Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- archive.org
GWB § 97 Abs. 2, 7; VOB/A § 2 Nr. 2, § 25b Nr. 1; VergabeVO § 3 Abs. 1 Satz 1
Wiederholung der Vergabeentscheidung bei Doppelmandaten und nicht hinreichender Dokumentation des Vergabeverfahrens - VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Vollständige Privatisierung des Berlin-Brandenburg-Flughafens im "Präqualifikations- und Verhandlungsverfahren"; Ausschreibungsverfahren zur Privatisierung der Berlin Brandenburg Flughafen Holding GmbH ; Ausbau und Betrieb des Flughafens Berlin Schönefeld zum Flughafen ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Leistung nicht eindeutig beschrieben: Auftraggeber muss nachbessern!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Grundsätze des Vergabeverfahrens
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- nomos.de
, S. 16 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Die neue Vergabeverordnung (RA Rolf Kemper; NJ 2001, 403)
Verfahrensgang
- VÜA Brandenburg, 18.05.1999 - 1 VÜA 1/99
- VÜA Brandenburg, 30.06.1999 - 1 VÜA 1/99
- OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
Papierfundstellen
- NJW 2000, 149 (Ls.)
- NVwZ 1999, 1142
- NVwZ 2001, 10 (Ls.)
- NZBau 2000, 39
- BB 1999, 1940
- DB 1999, 1793
- BauR 1999, 1175
Wird zitiert von ... (165) Zitiert selbst (16)
- EuGH, 10.04.1984 - 14/83
Von Colson und Kamann / Land Nordrhein-Westfalen
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
2 Z 13/83|Europäisches Patentamt; 07.06.1983; T 14/83">14/83 "von Colson und Kamann", Slg. 1984, 1891/1909), und zwar auch dann, wenn die Umsetzung der Richtlinie noch nicht erfolgt ist oder aber die zur Umsetzung ergangene nationale Vorschrift die gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben nicht erfüllt (…Klein, a.a.O.;… vgl. auch Zuleeg, Groeben/Thiesing/Ehlermann, EU-/EG-Vertrag, Rn. 6 zu Art. 5).Die richtlinienkonforme Auslegung wird also durch die nationalen Auslegungsregeln begrenzt (EuGH "von Colson und Kamann", Slg. 1984, 1891/1909; "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3987; zusammenfassend Jarass, Richtlinienkonforme bzw. EG-rechtskonforme Auslegung nationalen Rechts, EuR 1991, 211/217).
Die Entscheidung darüber, was die nationalen Auslegungsregeln zulassen, liegt allein in der Kompetenz der nationalen Gerichte bzw. Rechtsanwender (EuGH "von Colson und Kamann", Slg. 1984, 1891/1909; "Harz", Slg. 1984, 1921/1942;… Jarass, a.a.O.).
- EuGH, 10.04.1984 - 79/83
Harz / Deutsche Tradax
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
So ist ein mitgliedstaatliches Gericht verpflichtet, die Auslegung innerstaatlichen Rechts soweit wie möglich am Wortlaut und Zweck der Richtlinie vorzunehmen, um das mit ihr verfolgte Ziel zu erreichen und auf diese Weise Art. 189 III EGV nachzukommen (ständige Rechtsprechung des EuGH, Rs. C-91/92 "Dori", Slg.1994 I, 3325/3357; Rs. C-334/92 "Wagner Miret", Slg. 1993 I, 6911/6932; Rs. C-106/89 " Marleasing", Slg. 1990 I, 4135/4159; Rs. 31/87 "Beentjes", Slg. 1988, 4635/4662; Rs. 80/86 "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3986 f.; Rs. 222/84 "Johnston", Slg. 1986, 1651/1690 f.; Rs. 79/83 "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; Rs. …Die richtlinienkonforme Auslegung wird also durch die nationalen Auslegungsregeln begrenzt (EuGH "von Colson und Kamann", Slg. 1984, 1891/1909; "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3987; zusammenfassend Jarass, Richtlinienkonforme bzw. EG-rechtskonforme Auslegung nationalen Rechts, EuR 1991, 211/217).
Die Entscheidung darüber, was die nationalen Auslegungsregeln zulassen, liegt allein in der Kompetenz der nationalen Gerichte bzw. Rechtsanwender (EuGH "von Colson und Kamann", Slg. 1984, 1891/1909; "Harz", Slg. 1984, 1921/1942;… Jarass, a.a.O.).
- EuGH, 08.10.1987 - 80/86
Kolpinghuis Nijmegen
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
So ist ein mitgliedstaatliches Gericht verpflichtet, die Auslegung innerstaatlichen Rechts soweit wie möglich am Wortlaut und Zweck der Richtlinie vorzunehmen, um das mit ihr verfolgte Ziel zu erreichen und auf diese Weise Art. 189 III EGV nachzukommen (ständige Rechtsprechung des EuGH, Rs. C-91/92 "Dori", Slg.1994 I, 3325/3357; Rs. C-334/92 "Wagner Miret", Slg. 1993 I, 6911/6932; Rs. C-106/89 " Marleasing", Slg. 1990 I, 4135/4159; Rs. 31/87 "Beentjes", Slg. 1988, 4635/4662; Rs. 80/86 "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3986 f.; Rs. 222/84 "Johnston", Slg. 1986, 1651/1690 f.; Rs. 79/83 "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; Rs. …Die richtlinienkonforme Auslegung wird also durch die nationalen Auslegungsregeln begrenzt (EuGH "von Colson und Kamann", Slg. 1984, 1891/1909; "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3987; zusammenfassend Jarass, Richtlinienkonforme bzw. EG-rechtskonforme Auslegung nationalen Rechts, EuR 1991, 211/217).
