Rechtsprechung
| OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Arztvertrag: Wegfall des Vergütungsanspruchs bei Behandlungs- oder Aufklärungsfehlern
- Judicialis
BGB § 611 Abs. 1
- IWW
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 611 Abs. 1
Zu den Voraussetzungen des ärztlicher Honoraranspruchs trotz eines Behandlungsfehlers - Zu den Folgen der nicht ordnungsgemäßen Aufklärung auf den ärztlichen Honoraranspruch - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- devamed.de (Kurzinformation)
Arzt- und Krankenhausverträge: Ehepartner haften mit
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Möglichkeit des Verlustes eines Honoraranspruchs aufgrund besonders grober Arztfehler oder vorsätzlicher ärztlicher Pflichtverletzung; Möglichkeit des Entfallens eines Honoraranspruchs bei Verletzung der Aufklärungspflichten des Arztes gegenüber dem Patienten und der ...
Verfahrensgang
- LG Nürnberg-Fürth, 28.06.2005 - 13 O 5383/04
- OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Papierfundstellen
- MDR 2008, 554
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (6)
- OLG Nürnberg, 16.07.2004 - 5 U 2383/03
Zur ärztliche Aufklärung vor dem Einsetzen einer Hüftkopfendoprothese und zum …
Auszug aus OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Nur bei besonders groben, in der Regel vorsätzlichen und strafbaren Pflichtverletzungen kommt der Verlust des Honoraranspruchs in Betracht, weil in solchen Fällen die Geltendmachung des Honorars als unzulässige Rechtsausübung anzusehen ist (§ 242 BGB; Senat, NJW-RR 2004, 1543;… Laufs/Uhlenbruck/Kern, Handbuch des Arztrechts, 3. Auflage, § 82 Rdnr. 15 m.w.N.). - OLG Stuttgart, 17.04.2001 - 14 U 74/00
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Zahnarzt, …
Auszug aus OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Nach richtiger Auffassung entfällt der Honoraranspruch aber auch bei einer Verletzung der Aufklärungspflicht nur dann, wenn die ärztliche Dienstleistung unbrauchbar war (…Senat a.a.O.; OLG Stuttgart VersR. 2002, 1286; OLG Köln NJW-RR 1999, 674; KGR 1996, 195;… Laufs/Uhlenbruck/Kern, a.a.O., Rdnr. 16). - OLG Düsseldorf, 21.03.2002 - 8 U 117/01
Anforderungen an die Aufklärung bei Anwendung eines wissenschaftlich noch nicht …
Auszug aus OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Die von den Beklagten zitierte Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (NJW-RR 2003, 89 und 1331) steht dem nicht entgegen, da es in beiden Fällen um erfolglos gebliebene kosmetische Operationen gegangen war.
- OLG Köln, 09.12.1998 - 5 U 147/97
Volle Aufklärung des Patienten, Arzthaftung
Auszug aus OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Nach richtiger Auffassung entfällt der Honoraranspruch aber auch bei einer Verletzung der Aufklärungspflicht nur dann, wenn die ärztliche Dienstleistung unbrauchbar war (…Senat a.a.O.; OLG Stuttgart VersR. 2002, 1286; OLG Köln NJW-RR 1999, 674; KGR 1996, 195;… Laufs/Uhlenbruck/Kern, a.a.O., Rdnr. 16). - LG Bonn, 15.02.1995 - 5 S 210/94
Auszug aus OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Die von § 203 StGB mit Strafe bedrohte Offenbarung geheimhaltungsbedürftiger Informationen war also bereits unabhängig von der Abtretung erfolgt (LG Bonn NJW 1995, 2419; LG Itzehoe NJW 1993, 794). - LG Itzehoe, 06.10.1992 - 1 S 81/92
Honorarforderung eines liquidationsberechtigten Krankenhausarztes; Notwendige …
Auszug aus OLG Nürnberg, 08.02.2008 - 5 U 1795/05
Die von § 203 StGB mit Strafe bedrohte Offenbarung geheimhaltungsbedürftiger Informationen war also bereits unabhängig von der Abtretung erfolgt (LG Bonn NJW 1995, 2419; LG Itzehoe NJW 1993, 794).
