl. BTDrucks 18/8911, S. 41; vgl. auch BFH-Urteil vom 16.03.2021 - II R 3/19, BFHE 272, 508, BStBl II 2022, 706, Rz 34, zu § 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 bis 5 ErbStG a.F.).
  • BFH, 18.12.2014 - IV R 22/12

    Keine erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei Veräußerung eines …

    Auszug aus BFH, 13.09.2023 - II R 49/21
    Ziel jeder Auslegung ist die Feststellung des Inhalts einer Norm, wie er sich aus dem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (BFH-Urteil vom 18.12.2014 - IV R 22/12, BFHE 248, 354, BStBl II 2015, 606, Rz 24).
  • BFH, 28.02.2024 - II R 27/21

    Parkhaus als erbschaftsteuerrechtlich nicht begünstigtes Verwaltungsvermögen

    Was der Gesetzgeber als steuerschädliches Verwaltungsvermögen ansieht, hat er vielmehr in der seit dem 01.07.2016 geltenden Fassung der §§ 13a, 13b ErbStG in dem enumerativen Verwaltungsvermögenskatalog des § 13b Abs. 4 Nr. 1 bis 5 ErbStG geregelt (…vgl. BTDrucks 18/8911, S. 41 f.; BFH-Urteil vom 13.09.2023 - II R 49/21, BFHE 282, 313, Rz 24).
  • BFH, 30.01.2024 - III R 15/23

    Zulässigkeit eines über das besondere elektronische Anwaltspostfach an das …

    Der Feststellung des zum Ausdruck gekommenen objektivierten Willens des Gesetzgebers dienen neben der Auslegung aus dem Wortlaut der Norm (grammatikalische Auslegung), die Gesetzesmaterialien und die Entstehungsgeschichte (historische Auslegung), der Zusammenhang (systematische Auslegung) sowie der Zweck (teleologische Auslegung); zur Erfassung des Inhalts einer Norm darf sich der Richter dieser verschiedenen Auslegungsmethoden gleichzeitig und nebeneinander bedienen (BFH-Urteil vom 13.09.2023 - II R 49/21, BFH/NV 2024, 226, Rz 17, m.w.N.).
  • BFH, 25.09.2024 - II R 15/21

    Ableitung des Anteilswerts einer Kapitalgesellschaft aus Verkäufen zwischen …

    Ziel jeder Auslegung ist die Feststellung des Inhalts einer Norm, wie er sich aus dem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (BFH-Urteil vom 13.09.2023 - II R 49/21, BFHE 282, 313, BStBl II 2024, 566, m.w.N., Rz 17).
  • BFH, 08.05.2024 - VIII R 28/20

    Keine teleologische Reduktion des Anwendungsbereichs von § 20 Abs. 4a Satz 3 EStG …

    Ziel jeder Auslegung ist die Feststellung des Inhalts einer Norm, wie er sich aus dem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (BFH-Urteile vom 13.09.2023 - II R 49/21, BFHE 282, 313, Rz 17; vom 24.05.2023 - X R 22/20, BFHE 280, 476, BStBl II 2023, 866, Rz 11; vom 18.12.2014 - IV R 22/12, BFHE 248, 354, BStBl II 2015, 606, Rz 24).
  • BFH, 31.07.2024 - II R 13/22

    Freibetrag für das Kind eines zivilrechtlich als verstorben geltenden Elternteils

    Ziel jeder Auslegung ist die Feststellung des Inhalts einer Norm, wie er sich aus dem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13.09.2023 - II R 49/21, BFHE 282, 313, BStBl II 2024, 566, Rz 17).
  • FG Niedersachsen, 02.09.2024 - 13 K 185/23

    Auslegung; Einbringung; Einbringungsgewinn II; Ersatztatbestand; …

    Zur Erfassung des Inhalts einer Norm darf sich der Richter der verschiedenen Auslegungsmethoden gleichzeitig und nebeneinander bedienen (…BFH-Urteil vom 30. Januar 2024 III R 15/23, BFH/NV 2024, 146 [BFH 17.08.2023 - V R 12/22], Rz. 35 bei juris; BFH-Urteil vom 13. September 2023 II R 49/21, BFH/NV 2024, 226, Rz 17 bei juris;… BFH-Urteil vom 18. Dezember 2014 IV R 22/12, BFHE 248, 354, BStBl II 2015, 606, Rz. 24 bei juris).

    aaa) Eine normspezifische - nur an dem Bedeutungsgehalt des § 22 Abs. 2 Satz 5 UmwStG orientierte - Auslegung könnte daran scheitern, dass einzelne Rechtssätze, die der Gesetzgeber in einen sachlichen Zusammenhang gebracht hat, grundsätzlich so zu interpretieren sind, dass sie logisch miteinander vereinbar sind (BFH-Urteil vom 18. Dezember 2014 IV R 22/12, BFHE 248, 354, BStBl II 2015, 606, Rz 24 bei juris; BFH-Urteil vom 13. September 2023 II R 49/21, BFHE 282, 313, BFH/NV 2024, 226, Rz. 17 bei juris).

  • FG Münster, 15.04.2025 - 3 K 483/24

    Berücksichtigung der Vergütung des geschäftsführenden und persönlich haftenden …

    Ziel jeder Auslegung ist die Feststellung des Inhalts der Norm, wie er sich aus dem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (BFH-Urteil vom 13.09.2023, II R 49/21, BFHE 282, 313, BStBl. II 2024, 566, m. w. N., Rn. 17).
  • FG München, 09.02.2024 - 8 K 602/23

    Einlegung und Auslegung eines Einspruchs beim Finanzamt

    Ziel jeder Auslegung ist die Feststellung des Inhalts einer Norm, wie er sich aus dem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (BFH-Urteil vom 13.09.2023 II R 49/21, DStR 2023, 2788, Rn. 17; vgl. BFH-Urteil vom 18.12.2014 IV R 22/12, BStBl II 2015, 606, Rz 24, m. w. N.).
  • FG München, 08.01.2025 - 4 K 24/22

    Berechnung des Verwaltungsvermögens im Rahmen der Verbundsvermögensaufstellung

    So hat das beklagte FA zu Recht auf Wertungswidersprüche (im Rahmen des 90%-Tests des § 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG; vgl. hierzu auch BFH-Urteil v. 13.9.2023 II R 49/21, BFHE 282, 313 BStBl II 2024, 566) hingewiesen bei unterschiedlicher (quotaler) Berechnung von Betriebs- und Verwaltungsvermögen (vgl. Schriftsätze vom 23.2.2022 und vom 23.4.2024).
  • FG Münster, 06.06.2024 - 13 K 1857/22

    Feststellung den nachversteuerungspflichtigen Betrags gem. § 34a Abs. 3 EStG für …

    Der Feststellung dieses Willens des Gesetzgebers dienen die Auslegung nach dem Wortlaut der Norm (grammatikalische Auslegung), die Gesetzesmaterialien und die Entstehungsgeschichte (historische Auslegung), der Zusammenhang (systematische Auslegung) sowie der Zweck (teleologische Auslegung); zur Erfassung des Inhalts einer Norm darf sich der Richter dieser verschiedenen Auslegungsmethoden gleichzeitig und nebeneinander bedienen (BFH-Urteil vom 13.09.2023 - II R 49/21, BFH/NV 2024, 226, Juris Rn. 17 m.w.N.).
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