- BVerwG, 22.02.1983 - 1 D 31.82
Verstoß gegen zwingende Vergabevorschriften durch betrügerische Manipulationen …
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
Der Beamte dürfe eine Entscheidung in einer solchen Sache weder selbst treffen noch - auch das sei Inhalt des gesetzlichen Ausschlußgrundes - nur vorbereiten (BVerwG ZBR 1983, 244/245). - BVerfG, 10.05.1988 - 1 BvR 482/84
Heilpraktikergesetz
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
Eine im Zeitpunkt ihres Erlasses auf gesetzlicher Grundlage ergangene Rechtsverordnung wird nur dann durch den Fortfall der Ermächtigungsvorschrift in ihrer Gültigkeit berührt, wenn die Ermächtigung nichtig war oder wenn die Verordnung ihrem Inhalt nach mit der nunmehr geltenden Gesetzeslage nicht mehr zu vereinbaren ist oder für sich genommen kein sinnvolles, in sich selbständiges Regelwerk mehr darstellt (vgl. BVerfGE 78, 179, 198; BVerwG NJW 1990, 849). - EuGH, 15.05.1986 - 222/84
Johnston / Chief Constable of the Royal Ulster Constabulary
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
So ist ein mitgliedstaatliches Gericht verpflichtet, die Auslegung innerstaatlichen Rechts soweit wie möglich am Wortlaut und Zweck der Richtlinie vorzunehmen, um das mit ihr verfolgte Ziel zu erreichen und auf diese Weise Art. 189 III EGV nachzukommen (ständige Rechtsprechung des EuGH, Rs. C-91/92 "Dori", Slg.1994 I, 3325/3357; Rs. C-334/92 "Wagner Miret", Slg. 1993 I, 6911/6932; Rs. C-106/89 " Marleasing", Slg. 1990 I, 4135/4159; Rs. 31/87 "Beentjes", Slg. 1988, 4635/4662; Rs. 80/86 "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3986 f.; Rs. 222/84 "Johnston", Slg. 1986, 1651/1690 f.; Rs. 79/83 "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; Rs. … - EuGH, 20.09.1988 - 31/87
Beentjes / Niederlande State
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
So ist ein mitgliedstaatliches Gericht verpflichtet, die Auslegung innerstaatlichen Rechts soweit wie möglich am Wortlaut und Zweck der Richtlinie vorzunehmen, um das mit ihr verfolgte Ziel zu erreichen und auf diese Weise Art. 189 III EGV nachzukommen (ständige Rechtsprechung des EuGH, Rs. C-91/92 "Dori", Slg.1994 I, 3325/3357; Rs. C-334/92 "Wagner Miret", Slg. 1993 I, 6911/6932; Rs. C-106/89 " Marleasing", Slg. 1990 I, 4135/4159; Rs. 31/87 "Beentjes", Slg. 1988, 4635/4662; Rs. 80/86 "Kolpinghuis Nijmegen", Slg. 1987, 3969/3986 f.; Rs. 222/84 "Johnston", Slg. 1986, 1651/1690 f.; Rs. 79/83 "Harz", Slg. 1984, 1921/1942; Rs. … - BGH, 20.09.1993 - II ZB 10/93
Mehrfache Berufungseinlegung bei Übersendung von Telefax und Original
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
aa) Nach ständiger Rechtsprechung des BGH haben mehrere in derselben Sache eingereichte Rechtsmittelschriftsätze desselben Rechtsmittelführers jeweils keine eigenständige Bedeutung, sondern beziehen sich sämtlich auf das gleiche einheitliche Rechtsmittel (BGH VersR 1978, 765; NJW 1985, 2480, 2834, NJW 1993, 3141). - BVerwG, 06.10.1989 - 4 C 11.86
Einsichtsrecht in die Kaufpreissammlung - Öffentlich bestellte und beeidigte …
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
Eine im Zeitpunkt ihres Erlasses auf gesetzlicher Grundlage ergangene Rechtsverordnung wird nur dann durch den Fortfall der Ermächtigungsvorschrift in ihrer Gültigkeit berührt, wenn die Ermächtigung nichtig war oder wenn die Verordnung ihrem Inhalt nach mit der nunmehr geltenden Gesetzeslage nicht mehr zu vereinbaren ist oder für sich genommen kein sinnvolles, in sich selbständiges Regelwerk mehr darstellt (vgl. BVerfGE 78, 179, 198; BVerwG NJW 1990, 849). - BGH, 28.03.1985 - VII ZR 317/84
Ablauf der Berufungsbegründungsfrist bei nacheinander eingelegter Revision von …
Auszug aus OLG Brandenburg, 03.08.1999 - 6 Verg 1/99
aa) Nach ständiger Rechtsprechung des BGH haben mehrere in derselben Sache eingereichte Rechtsmittelschriftsätze desselben Rechtsmittelführers jeweils keine eigenständige Bedeutung, sondern beziehen sich sämtlich auf das gleiche einheitliche Rechtsmittel (BGH VersR 1978, 765; NJW 1985, 2480, 2834, NJW 1993, 3141). - BGH, 29.06.1966 - IV ZR 86/65
Mehrfache Berufung
- VK Bund, 29.04.1999 - VK 1-07/99
Herstellung und Lieferung von Euro-Münzplättchen für die Prägung von 1- und …
- OLG Karlsruhe, 13.06.1994 - 6 U 52/94
Erweiterter Urheberrechtsschutz für Computerprogramme nach dem neuen Urheberrecht
- BGH, 20.03.1978 - III ZB 18/77
Baulandsache - Wirksamkeit einer Zustellung - Wiederholung der Berufung - …
- BVerwG, 20.11.1979 - 6 P 10.79
Personalvertretung - Gesamtpersonalrat - Mindestvertretung der Gruppe - …
- BGH, 18.05.1978 - VII ZB 11/78
Verwerfung der Berufung als unzulässig aufgrund fehlender fristgemäßer Begründung …
- LG Berlin, 09.12.2014 - 16 O 224/14
Konzessionsvergabeverfahren für ein Gasversorgungsnetz: Beteiligung der Kommune …
In einer solchen Konstellation mag tatsächlich zu bezweifeln sein, ob immer bereits der "böse Schein" einer Doppelstellung einer natürlichen Person als Vertreter mehrerer Parteien zwangsläufig einen Verstoß gegen das "Neutralitätsgebot" in Bezug auf konkrete Vergabeverfahren begründet oder ob zusätzlich noch tatsächliche Anhaltspunkte für eine Diskriminierung oder einen unzulässigen Wissenstransfer bestehen müssen (vgl. Neßler, Der Neutralitätsgrundsatz im Vergaberecht, NVwZ 1999, 1081; OLG Brandenburg 6 Verg 1/99 Rdn. 144f.). - OLG Frankfurt, 16.05.2000 - 11 Verg 1/99
Vergabeverfahren: Selbständige Kostenanfechtung nach Hauptsacheerledigung; …
(vgl. OLG Düsseldorf Beschl. V. 13.4. 1999 -- Verg 1/9; OLG Brandenburg NVwZ 1999, 1142, 1145; OLG Stuttgart, Beschl. v. 24.3. 2000 -- 2 Verg 2/99).) Solange in einem über dieses Datum hinweg andauernden Vergabeverfahren der Zuschlag noch nicht erteilt war, musste ein gem. § 107 Abs. 2 GWB antragsbefugtes Unternehmen zwar seiner unverzüglichen Rügeobliegenheit (erst)von diesem Tag an nachkommen.Deshalb stellt es auch kein Teilunterliegen dar, wenn die Vergabekammer eine Entscheidung trifft, die von einem formulierten Antrag abweicht (Brandenburgisches OLG, Beschl. v. 3.8.1999, 6 Verg 1/99; Thüringer OLG, Beschl. v. 13.10.1999 -- 6 Verg 1/99; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 24.11.1999 -- 5 Verg 1/99).