- BGH, 13.09.2018 - III ZR 294/16
Kein Honorar bei fehlerhafter zahnärztlich-implantologischer Leistung, wenn die …
Der Zahnarzt verspricht regelmäßig nur eine den allgemeinen Grundsätzen der zahnärztlichen Wissenschaft entsprechende Behandlung, nicht aber ihr - immer auch von der körperlichen und seelischen Verfassung des Patienten abhängiges - Gelingen (vgl. nur BGH, Urteile vom 9. Dezember 1974 - VII ZR 182/73, BGHZ 63, 306, 309 …und vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10, NJW 2011, 1674 Rn. 7; OLG Naumburg, NJW-RR 2008, 1056; OLG Nürnberg, NJOZ 2009, 4308, 4309; KG, MedR 2011, 45, 46; OLG Koblenz, MedR 2014, 247, 248 f;… OLG Düsseldorf, BeckRS 2016, 13819 Rn. 4, 14; siehe nunmehr den durch das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten vom 20. Februar 2013 [BGBl. I S. 277 ] eingefügten § 630b BGB, der klarstellt, dass der Behandlungsvertrag ein besonderer Dienstvertrag ist, auf den grundsätzlich auch die allgemeinen Vorschriften der §§ 611 ff BGB anwendbar sind). - OLG Frankfurt, 22.04.2010 - 22 U 153/08
Rückforderung von (Zahn-)Arzthonorar
Er ist weder von einer fehlerfreien Behandlung abhängig noch fällt er durch Behandlungsfehler weg (ebenso OLG Nürnberg, Urteil vom 8. Februar 2008 - 5 U 1795/05 - zitiert nach Juris Rn 19, 20). - OLG Nürnberg, 30.04.2015 - 5 U 2282/13
Arzt- und Krankenhaushaftung: Notwendige Risikoaufklärung über mögliche …
Dies allein führt nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 08.02.2008, MDR 2008, 554) nicht zum Entfall des ärztlichen Honoraranspruches und - folgerichtig - auch nicht zum Entfall des Anspruches des Krankenhauses auf Zahlung der Unterbringungskosten.
- KG, 20.02.2023 - 20 U 105/22
Krankenhausvergütungsanspruch gegen die Erben des verstorbenen Patienten: …
Rn. 24 08.02.2008, 5 U 1795/05, juris Rn. 20). - KG, 01.07.2010 - 20 W 23/10
zahnprothetische Behandlung - Zahnarztvertrag: Anspruch auf Rückzahlung des …
Nach überwiegender Meinung in der OLG-Rechtsprechung, der sich der Senat anschließt, steht dem Patienten alternativ ein Anspruch auf Rückerstattung des bereits gezahlten Honorars zu, soweit der Zahnersatz für ihn aufgrund eines Behandlungsfehlers unbrauchbar ist (OLG Oldenburg 27.2.2008 - 5 U 22/07, VersR 2008, 781; OLG Koblenz 18.6.2009 - 5 U 319/09, VersR 2009, 1542; OLG Hamburg 25.11.2005 - 1 U 6/05, OLGR 2006, 128; OLG Hamm 2.11.2005 - 3 U 290/04 - zit. nach juris; OLG Zweibrücken 20.11.2001 - 5 U 20/01, OLGR 2002, 170; OLG Saarbrücken 21.04.1999 - 1 U 615/98, OLGR 2000, 401; OLG Oldenburg 5.9.1995 - 5 U 75/95, VersR 1997, 60; OLG Frankfurt 26.5.1995 - 24 U 371/93, VersR 1996, 1150; OLG Köln 26.5.1986 - 7 U 77/84, VersR 1987, 620; OLG Koblenz 7.1.1993 - 5 U 1289/92, VersR 1993, 1486; vgl. auch OLG Nürnberg 8.2.2008 - 5 U 1795/05 - MDR 2008, 554). - BVerfG, 17.04.2012 - 1 BvR 3071/10
Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör …
Insbesondere wurde die zugrundeliegende Rechtsfrage bislang noch nicht höchstrichterlich entschieden; die obergerichtliche Rechtsprechung ist nicht einheitlich (vgl. OLG Saarbrücken…, Urteil vom 21. April 1999 - 1 U 615/98-112 -, OLGR 2000, S. 401; OLG Düsseldorf…, Urteil vom 20. März 2003 - 8 U 18/02 -, VersR 2003, S. 1579; OLG Frankfurt, Urteil vom 22. April 2010 - 22 U 153/08 -, juris, Tz. 30 (obiter dictum); OLG Köln…, Urteil vom 9. Dezember 1998 - 5 U 147/97 -, VersR 2000, S. 361; OLG Stuttgart…, Urteil vom 17. April 2001 - 14 U 74/00 -, VersR 2002, S. 1286; OLG Nürnberg, Urteil vom 8. Februar 2008 - 5 U 1795/05 -, MDR 2008, S. 554). - LG Rottweil, 03.06.2015 - 1 S 18/15
