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Rechtsprechung
   OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,4553
OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,4553)
OLG München, Entscheidung vom 15.03.2012 - Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,4553)
OLG München, Entscheidung vom 15. März 2012 - Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,4553)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    1. Zur Frage, unter welchen Umständen sich eine Vergabestelle nicht auf den Zugang einer Absage - Email berufen kann.2. Gibt ein Einzelunternehmen ein Angebot ab, ist es nicht ohne weiteres zulässig, sich für einen geforderten Mindestumsatz in den letzten drei ...

  • forum-vergabe.de

    Treuwidriges Verhalten bei Abwesenheitsmeldung des Bieters - Unverzüglichkeit einer Rüge

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Mindestumsatz im Vergabeverfahren: Nur Umsatz des Bieters ist zu berücksichtigen

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Mindestumsatz im Vergabeverfahren: Nur Umsatz des Bieters ist zu berücksichtigen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Berufung eine Vergabestelle auf den Zugang einer Absage - Email; Abänderung einmal eingereichter Eignungsnachweise i.R. eines Vergabeverfahrens

Besprechungen u.ä. (7)

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Großzügigere Handhabung der Pflicht zur unverzüglichen Rüge

  • vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Muss eine Rüge zukünftig nicht mehr "unverzüglich” erhoben werden?

  • dstgb-vis.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vergaberechtlichen Rügefrist: EuGH-Rechtsprechung gebietet "großzügigere" Handhabung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Mindestumsatz gefordert: Nur der eigene Umsatz zählt, nicht der der Firmengruppe! (IBR 2012, 471)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Nachfordern heißt nicht Nachbessern! (IBR 2012, 472)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Abwesenheitsnotiz auf Absage-E-Mail: Vergabestelle muss nochmals absagen! (IBR 2012, 594)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Rügefrist (hier acht Tage): EuGH-Rechtsprechung gebietet "großzügigere" Handhabung! (IBR 2012, 340)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZBau 2012, 460
  • BauR 2012, 1695
  • VergabeR 2012, 740
 
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Wird zitiert von ... (131)Zitiert selbst (17)

  • OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - Verg 18/06

    Ausschluss eines Bieters wegen fehlender Eignungsnachweise

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Das wäre nur dann möglich und zulässig gewesen, wenn sie ein Angebot in Form einer Bietergemeinschaft mit einem anderen Unternehmen der H. - Gruppe abgegeben hätte oder ein anderes Unternehmen der H-Gruppe als Nachunternehmer angegeben und entsprechende Eignungsnachweise für dieses Nachunternehmen vorgelegt hätte (vgl. hierzu OLG Düsseldorf vom 28.6.2006 - Verg 18/06).

    Rn. 70 e) Das Angebot der Beigeladenen kann wegen der den Mindestanforderungen nicht entsprechenden Eignungsnachweisen nicht in der Wertung bleiben; es ist zwingend auszuschließen (vgl. hierzu OLG Düsseldorf vom 28.6.2006 - Verg 18/06).

  • OLG München, 03.11.2011 - Verg 14/11

    Vergabenachprüfungsverfahren: Unverzüglichkeit der Rüge eines …

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Auf den subjektiven Willen des Erklärenden kommt es im Geschäftsverkehr nicht an (vgl. hierzu OLG München vom 3.11.2011 - Verg 14/11 für den Fall einer Erklärung einer Vergabestelle).

    Es kommt im übrigen die grundsätzliche Überlegung hinzu, dass nach der Entscheidung des EuGH vom 28.1.2010 - C-406/08 und C-456/08, welcher klare Fristen für die Ausübung und Gewährung des Primärrechtsschutzes verlangt, eine großzügigere Handhabung bei der Auslegung des Begriffes "unverzüglich" angezeigt erscheint (OLG München vom 3.11.2011 - Verg 14/11), zumal insgesamt der Anwendungsbereich des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB nach der Neuregelung des § 107 Abs. 3 GWB durch das Vergabemodernisierungsgesetz erheblich eingeschränkt worden ist.

