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Rechtsprechung
   BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,27564
BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24 (https://dejure.org/2025,27564)
BGH, Entscheidung vom 20.08.2025 - VII ZB 16/24 (https://dejure.org/2025,27564)
BGH, Entscheidung vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24 (https://dejure.org/2025,27564)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • rechtsinformationen.bund.de
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 130a Abs 3 ZPO, § 233 ZPO, § 517 ZPO

  • IWW

    § 317 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § ... 169 Abs. 4 ZPO, § 169 Abs. 5 ZPO, § 189 ZPO, § 172 Abs. 1 ZPO, § 517 ZPO, § 130a ZPO, § 130a Abs. 3 Satz 1 ZPO, § 130a Abs. 4 Nr. 2 ZPO, §§ 233 ff. ZPO, § 85 Abs. 2 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 522 Abs. 1 Satz 4, § 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Fall 2, § 575 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Fall 2 ZPO, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG, § 130a Abs. 3 ZPO, § 233 Satz 1 ZPO, Art. 20 Abs. 3 GG, § 130a Abs. 2 ZPO, § 130a Abs. 6 Satz 1 ZPO, § 234 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 234 Abs. 2 ZPO, § 236 Abs. 2 Satz 2 ZPO, § 238 Abs. 4 ZPO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 130a Abs. 3 ; B, D ZPO § 233 ; ZPO § 517

  • rechtsportal.de

    ZPO § 130a Abs. 3 ; B, D ZPO § 233 ; ZPO § 517

  • rechtsportal.de

    ZPO § 130a Abs. 3 S. 1; ZPO § 233 S. 1; ZPO § 517
    Versendung eines elektronisches Dokuments aus einem besonderen elektronischen Anwaltspostfach ohne qualifizierte elektronische Signatur; Gewährung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Berufungsfrist

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Sicherer Übermittlungsweg: Postfachinhaber muss signieren!

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Fristen: Vom richtigen beA verschickt??? Unterbesetzte Kanzlei entschuldigt nicht

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der über das beA des Kollegen versandte Schriftsatz - und die Prüfpflicht des Gerichts

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Partei darf auf zeitnahe Kenntnisnahme ihrer Schriftsätze und Rüge etwaiger offensichtlicher äußerer formaler Mängel durch das Gericht vertrauen

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Vom falschen beA verschickt: Gericht muss auf Formfehler hinweisen

Besprechungen u.ä.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2025, 3292
  • MMR 2025, 926
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (17)

  • BAG, 05.06.2020 - 10 AZN 53/20

    Elektronischer Rechtsverkehr - sicherer Übermittlungsweg

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Die Wiedereinsetzung ist unabhängig von einem Verschulden der Partei gemäß Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG zu gewähren, wenn sie geboten ist, weil das Gericht seine prozessuale Fürsorgepflicht verletzt hat (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. Juli 2024 - V ZB 79/23 Rn. 8, juris;… Beschluss vom 29. August 2017 - VI ZB 49/16 Rn. 13, MDR 2017, 1381;… Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 13, MDR 2011, 747;… Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 9 m.w.N., MDR 2009, 285; BAG, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 38, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B Rn. 10, NJW 2018, 2222).

    Aus der verfassungsrechtlich begründeten Fürsorgepflicht der staatlichen Gerichte und dem Anspruch auf ein faires Verfahren folgt danach keine generelle Verpflichtung der Gerichte dazu, die Formalien eingereichter Schriftstücke sofort zu prüfen, um erforderlichenfalls sofort durch einen entsprechenden Hinweis auf die Behebung formeller Mängel hinzuwirken (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 17. Januar 2006 - 1 BvR 2558/05 Rn. 10, NJW 2006, 1579; BAG, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 39, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 27. Juni 2024 - B 1 KR 58/23 BH Rn. 15, juris).