- OLG Stuttgart, 24.03.2000 - 2 Verg 2/99
Sofortige Beschwerde im Vergabeverfahren, Anwendung des § 107 III GBW in …
Mit den OLGen Düsseldorf (BauR 1999, 751, 755/756) und Brandenburg (NVwZ 1999, 1142, 1145 re. Sp.) geht der Senat davon aus, daß ein Anspruch des Mitbewerbers auf Einhaltung der vergaberechtlichen Bestimmungen erst mit der Schaffung des § 97 VII GWB durch das VergRÄndG und mit seinem Inkrafttreten am 01.01.1999 entstanden ist.Die Lösung liegt daher darin, dass zwar einerseits eine Präklusion nach Satz 2 bei bereits vor Inkrafttreten vollendetem Ablauf der Angebotsfrist unmittelbar nicht zur Anwendung kommen kann (ebenso OLG Düsseldorf BauR 1999, 751, 755/756; OLG Brandenburg NVwZ 1999, 1142, 1145 re. Sp.), andererseits jedoch Satz 1 mit Wirkung ab 01.01.1999 eingreift, sodass ab diesem Datum die Pflicht zu unverzüglicher Rüge bestanden hat (…vgl. OLG Düsseldorf und OLG Brandenburg aaO und auch BayObLG NVwZ 1999, 1138, 1141 li.Sp.).
Der Senat kann und will es daher hier dahingestellt sein lassen, ob der Ansicht des OLG Brandenburg (NVwZ 1999, 1142, 1146, Beschluß vorgelegt Bl. 182 ff, S. 27/28) grundsätzlich zu folgen ist, wonach das Gleichbehandlungsgebot des § 97 II GWB stets schon dann verletzt sein soll, wenn aufgrund einer von § 20 1, 1V VwVfG erfassten Konstellation, und sei es auch bei bloß vorbereitenden Handlungen, ein Neutralitätsmangel festzustellen ist und die konkrete bloße Möglichkeit besteht, dass ohne ihn die Entscheidung anders ausgefallen wäre.
Der Senat ist mit dem BayObLG (NVwZ 1999, 1138; s. insoweit auch OLG Brandenburg NVwZ 1999, 1142) der Ansicht, dass die Nachprüfung auf solche Vergabeverstöße beschränkt ist, bei denen die konkrete Möglichkeit besteht, dass sie für die Bewertung eines Angebotes bzw. für die konkrete Vergabeentscheidung ursächlich geworden sind.
- BayObLG, 01.10.2001 - Verg 6/01
Durchführung des Nachprüfungsverfahrens durch Vergabekammer bei EU-weit …
b) Welche Rechtsfolgen sich aus der Verletzung der Dokumentationspflicht durch die Vergabestelle ergeben würden (vgl. OLG Brandenburg NZBau 2000, 39/44 f.; siehe auch Senatsbeschluss vom 20.8.2001 Verg 9/01 Umdruck S. 17), kann offen bleiben. - VK Niedersachsen, 18.05.2020 - VgK-06/20
Zurückversetzung des Vergabeverfahrens in das Stadium vor Durchführung der …
Diese ex-post-Transparenz ist schließlich auch für einen effektiven Rechtschutz erforderlich, so dass alle Entscheidungsschritte grundsätzlich zu dokumentieren sind und nicht erst nach Abschluss des Vergabeverfahrens vorliegen müssen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 01.08.1999, NZBau 2000, S. 44 ff. [OLG Brandenburg 03.08.1999 - 6 Verg 1/99]). - VK Brandenburg, 28.06.2005 - VK 20/05
Ausschluss wegen fehlender Angaben?
Einem Teilnehmer an einem Vergabeverfahren steht ein subjektives Recht auf ausreichende Dokumentation des Vergabeverfahrens zu, worin die wesentlichen Entscheidungen im Vergabeverfahren enthalten sein müssen (OLG Brandenburg, Beschluss vom 3. August 1999 6 Verg 1/99 , S. 34 f., betr. - OLG Schleswig, 28.06.2016 - 54 Verg 2/16
Referenz zu (nur) einem Leistungsbereich vorlegt: Bieter für anderen …
Wenn diese Personen (gar) an Entscheidungen beteiligt sind, kommt es auf eine weitergehend kausale Wirkung einer konkreten Einflussnahme durch die Person sogar auf die konkrete Vergabeentscheidung nicht an (…OLG Brandenburg, Urt. v. 16.12.2015, 4 U 77/14, NZBau 2016, 184; vgl. § 6 Abs. 3 b VgV 2016; vgl. auch OLG Brandenburg, Beschluss vom 03.08.1999, 6 Verg 1/99, NVwZ 1999, 1142 ["Doppelmandate"] sowie Beschl. des Senats vom 16.04.2002, 6 Verg 1/02, VergabeR 2002, 649). - OLG Saarbrücken, 22.10.1999 - 5 Verg 4/99
Ausschreibung von Optionen; Tätigkeitsverbote für Organe einer Vergabestelle
Soweit Interessenkollisionen zwischen der Ag. und einzelnen Bietern von den Ast. vorgetragen werden, reicht jedenfalls der "böse Schein möglicher Parteilichkeit" (OLG Brandenburg, NVwZ 1999, 1142 = BB 1999, 1940 f.; Umdr. S. 27) für die Zulässigkeit des Nachprüfungsverfahrens aus.Zu den Bestimmungen über das Vergabeverfahren zählt - das den Rechtsgedanken des § 20 VwVfG übertragende (vgl. eingehend und mit zutreffender Begr. OLG Brandenburg, NZBau 2000, 39 = NVwZ 1999, 1142) - vergaberechtliche Neutralitätsgebot.
Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung der §§ 91, 92 I ZPO, § 159 S. 2 VwGO (OLG Brandenburg, NZBau 2000, 39 = NVwZ 1999, 1142).
- OLG Düsseldorf, 05.07.2000 - Verg 5/99
Überprüfung der Eignung der Bewerber in einem Vergabeverfahren
Dies hat bereits das OLG Brandenburg in seiner Entscheidung vom 03.08.1999 näher begründet (NZBau 2000, 39, 41).aa) Mit Recht hat die Vergabekammer im Anschluß an das OLG Brandenburg (NZBau 2000, 39, 42) in die Überprüfung auch solche behaupteten Vergaberegelverstöße einbezogen, die vor dem Inkrafttreten des Vergaberechtsänderungsgesetzes am 1.1.1999 geschehen sind.