  • OLG München, 09.08.2010 - Verg 13/10

    Grenzen des Untersuchungsgrundsatzes im Vergabenachprüfungsverfahren

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Denn es besteht zwar nach § 110 Abs. 1 GWB eine Untersuchungspflicht für die Vergabekammer, diese ist aber begrenzt durch Antrag und Vorbringen des antragstellenden Bieters, welche den Rahmen für die Sachverhaltserforschung und Rechtmäßigkeitskontrolle der Nachprüfungsinstanzen bilden (OLG München vom 9.8.2010 - Verg 13/10).

    Konzernverbundene Unternehmen sind dritte Unternehmen; sie sind deshalb auch als Nachunternehmer anzugeben (OLG Düsseldorf vom 23.6.2010 - Verg 18/10 und vom 30.6.2010 - Verg 13/10).

  • BGH, 26.09.2006 - X ZB 14/06

    Antragsbefugnis eines Bieters im Nachprüfungsverfahren; Ausschluss eines Bieters …

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Sie hat deshalb gemeinsam mit der Antragsgegnerin 4/5 der Verfahrenskosten im Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer sowie im Beschwerdeverfahren einschließlich des Verfahrens nach § 118 GWB und je 2/5 der notwendigen Aufwendungen der Antragstellerin zu tragen; Antragsgegnerin und Beigeladene haften für die Gebühren der Vergabekammer und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens einschließlich des Verfahrens nach § 118 GWB gesamtschuldnerisch, § 100 Abs. 4 Satz 1 ZPO analog; für die Erstattung der notwendigen Aufwendungen nach Kopfteilen, § 100 Abs. 1 ZPO analog (vgl. hierzu BGH vom 26.9.2006 - X ZB 14/06;… Summa in juris-Praxiskommentar Vergaberecht § 128 GWB Rn. 92;… Losch in Ziekow/Völlink Vergaberecht § 128 GWB Rn. 30 und 31;… Wiese in Kulartz/Kus/Portz GWB Vergaberecht 2. Aufl. § 128 Rn. 73).
  • BayObLG, 05.11.2002 - Verg 22/02

    Unselbständige Anschlussbeschwerde im wettbewerbsrechtlichen Beschwerdeverfahren …

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Rn. 73 Eine Verpflichtung zur Zuschlagserteilung kann nur in solchen Ausnahmefällen ausgesprochen werden, in denen bei Aufrechterhaltung der Vergabeabsicht der Zuschlag der einzige rechtmäßige Weg zur Beendigung des Vergabeverfahrens darstellt (BayObLG vom 5.11.2002 - Verg 22/02).
  • OLG München, 02.09.2010 - Verg 17/10

    Vergabeverfahren: Umfang der Aufklärungspflicht der Vergabestelle

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Als oberster Grundsatz für Aufklärungsgespräche gilt, dass solche Gespräche nur zur Abklärung bestehender Zweifelsfragen, niemals aber zur Abänderung des Angebotes führen dürfen, weil sonst der Gleichbehandlungsgrundsatz nicht gewahrt werden würde (OLG München vom 2.9.2010 - Verg 17/10 - Ls 2).
  • OLG München, 29.07.2010 - Verg 9/10

    Vergabenachprüfungsverfahren: Präklusion einer Rüge der Vermischung von Eignungs- …

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Es lag auch kein offensichtlicher Irrtum oder ein offensichtliches Schreibversehen vor, welches aufgrund der Offenkundigkeit noch korrigierbar gewesen wäre (vgl. hierzu OLG München vom 29.7.2010 - Verg 9/10).
  • EuGH, 18.03.2004 - C-314/01

    Siemens und ARGE Telekom

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Diese Regelung einschließlich der zum Problem des Generalübernehmers ergangenen Rechtsprechung (vgl. z.B. EuGH vom 18.3.2004 - C-314/01) betrifft nicht die Frage, welche Eignungsnachweise vorzulegen sind, sondern die hiervon zu trennende Frage, wie ein Bieter in Zukunft den Auftrag ausführen will und kann.
  • EuGH, 28.01.2010 - C-406/08

    Uniplex (UK) - Richtlinie 89/665/EWG - Nachprüfungsverfahren im Rahmen der …

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Es kommt im übrigen die grundsätzliche Überlegung hinzu, dass nach der Entscheidung des EuGH vom 28.1.2010 - C-406/08 und C-456/08, welcher klare Fristen für die Ausübung und Gewährung des Primärrechtsschutzes verlangt, eine großzügigere Handhabung bei der Auslegung des Begriffes "unverzüglich" angezeigt erscheint (OLG München vom 3.11.2011 - Verg 14/11), zumal insgesamt der Anwendungsbereich des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB nach der Neuregelung des § 107 Abs. 3 GWB durch das Vergabemodernisierungsgesetz erheblich eingeschränkt worden ist.
  • OLG München, 21.02.2008 - Verg 1/08