    Unterbleibt ein gebotener Hinweis, ist der Partei Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn er bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang so rechtzeitig hätte erfolgen müssen, dass es der Partei noch möglich gewesen wäre, die Frist zu wahren (vgl. BGH…, Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 12 f., MDR 2011, 747;… Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 10 f., MDR 2009, 285; BAG, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 39, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 27. Juni 2024 - B 1 KR 58/23 BH Rn. 15, juris).

    Es stellt keine nennenswerte Belastung für die Funktionsfähigkeit des angerufenen Gerichts dar, zeitnah nach Eingang eines elektronischen Dokuments zu prüfen, ob die Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Übermittlung erfüllt sind (vgl. BAG, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 40, BAGE 171, 28;… vgl. BGH, Beschluss vom14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 10, MDR 2009, 285: nicht unterschriebene Berufungsschrift).

    Solange die Akte dem Richter im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nicht vorgelegen hat, kommt es für die leichte Erkennbarkeit des Mangels auf den Wissensstand des zuständigen Geschäftsstellenbeamten an (vgl. BAG, Urteil vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 40, BAGE 171, 28; BGH…, Beschluss vom 11. Dezember 2015 - V ZB 103/14 Rn. 10, NZM 2016, 446;… Beschluss vom 12. Oktober 2011 - IV ZB 17/10 Rn. 15, NJW 2012, 78).

    Rn. 25 Für die danach gebotene äußerliche Prüfung des Transfervermerks genügt in der Regel ein Zeitraum von zehn bis zwölf Kalendertagen (vgl. BGH…, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 11, MDR 2009, 285; BAG, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 40, BAGE 171, 28), der nicht unterschritten ist.

  • BGH, 14.10.2008 - VI ZB 37/08

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mangels Hinweises des Berufungsgerichts auf …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Die Wiedereinsetzung ist unabhängig von einem Verschulden der Partei gemäß Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG zu gewähren, wenn sie geboten ist, weil das Gericht seine prozessuale Fürsorgepflicht verletzt hat (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. Juli 2024 - V ZB 79/23 Rn. 8, juris;… Beschluss vom 29. August 2017 - VI ZB 49/16 Rn. 13, MDR 2017, 1381;… Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 13, MDR 2011, 747; Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 9 m.w.N., MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 38, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B Rn. 10, NJW 2018, 2222).

    Unterbleibt ein gebotener Hinweis, ist der Partei Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn er bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang so rechtzeitig hätte erfolgen müssen, dass es der Partei noch möglich gewesen wäre, die Frist zu wahren (vgl. BGH…, Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 12 f., MDR 2011, 747; Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 10 f., MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 39, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 27. Juni 2024 - B 1 KR 58/23 BH Rn. 15, juris).

    Es stellt keine nennenswerte Belastung für die Funktionsfähigkeit des angerufenen Gerichts dar, zeitnah nach Eingang eines elektronischen Dokuments zu prüfen, ob die Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Übermittlung erfüllt sind (vgl. BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 40, BAGE 171, 28; vgl. BGH, Beschluss vom14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 10, MDR 2009, 285: nicht unterschriebene Berufungsschrift).

    Rn. 25 Für die danach gebotene äußerliche Prüfung des Transfervermerks genügt in der Regel ein Zeitraum von zehn bis zwölf Kalendertagen (vgl. BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 11, MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 40, BAGE 171, 28), der nicht unterschritten ist.

  • BGH, 07.09.2022 - XII ZB 215/22

    Elektronischer Rechtsverkehr im Rechtsmittelverfahren: Erfordernis der Wiedergabe …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Ein elektronisches Dokument, das aus einem besonderen elektronischen Anwaltspostfach versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (Anschluss an BGH, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23, MDR 2024, 927; Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660; Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22, NJW 2022, 3512).

    Rn. 19 Ein elektronisches Dokument, das aus einem beA versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH…, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23 Rn. 5, MDR 2024, 927;… Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23 Rn. 10, NJW 2024, 1660; Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22 Rn. 11, NJW 2022, 3512; vgl. auch BAG…, Beschluss vom 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 Rn. 16 m.w.N., BAGE 172, 186 und BSG, Beschluss vom16. Februar 2022 - B 5 R 198/21 B Rn. 8 f., NJW 2022, 1334).