- OLG Düsseldorf, 15.06.2000 - Verg 6/00
Euro-Münzplättchen III; Teilung eines ausgeschriebenen Auftrags in Lose
Denn für die Schließung der Lücken der §§ 116 ff. GWB , die dem Recht des Kartellverwaltungsverfahrens nachgebildet worden sind, bietet sich eine Analogie zur VwGO eher an als eine solche zur ZPO (vgl. u.a. OLG Düsseldorf, NZBau 2000, 45, 48; das entspricht in der Argumentation auch der Entscheidung des OLG Brandenburg, Beschluss vom 03.08.1999 - 6 Verg 1/99 -, "Flughafen Berlin-Schönefeld", Umdruck S. 36, insoweit in NZBau 2000, 39 ff. nicht abgedruckt). - OLG Jena, 22.12.1999 - 6 Verg 3/99
Vergabeprüfung Leibis (Hauptsache)
- BayObLG, 20.12.1999 - Verg 8/99
Verbot der Mitwirkung ausgeschlossener Personen im Vergabeverfahren; Übergehen …
- OLG Jena, 13.10.1999 - 6 Verg 1/99
Preisvergleich im Bau-Finanzierungsmodell
- OLG Naumburg, 16.09.2002 - 1 Verg 2/02
Voraussetzungen der Aufhebung einer Ausschreibung im Nachprüfungsverfahren
- OLG Naumburg, 17.02.2004 - 1 Verg 15/03
Betreiber eines Krankenhauses: Auftraggeber i.S.d. § 98 Nr. 2 GWB?
- VK Thüringen, 25.09.2001 - 216-4002.20-101/01-EF-S
Dokumentationspflicht nach der VOB
- VG Gelsenkirchen, 02.11.2011 - 7 K 2137/10
Teilwiderruf und Rückforderung von Subventionen; Verstoß gegen …
- OLG Jena, 26.10.1999 - 6 Verg 3/99
Vorabzuschlag und aufschiebende Wirkung
- OVG Berlin-Brandenburg, 28.07.2006 - 1 L 59.06
Einstweiliger Rechtsschutz gegen Vergabeentscheidung
- OLG Jena, 05.12.2001 - 6 Verg 3/01
Eignungsnachweis, technische Spezifikation, Ausschreibung
- VK Sachsen, 06.10.2021 - 1/SVK/030-21
Im Verhandlungsverfahren muss verhandelt werden!
- VK Sachsen, 07.07.2023 - 1/SVK/012-23
Rahmenvertrag für Einzelkonzessionen: Miniwettbewerb erforderlich!
- BayObLG, 12.09.2000 - Verg 4/00
Zur Prüfung der Gleichwertigkeit im Vergabeverfahren
- OLG Rostock, 29.09.1999 - 17 W (Verg) 1/99
Hinzuziehung eines Versicherungsmaklers bei der Ausschreibung von …
- VGH Bayern, 26.07.2024 - 12 CE 24.1035
Vergabe einer Dienstleistungskonzession für einen Rettungswagen (RTW), …
- VK Bund, 01.02.2001 - VK 1-01/01
Lieferung und Installation einer mehrstufigen Reisegepäckkontrollanlage
- BayObLG, 20.08.2001 - Verg 9/01
Rügeobliegenheit des Empfängers einer Information nach § 13 VgV
- OLG Karlsruhe, 06.02.2013 - 15 Verg 11/12
Autobahnraststätte - Vergaberecht: Vergabe einer Konzession zur Errichtung und …
- VK Düsseldorf, 31.03.2000 - VK-3/00
Rechtsverletzung durch falsche Wahl der Verfahrensart
- VGH Hessen, 30.11.2011 - 6 A 2903/09
Zuteilung von Aktien-Skontren
- VK Sachsen, 29.05.2024 - 1/SVK/002-24
Weiter Beurteilungsspielraum begründet hohe Dokumentationspflicht!
- VK Südbayern, 29.07.2008 - Z3-3-3194-1-18-05/08
Vertraulichkeitsgebot im VOF-Verfahren
- VK Niedersachsen, 08.05.2006 - VgK-07/06
Europaweite Ausschreibung der Abfuhr verschiedener Abfallarten im offenen …
- OLG Stuttgart, 11.04.2002 - 2 U 240/01
Vergabe öffentlicher Bauaufträge: Einstweiliger Rechtsschutz vor den ordentlichen …
- VK Niedersachsen, 11.01.2001 - 203-VgK-19/00
Bestimmung des Schwellenwertes eines Auftrags; Voraussetzungen für den Ausschluss …
- VK Sachsen, 26.06.2009 - 1/SVK/024-09
Keine Pflicht zur losweisen Vergabe bei Unzweckmäßigkeit!
- VK Nordrhein-Westfalen (BR Düsseldorf), 31.03.2000 - VK 3/00
Drohender Verlust von Fördermitteln: Wahl des Nichtoffenen Verfahrens zulässig?
- VK Sachsen, 03.05.2024 - 1/SVK/041-23
Weiter Beurteilungsspielraum: Wertung ist umfassend zu dokumentieren!
- VK Niedersachsen, 02.03.2016 - VgK-01/16
Verpflichtung zur Zurücksetzung eines Vergabeverfahrens auf den Zeitpunkt vor …
- OLG Brandenburg, 16.05.2008 - Verg W 11/06
Vergabenachprüfungsverfahren: Erstattung der außergerichtlichen Kosten des …
- VK Baden-Württemberg, 19.04.2005 - 1 VK 11/05
Keine Rechtswegeröffnung durch freiwillige Ausschreibung
- VK Münster, 24.09.2004 - VK 24/04
Überprüfung eines Beurteilungsspielraums
- VK Niedersachsen, 24.07.2000 - 203-VgK-8/00
Erfordernis der durchgehenden eindeutigen und erschöpfenden Beschreibung der …
- VK Brandenburg, 26.02.2003 - VK 77/02
Gleichwertigkeitsprüfung eines Alternativfabrikats
- VK Niedersachsen, 24.07.2000 - 203-VgK-08/00
Ausschreibung des Vertrags zur Sammlung und Beförderung von Abfällen
- VK Sachsen, 22.03.2021 - 1/SVK/046-20
Kehrseite eines weiten Beurteilungsspielraums ist die Dokumentation!