Berufungsverfahren: Eingeschränkte Prüfung der Berufung gegen ein zweites …
In diesem Fall erweist sich die Geltendmachung des Honorars als unzulässige Rechtsausübung (OLG Nürnberg NJOZ 2009, 4308). - KG, 20.03.2023 - 20 U 105/22
Anspruch eines Krankenhauses auf Vergütung von möglicherweise einer …
Teilweise wird angenommen, dass sich bei besonders groben, in der Regel vorsätzlichen und strafbaren, Pflichtverletzungen des Behandlers die Geltendmachung des Honoraranspruchs als unzulässige Rechtsausübung im Sinne von § 242 BGB darstellt (OLG Nürnberg, Urteil vom 08.02.2008, 5 U 1795/05, juris Rn. 20). - OLG München, 04.03.2010 - 1 U 3696/09
Totaler Krankenhausvertrag mit Arztzusatzvertrag: Liquidationsrecht von …
Teils wird auch auf den Gesichtspunkt der besonders groben Pflichtverletzung abgestellt (vgl. OLG Nürnberg, Urteil vom 08.02.2008, Az. 5 U 1795/05).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 19.06.2007 - I-20 U 154/06 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
UWG § 3; ; UWG § ... 4 Nr. 1; ; UWG § 4 Nr. 2; ; UWG § 4 Nr. 3; ; UWG § 4 Nr. 4; ; UWG § 4 Nr. 5; ; UWG § 4 Nr. 6; ; UWG § 4 Nr. 7; ; UWG § 4 Nr. 8; ; UWG § 4 Nr. 9; ; UWG § 4 Nr. 10; ; UWG § 4 Nr. 11; ; UWG § 5; ; UWG § 5 Abs. 2 Nr. 1; ; BGB § 796
- kanzlei.biz
Gewerblicher Weiterverkauf von Fußballeintrittskarten erlaubt
- rechtsportal.de
Wettbewerbsverstoß bei Weiterverkauf von Bundesligakarten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)
Gewerblicher Weiterverkauf von Fussball-Eintrittskarten erlaubt
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Gewerblicher Weiterverkauf von Fussball-Eintrittskarten erlaubt
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Verkauf von Eintrittskarten für Heimspiele der Lizenzspielermannschaft eines Fußballvereins bei fehlendem offiziellen Verkauf durch den Fußballverein selbst; Begriff einer unlauteren Handlung; Verfassungskonforme Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Lauterkeit ...
Papierfundstellen
- NJW-RR 2008, 353
- GRUR-RR 2008, 64
- SpuRt 2008, 166
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 15.07.2004 - I ZR 142/01
"Metallbett"; Rechtsfolgen der Löschung eines Geschmacksmusters im Musterregister …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2007 - 20 U 154/06
Insofern braucht auch nicht weiter auf die Problematik, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (GRUR 2004, 941, 943 - Metallbett) das bloße Ausnutzen eines Vertragsbruchs weder einer der in § 4 Nr. 9 UWG ausdrücklich, aber nicht abschließend genannten Fallgruppen zuzuordnen ist noch einen sonstigen unlauterkeitsbegründenden Umstand darstellt, eingegangen zu werden. - OLG Hamburg, 05.04.2006 - 5 U 89/05
Wettbewerbsverstoß: Kenntnis von Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 19.06.2007 - 20 U 154/06
Im Hinblick auf das am 03.02.2005 verkündete Urteil des OLG Hamburg (NJW 2005, 3004 ff.) und später auch das am 05.04.2006 verkündete Urteil des OLG Hamburg (NJOZ 2007 1588 ff.) hat die Klägerin im weiteren Verlauf des Rechtsstreits einen gewerblichen Weiterverkauf von Tickets generell beanstandet und die Beklagte entsprechend mit anwaltlichem Schreiben vom 17.03.2006 (Anlage K 9), mit dem der Beklagten zugleich die ATGB der Klägerin übersandt wurden, abgemahnt.