  • BGH, 28.02.2024 - IX ZB 30/23

    Zulässigkeit der Signierung eines Schriftsatzes für Mitglied der Sozietät und …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Ein elektronisches Dokument, das aus einem besonderen elektronischen Anwaltspostfach versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (Anschluss an BGH, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23, MDR 2024, 927; Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660; Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22, NJW 2022, 3512).

    Rn. 19 Ein elektronisches Dokument, das aus einem beA versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH…, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23 Rn. 5, MDR 2024, 927; Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23 Rn. 10, NJW 2024, 1660;… Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22 Rn. 11, NJW 2022, 3512; vgl. auch BAG…, Beschluss vom 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 Rn. 16 m.w.N., BAGE 172, 186 und BSG, Beschluss vom16. Februar 2022 - B 5 R 198/21 B Rn. 8 f., NJW 2022, 1334).

  • BGH, 07.05.2024 - VI ZB 22/23

    Berufungseinlegung und Berufungsbegründung im Elektronischer Rechtsverkehr: …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Ein elektronisches Dokument, das aus einem besonderen elektronischen Anwaltspostfach versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (Anschluss an BGH, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23, MDR 2024, 927; Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660; Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22, NJW 2022, 3512).

    Rn. 19 Ein elektronisches Dokument, das aus einem beA versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23 Rn. 5, MDR 2024, 927;… Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23 Rn. 10, NJW 2024, 1660;… Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22 Rn. 11, NJW 2022, 3512; vgl. auch BAG…, Beschluss vom 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 Rn. 16 m.w.N., BAGE 172, 186 und BSG, Beschluss vom16. Februar 2022 - B 5 R 198/21 B Rn. 8 f., NJW 2022, 1334).

  • BGH, 20.04.2011 - VII ZB 78/09

    Wiedereinsetzung bei Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren: …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Die Wiedereinsetzung ist unabhängig von einem Verschulden der Partei gemäß Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG zu gewähren, wenn sie geboten ist, weil das Gericht seine prozessuale Fürsorgepflicht verletzt hat (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. Juli 2024 - V ZB 79/23 Rn. 8, juris;… Beschluss vom 29. August 2017 - VI ZB 49/16 Rn. 13, MDR 2017, 1381; Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 13, MDR 2011, 747;… Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 9 m.w.N., MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 38, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B Rn. 10, NJW 2018, 2222).

    Unterbleibt ein gebotener Hinweis, ist der Partei Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn er bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang so rechtzeitig hätte erfolgen müssen, dass es der Partei noch möglich gewesen wäre, die Frist zu wahren (vgl. BGH, Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 12 f., MDR 2011, 747;… Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 10 f., MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 39, BAGE 171, 28; BSG…, Beschluss vom 27. Juni 2024 - B 1 KR 58/23 BH Rn. 15, juris).

  • BSG, 27.06.2024 - B 1 KR 58/23 BH

    Ablehnung der Anträge zur Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Aus der verfassungsrechtlich begründeten Fürsorgepflicht der staatlichen Gerichte und dem Anspruch auf ein faires Verfahren folgt danach keine generelle Verpflichtung der Gerichte dazu, die Formalien eingereichter Schriftstücke sofort zu prüfen, um erforderlichenfalls sofort durch einen entsprechenden Hinweis auf die Behebung formeller Mängel hinzuwirken (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 17. Januar 2006 - 1 BvR 2558/05 Rn. 10, NJW 2006, 1579; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 39, BAGE 171, 28; BSG, Beschluss vom 27. Juni 2024 - B 1 KR 58/23 BH Rn. 15, juris).

    Unterbleibt ein gebotener Hinweis, ist der Partei Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn er bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang so rechtzeitig hätte erfolgen müssen, dass es der Partei noch möglich gewesen wäre, die Frist zu wahren (vgl. BGH…, Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 12 f., MDR 2011, 747;… Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 10 f., MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 39, BAGE 171, 28; BSG, Beschluss vom 27. Juni 2024 - B 1 KR 58/23 BH Rn. 15, juris).