- VK Südbayern, 31.10.2002 - 42-10/02
Unverzügliche Rüge nur bei Erkennbarkeit der Vergabeverstoßes
- VK Niedersachsen, 05.07.2011 - VgK-22/11
Nachprüfungsantrag im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen im Bereich der …
- VK Münster, 15.11.2006 - VK 13/06
Berechnung des Gesamtauftragswertes
- VK Brandenburg, 30.07.2002 - VK 38/02
Aufhebung der Aufhebung
- VK Thüringen, 08.09.2000 - 216-4002.20-014/00-SLF
Erledigung des Nachprüfungsverfahrens auf Grund wirksamer Zuschlagserteilung; …
- OLG Jena, 02.08.2000 - 6 Verg 4/00
Ausschreibung; Nachverhandlungsverbot
- VK Niedersachsen, 24.07.2000 - VgK-08/00
Ausschreibung des Vertrags zur Sammlung und Beförderung von Abfällen
- VK Bund, 10.12.2003 - VK 2-116/03
Vergabe einer Baumaßnahme - Wasserstraße
- OLG Brandenburg, 19.09.2003 - Verg W 4/03
Funktionale Leistungsbeschreibung: Notwendiger Inhalt des Angebotes
- OLG Celle, 20.10.1999 - 13 Verg 3/99
Verstoß gegen den Wettbewerbsgrundsatz im Rahmen der Ausschreibung über …
- VK Sachsen, 30.04.2001 - 1/SVK/23-01
Berechnung des Schwellenwertes nach der VOF
- VK Bund, 30.03.2000 - VK 2-02/00
Herstellung und Lieferung von Münzplättchen für die Prägung von 1- und …
- VK Sachsen, 17.12.2025 - 1/SVK/027-25
Angebotswertung ist in Prosa zu dokumentieren!
- VK Niedersachsen, 18.06.2021 - VgK-17/21
Rückversetzung eines Vergabeverfahrens in das Stadium vor Angebotswertung
- VK Niedersachsen, 07.09.2005 - VgK-38/05
Ausschreibung von Schadensversicherungsleistungen; Einleitung eines …
- KG, 03.11.1999 - KartVerg 3/99
Bewertungskriterien; Rechtsfolgen der Aufhebung einer Vergabeentscheidung)
- VK Niedersachsen, 12.06.2015 - VgK-16/15
Verpflichtung einer Samtgemeinde zum erneuten Eintreten in die Angebotswertung …
- VK Niedersachsen, 06.03.2015 - VgK-02/15
Ausschreibung von bodengebundenen Rettungsdienstleistungen im offenen Verfahren …
- VK Niedersachsen, 03.02.2004 - 203-VgK-41/03
Bestehen eines Interesses an einem Auftrag als Voraussetzung für die …
- VK Schleswig-Holstein, 07.08.2002 - VK-SH 9/02
Keine Benennung von Nachunternehmern nach Angebotseröffnung
- OLG Düsseldorf, 12.01.2000 - Verg 4/99
Nachprüfung eines ohne Vergabeverfahren zustande gekommenen Vertrages
- OLG Saarbrücken, 24.11.1999 - 5 Verg 1/99
Ausschreibungsaufhebung
- VK Niedersachsen, 10.12.2015 - VgK-46/15
Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages; Ausschluss eines Anbieters von der …
- VK Niedersachsen, 06.12.2004 - 203-VgK-50/04
Nachprüfung einer europaweiten Ausschreibung hinsichtlich der Planung und …
- KG, 11.07.2000 - KartVerg 7/00
Einhaltung der Rügefrist
- VK Hessen, 29.05.2002 - 69d-VK-15/02
Verwertung/Beseitigung von Restabfall aus Haushalten
- OLG Brandenburg, 12.02.2002 - Verg W 9/01
Kosten des Beigeladenen im Beschwerdeverfahren
- VK Südbayern, 15.03.2001 - 120.3-3194-1-04-02/01
Neubau und Erweiterung des Stiftungskrankenhauses N BA 5
- BayObLG, 08.02.2001 - Verg 13/00
Vergabesache, Beigeladener, Kostentragungspflicht, Kostenerstattung, …
- VK Sachsen, 26.06.2009 - 1/SVK/026-09
- VK Brandenburg, 30.06.2003 - VK 34/03
Gleichwertigkeit bei ausgeschriebenem Leitprodukt
- VK Brandenburg, 29.08.2002 - VK 45/02
Betriebe der öffentlichen Hand als Bewerber/Bieter
- VK Sachsen, 29.05.2002 - 1/SVK/044-02
Bevollmächtigter bei der Vergabeentscheidung
- VK Brandenburg, 09.04.2001 - 2 VK 18/01
Veräußerung eines Geschäftsanteils
- VK Brandenburg, 28.01.2013 - VK 43/12
Nur "böser Schein" der Parteilichkeit reicht für Verstoß nicht aus!
- VK Brandenburg, 09.02.2009 - VK 4/09
Öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes über eine besondere …
- VK Hessen, 25.07.2003 - 69d-VK-31/03
Information über die Verschiebung der Zuschlagsfrist; Unverzüglichkeit der Rüge; …
- VK Brandenburg, 31.01.2003 - VK 37/02
Kein Rechtsschutzbedürfnis bei mangelnder Antragsbefugnis
- VK Südbayern, 12.07.2001 - 20-06/01
Inhalt der Vorinformationspflicht nach § 13 VgV
- VK Rheinland, 26.04.2022 - VK 43/21
Manipulationsanfälliges Wertungssystem ist zu rügen!
- VK Niedersachsen, 10.06.2010 - VgK-21/10
Keine nachträgliche Heilung unzureichender Dokumentation
- VK Niedersachsen, 11.02.2009 - VgK-56/08
Ausschluss der Bewerbung des Bieters durch den Auftraggeber aufgrund seiner …
- VK Niedersachsen, 06.09.2004 - 203-VgK-39/04
Voraussetzungen für eine vergaberechtswidrige Doppelmandatschaft im Sinne des § …
- VK Bund, 25.05.2004 - VK 1-51/04
Vergabe eines Ausweislesers
- VK Bund, 10.12.2003 - VK 1-116/03
Wertung: Eignungsprüfung im Rahmen der Wertung nach § 25 VOB/A ("Mehr an …
- OLG Brandenburg, 19.09.2003 - VK 39/02
- VK Brandenburg, 01.10.2002 - VK 53/02
Anforderungen an die Begründung der Absage
- VK Bund, 11.09.2002 - VK 2-42/02
Einbeziehung der Privatwirtschaft in die städtische Trinkwasserversorgung und …
- VK Düsseldorf, 17.01.2001 - VK-29 (30)/2000
Unverzüglichkeit der Rüge i. S. v. § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen …
- OLG Jena, 02.08.2000 - 6 Verg 5/00
getrennte Erledigung von Vergabeprüfungsanträgen
- KG, 13.10.1999 - KartVerg 31/99
- OLG Naumburg, 11.10.1999 - 10 Verg 1/99
Zuschlagsverbotsverlängerung
- VK Bund, 15.09.1999 - VK 1-19/99
Lieferung von Einsatzanzügen mit Vliesjacken
- VK Niedersachsen, 21.09.2004 - 203-VgK-42/04
Kostenmindernde Berücksichtigung der vom Bieter angebotenen vorzeitigen …
- VK Niedersachsen, 22.11.2013 - VgK-37/13
Nachprüfung eines Vergabeverfahrens im Bereich der textilen Vollversorgung für …
- VK Niedersachsen, 20.03.2006 - VgK-04/06
Verpflichtung des Auftraggebers zum erneuten Eintritt in die Angebotswertung; …
- VK Bund, 20.05.2005 - VK 2-30/05
CRM-Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kundenprogrammen
- VK Niedersachsen, 27.01.2005 - 203-VgK-57/04
Rechtmäßigkeit der Aufhebung einer öffentlichen Ausschreibung wegen …
- OLG Rostock, 11.09.2002 - 17 Verg 2/02
Teilweises Obsiegen/Unterliegen: Kostentragung?