- AG Mönchengladbach, 30.10.2014 - 4 C 354/14
Anspruch eines Käufers von Eintrittskarten für Fußballspiele auf Erstattung des …
Rn. 51 Die seitens des Klägers zitierte Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Urteil vom 19. Juni 2007, Az. 20 U 154/06) ist auf den hier zu entscheidenen Fall nicht übertragbar und führt dementsprechend nicht zu einer anderen Beurteilung der Wirksamkeit der ATGB.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
BGB §§ 269, 305, 307, 308 Nr. 4; UKlaG §§ 1, 3, 4,9 Nr. 3; UWG § 4 Nr. 11; PAngV § 1 Abs. 1
- Judicialis
BGB § 269; ; BGB § 305; ; BGB § 307; ; BGB § 308 Nr. 4; ; UKlaG § 1; ; UKlaG § 3; ; UKlaG § 4; ; UKlaG § 9 Nr. 3; ; UWG § 4 Nr. 11; ; PAngV § 1 Abs. 1
- rechtsportal.de
"Lieferverträge über Flüssiggas" - AGB-Inhaltskontrolle
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Ein auf einer Rechnung aufgedruckter Verweis auf die Geltung der vom Rechnungssteller ausgehängten allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) als unwirksame Klausel; Möglichkeit einer Rüge der Art der Einbeziehung von AGB in einem Verbandsklageverfahren; Ausschluss der ...
Verfahrensgang
- LG Köln, 10.01.2007 - 26 O 351/05
- LG Köln, 10.01.2007 - 26 O 351/06
- OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (11)
- LG Köln, 27.09.2006 - 26 O 62/06
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Hinsichtlich der vorstehend unter Ziffer 2 wiedergegebenen Preisanpassungsklausel hat sie im Hinblick auf das in einem Parallelverfahren - 26 O 62/06 LG Köln - ergangene rechtskräftige Urteil vom 27.09.2006 erklärt, sich an dieses Urteil halten und deshalb auch die vorliegend angegriffene Klausel nicht mehr verwenden zu wollen.Infolge der im vorliegenden Verfahren mit Blick auf ihre rechtskräftige Verurteilung in dem Parallelverfahren 26 O 62/06 LG Köln erfolgten Absichtserklärungen der Beklagten ist die Wiederholungsgefahr nämlich nach Rechtshängigkeit des klägerischen Unterlassungsbegehrens entfallen.
Die Beklagte ist durch rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Köln vom 27.09.2006 - 26 O 62/06 - verurteilt worden, die Verwendung folgender Preisanpassungsklausel zu unterlassen:.
Das zu einem anderen Streitgegenstand ergangene Urteil im Verfahren 26 O 62/06 LG Köln wirkt sich zwar insoweit nicht auf die Wiederholungsgefahr aus.
- OLG Frankfurt, 17.07.2003 - 1 U 190/02
Unterlassungsklage gegen intransparente Allgemeine Versicherungsbedingungen: …
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Ein Wertungswiderspruch zu der Entscheidung des OLG Frankfurt in NJW-RR 2003, 1430 besteht schon deshalb nicht, weil vorliegend nicht wie in der dortigen Konstellation eine - zur Beseitigung einer Wiederholungsgefahr allenfalls ausnahmsweise geeignete - Drittunterwerfung in Rede steht, sondern eine rechtskräftige gerichtliche Unterlassungsverurteilung. - OLG Koblenz, 14.04.1989 - 2 U 1874/87
Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung …
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Die Klausel ist sodann aber allein schon deshalb wegen unangemessener Benachteiligung des Kunden unwirksam (…so auch Graf v.W. a.a.O. Rn. 7 und Kap. 8 Erfüllungsortvereinbarungen Rn. 5;… H. Schmidt a.a.O.; vgl. auch Palandt-Heinrichs a.a.O. § 307 Rn. 103 und OLG Koblenz NJW-RR 1989, 1459, 1460), weil die gesamten Risiken und Gefahren des Transports vollständig auf ihn überwälzt werden.