    Vergabeverfahren: Berücksichtigung von Begleitschreiben und nachträglichen …

    Auszug aus OLG München, 15.03.2012 - Verg 2/12
    Insofern ist ein solcher Bieter nicht anders zu behandeln als ein Bieter, der unaufgefordert in einem Begleitschreiben Erklärungen abgibt, welche seinem Angebot widersprechen und zum Ausschluss seines Angebots führen (vgl. hierzu OLG München vom 21.2.2008 - Verg 1/08).
  • OLG München, 12.11.2010 - Verg 21/10

    Vergabenachprüfungsverfahren: Beginn des Vergabeverfahrens; Zulassung von …

  • EuGH, 28.01.2010 - C-456/08

    Kommission / Irland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …

  • OLG München, 21.08.2008 - Verg 13/08

    Vergabenachprüfungsverfahren: Angebotsausschluss wegen nicht vorliegender - …

  • OLG Düsseldorf, 23.06.2010 - Verg 18/10

    Begriff des Drittunternehmens i.S. von Art. 25, 45 Richtlinie 2004/18/EG

  • VK Bund, 14.12.2011 - VK 1-153/11

    Briefdienstleistungen

  • VK Münster, 21.07.2011 - VK 9/11

    Nachfordern von Nachweisen: Frist von sechs Tagen reicht nicht aus!

  • OLG Düsseldorf, 30.06.2011 - Verg 25/11

    Rückversetzung eines Verhandlungsverfahrens über die Beschaffung eines …

  • BGH, 06.10.2022 - VII ZR 895/21

    Zugang einer E-Mail im unternehmerischen Geschäftsverkehr

    Rn. 17 (1) Zum Teil wird angenommen, dass eine E-Mail dem Empfänger unmittelbar in dem Zeitpunkt zugeht, in dem sie abrufbereit in seinem elektronischen Postfach eingegangen ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 15. März 2012 - Verg 2/12, NZBau 2012, 460, juris Rn. 50; LG Hamburg…, Urteil vom 7. Juli 2009 - 312 O 142/09, MMR 2010, 654, juris Rn. 19;… Grüneberg/Ellenberger, BGB, 81. Aufl., § 130 Rn. 7a;… Bierekoven in Auer-Reinsdorff/Conrad, Handbuch IT- und Datenschutzrecht, 3. Aufl., § 26 E-Commerce und Fernabsatzrecht Rn. 24;… Holzbach/Süßenberger in Moritz/Dreier, Rechts-Handbuch zum E-Commerce, 2. Aufl., Abschnitt C Rn. 169;… Hoeren/Sieber/Holznagel/Kitz, Handbuch Multimedia-Recht, Teil 13.1 Rn. 101;… MünchKommBGB/Einsele, 9. Aufl., § 130 Rn. 18 f.; Wertenbruch, JuS 2020, 481, 485; Herwig, MMR 2001, 145, 146; Taupitz/Kritter, JuS 1999, 839, 842; Heun, CR 1994, 595, 598).
  • VK Bund, 19.07.2019 - VK 1-39/19

    Erbringung von Unterstützungleistungen

    Denn da sich die Mitglieder einer Bietergemeinschaft bei der Auftragsausführung gegenseitig ergänzen, muss - wenn nicht sogar jedes Mitglied - jedenfalls dasjenige Mitglied die Eignungsanforderungen des Auftraggebers erfüllen, das die betreffende Leistung erbringt, für die diese Eignung erforderlich ist (vgl. nur OLG München, Beschluss vom 15. März 2012, Verg 2/12).
  • BGH, 19.07.2012 - III ZR 71/12

    Vertrag über die Bereitstellung eines Telefon- und Internetanschlusses: …

    Rn. 20 bb) Wie der Senat in seinem Urteil vom 15. März 2012 (aaO Rn. 14 ff) jedoch zum mobilen Zugang zum Internet bereits ausgeführt hat, kann den Anbieter von Telekommunikationsdiensten die vertragliche Nebenpflicht treffen, seine Kunden vor einer sich selbst schädigenden Nutzung des Angebots zu schützen.