- VK Sachsen, 14.01.2002 - 1/SVK/138-01
Ausschreibung Parkleitsystem der Stadt xxx
- VK Düsseldorf, 28.08.2000 - VK-16/00
Lieferung von Schnürschuhen für die Polizei
- OLG Celle, 20.10.1999 - 13 Verg 4/99
Kostenverteilung im Beschwerdeverfahren
- VK Südbayern, 28.07.2006 - Z3-3-3194-1-17-05/06
Gebot der Gleichbehandlung & der Chancengleicheit im Vergabeverfahren
- VK Sachsen-Anhalt, 13.10.2004 - VK 2 LVwA 29/04
Vergabe von Leistungen, die im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit erbracht …
- VK Sachsen, 08.01.2002 - 1/SVK/132-01
Transparenzgebot und Ermessensspielraum bei Auftragsvergabe
- VK Nordbayern, 09.08.2000 - 320.VK-3194-07/00
Begriff "Öffentlicher Auftrag" im Sinne des Gestzes über …
- VK Brandenburg, 09.02.2009 - VK 5/09
Rüge muss regelmäßig innerhalb von 3 bis 5 Tagen erfolgen
- VK Baden-Württemberg, 11.09.2006 - 1 VK 53/06
Überlassen von Anlagen zur Nutzung ≠ geldwerter Vorteil!
- VK Niedersachsen, 22.03.2006 - VgK-05/06
Überprüfung der Nebenangebote der Bieter auf ihre Gleichwertigkeit zur …
- VK Sachsen, 15.10.2004 - 1/SVK/090-04
§ 5 VOL/A SKR hat bieterschützenden Charakter
- VK Brandenburg, 08.09.2004 - VK 33/04
Rüge: Grundsätze
- VK Hamburg, 18.12.2001 - VgK FB 8/01
Zuverläsigkeit eines Bieters / Wirtschaftlichstes Angebot
- VK Hessen, 22.02.2001 - 69d-VK-01/01
Planung und Bau eines neuen Fußballstadions
- VK Niedersachsen, 04.12.2000 - 203-VgK-15/00
Auftraggebereigenschaft einer Gebietskörperschaft; Antragsbefugnis auf Grund …
- VK Thüringen, 11.05.2000 - 216-4002.20-051/00-SLF
Wertung nicht ausdrücklich zugelassener Nebenangebote; Grundsatz der …
- OLG Jena, 01.10.1999 - 6 Verg 2/99
Rücknahme der Vergabebeschwerde
- VK Niedersachsen, 02.06.2010 - VgK-21/10
Rechtmäßigkeit eines Vergabeverfahrens für Abschleppdienstleistungen; …
- VK Sachsen, 02.07.2003 - 1/SVK/061-03
Unverzüglichkeit der Rüge ist einzelfallbezogen
- VK Sachsen-Anhalt, 24.02.2003 - 33-32571/07 VK 15/02
Nachprüfungsverfahren: Antragsbefugnis auch dann, wenn einer Verlängerung der …
- VK Südbayern, 13.09.2002 - 37-08/02
Beurteilungsspielraum für Vergabekriterien
- VK Brandenburg, 24.01.2002 - 2 VK 114/01
Verhältnis GS-Prüfzeichen - CE-Kennzeichnung
- VK Niedersachsen, 14.01.2002 - 203-VgK-22/01
Verstoß gegen das Transparenzgebot wegen Fehlens eines ordnungsgemäßen …
- VK Niedersachsen, 27.09.2000 - 203-VgK-10/00
Ausschreibung von Versicherungsdienstleistungen
- VK Schleswig-Holstein, 28.07.2000 - VK-SH 7/00
Antragsbegründung muss Mindestanforderungen genügen
- KG, 25.07.2000 - KartVerg 11/00
Diskriminierung durch Leistungsnachweis
- VK Schleswig-Holstein, 17.12.1999 - VK-SH 8/99
Darlegung des Schadens stets erforderlich
- OLG Rostock, 25.10.1999 - 17 W (Verg) 2/99
Keine Feststellung "folgenloser Fehler" im Vergabeverfahren!
- VK Bund, 09.09.1999 - VK 2-24/99
Vergabe eines Bauvorhabens
- VK Niedersachsen, 19.11.2010 - VgK-55/10
Präklusion der Rüge eines Mindeststundenverrechnungssatzes eines Angebotes i.R.e. …
- VK Südbayern, 24.09.2007 - Z3-3-3194-1-29-06/07
Dienstleistungskonzession: Auftraggeber zahlt keine Vergütung!
- VK Sachsen, 16.12.2003 - 1/SVK/146-03
Dokumentation der Verfahrensstufen durch Auftraggeber?
- VK Brandenburg, 04.11.2003 - VK 62/03
Auschluss wegen fehlender Nachweise?
- VK Sachsen, 02.07.2003 - 1/SVK/062-03
Zulässige Zuschlagskriterien
- VK Bund, 07.05.2003 - VK 2-22/03
Erstellung einer nationalen Zertifizierungsstelle
- VK Hamburg, 02.04.2003 - VgK FB 2/03
Wann liegt eine Dienstleistungskonzession vor?
- VK Niedersachsen, 21.01.2003 - 203-VgK-30/02
Sinn und Zweck sowie Anforderungen an die Verpflichtung zur unverzüglichen Rüge; …
- VK Brandenburg, 27.05.2002 - 2 VK 94/01
Voraussetzungen für die zwingende europaweite Ausschreibung eines Auftrags; …
- VK Südbayern, 02.07.2001 - 120.3-3194.1-20-06/01
Rechtmäßigkeit des Ausschlusses eines Angebots wegen Nichterfüllung der …
- VK Brandenburg, 12.04.2007 - 1 VK 11/07
Anforderungen an die Dokumentation
- VK Brandenburg, 27.01.2005 - VK 79/04
erneute Information gemäß § 13 VgV nach erfolgreicher Rüge
- VK Sachsen-Anhalt, 27.08.2003 - 33-32571/07 VK 13/03
Vergabe nach VOF: bei der Auswahl der Bewerber für das Verhandlungsverfahren darf …
- VK Sachsen-Anhalt, 27.08.2003 - VK 13/03
Nicht nachvollziehbare Anwendung von Vergabekriterien
- VK Brandenburg, 26.03.2002 - VK 3/02
Vergabe -Vergabe des Mischloses 3 für den Neubau der B 101n, Ortsumgehung XXX
- VK Sachsen, 20.12.2001 - 1/SVK/132-01
Zustellung des Nachprüfungsantrages an die Vergabestelle per Fax zulässig?