- BGH, 03.07.1996 - VIII ZR 221/95
Hinweis auf Taschenkontrollen als AGB
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Eine Vertragsbedingung im Sinne des Gesetzes liegt vor, wenn ein allgemeiner Hinweis nach seinem objektiven Wortlaut bei den Empfängern den Eindruck hervorruft, es solle damit der Inhalt eines vertraglichen Rechtsverhältnisses geregelt werden (st. Rspr.; vgl. BGH NJW 1996, 2574; BGH NJW 2005, 1645, 1646). - BGH, 08.03.2005 - XI ZR 154/04
Zum Schadenersatzanspruch einer Bank nach Rückgabe einer Lastschrift mangels …
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Eine Vertragsbedingung im Sinne des Gesetzes liegt vor, wenn ein allgemeiner Hinweis nach seinem objektiven Wortlaut bei den Empfängern den Eindruck hervorruft, es solle damit der Inhalt eines vertraglichen Rechtsverhältnisses geregelt werden (st. Rspr.; vgl. BGH NJW 1996, 2574; BGH NJW 2005, 1645, 1646). - BGH, 18.05.1999 - XI ZR 219/98
Bankgebühren für die Bearbeitung von Pfändungsmaßnahmen unzulässig
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Im Hinblick hierauf kann offen bleiben, ob die fragliche Klausel als sog. Preisnebenabrede wegen § 307 Abs. 3 BGB einer Inhaltskontrolle generell entzogen ist (vgl. hierzu BGH NJW 1999, 2276; BGH NJW 1999, 3260;… F. Graf von Westphalen in AGB-Klauselwerke, Kap. 20 Preis - Preisnebenabrede, Rn. 6;… A. Fuchs in Ulmer u.a. a.a.O. § 307 BGB Rn. 89 a.E.) . - BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01
Formularmäßige Vereinbarung einer Deaktivierungsgebühr in AGB eines …
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
An deren Wegfall sind strenge Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2386). - BGH, 10.06.1999 - VII ZR 365/98
Keine Inhaltskontrolle für Preisabreden (Überwälzung von Wasserkosten auf den …
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Im Hinblick hierauf kann offen bleiben, ob die fragliche Klausel als sog. Preisnebenabrede wegen § 307 Abs. 3 BGB einer Inhaltskontrolle generell entzogen ist (vgl. hierzu BGH NJW 1999, 2276; BGH NJW 1999, 3260;… F. Graf von Westphalen in AGB-Klauselwerke, Kap. 20 Preis - Preisnebenabrede, Rn. 6;… A. Fuchs in Ulmer u.a. a.a.O. § 307 BGB Rn. 89 a.E.) . - BGH, 19.12.2002 - I ZR 160/00
Begrenzte Preissenkung
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Im Wettbewerbsrecht entspricht es der ganz herrschenden Meinung, dass einem in einem Hauptsacheverfahren ergangenen rechtskräftigen Unterlassungstitel grundsätzlich die Eignung zukommt, die Wiederholungsgefahr auch im Verhältnis zu Dritten entfallen zu lassen (vgl. BGH NJW-RR 2003, 984, 985 - Begrenzte Preissenkung;… unter Hinweis auf diese Entscheidung nunmehr auch Teplitzky, 9. Aufl., Kap. 7 Rn. 4 a m.w.N.). - BGH, 25.06.1986 - IVa ZR 263/84
Geltendmachung des überraschenden Charakters einer Klausel im Wege der …
Auszug aus OLG Köln, 26.10.2007 - 6 U 32/07
Schon unter Geltung des § 13 AGBG hat es ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung entsprochen, dass Gegenstand der Kontrolle ausschließlich Unwirksamkeitsgründe nach §§ 9 - 11 AGBG sind, die Unterlassungsklage also nicht zulässig ist, wenn es um die Art der Einbeziehung und um die Frage geht, ob die Klausel überraschend ist (vgl. BGH NJW 1983, 2026; BGH NJW-RR 1987, 45, 46). - BGH, 27.01.1983 - I ZR 76/81
Umfang der Prüfung im Verbandsklageverfahren
- OLG Frankfurt, 27.03.2026 - 3 UKL 1/25
Vorvertragliche Entgeltinformationen sind keine AGB