    Rn. 22 In Konstellationen jedoch, in denen der Vertragsgegner über eine überlegene Sachkunde verfügt, können ihn gemäß § 241 Abs. 2 BGB Hinweis- und Aufklärungspflichten zur Wahrung des Leistungs- oder Integritätsinteresses seines Partners treffen, wenn dieser mangels eigener Kenntnisse der Gefährdung seiner Belange nicht selbst in ausreichendem Maß entgegenwirken kann (Senatsurteil vom 15. März 2012 aaO mwN).

    Rn. 23 Der Senat hat entsprechend diesen Grundsätzen in seinem Urteil vom 15. März 2012 (aaO Rn. 18 ff) - nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten zu dem für den dortigen Streitfall maßgeblichen Zeitpunkt - eine Pflicht des Anbieters eines mobilen Internetzugangs angenommen, seinen Vertragspartner auf ein außergewöhnlich hohes Entgeltaufkommen hinzuweisen, wenn die Vergütung volumenabhängig ist und der Kunde die heruntergeladene Datenmenge nicht ohne weiteres nachverfolgen kann.

    Rn. 28 Hiernach war der Kläger gehalten, nach Zugang der Rechnung vom 17. Dezember 2009 (siehe zum Zugang bei Verwendung elektronischer Medien z.B. LG Berlin, WM 2010, 1121, 1122 zur Abrufbarkeit über ein vom Absender eingerichtetes Internetkonto ["online-banking"]; OLG München, Beschluss vom 15. März 2012 - Verg 2/12, juris Rn. 50; LG Hamburg MMR 2010, 654; AG Meldorf NJW 2011, 2890, 2891 jeweils zur E-Mail) unverzüglich zu reagieren und entweder die dauerhafte Verbindung seines Routers mit dem Internet zu unterbinden oder sogleich in den reinen Pauschaltarif der Beklagten zu wechseln.

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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 24.07.2012 - Verg 2/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,28104
OLG Dresden, 24.07.2012 - Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,28104)
OLG Dresden, Entscheidung vom 24.07.2012 - Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,28104)
OLG Dresden, Entscheidung vom 24. Juli 2012 - Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,28104)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de

    GWB § 101a; GWB § 101b Abs. 1 Nr. 1
    Gerichtliche Überprüfung des Auftragswerts im Vergabenachprüfungsverfahren

  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit eines Vertrages zur Beseitigung von Ölverunreinigungen u.a. auf Straßen über einen Leistungszeitraum von zwei Jahren i.R.e. nationalen Ausschreibung

  • ibr-online

    Schätzung des Auftragswerts: Vergabestelle hat Beurteilungsspielraum!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Vergabeauftraggeber muss mit Blick auf den Schwellenwert ordnungsgemäße Schätzung des Auftragswerts vornehmen

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Schätzung des Auftragswerts: Grenzen des Beurteilungsspielraums? (IBR 2012, 721)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZBau 2012, 794
  • BauR 2013, 1009
  • VergabeR 2013, 485
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Schleswig, 28.01.2021 - 54 Verg 6/20

    Messeneubau - Ermittlung des Auftragswerts eines Bauauftrages im Vergaberecht - …

    Dem Auftraggeber kommt ein Beurteilungsspielraum zu, dessen Einhaltung nur eingeschränkt überprüft werden kann (…OLG Celle, a. a. O., Rn. 44; OLG München…, Beschluss vom 31.01.2013, Verg 31/12, Rn. 44 bei juris; OLG Dresden, Beschluss vom 24.07.2012, Verg 2/12, Rn. 9 bei juris;… Fülling, a. a. O.;… Kau, a. a. O., Rn. 19;… Radu, a. a. O., Rn. 130).
  • VK Thüringen, 08.08.2017 - 250-4002-5960/2017-E-011-SM

    Auftragswert ist ohne Kostenpuffer zu schätzen!