- VK Niedersachsen, 09.05.2001 - 203-VgK-04/01
- VK Düsseldorf, 18.12.2000 - VK-23/00
Lieferungen "Lose Einrichtungen Naturwissenschaften"
- VK Niedersachsen, 13.10.2000 - 203-VgK-11/00
Ausschreibung der Entwicklung eines Datenverarbeitungsverfahrens; Ausschluss …
- VK Niedersachsen, 13.10.2000 - VgK-11/00
Entwicklung eines Datenverarbeitungsverfahrens
- VK Baden-Württemberg, 25.01.2000 - 1 VK 23/99
Anforderungen des Transparenzgebots an die Begründung einer Vergabeentscheidung; …
- VK Thüringen, 19.07.2001 - 216-4003.20-010/01-NDH
Betrieb und Unterhaltung eines Tierheims
- VK Brandenburg, 31.05.2001 - 2 VK 38/01
Keine rechtzeitige Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig!
- VK Thüringen, 15.11.2000 - 216-4002.20-041/00-G-S
Sanierung bestehender Klinikküchen und Umwandlung in eine Zentralküche
- VK Thüringen, 08.11.2000 - 216-4002.20-041/00-G-S
Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes im Rahmen eines nichtoffenen Verfahrens; …
- VK Mecklenburg-Vorpommern, 10.08.2000 - 2 VK 11/00
Dienstleistungen in der Abfallentsorgung
- VK Schleswig-Holstein, 01.12.1999 - VK-SH 7/99
Antragsbegründung muss Mindestanforderungen genügen
- OLG Jena, 26.10.1999 - 6 Verg-(6) 3/99
Umfang des Anspruchs auf Akteneinsicht im Vergabeverfahren; Verweigerung der …
- VK Düsseldorf, 21.09.1999 - VK-12/99
Vergabe vom Leistungen zum Einsammeln und Befördern von Abfällen im Stadtgebiet; …
- VK Brandenburg, 25.09.2002 - VK 51/02
Rüge: auch eine telefonische Rüge ist zulässig
- VK Niedersachsen, 27.09.2000 - VgK-10/00
Ausschreibung von Versicherungsdienstleistungen
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Rechtsprechung
| KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Bedingte Pfändbarkeit des Taschengeldanspruchs eines erwerbslosen Ehegatten bei bestehender Ehe; Verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Pfändbarkeit des Taschengeldanspruchs
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Berlin-Mitte, 20.10.1997 - 32 M 192/97
- LG Berlin, 10.12.1997 - 81 T 995/97
- KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Papierfundstellen
- NJW 2000, 149
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (15)
- BGH, 21.01.1998 - XII ZR 140/96
Taschengeld eines EhegattenTaschengeld eines Ehegatten
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Wie der Anspruch auf Trennungs- oder nachehelichen Unterhalt ist er ein auf Geld gerichteter Zahlungsanspruch gegen den anderen, mehr verdienenden Ehegatten (so nunmehr auch BGH, Urt. v. 21.1.1998 - XII ZR 140/96, MDR 1998, 472 = NJW 1998, 1554, 1555).Ungeachtet der unterschiedlichen Rechtsprechung zur Festsetzung der Taschengeldhöhe im einzelnen besteht zudem über den Rahmen (in der Regel 5 % bis 7 % des anrechenbaren Einkommens des mehr verdienenden Ehegatten) weitgehend Einigkeit (vgl. nur BGH, Urt. v. 21.1.1998 - XII ZR 140/96, MDR 1998, 472 = NJW 1998, 1554).
Es kommt dann auf die materielle Rechtslage an, nicht aber darauf, wie die Ehegatten ihren Taschengeldanspruch im einzelnen handhaben (BGH, Urt. v. 21.1.1998 - XII ZR 140/96, MDR 1998, 472 = NJW 1998, 1554 m.w.N.).
c) Im Ansatz zutreffend kann eine Pfändung des Taschengeldanspruchs gegenüber dem Unterhaltspflichtigen scheitern, wenn der Unterhaltsberechtigte eine Nebentätigkeit aufnimmt und er dann aus diesen Einkünften hinreichend eigene, frei verfügbare Mittel besitzt, ein Taschengeldanspruch gegen den unterhaltsverpflichteten Ehegatten also entfällt (BGH, Urt. v. 21.1.1998 - XII ZR 140/96, MDR 1998, 472 = NJW 1998, 1554 m.w.N.; KG v. 12.11.1991 - 19 UF 2354/91, NJW-RR 1992, 707, 708).
Entscheidend ist allein, daß ein Taschengeldanspruch erst dann gegeben ist, wenn und soweit der notwendige Bedarf der Familienmitglieder ausreichend gedeckt ist (BGH, Urt. v. 21.1.1998 - XII ZR 140/96, MDR 1998, 472 = NJW 1998, 1554).
- BVerfG, 14.11.1984 - 1 BvR 14/82
Unterhaltspflicht - Wiederheirat - Elternteil
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten ist eine Taschengeldpfändung nicht zu beanstanden (BVerfG v. 14.11.1984 - 1 BvR 14/82, 1 BvR 1642/82, FamRZ 1985, 143, 146; v. 13.6.1986 - 1 BvR 460/86, FamRZ 1986, 773).Gleiches gilt, soweit dem Vollstreckungsschuldner die Möglichkeit genommen wird, auf den ihm zustehenden Taschengeldanspruch im Familieninteresse ganz oder teilweise zu verzichten (BVerfG v. 14.11.1984 - 1 BvR 14/82, 1 BvR 1642/82, FamRZ 1985, 143, 146).
- OLG Nürnberg, 28.01.1998 - 11 W 4066/97
Billigkeit der Pfändung eines Taschengeldanspruchs
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294).