So kann die gegenüber einem anderen Verband abgegebene Unterlassungserklärung oder ein von einem anderen erwirktes Unterlassungsurteil die Wiederholungsgefahr jedenfalls dann allgemein beseitigen, wenn der Titelgläubiger an der Durchsetzung des Gebots interessiert ist und das Verhalten des Verwenders keine Zweifel aufkommen lässt, dass er seiner Erklärung bzw. dem Urteil eine auch den konkreten Streit regelnde Wirkung beimisst (vgl. BGH, Urteil vom 19.12.2002 - I ZR 160/00 -, NJW-RR 2003, 984; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 17.07.2003 - 1 U 190/02 -, NJW-RR 2003, 1430; OLG Köln, Urteil vom 26.10.2007 - 6 U 32/07 -, BeckRS 2008, 4431; Lindacher, EWiR 2003, 1157, 1158;… Joachimsthaler/Walker, in: NomosKommentar zum BGB, , 4. Aufl. 2021, § 1 UKlaG Rn. 9).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Braunschweig, 21.02.2007 - 1 UF 93/06 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
Ausnahme von der Gleichstellung von Barunterhalt und Betreuungsunterhalt bei erheblich höherem Einkommen des betreuenden Elternteils gegenüber dem anderen Elternteil; Erfordernis der Ermittlung des Kindesbedarfs und dessen Verteilung nach dem Verhältnis der ...
- Wolters Kluwer
Ausnahme von der Gleichstellung von Barunterhalt und Betreuungsunterhalt bei erheblich höherem Einkommen des betreuenden Elternteils gegenüber dem anderen Elternteil; Erfordernis der Ermittlung des Kindesbedarfs und dessen Verteilung nach dem Verhältnis der ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Braunschweig, 07.04.2006 - 245 F 90/05
- OLG Braunschweig, 21.02.2007 - 1 UF 93/06
Papierfundstellen
- FamRZ 2007, 2004 (Ls.)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 26.10.1983 - IVb ZR 13/82
Berücksichtigung von steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten bei der Bemessung …
Auszug aus OLG Braunschweig, 21.02.2007 - 1 UF 93/06
Von einem solchen Regelfall kann dann nicht mehr gesprochen werden, wenn das Einkommen des betreuenden Elternteils das des anderen so erheblich übersteigt, dass die Anwendung der Vorschrift zu einem erheblichen finanziellen Ungleichgewicht zwischen den Eltern führen würde (BGH FamRZ 1984, 39 ff, 40).Der Auffassung, dass der nicht betreuende Elternteil mindestens den Barunterhalt in Höhe des Regelbetrages nach der Regelbetragverordnung zu tragen hat, wie es das OLG Koblenz (FamRZ 2004, 1599) angenommen hat, ist der Bundesgerichtshof bereits in der Entscheidung vom 16. Oktober 1983 (BGH FamRZ 1984, 39, 40) entgegengetreten.
- OLG Koblenz, 20.10.2003 - 13 UF 152/03
Übergang von Unterhaltsansprüchen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG); …
Auszug aus OLG Braunschweig, 21.02.2007 - 1 UF 93/06
Der Auffassung, dass der nicht betreuende Elternteil mindestens den Barunterhalt in Höhe des Regelbetrages nach der Regelbetragverordnung zu tragen hat, wie es das OLG Koblenz (FamRZ 2004, 1599) angenommen hat, ist der Bundesgerichtshof bereits in der Entscheidung vom 16. Oktober 1983 (BGH FamRZ 1984, 39, 40) entgegengetreten.
- OLG Hamm, 18.06.2009 - 2 UF 6/09
Krankenvorsorgeunterhalt; Kosten einer privaten Krankenversicherung als …
Soweit hierin Studiengebühren in Höhe von 500, 00 EUR enthalten sind, handelt es sich um eine außergewöhnlich hohe Belastung im Sinne eines Mehrbedarfes (vgl. OLG Braunschweig, Urteil vom 21.02.2007, Az.: 1 UF 93/06, Juris, Rdn. 15), welcher vom Unterhaltsverpflichteten gesondert zu befriedigen ist.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".