    Ist dies der Fall, ist im Nachprüfungsverfahren von der vorgenommenen Schätzung des öffentlichen Auftraggebers auszugehen (OLG München, Beschluss vom 11.04.2013, Az.: Verg 3/13, Beschluss vom 31.10.2012, Az.: Verg 19/12; OLG Celle, Beschluss vom 12.07.2007, Az.: 13 Verg 6/07; OLG Dresden, Beschluss vom 24.07.2012, Az.: Verg 2/12).

    Nach Auffassung des OLG Dresden (Beschluss vom 24.07.2012, Az.: Verg 2/12) kann ein Verwirkungseinwand grundsätzlich vorstellbar sein, wenn ein Bieter ein Ausschreibungsverhalten des Auftraggebers als falsch erkennt und dennoch ausdrücklich akzeptiert, um es dann ohne nachvollziehbaren Grund bei anderer Gelegenheit doch zu beanstanden.

  • VK Sachsen, 27.11.2017 - 1/SVK/025-17

    Wie wird der Auftragswert (ordnungsgemäß) geschätzt?

    Ungeachtet anderslautender Rechtsprechung (vgl. OLG Frankfurt, B. v. 16.06.2015 - 11 Verg 3/15, VK Sachsen-Anhalt, B. v. 06.05.2014 - 1 VK LSA 08/14) ist mit dem OLG Dresden (B. v. 24.07.2012 - Verg 2/12) darauf zu verweisen dass in einer Konstellation wie der vorliegenden eine Antragsbefugnis auch ohne Abgabe eines Angebotes zu bejahen ist, da die Forderung nach einem ein solch fiktiven Angebot sinnlos gewesen wäre, weil der gerügte Vergabeverstoß (Unterlassen einer zwingend gebotenen europaweiten Ausschreibung) ohnehin nur durch eine erneute Ausschreibung, also durch ein ordnungsgemäß bekannt zu gebendes neues Vergabeverfahren behebbar ist.
  • VK Sachsen, 21.08.2018 - 1/SVK/016-18

    Unwirtschaftliches Einzellos kann aufgehoben werden!

    Es handelt sich um eine ex ante zu treffende Prognose, die nicht dadurch ohne Weiteres sachwidrig wird, dass der Prognosewert sich durch nachfolgend gewonnene Erkenntnisse verschiebt (OLG Dresden, B. v. 24.07.2012 - Verg 2/12).

    Ansonsten würde das überprüfungsfreie Schätzermessen des Auftraggebers proportional zu seiner Unkenntnis wachsen und völlige Ahnungslosigkeit jedes Schätzergebnis rechtfertigen, solange keine bewusste, manipulative oder sonst willkürliche Fehlschätzung vorliegt (OLG Dresden, B. v. 24.07.2012 - Verg 2/12).

  • OLG München, 31.01.2013 - Verg 31/12

    Vergaberecht: Schätzung des Auftragswerts einer in mehrere Ausschreibungen …

    Rn. 44 b) Bei der Ermittlung des Auftragswerts steht dem Auftraggeber, weil es sich um eine Prognoseentscheidung (BGH vom 20.11.2012 - X ZR 108/10) handelt, ein Beurteilungsspielraum zu (vgl. z.B. OLG Dresden vom 24.7.2012 - Verg 2/12).
  • OLG Koblenz, 01.09.2021 - Verg 1/21

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer Beschränkte …

    Dem Auftraggeber kommt jedoch ein Beurteilungsspielraum zu, dessen Einhaltung nur eingeschränkt überprüft werden kann (…vgl. OLG Schleswig, a.a.O., Rdnr. 73, m.w.N.; OLG Celle…, Beschluss vom 29. Juni 2017 - 13 Verg 1/17 -, juris, Rdnr. 44; OLG München…, Beschluss vom 31. Januar 2013 - Verg 31/12 -, juris, Rdnr. 44; OLG Dresden, Beschluss vom 24. Juli 2012 - Verg 2/12 -, juris, Rdnr. 9;… Dieckmann, a.a.O.).
  • VK Sachsen, 19.06.2015 - 1/SVK/009-15

    Vertrag über Anmietung eines noch zu errichtenden Gebäudes ist Bauauftrag!

    Die bei der Kostenschätzung gewonnenen Ergebnisse erscheinen zur Überzeugung der Vergabekammer vertretbar und frei von einer "realitätsfernen Fehlbeurteilung der grundlegenden Prämissen" (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 24.07.2012 - Verg 2/12).
  • VK Sachsen, 11.06.2019 - 1/SVK/012-19

    Sensibler Dienstleistungsauftrag erfordert Berufserfahrung!