  • BAG, 14.09.2020 - 5 AZB 23/20

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - einfache Signatur

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Rn. 19 Ein elektronisches Dokument, das aus einem beA versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH…, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23 Rn. 5, MDR 2024, 927;… Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23 Rn. 10, NJW 2024, 1660;… Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22 Rn. 11, NJW 2022, 3512; vgl. auch BAG, Beschluss vom 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 Rn. 16 m.w.N., BAGE 172, 186 und BSG, Beschluss vom16. Februar 2022 - B 5 R 198/21 B Rn. 8 f., NJW 2022, 1334).
  • BSG, 16.02.2022 - B 5 R 198/21 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - elektronischer Rechtsverkehr - sicherer …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Rn. 19 Ein elektronisches Dokument, das aus einem beA versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH…, Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23 Rn. 5, MDR 2024, 927;… Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23 Rn. 10, NJW 2024, 1660;… Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22 Rn. 11, NJW 2022, 3512; vgl. auch BAG, Beschluss vom 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 Rn. 16 m.w.N., BAGE 172, 186 und BSG, Beschluss vom16. Februar 2022 - B 5 R 198/21 B Rn. 8 f., NJW 2022, 1334).
  • BSG, 09.05.2018 - B 12 KR 26/18 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Beschwerdefrist - …

    Auszug aus BGH, 20.08.2025 - VII ZB 16/24
    Die Wiedereinsetzung ist unabhängig von einem Verschulden der Partei gemäß Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG zu gewähren, wenn sie geboten ist, weil das Gericht seine prozessuale Fürsorgepflicht verletzt hat (vgl. BGH…, Beschluss vom 18. Juli 2024 - V ZB 79/23 Rn. 8, juris;… Beschluss vom 29. August 2017 - VI ZB 49/16 Rn. 13, MDR 2017, 1381;… Beschluss vom 20. April 2011 - VII ZB 78/09 Rn. 13, MDR 2011, 747;… Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 Rn. 9 m.w.N., MDR 2009, 285; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 Rn. 38, BAGE 171, 28; BSG, Beschluss vom 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B Rn. 10, NJW 2018, 2222).
  • BVerfG, 17.01.2006 - 1 BvR 2558/05

    Fürsorgepflicht eines funktionell unzuständigen Gerichts im Falle einer …

  • BGH, 23.01.2013 - XII ZB 167/11

    FamFG § 117 Abs. 5; ZPO §§ 233

  • BGH, 29.08.2017 - VI ZB 49/16

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Überprüfungspflicht des …

  • BGH, 23.01.2019 - VII ZB 43/18

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Verlust eines Schriftstücks auf dem …

  • BGH, 12.10.2011 - IV ZB 17/10

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Unkenntnis des Prozessbevollmächtigten von …

  • BGH, 11.12.2015 - V ZB 103/14

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Wohnungseigentumsverfahren in …

  • BGH, 18.07.2024 - V ZB 79/23

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur …

  • BGH, 25.02.2026 - VII ZB 29/24

    Besonderes elektronisches Behördenpostfach: Verantwortende Person muss aus der …

    Rn. 23 (a) Zwar ist - worauf die Rechtsbeschwerde verweist - nach einhelliger höchstrichterlicher Rechtsprechung ein elektronisches Dokument, das aus einem persönlich zugeordneten besonderen elektronischen Anwaltspostfach versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, nur dann wirksam eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (BGH, Beschluss vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24 Rn. 19, NJW 2025, 3292).
  • BGH, 30.07.2026 - I ZB 85/25

    Unmöglichkeit der Übermittlung eines Schriftsatzes als elektronisches Dokument …

    Wird die Kenntnis von der Fristversäumung durch einen Hinweis des Gerichts oder der Gegenpartei erlangt, ist das Hindernis mit Zugang des Hinweises behoben (vgl. BGH…, Beschluss vom 10. April 2025 - V ZB 59/24, NJOZ 2025, 1546 [juris Rn. 7]; Beschluss vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24, NJW 2025, 3292 [juris Rn. 26]).
  • BGH, 06.05.2026 - VII ZB 9/25