- OLG Köln, 11.05.1994 - 2 W 36/94
Taschengeldanspruch ist bedingt pfändbar
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294). - OLG Köln, 07.07.1993 - 2 W 76/93
Taschengeldanspruch; Ehegatten; Pfändbarkeit; Bezeichnung; Vermögensverzeichnis; …
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294). - OLG München, 14.03.1988 - 3 W 877/88
Pfändung des Taschengeldanspruchs einer Ehefrau unter Berücksichtigung der …
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294). - BVerfG, 13.06.1986 - 1 BvR 460/86
Pfändung des Taschengeldanspruchs eines Ehegatten und Art. 6 GG
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten ist eine Taschengeldpfändung nicht zu beanstanden (BVerfG v. 14.11.1984 - 1 BvR 14/82, 1 BvR 1642/82, FamRZ 1985, 143, 146; v. 13.6.1986 - 1 BvR 460/86, FamRZ 1986, 773). - OLG Celle, 04.10.1990 - 4 W 193/90
Erlass eines Pfändungsbeschlusses und Überweisungsbeschlusses; Pfändbarkeit eines …
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294). - OLG Stuttgart, 04.03.1997 - 8 W 458/96
Pfändbarkeit des Taschengeldanspruchs
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294). - OLG Hamm, 26.10.1989 - 2 UF 634/87
Pfändung eines Taschengeldanspruchs; Pfändung bei eindeutiger Bezifferung ; …
Auszug aus KG, 03.05.1999 - 25 W 218/98
Es besteht weitgehend einhellige Auffassung der obersten deutschen Vollstreckungsgerichte, daß ein Taschengeldanspruch des erwerbslosen Ehegatten auch bei bestehender Ehe und einem gemeinsamen Haushalt gem. § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (OLG Koblenz NJW 1961, 2166; OLG München OLGZ 1975, 58, 60; OLG Mnchen, Beschl. v. 14.3.1988 - 3 W 877/88, FamRZ 1988, 1161; OLG Bamberg v. 25.2.1988 - 2 UF 310/87, FamRZ 1988, 948; OLG Hamm v. 26.10.1989 - 2 UF 634/87, FamRZ 1990, 547; OLG Celle v. 4.10.1990 - 4 W 193/90, NJW 1991, 1960; OLG Karlsruhe JurBüro 1992, 570; OLG Köln v. 7.7.1993 - 2 W 76/93, OLGR Köln 1993, 331 = NJW 1993, 3335; v. 11.5.1994 - 2 W 63/94, OLGR Köln 1994, 205 = FamRZ 1995, 309, 310; OLG Frankfurt v. 28.6.1995 - 2/9 T 237/95, Rpfleger 1996, 77; OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 8 W 458/96, FamRZ 1997, 1494; OLG Nürnberg Rpfleger 1998, 294). - OLG Bamberg, 25.02.1988 - 2 UF 310/87
- KG, 12.11.1991 - 19 UF 2354/91
Anspruch der Ehefrau gegen den Ehemann auf Zahlung eines Taschengelds bei eigenen …
- LG Frankfurt/Main, 28.06.1995 - 9 T 237/95
- OLG Karlsruhe, 30.04.1992 - 2 A UF 264/91
- LG Berlin, 13.10.1966 - 81 T 583/66
- BGH, 19.03.2004 - IXa ZB 57/03
Pfändbarkeit des Taschengeldanspruchs des haushaltführenden Ehegatten
Denn das Taschengeld soll dem Ehegatten die Befriedigung seiner persönlichen Bedürfnisse nach eigenem Gutdünken und freier Wahl unabhängig von einer Mitsprache des anderen Ehegatten ermöglichen (vgl. BVerfGE 68, 256, 271;… BGH, Urt. v. 21. Januar 1998 aaO S. 1354 f m.w.N.;… v. 15. Oktober 2003 aaO S. 676), so daß es insbesondere auch zur Schuldentilgung verwendet werden kann (vgl. KG NJW 2000, 149, 150; Smid JurBüro 1988, 1105). - BGH, 19.05.2004 - IXa ZB 224/03
Angabe des Nettoeinkommens des Ehepartners im Vermögensverzeichnis
Vielmehr hat er auch zur Höhe des Einkommens seines Ehegatten die ihm möglichen Angaben zu machen (h.M., OLG Köln NJW 1993, 3335; 1995, 309, 310; OLG München JurBüro 1999, 605; KG NJW 2000, 149;… Göppinger/Wax, Unterhaltsrecht, 8. Aufl. Rn. 2581;… Musielak/Becker aaO § 807 Rn. 7;… Thomas/Putzo aaO § 807 Rn. 26; a.A. LG Augsburg DGVZ 1994, 88;… Zöller/Stöber aaO § 807 Rn. 23). - OLG Hamm, 06.09.2001 - 28 W 75/01
Pfändung des Taschengeldanspruchs des Ehegatten
Rn. 18 Mit der herrschenden Meinung geht auch der Senat davon aus, dass der Anspruch eines Ehegatten gegen den anderen auf Taschengeld, d.h. auf einen Geldbetrag, über den er zur Befriedigung reiner Privatinteressen frei verfügen kann (…vgl. Palandt-Brudermüller, BGB, 60. Aufl. 2001, § 1360 a, Rn. 4), nicht etwa wegen der Natur des Anspruchs von vornherein unpfändbar, sondern als Unterhaltsrente im Sinne des § 850 b Abs. 1 Nr. 2 ZPO unter den Voraussetzungen des § 850 b Abs. 2 ZPO bedingt pfändbar ist (vgl;… Musielak-Becker, ZPO, 2. Aufl. 2000, § 850 b, Rn. 4;… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 59. Auflage, 2001, § 850 b, Rn. 2, 11 f; OLG Köln, NJW 1993, 3335; OLG Stuttgart, MDR 83, 762; OLG Celle, NJW 91, 1960; OLG München, NJW-RR 1988, 894; OLG Hamm, NJW-RR 1990, 1224; OLG Hamm, NJW-RR 1989, 516; OLG Hamm, NJW 1979, 1369; FG Berlin, NJW 1992, 528; BGH, NJW 1998, 1553; OLG Köln, FamRZ 1995, 309, 310; KG, NJW 2000, 149;… anderer Ansicht vgl. Zöller-Stöber, ZPO, 22. Aufl. 2001, § 850 b, Rn. 18;… Stöber, Forderungspfändung, 12. Aufl. 1999, Rn. 1015 f; Braun, Unterhalt für den Gläubiger der Ehegatten?, NJW 2000, 97 ff). - OLG Schleswig, 20.08.2001 - 16 W 130/01
Taschengeldpfändung wegen vorehelicher Darlehensschuld.
Deshalb vermag der Senat der verbreiteten Ansicht, Ansprüche aller Art (z. B. KG NJW 2000, 149, 151), auch solche aus vorehelicher Zeit ohne Bezug auf die spätere Ehe (so OLG Köln VersR 1995, 1377, 1378), seien ohne weiteres in die Billigkeitsprüfung nach § 850 b Abs. 2 ZPO einzubeziehen, nicht zu folgen. - LG Tübingen, 30.06.2003 - 5 T 55/03
Eidesstattliche Versicherung: Pflicht zur Angabe des Einkommens des Ehegatten im …
Unter diesen Umständen scheidet ein Taschengeldanspruch aus, der üblicherweise nur dem erwerbslosen Ehegatten zusteht (KG, NJW 2000, 149).
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