    Wer geltend macht, durch rechtsverletzende Bestimmungen in den Vergabeunterlagen an der Einreichung eines chancenreichen Angebots gehindert oder erheblich beeinträchtigt zu sein, muss also zur Begründung seines Auftragsinteresses kein Angebot abgeben, sondern kann dieses Interesse durch seine vorprozessuale Rüge und den anschließenden Nachprüfungsantrag dokumentieren (OLG Düsseldorf, B. v. 29.02.2012 - VII-Verg 75/11; OLG Dresden, B. v. 24.07.2012 - Verg 2/12).
  • VK Sachsen, 03.05.2021 - 1/SVK/001-21

    Wie ist Vertragswert einer Dienstleistungskonzession zu schätzen?

    Insoweit ist nach Auffassung der Vergabekammer zu bedenken, dass es sich bei der Schätzung des Auftragswertes der Vergabestelle um eine ex ante zu treffende Prognose handelt, die nicht dadurch ohne Weiteres sachwidrig wird, dass der Prognosewert sich durch nachfolgend gewonnene Erkenntnisse (oder Absichten des Konzessionsnehmers) verschiebt (OLG Dresden, B. v. 24.07.2012 - Verg 2/12).
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - VII-Verg 2/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,2412
OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - VII-Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,2412)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16.02.2012 - VII-Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,2412)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16. Februar 2012 - VII-Verg 2/12 (https://dejure.org/2012,2412)
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Volltextveröffentlichungen (7)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Umfang des Einsichtsrechts eines Mitbewerbers in die Verfahrensakte der Vergabekammer

Besprechungen u.ä.

  • vergabeblog.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kenntnis und Rechtzeitigkeit

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (6)

  • VK Bund, 04.01.2012 - VK 2-130/11
    Auszug aus OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - Verg 2/12
    Auf die sofortigen Beschwerden der Beigeladenen zu 1 und zu 2 wird der Beschluss der 2. Vergabekammer des Bundes vom 4. Januar 2012 (VK 2-130/11) aufgehoben.

    Rn. 4 Durch Beschluss vom 4.1.2012 (VK 2-130/11) ordnete die Vergabekammer die Gewährung von Akteneinsicht in den um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse bereinigten Kooperationsvertrag für die Antragstellerin an.

  • OLG Düsseldorf, 28.12.2007 - Verg 40/07

    Selbstständige Anfechtbarkeit der von der Vergabekammer verfügten Einsichtnahme …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - Verg 2/12
    Dann ist es auch das Akteneinsichtsgesuch (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 5.3.2008 - VII-Verg 12/08; Beschl. v. 28.12.2007 - VII-Verg 40/07, BA 10 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 05.03.2008 - Verg 12/08

    Gewährung von Akteneinsicht im Vergabenachprüfungsverfahren

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - Verg 2/12
    Dann ist es auch das Akteneinsichtsgesuch (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 5.3.2008 - VII-Verg 12/08; Beschl. v. 28.12.2007 - VII-Verg 40/07, BA 10 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - Verg 33/11

    Begriff des Bieters i.S. von § 101a GWB

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - Verg 2/12
    Sollte die Beigeladene zu 1 tatsächlich - wie die Antragstellerin mutmaßt - als mittelbare Stellvertreterin der Antragsgegnerin tätig geworden sein, hätte sich der Nachprüfungsantrag wegen des Kooperationsvertrages gegen die Beigeladene zu 1 zu richten (so auch die Praxis, vgl. 1. VK Bund, Beschluss vom 23.03.2011 - VK 1-12/11; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.07.2011 - VII-Verg 33/11).
  • OLG Düsseldorf, 11.06.2003 - Kart 7/03

    Voraussetzungen eines Auskunftsverlangens der Kartellbehörde

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - Verg 2/12
    Zur Annahme der Erforderlichkeit eines Auskunftverlangens genügt, wenn ein vertretbares Ermittlungskonzept vorliegt, was im Streitfall zu bejahen ist (vgl. u.a. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 11.6.2003 - Kart 7/03 (V);… Bechtold, in ders., § 59 GWB Rn. 4 bis 7 m.w.N.).
  • VK Bund, 23.03.2011 - VK 1-12/11