    Versendung eines elektronischen Dokuments aus dem besonderen elektronischen …

    Denn die angefochtene Entscheidung verletzt - wie die Rechtsbeschwerde zu Recht geltend macht - den Beklagten in seinen Verfahrensgrundrechten auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip) und auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG), welche es den Gerichten verbieten, den Beteiligten den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BGH, Beschluss vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24 Rn. 14, NJW 2025, 3292;… Beschluss vom 23. Januar 2019 - VII ZB 43/18 Rn. 8, NJW-RR 2019, 500;… Beschluss vom 23. Januar 2013 - XII ZB 167/11 Rn. 4, NJW-RR 2013, 1010).

    Rn. 14 a) Im Ausgangspunkt zutreffend nimmt das Berufungsgericht an, dass ein elektronisches Dokument, das aus einem beA (vgl. § 130a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 ZPO) versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht ist, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH, Beschluss vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24 Rn. 19 m.w.N., NJW 2025, 3292), also die signierende und damit verantwortende Person den Versand selbst vornimmt (vgl. BGH…, Beschluss vom 30. März 2022 - XII ZB 311/21 Rn. 10, NJW 2022, 2415).

  • BGH, 18.06.2026 - V ZB 83/25

    Verwerfung der Rechtsbeschwerde des Klägers gegen Beschluss des OLG als …

    Rn. 11 (2) Aus den von der Rechtsbeschwerde zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24, MDR 2025, 1495 Rn. 24) und des Bundesarbeitsgerichts (…BAGE 171, 28 Rn. 40) folgt nichts anderes.

    Für die gebotene äußerliche Prüfung des Transfervermerks ist dem Berufungsgericht nach ständiger Rechtsprechung in der Regel ein Zeitraum von zehn bis zwölf Kalendertagen zuzugestehen (vgl. BGH…, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08, NJW-RR 2009, 564 Rn. 25; Beschluss vom 20. August 2025 - VII ZB 16/24, MDR 2025, 149 Rn. 25;… BAGE 171, 28 Rn. 40).

  • OLG Rostock, 22.01.2026 - 3 U 89/25

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei unterbliebener Prüfung der auf einem …

    Gemäß § 130a Abs. 3 Satz 1 ZPO muss das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden; ein elektronisches Dokument, das aus einem besonderen elektronischen Anwaltspostfach versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, ist dabei nur dann auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. BGH, Beschluss vom 20.08.2025, Az.: VII ZB 16/24 - zitiert nach juris -, Rn. 19 m. w. N.).

    Rn. 16 c. Lediglich ergänzend wird angemerkt, dass die Voraussetzungen eines Antrages auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ansonsten auch deshalb nicht vorliegen, weil die Berufungsbegründung am letzten Tag der Frist zu einer Zeit nach dem üblichen Dienstschluss des Berufungsgerichts eingegangen ist und damit kein so rechtzeitiger Hinweis auf den formalen Mangel im ordnungsgemäßen Geschäftsgang mehr erfolgen konnte, dass es den Beklagten durch die Einreichung einer neuen Berufungsbegründung noch möglich gewesen wäre, die Frist zu wahren (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 20.08.2025, Az.: VII ZB 16/24 - zitiert nach juris -, Rn. 21 ff. m. w. N.).

  • OLG Frankfurt, 25.11.2025 - 4 U 93/25

    Schriftsatz ohne Unterschrift ist mit qualifizierter elektronischer Signatur …

    Für die äußerliche Prüfung des Transfervermerks - welcher es hier bedurfte, weil die fehlende Unterschrift bei einer qualifizierten elektronischen Signatur unbedenklich gewesen wäre - genügt in der Regel ein Zeitraum von zehn bis zwölf Kalendertagen (BGH, Beschluss vom 20. August 2025 - Az. VII ZB 16/24 -, Rn. 23 ff. m.w.N., zitiert nach juris).
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