    Kooperationsvereinbarungen über die Lieferung von Grippeimpfstoffen für die …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 16.02.2012 - Verg 2/12
    Sollte die Beigeladene zu 1 tatsächlich - wie die Antragstellerin mutmaßt - als mittelbare Stellvertreterin der Antragsgegnerin tätig geworden sein, hätte sich der Nachprüfungsantrag wegen des Kooperationsvertrages gegen die Beigeladene zu 1 zu richten (so auch die Praxis, vgl. 1. VK Bund, Beschluss vom 23.03.2011 - VK 1-12/11; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.07.2011 - VII-Verg 33/11).
  • OLG Düsseldorf, 01.08.2012 - Verg 15/12

    Vergaberechtswidrigkeit einer ohne öffentliche Ausschreibung geschlossenen …

    Ihren Antrag auf Einsichtnahme in jenen Vertrag lehnte der Senat in einem Zwischenverfahren durch Beschwerdeentscheidung vom 16.2.2012 (VII-Verg 2/12) ab.

    Außerdem sind bekannte Tatsachen für die Entscheidung nicht herangezogen worden (so ist der wesentliche Inhalt des Kooperationsvertrags durchaus bekannt gewesen; siehe dazu die Gründe der angefochtenen Entscheidung VKB 3 f. sowie den im selben Verfahren ergangenen Senatsbeschluss vom 16.2.2012 - VII-Verg 2/12).

    Eine Feststellung der Unwirksamkeit des zwischen den Beigeladenen geschlossenen Rahmenvertrags in einem kontradiktorischen Verfahren, das sich nicht gegen einen am Vertragsschluss Beteiligten richtet, scheidet dagegen aus (siehe auch den zum selben Verfahren ergangenen Senatsbeschluss vom 16.2.2012 - VII-Verg 2/12).

  • OLG Düsseldorf, 26.10.2022 - Verg 18/22

    Vergabenachprüfungsverfahren mit dem Antrag auf Zurückversetzung eines …

    Auch soweit der Nachprüfungsantrag - aus rechtlichen Gründen, für welche die Akteneinsicht unerheblich ist - offensichtlich unbegründet ist, besteht kein Akteneinsichtsrecht (Senatsbeschlüsse vom 14. Dezember 2020 - VII-Verg 30/20 - und vom 16. Februar 2012 - VII-Verg 2/12, zitiert nach juris, Tz. 13 m.w.N.;… Reidt, in: Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, 4. Aufl., § 165 GWB Rn. 16).
  • VK Bund, 04.05.2012 - VK 2-130/11

    Abschluss eines Rahmenvertrags über die Lieferung von Blutzuckermessprodukten

    Der angerufene Vergabesenat hat mit Beschluss vom 16. Februar 2012 (OLG Düsseldorf, 16.02.2012, VII-Verg 2/12), welcher der Vergabekammer allerdings erst im März 2012 übermittelt wurde, den Zwischenbeschluss der Vergabekammer vom 4. Januar 2012 (VK 2-130/11) aufgehoben und den Antrag der ASt auf Erteilung von Einsicht in den zwischen den Beigeladenen geschlossenen Kooperationsvertrag abgelehnt.
  • OLG Jena, 13.10.2015 - 2 Verg 6/15

    Vergabenachprüfungsverfahren: Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde gegen …

    Rn. 22 2. Soweit sich die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerde auf Entscheidungen des OLG Frankfurt(11 Verg 8/14) und OLG Düsseldorf (VII -Verg.12/08 und VII Verg 2/12) beziehen, betreffen diese Beschwerden eine bewilligte Akteneinsicht und sind deshalb auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar.
  • OLG Düsseldorf, 14.12.2020 - Verg 30/20
    Soweit der Nachprüfungsantrag - aus rechtlichen Gründen, für die die Akteneinsicht unerheblich ist - offensichtlich unbegründet ist, besteht kein Akteneinsichtsrecht (Senatsbeschluss vom 16.02.2012 - VII-Verg 2/12, zitiert nach juris, Tz. 13 m.w.N.;… Reidt, in: Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, 4. Aufl., § 165 GWB Rn. 16).
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